Thema:
Social Philately Japan

Absender: Firma Siber, Hegner & Co
Empfänger: Passavant Georges
Frankatur: Tazawa zu 20 sen
Besonderheiten: Einschreiben
Perfin Tazawa SWO Stempel: Firmenstempel „Siber, Hegner & Co“
Stempel: Handstempel Land: Japan Ortsname: Yokohama Stempeldatum: 08. Mai 1918 Stempeltext: Siber, Hegner & Co Stempelart: Firmenstempel Stempelform: Zweiellipsenstempel Stempelfarbe: violett
Einschreibstempel San Francisco, CA
Stempel: Handstempel Land: USA Ortsname: San Francisco, CA Stempeldatum: 22.05.1918 Stempeltext: SAN FRANCISCO, CALIF / REG.SEC. Stempelart: Einschreibstempel Stempelform: Zweikreisstempel Stempelfarbe: violett
2 x Durchgangsstempel/Transitstempel New York
Stempel: Handstempel Land: USA Ortsname: New York, NY Stempeldatum: 27.05.1918 Stempeltext: NEW YORK. / REC`D (14) FOR`GN (=received foreign?) Stempelart: Durchgangsstempel/Transitstempel Stempelform: Doppelellipsenstempel Stempelfarbe: schwarz
2 x Ouvert 204:
Stempel: Handstempel Land: Frankreich Stempeltext: OUVERT / 204 / Par AUTORITÉE MILITAIRE Stempelart: Zensurstempel Stempelform: Zweiellipsenstempel Stempelfarbe: schwarz
Basel Briefträger I.VII.18
Stempel: Handstempel Land: Schweiz Ortsname: Basel (Bâle) Stempeldatum: 1.Juli 1918 Stempeltext: BASEL / BRIEFTRÄGER Stempelart: Ankunft- / Bestellstempel (Hand) Stempelform: Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten Stempelfarbe: schwarz
SonstigesAbsenderstempel nicht lesbar Einschreibezettel „Yokohama No. 106“ Transport S.S. Venezuela (?) Im Herbst 1865 beschlossen Caspar Brennwald [1] und Hermann Siber [2] eine Firma in Japan zu gründen, die den Handel zwischen Japan und der Schweiz zu fördern. Mit dieser Entscheidung legten sie einen Grundstein für ein Unternehmen [3] fest, welches in der heutigen Zeit immer noch besteht. Um 1865 entschlossen sich einige Schweizer, eine neue Existenz in Asien aufzubauen. Sie gründeten Firmen in Hong Kong, Japan, Shanghai oder Singapur. Allerdings überlebten nur wenige dieser Unternehmen, bedingt durch Inflationen, Naturkatastrophen und Weltkriege, bis in die heutige Zeit. Zur Zeit der Gründung von Siber & Brennwald waren Caspar Brennwald 27 und Hermann Siber gerade einmal 23 Jahre alt. Bereits im Jahr 1863/64 soll sich Brennwald, als Mitglied der ersten Handelsdelegation aus der Schweiz, ein Bild von Japan gemacht haben. Während seines Aufenthaltes soll er bereits akribisch analysiert haben, welche Waren aus der Schweiz sich gut in Japan verkaufen könnten und was Europa im Gegenzug aus diesem exotischen Land erhalten könnte. Aufgrund der damaligen Unruhen in Japan war der Aufenthalt für Ausländer im Land nicht ungefährlich. Die Innenpolitische Lage hatte sich für das Shōgunat verschlechtert und die Regierung konnte den Schutz von ausländischen Gästen nicht gewährleisten. Aus diesem Grund musste die Delegation aus der Schweiz die Nächte auf einem Schiff, welches sich im Besitz des Shōguns befand, im Hafen von Edo (Tokyo) verbringen. Exkurs: Wieso war der Aufenthalt für Ausländer zu dieser Zeit in Japan gefährlich? Die Zeit von 1853 bis 1867 wird als bakamatsu, die finalen Jahre der Edo-Periode in Japan bezeichnet. Der Besuch von Matthew Perry (amerikanischer Kommandant, der mit seiner Flotte 1853 und 1854 Japan zu seiner Öffnung dem Westen gegenüber zwang) brachte den Japanern nicht nur positive Errungenschaften. In den Jahren 1854 bis 1855 ereignete sich eine dramatische Serie von Erdbeben, die als die großen Ansei-Erdbeben bekannt sind. In einem Zeitraum von weniger als zwei Jahren wurden 120 größere und kleinere Erschütterungen registriert, darunter das Tōkai-Erdbeben mit einer Stärke von 8,4 am 23. Dezember 1854, das Nankai-Erdbeben mit einer Stärke von 8,4 am folgenden Tag und das Edo-Erdbeben mit einer Stärke von 6,9, das am 11. November 1855 das Gebiet des heutigen Tokios erschütterte. Shimoda auf der Izu-Halbinsel wurde vom Tōkai-Erdbeben und einem anschließenden Tsunami heimgesucht, und da der Hafen gerade als künftiger Standort für ein US-Konsulat bestimmt worden war, deuteten einige die Naturkatastrophen als Zeichen des Missfallens der Götter. Die Öffnung Japans für den unkontrollierten Außenhandel brachte massive wirtschaftliche Instabilität mit sich. Die Arbeitslosigkeit stieg ebenso wie die Inflation. Gleichzeitig führten große Hungersnöte zu einem drastischen Anstieg der Lebensmittelpreise. Japans Währungssystem, brach ebenfalls zusammen. Traditionell lag der Wechselkurs zwischen Gold und Silber in Japan bei 1:5, während die internationalen Wechselkurse in der Größenordnung von 1:15 lagen. Dies führte zu massiven Goldkäufen durch Ausländer und zwang die japanischen Behörden schließlich dazu, ihre Währung abzuwerten. Ausländer brachten auch die Cholera nach Japan, was zu Hunderttausenden von Todesfällen führte. In den folgenden Jahren bildeten sich verschiedene politische Gruppierungen heraus. Die pro-westlichen Gruppen beschäftigten sich mit Ideen wie Demokratie, Freihandel und westlicher Wissenschaft. Sie vertraten die Ansicht, dass Japan nur durch Modernisierung überleben könne. Pro-westliche Daimyos wie Ii Naosuke, der als Regent für den 14-jährigen Shogun Tokugawa Iemochi fungierte, schickte Samurai in die Vereinigten Staaten, um alles über die militärischen und zivilen Angelegenheiten des Landes zu lernen. Naosuke führte auch Säuberungen von Regierungsbeamten durch, die er aufgrund ihrer antiwestlichen Haltung als nicht ausreichend loyal gegen ansah. Diejenigen, die zu den antiwestlichen Fraktionen gehörten, versammelten sich unter dem Slogan Sonnō Jōi ( 尊皇攘夷- Verehrt den Kaiser, vertreibt die westlichen Barbaren). Im Jahr 1863 erließ Kaiser Komei (Vater von Kaiser Meiji) das „Edikt zur Vertreibung der Barbaren“, das im Wesentlichen alle Ausländer aufforderte, Japan zu verlassen. Dies bedeutete eine Abkehr der politischen Untätigkeit des Kaisers in Kyoto. Antiwestliche Gruppierungen gingen offen gegen Ausländer vor oder griffen sie sogar auf der Straße an. Einige gingen sogar so weit, japanische Bürger anzugreifen, die mit dem Westen verkehrten oder ihn und seine Ideen bewunderten. Ii Naosuke wurde wegen seiner prowestlichen Haltung und als Vergeltung für seine eigenen Angriffe auf offener Straße ermordet. Als Tokugawa Iemochi 1866 im Alter von 20 Jahren starb, versuchte der neue Shogun, Tokugawa Yoshinobu, einen Mittelweg zu finden, indem er die politische Machtstruktur so umgestaltete, dass die Kaisertreuen beschwichtigt wurden, der Shogun aber weiterhin das Kommando hatte. Seine Versuche schlugen fehl, und 1867 trat Yoshinobu als Shogun mit der Begründung zurück, dass die Nation scheitern würde, wenn die Regierung nicht von einer zentralen Behörde (dem Kaiserhof) kontrolliert würde. Da es keine Alternative gab, erlaubte der Kaiserhof dem Shogun (und dem Tokugawa-Klan), das Land weiter zu verwalten, bis ein Plan ausgearbeitet werden konnte. Der interne Konflikt spitzte sich mit dem Boshin-Krieg (1868-1869) zu, in dem die Shogunatstreuen von denjenigen herausgefordert wurden, die den neuen jungen Kaiser Meiji (1852-1912) auf den Thron setzen und die kaiserliche Herrschaft wiederherstellen wollten. Ein Bündnis mächtiger Daimyos stellte sich auf die Seite des Kaisers und half dem Hof, seine Machtbasis in Kyoto zu sichern. Diese Allianz vertrat die Philosophie, das Shōgunat abzuschaffen, die Ländereien der Tokugawa zu konfiszieren und die gesamte Macht an den Kaiserhof und den Kaiser zurückzugeben. Tokugawa Yoshinobu erklärte, er werde sich nicht an diese Restauration halten und bereitete einen Angriff auf Kyoto vor. Der Konflikt zwischen beiden Seiten gipfelte in der Schlacht von Toba-Fushimi, die zwischen Osaka und Kyoto stattfand. Die Schlacht dauerte vier Tage. Obwohl sie unterlegen waren, setzten sich die kaisertreuen Truppen mit ihren moderneren Waffen durch. Die Schlacht von Toba-Fushimi war ein entscheidender Sieg für die kaisertreuen Truppen. Nach dieser Schlacht fand die Meiji-Restauration statt. Tokugawa Yoshinobu wurde seiner Macht und seiner Ländereien beraubt (obwohl er später begnadigt wurde und den Titel eines Prinzen erhielt). Das kaiserliche System wurde zum ersten Mal seit der kurzlebigen Kenmu-Restauration von 1333 wiederhergestellt. Unter Kaiser Meiji beschleunigte Japan sein Programm der Industrialisierung, der Modernisierung und der sozialen Reformen, zu denen kurioserweise auch die Übernahme einiger westlicher Kleidungs- und Gesellschaftsnormen gehörte. Der Slogan Sonnō Jōi wurde durch Fukoku Kyōhei (富国強兵 - Bereicherung des Landes, Stärkung des Militärs) ersetzt. Neue Industrien wie Werften und Gießereien wurden gegründet und übernahmen westliche Technologien, um die Produktionen zu verbessern. Öffentliche Dienstleistungen, wie das Bildungswesen, wurden für alle Schichten gefördert. Im Zuge der raschen Industrialisierung entstanden in Japan ein ausgedehntes Eisenbahnnetz und nationale Kommunikationssysteme. Trotz zahlreicher Hindernisse gelang es Brennwald und Siber den Markt mit größter Präzision zu beobachten. Sie legten sehr viel Wert auf persönliche Kontakte mit Kunden und Lieferanten in Japan und im Ausland. Da Brennwald neben seiner beruflichen Tätigkeit für die Schweiz als Generalkonsul arbeitete, half ihm sein Status beim Knüpfen von neuen Kontakten. Während ihrer Reisen nach Europa, nutzen sie die Zeit, um Lieferanten zu besuchen, neue Waren zu begutachten und um weitere Geschäftspartner für ihr Vorhaben zu gewinnen. Ihr Handel konzentrierte sich auf den Export von Rohseide, Textilien, Baumwollstoffen und Reis. Für den Warenverkauf in Japan importieren sie Industrieerzeugnisse aus der Schweiz. Darunter zählte die gesamte Technik für die Gasbeleuchtung in Yokohama und Tokyo. Siber entstammte aus einer Dynastie von Zürcher Seidenindustriellen, die auch Betriebe in der Lombardei, Italien, besaßen. Sein Vater war Johannes Siber, Teilhaber der Seidenfabrik Zuppiger, Siber & Co. Bereits 1870 besaß die Firma ein Kapital von 165.000 US-Dollar und genossen einen sehr guten Ruf bei den Banken. Zu dieser Zeit vergaben die Banken großzügige Kredite, wenn die Firmen Garantien aufweisen konnten. Die Korrespondenz über Briefe verlief damals noch sehr gemächlich. Eine Beförderung betrug etwa drei Monate. Nur in Notfällen wurde ein Telegramm verschickt. Eine Reise von Yokohama nach Tokyo (Entfernung circa 45 Kilometer) dauerte zu Pferd oder mit einem Schiff ungefähr einen halben Tag. Eine Eisenbahnverbindung wurde erst ab dem 4. Oktober 1872 ermöglicht. 1872 kehrte Hermann Siber aus familiären Gründen nach Zürich zurück und kümmerte sich von dort aus um den Schweizer Zweig des Unternehmens. 1878 trat Brennwald ebenfalls seine Rückkehr nach Europa an. Nun lag es an Arnold Wolff die Firma in Yokohama weiterzuführen. Er übernahm außerdem Brennwalds Position im Schweizer Konsul bis 1887. 1888 wurde Robert Hegner-von Juvalta (ein Neffe von Siber) Mitglied des Unternehmens. Bis 1905 trug der Firmenname, nach dem Tod von Brennwald, den Titel: „Siber, Wolff & Co.“. Im Jahr 1906 wurde dieser zu „Siber, Hegner & Co“ geändert und zudem weitere Niederlassungen in Kobe, Osaka, Shanghai und Tokyo gegründet. Der Wert dieser Entscheidung zeigte sich einige Jahre später als rettend für die Zukunft des Unternehmens. Das Große Kantō-Erdbeben (japanisch 関東大震災, Kantō daishinsai) am 1. September 1923 zerstörte den Hauptsitz in Yokohama [3] . Die wichtigsten Geschäfts-und Industrieviertel lagen in Trümmern. Nur langsam erholte sich das Geschäft von dieser Katastrophe. Georges Passavant (1862–1952) war ein Schweizer Bankier, Strafrichter und Fotograf [4]. Bereits in jungen Jahren war er durch eine Erbschaft sehr wohlhabend. Mit diesen finanziellen Mitteln unternahm er mit 26 Jahren von 1888 bis 1889 eine Weltreise. Seine Reise führte ihn unter anderem nach Japan. Es ist möglich, dass er in dieser Zeit auf Robert Hegner-von Juvalta getroffen ist. Obwohl Georges Passavant sich sehr für das Thema „Fotografie“ interessierte und selbst eine Fotoausrüstung besaß, erwarb er während seiner Reisen Fotos bei lokalen Fotografen. Lange Jahre lag der fotografische Nachlass als Depositum im Museum der Kulturen in Basel. [1] http://meiji-portraits.de/meiji_portraits_b.html#20090527093402531_1_2_3_105_1 [2] http://meiji-portraits.de/meiji_portraits_s.html#20090527093457593_1_2_2_63_1 [3] https://www.japan-guide.com/a/earthquake2/index.html [4] https://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Passavant Exkurs: Stammt aus einer kleinen Auflage zum Thema "Postgeschichte Japans" von mir

Die Ansichtskarte wurde mit der Michel-Nummer 79 zu 4 Sen frankiert und wurde damit laut dem japanischen Posttarif von 1. Oktober 1897 bis 31.12.1921 für Postkarten ins Ausland portogerecht freigemacht.
Sie trägt rückseitig einen Stempel für Auslandspost (Comb Type Datestamps RCD in Gebrauch von 1905 bis 1934) vom 17. April 1911 und lief von Tokio / Japan nach Fürth (Bayern, Deutschland) „via Siberia“. Zu dieser Zeit wurden aus Japan stammende Poststücke nach Europa üblicherweise über die folgende Route transportiert: Von der japanischen Hafenstadt Tsuruga wurde die Post per Schiff nach Wladiwostok gebracht und von dort aus ging diese von Russland über die südliche Route der Transsibirischen Eisenbahn nach Europa.
Der typische Verlauf für Poststücke von Japan nach Deutschland betraf die Strecke: Aufgabeort (hier Tokio) – Tsuruga – dann per Schiff nach Wladiwostok – dann per Eisenbahn nach Harbin – Irkutsk – Moskau – Berlin – Fürth.
Der Text lautet wie folgt:
“Meine Lieben, hiermit einige Bilder von dem Stadtteil Tokios (Joshiwara) der vor einigen Tagen nieder-gebrannt ist. -Im Ganzen brannten 6.500 Häuser nieder.- (natürlich nicht mit den europäischen Häusern zu vergleichen.)
Ich habe gestern Nach-mittag das Viertel besucht und es ist wirklich ein trauriger Anblick, der sich einem dort bietet. – x Dies ist ein feuersicheres Lagerhaus. In ein solches Haus hatte ein Besitzer eines Hauses in Joshiwara seine 7 Mädchen (die er gekauft hatte).“
Was hat es mit den „gekauften Mädchen“ auf sich?
Das yūkaku (遊廓 legaler Rotlichtbezirk) in Yoshiwara wurde in Edo (dem heutigen Tokio) 1617 gegründet. In einem yūkaku arbeiteten yūjo (遊女 „Spielfrauen“, einfache Prostituierte) und oiran (花魁 Kurtisanen) [2], wobei sich der Begriff oiran sechs verschiedene Ränge unterteilt. Frauen auf dem höchsten Rang wurden tayū genannt. Sie genossen ein hohes Ansehen und mussten von ihren interessierten Kunden erst umworben werben. Somit suchte eine tayū sich ihre Kunden aus.
Weibliche Prostituierte wurden oft bereits im Alter von sieben bis zwölf Jahren von ihren Eltern an ein Bordell vermittelt. Wenn ein junges Mädchen “Glück” hatte, wurde es im Rotlichtbezirk als eine zukünftige Kurtisane angelernt. Die jungen Frauen waren gewöhnlich für fünf bis zehn Jahre vertraglich an ein Bordell gebunden. Mit Pech wurden sie nur eine einfache yūjo Im Gegensatz zu den oiran mussten yūjo in Bordellen arbeiten und wurden von den Kunden ausgesucht.
Die Frauen verließen das Rotlichtviertel fast nie. Ausnahmen waren der Besuch der Bestattung eines Familienangehörigen sowie ein einmaliger Ausgang zur Kirschblüte (Hanami) pro Jahr. Ein anderer Weg, aus Yoshiwara zu gelangen war, die Konkubine oder die Frau eines reichen Mannes zu werden, der es sich leisten konnte, sie aus ihrem Vertrag freizukaufen. Doch diese glückliche Fügung gab es nur selten.
Viele der Frauen erkrankten an Syphilis oder anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen. Auch eine fehlgeschlagene Abtreibung war eine Todesursache für viele Frauen. Ganz mittellose Prostituierte bekamen nach ihrem Tod aufgrund der hohen Kosten keine ordnungsgemäße Bestattung; stattdessen wurden ihre leblosen Körper im Tempel Jōkan-ji abgeben. An diesem Ort wurden ihre Leichen anonym bestattet. Man schätzt, dass unter dem Tempel circa 20.000 Frauen begraben wurden.
[1] https://tanken.com/yosiwaraenjo.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Oiran