Briefmarken Atteste

Thema:

BDPh löscht eigenen Beitrag bei Facebook - was wurde dort veröffentlicht ?

Journalist Am: 02.10.2025 12:18:30 Gelesen: 6491 # 1
Hallo an alle, speziell die mit Facebook vertrauter sind als ich, vor einigen Tagen hatte ich noch bei Facebook mit Posting vom 19. September um 18 Uhr 44 den folgenden Beitrag gefunden: "Rätsel um doppelte Matrixcodes - Produktionsfehler bei Dauermarken entdeckt!" Diesen Beitrag kann ich nun nicht mehr finden, mache ich was falsch bei der Suche oder wurde der Beitrag gelöscht ? Schon jetzt danke für entsprechende Rückmeldungen. Viele Grüße Jürgen
Ron Alexander Am: 02.10.2025 13:27:15 Gelesen: 6452 # 2
Hallo Jürgen,

ich meine ich habe da auch etwas gelesen aber ich finde den Beitrag leider auch nicht mehr.

Grüße,
Ron
opti53 Am: 02.10.2025 13:56:48 Gelesen: 6433 # 3
Der Beitrag findet sich in der letzten Ausgabe der Philatelie. Ist leider etwas gedrucktes auf Papier.
opti53 Am: 02.10.2025 14:00:49 Gelesen: 6431 # 4
Sorry, ist schon die vorletzte Ausgabe vom September, auf S. 38.
Richard Am: 02.10.2025 14:07:05 Gelesen: 6422 # 5
@ Journalist [#1] Hallo Jürgen, soweit ich mich erinnere wurde dort auf Deinen Beitrag in der philatelie aufmerksam gemacht. Schöne Grüsse aus dem Allgäu, Richard
Journalist Am: 02.10.2025 14:07:51 Gelesen: 6420 # 6
@ opti53 [#4] Hallo opti53, danke für den Hinweis, aber diesen Beitrag meine ich nicht, ich suche den dazugehörigen Facebook Beitrag vom BDPh, das vom BDPh auf dessen Facebookaccount veröffentlicht wurde! Viele Grüße Jürgen
Stefan Am: 02.10.2025 16:41:59 Gelesen: 6359 # 7
@ Journalist [#1] vor einigen Tagen hatte ich noch bei Facebook mit Posting vom 19. September um 18 Uhr 44 den folgenden Beitrag gefunden: "Rätsel um doppelte Matrixcodes - Produktionsfehler bei Dauermarken entdeckt!" Diesen Beitrag kann ich nun nicht mehr finden, mache ich was falsch bei der Suche oder wurde der Beitrag gelöscht ? Über Google sind per Stichwortsuche einige Spuren zum Eintrag bei Facobook zu finden, nachfolgend als Bildschirmkopie dokumentiert. Die KI von Google rezitiert diese Veröffentlichung auf Facebook: Der Link von Google zu Facebook führt zur nachfolgenden Ansicht bei Facebook (egal ob unangemeldet oder angemeldet): Ich gehe daher davon aus, der der fragliche Facebook-Beitrag für die Öffentlichkeit entfernt wurde. Gruß Stefan
Richard Am: 04.10.2025 15:51:28 Gelesen: 6157 # 8
@ Stefan [#7] Ich gehe daher davon aus, der der fragliche Facebook-Beitrag für die Öffentlichkeit entfernt wurde. So ist es. Ich habe eine Auskunft erhalten, dass die Beiträge zum Schutz der Interessen verschiedener Beteiligter vom BDPh gelöscht wurden. Auch vermute ich, dass sie vorher vom BDPh eingestellt wurden. Bleiben zwei Fragen: - Wer sind die verschiedenen Beteiligten ? - Was stand im dem Beitrag auf Facebook ZUSÄTZLICH, was Jürgen Olschimke und sein Co-Autor nicht in der Philatelie geschrieben haben ? Schöne Grüsse, Richard [Überschrift redaktionell angepasst / bisher: BDPh bei Facebook - wer kennt sich hier aus ?]
prinzlodi Am: 04.10.2025 21:30:08 Gelesen: 5972 # 9
@ Richard [#8] @ Journalist [1] Das ist ja interessant! Ich war ja einer der Co-Autoren in der Mai-Ausgabe 2025, wo es um die "Doppelten Lottchen" auf dem Gewitter-Block ging. Da gab es vom bdph auch einen Facebook Beitrag, auf den ich von meiner Profilseite aus verlinkte (und weshalb ich diesen Link noch habe). Folge ich aber heute diesem Link ... greift auch dieser ins Leere!: https://www.facebook.com/BDPh.e.V/posts/pfbid02PT9QfaeDsFuTauEf6xrG7BZvw7ZepJKvTA8XsvZpbFeM5icbpQta4zRDGCyVDjugl Es scheinen hier gewisse Kreise ein Interesse zu haben, dass dieses Thema mit den doppelten Matrix-Codes nicht zu öffentlich wird. Welche? Auf Social Media bekommt es die breite Masse mit, bei Veröffentlichnug in der philatelie nur die bdph-Mitglieder.
wediha Am: 04.10.2025 21:59:13 Gelesen: 5948 # 10
Es ist ja nicht so, dass die "Philatelie" ausschließlich BDPh-Mitgliedern zugänglich ist. Sie wird bei zahlreichen Veranstaltungen als Werbematerial angeboten und ist keinem exklusiven Kreis vorbehalten, wie diese Formulierung suggerieren möchte.

Grüße Werner
Journalist Am: 05.10.2025 18:28:23 Gelesen: 5750 # 11
@ prinzlodi [#9] Hallo prinzlodi und an alle, das ist ja interessant, das hier in kurzer Zeit scheinbar sogar zwei verschiedene Facebook Meldungen des BDPh gelöscht wurden. "Es scheinen hier gewisse Kreise ein Interesse zu haben, dass dieses Thema mit den doppelten Matrix-Codes nicht zu öffentlich wird" -> ja dieser Aussage kann ich mich nach dieser Ergänzung nur anschließen. In dem Artikel in der Philatelie Ausgabe 575 - Mai 2025 ging es auf Seite 26 bis 28 um das Thema "Produktionsfehler bei Gewittermarke". In diesem Beitrag wurde nach erfolgreichen Recherchen eindeutig nachgewiesen, das hier die Druckerei bei etlichen Bogen beim elektronischen Setzen der jeweiligen Matrixcodes bezüglich des Felds 1 aus Versehen den selben Matrixcode wie auf Feld 3 aufgedruckt hatte. Dazu als Nachweis einer dieser Fehler als Scan: Wie jeder leicht mit blosen Auge mit Bildvergleich oder alternativ mit der Postapp prüfen kann, sind beide Matrixcodes identisch ! Daher hatte die Post relativ schnell nach Verkaufsbeginn diese Kleinbogen ohne Angabe von Gründen aus dem Verkauf zurück gezogen. Wie prinzlodi richtig vermutet, lautet auch mein Verdacht, das hier "gewisse Kreise ein Interesse haben, dies Informationen möglichst zu vertuschen!" Es stellt sich daher nun die Frage, lag dies plötzlich im Interesse des BDPh, seine eigene Meldung zurück zu ziehen oder wurde hier Einfluss von anderer Stelle ausgeübt (welcher ?), um diese Tatsachen möglichst zu vertuschen und zu unterdrücken? Die weiteren Recherchen zu dieser scheinbaren Zensur laufen jedenfalls mit Hochdruck weiter. :-) Viele Grüße Jürgen
TeeKay Am: 05.10.2025 18:58:42 Gelesen: 5716 # 12
Ich schätze mal, wenn allgemein bekannt wäre, dass doppelte Marken-IDs ganz offiziell ausgegeben werden, würde das Fälscher:innen ermutigen, aktiver zu werden, da die Argumention im Verkauf einfacher wird, sollten die doppelten IDs vor dem Kauf erkannt werden. Und Verteidiger:innen von erwischten Fälscher:innen hätten einen Hebel vor Gericht, die Beweiskraft doppelter IDs zu erschüttern. Die Post müsste sich mehr anstrengen, Fälschungen zu belegen.
Micha71 Am: 05.10.2025 23:48:09 Gelesen: 5592 # 13
Hallo zusammen, ich sehe eigentlich nur 2 mögliche Varianten, weshalb die Facebook-Artikel gelöscht wurden: Variante 1: Die Verantwortlichen im BDPh sind zum Ergebnis gekommen, das der Inhalt der betreffenden "Philatelie"-Artikel (diese dürften das Gerüst des Eintrags auf Facebook sein) nicht richtig sind. Also die doppelten Matrixcodes bestehen aus Fälschungen und wurden von den ansonsten fachkundigen Autoren diesmal nicht erkannt. Der BDPh hat sich damit selbst schützen müssen. In diesen Fall wird Herr Schmidt sicherlich im nächsten Editorial der "Philatelie" hierzu Stellung beziehen und seine Fachleute werden ihre Expertise in einer der nächsten Ausgaben vorstellen. Variante 2: Die Artikel sind inhaltlich korrekt. Es wird aber von anderer Seite Druck auf den BDPh ausgeübt, weil beispielsweise ein wirtschaftliches oder organisatorisches Abhängigkeitsverhältnis besteht, so dass es zu Einschränkungen bei einigen philatelistischen Tätigkeiten kommen könnte. Also der BDPh nur die Interessen von Sammlern wahrnimmt und dafür halt ein Teilbereich der philatelistischen Forschung opfert. Hierbei erwarte ich keine Reaktion des Vorstandes in der "Philatelie". Ich bin aber gespannt, ob Jürgen Olschimke und Kollegen zu diesem Thema weiterhin in der Verbandszeitung berichten dürfen oder nur noch hier auf Philaseiten. Wenn insbesondere der Artikel "Doppelter Matrixcode bei Dauermarke" in der "Philatelie", Ausgabe 579, September 2025, Seite 38-41, inhaltlich richtig ist, hätte er wahrlich eine gewaltige Sprengkraft, die hier noch gar nicht thematisiert wurde. Viele Grüße Michael
Journalist Am: 11.10.2025 07:59:44 Gelesen: 5230 # 14
Hallo an alle, im Beitrag [#8] hatte Richard ja über seine Antwort an den BDPh diesbezüglich berichtet: Er hat vom BDPh die Auskunft erhalten, dass die Beiträge zum Schutz der Interessen verschiedener Beteiligter vom BDPh gelöscht wurden. Damit nun weiter anhand der Fakten darüber berichtet und diskutiert werden kann, hier von einem Facebook-Nutzer eine Bildschirmkopie des kompletten Beitrags: Betrachten wir nun zuerst schrittweise diesen Beitrag bezüglich der im Raum stehenden Behauptungen weiter: In den ersten beiden Absätzen wird korrekt und kurz über die Fakten des Artikels berichtet, genannt werden die Autoren, der frühere Fall mit der Gewitter-Marke und das es in dem Artikel speziell um die Fehlproduktion der Druckerei Royal Joh. Enschede bezüglich der 110-Cent-Rollenmarke „Welt der Briefe“ geht. Wie auch im Artikel ausführlich erläutert, wird kurz berichtet, das einige der postfrisch aus Weiden von der Versandstelle bezogene Marken als „benutzt“ beanstandet wurden. Im dritten Absatz wird kurz und richtig erläutert, mit welchen Hilfsmitteln diese Beweise ermittelt wurden. Gezeigt wird dazu am Ende des Beitrags der auch im Artikel gezeigte Rollenanfang, bei dem die Beweise der Doppelverwendung vorliegen. Weiter wird kurz und klar darauf hingewiesen, das diejenigen, die so eine „Zwillingsmarke“ verwenden, Gefahr laufen, das der Brief fälschlich als Portoerschleichung beanstandet wird (Auch für diese Tatsachen gibt es eindeutige Beweise, die im Artikel gezeigt und erläutert wurden). Im letzten Absatz wird auf die tolle Post-App hingewiesen, mit der man solche Funde nachweisen kann und es wird für eine im BDPh organisierte Arbeitsgemeinschaft geworben (Rollenmarkensammlerverein). Über eine solche Werbung freut sich jede Arbeitsgemeinschaft. Kommen wir nun auf die schwammige Antwort des BDPh auf Richards Fragen zurück: > Der Beitrag wäre zum Schutz der Interessen verschiedener Beteiligter gelöscht worden ???? Um die Autoren und die Arbeitsgemeinschaft kann es sich ja hier nicht handeln, da diese nur entsprechende Fakten und Forschungsergebnisse vorgetragen hat. Somit bleibt nur noch der Schluß, das die von Micha71 in Beitrag [#13] genannte Variante 2 zutrifft: Der Inhalt des Artikels und des Facebook-Beitrags war korrekt, aber es wird von anderer Seite Druck auf den BdPh ausgeübt. > hier bleibt nur die Schlussfolgerung, das es sich um die Deutsche Post und oder die entsprechende Druckerei handelt! Eventuell ist es der Post peinlich, dass sie die Druckerei nicht richtig bezüglich der gelieferten Produkte (Briefmarken) auf einen ordnungsgemäßen und fehlerfreien Druck überprüft ? Dies aber zu verheimlichen oder einfach auf dem Rücken der Kunden und Sammler auszubaden und diesen gegenüber zu behaupten, Sie hätten die Marken schon einmal genutzt, hält der Autor nicht für korrekt. Bei der Gewitter-Marke hat ja scheinbar die Qualitätskontrolle noch relativ frühzeitig funktioniert, den sonst hätte man die Marken nicht so schnell vom Verkauf zurück gezogen. Bei der 110 Cent Welt der Briefmarke hat man den Fehler aber scheinbar ausgesessen, so nach dem Motto, das wird schon nicht auffallen! Abschließend kann ich als einer der beteiligten Autoren bezüglich des gelöschten Facebook-Beitrags in keinster Weise Fehler feststellen, der Beitrag wurde kompetent, kurz und mit allen richtigen und wichtigen Fakten ohne fachliche Fehler bezüglich unseres Artikels geschrieben. Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist und AIJP-Mitglied, Vorsitzender eines Ortsvereins und zweier Arbeitsgemeinschaften
DL8AAM Am: 11.10.2025 12:31:37 Gelesen: 5119 # 15
@ Journalist [#14] Kurz zusammengefasst: Man wollte oder durfte der heiligen, unfehlbaren Post nicht auf die Füße treten, das muss man halt so schlucken, sonst gibts Morgen keinen Sonderstempel mehr. Früher nannte man so etwas Zensur, oder vielleicht sogar noch schlimmer Selbstzensur.
drmoeller_neuss Am: 11.10.2025 12:40:14 Gelesen: 5108 # 16
In jedem Produktionsprozess können Fehler auftreten. Der Neuwagen streikt nach wenigen Monaten oder wird in die Werkstatt zurückgerufen, oder die Waschmaschine gibt ihren Geist auf, weil ein elektronisches Bauteil das zeitliche gesegnet hat. Im Qualitätsmanagement misst man die Fehlerquote in ppm, das heisst, Anzahl defekter Teile pro Million produzierter Teile. In der Automobilbranche sind 50-100 ppm akzeptabel, bei Konsumgütern ist man noch großzügiger, während bei sicherheitskritischen Baugruppen 0 ppm angestrebt werden. Da man absolute Fehlerfreiheit zu vertretbaren Kosten nicht erreichen kann, werden alle Produkte vor der Auslieferung an den Kunden ausgiebig getestet. Nun zu Briefmarken mit Matrixcode: Briefmarken sind nicht sicherheitskritisch. Bei einer Milliarde Postwertzeichen, die pro Jahr in Deutschland verkauft werden, hätten bei einer Fehlerquote von 50 ppm genau 50.000 Briefmarken einen falschen Matrixcode. Das wäre aus Qualitätssicht erst einmal vollkommen akzeptabel. Wichtig ist, dass die Fehlerursache gefunden und dauerhaft abgestellt wird. Ich gehe davon aus, dass die Qualitätsmanager der Deutschen Post von ihren Lieferanten dazu einen Bericht verlangen (z.B. einen 8D-Report [1]). Ein Plattenfehler auf jedem vierten Bogen und einer Teilauflage entspricht übrigens einer Fehlerquote von 10.000 ppm. Viel interessanter ist die Ursache der Fehler. Die ordentliche programmierte Software wird ja nicht aus Spass den gleichen Code zweimal drucken. Viel wahrscheinlicher sind menschliche Fehler (operator error). Wie kann es passieren, dass eine Datei in einer Sicherheitsdruckerei zweimal verwendet wird? Es kann natürlich auch die Technik streiken, und im Tintenstrahldrucker ist eine Düse verstopft. Oder wurde Makulatur von unbefugter Seite mit Matrixcode bedruckt? Ehrlich gesagt, kann ich das Versteckspiel nicht nachvollziehen. Oder die Fehlerquote ist doch höher und auf einem nicht akzeptablen Wert? Das vermute ich eher, sonst wären die fehlerhaften Marken gar nicht entdeckt worden. Ein Sammler müsste den Matrixcode von 20.000 Marken miteinander vergleichen, um ein doppeltes Lottchen zu finden. Die Trefferquote halte ich für gering. Das einzige Interna in dem Facebook-Beitrag ist die Aussage (oder Vermutung ?), dass die Druckerei Enschede offenbar alte Datensätze erneut verwendet hat. Und die Deutsche Post muss einen grosszügigeren Umgang mit dem Kunden finden, wenn solche doppelten Lottchen auftreten. Auch hier helfen die mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Statistik weiter. "Pechvögel", bei denen alle frankierten Marken einen doppelte Matrixcode haben, fliegen sehr schnell auf.
Stefan Am: 11.10.2025 15:35:18 Gelesen: 5035 # 17
@ drmoeller_neuss [#16] "Pechvögel", bei denen alle frankierten Marken einen doppelte Matrixcode haben, fliegen sehr schnell auf. Genau dieser Punkt dürfte der Normalfall sein: wenn ein Absender frankiert, hat dieser i.d.R. nicht nur eine Briefmarke in der Postfiliale bzw. Postpartnerfiliale gekauft, sondern bspw. einen Zehnerbogen oder größere (gewerblich tätige) Absender gleich eine ganze Rolle (à 100 oder 200 Briefmarken), welche dann allesamt fehlerhaft sein sollten. Gefälschte Briefmarken zum Schaden der Post aus China fallen u.a. dadurch auf bzw. sollten es, dass identische Matrixcodes gedruckt werden. Ein oder wenige Zehnerbogen als Original diente als Druckvorlage, woraufhin die bisher bekannten Fälschungen produziert wurden. Bei einer fiktiven Auflage von 100.000 Fälschungen, verteilt auf 10.000 Zehnerbogen, käme jeder gefälschte Matrixcode 10.000 Mal vor (wenn ein echter Zehnerbogen als Druckvorlage diente). Nicht jede produzierte Fälschung wird zeitnah postalisch verwendet, sondern sickert sukzessive in den Markt ein (wenn überhaupt) und sicherlich nicht jede Fälschung wird von der DPAG gefunden. Die Deutsche Post sitzt bei dem Thema doppelter Matrixcodeverwendungen meinem Eindruck nach zwischen den Stühlen. Gruß Stefan
Christoph 1 Am: 18.10.2025 23:44:06 Gelesen: 4724 # 18
Hallo zusammen, Still ruht der See. Es wundert mich, dass es hierzu kein Statement des BDPh gibt, obwohl doch hier einige Funktionsträger des Verbands regelmäßig mitlesen? Mich würde schon interessieren, was sich hinter diesem etwas nebulösen Vorgehen für eine Geschichte verbirgt. Viele Grüße Christoph
nagel.d Am: 19.10.2025 13:11:28 Gelesen: 4592 # 19
@ Christoph 1 [#18] Warum wundert mich dieses Verhalten nicht ?
filunski Am: 26.10.2025 23:34:07 Gelesen: 4363 # 20
@ Christoph 1 [#18] "Es wundert mich, dass es hierzu kein Statement des BDPh gibt" Lieber Christoph, ohne viele Worte zeigt es wohl diese Marke aus Indien. ;-) Viele Grüße, Peter
Nachtreter Am: 27.10.2025 07:45:08 Gelesen: 4292 # 21
@ filunski [#20] Naja, vielleicht hilft ja "richtig auf den Busch klopfen" wirklich weiter. https://www.paketda.de/news-fehlerhafte-matrixcode-briefmarken.html Und es interessieren sich für diesen Faux-pas auch andere Medien ? Viele Grüße Nachtreter
Stefan Am: 27.10.2025 09:06:57 Gelesen: 4249 # 22
@ Nachtreter [#21] und es interessieren sich für diesen Faux-pas auch andere Medien? Jetzt hat die Deutsche Post genau das Gegenteil dessen erreicht, was man ursprünglich eigentlich wollte: jetzt wird die Fachwelt und das nichtphilatelistisch interessiertes Publikum dank https://www.paketda.de auf das Thema der doppelten Matrixcodes aufmerksam. Ich kann mich noch entsinnen, wie wir in den Nullerjahren im Büro an einer ähnlichen Seite (https://www.posttip.de ) hingen und täglich nachgeschaut haben, was es Neues zur Post und zur Konkurrenz (wie meinen damaligen Arbeitgeber) gab. Die Welt ist auch in dieser Branche ein Dorf (wie die Philatelie). Das damalige Postbotenforum war für solche Dinge auch ganz nett gewesen *feix* Gruß Stefan
angim Am: 27.10.2025 09:38:28 Gelesen: 4219 # 23
@ Stefan [#22] Hallo, auch ein anderer Beteiligter (siehe "Schutz der Interessen verschiedener Beteiligter") hat ein Interesse daran, dass diese Fehlproduktion nicht an die große Glocke kommt. Viele Grüße Thomas
Journalist Am: 29.10.2025 10:44:56 Gelesen: 3993 # 24
@ filunski [#20] Hallo Peter und an alle, diese Marke passt sehr gut zu diesem Thema, zumindest nach außen. Viele Grüße Jürgen
Richard Am: 29.10.2025 13:28:21 Gelesen: 3902 # 25
Bitte der Redaktion In diesem Thema bitte keine Beiträge mehr zu fehlenden oder doppelten Matrixcodes schreiben, wir eröffnen dafür heute ein eigenes Thema, in welchem möglicherweise viele neue Beispiele dieser Fehlproduktionen gezeigt werden. Im neuen Thema ist jeder gerne aufgefordert, weitere nachweisliche beschriebene Fehlproduktionen zu zeigen und mit möglichst vielen Einzelheiten zu beschreiben [1]. Herzliche Grüsse aus dem sonnigen Allgäu, Richard [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=21260&CP=0&F=1