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Keine Notausgabe 1948 in Gronau (Westf.) - nur Einschreibezettel

Ewaldr Am: 20.05.2026 15:26:06 Gelesen: 485 # 1
Gronau (Westf.) 1948 Notausgabe Ich habe hier einen Beleg, der von Gronau / Westfalen nach Berlin-Charlottenburg am 22.6.1948 abgesandt wurde, der Berlin am 24.3.1948 erreichte, siehe die Stempel. Der senkrechte Zusammendruck der 12+16Pfg. Werte der Kontrollatsausgabe deckt das fällige Einschreibeporto nicht ab. Nachgebühr gab es ersichtlich nicht, ein Gebühr-bezahlt Stempel fehlt ebenfalls. Kann es sein, dass der Einschreibe-Zettel für das restliche Porto zur Verrechnung herangezogen wurde, wie es in Hamburg und Kiel 1945 zeitweise möglich war? Oder gibt es eine ganz andere Erklärung? Kann mir jemand helfen? Mit besten Grüßen, Ewald
Richard Am: 26.06.2026 18:45:48 Gelesen: 278 # 2
@ Ewaldr [#1] Hallo Ewald, liebe Mitglieder, ich suche noch immer nach der Antwort, ob und warum der gezeigte Beleg als Notausgabe einzuordnen ist. Im Michel Spezial 2026 Band 2 habe ich Gronau nicht finden können. Wer klärt mich über den Beleg auf ? Herzliche Grüsse, Richard
bernhard Am: 27.06.2026 10:38:02 Gelesen: 212 # 3
@ Ewaldr [#1] @ Richard [#2] Hallo zusammen, im März 1948 gab es in der Regel keinen Markenmangel! Wenn örtlich doch, hätte Barfrankierung erfolgen können und müssen! Eine ähnliche Handlungsweise wie in Hamburg oder Kiel 1945 wäre viel zu umständlich gewesen, es kann gänzlich ausgeschlossen werden. Die Frankierung mit nur 28 Pfg. ergibt keinen Sinn, da es, selbst bei der Annahme einer Verrechnung des R-Zettels, keine Portostufe mit diesem Betrag gab. Der Brief ist einfach nur unterfrankiert und ohne Nachgebührenforderung geblieben – soll vorkommen. Die einzige „Not“-Maßnahme ist der R-Zettel selbst. Viele Grüße Bernhard