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Schweiz Verschobenes Hologramm auf Kleinbogen 50 Jahre Rega

Richard Am: 30.04.2026 09:33:43 Gelesen: 260 # 1
Der Schweizer Philatelist Stefan Sägesser berichtet auf seiner Internetseite über eine sensationelle Neuentdeckung: Kleinbogen „50 Jahre Rega“ mit verschobenem Hologramm In der Philatelie gibt es immer wieder Neues zu entdecken! So geschehen beim Kleinbogen „50 Jahre Rega“ (ZSt./SBK Nr. 1040), wo der Schreibende eine grosse Verschiebung des Hologramms um 5 mm nach rechts gefunden hat (siehe Abb. und Attest Zumstein vom 14. Januar 2025). Überraschungen in Bananenkisten Die Geschichte begann mit sechs Bananenkisten voll mit Briefmarken, die bearbeitet werden mussten. Eine Herausforderung, auch für den versierten Berufsphilatelisten. In die Bearbeitung dieser Sammlung mussten viel Zeit und Wahrnehmung beim Sortieren investiert werden. Alle FDCs auf eine Beige, Frankaturware separieren usw. usw. Plötzlich rief mich meine Frau zu sich mit der Frage: „Was ist denn das?“. Ein verschobenes Hologramm um 5 mm auf dem Kleinbogen „50 Jahre Rega“ aus dem Jahr 2002. Ich selbst war etwas enttäuscht, da ich diese Frankatur bereits selber in den Fingern hatte und mir diese deutliche Abart nicht aufgefallen war. Doch die Freude über diesen Fund nahm doch recht schnell Überhand. Abklärungen und Prüfungen Ich kontaktierte einige Philatelistenkollegen und diese Abklärungen ergaben, dass keiner von ihnen einen Kleinbogen mit dieser Abart so jemals gesehen hatte. Es war also definitiv ein besonderes Stück und offenbar sehr selten, denn es ist bisher in keinem Katalog zu finden. Aber „Sicherheit ist die Mutter der Porzellankiste“, deshalb gab ich dieses Stück zwei Prüfern in Auftrag, damit ich auf der sicheren Seite war. Das Attest von Zumstein ist hier abgebildet und bestätigt die Echtheit der Verschiebung des Hologramms. Ob es sich wohl um ein Einzelstück handelt? Lassen wir uns einmal überraschen. Belebte Philatelie Dass solche Entdeckungen die Freude an der Philatelie beleben, zeigt mir auch die Tatsache, dass ich bereits im Jahr 2023 einen Erfolg verbuchen konnte, als ich unter anderem einen Ersttagbeleg mit der Krypto Nr. 13 entdeckt hatte. Fazit: Halte stets die Augen offen und habe weiterhin viel Spass mit der Philatelie! Stefan Sägesser https://stefan-sägesser.ch/sensationelle-neuentdeckung/
drmoeller_neuss Am: 30.04.2026 10:30:15 Gelesen: 239 # 2
Natürlich kann und soll man sich als Sammler über einen solchen Fund freuen. Allerdings handelt es sich bei einer Passerverschiebung um eine Druckzufälligkeit und nicht um eine Abart. Leider wirft auch der Prüfer von Zumstein, Chr. Hertsch diese Begriffe durcheinander. Üblicherweise werden solche Druckzufälligkeiten nicht katalogisiert, auch wenn sie wie in diesem Fall sehr markant sind. Der Markt sorgt dann für einen gerechten Preis.