Briefmarken Atteste

Thema:

Veranstaltungen: Keine Standgebühr - nur angemessene Anerkennungsgebühr ?

Richard Am: 25.11.2024 09:42:08 Gelesen: 831 # 1
Einen neuen Weg gehen die Veranstalter der Abria 2025: 7. Altmärkische Briefmarkenausstellung 14.-15. Juni 2025 Wer sich die Standanmeldung für Händler auf der Ausstellungs-Homepage herunterlädt, wird über eine besondere Formulierung "stolpern". Heißt es doch in der Anmeldung: Die zur Ausstellung zugelassenen Händler / Auktionatoren / Postverwaltungen zahlen keine Standgebühr. Nach Ende der Veranstaltung entrichten sie eine Anerkennungsgebühr, die sie umsatzorientiert an ihre Einnahmen für angemessen halten. [i]Da bei regionalen Veranstaltungen Händler eher zögerlich bereit sind, mit einem Stand anwesend zu sein, haben wir uns zu dieser ungewöhnlichen Vorgehensweise entschlossen, um Händlern einen Anreiz für die Teilnahme zu geben. Wir betrachten dies als einen "Feldversuch", der mit Sicherheit nicht auf alle Veranstaltungen anwendbar ist. Ihre Meinung ? Was ist angemessen ? Grüsse, Richard
nagel.d Am: 25.11.2024 21:08:14 Gelesen: 732 # 2
Aus meiner Sicht ein recht ungewönlicher Weg. Hier wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, wenn man nach der Veranstaltung berichten kann, wieviele Teilnehmer anwesend waren und wieviel Standgelder gezahlt wurden. Es kann durchaus eine Alternative zu festen Gebühren sein.
sammler70 Am: 25.11.2024 21:22:11 Gelesen: 720 # 3
Ich finde diesen Versuch gar nicht so schlecht. Wenn man diese kleineren Tauschtage anschaut bei kleineren Vereinen, so werden doch die Verkäufer immer weniger. Mit dieser Art der Preisgestaltung kann man vielleicht auch Leute gewinnen, die sich sonst nicht trauen ihre Waren anzubieten, weil sie in Vorkasse gehen müssen. Hier kann aber jeder sehen, was er verkauft hat und kann danach seinen Obolus entrichten. Und die professionellen Händler wissen ohnehin was angemessen für einen Stand ist. Solche Veranstaltungen leben doch davon, dass das Angebot möglichst vielfältig ist. Je mehr Aussteller da sind, desto mehr Besucher werden kommen. Je mehr Besucher da sind, desto mehr wird gekauft werden und auch gegessen und getrunken. Und wenn man dann noch eine Spendenbüchse aufstellt wo jeder seinen Obolus reintun kann, je nachdem, was ihm die Veranstaltung wert war, dann wird man am Schluss nicht schlechter fahren, als mit festen Preisen. Das ist aber nur meine ganz privaten Meinung. LG Franz
thomas4680 Am: 26.11.2024 16:30:45 Gelesen: 624 # 4
Ein örtlicher Fussballverein (Amateurbereich) hat vor Jahren einmal etwas ähnliches versucht, kein fester Eintritt, nach Spielende ein Obolus nach Wahl. Das Resultat? Kaum jemand bezahlte den regulären Preis, etliche Zuschauer gar nichts. Ich fürchte fast, das funktioniert im philatelistischen Bereich auch nicht. Der Veranstalter wird natürlich den vollen Mietpreis für den Saal / die Halle entrichten müssen, ob die Rechnung aufgeht? Ich fürchte fast dass "angemessen" eher in "unangemessen" umschlägt.