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Weltausstellung IBRA 2028 vom 26.10. bis 29.10.2028 in Ulm

Richard Am: 10.10.2025 09:07:19 Gelesen: 11906 # 1
Weltausstellung IBRA 2028 Ulm in Planung / Multinationale 2027 in Ulm (wm-pcp) - Im Rechenschaftsbericht des BDPh-Präsidenten Alfred Schmidt klang es unter der Überschrift „Stärkung der Messe in Ulm und Durchführung IBRA 2028“ bereits an, denn dort hieß es u.a.: „So wird beispielsweise die Multilaterale Ausstellung im Jahre 2027 in Ulm stattfinden. Für das darauffolgende Jahr gibt es die Idee für eine IBRA 2028 in Ulm. Nach der Hauptversammlung in Hamburg möchte der dort gewählte Vorstand diese Idee schnell in die Tat umsetzen und mit den Vorbereitungsarbeiten beginnen.“ Das ist eine klare Ansage und es bedarf nun tiefreichender Überlegungen und einer neuen Konzeption, wie eine solche weitere Weltausstellung der Philatelie adäquat und attraktiv zu gestalten ist. Budgets und Finanzpläne gilt es zu prüfen, eine fundierte Machbarkeitsstudie ist für jeden erhofften Erfolg eine wichtige Voraussetzung. Der Erfolg steht und fällt mit der Zahl der Aussteller, auch des Handels, sowie der Besucher. Letztlich also mit exzellenter und kompetenter PR-Arbeit, Akquise und Bewerbung. Die letzte IBRA 2023 in Essen ließ dazu durchaus noch Wünsche offen. Ob Ulm als Standort die beste Wahl ist, müssen eingehendere Analysen erst noch bestätigen. Der diesjährigen Internationalen Briefmarkenbörse in der Ulmer Messe kommt von daher bereits eine besondere Bedeutung zu.
Lars Boettger Am: 10.10.2025 19:03:17 Gelesen: 11757 # 2
Ob Ulm als Standort die beste Wahl ist, müssen eingehendere Analysen erst noch bestätigen. Der diesjährigen Internationalen Briefmarkenbörse in der Ulmer Messe kommt von daher bereits eine besondere Bedeutung zu. Ulm ist gut erreichbar: Frankfurt Flughafen / Ulm Hauptbahnhof -> gut 2 Stunden München Flughafen / Ulm Hauptbahnhof -> etwa 2 1/2 Stunden Stuttgart Flughafen / Ulm Hauptbahnhof -> etwa 1 1/2 Stunden Die Messe Ulm sollte bezahlbar sein. Mit der Messe Sindelfingen gibt es einen erfahrenen kommerziellen Partner. Ulm ist gut mit Öffis erreichbar und liegt an einem Nord-Süd / Ost-West Autobahnkreuz. Die "Multilaterale" ist in 2027 eine gute Generalprobe für eine IBRA und für deutschsprachige Aussteller eine hervorragende Möglichkeit, ihre Exponate zu testen. Natürlich haben andere Standorte mehr "Glamor", aber rein von der praktischen Umsetzung ist Ulm fast unschlagbar. Ich freue mich darauf! Beste Grüsse! Lars
Polarpost040 Am: 10.10.2025 22:22:24 Gelesen: 11654 # 3
@ Lars Boettger [#2] Die Reisezeiten von Hamburg Hbf bis Ulm Hbf betragen mehr als 6 Stunden und sind nur mit Umsteigen möglich. Mit Anreise zum Hbf in Hamburg und Weiterfahrt zur Messe sind es schon locker 7 Stunden. Ein Messebesuch für nur einen Tag erfordert also zwei Übernachtungen mit entsprechenden Kosten. Warum hast du nur drei Orte ausgewählt, von wo aus Ulm offenbar direkt und schnell erreichbar ist? Warum finden solche Veranstaltungen nicht mal in anderen Städten, auch mal in Norddeutschland, statt? Hamburg, Bremen, Hannover, Berlin, Göttingen, Kassel? Da würden sicherlich auch andere Käufer hinkommen, die aus o.a. Gründen den weiten Weg nach Ulm nicht machen wollen. Ist der Standort Essen jetzt vom BDPH endgültig aufgegeben worden zugunsten von Ulm?
Lars Boettger Am: 10.10.2025 23:15:41 Gelesen: 11625 # 4
@ Polarpost040 [#3] Ein Messebesuch für nur einen Tag erfordert also zwei Übernachtungen mit entsprechenden Kosten. Für jemanden aus Freiburg war die Anreise für Essen in 2023 ähnlich. Für mich ist Ulm auch mit einer viereinhalb bis fünfstündigen Anfahrt verbunden. Warum finden solche Veranstaltungen nicht mal in anderen Städten, auch mal in Norddeutschland, statt? Ganz brutal: Organisiere Du das doch in Norddeutschland! Der BDPh wäre bestimmt froh, wenn etwas in der Mitte oder im Norden oder Osten organisiert würde. Aber da brauchst Du Partner, die das zusammen mit Dir auf die Beine stellen. Süddeutschland hat diese Partner. Das ist aber auch ein Kraftakt! Ich muss nur einen Teil des Malwettbewerbs organisieren, da sind meine anderen Vorstandskollegen noch ganz anders in Beschlag genommen. Beste Grüsse! Lars
drkohler Am: 11.10.2025 00:38:07 Gelesen: 11599 # 5
@ Lars Boettger [#4] Für jemanden aus Freiburg war die Anreise für Essen in 2023 ähnlich Ja das waren noch Zeiten. Von Basel aus waren es laut Plan db zweimal 4.5 Std. Tatsächlich waren es dann fast 14 Stunden in der db und auf Bahnhöfen (das sich jemand in Karlsruhe vor den Zug warf auf der Rückfahrt war aber nicht geplant, +2Std). Nach Ulm sind's auch nach Plan 2* 4.5 Std aber da der Zug regelmässig in Friedrichshafen zu viel Verspätung hat. Aber die Reise entlang dem Rhein und dem Bodensee ist kurzweilig genug. Einmal im Jahr einen 20 Stunden Tag zu erleben lässt sich aushalten, auch von Hamburg aus. Ich denke wenn jemand so einen aufwändigen Anlass wie Ulm auf die Beine stellen will muss er erst mal einen sechsstelligen Betrag aufwerfen ohne Garantie, dass er das (meiste davon) Geld wieder rein kriegt.
saeckingen Am: 11.10.2025 09:00:19 Gelesen: 11457 # 6
@ Polarpost040 [#3] Die Reisezeiten von Hamburg Hbf bis Ulm Hbf betragen mehr als 6 Stunden und sind nur mit Umsteigen möglich. Mit Anreise zum Hbf in Hamburg und Weiterfahrt zur Messe sind es schon locker 7 Stunden. Ein Messebesuch für nur einen Tag erfordert also zwei Übernachtungen mit entsprechenden Kosten. Ein Flug aus Hamburg nach Stuttgart und zurück im nächsten Jahr ist z.B. für unter €120 zu buchen, dazu noch etwas für die Bahn von Stuttgart nach Ulm. Reisezeit unter 4 h und theoretisch sogar als Tagestrip mit Anwesenheit fast während der ganzen Öffnungszeit der Messe möglich. Grüße Harald
nitram Am: 11.10.2025 10:07:04 Gelesen: 11415 # 7
Hallo zusammen, ehrlich gesagt nervt mich schon wieder, dass die tolle Nachricht, dass nach fünf Jahren schon wieder eine Weltausstellung in Deutschland stattfinden soll, durch die freundlich ausgedrückt unglückliche Pressemitteilung von Wolfgang Maassen (wm-pcp) verwässert wird. Ich meine, wir sollten uns alle darüber freuen, in den nächsten Jahren diese Veranstaltungen, es soll ja in Ulm auch noch eine Multilaterale durchgeführt werden, in Deutschland zu haben. Und ich halte Ulm für einen unter vielen Gesichtspunkten sehr guten Standort. Und bei wem gesundheitliche und/oder finanzielle Aspekte eine Teilnahme nicht verhindern, der wird eine mehr oder weniger lange Anreise zu diesen Highlights unseres Hobbys sehr gerne in Kauf nehmen. Viele Grüße Martin
Altsax Am: 11.10.2025 11:39:57 Gelesen: 11364 # 8
@ nitram [#7] "ehrlich gesagt nervt mich schon wieder, dass die tolle Nachricht, dass nach fünf Jahren schon wieder eine Weltausstellung in Deutschland stattfinden soll, durch die freundlich ausgedrückt unglückliche Pressemitteilung von Wolfgang Maassen (wm-pcp) verwässert wird." Mich nervt viel mehr, daß manche nichts Eiligeres zu tun haben, als am Standort rumzunölen, weil der nicht gleich vor der eigenen Haustür liegt. Wir Sammler sollten froh und dankbar sein, daß sich Aktive finden, die bereit sind, die Arbeit und das finanzielle Risiko einer solchen Veranstaltung auf sich zu nehmen. Wenn etwas die Philatelie fördert und am Leben erhält, dann sind es Großveranstaltungen, die Publikum anziehen. Zukunftskommissionen jedweder Art können tagen, wie lange sie wollen - attraktive Veranstaltungen sind durch nichts zu ersetzen. Es nützt doch nichts, der Essener Messe nachzutrauern, wenn die Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen. Die Messe in Ulm hat sich dank der Organisatoren aus dem Landesverband Südwest erfolgreich etabliert, darauf läßt sich aufbauen. Wenn es tatsächlich gelingt, diese IBRA 2028 auf die Beine zu stellen, entstehen durch ein solches Highlight vielleicht auch anderswo entsprechende Aktivitäten. Optimistische Grüße Altsax
Ulli D. Am: 11.10.2025 11:44:27 Gelesen: 11361 # 9
Liebe Sammlerfreunde, zur Reise von Hamburg nach Ulm käme für mich bei Bahnnutzung noch einmal eine Busreise von Schwerin nach Hamburg hinzu (=Schienenersatzverkehr, da die Strecke Hamburg - Berlin saniert wird). Also "vergnügungssteuerpflichtige" Fahrt mit dem Auto und dennoch: Ulm ist für mich einer der philatelistischen Highlights des Jahres, zumal Essen weggefallen ist. Aber ich nehme die Fahrt wegen des Angebots (Messe + Stadt Ulm) gern auf mich und freue mich heute schon riesig auf eine hoffentlich zu realisierende Multilaterale und IBRA. Irgendwie verstehe ich die Anreise-Diskussion nicht so ganz. Viele Grüße Ulli
nagel.d Am: 11.10.2025 12:17:21 Gelesen: 11332 # 10
Was mich wundert ist, daß man sich rumtrollt für die Anreise aus dem Norden nach Ulm, macht Vorschläge, die im Ergebnis das selbe Probelm darstellt wenn die Veranstaltung im Norden stattfindet, denn ein Interessent aus Ulm hat bei der Veranstaltung in Hamburg die selben Probleme.
Torsten Grunwald Am: 11.10.2025 12:42:45 Gelesen: 11316 # 11
@ nagel.d [#10] Hallo Dirk, zwischen Hamburg und Ulm liegen noch einige andere Orte wo solche Veranstaltungen denkbar wären. Wenn man Veranstaltungen nur im südlichen Bereichen durchführt, verliert man nicht nur Besucher sondern auch interessante Händler, Auktionshäuser usw. Der BDPH hat auch nicht nur im Süden Mitglieder. Die Problematik ist sicher schwierig, aber wer sagt, dass die Arbeit im BDPH Vorstand leicht sein soll. Aus der Bephila nächstes Jahr hätte man sicher auch mit Hilfe mehr machen können. Torsten
Polarpost040 Am: 11.10.2025 12:55:52 Gelesen: 11306 # 12
@ saeckingen [#6] Das Thema in diesem Beitrag ist ja die IBRA. Ich finde es selbstverständlich toll, dass es überhaupt eine IBRA in Deutschland wieder gibt und bei einem solchen Großereignis ist der Standort egal. Ich kritisiere nur, dass sich offenbar alle größeren philatelistischen Messen in der Südhälfte Deutschlands konzentrieren, nämlich in München und Ulm, während in Norddeutschland seit Ewigkeiten nichts mehr stattfindet. Es dürfte jedem klar sein, das mit zunehmender Entfernung zu solchen Messen immer weniger Sammler dorthin fahren, entweder wegen des Zeitaufwandes oder wegen der Kosten. Ich gehe hier nicht von Hardcore-Sammlern aus, sondern von Normalsammlern, die wohl überwiegend der Altersgruppe 70+ angehören dürften und nicht hunderte von Euro bei Händlern ausgeben wollen oder können, damit sich der Zeit- und Kostenaufwand irgendwie noch rechnet. Zu Beitrag [#6]: Das mit dem Flug nach Ulm und der „Reisezeit von unter 4h“ ist reine Theorie. Das setzt voraus, dass ich am Flughafen wohne. Hamburg ist bekanntermaßen sehr groß und viele Bürgen wohnen im Speckgürtel herum und benötigen längere Anfahrtswege zum Flughafen. Bei meiner Kritik, die Messe Jahr für Jahr nur noch im Ulm durchführen zu lassen, habe ich nicht nur an mich gedacht, sondern an alle Sammler in der Nordhälfte Deutschlands. Ich kann mir sehr wohl die Zeit und die Kosten für Übernachtungen erlauben. Ich reise regelmäßig zu ausländischen Briefmarkenveranstaltung, z.B. England, Monaco, Tschechien, Stockholm, Kopenhagen und kürzlich Malmö in Schweden. Ich habe nur einmal nachfolgend exemplarisch dargestellt, wie ich per Flug nach Ulm kommen würde. Dabei nutzte ich die Apps vom Hamburger Verkehrsverbund und der DB. Die Flüge habe ich von Haralds Beitrag übernommen. Die Mindestreisezeit in diesem Beispiel ist pro Strecke 6 bis 7 Stunden, aber nur wenn alles nach Plan klappt, was in der Praxis so gut wie nie der Fall ist, wie Dr. Kohler in Beitrag [#5] aus eigener Erfahrung berichtete. 4:27 Großensee (1. Bus am Tag) 4:53 Rahlstedt (ZOB) 4:59 Rahlstedt (Bus) 5:31 Rübenkamp 5.41 Rübenkamp (S-Bahn) 5:49 Airport 6:30 Abflug (zu knapp, man soll 2 Std. vorher am Airport sein, 1,5 Std. nur mit Handgepäck würden wohl reichen). Also 8:30 Abflug 9:36 Stuttgart Airport 10:32 Airport Stuttgart (Bus X10) 10:56 ZOB, Wendlingen 11:24 Bahnhof Wendlingen (RE200) 11:51 Ulm Hbf 11:58 Ulm Hbf (Straßenbahn 1) 12:08 Ulm Messe Donauhalle Knapp 6 Stunden Messeaufenthalt 18:00 Messeschluss 18.04 Messe Ulm (zu Fuß 317 Metzer) 18:09 Donauhalle (P+R) Ulm (Bus 59) 18:21 ZOB Ulm (zu Fuß 217 Meter zum Bahnhof) 18:29 Ulm Hbf (RE 200) 18:59 Wendlingen Bhf. 18:59 Wendlingen Bhf. 19:02 ZOB Wendlingen 19:02 ZOB Wendlingen 19:27 Airport Stuttgart 20:50 Airport Stuttgart 22:00 Airport Hamburg 22:32 Airport Hamburg (S-Bahn) 22:41 Rübenkamp (S-Bahn) 22:53 Rübenkamp (Bus) 23:20 ZOB Rahlstedt (BUS) 23:34 ZOB Rahlstedt 23:55 Großensee Das sind 15 Verkehrsmittel, zum Teil mit sehr kurzen Umsteigezeiten. Werden Anschlüsse verpasst oder fallen aus, läuft man Gefahr einen Flug zu verpassen und auf den Kosten sitzen zu bleiben. Bei der Bahn dürfte ich einen späteren Zug nehmen. Jeder kann für sich selbst entscheiden, ob solcher Aufwand, verbunden mit der Besorgnis, dass etwas nicht klappt, sich lohnt, um die Messe im Ulm aufzusuchen. Als ich noch in Hamburg wohnte, fast von zu Hause aus mit einem Direktbus in 40 Minuten zum Flughafen gelangte und in Stuttgart vom Flughafen nur zur Messe in Sindelfingen musste, habe ich das tatsächlich, wie von Harald in #6 vorgeschlagen, an einem Tag geschafft. Ich konnte die volle Zeit auf der Messe nutzen, danach noch schwäbisch schön essen gehen und dann noch nach Hamburg zurückfliegen. Zu Beitrag [#4] LarsBoettger Du schreibst, dass ich als Sammler doch in Norddeutschland eine Messe organisieren könne und der BDPH darüber ganz froh sei. Ich kann das nicht als ernstgemeint ansehen. Wozu gibt es denn Verbände wie den BDPH mit seinen Landesverbänden und den Händlerverband APHV? In der Satzung des BDPH steht explizit, dass der Bundesverband zur Förderung der Philatelie besteht, wozu auch die Ausrichtung von philatelistischen Veranstaltungen wie Ausstellungen und Messen gehören. Mein Appell an die Verantwortlichen, wozu ich auch die Messeagentur von Herrn Billion zähle: Lasst die Börsen doch jährlich rotieren, mal im Süden, Norden, Osten, Westen und in der Mitte. Größere Stadthallen oder Messegebäude gibt es in jeder größeren Stadt. Nur so erreicht man größere Sammler- und Käuferkreise.
TeeKay Am: 11.10.2025 13:16:03 Gelesen: 11289 # 13
22028 wird schockiert sein, aber als ich den Titel las, freute ich mich, dass schon fünf Jahre nach der letzten IBRA die nächste geplant ist. Die Mitgliederverteilung des BDPh sagt dem BDPh sicherlich, dass im Süden Deutschlands mehr Sammler:innen wohnen als im Norden. Die Kaufkraft ist zudem höher. Man mag es kaum glauben, aber ich würde da auch wie der BDPh vorgehen und das wie eine kommerzielle Veranstaltung planen: die muss möglichst kostendeckend betrieben werden. Und das mag jetzt den einen oder anderen überraschen, aber es gibt keinen perfekten Standort. Irgendwer wird immer eine längere oder unbequemere Anreise haben als andere. Und als Veranstalter würde es mich nicht im geringsten interessieren, ob irgendwelche Meckerer nicht kommen, weil ihnen die Anreise zu lang ist. Kund:innen, die etwas Aufwand nicht scheuen, sind zufriedener, einfacher zu managen und geben wahrscheinlich auch mehr Geld aus. Als Dienstleister versuche ich sogar aktiv, solche Kund:innen, denen schon jedes kleinste bisschen Eigenaufwand zu viel ist, abzuschrecken und auszusortieren, weil ich mit denen gar nicht arbeiten will. Wer schon wegen der Anreise meckert, wird auch wegen des Cateringservice meckern, wegen der Eintrittspreise, weil der Parkplatz Geld kostet, das Hotel zu weit weg und zu teuer ist, zu wenige/nicht die richtigen Händler:innen da sind, die Händler:innen zu teuer sind, keinen Rabatt geben wollen, die Ausstellungsstücke zu einseitig/langweilig/schlecht/falsch bewertet sind, die Werbung falsch/zu wenig/zu viel/zu teuer/im falschen Medium war, dass der Verein keine subventionierte Anreise im Privatzug/Flugzeug/Bus/Hubschrauber anbot und überhaupt hätte man sich alles viel schöner und vor allem billiger vorgestellt. Bleibt zuhause! Die Zielgruppe solcher Veranstaltungen fliegt auch um die ganze Welt, um da zu sein.
22028 Am: 11.10.2025 14:05:17 Gelesen: 11257 # 14
@ TeeKay [#13] 22028 wird schockiert sein Warum sollte ich schockiert sein ?
TeeKay Am: 11.10.2025 14:08:42 Gelesen: 11254 # 15
@ 22028 [#14]

Weil du mich mal als Ausstellungsgegner bezeichnetest. :)
22028 Am: 11.10.2025 14:18:32 Gelesen: 11236 # 16
@ TeeKay [#15] Hat meine Missionsarbeit Früchte getragen ;-) Aber in der Tat, ich finde die Diskussion über Lokalität hier auch abstoßend, mal sollte froh sein, dass was passiert.
Frankenjogger Am: 11.10.2025 14:56:46 Gelesen: 11195 # 17
@ 22028 [#16] "Hat meine Missionsarbeit Früchte getragen ;-)" Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. :-) VG, Klemens
nagel.d Am: 11.10.2025 15:03:34 Gelesen: 11191 # 18
@ Torsten Grunwald [#11] Mein Beitrag war als Beispiel den Beitrag von Polarpost040 gedacht. Natürlich gibt es genügend Orte dazwischen wo man eine solche Veranstaltung abhalten kann. Ob dazu Händler aus dem Süden (oder auch umgekehrt) anreisen, kann ich nicht bewerten.
johanneshoffner Am: 11.10.2025 16:00:05 Gelesen: 11156 # 19
Ich freue mich riesig darüber, dass der BDPh eine IBRA plant.

Das Nörgeln ist anscheinend eine Sache, die sich bei Philatelisten häufiger findet als bei Angehörigen anderer Hobbies. Das wirkt auf wirkt auf potentielle Neumitglieder abstossend.

Nun muss ich mir überlegen, welche Sammlung ich bis dahin ausstellungsreif haben möchte. Da es viel zu tun gibt, halte ich mich ab jetzt aus der Diskussion raus.

Gruss

Johannes
Michael Mallien Am: 11.10.2025 16:46:54 Gelesen: 11126 # 20
Natürlich ist die Anreise ein Thema wenn der Weg weit ist. Das geht mir als Schleswig-Holsteiner nicht anders als einigen, die sich hier zu Wort gemeldet haben. Man muss halt entscheiden, was einem die Anwesenheit bei der Ausstellung wert ist. Es ist aber nicht so, dass in Norddeutschland gar nichts laufen würde. 2026 findet beispielsweise die Bephila in Bernau bei Berlin statt, die bestimmt auch attraktiv werden wird. Ich werde jedenfalls dort sein.

Und sollte ich 2027 oder 2028 Ulm besuchen wollen, dann werde ich versuchen die Reise dorthin mit anderen Aktivitäten dort oder auf Weg dorthin zu verbinden, damit sich der Weg noch mehr lohnt.

Viele Grüße
Michael
Ulli D. Am: 11.10.2025 17:20:52 Gelesen: 11101 # 21
@ Teekay "Die Mitgliederverteilung des BDPh sagt dem BDPh sicherlich, dass im Süden Deutschlands mehr Sammler:innen wohnen als im Norden. Die Kaufkraft ist zudem höher." Ich hoffe, dass die Aussage belegt ist und nicht der feuchte Finger in den Wind gehalten wurde. Ich erinnere mich bspw. noch sehr gern an die jährlichen NORDPOSTA-Ausstellungen im CCH (auch wenn das lange her ist), bei denen man sich angesichts des riesigen Interesses kaum bewegen konnte. Und es waren nicht nur Sammler aus Süddeutschland, sondern vor allem aus ganz Norddeutschland und dem gesamten Ostseeraum von Finnland bis Norwegen. Wenn allerdings zwischenzeitlich norddeutsche Sammler ausgestorben oder verarmt sind, weil nichts angeboten wird, dann mag das halt so sein .... Schöne Grüße Ulli
sammler70 Am: 11.10.2025 17:55:30 Gelesen: 11075 # 22
Also ich finde es zunächst einmal großartig, dass so etwas überhaupt wieder in Deutschland stattfindet und nicht in Amerika oder Korea oder Dubai oder sonst irgendwo am anderen Ende der Welt. Dabei haben wir in Deutschland das Glück, das es wohl von keinem Punkt aus weiter als 900 Kilometer sein wird.

Ich möchte auch daran erinnern, dass wir vor gar nicht allzu langer Zeit befürchtet hatten, es würde in Deutschland überhaupt keine philatelistische Großveranstaltung mehr geben, nachdem Essen wegfiel und auch München nicht mehr rentabel war. Deshalb habe ich große Achtung vor dem BDPh, wenn er sowas wieder auf die Beine stellt. Dabei gebe ich gerne zu, dass ich selbst zu den Kritikern des BDPh gehöre. Aber ich bin auch bereit die Kirche im Dorf zu lassen und wenn der BDPh etwas Außergewöhnliches auf die Beine stellen möchte, dann möchte ich nicht krampfhaft versuchen jedes Haar Suppe zu finden.

Natürlich wird der BDPh auf bereits vorhandene Strukturen zurückgreifen, die es offensichtlich in Ulm schon gibt. Das ist ganz normal und auch vernünftig. Wenn sich nun hier einige aus dem Norden beschweren, so sollten sie nicht über den BDPh schimpfen, sondern sich an ihre Landesverbände wenden und kritisieren, dass diese eben keine solchen Voraussetzungen schaffen, wie der Landesverband Südwest.

Ich drücke deshalb uneingeschränkt den Veranstaltern die Daumen, dass es mit der Veranstaltung klappt und dass es ein Riesenerfolg wird. Dazu sollten bitte alle an einem Strang ziehen und nicht krampfhaft nach Problemchen suchen. Und das mit der Anreise ist für mich wirklich nur ein Problemchen, obwohl ich als Gehbehinderter mit Sicherheit mehr Aufwand habe als andere. Aber wenn ich das will, dann kann ich das auch organisieren.

Diese Diskussionen um dir individuellen Anreisen macht mir aber wieder ein Problem deutlich, das wir Sammler offensichtlich extrem haben. Wir denken immer nur einzeln. Wenn ich diese Veranstaltung besuchen möchte, dann werde ich das sicherlich nicht alleine tun. Ich werde mich in meinen Vereinen umhören und das sind schnell mal 4 oder 5 und wir werden dann einen Bus organisieren, je nach Interesse einen Kleinbus oder einen großen Reisebus. Und dann wird schon die die Anreise ein Event, mit Brotzeit, Getränken und sehr viel Spaß. Dabei kommt es mir dann auch auf den ein oder anderen Euro oder die eine oder andere Stunde mehr nicht an.

Also Leute: Ärmel zurückkrempeln, Kopf hoch und mit volldampf ans Werk. Und jeder, egal wo er wohnt, sollte die Unterstützung leisten, zu der er in der Lage ist. Z. B. Werbung in Sozial-Media und Mundpropaganda.

LG Franz
TeeKay Am: 11.10.2025 18:55:12 Gelesen: 11040 # 23
@ Ulli D. [#21] " Ich hoffe, dass die Aussage belegt ist und nicht der feuchte Finger in den Wind gehalten wurde." Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen kommen zusammen auf 4.820 BDPh-Mitglieder. Der Rest auf 12.710. Der gesamte dänische Philatelistenverband kommt auf 1/4 weniger Mitglieder als der Landesverband Südwest im BDPh. Und wer aus Finnland und Norwegen zu einer norddeutschen Veranstaltung anreisen kann, der kann auch in ein anderes Flugzeug steigen und zu einer süddeutschen Veranstaltung anreisen. Und ja, damit würde der BDPh aufs Schändlichste all die zahllosen skandinavischen Sammler:innen benachteiligen, die mit dem Schiff anreisen und ohne Verkehrsmittelwechsel direkt vom Schiff auf die Ausstellung kommen wollten. https://www.bdph.de/gemeinschaft/mitgliedsverbaende
Ulli D. Am: 11.10.2025 19:56:23 Gelesen: 10977 # 24
@ Teekay

Der Vergleich der Mitgliederstrukturen der neuen Bundesländer u.a. mit Bayern und Baden-Württemberg zu vergleichen, ist Dir überzeugend gelungen. Statistik ist eben eine tolle Sache und wenn man man Deutschland und Dänemark vergleicht, dann gehe ich nach Deinem Beitrag davon aus, dass die Verbandsstrukturen absolut identisch sind. Apropos Statistik und Vergleiche mit anderen Ländern: Luxemburg hat bei ca. 66o.000 Einwohner etwas 1.700 organisierte Philatelisten und plötzlich gibt der Landesverband Südwest gar nicht mehr so ein tolles Bild ab (er müsste nämlich im Vergleich ca. 32.000 Mitglieder haben).

Vielleicht sollten wir bei der Diskussion über die Ausstellungsplanung die Statistik doch eher außen vorlassen, einverstanden?

Schöne Grüße
Ulli
TeeKay Am: 11.10.2025 20:09:53 Gelesen: 10933 # 25
@ Ulli D. [#24] Für die Luxemburger ist Ulm näher als Hamburg.
nagel.d Am: 11.10.2025 21:55:28 Gelesen: 10867 # 26
@ TeeKay [#23] Woher hast du die Mitgliederzahlen? Von der Webseite des BDPH? wenn ja halte ich diese Daten für veraltet. Nach meiner Information haben sich in Norddeutschland einige Landesverbände zusammengetan. Ich lasse mich gern auch berichtigen.
sammler70 Am: 12.10.2025 07:55:33 Gelesen: 10764 # 27
Also jetzt wird die Diskussion schon schön langsam kindisch. Was soll das für ein Argument sein, die Zahlen wären falsch, weil sich Landesverbände zusammengeschlossen haben. Das zeigt doch lediglich, dass die Mitgliederzahl weiter schwindet, wenn nicht mal mehr einzelne Landesverbände alleine lebensfähig sind. Außerdem ist doch das hier total und interessant. Entscheidend ist doch einzig und allein, welcher Landesverband bietet sich an und traut es sich zu so eine große Veranstaltung zu organisieren. Und das ist und war anscheinend der Landesverband Südwest. Dafür spricht doch auch, dass sich Essen nicht halten konnte, obwohl es im bevölkerungsreichsten Bundesland liegt. Die NAPOSTA in Hamburg ist gestorben, obwohl sie angeblich so erfolgreich war. Und deshalb bin ich jetzt nur froh, dass es neue Versuche gibt. Bevor jetzt das Argument kommt, der BDPh müsste so eine Veranstaltung organisieren, so habe ich durch die verschiedenen Diskussionen hier im Forum gelernt, dass es nicht die Aufgabe des BDPh sein kann, weil dieser nur der Dachverband für die einzelnen Landesverbände ist. Deshalb müssten auch die Landesverbände die eigentliche Arbeit tun und der BDPh diese nur unterstützen und koordinieren. In diesem Punkt bin ich auch dieser Ansicht, wenn der BDPh selbst ja gar nicht das Personal hat und auch nicht die Organisationsstruktur, um die Arbeit vor Ort durchzuführen. Deshalb hier meine ganz konkrete Frage: welcher Landesverband, außer Südwest, schreit hier, wir möchten so eine Veranstaltung organisieren. Falls es wirklich positive Antworten gibt, könnte man das ja für die Zukunft im Auge behalten und es wäre auf alle Fälle positiv, weil man ja dann auch wieder große nationale Veranstaltungen auf die Beine stellen könnte und es nicht nur München und Ulm gäbe. LG und einen schönen Sonntag Franz
lueckel2010 Am: 12.10.2025 10:53:03 Gelesen: 10696 # 28
@ nagel.d [#26] Anfang 2025 haben sich die Landesverbände in den Bundesländern Niedersachen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zum Philatelistenverband Norddeutschland zusammengeschlossen. Dieser neue Verband hatte beim Zusammenschluss rund 2470 Mitglieder in fast 120 lokalen Vereinen (Quelle: Wikipedia), vermutlich mit abnehmender Tendenz. Leider! Ansonsten kann ich mich den Ausführungen von "Sammler 70" [#27] nur anschließen: Engagierte Philatelisten in allen anderen Teilen unserer schönen Republik können in ihrem Umfeld geeignete -und auch finanzierbare- Lokalitäten ausfindig machen, Verkehrsanbindungen ermitteln, benötigte Unterkünfte suchen und, und, und ...... Und wenn sich dann auch noch genügend zuverlässige ehrenamtliche Mitarbeiter (möglichst "vom Fach"), finden, dürfte eine Großveranstaltung (wie z. B. in Ulm) durchaus auch anderswo machbar sein. Fazit: Nicht immer nur über etwas meckern und mosern, was einem persönlich nicht gefällt, sondern einfach anpacken! Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
nagel.d Am: 12.10.2025 11:23:23 Gelesen: 10671 # 29
@ lueckel2010 [#28] @ sammler70 [#27] Dass die Tendenz der Mitgliederzahlen sinkt, ist glaube ich jedem bewußt. Und eigentlich sollte jeder interessierte Sammler froh sein wenn noch "Großveranstaltungen" wie in Ulm auf die Beine gestellt werden bzw. geplant werden. Und diejenigen die jammern der Anreiseweg nach Ulm sei Ihnen aus Norddeutschland zu weit, da sind wir uns glaube ich einig, sollten dann das Zepter in die Hand nehmen und eine solche Veranstaltung selbst vor ihrer Haustür planen und durchführen. Ich selbst plane, wenn ich eine solche Veranstaltung besuche und egal wo die Veranstaltung stattfindet, mindestens 2 Übernachtungen mit ein. Ich durfte für die Ausstellung zum Bürgerfest in Saarbrücken zum Tag der Deutschen Einheit mit in der Planung und Organisation neben dem Landesverband sitzen und ich weiß, welchen Streß man hat und welchen Spagat man da vollbringen muß. Bei rund 400.000 Besucher auf dem Bürgerfest waren rund 700 Besucher auf der Ausstellung und haben rund 950 (von 1000) Gedenkblätter gekauft.
HWS-NRW Am: 12.10.2025 11:40:05 Gelesen: 10657 # 30
[#28] Fazit: Nicht immer nur über etwas meckern und mosern, was einem persönlich nicht gefällt, sondern einfach anpacken! Hallo in die Runde, ich kann diesem Zitat nur zustimmen. Im Jahre 1999 fand in Nürnberg eine herrliche und super organisierte Weltausstellung statt, ich war seinerzeit 5 Tage vor Ort (Anreise aus Berlin), durfte dort sogar als "Übungs-Juror" im Rahmen einer Fortbildung des BDPh- Ausstellungswesen mitmachen und bekam für mein Exponat eine sehr gute Bewertung und einen Ehrenpreis, der noch heute in meinem Wohnzimmer steht und der mich jeden Tag an die IBRA erinnert. Bei der nächsten IBRA in Essen war meine Anreise natürlich kurz, aber auch hier hatte ich die Möglichkeit, aktiv mitzuarbeiten, erst im Veranstaltungsteam und dann am Infostand des BDPH als ehrenamtlicher Mitarbeiter. Dass ich dann auch noch für meine Literatur-Exponate 2 x Gold bekam, rundete die Sache an. Sollte es in Ulm klappen mit der wirklich umfangreichen Vorarbeit, würde ich auch dort gerne aktiv mitarbeiten, was zählt da schon die Entfernung. mit Sammlergruß Werner
lueckel2010 Am: 12.10.2025 13:38:44 Gelesen: 10595 # 31
@ Polarpost040 [#3] Essen mußte aufgegeben werden, weil Essen einfach nicht mehr finanzierbar war!
Richard Am: 12.10.2025 16:17:17 Gelesen: 10478 # 32
Liebe Mitglieder und Mitleser, es geht hier - wie aus der Überschrift erkennbar - um die für mich sensationelle Nachricht, dass sich der BDPh mit dem Landesverband Südwest und vielleicht noch der Mithilfe des LV Bayern (eigene Vermutung) dafür einsetzt, in 2028 eine Weltausstellung nach Ulm zu bekommen. In nur drei Jahren ! Diese Meldung kam von unserem Mitglied Wolfgang Maassen als Besucher der Hauptversammlung in Hamburg. Vielleicht ist auf der Messe in Ulm mehr zu erfahren. Die vielen für mich kleinkarierten Streitereien im alles mögliche gehören nicht in dieses Thema und ich bitte sie zu unterlassen. Wir alle sollten das grosse Ziel für 2028 unterstützen wie und wo immer es geht und positiv nach Kräften begleiten. Heute habe ich eine Person aus dem Führungskreis der letzten Weltausstellung IBRA Essen gesprochen; an der etwa 150 Personen mitgearbeitet haben, davon ein Drittel extern (wie Sicherheitsdienste Exponate oder Brandschutzsicherzeit), diese etwa 50 mussten alle für ihre Arbeit bezahlt werden. Wer glaubt, der fünfköpfige Vorstand des BDPh und die aus dem Geschäftsführer und einer Mitarbeiterin bestehende Geschäftsstelle in Bonn könnten eine Weltausstellung so nebenbei organisieren, hat keine Ahnung und sollte seine Gedanken besser für sich behalten. Schöne Grüsse, Richard Anlage KI (kann Fehler enthalten): Derzeit gibt es Überlegungen und Pläne, eine Internationale Briefmarken-Weltausstellung (IBRA) im Jahr 2028 in Ulm abzuhalten . Diese Idee wurde vom Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) angestoßen. Wichtige Punkte zu den Planungen: Vorbereitungen: Der Vorstand des BDPh beabsichtigt, die Vorbereitungsarbeiten für die IBRA 2028 in Ulm voranzutreiben. Standort-Analyse: Es müssen eingehendere Analysen bestätigen, ob Ulm der beste Standort für eine solche Weltausstellung ist. Diskutiert wird unter anderem die Erreichbarkeit und Attraktivität des Ortes, insbesondere im Vergleich zu Metropolen in Norddeutschland. Machbarkeitsstudie: Ein Erfolg der Veranstaltung setzt eine fundierte Machbarkeitsstudie voraus. Dabei müssen Budget- und Finanzpläne geprüft sowie eine effektive PR-Arbeit und Ausstellerakquise durchgeführt werden. Regelmäßige Börse in Ulm: Bereits seit 2022 findet die Internationale Briefmarken-Börse regelmäßig in Ulm statt, was dem Standort für philatelistische Veranstaltungen eine gewisse Bedeutung verleiht. Hintergrund der Diskussion: Die Pläne für eine IBRA 2028 in Ulm kamen nach der Hauptversammlung des BDPh in Hamburg auf. Als Teil der Diskussion um den Standort wird auf philatelistischen Plattformen die Frage erörtert, warum große Messen nicht auch in anderen Teilen Deutschlands stattfinden.
drmoeller_neuss Am: 20.10.2025 23:24:05 Gelesen: 9913 # 33
Die Frage ist, passen philatelistische Weltaustellungen noch in unsere heutige Zeit? Ohne Zweifel, die Messe Ulm wäre ein guter Standort. Die Messehallen sind barrierefrei und Ulm ist gut zu erreichen, von Österreich natürlich besser als von Dänemark. Aber man kann es nicht allen recht machen. Auf jeden Fall liegt Ulm in einem schönen Teil von Deutschland und man kann ein Messebesuch mit einem Urlaub verbinden. Die Forenbetreiber Brigitte und Richard können das sicher unterschreiben, leben sie schon seit langem in „USA“ [1]. Kommen wir nun zu den praktischen Fragen. Der durchschnittliche Philatelist ist 75 Jahre als und da stellt sich schon die Reisefrage, wie viele Beiträge in diesem Thema zeigen. Man muss nicht gleich den persönlichen Busfahrplan zum Bahnhof auf den philaseiten veröffentlichen, aber für den ein oder anderen ist ein Messebesuch inzwischen ein beschwerliches Abenteuer. Der durchschnittliche Briefmarkenhändler ist vielleicht 15 Jahre jünger, aber die Veränderungen im Briefmarkenmarkt gehen auch an ihnen nicht spurlos vorbei. Die Umsätze sinken, während die Spesen für einen Messestand steigen. Ein mittlerer Stand schlägt mit 3000 EUR zu Buche, da muss schon ein Umsatz im deutlich fünfstelligen Bereich herausspringen. Einige Auktionshäuser haben sich in den letzten Jahren zusammengeschlossen und brauchen weniger Standfläche. Noch vor 20 Jahren konnten die zahlreichen Händler problemlos die nicht zahlenden Aussteller und Standinhaber „durchfüttern“, diese Rechnung geht nicht mehr auf. Und dann sind wir schon beim schöden Mammon: Die Arbeitsgemeinschaften und Vereinen wollen und können nichts für ihre Standfläche bezahlen, und bei den Ausstellern gibt es Grenzen, irgendwann ist auch hier die Schmerzschwelle erreicht. Eintrittsgelder verbessern die Einnahmeseite, aber hier setzt die Zahl der immer weniger werdenden Philatelisten auch eine Grenze. Mich würde einmal interessieren, wieviel Eintrittskarten auf der diesjährigen Briefmarkenmesse Ulm verkauft werden. Und eine Weltausstellung ist nicht mit ehrenamtlichen Kräften zu stemmen. Messe-Organisation und Messebau kosten nun einmal Geld. Ein Ansatz könnte eine hybride Weltausstellung sein. Die Exponate werden digital im Internet gezeigt, so dass sie sich auch in der Bewegung eingeschränkte Philatelisten von zu Hause anschauen können. Dazu bieten sich Vorträge über die Exponate an, die über Zoom übertragen werden. Nun kann man nicht virtuell Sekt schlürfen. Der Festabend ist off-line und findet in einem schönen Hotel oder Restaurant statt. Auch hier bieten sich hybride Vorträge und Veranstaltungen an. Vielleicht findet sich ein Partnerland, dass zum gleichen Zeitpunkt einen Festabend veranstalten will und den man „zuschalten“ kann? Die Fläche und die Spesen für das Aufstellen der Rahmen kann man sich sparen, wenn die Exponate im Internet gezeigt werden. Reisekosten für die Juroren fallen auch nicht an. Im übrigen wird das philatelistische Material durch den Transport auch nicht besser, ganz abgesehen von praktischen Problemen wie Zollformalitäten. Und die Juroren können sich auch mit dem Material länger und besser beschäftigen – was dem ein oder anderen Aussteller vielleicht gar nicht behagen wird. Klar ist: der ein oder andere Philatelist wird hier nicht mitziehen. Dafür werden aber andere interessante Sammlungen gezeigt, deren Besitzer bislang nicht die Musse oder das Geld aufbringen wollten, um persönlich auf einer Ausstellung zu präsentieren. Für die Händler wird eine kleinere zweitägige Börse organisiert, wie sie heute schon an einigen Standorten wie in Löhne oder Siegen stattfinden. Solche Börsen lassen sich ehrenamtlich organisieren, was sich in moderaten Standgebühren niederschlägt. Bei 200 Euro Standgebühren können sich auch kleinere Händler einen Stand leisten. Ich schreibe meine Artikel bewusst nicht mit Künstlicher Intelligenz (KI). Ich weiss, dass einige Foren damit gefüllt werden. Deswegen lese ich zum Beispiel nicht mehr den Wortfilter. KI hat in der Philatelie durchaus ihre Berechtigung, wenn es um die Zusammenfassung bekannter Tatsachen geht. Die Zukunft kann man der KI aber nicht überlassen. Denken müssen wir schon selber. [1] „USA“ = Unser Schönes Allgäu
sammler70 Am: 21.10.2025 00:07:53 Gelesen: 9901 # 34
@ drmoeller_neuss [#33] Habe ich das jetzt richtig verstanden: du bist gegen eine Weltausstellung in Ulm? Das kann ich jetzt ganz und gar nicht verstehen. Es wird vielleicht mal so kommen, wie du es skizzierst. Aber wenn sich jemand traut das noch auf die Beine zu stellen, sollen wir das nicht gleich schwarz malen. Es ist nicht unsere Aufgabe hier den Verantwortlichen was vorzurechnen, sondern ihnen zu wünschen, dass es ein Erfolg wird. Real ist immer besser als virtuell. Und in Europa, am besten Deutschland ist besser, als am anderen Ende der Welt. LG Franz
drkohler Am: 21.10.2025 07:43:50 Gelesen: 9842 # 35
@ drmoeller_neuss [#33] Eintrittsgelder verbessern die Einnahmeseite Darauf sollte man erst gar nicht achten bei einer Weltausstellung. Die NY 2016 Weltausstellung hatte hoch gerechnet etwa 25'000 individuelle Eintritte (war gratis, weil Eintritt verlangen in den Staaten ist erfahrungsgemäss tödlich für Briefmarkenmessen). Und das in der Millionenumgebung New York während einer Woche. An die Finanzdaten der NY 2016 kommt man leider nicht ran ohne Vitamin B aber das dürften Millionenbeträge sein die da rumgereicht/gesammelt wurden. Eine Weltausstellung in Ulm wird diese Zahl wohl kaum erreichen, also die paar Kröten Eintrittsgeld gehen weitest gehend drauf für den Ticketing-Aufwand. Für Boston 2026 kann man hier ein paar Daten abrufen: https://projects.propublica.org/nonprofits/organizations/473569817 (Nur bis 2023 zur Zeit, die Zahlen dürften noch deutlich höher sein in den letzten zwei Jahren. Immerhin sind die Namen der Hauptverantwortlichen und deren Löhne auch mit angegeben. Alles $0 Fulltime-Jobs. Die dutzenden von Sklavenarbeiter, die es auch noch braucht, sind da gar nicht zu sehen). Also wer immer eine Ulm Weltausstellung auf die Beine stellt: Das ist ein Mordsprojekt und meine Anerkennung haben die Sklavenarbeiter schon jetzt.
TeeKay Am: 21.10.2025 10:17:05 Gelesen: 9786 # 36
@ drmoeller_neuss [#33] Ein Ansatz könnte eine hybride Weltausstellung sein. Die Exponate werden digital im Internet gezeigt, so dass sie sich auch in der Bewegung eingeschränkte Philatelisten von zu Hause anschauen können. Ich finde es traurig und lustig zugleich, dass eine hervorragende Idee geframed wird als Notlösung in einer unaufhaltsamen Krise, die im Vorschlagssatz selbst noch einmal konterkariert wird durch eine Zielgruppeneinschränkung auf "in der Bewegung eingeschränkte Philatelisten". Solange so gedacht wird, wird das alles nichts. Statt sich zu überlegen, wie die Reichweite maximiert werden kann, wie man ein modernes, ansprechendes Format entwickeln und gestalten könnte, um ein Maximum an Impact zu erzeugen, gehen die Gedanken stets nur um die Nöte und Zwänge eines selbstdiagnostiziert im Sterben liegenden Systems. Denkt irgendjemand, dass man mit der Selbstdiagnose "Sterbeprozess", mit der Zielsetzung "Wenns nicht anders geht, weil uns alle wegsterben, machen wir das eben notgedrungen online" irgendwen Ambitioniertes dazu motivieren könnte, mitzuarbeiten? Dass die Zielgruppe "Hüftlahmer 75-jähriger Philatelist (m)" ein attraktiver Markt für ein Onlineformat wäre? Die selbe Idee könnte man auch ganz anders vorstellen: "Wir Philatelist:innen sitzen auf einem Schatz der Geschichte. Ahnenforschung im Internet erlebt seit Jahren einen Boom. Die Menschen interessieren sich für ihre Vorfahren, für ihre Geschichte, für die Geschichte ihres Ortes, für die Geschichte des Ortes ihrer Vorfahren - und wir haben Teile dieser Geschichte in unseren Alben. Bislang kennen nur wir diese Puzzleteile. Unsere Mission ist es, der Welt zu zeigen, welch spannende Geschichten über Geschichte unsere Belege zu erzählen haben und ein dauerhaftes Archiv unseres Wissens im Internet aufzubauen. Unser Ziel ist es, mit der Weltausstellung 100 Millionen Besucher zu erreichen." Pack ein paar Geschichten von Menschen dazu, die dank einer Onlineausstellung eine kleine Transformation ihres Lebens durchmachten. Die Oma, die 1941 aus Riga ins Gulag verschleppt wurde und dank Onlineausstellung noch einmal ins Riga ihrer Kindheit zurückkehren kann, die tränengerührt sehen kann, wie es sich seitdem veränderte. Der Chemie-Student, der dank Onlineausstellung herausfand, dass seine Vorfahren aus Norwegen nach Guatemala auswanderten und wie sie das machten, welche Schifffahrtsrouten es gab, wie sie danach den Außenhandel zwischen Guatemala und Norwegen organisierten und der jetzt nach Norwegen zog, um dort zu studieren. Und ein Forscher, der dank Philatelie mehr Wissen über sein Forschungsgebiet erfuhr, das er bislang in keinem Fachbuch seines Gebiets lesen konnte und dadurch eine Professorenstelle bekam. Das alles auf einer halbwegs modern gestalteten Website, nicht in aus Word als PDF exportierten Dateien zum Download auf einer aus einer großen Bilddatei bestehenden Uralt-Website von 1999. Dann hast du schonmal eine Idee, wie man motivierte Helfer anziehen könnte, die sich nicht aus durchschnittlich 75-jährigen Vereinsmitgliedern rekrutieren, die notgedrungen einen Computer benutzen, um nackte Frauen auf Stofftaschen zu drucken und das ganze dann Phila-Ausstellungswerbung zu nennen.
sammler70 Am: 21.10.2025 13:04:12 Gelesen: 9711 # 37
@ TeeKay [#36] Vielen Dank für Deine Gedanken. Aber ich sehe das schon etwas kritisch. Aus meiner Sicht würde das dazu führen, dass es noch weniger Veranstaltungen gibt, dass wir noch mehr Eigenbrödler züchten, die daheim allein in ihrem Kämmerchen ihr Ding durchziehen und die sozialen Kontakte und was noch schlimmer ist, die Sozialkompetenz immer weiter zurückgeht. Im Übrigen, wer online ausstellen möchte, kann das doch bereits sehr leicht machen. Sogar der BDPh bietet diese Möglichkeit auf seiner Homepage schon an. Und auch jeder Ortsverein kann das sehr leicht auf seiner Homepage machen. Da kann dann jeder, der einfach nur seine Marken unendlich vervielfältigbar zum Download ohne Spannung und Würdigung seine Marken auf der ganzen Welt verteilen möchte, seine Sachen hochladen. Am einfachsten wäre es noch, wenn Richard hier eine Rubrik einrichten würde: "Weltausstellung hybrid". Aber dann bitte die Exponate auch noch zum Download, damit die Seite nicht so viele Klicks bekommt. Wie Richard schon ausführte, geht es hier um die geplante IBRA in Ulm. Warum muss hier jeder sagen, das brauchen wir nicht, das lohnt sich nicht? Das mag jetzt alles etwas sarkastisch klingen, aber mich nervt diese ewige Nörglerei wirklich. Wer hin will, der muss halt seinen Arsch aus dem Sessel bewegen und wer nicht, der hat Pech gehabt. Ich bin auch gehbehindert obwohl ich noch nicht so alt bin. Ich brauche für so etwas eine Begleitperson. Aber ich jammere deshalb nicht rum, weil das mein persönliches Problem ist und nicht die Schuld der anderen. Ich möchte vielleicht auch auf den Mount Everest. Aber ich kann nicht verlangen, dass der wegen mir barrierefrei gemacht wird. LG Franz
TeeKay Am: 21.10.2025 17:26:04 Gelesen: 9598 # 38
@ sammler70 [#37] Sorry, wusste nicht, dass das alles schon sehr leicht möglich ist. Mein Fehler. Wundert mich, dass weder BDPh noch jeder Ortsverein bisher 100 Mio Besucher in ihren virtuellen Ausstellungen hatten, obwohl das alles " sehr leicht" möglich ist. Bin mir sicher, mit der Ulm 2028 Website wirds dann klappen, vor allem, wenn alle Beteiligten streng mit dem Gewinnermindset einfach nur seine Marken unendlich vervielfältigbar zum Download ohne Spannung und Würdigung seine Marken auf der ganzen Welt verteilen" an die Sache herangehen.
angim Am: 21.10.2025 18:12:34 Gelesen: 9554 # 39
@ sammler70 [#37] Wer hin will, der muss halt seinen Arsch aus dem Sessel bewegen und wer nicht, der hat Pech gehabt. So ist es. Für mich persönlich ist Ulm etwas zu weit. Aber ich finde, wenn man sich die geographische Lage von Ulm ansieht, dann ist Ulm doch gut platziert, wenn man sich auch mal die relative Nähe zu vielen Nachbarländern ansieht. Wenn es anderswo nicht mehr funktioniert, da muss man doch froh sein, daß man es in Ulm gebacken kriegt. Viele Grüße Thomas
fdoell Am: 22.10.2025 08:42:00 Gelesen: 9418 # 40
@ TeeKay [#36] Klasse Ideen! @ sammler70 [#37] Wieso durch eine virtuelle Weltausstellung, die diesen Namen verdient, "es noch weniger Veranstaltungen geben wird, wir noch mehr Eigenbrötler züchten, die daheim allein in ihrem Kämmerchen ihr Ding durchziehen und die sozialen Kontakte und was noch schlimmer ist, die Sozialkompetenz immer weiter zurückgehen wird", erschließt sich mir beim besten Willen nicht. Netzwerken ist die neue Freiheit und die Kommunikations- und Zusammenarbeitsidee der Zukunft, die durch das Internet wesentlich vereinfacht wurde! Ohne Internet wurde früher eine Fachfrage in einem Mitteilungsblatt (mit s/w kopierten Abbildungen) gestellt, und wenn es gut lief, hatte jemand ein halbes Jahr später in der nächsten Nummer eine Antwort darauf gegeben. Für spezielle Fragen sandte man etwas zum Prüfer oder fuhr zu einer Veranstaltung, wo man seine Arbeitsgemeinschaftskollegen, fachkundige Händler oder den Prüfer traf. Eine schnelle Antwort gab es da manchmal, aber häufig musste erst zuhause in den eigenen Sammlungen und Literatur nach einer Antwort gesucht werden. Wieviel schneller und qualitativ besser ist da das Internet, mit dem man Text, Bilder und Videos schnell teilen kann und und online Videokonferenzen (auch auf Hybrid-Veranstaltungen, also mit Personen im Raum und gleichzeitiger Übertragung) abhalten kann (in denen auch eine live-Übersetzung fremdsprachig gesprochener Inhalts stattfinden kann – wir praktizieren das monatlich in der ArGe Baltikum)! Und noch viel wichtiger (worauf Teekay bereits hingewiesen hat): man kann Geschichten zu den Bildern erzählen, persönliche, berührende und DESHALB die Zuschauer mitnehmen. So funktionieren Filme. Und so könnte auch eine virtuelle oder hybride Weltausstellung Menschen mitnehmen, die sich eine Anreise nicht leisten können oder wollen. Wer von so etwas INSPIRIERT ist für die eigene Sammeltätigkeit, wird weiter suchen, forschen und sich mit anderen austauschen. Wieso sollte ich, wenn ich etwas zu erzählen habe und gesehen habe wie man das mit anderen teilen kann, es dann für mich behalten? Für Phantasie und Qualität gibt es keine Grenzen. Man stelle sich vor, so etwas wie die Philaseiten gäbe es anlässlich einer virtuellen Weltausstellung, in vielen gängigen Sprachen und Online-Übersetzungen aller Beiträge – ich vermag gar nicht zu denken, wie weit die Inspiration und Zusammenarbeit weltweit gehen könnte. Menschen sind gut, wenn man ihnen vertraut, sie reifen, wenn man sie verehrt und wachsen so viel, wie man ihnen zugesteht. (Kim Sa-Bu, Dr. Romantic)
sammler70 Am: 22.10.2025 09:23:09 Gelesen: 9396 # 41
@ fdoell [#40] Das kann doch jeder heute schon tun, habe ich doch geschrieben. Fast jeder Landesverband oder jede Arbeitsgemeinschaft bietet seine Rundschreiben schon als downloadbares PDF an. Beim BDPh kann man sogar explizit seine Sammlungen hochladen. Aber wieso man das als Konkurrenz oder gar als Ersatz für eine Weltausstellung in Ulm hier in diesem Thema ins Gespräch bringt, erschließt sich mir nicht. Mit diesem PDFS man wird doch dem Wesen und dem Charakter einer Ausstellung und des Briefmarken Sports in keiner Weise gerecht. Wenn ich meine mit den Texten ausschmücken möchte und so weiter, dann muss ich mir doch nicht die Mühe machen mich zu Hause in mühevoller Kleinarbeit hinzusetzen und eigene Blätter zu basteln. Dann schreibe ich ein Buch, speichere es als PDF ab und suche mir eine Plattform wo ich es hochladen kann. Kann doch jeder gerne machen. Aber das zu fordern entspringt doch wieder dem Gedanken, ich kann mir ganz bequem von der Couch aus kostenlos und ohne Aufwand die Sachen ansehen, wofür sich andere sehr viel Mühe gemacht haben. Es braucht keine Veranstaltungen mehr geben, keine Vereine und Veranstalter und ich als Konsument profitiere davon, ohne irgendwelche Mühen oder Gegenleistungen auf mich zu nehmen. Ich habe auch nichts dagegen, wenn Richard diese Beiträge verschiebt, weil es meines Erachtens wirklich nicht in das Thema Weltausstellung Ulm gehört. Das sind Vorschläge, die man dem BDPh unterbreiten kann und die zeitlich und örtlich völlig unabhängig verwirklicht werden können. LG Franz
22028 Am: 22.10.2025 09:49:10 Gelesen: 9378 # 42
Ich wollte ja eigentlich nichts zu dem Thema schreiben aber prinzipiell bin ich für jede Philatelistische Präsenzausstellung. Und wegen dem Alter der Besucher/Aussteller bei Weltausstellungen, ich bin bei nicht wenigen (Welt) Ausstellungen und kann sagen, dass selbst die ältere Generation da oftmals fitter und engagierter ist als die Jungen. Und warum machen sich die welche in die Organisation, weder als Mitglied des Organisationsteams oder als aktueller späterer Freiwilliger, Gedanken dass das viel Arbeit ist. Das hat das Team scher im Vorfeld durchgedacht. Es kam auch eine Frage auf zur damaligen NY2016, in einem der letzten Newsletter der APS, ich glaube es war zum Anlass des Ablebens von Wade Sadie, die hat mit US-$ 700.000 plus abgeschlossen und der Erlös kommt der US-Philatelie zu gute.
Anetopia Am: 22.10.2025 12:45:52 Gelesen: 9311 # 43
@ teekay Ich finde Deine Ideen sehr gut, damit könnte man in Zukunft viele Menschen erreichen Anscheinend wurde Dein Ansatz einer hybriden Ausstellung von einigen nicht zu Ende gedacht. Hybrid bedeutet in meinen Augen, dass die kompletten Exponate im Internet für eine gewisse Zeit zu betrachten sind und einen Teil, der selbstverständlich vom Aussteller bestimmt wird, in Ulm gezeigt wird. Dort können dann Vorort die Gespräche und Austausch mit anderen Ausstellern sehr wohl am Rahmen stattfinden. Keiner muss zuhause bleiben, aber er kann und wird trotzdem ein Teil der Veranstaltung werden.
JanClauss Am: 22.10.2025 13:23:44 Gelesen: 9278 # 44
Hatten wir nicht gerade durch die COVID-Isolationsphase 2020-2022 gelernt, wie wichtig die persönliche Begegnung ist, und zwar in diesem Fall nicht nur während der eigentlichen Messeöffnungszeiten, sondern auch davor (bei der Anreise und auch beim Hotelfrühstück), während (beim Zwischendurchkaffee in der Cafeteria) und danach (beim abendlichen Stammtisch bzw. dem ArGe-Regionaltreff in einer zünftigen Kneipe)? Ich kann aus Erfahrung berichten, dass mir zwei Treffen bei einer britisch dominierten ArGe 2023 und 2025 in England fachlich mehr brachten als zehn Jahre allein am abendlichen Schreibtisch. Es ist trotz Digitalisierung und KI immer noch die persönliche Begegnung, die uns im Kopf frisch hält und fachlich-philatelistisch weiterbringt. Das müsste eigentlich auch Dottore Olrico Moellero bestätigen, denn auch er reist manchmal hunderte km an (und eines unserer Mitglieder reist sogar aus Belgien an), um an den traditionellen monatlichen maritimen Stammtischen in Köln teilzunehmen (die übrigens seit 51 Jahren bestehen).
DL8AAM Am: 22.10.2025 17:11:07 Gelesen: 9199 # 45
Erstens zur Lage: Es ist eine Weltausstellung und keine Nationale, da ist es im Prinzip nur entscheidend, wie gut der Besucher aus Australien, von Australien kommend, anreisen kann, nicht wie ein Herr Meiermüller aus dem abgelegenden Weiler aus Brandenburg (...) Und wenn es stimmt, was ich hier gelesen habe, liegt Ulm hier gut genug, auch um den Weltreisenden etwas Touristisches im Umfeld zu bieten. Wir haben in New York oder Taipeh auch nicht nur die Ausstellungshallen besucht, man kommt, wenn sich diese Kombination für den Besucher rechtfertigt bzw. lohnt. Zweitens zur Präsenz: Wieder, es ist eine Weltausstellung, kein reiner Online-Wettbewerb und da ist, wie meine Vorschreiber es bereits angesprochen haben, der soziale "Community-Faktor", die direkte persönliche Interaktion mit den "Mithobbyisten" ein weiterer Hauptgrund, wenn nicht sogar Der Hauptgrund überhaupt. Und Drittens Virtuell: Ich besuche eine Ausstellung, ein Museum, um Originale im Original zu sehen. Ansonsten würde ich mir einen Bildband kaufen. Nicht ohne Grund setzt sich der "virtuelle Louvre-Besuch" eben nicht nennenswert durch. Das ist hauptsächlich etwas für Technik-Nerds, die das dann aber eher wegen der Technik nutzen. Nicht ohne Grund stehen die Leute weiterhin stundenlang an, um die Mona Lisa (egal wie überwertet die auch sein mag) in Echt zu sehen - obwohl man dort mit ihr wohl kein Selfie machen kann (?). Ich habe bisher zwar auch schon virtuelle Museumsbesuche gemacht, aber nur zur direkten Vorbereitung eines echten, unmittelbar kommenden Vor-Ort-Besuchs. Ein Ausstellungs- bzw. Museumsbesuch ist eben kein Lesen von Fachliteratur, dass ist nichts um allein nur Wissen zu erlangen. Das Gefühl, die unmittelbare "Verbundenheit" mit den Objekten macht hier den wichtigen Unterschied. Maximal eine Glasscheibe ist als Abstand akzeptabel. Gerne darf (und soll!) man gute Ausstellungssammlungen zusätzlich - ideal aber erst im Nachgang - auch online, für immer zur Verfügung stellen, dann aber eher zur reinen "Wissensweitergabe" oder auch mal zu Werbezwecken. Das hat aber nichts mit einer "Ausstellung" mehr zu tun. Aber der Ansatz, das soziale Leben (privat, wie professionell) zu digitalisieren, ins Virtuelle zu verschieben, ist komplett der falsche Ansatz. Psychologisch, "gesundheitlich", gesellschaftlich und sinnhaltigkeit'isch. Digital ist ein Werkzeug, wie hier unser (vernetzendes) Forum, Datenbanken, Literatur bzw. "Bibliotheken" oder auch (hybride) Zoom-Vorträge etc. Hier ist sie sinnvoll, gut und notwendig. Aber das ist keine Alternative für echte soziale In-Person-Interaktionen. Online-Weltausstellungen machen absolut keinen Sinn, wobei aber hybride Vorträge, Reden o.ä. von dort hingegen aber sinnvoll sind - aber für die Ausstellung selbst, für die Besucherzahlen, ist dieser Ansatz für unser Hobby bzw. Hobbyleben komplett kontraproduktiv. Wir haben in den letzten Jahren auch etliche Weltausstellungen weltweit besucht, ich würde aber niemals je eine virtuelle Weltausstellung "besuchen". Das Flair, das Umfeld und das allgemeine Drumherum, das "Community-Feeling" würde hier vollkommen fehlen. Nach so einer Weltaussstellung bin ich immer wieder stärker für's weitere Hobbyleben motiviert, man hat das angenehme Gefühl genossen, dass man nicht der letzte Depp ist, der ein antiquiertes Hobby fröhnt, dass "man viele ist". Das ist ein sehr wichtiger Aspekt, wenn nicht sogar der Wichtigste. Und viertens zum Eintritt: Auch wenn das eigentlich kein Faktor für Weltreisende sein sollte, alle unsere besuchten Ausstellungen der letzten Jahre boten einen kostenlosen Eintritt - auch Essen. Das ist halt ein unschlagbares Werbeargument, "wir" wollen ja möglichst viele Besucher haben, nicht umgekehrt oder gar potentielle Besucher abschrecken. Dass triggert dann auch mal den einen oder anderen 'halbinteressierten' Gelegenheitsbesucher an, vielleicht doch mal kurz reinzuschauen. Meine mitreisende (nicht-sammelnde) Frau, hätte mich sicherlich am Freitagnachmittag bzw. Sonntagvormittag auch nicht für "nur" 3-4 Stunden begleitet. So hatte sie ihren Spass zwischen den Rahmen (!) und ich konnte sie dann kaum von dort wieder wegzerren (ernsthaft!). Ich freue mich zumindest extremst auf Ulm ... ... und hoffe aber nur, dass die nun dann auch einen eigenen Messeparkplatz für autarke Wohnmobile zur Verfügung stellen, wie letztens in Essen (und wie die meisten anderen Messeausrichter inzwischen es tun). Da hatte die Messegesellschaft ein Areal am äußersten Rand einen Schotterplatz für WoMos (neben LKWs) - für 10 € am Tag oder so (?) - ausgewiesen, mehr braucht man ja auch nicht. Hier hatte jemand wirklich mitgedacht. Beste Grüße Thomas
Anetopia Am: 22.10.2025 17:39:37 Gelesen: 9180 # 46
Niemand spricht hier von einer rein virtuellen oder oder einer reinen in Präsenzausstellung sondern von hybriden Ausstellung und das beinhaltet beides parallel!

Bei einer Hybriden Ausstellung sieht man die schönsten Originale in den Rahmen, kann beim Frühstück, beim Bier am Abend oder auch an den Rahmen in den Hallen miteinander kommunizieren und sich austauschen. Man hat weiterhin das "Community-Feeling"

Die Sammlungen werden aber auch parallel im Netz gezeigt, an der Eröffnung, am Palmares und auch am Jurygespräch können Menschen teilnehmen, die aus irgendeinem Grund, egal ob gesundheitlich, politisch oder geschäftlich nicht anreisen können.
DL8AAM Am: 22.10.2025 17:50:57 Gelesen: 9166 # 47
@ Anetopia [#46] Eine hybride, die "alles" gleichzeitig parallel auch digital anbietet, knabbert an den echten Besucherzahlen, das kann man nicht wegdiskutieren. Wie gesagt, Vorträge o.ä. sollten natürlich auch hybrid angeboten werden, aber die Ausstellung selbst weniger. Das ist kontraproduktiv für die Besucherzahlen - und nur echte Besucher bringen den Umsatz an den Händlerständen. So böse das vielleicht auch klingen mag, aber wenn man ehrlich ist, ein Trigger ist, "um das zu sehen, muss ich hin". Und ich habe auch eine Argumentationshilfe bei der Frau. ;-)
22028 Am: 22.10.2025 17:57:55 Gelesen: 9165 # 48
@ Anetopia [#46] Es gibt seitens der FIP noch keine Hybride Weltausstellung und solange es diese Ausstellungsform bei der FIP nicht gibt kann man keinen Aussteller zwingen seine Sammlung zu scannen und die Scans für die Hybride Ausstellung zur Verfügung zu stellen.
drkohler Am: 22.10.2025 20:02:30 Gelesen: 9097 # 49
@ DL8AAM [#45] Guter Beitrag. Ich wollte auch so was schreiben aber lang antrainierte Faulheit sprach dann dagegen. Was mir an dieser virtuellen Idee überhaupt nicht gefällt ist die Frage, was denn die Judges tun sollen. Ein Exponat muss von den Judges in echt betrachtet werden, schon um "verdächtige" Marken/Briefe" untersuchen zu können. Mach das mal mit einer pdf-Datei. Ausserdem ist der wohl wichtigste Teil am Schluss die Diskussion zwischen Exhibitor und den Judges. Das geht nur vor dem Exponat, nicht vor einer pdf-Datei.
DL8AAM Am: 22.10.2025 20:16:42 Gelesen: 9083 # 50
@ Anetopia [#46] [#47] Und viel schlimmer. Wenn man ehrlich ist: Jeder Hybridbesucher, der dann - warum auch immer - nicht mehr in-Person erscheint, ist ein Kunde für die vor-Ort-Stände weniger. Und je weniger Umsätze diese machen, desto weniger Einnahmen kann die Weltaussstellung generieren. Und ohne genug "Fremdgelder", keine Weltausstellung. Und online sucht keiner eine hybride Wühlkiste durch. "Hab' ich, hab' ich, hab' ich, oh, der ist interessant, kauf' ich". ;-) Und ob man eine wegbrechende Standgeld-Finanzierung durch Sponsoren, die dann im Gegenzug auf den hybriden Kanälen erfolgreich Werbung schalten könnten, ausglichen werden könnten, dürfte auch auch sehr zweifelhaft sein. Und nein, selbst falls man Eintritt verlangen würde (was potentielle Besucher dann eher vergraulen würde), würde das die Einnahmen aus dem Standgeldern niemals kompensieren können, denn im Gegensatz zu 'anderen' kulturellen Angeboten, subventioniert der Staat keine Briefmarkenausstellungen mit Millionen von Steuergeldern. Bedeutet die Eintrittspreise müssten dann kostendeckend sein. Komplett an jeder Realität vorbei. Das heisst im Umkehrschluß, es muss alles getan werden, um möglichst viele vor-Ort-Besucher anzulocken. Diese triggert man (u.a.) mit exklusiven Dingen nur für Vor-Ort-Besucher. Heisst man muss ein zwingendes Bedürfnis beim Kunden erzeugen, "Du musst kommen, um dabei zu sein, um das zu sehen". Genau so, wie jede Werbung das macht, "Um schön, jung und klug zu sein, musst Du Dir unsere Paste ins Gesicht schmieren". Das bedeutet, jedes parallele Hybridangebot torpediert das grundlegende Finanzierungsmodell Weltausstellung. Maximal einige ausgewählte Vorträge o.ä. kann man vielleicht 'in Echtzeit' hybrid anbieten. Eigentlich ist leider nur ein Modell langfristig überlebensfähig, entweder eine Weltausstellung für 'nur' in-Person, oder ausschließlich online. Und online wäre das Ende jeder "sozialen" Ausstellungsidee. Also frei nach Ovid, "Wehret den Anfängen" ;-) Diese Diskussion um eine hybride oder virtuelle Ausstellung ist aber vollkommen "virtuell" und passt hier absolut auch nicht ins Thema. Komplett OT. Also besser aus dem echten IBRA-Thema verschieben, in ein Chitchat-Thema mit nette Abende mit Popcorn vor'm lodernen Kamin. ;-) Beste Grüße Thomas
drmoeller_neuss Am: 22.10.2025 22:54:46 Gelesen: 9020 # 51
Man kann eine Weltausstellung nach dem Motto „wie bisher“ organisieren. Irgendwann wird es dann die letzte gewesen sein, weil die traditionellen Philatelisten aussterben. Oder man macht das Konzept zukunftsfest, und warum soll Deutschland nicht damit anfangen? Die erste virtuelle Weltausstellung wird sicher ein Kompromiss sein. Viele klassische Ausstellungssammlungen werden als eingescanntes PDF und ohne weitere interaktive Elemente präsentiert. Und die Organisation einer Weltausstellung bindet eine Menge Arbeitskräfte und Geld. Eine virtuelle Weltausstellung braucht auch eine Menge „Manpower“, aber der finanzielle Aufwand für die Miete der Messehallen und Reisespesen entfallen. Und Messebau kostet nun einmal in Deutschland viel Geld. Leider muss man auch den schnöden Mammon betrachten. Die Philatelie ist in Deutschland immer noch eine Massenbewegung kostenbewusster Philatelisten. Ein einmaliger Aufschlag von vielleicht 10 Euro auf den Jahresbeitrag würde zu vielen Austritten führen. Wie die letzte IBRA gezeigt hat, ist auch das Spendenaufkommen von Großsponsoren überschaubar, und der Handel hat angesicht zurückgehender Umsätze auch keinen Goldesel. [drmoeller_neuss]: Ein Ansatz könnte eine hybride Weltausstellung sein. Die Exponate werden digital im Internet gezeigt, so dass sie sich auch in der Bewegung eingeschränkte Philatelisten von zu Hause anschauen können. [TeeKay]: Ich finde es traurig und lustig zugleich, dass eine hervorragende Idee geframed wird als Notlösung in einer unaufhaltsamen Krise, die im Vorschlagssatz selbst noch einmal konterkariert wird durch eine Zielgruppeneinschränkung auf "in der Bewegung eingeschränkte Philatelisten". Ich habe mich ungeschickt ausgedrückt. Auch ich bin ein "in der Bewegung eingeschränkter Philatelist", nicht in körperlicher Hinsicht (ich bin die 10 km im diesjährigen Einstein-Lauf in Ulm in 52 Minuten gelaufen), aber mit der zur Verfügung stehenden Freizeit als Berufstätiger. Von den sechs Wochen Jahresurlaub geht die meiste Zeit für die Familie drauf. Eine Reise nach Boston oder Dubai scheitert mangels Urlaubstage. Digitale Exponate oder den ein oder anderen Vortrag könnte ich mir aber nach Feierabend anschauen. Nirgenswo habe ich geschrieben, dass ich mir eine Weltausstellung ausschliesslich im Internet wünsche. Eine gelungene hybride Veranstaltung kombiniert Präsenzteile mit Online-Veranstaltungen. Damit erreicht man ein größeres Publikum, da Sammler aus der ganzen Welt teilnehmen können. Ein leckeres Abendessen in netter Gesellschaft kann mir nicht der Computer liefern. Aber einen Vortrag kann ich auch mehrere tausende Kilometer entfernt anhören. Und Briefmarken und Belege sind zweidimensionale Objekte, die ich mir lieber am Bildschirm als in gebückter Haltung vor einem Rahmen betrachte. [drkohler]: Was mir an dieser virtuellen Idee überhaupt nicht gefällt ist die Frage, was denn die Judges tun sollen. Ein Exponat muss von den Judges in echt betrachtet werden, schon um "verdächtige" Marken/Briefe" untersuchen zu können. Mach das mal mit einer pdf-Datei. Ausserdem ist der wohl wichtigste Teil am Schluss die Diskussion zwischen Exhibitor und den Judges. Das geht nur vor dem Exponat, nicht vor einer pdf-Datei. Fälschungen dürften in einer gut aufgelösten pdf-Datei eher zu erkennen sein, als hinter der dicken Plexiglasscheibe eines Exponates. Im Übrigen hat ein Juror bei einem digitalen Exponat viel mehr Möglichkeiten und Zeit, Belege zu hinterfragen, wenn er das will. Ein Jurorengespräch kann auch als Videokonferenz stattfinden. Klassische Ausstellungen sind auch kein Garant für Jurorengespräche. [JanClauss] Es ist trotz Digitalisierung und KI immer noch die persönliche Begegnung, die uns im Kopf frisch hält und fachlich-philatelistisch weiterbringt. Das müsste eigentlich auch Dottore Olrico Moellero bestätigen, denn auch er reist manchmal hunderte km an (und eines unserer Mitglieder reist sogar aus Belgien an), um an den traditionellen monatlichen maritimen Stammtischen in Köln teilzunehmen (die übrigens seit 51 Jahren bestehen). Die Jahrestreffen der ArGe Südost sind erfolgreich, trotz oder gerade wegen des fehlenden Rahmenfriedhofs. Oder würde ein Besucher mehr kommen, wenn wir in das Atrium vom Hotel maritim noch ein paar Rahmen stellen würden? Den Festvortrag gab es dieses Jahr erstmalig auch als digitale Übertragung. Deswegen ist kein Besucher weniger gekommen. [sammler70] Wenn ich meine mit den Texten ausschmücken möchte und so weiter, dann muss ich mir doch nicht die Mühe machen mich zu Hause in mühevoller Kleinarbeit hinzusetzen und eigene Blätter zu basteln. Dann schreibe ich ein Buch, speichere es als PDF ab und suche mir eine Plattform wo ich es hochladen kann. Lese doch dazu den Artikel von Wolfgang Maassen„The next steps ...! Von der Idee bis zur Produktion“ im neusten Heft „The Philatelic Journalist“ des Verbandes AIJP. Hier beschreibt der Autor, wie eine anspruchsvolle Publikation entsteht. Das wichtigste ist die Recherche. Ob man das Werk als Buch veröffentlicht (und dabei meistens als Autor draufzahlt), oder als „open access“ im Internet, muss jeder Autor selbst entscheiden. Für die Qualität einer Publikation ist das aber unerheblich. Bis heute halten sich die Mehrzahl der Autoren nicht an die üblichen Regeln für wissenschaftliches Arbeiten, bringt es Maassen auf den Punkt.
DL8AAM Am: 23.10.2025 01:06:41 Gelesen: 8989 # 52
@ drmoeller_neuss [#51] Es geht nicht darum, eine Weltausstellung um der Weltausstellung auszurichten. Eine Weltausstellung ist primär ein soziales Event, vereinfacht gesagt, dass uns die Händler mit ihren Standgebühren finanzieren. Irgendwann wird es dann die letzte gewesen sein, weil die traditionellen Philatelisten aussterben. Nein, bzw. ja, die Philatelie wird schrumpfen, ganz sicher, aber sie wird sich weltweit betrachtet, auf einer stabilen Basis, auf einem vollkommen anderen Niveau "der wirklich Aktiven", auch inhaltlich bzw. "beschäftigungstechnisch", konsolidieren. Wir sind seit Langem keine Massenbewegung von Nebenbei-Beschäftigern mehr und werden es auch nie wieder. Und gerade deshalb brauchen wir ein gemeinsames Come-Together aller "Aktiven", und zwar in-Person, auf dem Niveau einer Weltausstellung (in anderen Hobbys nennt man das "Convention", wie z.B. die Gamescom, die Comicon, die Hamvention etc.). Natürlich werden das keine 100.000 Besucher Veranstaltungen mehr werden, aber primär sind das in-Person social Events. Hybrid wäre nett, ja, ein nice-to-have, aber zu viel online tritt uns die Gelder der uns finanzierenden kommerziellen Standbetreiber weg und trägt auch nicht zur Motivation des Besuchs einer echten Ausstellung bei. Klar benötigt eine Veranstaltung mit weniger Besuchern auch einen geringen finanziellen Aufwand, aber eine Hybridisierung bedeutet einen Einstieg in eine Spirale, an deren Ende kein echtes menschliches "social Event" mehr steht. In einem anderen kleinem Sparten-Hobby hatten wir vor Jahren eine Convention in Old Windsor mit etwa 2000 Teilnehmern gehabt, "alle" Aktiveren, die man aus dem Internet kannte, kamen persönlich, aus aller Welt, und das war ein voller Erfolg, mit einer großen Multiplatorwirkung auf das gesamte Hobby. Zum Glück konnten wir seinerzeit sogar in unserem alten T2 auf dem Parkplatz des Conference Centers campieren ;-) Und das war nur für eine kleine Nischensparte ("inseljagende Funkamateure"), eine allumfassende Philatelie-Weltausstellung mit 10 Tausend "Aktiveren" Besuchern, in-Person, aus aller Welt, dürfte auch in der Zukunft ein tragbares Konzept sein, aber nur solange es weiterhin primär eine social in-Person-Veranstaltung bleibt. Ansonsten wird die Idee "Welttreffen" nur noch in einer alltäglichen "Beliebigkeit" (im Netz) untergehen. Zuviel online ist der zwischenmenschliche Tod. Sorry. Und jedes Hobby braucht ein zentrales, echtes Come-Together, ein globales Hobby ein globales, eine Arge ein nationales, ein Ortsverein das Gasthaus. Das ist der Kitt, der die Community zusammenhält. Etwas Virtuelles kann das nicht ersetzen, maximal 'zwischendurch' ergänzend unterstützen. Beste Grüße Thomas
drmoeller_neuss Am: 23.10.2025 08:43:03 Gelesen: 8934 # 53
@ DL8AAM [#52] vereinfacht gesagt, dass uns die Händler mit ihren Standgebühren finanzieren. Genau das ist das Problem. Auch dieses Jahr sind auf der Messe Ulm die Gänge gefühlt breiter geworden. Und die traditionellen "Standhändler" sterben eben auch aus. Wer erfolgreich im Internet verkaufen kann, stellt sich nicht drei Tage auf eine Messe. Und nun eine Überschlagsrechnung: etwa 60 Händler und Auktionshäuser sollen 100.000 EUR Standeinnahmen über die eigenen Kosten hinaus "erwirtschaften", das setzt einen Umsatz von mindestens einer Million voraus, damit es sich wirtschaftlich lohnt. Jeder Besucher muss dann schon im Durchschnitt ein paar Hundert Euro an den Ständen lassen, damit die Rechnung aufgeht. Nun könnte man sich auf den Standpunkt stellen, warum die Händler als "Goldesel" missbrauchen, viele Verbände und Vereine sitzen wie die Glucke auf dem Geld. Aber diese Quelle muss erst einmal angezapft werden. Und jedes Hobby braucht ein zentrales, echtes Come-Together, ein globales Hobby ein globales, eine Arge ein nationales, ein Ortsverein das Gasthaus. Das ist der Kitt, der die Community zusammenhält. Etwas Virtuelles kann das nicht ersetzen, maximal 'zwischendurch' ergänzend unterstützen. 100% Zustimmung! Habt Ihr "inseljagende Funkamateure" auch eine Ausstellung in mehreren Zelten über die Entwicklung des Funkverkehrs aufgebaut, oder habt Ihr Euch nur zu einem Kongress zum Tratschen getroffen? Dann kann man die Kosten auf die Teilnehmer umlegen.
DL8AAM Am: 23.10.2025 16:17:40 Gelesen: 8835 # 54
@ drmoeller_neuss [#53] damit die Rechnung aufgeht. Alles vollkommen richtig. Dazu kommt, der Mensch ist von Haus aus eher "faul" und, wenn man ihn nicht mit etwas Besonderen triggernd anlockt, verringert die Möglichkeit hybrid bzw. virtuell an so einer "Weltausstellung" teilnehmen zu können, nur die in-Personen-Besucher- und Teilnehmerzahl. Je weniger vor Ort potentiell Geld ausgeben, desto geringer etwaige Standgebühren. Das würde die Finanzierung einer solchen Veranstaltung noch stärker erschweren. Es sei denn, ich kann über die hybride Parallelnutzung, sozusagen als Kompensation, irgendwie zusätzliche Gelder einnehmen. Ich vermute bzw. ich glaube aber kaum, dass über Sponsoring und Werbung über den hybriden Kanälen genug Geld zu aktivieren ist. Sponsoren sind bei dieser Art von Veranstaltungen bzw. unserer Zielgruppenzusammensetzung (!) wahrscheinlich eher bereit für sichtbare, ansprechbare, mitmachende Opfer zu zahlen. Siehe die Deutsche Post mit Ihrem Glückrad vor der Tür in Essen oder deren "Postkarte-Individuell"-Aktion in der Halle etc. Und die Idee, das Online-Zuschauer dafür eine Login-Gebühr zahlen müssen, dürfte keine wirklich zielführend gute Idee sein, oder? ;-) Natürlich auf längere Sicht, dürften Weltausstellung in diesem Rahmen bzw. auf dieser Basis nur noch schwer durchführbar sein. Trotzdem müssen wir aber weiterhin irgendwie so eine zentrale, weltweite Come-Together-Veranstaltung haben, ohne einen zu großen hybriden Faktor. Habt Ihr "inseljagende Funkamateure" auch eine Ausstellung in mehreren Zelten Nein, keine (Wettbewerbs-) Aussstellung durch die Teilnehmer. Einige hatten Plakate zu durchgeführten "Insel-DXpeditionen" ausgestellt, ähnlich wie man es von Wissenschaftsveranstaltungen kennt. Man hatte aber entsprechend das Conference Center angemietet. Hier gab es neben den gesellschaftlichen Come-Together-Veranstaltungen, im wesentlichen Fachvorträge, Seminare, Ausflüge und ein Ladies Program für die angenervten Ehefrauen ;-) Wobei aber u.a. die großen zwei Gerätehersteller aus Japan (Icom und Kenwood) extra angereist waren und in einem Saal ihre neusten Geräte vorgestellt haben, was wohl den größten Teil der Allgemeinkosten abgedeckt hat. Die Teilnehmerbasisgebühren fielen deshalb eher auch minimal aus, sonst wären wohl auch die Teilnehmerzahlen sehr viel geringer ausgefallen (wie gesagt, wir schliefen im Bulli vor der Tür). Hinzu kommt der übliche Eintritt "zum Ball" oder für "das gemeinsame Dinner", plus natürlich die "Hotelübernachtung" im Converence Center [1] für die nicht aus London stammenden "Weltreisenden". Aber das führt das Thema Ulm nun wirklich etwas zu weit. ;-) [1] https://www.meetingsbooker.com/uk/en/meeting-rooms-conference-facilities-in/the-white-house-old-windsor
TeeKay Am: 24.10.2025 23:42:50 Gelesen: 8635 # 55
Für wen eine Online- oder hybride Ausstellung im Scannen von Ausstellungsblättern besteht, hat nicht verstanden, worum es geht. Ein neues Format muss zwingend anders gedacht werden. Es geht explizit nicht darum, etwas, das schon offline nicht funktioniert, zu scannen und dann online zu stellen. Und neu gedacht und umgesetzt erhöhen hybride Ausstellungen die Besucherzahl der Offline-Ausstellung - sofern die ebenfalls neu gedacht wird und nicht eine verwaiste Rahmenwüste ohne irgendeine Aufenthaltsqualität ist. Beginnen müsste das alles damit, komplett zu vergessen, wie die vergangenen 150 Jahre philatelistische Ausstellungen aufgebaut wurden. Neu gedacht werden muss vom Besuchererlebnis her, daraus dann abgeleitet werden, wie die Ausstellung off- wie online aufgebaut und beworben werden muss. Mein Tipp: Man käme zum Ergebnis, dass alles anders gemacht werden muss als bisher. Woher ich das weiß? Weil ihr seit Jahrzehnten über den Niedergang der Philatelie jammert und selbiger inzwischen an den Zahlen ablesbar ist. Also nur zu: Macht's so wie bisher. Wird bestimmt super und den Trend brechen!
sammler70 Am: 24.10.2025 23:56:14 Gelesen: 8629 # 56
@ TeeKay [#55] Ein wirklich toller Beitrag, der Alle weiterbringt. Wenn du uns jetzt noch sagen könntest, wie das alles anders gemacht werden muss, dann wärst du der Retter der Philatelie.
TeeKay Am: 25.10.2025 21:50:15 Gelesen: 8441 # 57
Im Zentrum der Überlegungen müssen zwingend die Zuschauer:innen stehen. Keine Gedanken daran, dass man etwas schon immer nach Schema X machte, dass man die teuren Ausstellungsrahmen schon hätte, dass man Geld verdienen müsse, dass man nicht riskieren könne, Besucher:innen auf der Präsenzausstellung zu verlieren (auf der auch die Zuschauer:innen im Mittelpunkt der Überlegungen stehen müssen), dass man den Händler:innen ja Kaufvieh bieten müsse, dass man das Ausstellungsreglement von 1875 ehren müsse, dass die Aussteller:innen ja gar keinen Computer hätten, dass die sich mit irgendwas nicht auskennen würden, dass die Juror:innen sich ja nicht auskennen würden, dass man Uniformität für Vergleichbarkeit und Gerechtigkeit bräuchte oder dass das alles gar nicht gehen könne. Wenn ich die Zuschauer:innen in den Mittelpunkt rücke, statt die eigenen Interessen oder die der Veranstalter:innen, dann komme ich auf einmal auf ganz neue Ideen. Dann kommt mir in den Sinn, dass ich für die Generierung und Bindung von Zuschauer:inneninteresse ganz anders vorgehen müsste als in der klassischen Ausstellung, die keinen Menschen aus Juror:innen und die Aussteller:innen selbst interessiert. Mir kommt da der Begriff Visual Storytelling in den Sinn. Wie kann ich aus dem philatelistischen Material, das ich besitze und präsentieren möchte, eine interessante Story, eine erzählbare Geschichte entwickeln, die Interesse generiert und bindet. Diese Geschichte gilt es zu entwickeln und sich dann zu überlegen, wie diese Geschichte so erzählt und präsentiert werden kann, dass sie im Konkurrenzkampf mit anderen erzählten Geschichten heraussticht. Welche technischen Mittel stehen mir dabei zur Verfügung? Da wären zum Beispiel dynamische Webseiten, wie sie HTML 5 ermöglicht. Ein Beispiel wäre [1]. Auf der Webseite entwickelt sich die Geschichte durch das Scrollen der Seite selbst. Eine Stufe weiter wären Videos, mit denen philatelistisches Material zum Leben erweckt wird. KI-Tools ermöglichen es, Themen mit Videos zu visualisieren, für die kein Original-Videomaterial zur Verfügung steht. Das Thema Hamburger Straßenbahnpost ließe sich z.B. mit einem KI-generierten Video präsentieren, gestartet damit, dass ein Mensch einen Brief in den Briefkasten einer gerade an der Haltestelle angekommenen Straßenbahn einwirft. Danach wird die Geschichte weiter aus der Ich-Perspektive des Briefes erzählt. Die Königsklasse wäre dann die Nutzung einer Videospiel-Engine wie Unity, mit der philatelistische Themen interaktiv präsentiert werden können. Da würden die Zuschauer:innen selbst zur Protagonist:in, indem sie selbst es sind, die den Brief in die Straßenbahn einwerfen. Unterbrochen von Videozwischensequenzen, die die Hintergrundgeschichte oder den Laufweg des Briefes darstellen, wechselt die Zuschauer:in im Videospiel in verschiedene Rollen wie Leerung des Briefkastens, Bearbeitung in der Poststelle, Weitertransport und Zustellung. Ich weiß, dass klingt verrückt. Geht gar nicht. Weil welcher Sammler kann denn ein Kurzspiel mit Unity programmieren? Wer kann Prompts für Sora2 schreiben? Welcher Juror kann das bewerten? Reicht es nicht, dass ich seit letztem Jahr schon eMails schreiben könnte (aber nicht mache?) Ist mir ehrlich gesagt egal. Dann müssen die das eben lernen. Oder untergehen, indem weiter das gemacht wird, was schon in der Vergangenheit nicht klappte. In Ulm hat sich kaum jemand die Ausstellungsrahmen angeschaut. Ich empfinde die Art und Weise, wie mir da versucht wird Geschichten zu erzählen, inzwischen als Geringschätzung der Zuschauer:innen durch Veranstalter wie Aussteller. [1] https://www.theverge.com/c/24278723/comic-baby-monitor-surveillance-history-tech
22028 Am: 26.10.2025 08:26:59 Gelesen: 8329 # 58
@ TeeKay [#57] Ich weiss ich setze mich da wieder in die Nesseln, aber hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass Du Dich aktiv bei der IBRA 2028 als Internet-Koordinator/Programmierer etc. einbringst. Vorzugsweise für lau. Gute Ideen kosten nichts, die Umsetzung aber im Allgemeinen schon, da wäre es gut wenn auch die Umsetzung nichts kostet. Ganz nach der Nike Werbung. „Just do it“
Eric Scherer Am: 26.10.2025 10:25:25 Gelesen: 8266 # 59
@ TeeKay [#57] "Das Thema Hamburger Straßenbahnpost ließe sich z.B. mit einem KI-generierten Video präsentieren, gestartet damit, dass ein Mensch einen Brief in den Briefkasten einer gerade an der Haltestelle angekommenen Straßenbahn einwirft." Ich habe viel mit KI rumprobiert. Du auch? Wie wäre es, wenn Du uns zum obigen Thema einen kleinen KI-Clip präsentierst und uns allen erklärst, wie man das macht. Das wäre in jedem Fall sehr hilfreich.
TeeKay Am: 26.10.2025 14:16:58 Gelesen: 8172 # 60
@ 22028 [#58] @ Eric Scherer [#59] Mach ich beides gern, sobald sich Landesverbände und ihr BDPh zu Organisationen wandelten, bei denen ich gern mitarbeiten würde, um ihre noch zu entwickelnde Vision der Zukunft Realität werden zu lassen, sofern diese Vision mich motiviert. Vermutlich fänden sich dann noch viel mehr Mitstreiter:innen, auf dass das Jammern über fehlende Mitarbeit aufhört. Die aktuellen Organisationen sind schlicht zu unattraktiv. Gerade Eric Scherers Historie beim BDPh und die Art und Weise, wie im Geschäftsbericht über ihn gesprochen wurde, ist auch ein denkbar ungeeignetes Testimonial für eine Mitarbeit bei BDPh-Veranstaltungen.
Lars Boettger Am: 26.10.2025 15:08:22 Gelesen: 8143 # 61
@ TeeKay [#60] In Ulm hat sich kaum jemand die Ausstellungsrahmen angeschaut. Dann war ich wohl in einem anderen Ulm. Im Verhältnis zu anderen Ausstellungen waren die Rahmen und Ulm sehr gut besucht. Und die ArGe-Stände, wenn wir schon dabei sind. Beste Grüsse! Lars
22028 Am: 26.10.2025 16:04:02 Gelesen: 8079 # 62
@ TeeKay [#60] Mach ich beides gern, sobald sich Landesverbände und ihr BDPh zu Organisationen wandelten, bei denen ich gern mitarbeiten würde, um ihre noch zu entwickelnde Vision der Zukunft Realität werden zu lassen, sofern diese Vision mich motiviert. Vermutlich fänden sich dann noch viel mehr Mitstreiter:innen, auf dass das Jammern über fehlende Mitarbeit aufhört. Die aktuellen Organisationen sind schlicht zu unattraktiv. Gerade Eric Scherers Historie beim BDPh und die Art und Weise, wie im Geschäftsbericht über ihn gesprochen wurde, ist auch ein denkbar ungeeignetes Testimonial für eine Mitarbeit bei BDPh Veranstaltungen. Das ist meiner Meinung nach die selbe Argumentation wie am Stammtisch, wenn das so und so geändert wurde dann mach ich mit, wenn nicht dann kritisiere ich weiter. Sorry, wer was ändern und bewegen will muss aktiv mitarbeiten. Andererseits, ich habe nicht angeregt, dass Du beim LV oder BDPh aktiv mitarbeitest, sondern beim Internetauftritt der IBRA 2028.
Stefan Am: 26.10.2025 16:50:20 Gelesen: 8044 # 63
@ TeeKay [#57] Eine Stufe weiter wären Videos, mit denen philatelistisches Material zum Leben erweckt wird. KI-Tools ermöglichen es, Themen mit Videos zu visualisieren, für die kein Original-Videomaterial zur Verfügung steht. Ich habe es eben für ein konkretes Forumthema, bestehend aus reichlich Text und Bildern (Scans), ausprobiert mit der Maßgabe, dass dieses durch die KI zu erstellende Video ein bis zwei Minuten lang sein sollte. Der erste Schuss ging nach hinten los bzw. ist im Ergebnis in jedem Fall steigerungsfähig ;-) https://www.renderforest.com/de/watch-110095799 Warum auch immer hatte die kostenlose Demoversion dieses Anbieters scheinbar lediglich die Startseite des Philaseitenportals [1] analysisiert. Aber: wenn man es nicht ausprobiert, kann es auch nichts werden. Gruß Stefan [1] http://www.philaseiten.de
Eric Scherer Am: 26.10.2025 18:42:35 Gelesen: 7954 # 64
@ 22028 [#62] @ TeeKay [#60] Lieber TeeKay - Danke für Deine Worte. Das ganze hat Formen angenommen, die man eigentlich fast nicht glauben kann. Lieber 22028 - leider funktioniert das mit dem „Mitarbeiten“ nicht (mehr). Ich kann da jeden vernünftigen Menschen nur empfehlen, darüber vorher intensiv nachzudenken.
TeeKay Am: 27.10.2025 15:16:45 Gelesen: 7724 # 65
@ 22028 [#62] " Sorry, wer was ändern und bewegen will muss aktiv mitarbeiten." Erstens arbeite ich aktiv mit, indem ich immer wieder aufzeige, dass etwas anders gemacht werden muss und wie es anders gemacht werden könnte. Ich kann aber auch in einen Flugzeugpropeller rennen in der Hoffnung, damit was zu ändern und zu bewegen. Die Organisation BDPh beweist seit Jahren, dass keinerlei Änderung und Bewegung erwünscht sind. Sie strahlt das täglich bei jeder sich bietenden Gelegenheit aus. Es wäre an der Organisation anzuerkennen, dass Änderung und Bewegung zwingend für das eigene Überleben notwendig sind. Erst wenn dieses Anerkenntnis glaubwürdig kommuniziert wird, erst wenn die Organisation glaubwürdig mitteilt, wie sie künftig agieren will, um den eigenen Untergang zu stoppen und wieder Wachstum zu erzeugen, erst wenn sie sich zu einer für Mitarbeiter:innen attraktiven Organisation gewandelt hat, wird sie auch Mitstreiter:innen finden. Bis jetzt schafft sie es ja nicht einmal, sich hier ihren Kritikern zu stellen - stattdessen wird lieber hintenrum bei Richard über die bösen Kritiker gejammert. Und dem letzten, der was ändern und bewegen wollte, wird Vorteilsnahme wegen lächerlich niedriger Beträge an Planungskosten unterstellt (die todsicher immens niedriger angesetzt waren als in der freien Wirtschaft), während man sich selbst hunderttausende Euro pro Jahr für die schiere eigene Existenz gönnt, ohne irgendetwas zu bewegen, sondern nur um etwas zu blockieren: 2024: 443.000 Euro bei der Philatelie-Stiftung, um 150.000 Euro an BDPh und DPhJ zu verteilen und 335.000 Euro beim BDPh, um zu existieren. Dazu noch die Existenzkosten der Landesverbände. Attraktive Organisationen werden mit Bewerbungen überschüttet - unattraktive Organisationen jammern über Fachkräftemangel und Überarbeitung (wie z.B. im BDPh Jahresbericht). Ich erkenne beim BDPh keinerlei selbstkritische Bestandsanalyse. Siehe Lars Boettger [#61], der sich lieber nach unten orientiert und als Benchmark Ausstellungen fand, die noch weniger besucht wurden, statt sich daran zu orientieren, was möglich wäre, wenn man als Organisation Events organisiert, vor denen die Menschen vor Eröffnung campieren, um als erste reinzukommen. Hat sich Lars schon jemals die Frage gestellt, wie durchschnittlich 70-jährige Besucher eine Ausstellung genießen sollen, in der sie 3 Tage lang stehen und klein geschriebene Texte lesen müssen, weil es keinerlei Sitzgelegenheiten gibt und die Ausstellungsrahmen Stehen zwingend erfordern? Das ist so genial an einer guten Customer Experience vorbeigedacht, vorbeigeplant und vorbeiinvestiert, dass ich beim Schreiben selbst aus Verzweiflung lachen musste. Von der von jüngeren Besucher:innen erwarteten Customer Experience fang ich gar nicht erst an. Der BDPh und die Landesverbände haben 100.000 eigene Probleme zu bewältigen, um das eigene Überleben zu sichern. Stattdessen steckt man nun seine gesamte Energie die kommenden zwei Jahre in die Organisation einer Ausstellung, die genauso durchgeführt wird und genauso "erfolgreich" das Ruder rumreißen wird wie die 1000 Ausstellungen zuvor auch schon.
22028 Am: 27.10.2025 16:20:35 Gelesen: 7679 # 66
@ TeeKay [#65] Mit Besserwissern wurde noch nie was besser, aktive Hilfe wie ich sie verstehe und das ich auch in meinem Berufsleben so vorfand und praktizierte ist sich an das Organisationskomitee zu wenden und anzubieten sich gerne für dies und jenes verantwortlich zu zeigen du auch durchzuziehen, aber wie gesagt, Ratschläge in einem Forum sind sicher nicht unbedingt zielführend. Wenn Prozesse etc in Deinen Augen nicht zielführend oder zeitgemäß sind, kann man zumindest versuchen die ändern, ich einem meiner letzten Projekte beim Ministry of Elektricity in Kurdistan habe ich sogar einige internen Prozesse/Vorschriften des Ministeriums ändern können, da diese für mein Projekt nicht passend waren. Vieles ist möglich, man muss es nur korrekt durchziehen.
TeeKay Am: 29.10.2025 15:33:30 Gelesen: 7411 # 67
@ 22028 [#66] " Mit Besserwissern wurde noch nie was besser, aktive Hilfe wie ich sie verstehe und das ich auch in meinem Berufsleben so vorfand und praktizierte ist sich an das Organisationskomitee zu wenden und anzubieten sich gerne für dies und jenes verantwortlich zu zeigen du auch durchzuziehen, aber wie gesagt, Ratschläge in einem Forum sind sicher nicht unbedingt zielführend." Der Grund, weshalb Apple mit einer Hand voll Produkten pro Jahr mehr Gewinn als Siemens mit Millionen Produkten Umsatz erzielt, ist die Zeit, die Apple in die Entwicklung, konsequente Umsetzung und konsistente Kommunikation einer Unternehmensvision investiert. Bei Apple wird niemand planlos losgeschickt, um irgendwas umzusetzen. Mit wenigen Ausnahmen zahlt alles, was Apple tut, auf die Unternehmensvision ein. Der BDPh ist das komplette Gegenteil davon. Welchen Sinn hätte es, irgendeine Idee für oder mit dem BDPh umzusetzen, wenn man beim BDPh nichtmal weiß, welches Ziel man als Organisation überhaupt verfolgt? Wenn dort keine konsistente Strategie vorliegt, um das (mMn unbekannte oder nicht existierende) Ziel zu verfolgen.
Richard Am: 25.12.2025 09:55:55 Gelesen: 6281 # 68
IBRA 2028 mit Jugendtreffen (Dittmar Wöhlert-dphj/pcp) Im Rahmen der IBRA 2028 findet ein Jugendtreffen statt, das der Landesring Süd-West der DPhJ e. V. organisieren wird. Die IBRA 2028 findet vom 26. bis 29. Oktober 2028 zur Internationalen Briefmarkenbörse Ulm statt. Der Landesring Süd-West hat für das Treffen in der Jugendherberge Ulm ausreichend Übernachtungen reserviert. Das Treffen wird ebenfalls vom 26. bis 29. Oktober 2028 angeboten, da in einzelnen Bundesländern in der gleichen Woche bereits Herbstferien sind. Über Details wie Programm, Kosten und Anmeldemöglichkeiten des Treffens informieren die Organisatoren voraussichtlich in der 2. Jahreshälfte Jahr 2027. Es lohnt sich schon jetzt, den Termin vorzumerken.
Stefan Am: 07.03.2026 11:36:43 Gelesen: 5414 # 69
Dieter Schaile, Vorsitzender des Landesverband Südwest, war vorhin am Stand von Philaseiten auf der Messe in München und hat das neue Logo zur IBRA 2028 vom 26.10.-29.10.2028 in Ulm vorgestellt. Gruß Stefan
Richard Am: 26.04.2026 09:05:23 Gelesen: 4684 # 70
Die IBRA 2028 geht an den Start (BDPh-AS/pcp) Nach dem Erfolg der IBRA 2023 in Essen wird der Bund Deutscher Philatelisten e.V. fünf Jahre später erneut eine Weltausstellung organisieren. Der Veranstaltungsort wechselt von Essen nach Ulm in Süddeutschland. Die IBRA 2028 findet vom 26. bis 29. Oktober 2028 im Messezentrum Ulm statt. Es wird eine vollwertige FIP-Weltausstellung sein, die alle Klassen umfasst, einschließlich der Meisterschaftsklasse. Rund 2.000 Ausstellungsrahmen sind für die Donau-Halle und den Donau-Saal vorgesehen. Zeitgleich mit der IBRA 2028 findet in Ulm die Internationale Briefmarkenmesse statt, die dort jedes Jahr veranstaltet wird. Rund 50 Händler und 80 philatelistische Arbeitsgruppen und Vereine werden in zwei Messehallen ausstellen. Die Patronatserklärung wurde von BDPh-Präsident Alfred Schmidt (links) und Vizepräsident Frank Blechschmidt (rechts) sowie seitens der FIP von Peter Suhadolc unterzeichnet. Vorlage: BDPh Ulm verfügt über hervorragende Reise- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ulm liegt etwa 100 km vom internationalen Flughafen München entfernt. Von dort aus werden Transfers für Kommissare und Preisrichter organisiert. Das offizielle Ausstellungshotel, das Maritim mit 287 Zimmern, ist zwei Straßenbahnhaltestellen vom Messegelände entfernt und auch zu Fuß erreichbar. Die Preisverleihung findet im Maritim Hotel statt. Der alle zwei Jahre stattfindende FIP-Kongress wird am 30. Oktober 2028 am selben Ort zum Abschluss der IBRA abgehalten. Ulm wird zudem Gastgeber zahlreicher Sitzungen von FIP-Kommissionen, Arbeitsgruppen und Vereine sein. Ulm ist mit seiner Altstadt, dem Rathaus und dem Ulmer Münster, das den zweithöchsten Kirchturm der Welt besitzt, ein faszinierendes Reiseziel für Touristen. Im Jahr 2026 wurde es von der Sagrada Familia mit einem Vorsprung von nur 6 Metern überholt. Wir heißen Sie alle herzlich willkommen zur IBRA 2028 als Aussteller, Besucher, Händler, Kommissionsmitglieder oder Juroren. Wir freuen uns darauf, Sie alle in Ulm zu sehen. Alfred Schmidt Präsident des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. Zum Foto: Die Patronatserklärung wurde von BDPh-Präsident Alfred Schmidt (links) und Vizepräsident Frank Blechschmidt (rechts) sowie seitens der FIP von Peter Suhadolc unterzeichnet. Vorlage: BDPh
Baber Am: 26.04.2026 10:26:10 Gelesen: 4658 # 71
@ TeeKay [#65] Hat sich Lars schon jemals die Frage gestellt, wie durchschnittlich 70-jährige Besucher eine Ausstellung genießen sollen, in der sie 3 Tage lang stehen und klein geschriebene Texte lesen müssen, weil es keinerlei Sitzgelegenheiten gibt und die Ausstellungsrahmen Stehen zwingend erfordern? Dass es oft keine Stühle im Aussstellungssaal gibt, kann man nicht immer den Organisatoren vorwerfen. Als ich bei der Alpen-Adria-Ausstellung 2024 in Amberg die Organisatoren fragte, warum im ganzen Saal kein einziger Stuhl vorhanden ist, auf dem man sich einmal kurz ausruhen und im Katalog blättern könnte, welche Sammlung man gerne noch näher anschauen möchte. bekam ich zur Antwort, dass aus feuerpolizeilichen Gründen keine Stühle in den Saal gestellt werden durften, um die Fluchtwege nicht zu behindern. Gruß Bernd
Richard Am: 29.04.2026 15:28:20 Gelesen: 4297 # 72
Die IBRA-Internetseite ist einen Blick wert ! Am 13. April 2026 teilte der Bund Deutscher Philatelisten mit, dass die geplante IBRA 2028 das FIP-Patronat erhalten habe. Zwischenzeitlich hat auch der Verband der nationalen Philatelisten-Verbände in Europa, die FEPA, ihre Anerkennung ausgesprochen. Die Beantragung des Patronates der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Journalisten der Philatelie, ist vorgesehen und nur noch eine Frage der Zeit. Damit wird die IBRA 2028 eine Ausstellung mit allen Klassen, für die Sammler Exponate mit entsprechend nötiger Vorausbewertung anmelden können. Ein erfahrenes Team Termingerecht wurde auch die Internetseite der IBRA 2028 fertig, deren Information in deutscher oder englischer Sprache lesbar ist. Nach der Begrüßungsseite findet sich unter „Start“ das derzeitige IBRA-Team, dem neun Personen, angeführt von Alfred Schmidt, dem Präsidenten des BDPh, angehören, denen aber noch kein Verantwortungsbereich zugeordnet ist. Dies wird erst bei den kommenden Team-Sitzungen geschehen, wobei allerdings schon zwei Organisationsleiter intern benannt sind: Jan Billion für den Messe- und Handelsbereich, der von der Messe Sindelfingen verantwortet wird, Wolfgang Maassen für den BDPh-Bereich. Zwei „alte Hasen“, die schon zahlreiche Großveranstaltungen begleitet und organisiert – manche sagen, auch mit ihren Ideen befeuert – haben, werden also einmal mehr gemeinsam den kommerziellen und ideellen Bereich schultern. Unterstützt werden sie von Kirsten Schönherr, die auch für die Internetseite verantwortlich zeichnet, von Konrad Krämer, Dieter Schaile, Frank Blechschmidt, Günther Korn, Katharina Erb und dem neuen Geschäftsführer des BDPh, Frank Alkenbrecher, der in Kürze Reinhard Küchler nachfolgen wird. Digitale Anmeldung ist erforderlich Erstmalig in der Geschichte der vom BDPh veranstalteten Ausstellungen werden die Anmeldungen für Exponate nur digital angenommen. Jeder interessierte Aussteller hat die Möglichkeit, sein Objekt für eine der Ausstellungsklassen zu melden, wobei es zwei unterschiedliche Formulare gibt, denn für Literaturobjekte sind andere Informationen erforderlich als für Briefmarken-Exponate der anderen Klassen. Alles ist sehr übersichtlich in einzeln auszufüllende Felder aufgeteilt, so dass es nicht schwerfallen dürfte, diese auszufüllen. Die Ausstellungsbedingungen der FIP sowie die speziellen Konditionen der IBRA lassen sich leicht herunterladen und man erfährt schnell, dass die Teilnahmegebühr für die Mehrzahl der Wettbewerbsklassen 100 Euro pro 16er-Rahmen beträgt, für Objekte in der Experimentalklasse (Klasse 12: jeweils 1–3 Rahmen) 130 Euro je Rahmen und für Philatelistische Literatur (Klasse 13) 40 Euro je Exponat, ab dem zweiten Literatur-Exponat sogar nur 30 Euro. Als General-Kommissar ist bereits Frank Blechschmidt, Vizepräsident des BDPh, benannt. Es ist vorgesehen, auch das künftige Handling für die angemeldeten und dann zuzulassenden Exponate rein digital abzuwickeln, was im Vergleich zu früher eine enorme Arbeitserleichterung und eine Reduzierung der Fehlerquellen bedeuten dürfte. Ein abwechslungsreiches Programm Jury und Kommissare stehen natürlich noch nicht fest. Ebenso wird man erst nach der Ausstellung unter „Palmarès“ die Grand-Prix-Gewinner und die vollständige Ergebnisliste der Aussteller finden. Die nationalen Verbände in der Welt werden erst einmal in den kommenden Monaten informiert und bei FIP-Weltausstellungen in Boston, Macao, Taipeh und anderen sind dort anwesende Team-Mitglieder gerne bereit, Auskunft zu geben. Das unter dem Reiter „Ablauf“ bereits jetzt skizzierte Programm verdeutlicht, dass solch eine Weltausstellung allein von den Veranstaltungstagen mehr als eine Woche umfasst, genau genommen vom 23. –31. Oktober 2028. Denn Auf- und Abbautage sind ebenso einzubeziehen, die Jury braucht Zeit für ihre Arbeit und von Donnerstag bis Sonntag sind Ausstellung und Messe geöffnet. Nicht zu vergessen der FIP-Kongress am 30. Oktober. Die Vielfalt der Termine verdeutlicht, wie abwechslungsreich das Programm sich bereits jetzt durch sog. „Pflichttermine“ abzeichnet und dass Besucher mehr als nur einen Tag einplanen sollten. Magnet Messe – immer ein Anziehungspunkt Rund 80 Fachhändler, Verlage und Postverwaltungen werden mit ihrem Sortiment an Briefmarken, Münzen, Ganzsachen und Zubehör erwartet. Allen voran natürlich der „Platzhirsch“, die „Deutsche Post“ / DHL, die mit ihren Sonderstempeln und Messebelegen das Salz in der Suppe ist. Nicht zu vergessen die namhaften Auktionshäuser, die sich gerne den Fragen der Besucher stellen und mit Rat sowie guten Tipps zur Seite stehen. Die Projektleitung der Messe in Ulm liegt in den Händen der mit Philatelie wahrlich seit Jahrzehnten erfahrenen Sindelfinger Messe, für die Manuela Schabla (manuela.schabla@messe-sindelfingen.de, Tel +49 7031 791 118) leitend tätig ist. Die Beratung nimmt auch gerne Jan Billion wahr (info@briefmarken-messe.de, Tel. +49 2 10 25 06 75), den ja viele von den bisherigen Messen, zumal in Essen, her gut kennen. Beim Stichwort „Beratung“ dürfte eines später auch noch auf der Internetseite zu finden sein: Die Nennung der vor Ort mit einem Stand präsenten Verbände – allen voran der BDPh selbst – sowie die Stände der Arbeitsgemeinschaften, die als Spezialisten über ihre Sammelgebiete und neuere Literatur unterrichten. Hotels in Ulm Frühzeitig ein Hotel zu buchen, ist bei Großveranstaltungen aller Art immer zu empfehlen. Derzeit werden auf der Internetseite der IBRA 2028 drei Hotels genannt, das Maritim-Hotel, ein Tagungshotel an der Donau, unweit von der Messe und der Altstadt gelegen. Zimmerpreise beginnen wohl oberhalb von 200 Euro, Parken in der Tiefgarage kostet 18 Euro pro Tag und ein Frühstück schlägt auch mit 22 Euro zu Buche. Im Maritim finden Sitzungen der FIP-Kommissionen und das Palmarès sowie der FIP-Kongress statt. Alternativ wird das Hotel Lago genannt, direkt an der Donau und unmittelbar neben der Messe Ulm gelegen, allerdings an Messeterminen immer schnell ausgebucht, wie ein Blick auf die Woche der Internationalen Briefmarken-Börse Ulm in diesem Jahr zeigt. Last but not least empfiehlt sich durchaus das B&B-Hotel, ein günstiges Stadthotel, von dem man mit der Straßenbahnlinie 1 die Messe leicht erreichen kann. Parkplätze stehen auch dort kostenpflichtig zur Verfügung. Sicherlich werden zu Hotels künftig noch weitere Informationen verbreitet, denn noch ist es mehr als zwei Jahre bis zur Ausstellung hin. Bleibt erst einmal festzuhalten, dass die IBRA 2028 an den Start gegangen ist und das IBRA-Team nun mehr als zweieinhalb Jahre Arbeit vor sich hat. Man darf gespannt sein, was letztlich herauskommt.
Richard Am: 18.05.2026 15:33:35 Gelesen: 3421 # 73
Der bisherige Text wurde an einigen Stellen korrigiert. Wir wurden um Veröffentlichung des neuen Textes gebeten. Die IBRA-Internetseite ist einen Blick wert! (wm-pcp) Am 13. April 2026 teilte der Bund Deutscher Philatelisten mit, dass die geplante IBRA 2028 das FIP-Patronat erhalten habe. Zwischenzeitlich hat auch der Verband der nationalen Philatelisten-Verbände in Europa, die FEPA, ihre Anerkennung ausgesprochen. Die Beantragung des Patronates der AIJP, des Weltverbandes der Autoren und Journalisten der Philatelie, ist vorgesehen und nur noch eine Frage der Zeit. Damit wird die IBRA 2028 eine Ausstellung mit allen Klassen, für die Sammler Exponate mit entsprechend nötiger Vorausbewertung anmelden können. Ein erfahrenes Team Termingerecht wurde auch die Internetseite der IBRA 2028 fertig, deren Information in deutscher oder englischer Sprache lesbar ist. Nach der Begrüßungsseite findet sich unter „Start“ das derzeitige IBRA-Team, dem neun Personen, angeführt von Alfred Schmidt, dem Präsidenten des BDPh, und Dieter Schaile, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Südwest, angehören, denen aber noch kein Verantwortungsbereich zugeordnet ist. Dies wird erst bei den kommenden Team-Sitzungen geschehen, wobei allerdings schon zwei Organisationsleiter intern benannt sind: Jan Billion für den Messe- und Handelsbereich, der von der Messe Sindelfingen verantwortet wird, Wolfgang Maassen für den BDPh-Bereich. Zwei „alte Hasen“, die schon zahlreiche Großveranstaltungen begleitet und organisiert – manche sagen, auch mit ihren Ideen befeuert – haben, werden also einmal mehr gemeinsam den kommerziellen und ideellen Bereich schultern. Unterstützt werden sie von Kirsten Schönherr, die auch für die Internetseite verantwortlich zeichnet, von Konrad Krämer, Frank Blechschmidt, Günther Korn, Katharina Erb und dem neuen Geschäftsführer des BDPh, Frank Alkenbrecher, der in Kürze Reinhard Küchler nachfolgen wird. Digitale Anmeldung ist erforderlich Erstmalig in der Geschichte der vom BDPh veranstalteten Ausstellungen werden die Anmeldungen für Exponate nur digital angenommen. Jeder interessierte Aussteller hat die Möglichkeit, sein Objekt für eine der Ausstellungsklassen zu melden, wobei es zwei unterschiedliche Formulare gibt, denn für Literaturobjekte sind andere Informationen erforderlich als für Briefmarken-Exponate der anderen Klassen. Alles ist sehr übersichtlich in einzeln auszufüllende Felder aufgeteilt, so dass es nicht schwerfallen dürfte, diese auszufüllen. Die Ausstellungsbedingungen der FIP sowie die speziellen Konditionen der IBRA lassen sich leicht herunterladen und man erfährt schnell, dass die Teilnahmegebühr für die Mehrzahl der Wettbewerbsklassen 100 Euro pro 16er-Rahmen beträgt, für Objekte in der Experimentalklasse (Klasse 12: jeweils 1–3 Rahmen) 130 Euro je Rahmen und für Philatelistische Literatur (Klasse 13) 40 Euro je Exponat, ab dem zweiten Literatur-Exponat sogar nur 30 Euro. Als General-Kommissar ist bereits Frank Blechschmidt, Vizepräsident des BDPh, benannt. Es ist vorgesehen, auch das künftige Handling für die angemeldeten und dann zuzulassenden Exponate rein digital abzuwickeln, was im Vergleich zu früher eine enorme Arbeitserleichterung und eine Reduzierung der Fehlerquellen bedeuten dürfte. Ein abwechslungsreiches Programm Jury und Kommissare stehen natürlich noch nicht fest. Ebenso wird man erst nach der Ausstellung unter „Palmarès“ die Grand-Prix-Gewinner und die vollständige Ergebnisliste der Aussteller finden. Die nationalen Verbände in der Welt werden erst einmal in den kommenden Monaten informiert und bei FIP-Weltausstellungen in Boston, Macao, Taipeh und anderen sind dort anwesende Team-Mitglieder gerne bereit, Auskunft zu geben. Das unter dem Reiter „Ablauf“ bereits jetzt skizzierte Programm verdeutlicht, dass solch eine Weltausstellung allein von den Veranstaltungstagen mehr als eine Woche umfasst, genau genommen vom 23. –31. Oktober 2028. Denn Auf- und Abbautage sind ebenso einzubeziehen, die Jury braucht Zeit für ihre Arbeit und von Donnerstag bis Sonntag sind Ausstellung und Messe geöffnet. Nicht zu vergessen der FIP-Kongress am 30. Oktober. Die Vielfalt der Termine verdeutlicht, wie abwechslungsreich das Programm sich bereits jetzt durch sog. „Pflichttermine“ abzeichnet und dass Besucher mehr als nur einen Tag einplanen sollten. Magnet Messe – immer ein Anziehungspunkt Rund 80 Fachhändler, Verlage und Postverwaltungen werden mit ihrem Sortiment an Briefmarken, Münzen, Ganzsachen und Zubehör erwartet. Allen voran natürlich der „Platzhirsch“, die „Deutsche Post“ / DHL, die mit ihren Sonderstempeln und Messebelegen das Salz in der Suppe ist. Nicht zu vergessen die namhaften Auktionshäuser, die sich gerne den Fragen der Besucher stellen und mit Rat sowie guten Tipps zur Seite stehen. Die Projektleitung der Messe in Ulm liegt in den Händen der mit Philatelie wahrlich seit Jahrzehnten erfahrenen Sindelfinger Messe, für die Manuela Schabla (manuela.schabla@messe-sindelfingen.de, Tel +49 7031 791 118) leitend tätig ist. Die Beratung nimmt auch gerne Jan Billion wahr (info@briefmarken-messe.de, Tel. +49 2 10 25 06 75), den ja viele von den bisherigen Messen, zumal in Essen, her gut kennen. Beim Stichwort „Beratung“ dürfte eines später auch noch auf der Internetseite zu finden sein: Die Nennung der vor Ort mit einem Stand präsenten Verbände – allen voran der BDPh selbst – sowie die Stände der Arbeitsgemeinschaften, die als Spezialisten über ihre Sammelgebiete und neuere Literatur unterrichten. Hotels in Ulm Frühzeitig ein Hotel zu buchen, ist bei Großveranstaltungen aller Art immer zu empfehlen. Derzeit werden auf der Internetseite der IBRA 2028 drei Hotels genannt, das Maritim-Hotel, ein Tagungshotel an der Donau, unweit von der Messe und der Altstadt gelegen. Im Maritim finden Sitzungen der FIP-Kommissionen und das Palmarès sowie der FIP-Kongress statt. Alternativ wird das Hotel Lago genannt, direkt an der Donau und unmittelbar neben der Messe Ulm gelegen, allerdings an Messeterminen immer schnell ausgebucht, wie ein Blick auf die Woche der Internationalen Briefmarken-Börse Ulm in diesem Jahr zeigt. Last but not least empfiehlt sich durchaus das B&B-Hotel, ein günstiges Stadthotel, von dem man mit der Straßenbahnlinie 1 die Messe leicht erreichen kann. Parkplätze stehen auch dort kostenpflichtig zur Verfügung. Sicherlich werden zu Hotels künftig noch weitere Informationen verbreitet, denn noch ist es mehr als zwei Jahre bis zur Ausstellung hin. Bleibt erst einmal festzuhalten, dass die IBRA 2028 an den Start gegangen ist und das IBRA-Team nun mehr als zweieinhalb Jahre Arbeit vor sich hat. Man darf gespannt sein, was letztlich herauskommt.
DL8AAM Am: 18.05.2026 16:18:10 Gelesen: 3396 # 74
@ Richard [#73]

Dann wollen wir nur mal hoffen, dass die Messegesellschaft Ulm bis dahin, wie es für die größeren Messestandorten in Deutschland inzwischen Standard geworden ist, fußläufig spezielle vor-Ort-Übernachtparkplätze für autarke Wohnmobile von Besuchern ausweist. Aktuell ist das ja im Ulm leider noch nicht der Fall.
Richard Am: 22.05.2026 09:28:24 Gelesen: 3157 # 75
IBRA 2028 begrüßt ihre ersten internationalen Kommissare - Das internationale Netzwerk der IBRA 2028 wächst weiter (BDPh) Mit großer Freude begrüßen wir die ersten ernannten Kommissare aus Deutschland, Australien, Venezuela, Belgien und der Schweiz. Generalkommissar ist Frank Blechschmidt und Deutscher Kommissar Dr. Wolfgang Leupold. Ihre Erfahrung, ihr Engagement und ihre internationalen Kontakte sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Internationalen Briefmarken-Weltausstellung IBRA 2028 in Ulm. Die Kommissare werden als zentrale Ansprechpartner für Aussteller und philatelistische Organisationen in ihren jeweiligen Ländern wirken und dazu beitragen, den internationalen Geist der IBRA 2028 weiter zu stärken.
Richard Am: 31.05.2026 09:39:00 Gelesen: 2781 # 76
Der APHV kündigt in seinem Magazin bereits die IBRA 2028 in Ulm an! (wm-pcp) - Während die BDPh-Website zur Begrüßung Leser mit statischen Meldungen von März bis April 2026 erfreut, ist die von Kirsten Schönherr betreute IBRA-Website schon eine Meile weiter. Genau dies führt ein Beitrag im kommenden APHV-Magazin (Ausgabe Mai/Juni) explizit aus und stellt den Internetauftritt der kommenden IBRA en detail vor. Selbst das Titelblatt wurde passend dazu mit KI gestaltet. „Die Welt der Briefmarken … IBRA 2028 in Ulm“ zu erleben, das hat etwas. Man sollte sich also den Termin 26.–29. Oktober 2028 vormerken.
Lars Boettger Am: 31.05.2026 10:24:35 Gelesen: 2763 # 77
@ Richard [#76] Hallo Richard, mit von KI gestalteten Bildern kann ich in der Philatelie nichts anfangen. Auf den ersten Blick sieht das Bild gut aus, eine junge Familie kuckt sich interessiert ein Exponat an. Drei Sachen fallen mir beim genauen Betrachten auf: - Normalerweise haben FIP-Rahmen 16 Blätter A4 oder acht Blätter A3 (beim Sonderformat vielleicht 12 Blätter). Hier sind nur sechs Blätter zu sehen - eventuell im A3-Format (quer). Die Belege müssen riesig sein... - Das ist offensichtlich ein postgeschichtliches Exponat - welches junge Kind entwickelt dafür Begeisterung? - Die Rahmen scheinen nicht genau in einer Reihe zu stehen. Die neuen Rahmen des BDPh lassen das nicht zu. Andererseits bin ich sehr froh, dass a) eine IBRA in Deutschland stattfindet und b) in der schönen Donaumetropole Ulm. Da ist mir jede Werbung recht! Beste Grüsse! Lars
Richard Am: 05.07.2026 09:58:19 Gelesen: 1865 # 78
100 Jahre FIP – ein historischer Moment in Macao! (BDPh) - Im Rahmen des 78. FIP-Kongresses in Macao schnitt BDPh-Präsident Alfred Schmidt gemeinsam mit FIP-Präsident Dr. Prakob Chirakiti die Geburtstagstorte zum 100-jährigen Jubiläum der Fédération Internationale de Philatélie (FIP) an. Für den Bund Deutscher Philatelisten war der Kongress zugleich ein besonderer Erfolg: Die IBRA 2028 in Ulm erhielt das endgültige FIP-Patronat. Damit wurde die höchste internationale Anerkennung für die kommende Weltausstellung offiziell bestätigt. Wir gratulieren der FIP herzlich zu ihrem 100-jährigen Bestehen und freuen uns darauf, die internationale Philatelie im Jahr 2028 in Ulm willkommen zu heißen. Wir sehen uns auf der IBRA 2028!
Richard Am: 27.07.2026 09:53:52 Gelesen: 1452 # 79
IBRA 2028 in Ulm mit professioneller PR- und Presseverstärkung (wm-pcp) - Am 3. Juli 2026 trafen sich die Mitglieder des IBRA-Teams zu einer Zoom-Sitzung um aktuelle Fragen zu besprechen. IBRA-Organisationsleiter Wolfgang Maassen konnte bei dieser Gelegenheit mitteilen, dass nun auch der Bereich „Öffentlichkeits- und Pressearbeit“ kompetent mit einem bekannten Berufsjournalisten und Philatelisten besetzt ist: mit Peter Hornung aus Hamburg. Peter Hornung / Foto: Andreas Sperling Peter Hornung (* 1967 in Heidelberg) ist ein deutscher Journalist und investigativer Reporter. Er war Auslandskorrespondent und Leiter des ARD-Hörfunkstudios Südasien in Neu-Delhi von 2021 bis März 2026. Er ist bekannt durch seine Recherchen zu den Themen Datenschutz, Scoring und Wirtschaftsauskunfteien, insbesondere zur Schufa, sowie zu den Taliban und ihren Diplomaten in Deutschland. Von 2013 bis 2021 war er als Dozent für investigative Recherche an der Hamburger Akademie für Publizistik tätig. Hornung ist Philatelist, gilt als Experte für die Post des britischen Königshauses und gehört u.a. als Fellow der Royal Philatelic Society London an. Über seine Biografie informiert eine umfangreiche Wikipedia-Seite, die man unter https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hornung einsehen kann. Die zusätzlich wichtige „Vor-Ort-Verstärkung“ hat Friedrich Hirschke angeboten. Hirschke, der vielen ebenfalls bekannt ist und in Neu-Ulm wohnt, war bis zu seinem Ruhestand ein namhafter Briefmarkenhändler und er förderte die Börse in Ulm schon bisher mit seinen exzellenten Kontakten zu den Regionalmedien, SWR, Fernsehen und Tagesmedien, die er gerne auch für die IBRA 2028 in Ulm einbringen will.
Heinz 7 Am: 28.07.2026 11:52:26 Gelesen: 1282 # 80
@ Richard [#70] Es ist höchst erfreulich, dass Deutschland wieder eine Weltausstellung durchführt. Essen 2023 war gut, Ulm 2028 wird auch gut sein. Solche Gross-Veranstaltungen sind wichtig für unser Hobby. Es gibt zwar viele "Globetrotter", die auch gerne in die anderen Kontinente fliegen, aber Weltausstellungen in Europa verdienen sicherlich unsere Beachtung. Heinz
Ron Alexander Am: 28.07.2026 17:16:38 Gelesen: 1197 # 81
@ Richard [#79] Klasse, das freut mich, dass Peter hier unterstützt!
Richard Am: 31.07.2026 09:36:24 Gelesen: 934 # 82
IBRA 2028: Begegnen Sie der Welt der Philatelie (wm-pcp) Dies ist der Slogan, den ein erster Info-Prospekt der IBRA 2028, die vom 26.–29. Oktober 2028 in der Messe Ulm stattfindet, verbreitet. Auf sechs DIN Lang-Seiten bietet dieser Leporello-Flyer bereits vieles Wissenswertes, was den Besucher oder Aussteller in Ulm erwartet. Er informiert über die zahlreichen Schwerpunkte, die momentan in der Planung sind, zeigt einen Plan der rund 10.000m2, die für das Event vorgesehen sind und stellt die jederzeit erreichbare Internetseite http://www.ibra2028.com vor, über die in kommender Zeit vieles vereinfacht abgewickelt werden kann. Vereine und Arbeitsgemeinschaften können mit dazu beitragen, dass diese Weltausstellung der Philatelie jedem bekannt wird, denn der Flyer kann kostenfrei in gewünschter Stückzahl bei der Geschäftsstelle des BDPh zur Werbung, u.a. auch bei Tauschtagen, Vereinstreffen, Beilagen zur eigenen Zeitschrift etc., geordert werden.
drkohler Am: 31.07.2026 21:41:25 Gelesen: 747 # 83
Als Erstes sollten sie dieses unsägliche KI-Bild auf Seite 1 durch etwas Vernünftiges ersetzen.