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Thema:

Geschlechtsneutrale Sprache

wessi1111 Am: 14.01.2025 01:51:14 Gelesen: 3644 # 1
@ TeeKay Ich hätte es ja gerne bis zu Ende gelesen, aber mit soviel Gendergaga ist das eine Zumutung und ich habe nach dem dritten Abschnitt aufgegeben. Herzlichen Glückwunsch zur Verhunzung der deutschen Sprache. Gruß Wessi
TeeKay Am: 14.01.2025 01:57:15 Gelesen: 3640 # 2
Ich bemühe mich, es Leserinnen wie dir in dieser Welt so unangenehm wie möglich zu machen, bis ihr endlich abtretet.
wessi1111 Am: 14.01.2025 05:09:50 Gelesen: 3622 # 3
@ TeeKay [#2] Ich bin weder in noch innen noch :innen noch Innen. Wann hört dieser Schwachsinn endlich auf. Gruß Wessi
bovi11 Am: 14.01.2025 08:54:43 Gelesen: 3546 # 4
@ wessi1111 [#3]

Egal wo, ich höre auch auf zu lesen, wenn ich derartige Sprachvergewaltigungen sehe.
Wolfi99 Am: 14.01.2025 09:54:26 Gelesen: 3492 # 5
@ TeeKay [#2]

der Satz: "Ich bemühe mich, es Leserinnen wie dir in dieser Welt so unangenehm wie möglich zu machen, bis ihr endlich abtretet"
ist etwas, was ich in diesem Forum nicht für möglich gehalten hätte.

Wolfgang
Heike Am: 14.01.2025 10:12:10 Gelesen: 3470 # 6
Beschweren sich hier gerade Männer darüber, dass sie sich belästigt fühlen, weil Frauen sprachlich inkludiert werden? Bravo. Wenn das der Stand der Dinge ist, muss man sicherlich andere Probleme vorher lösen.
22028 Am: 14.01.2025 10:15:43 Gelesen: 3467 # 7
@ Heike [#6] Die Stellenausschreibung ist Geschlechterneutral formuliert.
Perfin Fan Am: 14.01.2025 12:23:44 Gelesen: 3317 # 8
@ bovi11 [#4]

Bitte hört auf, geschlechtsneutralen Sprachgebrauch auch nur in irgendeiner Weise mit "Vergewaltigung" gleichzusetzen! Das ist nicht nur absolut unpassend, sondern zudem eine Verhöhnung der Opfer.

Ich schreibe hauptberuflich und finde es mittlerweile absolut ermüdend, dass immer wieder wichtige Themen durch die persönliche Abneigung von zeitgemäßen Formulierungen gestört werden.

Männer als Teilnehmerinnen zu bezeichnen, geht natürlich überhaupt nicht, aber Frauen müssen es gut finden, als Teilnehmer angesprochen zu werden, nur weil es schon immer so war?

Willkommen zurück im 19. Jahrhundert!
Richard Am: 14.01.2025 13:08:09 Gelesen: 3251 # 9
Alle Beiträge, die nichts mit dem Thema BDPh zu tun haben, wurden in den Bereich ausserhalb der Philatelie verschoben. Künftige philatelie-fremde werden sofort entfernt, sie dürfen gerne in entsprechenden Foren weiterdiskutiert werden. Hier geht es um Philatelie und vor allem um die Zukunft des BDPh. Grüsse aus dem Allgäu, Richard
DL8AAM Am: 14.01.2025 13:18:40 Gelesen: 3243 # 10
@ Richard [#9] Deshalb exportiere ich diesen Teil gleich hier rein ... ;-) (...) Erster Teil: siehe "Stellenausschreibung: Leitung der Geschäftsstelle des BDPh" (...) @ Heike [#10] Das hat nichts mit Mann/Frau zu tun. Meine Frau zum Beispiel vermeidet beim Konsum, wo immer möglich, inzwischen Dinge von Anbietern, die ihr all 'zu offensiv' Woken, Gendern oder die Sprache politisierend verhunzen ;-) @ wessi1111 [#6] Keine Angst, spätestens nachdem Disney genau deshalb ja fast "Pleite ging" (bzw. einen großen milliardenschweren Umsatzeinbruch erlitt), fahren seit 1-2 Jahren in den USA immer mehr große Konzerne die 'woke Schiene' ganz bewusst immer weiter runter und viele ziehen sich inzwischen sogar ganz aus den "Equal"-Institutionen sowie deren "Zertifizierungswesen" zurück. Bei denen dort herrscht, nachdem die Konsumenten darauf zunehmend immer negativer reagieren, langsam eine „Go woke, go broke“-Furcht. Die Stimmung 'kippt' dort seit einigen Jahren auf breiter Ebene - und spülte so ja auch den Donald hoch ... :-( Üblicherweise kommt das - wie immer - früher oder später auch zu uns über den Teich. ;-) Keine Angst. In ein paar Jahren wird sich so ein allgemein für alle akzeptabler Konsens einpegeln. Was man als Alter Weißer Mann ja schmerzhaft gelernt hat, dass man eben nicht jedem Hype und jeder Modewelle sofort hinterherrennen muss. Das Pendel pendelt immer wieder zurück. Also bloss keine Angst. Aber wie gesagt, das ist ein ganz anderes Thema. ;-) Beste Grüße Thomas
wessi1111 Am: 14.01.2025 16:00:23 Gelesen: 3227 # 11
@ Perfin Fan [#8] Männer als Teilnehmerinnen zu bezeichnen, geht natürlich überhaupt nicht, aber Frauen müssen es gut finden, als Teilnehmer angesprochen zu werden, nur weil es schon immer so war? Männer als Teilnehmerinnen ist sachlich falsch, Frauen als Teilnehmer ist korrektes Deutsch. Mir ist klar, dass das linksgrüne Weltverbesserer nicht verstehen und lieber die taz lesen. Gruß Wessi
TeeKay Am: 14.01.2025 21:44:31 Gelesen: 3205 # 12
Die größten Verfechter:innen von Philatelie-Werbung mit Illustrationen einer blonden Frau mit nacktem Oberkörper bekamen gerade eine Klatsche im anderen Thread und schriftlich bestätigt, dass sie Fans sexistischer, herabwürdigender Darstellungen sind, nutzten jedoch leider nicht die Gelegenheit darüber nachzudenken, ob das Problem möglicherweise bei ihnen liegen könnte und machen daher hier gleich weiter.
Perfin Fan Am: 14.01.2025 22:08:26 Gelesen: 3203 # 13
@ wessi1111 [#11] Auch wenn du es nicht glaubst, ich lese weder die TAZ, noch bin ich ein linksgrüner Weltverbesserer, sondern selbstständiger Unternehmer mit einigermaßen konservativen Ansichten in anderen Bereichen. Alles entwickelt sich - auch die deutsche Sprache, und das ist gut so. Aber benutz doch dann bitte auch die alte Rechtschreibung, wenn du keinen Fortschritt willst.
wessi1111 Am: 15.01.2025 15:56:02 Gelesen: 3168 # 14
@ Perfin Fan [#13] Das mit der taz war natürlich nur ein Bildnis, aber auch das muss man erst Mal verstehen. Ich benutze die Rechtschreibung nach Duden, die auch an die Wandlung der Sprache angepasst wird. Gendergaga kommt darin einfach nicht vor. Das ist das letzte, was ich dazu schreibe. Gruß Wessi
Perfin Fan Am: 17.01.2025 09:57:47 Gelesen: 3104 # 15
@ wessi1111 [#14] "Ich benutze die Rechtschreibung nach Duden, die auch an die Wandlung der Sprache angepasst wird. Gendergaga kommt darin einfach nicht vor." Wer sich so überhaupt nicht auskennt, sollte ab und zu vielleicht gaaaaanz leise sein! https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Geschlechtergerechter-Sprachgebrauch Bei Bezeichnungen wie die Antragsteller, alle Schüler, Kollegen ist sprachlich nicht eindeutig, ob nur auf Männer referiert wird oder ob auch andere ­Personen gemeint sind. Das Deutsche bietet eine Fülle an Möglichkeiten, geschlechtergerecht zu formulieren. Es gibt dafür allerdings keine Norm. Geschlechtergerechte Personenbezeichnungen Die Doppelnennung femininer und maskuliner Formen ist besonders in der Anrede üblich. Sie kann durch Schrägstrich verkürzt werden ‹§83 (1)›. Kolleginnen und Kollegen, jede und jeder Kolleginnen/Kollegen Die schriftliche Kurzform der Doppelnennung wird in Übereinstimmung mit dem Amtlichen Regelwerk mit Schrägstrich und Ergänzungsstrich gebildet ‹§83 (1)›. (...) Schreibweisen wie die folgenden gehören nicht zum Kernbestand der deutschen Orthografie und werden im Amtlichen Regelwerk in einem Sonderpassus behandelt: 1) mit Genderstern (Asterisk)   Schüler*innen 2) mit Doppelpunkt Schüler:innen 3) mit Unterstrich (Gendergap)   Schüler_innen 4) mit Schrägstrich ohne Ergänzungsstrich Schüler/innen 5) mit Binnen-I (wortinterne Großschreibung) SchülerInnen Es ist zu beobachten, dass sich die Varianten mit Genderstern und mit Doppelpunkt in der Schreibpraxis weiter verbreiten. Zu finden sind sie besonders in Kontexten, in denen Geschlecht nicht nur als weiblich oder männlich verstanden wird und die Möglichkeit weiterer Kategorien angezeigt werden soll. ---------- NOCH FRAGEN???
wessi1111 Am: 17.01.2025 16:17:13 Gelesen: 3094 # 16
@ Perfin Fan [#15] Wie du schon richtig zitierst: Schreibweisen wie die folgenden gehören nicht zum Kernbestand der deutschen Orthografie Genau diese Punkte sind Gendergaga. Aber Klugscheißer gibt es überall. Gruß Wessi
Perfin Fan Am: 17.01.2025 21:40:23 Gelesen: 3085 # 17
@ wessi1111 [#16] Besser Klugscheißer als frauenfeindlich. Schönen Abend!
Richard Am: 18.01.2025 15:56:11 Gelesen: 3036 # 18
Duden 2024: Neues Regelwerk Heikler Punkt: Gendersternchen Schwäbische - 10.07.2024 Der heikelste Punkt im neuen Regelwerk betrifft Sonderzeichen in Wortinneren, die alle Geschlechtsidentitäten kennzeichnen sollen – u. a. die sogenannten Gendersternchen (Asterisk), Doppelpunkte oder Unterstriche. Beispielsweise bei Wörtern wie Abgeordnet*Innen, Kauffrau*mann, Hausarzt:in oder Forscher_in. An Schulen in Niedersachsen werden derartige Begriffe aktuell als korrekt angesehen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Schleswig-Holstein gelten Wortbinnenzeichen als Rechtschreibfehler. Baden-Württemberg stellt den Lehrern das Gendern frei. In Bayern werden Wortbinnenzeichen als Fehler markiert, aber nicht als Fehler gewertet. (kompletter Beitrag noch immer in der Schwäbischen Zeitung online zu lesen: https://www.schwaebische.de/panorama/gendern-duden-regeln-rechtschreibung-schule-uni-2679679 )
wessi1111 Am: 18.01.2025 16:21:38 Gelesen: 3034 # 19
@ Perfin Fan [#17] Es ist einfach eine falsche Schlussfolgerung, von einer korrekten Anwendung der deutschen Sprache auf frauenfeindlich zu schließen. Aber so ist das bei den linksgrünen Weltverbesserern, wenn Fakten fehlen, muss Propaganda reichen. Gruß Wessi
Perfin Fan Am: 19.01.2025 12:10:56 Gelesen: 3007 # 20
@ wessi1111 [#19] Dagegen verwehr ich mich aus den bekannten Gründen (selbstständiger Unternehmer, weder Grün- noch Sozialisten-Wähler) und kann das Kompliment der AfD-Fraktion nur freundlich zurückgeben. Lassen wir's lieber, bevor einer von uns gesperrt wird.