Thema:
Die Schwierigkeit mit dem Ehrenamt – eine ArGe sucht Mitarbeiter
Am: 03.01.2026 09:08:36
Gelesen: 2014
# 1
Was wäre ein Verein ohne Mitglieder, die freiwillig und unentgeltlich Aufgaben übernehmen?
Wahrscheinlich ziemlich schnell am Ende.
Ehrenamtliches Engagement ist das Fundament vieler Hobbyvereine, so auch der ArGe. Die meisten Mitglieder schätzen und bewundern dieses Engagement – doch wenn es darum geht, selbst Verantwortung zu übernehmen, herrscht oft betretenes Schweigen. Denn ein Amt im Verein kostet Arbeit, Zeit und gelegentlich auch Nerven.
Zur Mitarbeit ist oft ist persönliche Ansprache nötig: „Könntest du dir vorstellen, dass …?“
Doch wer einmal Ja sagt, merkt leider oft schnell: Beim Reichen des kleinen Fingers wird gern die ganze Hand genommen. „Das hast du super gemacht – könntest du nicht auch noch …?“ Und so wächst das Aufgabengebiet still und leise über das ursprünglich Vereinbarte hinaus.
Neben Freude und Zustimmung bringt ein Ehrenamt leider auch Schattenseiten mit sich. Wie in der Politik ist man vor Kritik nicht gefeit: Mal geht es zu langsam, mal nicht nach Plan, mal schlicht nicht so, wie andere es gern hätten.
Die Erwartungen steigen, oft schneller, als man sie erfüllen kann – und statt Lob oder Unterstützung gibt es dann Tadel. Besonders entmutigend ist es, wenn engagierte Mitglieder mit frischen Ideen auf die Mauer der Skepsis prallen. Die „Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht“-Fraktion kann jede Motivation im Keim ersticken. Wenn dieser Frust unbemerkt bleibt, ziehen sich die Betroffenen oft leise zurück.
Doch bei aller Kritik: Das Ehrenamt hat weitaus mehr Vorzüge als Nachteile. Wer sich einbringt, kommt mit anderen ins Gespräch, knüpft neue Kontakte, lernt dazu, entwickelt Ideen neu oder weiter und setzt diese gemeinsam um. Das macht nicht nur Spaß, sondern stiftet auch Gemeinschaft. Und genau diese Gemeinschaft braucht jede Organisation, um lebendig zu bleiben.
In unserer Arbeitsgemeinschaft etwa suchen wir aktuell dringend Unterstützung für die Redaktion und vor allem für die Betreuung unserer frisch überarbeiteten Homepage.
Wer etwas Neues schaffen oder Altes verbessern will, braucht Geduld, Überzeugungskraft, manchmal auch ein dickeres Fell und vor allem: Mitstreiter. Hat man erst einmal ein kleines Team hinter sich, ist der Rest erstaunlich leicht.
Immer beliebter wird dabei die Mitarbeit auf Projektbasis: Manche möchten sich nicht langfristig binden, sondern lieber zeitlich begrenzte Aufgaben übernehmen. Das hat große Vorteile: Man macht, was einem Freude bereitet, ohne jahrelang fest im Amt zu stecken. Unser Stempelkatalogprojekt ist ein Paradebeispiel: Viele Mitglieder bringen sich hier ein – und gemeinsam entsteht etwas, das einer allein nie geschafft hätte.
Die Schwierigkeit mit dem Ehrenamt – eine ArGe sucht Mitarbeiter
Das Ehrenamt ist kein Selbstläufer. Es braucht Anerkennung, nicht nur in Form von Dankesreden, offene Ohren für neue Ideen und die Bereitschaft, Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, also Teamarbeit. Im Vorstand bemühen wir uns, das zu beherzigen, auch wenn das nicht immer perfekt gelingt. Ziel ist, dass freiwilliges Engagement nicht nur eine große Hilfe für den Verein ist, sondern auch eine persönliche Bereicherung für jeden, der mitarbeitet.
Daher herzliche Einladung zur Mitarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Schweiz. Ob es denn ein kleines Teilprojekt wie die Betreuung einer Rubrik in unserer Zeitung oder die Pflege eines Teils unserer Homepage ist, jede Hilfe ist herzlich willkommen. Sprecht uns an – es lohnt sich, dabei zu sein und euer kleiner Finger reicht, versprochen.
Hans J. Zinken (Arge Schweiz)
Am: 03.01.2026 11:33:47
Gelesen: 1921
# 2
Natürlich wünsche ich der ArGe Schweiz, dass sie Menschen findet, die möglichst ehrenamtlich die aufgekommenen Aufgaben erfüllen. Möglichst deshalb, weil die wenigsten ArGen das Geld haben, solche Aufgaben gegen Bezahlung erledigen zu lassen.
Ich meine aber, dass diese Probleme ein bißchen hausgemacht sind, wenn man jetzt außerhalb der ArGe-internen Kommunikationswege (auf den Philaseiten) nach Mitstreitenden sucht. Denn in einer Gruppierung wie einer ArGe könnte man auch erst prüfen, ob Menschen da sind, die solche Aufgaben übernehmen, bevor man letztere in die Welt setzt.
Wer an einer Sache von Anfang an mitmachen und mitgestalten kann, hat häufig mehr Interesse an der Mitwirkung, als wenn eine bestimmte Art der Aktivität durch ein bereits entschiedenes System der Bearbeitung schon fix und fertig vorgegeben ist und damit möglicherweise - aus Sicht einer potentiell mitwirkenden Person - unnötige oder ungeliebte Arbeit mit sich bringt. Ob dieser „Zug bereits abgefahren“ ist oder wieviel neue Ideen die ArGe verkraften könnte, müssten die Verantwortlichkeiten vielleicht noch mal diskutieren und ebenfalls bei der Suche nach Mitstreitern bekanntgeben.
Was also könnte potenziell Mitmachende (ArGe-Mitglieder oder Nicht-Mitglieder) motivieren? Zunächst könnte man die Aufgaben einmal deutlich spezifizieren, um dem Anspruch „wir nehmen dann auch nur den kleinen Finger“ gerechter zu werden. Was meine ich damit?
Beim Internetauftritt (1) könnte man angeben, was für ein System technisch überhaupt vorliegt und welche Art der Betreuung gesucht wird: geht es generell um die technische Betreuung (Eingabe, mit oder ohne Content Management System (welches), ggf. Programmierung, Test von Darstellungen und Funktionalitäten, Aufbereitung bestehender Informationen für das Web) oder um die redaktionelle Betreuung (Beschaffung oder Kreation von Text- und Bildmaterial, Akquirierung von Artikelschreibern fürs Web, thematische Entwicklung oder Weiterentwicklung von noch nicht vollständig definierten Teilen des Webs, einmalig-grundsätzliche Themen oder fortlaufende Themen, die quasi monatlich zu aktualisieren sind)?
Bei der redaktionellen Mitarbeit geht es ebenso um die Definition, ob diese inhaltlicher oder technischer Natur ist (Bild- oder Textredaktion oder beides, Akquisition von Artikeln generell oder zu bestimmten Themen, einmaliges oder wiederkehrendes eigenes Schreiben von Artikeln, fachliche Kontrolle und ggf. Korrektur der Artikel Dritter, Lektorat, Wahl der Gestaltungssoftware oder Verwendung einer vorgegebenen (welcher?), grundsätzliche Gestaltungsvorgaben oder Gestaltung von Inhalten nach abgestimmtem Corporate Design, technische Aufbereitung der Druckvorstufe im von der Druckerei vorgegebenen Formaten usw.).
Ich glaube, je konkreter man die Aufgaben beschreibt und die Hilfestellung, die die ArGe dabei gibt (muss man Computer und Software selbst haben oder wird das ggf. gestellt, werden Schulungen dazu angeboten oder bezahlt, mit welcher Unterstützung kann man immer, mit welcher bei Bedarf rechnen usw.), umso eher kann sich eine potenziell mitwirkende Person vorstellen, die eine oder andere Aufgabe zu übernehmen.
___
In beiden Fällen gehört für potentiell Mitwirkende eventuell auch die formale Rolle in der ArGe dazu. Ich bin in meiner ArGe als Webmaster beispielsweise Mitglied des Vorstands, weil es m.E. nicht sein kann, dass ein Rundbriefredakteur, der wenige Dutzend bis wenige hundert Leser adressiert, im Vorstand ist, während ein Webmaster, der potenziell Millionen Internetuser adressiert, einfaches Mitglied ist. Und die Fachredakteure, die sich um die inhaltliche Richtigkeit von Artikeln kümmern, gehören zum erweiterten Aktivenkreis um den Vorstand, werden im Web mit vorgestellt und sind selbstverständlich in alle Entscheidungen zu inhaltlichen Themen bei Veröffentlichungen eingebunden. Nur mal so als Beispiel. Wenn wir Ehrenamt nur so verstehen, dass es uns eine Ehre ist, an etwas mitzuwirken, ist das möglicherweise für manche/n nur eine Seite der Medaille - die andere könnte es eventuell sein, die Ehre auch durch die Haltung und Kommunikation der übrigen Aktiven zu spüren.
„Ehrenamt ist, sich mit netten Menschen, die zu Freunden werden können, gemeinsam und ohne Entgelt um geteilte Aufgaben zu kümmern und dabei etwas Gutes für andere zu tun. Die Tätigkeit selbst muss dabei - auf längere Zeit betrachtet - mehr Befriedigung als Aufwand erzeugen.“
Gruß
Friedhelm
(1) siehe auch meine Anmerkungen und Verweise unter https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=367033
Am: 04.01.2026 13:07:29
Gelesen: 1750
# 3
Die ganze Kommunikation ist doch von Anfang an auf Scheitern ausgelegt.
Wer sich erstmal fünf Absätze mit Jammern und Aufzählen von Nachteilen befasst und dann fragt: "Will trotzdem jemand?", der braucht sich nicht über fehlendes Interesse wundern. Leute, macht Youtube auf, schaut ich nur EIN EINZIGES Video zum Thema Marketing an und macht es dann besser. Das kann doch nicht so schwer sein.
Es gibt nur drei funktionierende Methoden, aktive, passende Mitstreiter:innen zu finden:
1. Man bezahlt sie. (Je unattraktiver der Arbeitgeber wahrgenommen wird, umso mehr)
2. Man bietet ihnen eine spannende Mission, an der sie mitwirken können
3. Man bietet ihnen andere nicht monetäre Vorteile
Die vierte Methode, Jammern und auf Mitarbeit aus Mitleid hoffen, funktioniert nicht - denn keiner arbeitet gern bei Losern und Verlierern mit. Ja, das klingt hart, ja, der böse TeeKay hated hier wieder rum, ja, irgendwelche Konzernzahnrädchen haben das vor 30 Jahren auch alles ganz anders und toll hinbekommen. Aber all das ändern nichts an der Tatsache, dass bei Verlierern keiner mitarbeiten will. Darum habt ihr alle keine Mitarbeiter:innen in euren Argen, sondern macht als Vorstände alles selbst. Ein Vorstand soll aber nichts selbst machen, sondern sich überlegen, wie die eigene Organisation so aufgebaut und nach außen präsentiert werden kann, dass sich Menschen finden, die dann die Alltagsarbeit machen. Dieser ureigenen Aufgabe des Vorstands kommt ihr nicht nach! Wer sich als Verlierer präsentiert, wird keine Gewinner anziehen.
Was Friedhelm beschrieb, als Vorstandsmitglied einer Arge, die ziemlich viel richtig macht, ist der zweite Schritt. Wenn schon interessierte Menschen eine Mitarbeit in Betracht ziehen und es dann darum geht, ihnen zu zeigen, wie toll die Arbeit bei der Arge ist. Es hapert aber in der Regel schon daran, überhaupt Menschen zu finden, die eine Mitarbeit in Betracht ziehen. Wenn schon keiner überhaupt mit euch reden will, braucht ihr euch auch nicht überlegen, wie ihr ihnen eine Mitarbeit verkaufen könntet.
Wie macht man das? Wie wird man für Menschen attraktiv? Andere Großorganisationen, die auf freiwillige, unentgeltliche Mitarbeit oder auf für die Mitarbeitenden eigentlich unattraktive Arbeitsbedingungen setzen, erzählen von ihrer Mission. Wie wollen sie die Menschheit voranbringen, wie wollen sie das Leben der Menschen verbessern?
" Das Ziel von Wikipedia ist der Aufbau einer Enzyklopädie durch freiwillige und ehrenamtliche Autorinnen und Autoren" (unentgeltlich)
Tesla: " Our mission is to accelerate the world's transition to sustainable energy." (unattraktive Arbeitsbedingungen)
DKMS: " Was uns am wichtigsten ist: So viele Menschenleben wie möglich zu retten. Überall auf der Welt." (unentgeltlich)
Was ist die Mission deiner Arge? Die Arge Schweiz weiß es nicht - ich kann es jedenfalls nirgends auf der Website finden.
Wenn diese Mission gefunden ist, das Warum, weshalb du und alle anderen überhaupt jeden Tag aufstehen und etwas für die Arge tun, gilt es, dieses Warum und die Mission weiter auszuschmücken (Warum ist das Warum so wichtig?), mit Leben zu füllen (Wie wird die Mission täglich gelebt?) und überall, eindeutig und ohne Zwischentöne zu kommunizieren.
DKMS sagt nicht, sie wollen überall möglichst viele Menschenleben retten, das sei aber schwierig, die Arbeitsbedingungen von Entbehrungen und Geldmangel geprägt und überhaupt sei alles nicht so toll. Tesla sagt auch nicht, dass auf dem Weg zu nachhaltiger Energie halt dutzende Menschenleben geopfert werden müssten, um möglichst billig produzieren zu können und mit halbfertigen, günstig produzierten, minderwertigen, ungetesteten Produkten den überblähten Aktienkurs hoch zu halten. Warum sagt deine Arge solch abstoßende Dinge, wenn sie nach Mitstreiter:innen sucht?
Wenn das Warum gefunden wurde und eine Idee davon, wie dieses Warum kommuniziert werden könnte, gilt es, zu kommunizieren. Überall. Philatelist:innen suchen in der Regel nur unter ihresgleichen. Warum tut ihr das? Warum muss ein Webmaster Philatelist sein? Der soll für euch ja nicht Briefmarken sammeln, sondern ne Website aufbauen und betreuen. Dafür muss er oder sie nichts von Briefmarken verstehen. So jemand muss nicht einmal Mitglied in eurem Verein sein oder werden. Eure Mission, euer Warum, eure Gemeinschaft müssen nur stark und attraktiv genug sein oder wenigstens so dargestellt werden ("Fake it till you make it"), damit jemand, der sich mit Webseiten auskennt, das mit euch machen wollen würde.
Am: 05.01.2026 09:11:38
Gelesen: 1549
# 4
@ TeeKay [#3]
!
Da hast du mal wieder den ganzen Prozess hinter der Frage aufgerollt - Chapeau!
Ich bin übrigens zuerst gefragt worden, ob ich am Web der ArGe Baltikum mitmachen wollte (was dann schnell zu „es selbst gestalten“ wurde) und habe erst, als ich die Mannschaft von meinem Tun und Können überzeugt hatte, kundgetan, dass ich selbstverständlich auch in den Vorstand gehöre. Ich bin also nicht Webmaster, weil ich das als einziges Vorstandsmitglied machen konnte, sondern ich bin im Vorstand, weil ich der einige war, der das Web machen konnte.
Meine Mission habe ich mir selbst erschaffen, da hat mich Thomas Löbbering als „Fusionsvorstand“ gestalterisch und technisch machen lassen, was ich wollte (inhaltlich wurde natürlich alles im Vorstand abgestimmt und gemeinschaftlich „gefüllt“). Zu meiner Mission gehörte übrigens auch, zuerst ein Corporate Design zu entwerfen (1) und dann das Web und die BALTIKUM danach zu gestalten.
Aber das ist meine persönliche Geschichte, zwar zur Nachahmung empfohlen, aber nach vielen Gesprächen mit interessierten ArGen bislang nirgendwo mehr sonst realisierbar, weil zu viele machtbesessene Vorstands-Klug*** mit Halbwissen (was alles nicht geht) und Grenzen (was sie alles nicht haben wollen) jede Kreativität potentieller Mitwirkender (trotz öffentlicher „Suche nach Machern“) im Keim ersticken.
Gruß
Friedhelm
(1) https://arge-baltikum.de/assets/pdf/Web/2017_Corporate_Design.pdf
Am: 05.01.2026 15:03:41
Gelesen: 1404
# 5
@ fdoell [#4]
aber nach vielen Gesprächen mit interessierten ArGen bislang nirgendwo mehr sonst realisierbar, weil zu viele machtbesessene Vorstands-Klug*** mit Halbwissen (was alles nicht geht) und Grenzen (was sie alles nicht haben wollen) jede Kreativität potentieller Mitwirkender (trotz öffentlicher „Suche nach Machern“) im Kein ersticken.
Hallo Friedhelm,
danke für Deine klaren Worte !
Viele Sammler bei Argen, Vereinen und Verbänden, auch manche Verantwortliche bei Katalog-Herausgebern und Verlagen - überall in der Philatelie - mögen sehr gute Philatelisten sein, haben aber von Marketing keine blasse Ahnung und empfehlen daher ein "weiter wie bisher" oder "das haben wir schon immer so gemacht".
Dagegen anzukämpfen, kostet sehr viel Kraft, bleibt aber in der Regel wirkungslos.
Grüsse aus dem Haus der Philatelie, Richard
Am: 05.01.2026 17:53:17
Gelesen: 1297
# 6
Eigentlich ist das die ganze Zeit meine Rede. Irgendwann ist aber ein Punkt erreicht, an dem man die Ehrenamtstätigkeit tot geritten hat, weil die "Weiter wie bisher"- oder "Das haben wir schon immer so gemacht"-Fraktionen einem das Leben so schwer gemacht haben, daß die "Veränderer" das Handtuch werfen und dann heißt es "das haben wir doch gesagt". Wenn jemand was ändern will und den Mut, Ausdauer und Unterstüzer hat, wird er sich nicht nur Freunde machen.
Am: 06.01.2026 10:06:05
Gelesen: 1093
# 7
@ Richard [#1]
Ich habe mich jetzt mal kurz auf dem Web der ArGe Schweiz umgeschaut. Mal abgesehen davon, dass Hans Zinken, 2. Vorsitzender und Schriftleiter der ArGe Schweiz, es nicht über sich bringt, sein Anliegen hier auf den Philaseiten selbst vorzubringen (du musstest das tun), was aus meiner Sicht sowohl ein Licht auf die Wichtigkeit als auch auf die Wertschätzung der gewünschten Mitarbeit für Web und Redaktion wirft, kommt dieses Anliegen auf dem Web überhaupt nicht vor, obwohl dort „Copyright 2026“ zu lesen ist, sich also jemand in den letzten Tagen bereits mit der Aktualisierung befasst hat.
Stattdessen werden dort Mitstreiter für ein Stempelprojekt mit gesucht, an dem bereits 15 (!) Aktive seit 2020 dran sind und die groß den Stand der Bearbeitung per 18.10.25 zum Download anbieten, der beim Aufruf dann aber doch nur der vom Oktober 2024 ist.
Das Ganze ist ein Wordpress Web, also im Grunde genommen für jeden, der ein bißchen Text eingeben und Dateien verlinken kann, ein Klacks zu bedienen. Dass solche vom tatsächlichen Wunsch oder den eigenen Ankündigungen abweichenden Informationen dort stehen, lässt mE nur einen Schluss zu: es ist den Verantwortlichen eigentlich egal, was da steht und/oder sie sind zu unbeholfen (oder faul), ein wichtiges Anliegen ernsthaft in die Welt zu kommunizieren. Warum? Weil sie offensichtlich selbst nicht an irgendeine Art Wirkung des Webs glauben. Na, da macht es dann doch Freude, an dem Web mitzuarbeiten, oder?
Ich ketzer jetzt noch ein bißchen, vielleicht gibt es ja mal eine Reaktion aus der ArGe:
Sorry, liebe ArGe Schweiz, ihr habt in Ulm immer einen großen Doppelstand und viele die da sitzen und zur Verfügung stehen, aber wenn jemand mal was an Tipparbeit tun soll und nicht nur Maulaffen feil halten, setzt ihr alle aus? Bei fast 200 Mitgliedern? Wer tippt denn eure gedruckten Veröffentlichungen? Und warum die und keine Aktualisierung/Korrektur im Web?
Am: 28.02.2026 22:14:18
Gelesen: 492
# 8
Mit dem von Richard in [#1] wiedergegebenen Beitrag vergrault man potentielle Mitstreiter. Sorry. Ist nun mal so.
Dieter