Weiter überredete er den BDPh-Vorstand, das ab sofort alle Artikel des Autors vor der Bearbeitung durch den Chefredakteur Herrn Angerstein, erst an den Geschäftsführer des BDPh (Herrn Küchler) weitergeleitet werden müssten,
damit dieser dann auf Anweisung des BDPh-Vorstands diese Artikel ohne ein Einverständnis des Autors einzuholen, dem Verantwortlichen der Deutschen Post zur Kontrolle und eventuellen Zensur vorlegt.
Dieser prüft die Artikel und gibt an den BDPh Anweisungen, ob bestimmte Teile des Artikels nicht gedruckt werden dürfen oder ob sogar der ganze Artikel gesperrt werden soll. Nach diesen Zensuranweisungen der Deutschen Post bekommt der Autor dann nur die Aussage von Herrn Küchler, das besagter Artikel nicht gedruckt wird. Eine Begründung wird nicht genannt. Zusätzlich wird der Chefredakteur informiert, dass er diesen eingereichten Artikel nicht bearbeiten und veröffentlichen darf.
Eingereichter Artikel für die Februarausgabe 2026 der philatelie
Der nun komplett gesperrte Artikel „Neuer Fund 80 Cent Tropfen und Ringe ohne Matrixcode“ sollte schwerpunktmäßig eine aktuelle Marktübersicht über den neuesten Stand der Forschung aller im Jahr 2021 erschienen Marken enthalten, bei denen durch Fehler der Druckereien doch Marken ohne Matrixcode in den Postverkauf gelangten. Zu jedem bekannten Motiv sollten außerdem die bisherigen Funde, teils auch Hintergründe wo und wie gefunden und eventuellen Verkäufe über Auktionen oder Ebay vorgestellt werden. Aus Vollständigkeitsgründen sollte in diesem Artikel aber auch über die sechs bei der Druckerei Bagel entwendeten und nicht ordnungsgemäß vernichteten Makulaturwerte eingegangen werden, damit man diese von den anderen Funden deutlich unterscheiden kann (DBZ 10/2023: „Mangelhafte Vernichtung – Matrixcode-Makulatur im Handel“). In der Märzausgabe der philatelie sollte dann der Folgeartikel mit den Marken aus dem Herstellungsjahr 2022 erscheinen. Ein dritter Teil wird sich mit Fehlern beim Offsetdruck in Rollenform befassen.
Diese Artikel haben dem Verantwortlichen der Deutschen Post nicht gefallen und der BDPh-Vorstand hat daher den Geschäftsführer Herrn Küchler beauftragt, dafür zu sorgen, das diese Artikel nicht in der philatelie erscheinen dürfen !
Erste offene Fragen zu diesem Vorgang:
1. Wen vertritt der BDPh nun, die Sammler oder ist er nur noch ein Lobbyverein für die Deutsche Post ?
2. Wie glaubwürdig ist zukünftig die Zeitschrift „philatelie“, wenn hier nicht klar ist, was wann wie zensiert wird ?
Sicherlich gibt es diesbezüglich noch viele weitere Fragen zu diesem Vorgang.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist für die philatelie - AIJP-Mitglied
Thema:
BDPh: Deutsche Post Zensur durch den BDPh-Vorstand in der philatelie
Am: 06.03.2026 13:24:27
Gelesen: 2836
# 1
Hallo an alle,
Beginnend mit der Februarausgabe der philatelie 2026 wollte der Autor in einer mehrteiligen Serie (drei oder sogar vier Teilen) den neuesten Forschungsstand bezüglich der Briefmarken mit fehlenden Matrixcode zusammenfassen und übersichtlich vorstellen. Diese Artikel dürfen aber in der Zeitschrift „philatelie“ nicht erscheinen, da der BDPh-Vorstand hier eine Veröffentlichung untersagt hat !
Er betriebt im Auftrag der Deutschen Post Zensur !!!
Der Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland, in dem die Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit gewährleistet wird, wird hier mit Füßen getreten.
Hintergrund:
Seit einem gemeinsamen Artikel mit der Arge RSV mit dem Thema „Doppelter Matrixcode bei Dauermarke“ (philatelie 579 – September 2025) steht der Autor auf der besonderen Beobachtungsliste des BDPh. Mitte September hatte hier der BDPh passend zu dem Artikel auf Facebook einen tollen Beitrag gepostet. Durch diesen Beitrag wurde ein Verantwortlicher der Deutschen Post aus dem Bereich „Philatelie“ auf diesen Artikel aufmerksam und versuchte nun diese Informationen zu unterdrücken. Zum einen erreichte er beim BDPh-Vorstand, dass der hier als Bildschirmkopie folgende Beitrag auf Facebook vom BDPh wieder gelöscht wurde:
Weiter überredete er den BDPh-Vorstand, das ab sofort alle Artikel des Autors vor der Bearbeitung durch den Chefredakteur Herrn Angerstein, erst an den Geschäftsführer des BDPh (Herrn Küchler) weitergeleitet werden müssten,
damit dieser dann auf Anweisung des BDPh-Vorstands diese Artikel ohne ein Einverständnis des Autors einzuholen, dem Verantwortlichen der Deutschen Post zur Kontrolle und eventuellen Zensur vorlegt.
Dieser prüft die Artikel und gibt an den BDPh Anweisungen, ob bestimmte Teile des Artikels nicht gedruckt werden dürfen oder ob sogar der ganze Artikel gesperrt werden soll. Nach diesen Zensuranweisungen der Deutschen Post bekommt der Autor dann nur die Aussage von Herrn Küchler, das besagter Artikel nicht gedruckt wird. Eine Begründung wird nicht genannt. Zusätzlich wird der Chefredakteur informiert, dass er diesen eingereichten Artikel nicht bearbeiten und veröffentlichen darf.
Eingereichter Artikel für die Februarausgabe 2026 der philatelie
Der nun komplett gesperrte Artikel „Neuer Fund 80 Cent Tropfen und Ringe ohne Matrixcode“ sollte schwerpunktmäßig eine aktuelle Marktübersicht über den neuesten Stand der Forschung aller im Jahr 2021 erschienen Marken enthalten, bei denen durch Fehler der Druckereien doch Marken ohne Matrixcode in den Postverkauf gelangten. Zu jedem bekannten Motiv sollten außerdem die bisherigen Funde, teils auch Hintergründe wo und wie gefunden und eventuellen Verkäufe über Auktionen oder Ebay vorgestellt werden. Aus Vollständigkeitsgründen sollte in diesem Artikel aber auch über die sechs bei der Druckerei Bagel entwendeten und nicht ordnungsgemäß vernichteten Makulaturwerte eingegangen werden, damit man diese von den anderen Funden deutlich unterscheiden kann (DBZ 10/2023: „Mangelhafte Vernichtung – Matrixcode-Makulatur im Handel“). In der Märzausgabe der philatelie sollte dann der Folgeartikel mit den Marken aus dem Herstellungsjahr 2022 erscheinen. Ein dritter Teil wird sich mit Fehlern beim Offsetdruck in Rollenform befassen.
Diese Artikel haben dem Verantwortlichen der Deutschen Post nicht gefallen und der BDPh-Vorstand hat daher den Geschäftsführer Herrn Küchler beauftragt, dafür zu sorgen, das diese Artikel nicht in der philatelie erscheinen dürfen !
Erste offene Fragen zu diesem Vorgang:
1. Wen vertritt der BDPh nun, die Sammler oder ist er nur noch ein Lobbyverein für die Deutsche Post ?
2. Wie glaubwürdig ist zukünftig die Zeitschrift „philatelie“, wenn hier nicht klar ist, was wann wie zensiert wird ?
Sicherlich gibt es diesbezüglich noch viele weitere Fragen zu diesem Vorgang.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist für die philatelie - AIJP-Mitglied
Weiter überredete er den BDPh-Vorstand, das ab sofort alle Artikel des Autors vor der Bearbeitung durch den Chefredakteur Herrn Angerstein, erst an den Geschäftsführer des BDPh (Herrn Küchler) weitergeleitet werden müssten,
damit dieser dann auf Anweisung des BDPh-Vorstands diese Artikel ohne ein Einverständnis des Autors einzuholen, dem Verantwortlichen der Deutschen Post zur Kontrolle und eventuellen Zensur vorlegt.
Dieser prüft die Artikel und gibt an den BDPh Anweisungen, ob bestimmte Teile des Artikels nicht gedruckt werden dürfen oder ob sogar der ganze Artikel gesperrt werden soll. Nach diesen Zensuranweisungen der Deutschen Post bekommt der Autor dann nur die Aussage von Herrn Küchler, das besagter Artikel nicht gedruckt wird. Eine Begründung wird nicht genannt. Zusätzlich wird der Chefredakteur informiert, dass er diesen eingereichten Artikel nicht bearbeiten und veröffentlichen darf.
Eingereichter Artikel für die Februarausgabe 2026 der philatelie
Der nun komplett gesperrte Artikel „Neuer Fund 80 Cent Tropfen und Ringe ohne Matrixcode“ sollte schwerpunktmäßig eine aktuelle Marktübersicht über den neuesten Stand der Forschung aller im Jahr 2021 erschienen Marken enthalten, bei denen durch Fehler der Druckereien doch Marken ohne Matrixcode in den Postverkauf gelangten. Zu jedem bekannten Motiv sollten außerdem die bisherigen Funde, teils auch Hintergründe wo und wie gefunden und eventuellen Verkäufe über Auktionen oder Ebay vorgestellt werden. Aus Vollständigkeitsgründen sollte in diesem Artikel aber auch über die sechs bei der Druckerei Bagel entwendeten und nicht ordnungsgemäß vernichteten Makulaturwerte eingegangen werden, damit man diese von den anderen Funden deutlich unterscheiden kann (DBZ 10/2023: „Mangelhafte Vernichtung – Matrixcode-Makulatur im Handel“). In der Märzausgabe der philatelie sollte dann der Folgeartikel mit den Marken aus dem Herstellungsjahr 2022 erscheinen. Ein dritter Teil wird sich mit Fehlern beim Offsetdruck in Rollenform befassen.
Diese Artikel haben dem Verantwortlichen der Deutschen Post nicht gefallen und der BDPh-Vorstand hat daher den Geschäftsführer Herrn Küchler beauftragt, dafür zu sorgen, das diese Artikel nicht in der philatelie erscheinen dürfen !
Erste offene Fragen zu diesem Vorgang:
1. Wen vertritt der BDPh nun, die Sammler oder ist er nur noch ein Lobbyverein für die Deutsche Post ?
2. Wie glaubwürdig ist zukünftig die Zeitschrift „philatelie“, wenn hier nicht klar ist, was wann wie zensiert wird ?
Sicherlich gibt es diesbezüglich noch viele weitere Fragen zu diesem Vorgang.
Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist für die philatelie - AIJP-Mitglied
Am: 07.03.2026 10:41:59
Gelesen: 2586
# 2
So sehr ich die Unterwürfigkeit ded BDPh gegenüber der Post missbillige: die deutsche Verfassung garantiert dir nicht, dass du alles beliebige von bestimmten, externen Dritten publizieren lassen kannst. Du kannst deinen Artikel auf deine Kosten in einer eigenen Publikation veröffentlichen oder andere Dritte suchen, die es auf ihre Kosten tun. Wäre es so, wie du implizierst, könnte ich mit Hinweis auf das Grundgesetz den BDPh auffordern, meinen neuen Erotikroman in der philatelie zu veröffentlichen.
Am: 07.03.2026 11:19:36
Gelesen: 2557
# 3
@ Journalist [#1]
Mal eine Frage Jürgen: Bist du bei deinen Veröffentlichungen an die Mitgliederzeitschrift des BDPH gebunden? es gibt noch andere Fachzeitschriften. Vielleicht kannst du die Beitragsserie dort veröffentlichen.
Mal eine Frage Jürgen: Bist du bei deinen Veröffentlichungen an die Mitgliederzeitschrift des BDPH gebunden? es gibt noch andere Fachzeitschriften. Vielleicht kannst du die Beitragsserie dort veröffentlichen.
Am: 07.03.2026 12:23:18
Gelesen: 2521
# 4
@ Journalist [#1]
Hallo Jürgen,
zunächst einmal vielen Dank für Dein außerordentliches Engagement bei diesem Thema! Ach was schreibe ich: Du setzt Dich generell mit höchstem Engagement für die Philatelie ein und im Grunde auch für die DPAG selbst, indem Du auf Missstände aufmerksam machst, wie z.B. auch auf das große Thema der modernen Fälschungen.
Die Post müsste Dir eigentlich dankbar sein für das außerbetriebliche kostenlose Qualitätsmanagement, was ihr die Möglichkeit verschafft gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität vorzunehmen.
Neben der philatelie gibt es viele andere Möglichkeiten der Veröffentlichung, die genutzt werden können, wie in [#3] schon vorgeschlagen wurde. Ich kann mir vorstellen, dass auch Rundbriefe von Arbeitsgemeinschaften gerne einen Gastbeitrag aufnehmen. Man kann sogar überlegen, bei anderen großen Medien anzuklopfen, ob dort eine Berichterstattung über die offenbare Benachteiligung "kleiner Leute" nicht auf Interesse stößt?!
Viele Grüße
Michael
Hallo Jürgen,
zunächst einmal vielen Dank für Dein außerordentliches Engagement bei diesem Thema! Ach was schreibe ich: Du setzt Dich generell mit höchstem Engagement für die Philatelie ein und im Grunde auch für die DPAG selbst, indem Du auf Missstände aufmerksam machst, wie z.B. auch auf das große Thema der modernen Fälschungen.
Die Post müsste Dir eigentlich dankbar sein für das außerbetriebliche kostenlose Qualitätsmanagement, was ihr die Möglichkeit verschafft gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität vorzunehmen.
Neben der philatelie gibt es viele andere Möglichkeiten der Veröffentlichung, die genutzt werden können, wie in [#3] schon vorgeschlagen wurde. Ich kann mir vorstellen, dass auch Rundbriefe von Arbeitsgemeinschaften gerne einen Gastbeitrag aufnehmen. Man kann sogar überlegen, bei anderen großen Medien anzuklopfen, ob dort eine Berichterstattung über die offenbare Benachteiligung "kleiner Leute" nicht auf Interesse stößt?!
Viele Grüße
Michael
Am: 07.03.2026 14:43:19
Gelesen: 2442
# 5
@ Michael Mallien [#4]
@ nagel.d [#3]
Der erste Teil des Artikels ist bereits in der aktuellen "DBZ" Nr. 6 auf Seite 8, 10 und 12 erschienen. Also im selben Verlag, der derzeit die "Philatelie" redaktionell bearbeiten darf.
@ TeeKay [#2]
Richtig: Der Zensurartikel des Grundgesetzes bezieht sich auf staatliches Handeln.
Allerdings ist der Herausgeber der "Philatelie" ein eingetragener Verein, der BDPh. Dessen Vorstand ist an des Vereinsrecht gebunden. Ist die Deutsche Post Mitglied des BDPh und wenn ja, wie hoch ist der Anteil ihres Stimmrechts?
@ Journalist [#1]
Die dritte wichtigste Frage wurde im obigen Artikel nicht gestellt: Warum darf ein Journalist der modernen Postgeschichte in einer Fachzeitschrift wie der "Philatelie", Artikel zu einem bestimmten Thema (Matrixcode auf Briefmarken) nicht (mehr) veröffentlichen? Warum der ganze Aufwand? Wer hat hier was zu befürchten?
Micha
Am: 07.03.2026 15:09:47
Gelesen: 2421
# 6
@ Micha71 [#5]
Ich habe meinen Beitrag geschrieben, da hatte ich die DBZ nicht vorliegen. Diese ist gerade eben (14.30 Uhr) mit der Post gekommen.
Ich habe meinen Beitrag geschrieben, da hatte ich die DBZ nicht vorliegen. Diese ist gerade eben (14.30 Uhr) mit der Post gekommen.
Am: 09.03.2026 21:29:48
Gelesen: 2131
# 7
@ Michael Mallien [#4]
Hallo Michael und an alle,
der Artikel wird mit entsprechenden zusätzlichen Anmerkungen auch im nächsten Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Forschung Deutsche Bundespost e.V. (AGF) und der Arge Briefpostautomation e.V. als Nachdruck des DBZ-Artikels erscheinen. Dies wird circa Ende März / Anfang April der Fall sein.
Viele Grüße Jürgen
Hallo Michael und an alle,
der Artikel wird mit entsprechenden zusätzlichen Anmerkungen auch im nächsten Rundbrief der Arbeitsgemeinschaft Forschung Deutsche Bundespost e.V. (AGF) und der Arge Briefpostautomation e.V. als Nachdruck des DBZ-Artikels erscheinen. Dies wird circa Ende März / Anfang April der Fall sein.
Viele Grüße Jürgen
Am: 10.03.2026 12:39:17
Gelesen: 1910
# 8
@ Micha71 [#5]
Daß der BDPh-Vorstand vor der Deutschen Post in die Knie geht, ist mehr als verständlich. Schließlich hängt ein Großteil der Einnahmen des Verbandes von der Stiftung und die wiederum von den Überweisungen der Deutschen Post ab.
Die interessante Frage sind aber die bereits gestellten:
" Die dritte wichtigste Frage wurde im obigen Artikel nicht gestellt: Warum darf ein Journalist der modernen Postgeschichte in einer Fachzeitschrift wie der "Philatelie", Artikel zu einem bestimmten Thema (Matrixcode auf Briefmarken) nicht (mehr) veröffentlichen? Warum der ganze Aufwand? Wer hat hier was zu befürchten?"
Entweder scheut der Verantwortliche für die Qualitätssicherung sich aus ggf. unzulänglichen Sicherungsmaßnahmen ergebende Konsequenzen, oder die Deutsche Post fürchtet Rufschädigung.
In beiden Fällen wird aber nicht in Rechnung gestellt, daß gerade die offensichtliche Vertuschungsmaßnahme aus einem nur Philatelisten interessierenden "Fall" einen Imageschaden der Deutschen Post zur Folge haben könnte.
Das Beispiel vieler Politiker sollte zu denken geben: Ein "Skandal" entsteht oft weniger durch Fehlverhalten als vielmehr durch die Reaktion des Betroffenen darauf.
Am: 10.03.2026 12:57:28
Gelesen: 1890
# 9
Security through obscurity… funktioniert schon nicht in der IT. Aber man möchte doch nicht breit bekannt machen, dass die eigenen Codes doppelt vergeben sind und sich daraus ergebende Portonacherhebungen in großer Anzahl rechtswidrig sein könnten. Und im schwächsten BDPh Vorstand ever, da seit min. diesem Jahr abhängig von Zuweisungen von Stiftungsgelder zur Deckung der laufenden Verbands-Betriebskosten, findet man natürlich willfährige Helfer.
Am: 10.03.2026 13:41:15
Gelesen: 1845
# 10
@ Altsax [#8]
Es ist off-topic, aber zur Klarstellung: Die "Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte" bekommt keine direkte Zuweisungen durch die Deutsche Post AG!
Das Vermögen der Stiftung stammt im wesentlichen aus den Erlösen der Zuschlagsmarken zugunsten der Philatelie, so brachten es die Ausgaben von 1979 und 1980 auf jeweils etwa 10 Millionen DM Einnahmen.
Unter diesem Gesichtspunkt halte ich es für fair und sinnvoll, die Verbandszeitschrift zu subventionieren. Ohne die Zuschüsse müsste der BDPh die Mitgliedsbeiträge erheblich erhöhen. So fliessen von Sammlern aus früheren Zeiten eingezahlte Gelder wieder an die Sammlerschaft zurück.
Die Deutsche Post unterstützt die Stiftung allenfalls indirekt, indem sie z.B. für die Stiftungsgremien Personal zur Verfügung stellt, ohne die Arbeitszeit in Rechnung zu stellen.
Im übrigen finde ich es von Journalist weit überzogen, von Zensur zu sprechen und Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland zu bemühen. Nun erscheint der Artikel in einer Konkurrenzzeitschrift. Die Meinungsfreiheit ist gewährleistet. Anders sähe es aus, wenn der ex-Arbeitgeber die Betriebsrente nach dem Erscheinen eines Artikels kürzen würde.
Eine Verbandszeitschrift ist kein unabhängiges Medium. Verantwortlich für den Inhalt ist der gewählte Verbandsvorstand. Der Spagat zwischen journalistischer Unabhängigkeit und Hofberichtserstattung gelingt dem derzeitigen Chefredakteur Udo Angerstein recht gut, viel besser als seinem Vorgänger, der seine eigenen Veranstaltungen unter einem Pseudonym selbst gelobt hatte.
Der Verband ist nun einmal von seinen Sponsoren abhängig. Man wird in der "Philatelie" daher nichts schlechtes über das Ausgabeprogramm der Deutschen Post lesen und nur gute Nachrichten von den Auktionshäusern und dem Philateliehandel. Auch Kritik am derzeitigen Prüfwesen darf nicht geäussert werden.
Es ist off-topic, aber zur Klarstellung: Die "Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte" bekommt keine direkte Zuweisungen durch die Deutsche Post AG!
Das Vermögen der Stiftung stammt im wesentlichen aus den Erlösen der Zuschlagsmarken zugunsten der Philatelie, so brachten es die Ausgaben von 1979 und 1980 auf jeweils etwa 10 Millionen DM Einnahmen.
Unter diesem Gesichtspunkt halte ich es für fair und sinnvoll, die Verbandszeitschrift zu subventionieren. Ohne die Zuschüsse müsste der BDPh die Mitgliedsbeiträge erheblich erhöhen. So fliessen von Sammlern aus früheren Zeiten eingezahlte Gelder wieder an die Sammlerschaft zurück.
Die Deutsche Post unterstützt die Stiftung allenfalls indirekt, indem sie z.B. für die Stiftungsgremien Personal zur Verfügung stellt, ohne die Arbeitszeit in Rechnung zu stellen.
Im übrigen finde ich es von Journalist weit überzogen, von Zensur zu sprechen und Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland zu bemühen. Nun erscheint der Artikel in einer Konkurrenzzeitschrift. Die Meinungsfreiheit ist gewährleistet. Anders sähe es aus, wenn der ex-Arbeitgeber die Betriebsrente nach dem Erscheinen eines Artikels kürzen würde.
Eine Verbandszeitschrift ist kein unabhängiges Medium. Verantwortlich für den Inhalt ist der gewählte Verbandsvorstand. Der Spagat zwischen journalistischer Unabhängigkeit und Hofberichtserstattung gelingt dem derzeitigen Chefredakteur Udo Angerstein recht gut, viel besser als seinem Vorgänger, der seine eigenen Veranstaltungen unter einem Pseudonym selbst gelobt hatte.
Der Verband ist nun einmal von seinen Sponsoren abhängig. Man wird in der "Philatelie" daher nichts schlechtes über das Ausgabeprogramm der Deutschen Post lesen und nur gute Nachrichten von den Auktionshäusern und dem Philateliehandel. Auch Kritik am derzeitigen Prüfwesen darf nicht geäussert werden.
Am: 10.03.2026 18:30:58
Gelesen: 1674
# 11
Ich bezweifle, dass irgendjemand mit irgendetwas drohen musste ("hängt ein Großteil der Einnahmen des Verbandes von der Stiftung und die wiederum von den Überweisungen der Deutschen Post ab"). Meiner eigenen Erfahrung nach läuft es doch eher so, dass an sich relativ macht- und mittellose Entscheider (für irgendwas, das jemand gern beeinflußen möchte) Zugang zu mächtigeren oder begüterteren Menschen bekommen. Sie bekommen Einladungen zu Events, Geschenke zu Weihnachten, eine Einladung in ein teures Restaurant und ganz einfach Zugänge, die sonst verschlossen bleiben würden. Man denkt auch, so etwas wie Freundschaft aufzubauen. Und ganz automatisch kommt es dann dazu, dass man einen Artikel über die Post erstmal dem lieben Herbert vorlegt, damit der mal drüber schauen kann. Und Herbert schreibt dann zurück, dass er sich besser fühlen würde, wenn das nicht gedruckt würde, vor allem auch, weil Hans (2 Abteilungsstufen höher) den Artikel vermutlich nicht mögen werden würde. Das ganz sei aber natürlich allein die Entscheidung des BDPh und Herbert schätze selbstverständlich die freie Presse als das höchste Gut unserer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft. Im Übrigen sei gerade die Beschlussvorlage für den nächsten Stiftungsetat per Mail gekommen. Die 3 von der Post berufenen Kuratorienmitglieder sähen darin kein Problem, das ginge sicher so durch. Man würde aber vorschlagen, die Zuweisung an den BDPh um 20.000 Euro zu erhöhen, weil doch die Kapitalerträge so gut ausgefallen seien.
Am: 11.03.2026 13:37:42
Gelesen: 1425
# 12
Der Verband ist nun einmal von seinen Sponsoren abhängig. Man wird in der "Philatelie" daher nichts schlechtes über das Ausgabeprogramm der Deutschen Post lesen und nur gute Nachrichten von den Auktionshäusern und dem Philateliehandel. Auch Kritik am derzeitigen Prüfwesen darf nicht geäussert werden.
So eine Zeitschrift ist für mich sowieso uninteressant.
Entweder bekomme ich - weitgehend - korrekte, objektive Informationen geliefert, oder so eine Veröffentlichung ist ein Fall für die 'Rundablage'.
Das ist mein Zugang dazu.
Grüße Alexander
So eine Zeitschrift ist für mich sowieso uninteressant.
Entweder bekomme ich - weitgehend - korrekte, objektive Informationen geliefert, oder so eine Veröffentlichung ist ein Fall für die 'Rundablage'.
Das ist mein Zugang dazu.
Grüße Alexander
Am: 15.03.2026 09:41:34
Gelesen: 1104
# 13
@ Journalist [#1]
Aufgrund von Anfragen an unserem Stand der Messe in München habe ich Jürgen Olschimke die Frage weitergegeben, ob eine Veröffentlichung seines Beitrags durch Vereine und Arbeitsgemeinschaften in [#1] erlaubt sei oder anzufragen ist.
Er hat schriftlich darauf geantwortet:
Ja es ist in meinem Interesse, wenn die auf Philaseiten von mir stammenden Beiträge von anderen Publikationen übernommen werden, insbesondere von Landesverbänden des BDPh und Arbeitsgemeinschaften oder Vereinen mit Vereinszeitung. Hier wollte ich eventuell sogar selbst demnächst eine weitere "Aktion" auf philaseiten dazu starten, damit möglichst viele Sammler doch diese Artikel lesen können und sich ein eigenes Bild machen können.
Übernommene Beiträge bitte mit "Quelle: Jürgen Olschimke AIJP" UND mit " http://www.philaseiten.de/thema/21738 " kennzeichnen.
Am: 28.03.2026 15:39:56
Gelesen: 699
# 14
Wäre schon interessant zu wissen, nach welchen Kriterien "kritische" Berichterstattung in der philatelie zugelassen wird oder nicht.
In der aktuellen philatelie (Ausgabe 586) ist der Artikel "Dauerserie: Pleiten, Pech und Pannen?" ja durchaus auch nicht unkritisch.
Da fragt man sich schon, warum ein Artikel erscheinen "darf", der andere nicht, wenn inhaltlich doch die Stoßrichtung dieselbe ist.