Am 1. Oktober 1938 wurde das Sudetenland infolge des Münchner Abkommens von der Tschechoslowakei an das Deutsche Reich abgetreten. Bis zum Eintreffen genügend deutscher Postwertzeichen behalf man sich regional mittels Aufdrucken auf vorhandenen tschechoslowakischen Marken.
Die Stadt Karlsbad verausgabte in dieser Zeit 63 verschiedene Aushilfsausgaben (Mi Nr. Karlsbad 1-63). Dazu verwendete man tschechoslowakische Marken (ex Mi Nr. 277-401) und versah diese mit einem dreizeiligen Handstempel-Aufdruck
Karlsbad / 1.X.1938 / Hakenkreuz.
Von der 5 Heller (auf Wappen Mi 277), 1 Krone (auf Masaryk Mi 350), 2 Kronen (auf Landschaft Mi 353), 3.50 Kronen (auf Landschaft Mi 356) und der 2 Kronen (auf Anhängsel von Trauermarke Masaryk Mi 380) sind uns kopfstehende Aufdrucke bekannt (Mi Nr. 1 K, 9 K, 13 K, 16 K und 46 K)


Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 200. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 4. April 2025 in Bonn mit Attest Brunel unter Los 6375 für 540 € + Aufgeld verkauft.


Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 200. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 4. April 2025 in Bonn mit Attest Brunel unter Los 6386 für 1‘000 € + Aufgeld verkauft.


Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 200. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 4. April 2025 in Bonn mit Attest Brunel unter Los 6392 für 1‘200 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.


Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 200. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 4. April 2025 in Bonn mit Attest Brunel unter Los 6395 für 1‘200 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.

Ein gestempeltes Exemplar dieses Kopfstehers auf Abschnitt wurde an der 200. Dr. Reinhard Fischer Auktion vom 4. April 2025 in Bonn mit Attest Brunel unter Los 6423 für 1‘100 € + Aufgeld verkauft.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques