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Thema:

Ostpreussen Absenderfreistempel

Nordluchs Am: 25.08.2024 09:23:11 Gelesen: 1296 # 1
Hallo zusammen, für eine neue Arbeit, im Rahmen der Postgeschichtlichen Schriftenreihe Hamburg, unter anderem über Bergedorf (Hamburg-Bergedorf), bin ich durch die Angelegenheit auf Memel gestoßen. Memel 1, Seeschiffahrt Spedition Binnenschiffahrt, Robert Meyhoefer Die Memeler Firma Robert Meyhoefer ist inklusive der Freistempelmaschine Francotyp C 32449 geflüchtet. Seinerzeit in Memel ab dem 24.10.1940 verwendet, dann in (24) Hamburg-Bergedorf neu angesiedelt. Danach ab 14. Dezember 1949 entweder in die AEG-Schiffbau eingegangen oder die Maschine wurde anderweitig verwendet. Da von Memel nicht sehr viele Absenderfreistempel registriert sind (ca. 15) zeige ich diesen Vorgang für Interessierte. Viele Grüße Hajo [Auf Wunsch eines Mitglieds verschoben aus dem Thema "Westpreussen: Echt gelaufene Belege"]
becker04 Am: 23.09.2024 09:17:30 Gelesen: 1117 # 2
@ Nordluchs Guten Morgen, Memel und Westpreussen passt irgendwie nicht zusammen. MfG Klaus
Jürgen Witkowski Am: 23.07.2025 18:46:09 Gelesen: 864 # 3
Ein Behördenbrief aus Osterode (Ostpreußen) [1] nach Essen wurde am 28.11.36 mit Hilfe eines Absenderfreistempels einer Postalia C mit Wertrahmen Hakenkreuz Typ B mit 12 Pf portorichtig freigemacht. Die Kreisverwaltung Osterode Ostpr. zeigt ein stilisiertes Gebäude, das ich leider nicht zuordnen kann. Die beiden Zahlen an der Stange auf dem Turm haben allerdings eine Bedeutung für die Region. Sie stehen für die Schlachten zwischen dem Deutschen Orden und Polen (1410) und zwischen Deutschland und Russland (1914), die im Kreisgebiet stattgefunden haben. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kreis_Osterode_in_Ostpreu%C3%9Fen
preussen362 Am: 23.07.2025 20:21:25 Gelesen: 854 # 4
Hallo Jürgen, beim Gebäude dürfte es sich um das 1924-27 erbaute Tannenberg-Denkmal bei Hohenstein handeln. viele Grüße, Andreas
T1000er Am: 25.07.2025 00:22:06 Gelesen: 817 # 5
@ Jürgen Witkowski [#3] wurde am 28.11.36 mit Hilfe eines Absenderfreistempels einer Postalia C Ein Hipp-Hipp-Hurra in die Runde, endlich wurde mal wieder ein neuer Frankiermaschinentyp entdeckt. Da sage noch einer Freistempel seien öde und schnöde! Eine "Postalia C" ist bisher noch völlig unbekannt gewesen. Da hätten sogar Katalog Herausgeber wie Heiner Dürst und Gerd Eich ihre helle Freude gehabt solch ein "besonderes Maschinchen" in ihren Katalogen zu listen. Das wäre sogar ein "Ostpreussen-Special Eintrag" geworden. In diesem Sinne schöne Grüße und die bitte doch etwas genauer zu recherchieren bevor es getippt wird. Euer Francotyp-Fan Thomas
Nordluchs Am: 31.07.2025 11:11:27 Gelesen: 741 # 6
@ T1000er [#5] Hallo Thomas, das war wohl etwas daneben. Wenn der Einsteller schon Postalia C (gemeint war Francotyp C) schreibt dann liegt wohl ein Schreibfehler vor. Wir waren gestern an der Nordsee bei stürmischem und regnerischem Wetter und haben Jürgen besucht. Damit das kein E-Mail-Verkehr wird, zeige ich zumindest einen Ausschnitt von Königsberg. Wo ist Dein Beitrag mit Beleg? Königsberg 1, Deutsche Ostmesse 23.-26. August 1936 Gruß Hajo
T1000er Am: 22.09.2025 16:26:29 Gelesen: 584 # 7
Hallo zusammen, Aus dem einst so schönen Ostpreussen stammt die folgende, 1934 nach Frankfurt am Main adressierte Postkarte. Sie wurde von der Königsberger Verlagsanstalt GmbH versand, die ihrerseits Herausgeber einer der größten ostpreussischen Tageszeitungen war nämlich des Königsberger Tageblatt. Erst nachdem ich die rückseitige knappe vierzeilige Korrespondenz gelesen hatte, war mir klar wer hier dem der Empfänger der Postkarte war. Es handelt sich um die Kinderbuch-Autorin Margret Halm die hier bei der Königsberger Verlagsanstalt auf ihr neustes Kinderbuch aufmerksam machen wollte. Wohl so frei nach dem Motto: "Klappern gehört zum Handwerk"! Sie war sicherlich ein wenig enttäuscht das ihr Buch zwar besprochen werden sollte aber nicht für einen Abdruck in Frage kam. Und wie der Teufel es so will kann ich dieses Kinderbuch hier auch noch zeigen, das im kommenden Monat seinen 91. Geburtstag feiert. Es umfasst 80 Seiten und erschien in der Reutlinger Verlagsbuchhandlung Enßlin & Laiblins. Die Drucklegung dieses Werkes war am 10.10.1934 wie es im Buch selbst vermerkt ist. Schöne Grüße, Thomas
inflamicha Am: 22.09.2025 18:56:40 Gelesen: 562 # 8
@ T1000er [#7] Und wie der Teufel es so will kann ich dieses Kinderbuch hier auch noch zeigen, das im kommenden Monat seinen 91. Geburtstag feiert. Das ist ja toll. Mein erstes Kinderbuch in alter Schrift, die ich mir mit 9 oder 10 Jahren mühevoll erschloss. "Georg verdient fünf Mark", die Minimalversion von "Vom Tellerwäscher zum Millionär" ;-) Habe ich bestimmt noch irgendwo rumstehen. Danke für die liebe Erinnerung! Gruß Michael