Besonders schön war auch das "kundenzentrierte" Verhalten des Chefs dort. Ich war also hin und bat um eine gut lesbare Abstemplung mit Datum im weißen Bereich, da die Markenabbildung sehr dunkel ist. Die Dame stempelte also meine Belege (Stempel 1) und ich fragte, ob ich mal sehe dürfte. Als sie mir die Karten zeigte, wusste ich, ich hatte verloren. Ich verzog deutlich das Gesicht und meinte, das sei ja völlig schief gegangen. Da kam der Chef der Dame hinzu und sprach mit dem Brustton der Überzeugung den bemerkenswerten Satz " Es ist nicht Ihre Aufgabe, unsere Arbeit zu bewerten.". Er wollte wohl seine Angestellte in Schutz nehmen, aber der Satz war in der Situation ziemlich deplatziert. Ich ließ mich auf kein verbales Geplänkel ein, obwohl ich große Lust dazu gehabt hätte, meinem Ärger freien Lauf zu lassen, und meinte nur, ich hätte höflich nach einer sauberen Abstemplung gefragt und bat also um einen zweiten Stempel (Stempel 2).
Beim zweiten Versuch fehlt nun nicht mehr über die Hälfte des Abschlags, sondern nur noch ein Viertel. Man muss der Dame zu Gute halten, dass das Papier der "Individuell"-Ganzsachen nicht sehr saugfähig ist, aber der Fakt bleibt, zwei misslungene Abstemplungen, Geld zum Fenster rausgeworfen und ein Chef mit besonders kundenzentrierter Attitüde.
Die Deutsche Post Filiale 671 in der Berliner Kantstraße hat sonst gute Kritiken, aber Sammler mit Stempelwünschen sollten einen großen Bogen um diese machen.
Hurra, hurra, die Post ist da... :(
Gruß Oliver
Thema:
Sammlerorientierter Postservice im Niedergang
Am: 02.01.2026 15:43:41
Gelesen: 1608
# 1
Sammlerorientierter Postservice im Niedergang
Hallo,
obwohl durchaus freundlich und bemüht, ist wohl in vielen heutigen Postshops das Wissen um eine lesbare Abstemplung der eingelieferten Belege auf der Strecke geblieben.
Ich habe zu Weihnachten/Neujahr einige Karten verschickt und möchte das folgende Exemplar als Beispiel zeigen. Pro Stück Euro 2,44 zum Fenster rausgeworfen, da in dieser Form absolut nicht mehr sammelwürdig und nur noch als abschreckendes Beispiel zu gebrauchen.
Besonders schön war auch das "kundenzentrierte" Verhalten des Chefs dort. Ich war also hin und bat um eine gut lesbare Abstemplung mit Datum im weißen Bereich, da die Markenabbildung sehr dunkel ist. Die Dame stempelte also meine Belege (Stempel 1) und ich fragte, ob ich mal sehe dürfte. Als sie mir die Karten zeigte, wusste ich, ich hatte verloren. Ich verzog deutlich das Gesicht und meinte, das sei ja völlig schief gegangen. Da kam der Chef der Dame hinzu und sprach mit dem Brustton der Überzeugung den bemerkenswerten Satz " Es ist nicht Ihre Aufgabe, unsere Arbeit zu bewerten.". Er wollte wohl seine Angestellte in Schutz nehmen, aber der Satz war in der Situation ziemlich deplatziert. Ich ließ mich auf kein verbales Geplänkel ein, obwohl ich große Lust dazu gehabt hätte, meinem Ärger freien Lauf zu lassen, und meinte nur, ich hätte höflich nach einer sauberen Abstemplung gefragt und bat also um einen zweiten Stempel (Stempel 2).
Beim zweiten Versuch fehlt nun nicht mehr über die Hälfte des Abschlags, sondern nur noch ein Viertel. Man muss der Dame zu Gute halten, dass das Papier der "Individuell"-Ganzsachen nicht sehr saugfähig ist, aber der Fakt bleibt, zwei misslungene Abstemplungen, Geld zum Fenster rausgeworfen und ein Chef mit besonders kundenzentrierter Attitüde.
Die Deutsche Post Filiale 671 in der Berliner Kantstraße hat sonst gute Kritiken, aber Sammler mit Stempelwünschen sollten einen großen Bogen um diese machen.
Hurra, hurra, die Post ist da... :(
Gruß Oliver
Besonders schön war auch das "kundenzentrierte" Verhalten des Chefs dort. Ich war also hin und bat um eine gut lesbare Abstemplung mit Datum im weißen Bereich, da die Markenabbildung sehr dunkel ist. Die Dame stempelte also meine Belege (Stempel 1) und ich fragte, ob ich mal sehe dürfte. Als sie mir die Karten zeigte, wusste ich, ich hatte verloren. Ich verzog deutlich das Gesicht und meinte, das sei ja völlig schief gegangen. Da kam der Chef der Dame hinzu und sprach mit dem Brustton der Überzeugung den bemerkenswerten Satz " Es ist nicht Ihre Aufgabe, unsere Arbeit zu bewerten.". Er wollte wohl seine Angestellte in Schutz nehmen, aber der Satz war in der Situation ziemlich deplatziert. Ich ließ mich auf kein verbales Geplänkel ein, obwohl ich große Lust dazu gehabt hätte, meinem Ärger freien Lauf zu lassen, und meinte nur, ich hätte höflich nach einer sauberen Abstemplung gefragt und bat also um einen zweiten Stempel (Stempel 2).
Beim zweiten Versuch fehlt nun nicht mehr über die Hälfte des Abschlags, sondern nur noch ein Viertel. Man muss der Dame zu Gute halten, dass das Papier der "Individuell"-Ganzsachen nicht sehr saugfähig ist, aber der Fakt bleibt, zwei misslungene Abstemplungen, Geld zum Fenster rausgeworfen und ein Chef mit besonders kundenzentrierter Attitüde.
Die Deutsche Post Filiale 671 in der Berliner Kantstraße hat sonst gute Kritiken, aber Sammler mit Stempelwünschen sollten einen großen Bogen um diese machen.
Hurra, hurra, die Post ist da... :(
Gruß Oliver
Am: 02.01.2026 17:40:13
Gelesen: 1547
# 2
@ ohei2 [#1]
Hallo Oliver,
die kompletten Daten des Stempels reiche ich hiermit nach:
BERLIN 197
nk
30.12.25
14057
Ich habe einen lesbaren Stempel aus der Agentur mit dem Datum 07.07.21 gesehen.
Gruß Wolfgang
Am: 02.01.2026 18:53:43
Gelesen: 1490
# 3
o tempora, o mores ....
Am: 02.01.2026 20:08:50
Gelesen: 1437
# 4
@ ohei2 [#1]
Guten Abend Oliver,
es ist schon traurig, was da passiert ist. Hier [1] siehst Du noch mehr derartiger Vorfälle.
Habe ein schönes Wochenende und mehr Glück beim nächsten Versuch,
Günther
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?&ST=4038&full=1
Am: 02.01.2026 22:01:58
Gelesen: 1372
# 5
Mal eine gaaanz dumme theoretische Frage:
Wenn ich als Auftraggeber ausdrücklich einen entsprechenden Auftrag eineindeutig formuliere und dann diesen Auftrag aufgebe, der Auftragnehmer diesen Auftrag in dieser Form annimmt - heisst eigentlich, dieser hat mir diesen speziellen Auftrag in dieser Form ja bestätigt - diesen dann aber ganz offensichtlich mangelhaft ausführt und fehlerhaft liefert, könnte ich mir diesen dann irgendwie "greifen"? Vielleicht nicht die Post selbst, aber womöglich den Betreiber? Oder doch die Post? Der Betreiber handelt ja in deren Namen? Und die allgemeinen AGB, die das womöglich ausschließen könnten, greifen ja auch nur, wenn bei Vertragsabschluß nichts Abweichendes vereinbart wurde.
[Ich reiche einen Beleg mit dem ausdrücklichen Auftrag 'nur zur Gutstempelung' rein, um diesen dann gleich wieder entgegenzunehmen, dann geht das doch nicht auf mein Risiko, oder?]
Gut, das ist wirklich nur rein theoretisch gefragt, nicht das die Post ihren Betreibern die Gelegenheitsabstempelung noch untersagt. ;-)
Am: 03.01.2026 14:13:20
Gelesen: 1256
# 6
dazu passend:

Heute per Post bei mir angekommen.
Ich finde die "Überstempelung" mit der Maschine eigentlich nicht so tragisch. Schließlich dokumentiert das den heutigen Post-Alltag. Man kann bei diesem Brief auch sehr schön die unterschiedlichen Stempelfarben (Handstempel eher violett, Maschinenstempel blau) erkennen.
Aaaaaber: Es war eben der Wunsch des Absenders, dass dieser Brief NICHT so aussieht. Und dieser Wunsch wurde definitiv nicht erfüllt. Da musste zunächst mal der Umgang mit dem Stempelgerät geübt werden, dann musste das Stempelgerät gereinigt werden, und dann setzte die Maschine im Briefzentrum noch mal eins obendrauf.
Wie gesagt, ich finde das nicht so tragisch. Aber eigentlich sollte es doch möglich sein, einen kundenorientierten Service anzubieten.
Viele Grüße
Christoph

Heute per Post bei mir angekommen.
Ich finde die "Überstempelung" mit der Maschine eigentlich nicht so tragisch. Schließlich dokumentiert das den heutigen Post-Alltag. Man kann bei diesem Brief auch sehr schön die unterschiedlichen Stempelfarben (Handstempel eher violett, Maschinenstempel blau) erkennen.
Aaaaaber: Es war eben der Wunsch des Absenders, dass dieser Brief NICHT so aussieht. Und dieser Wunsch wurde definitiv nicht erfüllt. Da musste zunächst mal der Umgang mit dem Stempelgerät geübt werden, dann musste das Stempelgerät gereinigt werden, und dann setzte die Maschine im Briefzentrum noch mal eins obendrauf.
Wie gesagt, ich finde das nicht so tragisch. Aber eigentlich sollte es doch möglich sein, einen kundenorientierten Service anzubieten.
Viele Grüße
Christoph
Am: 03.01.2026 18:39:09
Gelesen: 1165
# 7
Hallo zusammen,
das mit dem "kundenorientierten Service" ist ja ein paar Jahre ganz gut gelaufen:
Solche Briefe wurden in einer normalen Briefschwinge mit einem Extra-Infoträger (Einschub-Vorbindezettel "gestempelt") dem Briefzentrum zugeführt - liefen mit dem Infoträger direkt an den Stempelautomaten vorbei zur Briefverteilung durch.
Ich gehe davon aus, dass die Agentur von ohei2 mit solch einem Infoträger seine Postkarte dem Briefzentrum zugeführt hat.
Der Agentur von Christoph dürfte über solche Infoträger nicht (mehr?) verfügen. Deshalb wurden die bereits gestempelten Briefmarken (mit dem Tagesstempel) auf dem Brief ein zweites Mal mit dem Tintenstrahler überstempelt.
Dieses Verfahren all den kleinen Agenturen zu erklären, dazu ist die aktuelle Deutsche Post AG (gewinnorientiert) wohl nicht mehr bereit.
Gruß Wolfgang
Am: 03.01.2026 19:17:26
Gelesen: 1132
# 8
Wolfgang du sagst es die Post ist mittlerweile gewinnorientiert. Andererseits wo Menschen arbeiten geschehen Fehler und ich würde dann sagen, daß niemand mehr daran interesssiert ist diese Fehler abzustellen.
Am: 04.01.2026 12:37:16
Gelesen: 1034
# 9
Kunde des Postshops ist die Post, nicht du. Der Postshop kriegt von seinem Kunden aber keinen Cent dafür, dass seine Mitarbeiter:innen im Stempeln ausgebildet und trainiert werden. Dem Kunden ist es auch völlig gleichgültig, ob die das können oder nicht, da ohnehin möglichst alles im Briefzentrum gestempelt werden soll. Der Postshop kriegt auch keinen Cent dafür, wenn er deine Sendungen ohne Zusatzleistung stempelt oder überhaupt annimmt. Der Kunde zahlt den Postshop in der Regel auch so schlecht, dass generell kein großes Interesse daran besteht, den Kunden oder dessen Kund:innen zufrieden zu stellen. Die Dienstleistung des Schönstempelns existiert auch nicht im Leistungskatalog der Deutsche Post AG, darum läuft das auch nicht mehr bei den tollen Philatelie-Teams auf den Messen. Es wird Zeit, sich damit abzufinden und entweder endlich das Sammeln von Neuheiten (in welcher Form auch immer) einzustellen oder Bedarfspost so zu sammeln, wie sie heutzutage eben anfällt. Oben gezeigte Karte wird aller Voraussicht nach in 20 Jahren von Sammler:innen als Mache abgelehnt werden - denn so schön und doppelt stempelte man im Jahr 2026 nicht mehr per Hand im Bedarfsalltag.
Und wenn man schon Neuheiten in Form von schön gestempelten Belegen sammeln will: Dann fahr zum Briefzentrum, ist in Berlin nicht weit weg. Die können noch stempeln und die stempeln sogar unaufgefordert bei Einlieferung einzelner Briefe direkt am echten Postschalter per Hand mit einem sauberen, richtig eingestellten Handstempelgerät.
Am: 04.01.2026 14:44:50
Gelesen: 987
# 10
@ ohei2 [#1]
Hallo Oliver und alle,
deinen Ärger kann ich verstehen, aber das ist heute eben der Postalltag. Es wird auch Zeit sich von den Sammler-/Postwünschen des letzten Jahrhunderts zu verabschieden, diese Ära ist längst vorbei und nur wir Philatelisten wollen es oft nicht glauben.
Du hast weder ein Recht noch irgendeinen Anspruch auf einen "schönen" Stempel, ja überhaupt auf einen Stempel. Die Stempel in den Postfilialen im Einzelhandel werden auch bald Geschichte sein und werden immer mehr eingezogen und/oder "dürfen/sollen" überhaupt nicht mehr verwendet werden. Wenn erst mal nur noch die Marken mit Matrixcode auf dem Markt (bzw. gültig) sind hat es sich auch erledigt, die müssen nicht mehr gestempelt werden, sondern werden automatisch in den Sortiermaschinen über den individuellen Matrixcode entwertet. Wenn du dir also einen schönen Stempel am Schalter wünschst, so kann das dort anwesende Personal dir den Wunsch erfüllen, oder wie in deinem Fall, zu erfüllen versuchen, muss es aber nicht, kann jederzeit verweigert werden und wenn der Versuch schief geht (weil kaum mehr jemand stempeln kann, es auch nicht mehr lernt), hast du eben Pech gehabt. Wenn du dich dann auch noch, vielleicht sogar ungehalten darüber beschwerst, ist es nur verständlich, wenn beim nächsten Mal der Stempelwunsch einfach abgelehnt wird. Fertig, Ende der Geschichte.
Jetzt gibt es aber immer noch ein paar Möglichkeiten. Geh zu einer Postbankfiliale (dort wo es noch eine gibt, werden ja auch rapide weniger). Die Bankangestellten dort (das sind keine "Postler") haben meist noch bei der Post eine entsprechende Ausbildung durchlaufen und stempeln gelernt und halten auch die noch vorhandenen Stempelutensilien in ordentlichem Zustand. Mit etwas Freundlichkeit und gutem Willen bekommst du dort deine Briefe noch ordentlich gestempelt.
Nächste Möglichkeit, es gibt überall noch Postfilialen mit Mitarbeitern, die auch Verständnis für unsere "abartigen" philatelistischen Wünsche haben. Suche dir eine oder besser mehrere solcher Filialen, lote die Situation aus und freunde dich mit dem Personal an und baue Vertrauen auf. Dann frag einfach danach selbst zu stempeln (das ist nicht so schwer und das kannst du dir selbst schnell beibringen). Alles begleitet von freundlichen Worten, Lob deinerseits und auch ab und an mal ein paar Euro für die "Kaffeekasse". Ich mache das seit Jahren so, habe ca. ein Dutzend Postfilialen und eine Postbank in meinem Umkreis, bei denen mich schon das Personal automatisch frägt, wenn ich Marken kaufe (Neuausgaben) oder schön frankierte Briefe/Karten dabei habe, ob ich den Stempel haben möchte, ist schon ein Selbstläufer.
Dann gibts noch, wie von Teekay schon angesprochen, den Annahme-/Tagesschalter im Briefzentrum. Auch dort kann das Personal stempeln und hat ordentliches "Gerät". Last not least kannst du auch deine Belege nach Weiden schicken und mit den dortigen Sonder- oder Tagesstempeln abstempeln lassen.
Es gibt also durchaus noch Möglichkeiten. Mit postalischem Bedarf hat das zwar alles nichts mehr zu tun, muss es aber ja auch nicht unbedingt, wenn man einfach nur Wert auf schöne Belege legt. Wenn du ordentlich gestempelte Belege aus dem Bedarf haben möchtest, wirf deine Post in den nächsten Briefkasten. Die maschinelle Stempelung im Briefzentrum ist überwiegend gut, aber bei vielen der im 20. Jahrhundert hängen gebliebenen Sammler wegen der Wellen, Tintenstrahlmuster oder gar der "ach so bösen" Handrollstempel und was sonst noch alles, oft verpönt. Das ist aber der heutige postalische Alltag und das wird auch nicht mehr besser. Für den DAX-Konzern DPAG sind wir paar aus der Zeit gefallene Philatelisten eine völlig uninteressante Größe.
Viele Grüße,
Peter
Am: 04.01.2026 15:47:05
Gelesen: 940
# 11
Versuch macht eben kluch...
Der Stempel meines Postshops um die Ecke ist absolut ungepflegt (schwammig), da wollte ich mal einen anderen Shop ausprobieren, zumal dieser mir empfohlen wurde.
Wie man es allerdings fertig bekommt, dass auf einer planen Fläche ohne Briefmarke das halbe Stempelbild fehlt, ist mir nach wie vor schleierhaft.
Man hätte aber etwaige Unsicherheiten zum Beispiel auch im Voraus kommunizieren können, dann hätte ich wenigstens die Wahl gehabt, die Briefkastenlotterie zu spielen.
Ansonsten danke für die Tipps, das mit der Annahmestelle im Briefzentrum wusste ich noch nicht.
Gruß Oliver
Am: 04.01.2026 16:29:12
Gelesen: 906
# 12
Hallo zusammen,
das von Peter (filunski) beschriebene Verfahren "Selbststempeln" habe ich auch seinerzeit angewendet, nachstehend mit letzter Stempelversuch - ja, ich habe das 1962 bei der Deutschen Bundespost noch gelernt:
Ich wünsche allen Briefmarkensammlern beim Suchen nach schönen, sauberen Stempelabdrucken im Jahr 2026 viel Erfolg
Wolfgang
Ich wünsche allen Briefmarkensammlern beim Suchen nach schönen, sauberen Stempelabdrucken im Jahr 2026 viel Erfolg
Wolfgang
Am: 04.01.2026 18:54:56
Gelesen: 825
# 13
@ filunski [#10]
Das mit den paar Euro für die Kaffeekasse hat aus meiner Sicht einen Beigeschmack, gerade bei viel Betrieb vor dem Schalter.
Das mit den paar Euro für die Kaffeekasse hat aus meiner Sicht einen Beigeschmack, gerade bei viel Betrieb vor dem Schalter.
Am: 04.01.2026 19:04:04
Gelesen: 814
# 14
@ filunski [#10]
... wirf deine Post in den nächsten Briefkasten. Die maschinelle Stempelung im Briefzentrum ist überwiegend gut, ...
Jou, aber man muss nur darauf achten die Briefmarken sorgsam (ganzflächig) ganz fest auf den Umschlag anzudrücken ;-) Selbst bei Selbstklebenden.
wegen der Wellen, Tintenstrahlmuster oder gar der "ach so bösen" Handrollstempel und was sonst noch alles, oft verpönt.
Solange die Abschläge "gut genug" sind, sind das für mich genau die Dinge des Begehrens ;-) Für mich personsönlich (...) gilt, ein Aspekt der Philatelie ist die neutrale Dokumentation des (unbeeinflussten) Postalltags. Gut, mein Tun gilt natürlich erst einmal (nur) für mich. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Am: 04.01.2026 19:30:35
Gelesen: 794
# 15
Guten Abend zusammen,
meist ist die Post selbst schuld, dass nicht mehr gut gestempelt wird oder gut gestempelt werden kann.
In einer mir bekannten Postagentur, sog. Kleinstfiliale, gibt es zwar einen gepflegten Tagesstempel, ein Stempelkissen und auch Stempelfarbe, aber keine Stempelunterlage mehr.
Wenn vom Personal ein bestimmter Herr Dienst ist, der mich seit Jahren kennt, bekomme ich immer meine Stempel, egal auf Brief oder Blanko auf Papier. Mangels Stempelunterlage in mäßiger Qualität.
Da die Filiale stark frequentiert ist, wird in der Regel nur noch mit der Labelfrankatur gearbeitet.
Briefmarken gibt es nur, wenn man diese explizit verlangt.
Das andere Personal nutzt den Tagesstempel nie, das habe ich in einem Gespräch erfahren.
Es ist eine Frage der Zeit, bis der Stempel eingezogen wird.
Es liegt auch an den Filialeinweisern der Post, welche die Agenturnehmer oft gar nicht mehr im stempeln unterweisen.
Soweit meine Beobachtungen zu diesem Thema.
Beste Grüße.
Michael