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Der BDPh ist ein Sanierungsfall - Rücktritt Eric Scherer aus dem BDPh-Vorstand

Richard Am: 31.03.2025 09:07:11 Gelesen: 6955 # 1
Schreiben des BDPh Vorstandsmitglieds Eric Scherer an den Bund Deutscher Philatelisten e.V. Am Hofgarten 4 53113 Bonn Lauchringen, den 27.3.2025 Rücktritt als Beisitzer im Vorstand des BDPh Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Präsident, liebe Sammlerfreunde Hiermit trete ich per sofort von meinem Amt als Beisitzer im Bundesvorstand des BDPh zurück. Ich möchte Ihnen im Folgenden darlegen, warum ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe.: Ende 2024 hatte der BDPh deutlich unter 20'000 Mitglieder. Jährlich verliert er gut 10% seiner Mitglieder. Unter Berücksichtigung dieser groben Zahlen ergibt sich in 10 Jahren zum Ende des Jahres 2034 noch eine Zahl etwas unter 7'000 Mitglieder. Die Abgänge ergeben sich v.a. durch die Altersschere. Der altersbedingte Mitgliederschwund wird durch das parallel einsetzende Vereinssterben noch verstärkt. Die Werbung von Neumitgliedern auf dem aktuellen Stand ist in diesen Zahlen bereits mit eingerechnet. Die Vorstellung, dass eine irgendwie geartete Art von Neumitgliedergewinnung den Mitgliederschwund auch nur annähernd kompensieren kann, ist leider nicht realistisch. Versucht man, diese erwartbare Mitgliederzahl von 7'000 zu reflektieren, wird klar, dass wir hier einem deutlich reduzierten Mengengerüst bzgl. Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften sprechen. Wenn man Papiertiger ignoriert, rechne ich selbst mit ca. 15 bis 30 starken und regional tätigen Ortsvereinen und ca. 30 bis 50 Arbeitsgemeinschaften, die noch halbwegs die heute übliche Tätigkeits- und Angebotspalette anbieten können. Die zentrale Frage, die sich dabei stellt, ist, ob diese verbliebenen Organisationen stark, aktiv und attraktiv sind. Wenn dies gelingen sollte, wäre das «Szenario 7’000» per se nicht komplett unattraktiv. Rechnet man die aus diesen Zahlen resultierende Finanzsituation durch und geht von einem massvollen Umgang mit den heute vorhandenen Vermögen aus, wird ein BDPh auch mit 7'000 Mitgliedern eine funktionsfähige und finanzierbare Organisation darstellen können. Egal wie sich die Zahlen entwickeln, muss man aber konstatieren, dass der BDPh mit seinen Ortsvereinen schon heute keine «philatelistische Grundversorgung» in Deutschland mehr anbieten kann. Darunter ist die deutlich ausgedünnte Präsenz von Ortsvereinen gemeint, die schon heute in vielen Regionen Deutschlands nicht in der Lage sind, im Umkreis einer Reisestrecke von ca. 50 Kilometern vom Wohnort eines Mitglieds einen funktionsfähigen Ortsverein anzubieten. Ein Hinweis auf die Möglichkeit, sich in Arbeitsgemeinschaften zu engagieren, die schon lange und quasi von je her überregional organisiert sind, reicht hier leider nicht aus, da die Arbeitsgemeinschaften letztlich auch nur ein selektives fachlich-philatelistisches Angebot bearbeiten und anbieten. Damit ist die Frage, wie man überregionale und damit auch virtuelle Angebote entwickeln kann, schon jetzt von grosser Bedeutung. Wie schwierig sich der BDPh mit diesem Thema tut, wird deutlich, wenn man den «Eiertanz» um die Direktmitgliedschaften näher betrachtet. Bei gleichzeitig höherem Mitgliederbeitrag werden Direktmitglieder noch immer als Mitglieder 2. Klasse behandelt. Damit sind wir bei einem der zentralen Probleme des BDPh: Die heutigen Strukturen des BDPh mit seinen Landesverbänden und einer Mitgliedsstruktur, die die Mitgliedschaft im BDPh quasi «bottom up» vom Ortsverein (und manchmal einer Arbeitsgemeinschaft) über die Landesverbände bis hin zum Bundesverband propagiert, ist nicht nur strukturell aus der Zeit gefallen. Es ist auch strukturell eine Gefahr, da diese Struktur einen unkontrollierten Verlust von Mitgliedern eher beschleunigt als begrenzt. Egal wie, behindern diese Strukturen jegliche Formen von Handeln und aktiver Steuerung. Der BDPh ist ein Sanierungsfall. Und das heisst ganz klar: Ohne Einschnitte, und damit sind auch schmerzhafte Einschnitte gemeint, wird der BDPh nicht überleben oder im besten Fall seine Zukunft zu einem Produkt des Zufalls werden lassen. Es stellt sich damit die Frage, ob wir es wirklich dem Zufall überlassen wollen, wie sich der BDPh in Zukunft entwickelt. Für mich persönlich ist an dieser Stelle klar, dass die aktuelle Zukunftskommission aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sein wird, hier die notwendigen Wege aufzuzeigen. Der Grund für diese sicher sehr harte Meinung liegt allein aber nicht ausschliesslich in der Tatsache begründet, dass sich die Zukunftskommission auf die Ortsvereine konzentriert und die Strukturfrage bewusst ausklammert. So weit, so frustrierend. Ich selbst habe seit meiner Wahl versucht, neue Angebote zu entwickeln und innovative Ideen voranzutreiben. Ich möchte hier nicht weiter darüber berichten, ich bin jedoch überzeugt, dass ich mich bezüglich meines Leistungsbeitrags zu Gunsten des BDPh nicht zu verstecken brauche. Seit meiner Wahl als Beisitzer in den Bundesvorstand des BDPh kam es immer wieder zu Vorfällen gegenüber meiner Person, die ich leider nur als Mobbing bezeichnen kann. Einen ersten öffentlichen Höhepunkt bildete das Editorial des Präsidenten des Verwaltungsrats und Vorsitzendem des Landesverbands Südwest in der Ausgabe des Südwest Aktuell vom Juni 2023 (siehe https://www.briefmarken-suedwest.de/Suedwest-Aktuell/SWA-290-SuedwestAktuell-2023-06_www_Briefmarken-Suedwest_de.pdf, S. 5 links unten, 3. Abschnitt). Dieses Editorial hat mich damals tief getroffen, ich habe es damals aber nicht einordnen können. Ich habe mich damals vertrauensvoll an meine Kollegen im Bundesvorstand des BDPh sowie unseren Präsidenten gewandt. Leider ohne jegliche Reaktion, nicht offiziell, nicht inoffiziell, nicht persönlich. In der Folge wurde dieses Thema u.a. auf die Traktandenliste der Verwaltungsratssitzung im Rahmen des Philatelistentags in Bautzen gesetzt. Auch hier war der Präsident des BDPh entweder nicht Willens oder nicht in der Lage, sich für mich einzusetzen. Ich selbst habe mir damals erlaubt, den Anwesenden deutlich die Meinung zu sagen. Mittlerweile hat sich die unfreundliche Situation weiterentwickelt. In seiner Sitzung vom 25. Januar 2025 hat der Verwaltungsrat des BDPh beschlossen, mir nahezulegen, an der anstehenden Hauptversammlung des BDPh im Oktober 2025 nicht mehr zu kandidieren. Als Grund wird nur angeführt, dass der Verwaltungsrat als Wahlorgan mich nicht wiederwählen wird. Seitens des Verwaltungsrats wurde der BDPh-Präsident beauftragt, mit mir zu sprechen. Der Präsident selbst hat diese Aufgabe einem hier nicht näher zu benennenden Mitglieds des BDPh-Vorstands übertragen. Der Verwaltungsrat des BDPh entzieht mir damit ohne jede Aussprache das Vertrauen. Für mich selbst kommt dieser Vorgang nicht ganz überraschend, das Fehlen jeglicher Kommunikation und der Mangel an Zivilcourage innerhalb der gesamten Führungsgremien des BDPh für mich jedoch erschreckend. Es stellt sich die Frage, ob hier persönliche Interessen, Animositäten und persönliches Unvermögen über die Interessen des BDPh als Gesamtverband gestellt werden. Ganz egal, welche Meinung man zu meiner Person, meinen Aktivitäten und meinem Verhalten hat, es ist bedenklich, wie nonchalant mit aktiven und leistungstragenden und nota bene ehrenamtlichen Mitgliedern im BDPh-Bundesvorstand hier umgegangen wird. Ich selbst muss zugeben, dass die Situation auch dazu geführt hat, dass mir ein grosses Mass meiner Selbstmotivation verloren gegangen ist. Ich nehme die Situation zum Anlass und trete hiermit per sofort von meinem Amt als Beisitzer im Bundesvorstand des BDPh zurück. Mit diesem Rücktritt stelle ich auch alle Aktivitäten und Arbeiten ein, die mit diesem Amt verbunden sind und die ich für den BDPh ausgeführt habe. Ich danke an dieser Stelle allen Sammlerfreunden, Philatelisten, Funktionären, Mitgliedern, Freunden der Philatelie, Vertretern von Post, Verbänden, Vereinen im In- und Ausland und allen, mit denen ich in den vergangenen dreieinhalb Jahren zusammenarbeiten und mich austauschen durfte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit besten Sammlergrüssen Eric Scherer
johanneshoffner Am: 31.03.2025 09:44:11 Gelesen: 6905 # 2
Lieber Eric, es tut mir leid, dass Du aus dem Vorstand des BDPH ausgetreten bist. Du hast mit grossem Engagement viele neue Ideen gebracht und vieles davon umgesetzt. Ich denke die Landesverbände haben ihre Berechtigung, dennoch muss die Struktur des BDPh grundlegend verändert werden. Der Kampf gegen die Direktmitglieder ist/war kontraproduktiv. Quo Vadis BDPh? Diese Frage bleibt weiterhin unbeantwortet. Viele Grüsse Johannes
Dietemann Am: 31.03.2025 13:32:28 Gelesen: 6580 # 3
Einen alten Baum verpflanzt man nicht, lasst ihn in Ruhe und Würde altern. Auch ein absterbender Baum ist noch von hohem ökologischen Wert. Für mich sind das Forum, youtube (Ron Alex Briefmarkenecke) und die Mail-Kontakte in der Arbeitsgemeinschaft wichtiger und ich unterstütze alle drei gerne auch finanziell (bzw. mit Klicks). Es gibt moderne Formen der Kommunikation und ich genieße es, sie nutzen zu dürfen. Wie wichtig die Arbeit im Forum ist, zeigte mir eine Anfrage an perplexity (das im Gegensatz zu chatGPT keine Daten erfindet, sondern sich nur auf bestehende Web-Seiten bezieht): Gefragt nach Gebührenmarken des Freiherrn vom Stein war der überwiegende Teil der Informationen Beiträge aus dem Forum. D.h. alle weltweit verfügbaren Informationen zu dem Thema sind bereits hier in dem Forum vorhanden, wenn das kein Erfolg ist! Wenn Herr Scherer jetzt auch hier im Forum mitarbeitet, mache ich mir um die Zukunft der Philatelie keine Sorgen mehr. Karsten Heuckeroth
Ron Alexander Am: 31.03.2025 14:04:40 Gelesen: 6528 # 4
Das ist eine sehr traurige Nachricht, Eric hat sich sehr bemüht den BDPh in die richtige Richtung zu stoßen und ist damit leider gescheitert. Vielen Dank Eric! Grüße, Ron
Richard Am: 31.03.2025 15:42:51 Gelesen: 6385 # 5
Bund Deutscher Philatelisten e.V. Dr. Scherer erklärt Rücktritt (BDPh) - Dr. Eric Scherer, Beisitzer im Bundesvorstand des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) hat am Wochenende aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung erklärt. Er war im Vorstand für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und hat in den vergangenen Jahren unter anderem die Zoom-Seminare ins Leben gerufen und die gemeinsame Aktion „Stempel des Monats“ mit der Deutschen Post AG organisiert. BDPh-Präsident Alfred Schmidt und Vizepräsident Frank Blechschmidt dankten Dr. Eric Scherer für seine Arbeit. Er habe nicht nur vor und während der Internationalen Briefmarkenausstellung IBRA 2023 in Essen wichtige Impulse gesetzt und neue Ideen verwirklicht.
TeeKay Am: 31.03.2025 17:25:27 Gelesen: 6251 # 6
Sehen wir mal das positive: Der BDPh, bei dem sonst alles Jahrzehnte braucht, hat nur wenige Stunden zum Update der eigenen Website benötigt. Eric ist dort schon von der Vorstands-Website verschwunden. Ansonsten freut mich zu lesen, dass meine Außensicht auf den BDPh (Sanierungsfall, falsche Struktur) identisch ist mit der Innensicht von zumindest einem (Ex-)Vorstand. Noch viel mehr hätte ich mich gefreut, wenn das die Sicht des gesamten Leitungsgremiums gewesen wäre und man entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet hätte. Der heutige Rücktritt verstärkt in meinen Augen jedoch das Bild eines im Überlebenskampf befindlichen Vereins, der noch gar nicht mitbekam, dass er sich im Überlebenskampf befindet. So hat man jemanden vergrault, der die Lage des Vereins vermutlich intern auch schon ein paar Mal so schonungslos ansprach, wie er es hier im offenen Brief tat - und damit den ersten Schritt zum Umbau und Rettung des Vereins ging.
nagel.d Am: 31.03.2025 18:06:57 Gelesen: 6182 # 7
Das ist nunmehr innerhalb kürzester Zeit der zweite Rücktritt aus den Reihen des Präsidiums. Als Vorsitzender würde mir das zu denken geben.
Schönherr Am: 31.03.2025 20:02:20 Gelesen: 6009 # 8
Auch wenn hier traditionell eine lebhafte Diskussionskultur gepflegt wird, gegen die grundsätzlich nichts einzuwenden ist, lässt sich sicherlich feststellen, dass man in der Gemeinschaft weit mehr erreichen kann und oft auch produktiver ist als im Alleingang. Wenn Respekt und Wertschätzung hinzukommen, wird der Austausch zur Freude. Das sehen wohl auch die Landesverbände so, denen die Stärkung ihrer Ortsvereine am Herzen liegt. Darin sind sie sich einig, leisten 100% ehrenamtlich Großartiges - auch wenn sie dabei oft nicht öffentlich sichtbar werden - und wünschen sich von IHRER INTERESSENVERTRETUNG, dem BDPh, repräsentiert durch das ebenfalls ehrenamtliche Präsidium, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Unterstützung. Ich finde daran nichts Falsches.
Droenix Am: 31.03.2025 23:07:12 Gelesen: 5772 # 9
Der Rücktritt von Eric Scherer ist sehr bedauerlich. Ich habe ihn als einen Macher kennengelernt, der die Bindung zur Basis nie verloren hat. Dass er nun das sinkende Schiff BdPh verlässt, ist besonders in der jetzigen Situation sehr bedauerlich. Ich hätte mir mehr "Eric Scherer" beim BdPh gewünscht. Das hätte uns allen Freunden der Philatelie sehr geholfen. Nun hat er das Handtuch geschmissen, auch mit dem Argument, dass er vom Verwaltungsrat gemobbt wurde, speziell vom Präsidenten des Verwaltungsrats und Vorsitzenden des Landesverbands Südwest Dieter Schaile. Ich habe diesen Präsidenten auf der Abendveranstaltung des BdPh in Haldensleben 2024 kennengelernt, als er einen Kalauer erzählte, dass wenn sein Verein und der Verein von Herrn Schmidt gegenseitig in den anderen Verein eintreten würde, es gleich mit dem BdPh aufwärts gehen würde. "Ohne Worte"! Wer nimmt denn so eine Person noch ernst? Seine Aussage in der Verbandszeitschrift 2023 zur IBRA würde ich als allgemeinen Klamauk und nicht ernst nehmen. Ob dieser Verwaltungsrat Herrn Eric Scherer mag, wäre mir schlichtweg egal. Ich bin überzeugt, dass Eric Scherer von der Basis viel Zuspruch und Unterstützung für eine weitere Amtsperiode bekommen hätte. Nun geht es doch um die Zukunft von nicht weniger als der deutschen Philatelie. Herr Scherer hat die zukünftige Entwicklung aufgezeigt. Nur müssen wir alle selbst mehr machen. Das Präsidium vom BdPh wird uns nicht retten. Resignieren ist keine Option, Rücktritte auch nicht! Ich hoffe, dass der Nachfolger von Herrn Scherer dieses schwere Erbe genauso gut fortsetzen wird, unbequem ist und der Sache dient!
Wolfgang Lang Am: 31.03.2025 23:42:49 Gelesen: 5749 # 10
Eric Scherer war in den letzten beiden Jahren 2023 und 2024 der Vertreter des BDPh beim Programmbeirat für Briefmarken im BMF, wo über Teile der Neuausgaben entschieden wird. Ich konnte miterleben, wie Eric mit seiner Begeisterung für die Philatelie für die Mitglieder des Beirates ein gern gesehener Ansprechpartner war, dessen Wort gehört wurde. Er brachte in die Philatelie etliche neue Gedanken mit; manche waren nicht leicht zu vermitteln, mit anderen stieß er auf wenig Verständnis oder wünschte sich mehr, als umsetzbar war. Was stets spürbar war (und hoffentlich auch bleibt), ist die Freude an der Philatelie und der Wunsch, etwas zu bewegen, auch wenn es sich (wie die Fortführung der Messe Essen) als zu schwierig erweist. Der BDPh wird Anfang Oktober neue Köpfe präsentieren, und wir wünschen auch bei der Auswahl des zukünftigen Geschäftsführers eine glückliche Hand. Wolfgang Lang / Präsident APHV
phornung Am: 03.04.2025 04:29:46 Gelesen: 5028 # 11
Dass Eric sich zurückzieht, ist sehr bedauerlich. Ich kenne ihn seit Jahrzehnten als kompetenten, erfahrenen, leidenschaftlichen, innovativen und auch streitbaren Philatelisten, der im BDPh-Vorstand ganz sicher fehlen wird. Die Frage ist, wie der BDPh damit umgeht? Versucht man, die Sache totzuschweigen, die Probleme, die Eric angesprochen hat? Alles unter den Teppich zu kehren, gar die Verbreitung seiner Erklärung nach Möglichkeit auszubremsen? Oder stellt sich der Vorstand der Kritik und zieht vielleicht auch Schlüsse daraus? Die Antwort darauf werden wir sehen in den nächsten Wochen und Monaten. Durch das, was der BDPh tut. Oder eben durch das, was er nicht tut.
Altsax Am: 03.04.2025 10:48:03 Gelesen: 4874 # 12
@ Richard [#1] "In seiner Sitzung vom 25. Januar 2025 hat der Verwaltungsrat des BDPh beschlossen, mir nahezulegen, an der anstehenden Hauptversammlung des BDPh im Oktober 2025 nicht mehr zu kandidieren. Als Grund wird nur angeführt, dass der Verwaltungsrat als Wahlorgan mich nicht wiederwählen wird." Ein Vorstand mit Rückgrat tritt bei einem solchen Ansinnen gegenüber einem seiner Mitglieder geschlossen zurück! "Seitens des Verwaltungsrats wurde der BDPh-Präsident beauftragt, mit mir zu sprechen. Der Präsident selbst hat diese Aufgabe einem hier nicht näher zu benennenden Mitglieds des BDPh-Vorstands übertragen." Das kommentiert sich selbst.
Richard Am: 18.04.2025 09:31:57 Gelesen: 4099 # 13
Am 07.04.2025 hat sich auch Wolfgang Maassen zum Rücktritt von Eric geäussert in Forum einer Dokumentation. Obwohl sie Widerholungen gegen den auf Philaseiten bereits vorher veröffentlichten Informationen erhält, soll sie nachfolgend noch einmal im Zusammenhang festgehalten werden: BDPh-Vorstand Eric Scherer zurückgetreten – eine Dokumentation (BDPh/wm-pcp) Am 31. März 2025 veröffentlichte der BDPh die Meldung über den Rücktritt Erich Scherers. Sie lautete: Dr. Scherer erklärt Rücktritt (BDPh) Dr. Eric Scherer, Beisitzer im Bundesvorstand des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) hat am Wochenende aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt mit sofortiger Wirkung erklärt. Er war im Vorstand für das Ressort Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich und hat in den vergangenen Jahren unter anderem die Zoom-Seminare ins Leben gerufen und die gemeinsame Aktion „Stempel des Monats“ mit der Deutschen Post AG organisiert. BDPh-Präsident Alfred Schmidt und Vizepräsident Frank Blechschmidt dankten Dr. Eric Scherer für seine Arbeit. Er habe nicht nur vor und während der Internationalen Briefmarkenausstellung IBRA 2023 in Essen wichtige Impulse gesetzt und neue Ideen verwirklicht. Innerhalb weniger Monate ist dies nun der zweite Rücktritt eines BDPh-Vorstandsmitgliedes. Über Gründe und Hintergründe ließ der BDPh nichts verlauten, wohl aber Eric Scherer. In seinem Brief vom 27. März 2025 – er liegt der pcp-Redaktion mit Genehmigung zur Wiedergabe vor – heißt es: „Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Präsident, liebe Sammlerfreunde! Hiermit trete ich per sofort von meinem Amt als Beisitzer im Bundesvorstand des BDPh zurück. Ich möchte Ihnen im Folgenden darlegen, warum ich mich zu diesem Schritt entschlossen habe.: Ende 2024 hatte der BDPh deutlich unter 20'000 Mitglieder. Jährlich verliert er gut 10% seiner Mitglieder. Unter Berücksichtigung dieser groben Zahlen ergibt sich in 10 Jahren zum Ende des Jahres 2034 noch eine Zahl etwas unter 7'000 Mitglieder. Die Abgänge ergeben sich u.a. durch die Altersschere. Der altersbedingte Mitgliederschwund wird durch das parallel einsetzende Vereinssterben noch verstärkt. Die Werbung von Neumitgliedern auf dem aktuellen Stand ist in diesen Zahlen bereits mit eingerechnet. Die Vorstellung, dass eine irgendwie geartete Art von Neumitgliedergewinnung den Mitgliederschwund auch nur annähernd kompensieren kann, ist leider nicht realistisch. Versucht man, diese erwartbare Mitgliederzahl von 7'000 zu reflektieren, wird klar, dass wir hier einem deutlich reduzierten Mengengerüst bzgl. Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften sprechen. Wenn man Papiertiger ignoriert, rechne ich selbst mit ca. 15 bis 30 starken und regional tätigen Ortsvereinen und ca. 30 bis 50 Arbeitsgemeinschaften, die noch halbwegs die heute übliche Tätigkeits- und Angebotspalette anbieten können. Die zentrale Frage, die sich dabei stellt, ist, ob diese verbliebenen Organisationen stark, aktiv und attraktiv sind. Wenn dies gelingen sollte, wäre das «Szenario 7’000» per se nicht komplett unattraktiv. Rechnet man die aus diesen Zahlen resultierende Finanzsituation durch und geht von einem massvollen Umgang mit den heute vorhandenen Vermögen aus, wird ein BDPh auch mit 7'000 Mitgliedern eine funktionsfähige und finanzierbare Organisation darstellen können. Egal wie sich die Zahlen entwickeln, muss man aber konstatieren, dass der BDPh mit seinen Ortsvereinen schon heute keine «philatelistische Grundversorgung» in Deutschland mehr anbieten kann. Darunter ist die deutlich ausgedünnte Präsenz von Ortsvereinen gemeint, die schon heute in vielen Regionen Deutschlands nicht in der Lage sind, im Umkreis einer Reisestrecke von ca. 50 Kilometern vom Wohnort eines Mitglieds einen funktionsfähigen Ortsverein anzubieten. Ein Hinweis auf die Möglichkeit, sich in Arbeitsgemeinschaften zu engagieren, die schon lange und quasi von je her überregional organisiert sind, reicht hier leider nicht aus, da die Arbeitsgemeinschaften letztlich auch nur ein selektives fachlich-philatelistisches Angebot bearbeiten und anbieten. Damit ist die Frage, wie man überregionale und damit auch virtuelle Angebote entwickeln kann, schon jetzt von grosser Bedeutung. Wie schwierig sich der BDPh mit diesem Thema tut, wird deutlich, wenn man den «Eiertanz» um die Direktmitgliedschaften näher betrachtet. Bei gleichzeitig höherem Mitgliederbeitrag werden Direktmitglieder noch immer als Mitglieder 2. Klasse behandelt. Damit sind wir bei einem der zentralen Probleme des BDPh: Die heutigen Strukturen des BDPh mit seinen Landesverbänden und einer Mitgliedsstruktur, die die Mitgliedschaft im BDPh quasi «bottom up» vom Ortsverein (und manchmal einer Arbeitsgemeinschaft) über die Landesverbände bis hin zum Bundesverband propagiert, ist nicht nur strukturell aus der Zeit gefallen. Es ist auch strukturell eine Gefahr, da diese Struktur einen unkontrollierten Verlust von Mitgliedern eher beschleunigt als begrenzt. Egal wie, behindern diese Strukturen jegliche Formen von Handeln und aktiver Steuerung. Der BDPh ist ein Sanierungsfall. Und das heisst ganz klar: Ohne Einschnitte, und damit sind auch schmerzhafte Einschnitte gemeint, wird der BDPh nicht überleben oder im besten Fall seine Zukunft zu einem Produkt des Zufalls werden lassen. Es stellt sich damit die Frage, ob wir es wirklich dem Zufall überlassen wollen, wie sich der BDPh in Zukunft entwickelt. Für mich persönlich ist an dieser Stelle klar, dass die aktuelle Zukunftskommission aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sein wird, hier die notwendigen Wege aufzuzeigen. Der Grund für diese sicher sehr harte Meinung liegt allein aber nicht ausschliesslich in der Tatsache begründet, dass sich die Zukunftskommission auf die Ortsvereine konzentriert und die Strukturfrage bewusst ausklammert. So weit, so frustrierend. Ich selbst habe seit meiner Wahl versucht, neue Angebote zu entwickeln und innovative Ideen voranzutreiben. Ich möchte hier nicht weiter darüber berichten, ich bin jedoch überzeugt, dass ich mich bezüglich meines Leistungsbeitrags zu Gunsten des BDPh nicht zu verstecken brauche. Seit meiner Wahl als Beisitzer in den Bundesvorstand des BDPh kam es immer wieder zu Vorfällen gegenüber meiner Person, die ich leider nur als Mobbing bezeichnen kann. Einen ersten öffentlichen Höhepunkt bildete das Editorial des Präsidenten des Verwaltungsrats und Vorsitzendem des Landesverbands Südwest in der Ausgabe des Südwest Aktuell vom Juni 2023 (siehe https://www.briefmarken-suedwest.de/Suedwest-Aktuell/SWA-290-SuedwestAktuell-2023-06_www_Briefmarken-Suedwest_de.pdf, S. 3 links unten, 3. Abschnitt). Dieses Editorial hat mich damals tief getroffen, ich habe es damals aber nicht einordnen können. Ich habe mich damals vertrauensvoll an meine Kollegen im Bundesvorstand des BDPh sowie unseren Präsidenten gewandt. Leider ohne jegliche Reaktion, nicht offiziell, nicht inoffiziell, nicht persönlich. In der Folge wurde dieses Thema u.a. auf die Traktandenliste der Verwaltungsratssitzung im Rahmen des Philatelistentags in Bautzen gesetzt. Auch hier war der Präsident des BDPh entweder nicht Willens oder nicht in der Lage, sich für mich einzusetzen. Ich selbst habe mir damals erlaubt, den Anwesenden deutlich die Meinung zu sagen. Mittlerweile hat sich die unfreundliche Situation weiterentwickelt. In seiner Sitzung vom 25. Januar 2025 hat der Verwaltungsrat des BDPh beschlossen, mir nahezulegen, an der anstehenden Hauptversammlung des BDPh im Oktober 2025 nicht mehr zu kandidieren. Als Grund wird nur angeführt, dass der Verwaltungsrat als Wahlorgan mich nicht wiederwählen wird. Seitens des Verwaltungsrats wurde der BDPh-Präsident beauftragt, mit mir zu sprechen. Der Präsident selbst hat diese Aufgabe einem hier nicht näher zu benennenden Mitglied des BDPh-Vorstands übertragen. Der Verwaltungsrat des BDPh entzieht mir damit ohne jede Aussprache das Vertrauen. Für mich selbst kommt dieser Vorgang nicht ganz überraschend, das Fehlen jeglicher Kommunikation und der Mangel an Zivilcourage innerhalb der gesamten Führungsgremien des BDPh für mich jedoch erschreckend. Es stellt sich die Frage, ob hier persönliche Interessen, Animositäten und persönliches Unvermögen über die Interessen des BDPh als Gesamtverband gestellt werden. Ganz egal, welche Meinung man zu meiner Person, meinen Aktivitäten und meinem Verhalten hat, es ist bedenklich, wie nonchalant mit aktiven und leistungstragenden und nota bene ehrenamtlichen Mitgliedern im BDPh-Bundesvorstand hier umgegangen wird. Ich selbst muss zugeben, dass die Situation auch dazu geführt hat, dass mir ein grosses Mass meiner Selbstmotivation verloren gegangen ist. Ich nehme die Situation zum Anlass und trete hiermit per sofort von meinem Amt als Beisitzer im Bundesvorstand des BDPh zurück. Mit diesem Rücktritt stelle ich auch alle Aktivitäten und Arbeiten ein, die mit diesem Amt verbunden sind und die ich für den BDPh ausgeführt habe. Ich danke an dieser Stelle allen Sammlerfreunden, Philatelisten, Funktionären, Mitgliedern, Freunden der Philatelie, Vertretern von Post, Verbänden, Vereinen im In- und Ausland und allen, mit denen ich in den vergangenen dreieinhalb Jahren zusammenarbeiten und mich austauschen durfte für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Eric Scherer Soweit die Stellungnahmen. Auf den Philaseiten hat Eric in der Vergangenheit oft im Interesse der Philatelie direkt und indirekt (durch Mails mit Informationen an die Redaktion) informiert und geholfen. Dabei war immer seine Begeisterung für die Philatelie spürbar. Danke, Eric ! Dass schon jetzt, lange vor der Hauptversammlung in Hamburg, durch den BDPh-Verwaltungsrat bzw. dessen Vorsitzenden im Auftrag der Mitglieder, also der Landesverbandsvorsitzenden, gegen ihn geschossen wird, um seine Wiederwahl zu verhindern, ist in den Augen der Redaktion unverantwortlich und gegen die Zukunft des BDPh gerichtet. Mit seinem vorzeitigen "Abschuss" werden notwendige Reformen weiter verzögert oder ganz verhindert. Herzliche Ostergrüsse, Richard
zobbel Am: 18.04.2025 23:26:40 Gelesen: 3861 # 14
Hallo Eric, ich möchte mich herzlich für das in den letzten Jahren von Dir Geleistete bedanken. Die geschilderten Umstände stärken meine Meinung, daß nur mit Auflösung der Landesverbände und Schaffung einer Regionalgliederung für die Ortsvereine der BDPh noch zu retten ist. Das letzte Online-Seminar hat stattgefunden, aber doch mit einigem Holpern bei den Einladungen. Ich hoffe Herr Lenke wird sich da einarbeiten. Sehr negative finde ich, daß der Mitschnitt nur auf der BDPh-Webseite verfügbar ist, nicht mehr bei YouTube. Ein deutlicher Rückschritt. https://www.bdph.de/philatelie/online-seminare-digitales Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Eric Scherer Am: 19.04.2025 10:32:27 Gelesen: 3731 # 15
@ zobbel [#14] Vielen Dank für Deine Worte. Das Seminar wird sicher auch auf YouTube zur Verfügung gestellt. Die Übergabe der Zugriffsrechte ist einfach etwas kompliziert.
Richard Am: 27.04.2025 09:42:54 Gelesen: 3329 # 16
Für den Rücktritt von Eric Scherer aus dem Bundesvorstand des BDPh hauptverantwortlich war die Kritik von Dieter Schaile, Vorstand des LV Südwest und die Androhung, dass Eric Scherer bei einer erneuten Kandidatur für den Bundesvorstand vom Verwaltungsrat, dem Gremium der Landesverbände, nicht wiedergewählt werden würde. Auszug aus SW Aktuell, der Mitgliederzeitschrift des Landesverbands: Hier nochmals der Text aus von Herrn Schaile: Aber über die IBRA gibt es auch Negatives zu schreiben. Solch eine schlechte, manche sagen „bescheidene“ Werbung, für die IBRA im Vorfeld hat es noch nicht gegeben. Derartige Aussagen musste ich mir bei Regionaltagungen von Vereinsvorständen anhören. Wenn ich ehrlich sein soll, sie haben auch noch recht. Vor einiger Zeit hatte ich schon versucht bei dem für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Bundesvorstand etwas zu erreichen, aber wie man sieht, ohne Erfolg. Im Gegenteil, man hat mir geschrieben, wie man im Internet in sozialen Medien verschiedene Foren, z.B. der Homepage der IBRA, auf Facebook, auf Instagram und was weiß ich nicht, Werbung findet. Wer mit vielen tausenden von Klicks, diese Info/Werbung angeschaut/heruntergeladen haben soll, ist mir allerdings nicht klar - nicht von unseren normalen Vereinsmitgliedern und Vereinen. Sehr viele von uns bewegen sich nicht in diesen Foren - manche sind auch noch ohne PC glücklich – weshalb, brauche ich eigentlich nicht aufführen. Wir hätten uns viel mehr Info in der Philatelie gewünscht, dies ist unsere Verbandszeitschrift, die jedes Mitglied erhält. Nicht einmal hier hat man es hinbekommen ein Messeextraheft beizulegen, was aber nicht heißt, es hätte keines gegeben. Bemerkenswert ist, bei einer Briefmarkenzeitschrift funktionierte es. Weitere Mangelware waren Plakate, Flyer oder Aufkleber und da spricht man von Werbung, da kann ich in Eurem/Ihrem Namen nur sagen, schade, schade. Eric Scherer hat seine Antwort in wenigen Worten zusammengefasst: Fakten: In jedem Philatelie-Heft gab es Berichte zur IBRA. Es gab einen Medienfahrplan, der vom IBRA-OK verabschiedet wurde. Teil dieses Gremiums war Herr Schaile. Flyer, Plakate und Aufkleber wurden in sehr grossen Mengen gedruckt und auch verteilt. Ich hatte kein Budget für bezahlte Werbung. Die gesamte bezahlte Werbung sowie Plakatierung vor Ort, Ortspresse und Rundfunk und Fernsehen lagen bei Herrn Billion. Ich habe über 180.000 Euro an Spendengeldern eingeworben, die Teilnehmerzahlen haben jede Planung deutlich übertroffen. Die Frage bleibt, wer ist glaubhafter - Dieter Schaile oder Eric Scherer ? Auf jeden Fall verliert der BDPh Bundesvorstand ein fleissiges und kreatives Mitglied, welches für künftige Aufgaben, wie einer Fortsetzung der erfolgreichen IBRA durch die Messe West im kommenden Jahr. Bitte lesen Sie auch den Beitrag "Dieter Schaile: Kritik an der bescheidenen Werbung für die IBRA 2023" (verlinkt unterhalb des letzten Beitrags in diesem Thema).
Ron Alexander Am: 27.04.2025 16:47:49 Gelesen: 3146 # 17
Schönen Sonntag Nachmittag, Herr Schaile ist direkt verantwortlich für die völlig inakzeptable LV-"Werbung". Trotz massivem Protest aus der Mitgliedschaft wurde stur an dieser Maßnahme festgehalten. Selbst nachdem der Werberat eine deutliche Rüge ausgesprochen hatte, blieb jegliche Einsicht aus. Erst viel später ruderte man halbherzig zurück – allerdings ohne vollständige Offenlegung der wahren Gründe. Stattdessen wurden die Umstände offensichtlich so dargestellt, wie sie Herrn Schaile und seinen Unterstützern am besten in den Kram passen. Hier geht es längst nicht mehr um die Philatelie, sondern nur noch um Machterhalt und persönliche Interessen. Der LV SW verfügt über erhebliche finanzielle Mittel – dennoch denkt man lieber an Aufkleber und Selbstdarstellung, anstatt dieses Geld sinnvoll in die Nachwuchsförderung oder die Unterstützung der philatelistischen Jugend, Ortsvereine etc. zu investieren. Ein Armutszeugnis! Eric hat frühzeitig erkannt, wo die wahren Probleme liegen, und sie auch klar angesprochen. Flachere Strukturen, mehr Transparenz und eine zeitgemäße Ausrichtung hätten dem Verband gutgetan – aber genau das wollte man verhindern, denn damit hätten einige ihre Posten und damit ihre Macht verloren. Eric hat mit enormem Einsatz und Weitblick gehandelt: durch seine offene Kommunikation, die Restrukturierungsansätze und seine Arbeit auf Social Media. Doch anstatt diese Leistungen zu würdigen, wurde ihm mit Ignoranz und Ablehnung begegnet – weil persönliche Interessen mehr zählen als das Wohl der Philatelie. Wer die Fakten objektiv betrachtet, erkennt unmissverständlich, wer sich tatsächlich für die Zukunft der Philatelie eingesetzt hat – und wer einzig an seinem eigenen Machterhalt interessiert ist. Grüße, Ron