Briefmarken Atteste

Thema:

Pro Juventute - Schuld durch Briefmarkenverkäufe ?

Seku Am: 15.02.2026 16:27:16 Gelesen: 403 # 1
Zwischen 1926 und 1973 nahm das «Hilfswerk für die Kinder der Landstrasse », das zu Pro Juventute gehörte, mit Hilfe der Behörden rund 600 jenische Kinder ihren Eltern weg und brachte die Kinder in Heimen, Erziehungsanstalten und bei Pflegefamilien unter. Diese Schuld wird nun vom Museum für Kommunikation [1] und auch von Pro Juventute [2] aufgearbeitet. Ein Lob an die Mitarbeiter ! Günther [1] https://www.mfk.ch/austauschen/blog/die-ptt-und-die-kinder-der-landstrasse [2] https://www.projuventute.ch/de/stiftung/wer-wir-sind/kindswegnahmen-jenische-familien
drkohler Am: 15.02.2026 20:00:46 Gelesen: 318 # 2
Das Ganze kann man unter dem Stichwort "Verdingkinder" googeln. Dieses Verfahren wurde erst 1981 eingestellt. Ein Politikum mit grossem Zündstoff, das seit Jahren diskutiert wird. Im Wesentlichen geht es um zehntausende (!) Kinder, die den Eltern entrissen wurden (unter dem Deckmantel der Fürsorge) und oft an Bauernfamilien vergeben wurden. Diese Verdingkinder arbeiteten sehr oft mehr oder weniger als Sklaven auf den Bauernhöfen, oft mit traumatischen Folgen. Ein ganz dunkles Kapitel der Schweiz - dessen Aufarbeitung noch lange Zeit brauchen wird.