Briefmarken Atteste

Thema:

Gibt es in Deutschland und Österreich Feindseligkeit in der Philatelie ?

Richard Am: 08.05.2026 09:17:05 Gelesen: 1606 # 1
Feindseligkeit in der Philatelie ? von Radek Novak (Erstveröffentlichung auf whatsbriefmarken.de, 03.05.2026) - Ich bereite einen Artikel für eine tschechische philatelistische Zeitschrift vor und möchte mich nach einer Sache erkundigen: Gibt es in Deutschland ebenfalls eine gewisse „Feindseligkeit“ zwischen einzelnen Sammlern, Vereinen und vor allem Funktionären? In Tschechien und der Slowakei ist das leider der Fall. Am schlimmsten ist, dass dies sogar auf der Ebene von Personen geschieht, die die Philatelie eigentlich fördern und voranbringen sollten – also auf höchster Ebene. Machtpolitik, Intrigen … Sogar einige bedeutende Sammler treten aus dem Verband tschechischer Philatelisten aus und lassen sich in einem anderen Land registrieren. Es ist fast erstaunlich, dass die Philatelie in Tschechien dennoch so erfolgreich ist und es dort so viele bedeutende Weltraritäten gibt; Blaue und Rote Mauritius, Bombay Cover, wahrscheinlich die größte Sammlung der British Guyana Cotton Reels der Welt, und ich könnte noch mehr aufzählen. WIE IST ES IN DEUTSCHLAND UND IN ÖSTERREICH? Vielen Dank im Voraus für Ihre Meinungen, gegebenenfalls auch für "konkrete" Beispiele. Ich benötige keine konkreten Namen. Ich versuche, die Situation in verschiedenen Ländern zu verstehen und zu vergleichen und gegebenenfalls Lösungen zu finden, wie sich die Lage verbessern lässt – zum Nutzen für uns alle!
fdoell Am: 09.05.2026 07:44:24 Gelesen: 1442 # 2
Einfach mal alle Beiträge auf den Philaseiten mit dem Stichwort „BDPh“ durchlesen, dann erfährt man schon einiges über Animositäten der organisierten Philatelie in Deutschland.

Fein- und Einzelheiten wird man aber wohl nur im vertraulichen Gespräch hinter vorgehaltener Hand erfahren, dazu muss man aber mit Insidern vertraut sein.

Gruß
Friedhelm
Frankenjogger Am: 09.05.2026 08:43:49 Gelesen: 1408 # 3
Bitte unterlasst bei solchen Themen die Nutzung von KI-generierten Bildern. Was sollen diese bewirken? Viele Grüße, Klemens
Gauss Am: 09.05.2026 09:02:13 Gelesen: 1391 # 4
@ Frankenjogger [#3]

Dem möchte ich mich nachdrücklich anschließen.
22028 Am: 09.05.2026 13:11:53 Gelesen: 1346 # 5
@ Richard [#1] Erstveröffentlichung auf whatsbriefmarken.de, 03.05.2026 Eine Seite whatsbriefmarken.de gibt es nicht, das Thema wurde von Radek Novak auf Facebook in der WhatsBriefmarken.de Gruppe erstellt. https://www.facebook.com/groups/135243980556582/
Wolfgang Lang Am: 10.05.2026 13:27:53 Gelesen: 1215 # 6
Welch dummes und unnötiges Thema. Radek soll gerne für seine tschechische Zeitschrift irgendetwas schreiben; zum Glück können wir es ganz überwiegend nicht lesen. Wenn er dann aber eine komplexe und in dieser Art nicht zu beantwortende Frage mit einer KI-Karikatur unterlegt, die eine real nicht vorhandene Situation als Diskussionsgrundlage vorgibt, ist dies höchst manipulativ. Natürlich gibt es in der Philatelie wie überall unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen, die auch zu Auseinandersetzungen und Diskussionen führen können. Diesem normalen Vorgang aber den Begriff "Feindseligkeit" umzuhängen, disqualifiziert den vermeintlichen Fragesteller. @ Richard : Warum muß so etwas hier veröffentlicht werden ? Hast Du vorher mal kurz darüber nachgedacht oder war der Drang nach Enthüllungsjournalismus wieder mal größer ? Der Link zu WhatsBriefmarken bei Facebook klappt natürlich auch nur, wenn man Mitglied der Gruppe ist. @ fdoell : die organisierte Philatelie in Deutschland umfasst glücklicherweise weit mehr als den BDPh. Und Auseinandersetzungen sollen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden; ergo soll man hier nichts darüber lesen können. Geht doch raus, wenn die Sonne scheint, und lasst den Unfug. Wolfgang
filunski Am: 10.05.2026 13:32:01 Gelesen: 1211 # 7
@ Wolfgang Lang [#6] "Geht doch raus, wenn die Sonne scheint, und lasst den Unfug." Lieber Wolfgang, wie Recht du hast und deinen Rat zu beherzigen täte so manchem gut! ;-) LG, Peter
DL8AAM Am: 10.05.2026 14:33:04 Gelesen: 1166 # 8
@ Wolfgang Lang [#6] Jou, das ist halt eine ganz normale Dynamik in jeder größeren Gruppe von Menschen, in der unterschiedliche Personen mit freiem Willen irgendwie näher 'aufeinanderhängen'. Das hat absolut nichts speziell mit der Philatelie oder mit irgendeinem Land zu tun. Das ist überall so... weltweit ... und vollkommen menschlich. F: Gibt es in Deutschland und Österreich Feindseligkeit in der Philatelie ? A: Ja, wir sind Menschen. Das war's. Was also so die Frage eigentlich soll, will sich mir irgendwie nicht wirklich erschließen. Oder will man hier etwa namentlich genannte "Animositäten" rauskitzeln? ... was sicherlich hier im Forum nicht wirklich angebracht sein sollte. Für forcierte, öffentlich ausgetragene Grabenkämpfe und "Spaltungsbewegungen" gibt es bereits YouTube et al., wobei unsere 'alten Herren' das zum Glück noch nicht nutzen ;-) Beste Grüße Thomas
TeeKay Am: 10.05.2026 22:01:17 Gelesen: 1083 # 9
@ Wolfgang Lang [#6]

"Diesem normalen Vorgang aber den Begriff "Feindseligkeit" umzuhängen, disqualifiziert den vermeintlichen Fragesteller."

Also was ich schon an Mails von Benutzer:innen des Forums bekam, weil ich Benutzer:innen schrieb, würde ich durchaus als Feindseligkeit und nicht als normalen Vorgang bezeichnen. Und manche Landesverbandsvorsitzenden waren sich nicht zu schade, ihre Feindseligkeiten in ihre Druckpamphlete zu schreiben. War hier auch schon Thema im Forum. Nicht vergessen hab ich auch Wolfgang Maaßens öffentliche generelle Herabwürdigung von Internetforennutzern - war glaub ich noch aus der Zeit, als sein Zeugs emsig gedruckt wurde und er nicht selbst im Internet publizieren musste.
Richard Am: 10.05.2026 22:49:01 Gelesen: 1044 # 10
@ alle Radek Novak ist kein Unbekannter: https://ppcp.cz/en/member/radek-novak/ Er ist Autor des 574-seitigen Buchs " Briefmarken - Hobby, Investment und Wertanlage " mit dem Untertitel " Auch die Briefmarkensammlung aus Ihrer Kindheit könnte äusserst wertvoll sein " https://www.philaseiten.de/philabuch/show/420 Vor einer Woche hat er mir geschrieben: Gerne darfst du dort auch meine Email veröffentlichen – falls sich bei mir jemand persönlich melden möchte. Erreichbar unter radek.austria@gmail.com Er ist Prüfer in einem Verband von Briefmarken-Prüfer, soweit ich mich erinnere aus Tschechien. Es war sein Wunsch, dass sein Beitrag veröffentlicht wird.
DL8AAM Am: 10.05.2026 23:58:56 Gelesen: 1011 # 11
@ TeeKay [#9] ... waren sich nicht zu schade, ihre Feindseligkeiten in ihre Druckpamphlete zu schreiben Und genau deshalb finde ich dieses Forum zu erfrischend, man kann (sogar muss) unterschiedlicher Meinung sein, aber die Form der Konfrontation macht den Unterschied aus... am Ende müssen wir einen gemeinsamen Konsens finden (können). Und gerade deshalb ist es kontraproduktiv, hier solche "Differenzen" zu offenen Feindseligkeiten "hochzuprovozieren". Es gibt in jedem "Verein" (wenn er nur groß genug ist) 'feindselige' Positionen, dass ist komplett normal. Wir bewegen uns hier eben nicht auf dem normalen Standard-Social Media-Niveau, genau das macht hier den Unterschied. Zumindest in sehr großen Teilen, Ausfälle und Provokationen gibt's auch hier mal, aber das sind eher Randerscheinungen. Was aber auch, egal was man davon hält (und auch wenn es übertrieben-problematische, 'weichgespülte' Fälle gibt), dass das Form moderiert ist und dass wir im Wesentlichen unter unseren Klarnamen (zumindest den Admins gegenüber) agieren bzw. bekannt sind. Diskussionen sind gut und wichtig, auch 180°ige "Kämpfe", aber es ist und bleibt, wenn eine gute Reibereien Sinn machen soll, eine Frage des Diskussionskultur. Und gerade hier brauchen wir keine (semi-) trolligen Fragen ... ;-) Beste Grüße Thomas
User #337584781 Am: 11.05.2026 11:33:06 Gelesen: 911 # 12
Guten Tag zusammen, es freut mich sehr, dass rund um diesen Beitrag eine so breite Diskussion entstanden ist. Vielleicht sollte ich erklären, warum ich den original Beitrag überhaupt geschrieben habe. Vor kurzem habe ich den Entwicklungsplan der amerikanischen philatelistischen Gesellschaft (APS) für die Jahre 2026–2030 gelesen, der mich sehr überrascht hat – und zwar im positiven Sinne. Auf dieser Grundlage habe ich einen sehr ausführlichen Artikel für eine tschechische philatelistische Fachzeitschrift vorbereitet, in dem ich die Situation auf dem tschechischen und slowakischen Philateliemarkt analysiere und zugleich mögliche Lösungen für die Zukunft vorschlage, damit die Philatelie erhalten und weiterentwickelt werden kann. Meiner Meinung nach ist dafür notwendig, dass wir möglichst alle an einem Strang ziehen und uns vor allem nicht gegenseitig bekämpfen. Gleichzeitig wollte ich herausfinden, wie die Situation auf anderen Märkten funktioniert, beispielsweise in Deutschland oder Österreich. Dabei habe ich festgestellt, dass es auch in diesen Ländern zwischen Sammlern und insbesondere auf höherer Verbandsebene gewisse Spannungen und persönliche Animositäten gibt. Das ist natürlich schade, denn wenn wir uns gegenseitig bekämpfen, wird die Philatelie dadurch nicht vorangebracht. In meinem ursprünglichen Beitrag ging es mir überhaupt nicht um die Beziehungen zwischen gewöhnlichen Sammlern – diese einigen sich entweder oder eben nicht, und letztlich ist das nicht entscheidend. Problematisch wird es jedoch dann, wenn solche Konflikte auf hoher Verbandsebene existieren, weil sie jede weitere Entwicklung der Philatelie bremsen können. Ich denke, wir alle sind uns bewusst, dass die Philatelie seit vielen Jahren als Massenhobby rückläufig ist und dass wir sie nur durch gemeinsame Arbeit erhalten können. Ich muss sagen, dass dies beispielsweise in der Tschechischen Republik derzeit recht gut gelingt. Dort erscheinen regelmäßig z.B. Beiträge in den größten Print- und Onlinemedien, und sogar in Fernseher. Jedoch ist dies nicht den Aktivitäten des SČF (Verband der tschechischen Philatelisten) zu verdanken, sondern ausschließlich einem einzigen privaten Philatelieverein! Korrigieren Sie mich bitte, falls ich mich irre, aber in der DACH-Region wird die Philatelie in den Massenmedien kaum aktiv beworben oder gefördert – abgesehen von einigen Ausnahmen, wie etwa den erfolgreichen Großauktionen seltener Raritäten durch die Firma Heinrich Köhler. Auch hier gibt es also noch vieles zu verbessern. Auch darüber sollte man vielleicht einmal nachdenken – meinen Sie nicht? Übrigens werde ich versuchen, meinen Artikel mit Vorschlägen zur Weiterentwicklung und Förderung der Philatelie auch deutschsprachigen Medien anzubieten, denn dieses Konzept lässt sich mit kleineren regionalen Anpassungen auf die meisten Märkte übertragen. Das KI-generierte Bild habe ich ganz bewusst gewählt, um eine Diskussion anzustoßen – was offensichtlich hervorragend funktioniert hat, und darüber freue ich mich.
User #337584781 Am: 11.05.2026 11:35:30 Gelesen: 910 # 13
@ Richard [#10] Danke, ich werde nur eine Kleinigkeit korrigieren - ich bin KEIN Prüfer. Nur Autor von zahlreichen Artikeln auf Thema Philatelie und Autor von 2 Büchern. Plus Redakteur in einem philatelistischen Zeitschrift.
User #337584781 Am: 11.05.2026 11:37:49 Gelesen: 907 # 14
@ Wolfgang Lang [#6] Hallo Wolfgang, ich denke, Sie haben meinen ursprünglichen Beitrag etwas missverstanden. Es ging mir weder um „Enthüllungsjournalismus“ noch darum, jemanden anzugreifen oder künstlich Konflikte zu erzeugen. Der Hintergrund meines Beitrags war vielmehr die ernsthafte Frage, wie sich die Philatelie in Europa langfristig weiterentwickeln und erhalten lässt. Genau deshalb habe ich auch den Entwicklungsplan der APS erwähnt, weil dort sehr offen über Zukunftsprobleme, Nachwuchsgewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Modernisierung gesprochen wird. Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen – das ist völlig normal und sogar notwendig. Mit dem Begriff „Feindseligkeit“ meinte ich nicht normale Diskussionen zwischen Sammlern, sondern Situationen, in denen persönliche oder strukturelle Konflikte auf Verbandsebene mögliche Entwicklungen blockieren können. Das ist übrigens kein rein deutsches Problem, sondern existiert in vielen Ländern. Das KI-generierte Bild war bewusst provokativ gewählt, um überhaupt eine Diskussion über die Zukunft der Philatelie anzustoßen. Offenbar hat das funktioniert, denn viele Menschen haben sich dazu geäußert – auch kritisch, was selbstverständlich legitim ist. Und genau darum ging es mir: um eine offene Diskussion darüber, wie wir die Philatelie attraktiver und sichtbarer machen können. Denn unabhängig von unterschiedlichen Meinungen dürften wir uns doch alle in einem Punkt einig sein: Die Philatelie verliert seit Jahren an öffentlicher Bedeutung, und ohne neue Ideen wird sich dieser Trend kaum umkehren lassen. Viele Grüße Radek
User #337584781 Am: 11.05.2026 11:44:47 Gelesen: 903 # 15
@ DL8AAM [#8] Lieber Thomas, in meinem ursprünglichen Beitrag wurde lediglich eine einzige Frage gestellt: Gibt es im Bereich der Philatelie in Deutschland und Österreich Feindseligkeiten – ja oder nein? Nicht mehr und nicht weniger. Man muss darin keine Versuche sehen, Konflikte oder Animositäten, wie Du schreibst, auszulösen, denn genau darum ging es überhaupt nicht. Diese Frage wurde gestellt, um Material für einen Artikel zu sammeln, der sich mit der Entwicklung und Förderung der Philatelie beschäftigt – also genau mit dem Gegenteil von Konflikterzeugung. Ich hoffe, dass ich damit deine Bedenken beruhigen konnte. LG Radek
User #337584781 Am: 11.05.2026 11:48:49 Gelesen: 898 # 16
@ Frankenjogger [#3] Mit dem Bild wollte ich sicherlich niemanden provozieren oder verletzen. Falls dies dennoch so empfunden wurde, entschuldige ich mich dafür. Ich wollte lediglich eine Diskussion zu einem bestimmten Thema anstoßen, was offensichtlich auch gelungen ist. Das Bild stellte dabei lediglich das Thema der Fragestellung dar.
dietbeck Am: 11.05.2026 21:15:05 Gelesen: 743 # 17
@ Radek Es ist immer zu begrüssen, wenn sich jemand Gedanken über den Stand und die Zukunft der Philatelie macht und dazu noch Vorschläge hat oder erarbeitet. Das ist POSITIV. @ alle Diejenigen, die hier gleich wieder "schießen", sollten sich mal selber Gedanken über Feindseligkeit machen. Warum muss gleich wieder überreagiert werden ?! Wer von Euch ist denn hier provoziert oder verletzt worden ? Niemand ist persönlich in irgendeiner Weise angegangen worden. Also, mein Gott, haltet doch mal den Ball flach. Dieter
DL8AAM Am: 11.05.2026 22:00:21 Gelesen: 711 # 18
@ Radek [#15] Hallo Radek, Und darauf habe ich mit einem klarem Ja geantwortet. Die Frage kann man auch grundsätzlich immer mit einem Ja beantworten, selbst ohne tieferes Insiderwissen zur jeweiligen Entität. Denn so etwas ist menschlich, sprich sogar systemimmanent, in jeder Organisationform und auf jeder Ebene, die entsprechend groß genug ist. "Animositäten" in unterschiedlicher Ausprägung sind ganz normal. Und es gilt dabei, je größer, desto amimoser ;-) Wir sind eben nicht gleichgeschaltet und Vorstände, als Repräsentaten der Mitglieder, spiegeln diese Unterschiede einfach nur wider... da sitzen dann üblicherweise immer mal wieder Personen am selben Tisch, die sich möglicherweise nicht ganz doll lieb haben... ... wobei die Wortwahl Feindseligkeit eher auch schon wieder wie eine gezielte Provokation klingt, wie das wirklich unpassende KI-Bild, was dann nicht wirklich hilfreich für den Ansatz der Philatelieförderung ist. Selbst, falls es in Einzelfällen, was natürlich nirgendwo ausgeschlossen ist, wirkliche Feindschaften geben sollte. Die Fragestellung wirkt hier trotzdem dann eher so, wie den Schwarzen Peter einer Gruppe 'da Oben' zuzuschieben, anstatt dass man sich trotz konträrer Vorstellungen zusammenrauft - egal auf welcher Organisationsebene. Du beschreibst ja den "einen Philatelieverein" als gutes Beispiel (z.B. hinsichtlich einer guten Medienarbeit), was liegt dann näher, falls "Ihr" mit den aktuellen Verbandsvorständen bzw. deren Arbeit (und deren gefühlten "Feindseligkeiten") nicht zufrieden seid, dass sich eben dieser Verein bzw. dessen erfolgreiche Vertreter, selbst zur Wahl stellt, um es dann für alle besser bzw. "richtiger" zu machen. Nicht die Vorstände haben die Philatelie und dessen Förderung in ihrer Hand, sondern die Mitglieder bei der nächsten Wahl. Das ist der Ansatz, der einzige zielführende Ansatz. Deshalb wundere ich mich noch immer, welchen Sinn die ursprüngliche Frage haben soll, wenn man keine "Ross & Reiter"-Storys triggern will? Sondern nur eine simple Ja oder Nein-Frage. Und was nützt denn hier eine Antwort, bezüglich auf den genannten Zweck der Philatelieförderung? Denn eine Antwort kann in jeden Fall, in dem große genuge Gruppen von unterschiedlichen, nicht gleichgeschalteten Menschen zusammenarbeiten (müssen), eben grundsätzlich nur Ja heißen, überall vom Kirchenkreis bis zur Bundesregierung. Also was hilft dann die Ja-Antwort? So bekommt man halt nur den Eindruck, dass die Frage eben nicht auf eine "neutrale" anonymisierte Ja/Nein-Antwort abgestellt wurde, sondern dass hier womöglich andere Motive . . . Beste Grüße Thomas