Hier ein Brief, eingeworfen im Bereich des BZ 64 in Darmstadt. Rechts neben den Matrixcode ist eine Frankier-ID erkennbar.
Was im Matrixcode codiert ist, kann ich bisher nicht sagen, den mit den üblichen Hilfsmitteln (Apps) gab es kein Ergebnis - den BC-Tester habe ich aber noch nicht genutzt. Wer hat hier eine Idee, wie man diesen Matrixcode auslesen kann ?
Diese Belege sind nun automatisch auch beim Zusteller in dessen System erfasst und können nun nicht mehr einfach so im Briefkasten des Empfängers eingeworfen werden.
Vorläufer waren hier der schmale blaue Aufkleber aus einem kurzen Versuch an einigen wenigen BZ sowie die dann vor circa 2 Jahren eingeführten großen Label mit blauen Dreieck und Strichcode.
Viele Grüße Jürgen
Thema:
Die Optimierung des Briefträgerdienstes
Am: 19.09.2024 09:04:32
Gelesen: 1008
# 1
Hallo an alle,
wie Paketda ja schon gemeldet hatte, sollte sich zum 1.9.2024 das bisherige Nachentgeltsystem bei der Deutschen Post ändern. Auch die Arge Briefpostautomation hatte gestern schon in einer Schnellinfo auf diese neuen Label hingewiesen. Nun liegen tatsächlich erste Belege zum Zeigen vor. Mit etwas Verspätung wurde im Laufe der 36 KW (1. Septemberwoche) begonnen, das neue System einzuführen.
Das neue System besteht aus 2 Komponenten:
1. Brief mit Absender - aus Versehen nicht oder nur teilfrankiert:
Er wird nun mit einen gelben Aufkleber mit QR-Code zurückgeschickt und muss umverpackt und komplett neu richtig frankiert werden ! (Eine Anerkennung der bisherigen Frankierung wird nicht mehr anerkannt !)
2. Brief ohne Absender - aus Versehen teilfrankiert oder gar nicht frankiert:
Der Brief wird mit einen Label mit blauen Dreieck aber neuen Text und Matrixcode bedruckt.
Hier ein Brief, eingeworfen im Bereich des BZ 64 in Darmstadt. Rechts neben den Matrixcode ist eine Frankier-ID erkennbar.
Was im Matrixcode codiert ist, kann ich bisher nicht sagen, den mit den üblichen Hilfsmitteln (Apps) gab es kein Ergebnis - den BC-Tester habe ich aber noch nicht genutzt. Wer hat hier eine Idee, wie man diesen Matrixcode auslesen kann ?
Diese Belege sind nun automatisch auch beim Zusteller in dessen System erfasst und können nun nicht mehr einfach so im Briefkasten des Empfängers eingeworfen werden.
Vorläufer waren hier der schmale blaue Aufkleber aus einem kurzen Versuch an einigen wenigen BZ sowie die dann vor circa 2 Jahren eingeführten großen Label mit blauen Dreieck und Strichcode.
Viele Grüße Jürgen
Hier ein Brief, eingeworfen im Bereich des BZ 64 in Darmstadt. Rechts neben den Matrixcode ist eine Frankier-ID erkennbar.
Was im Matrixcode codiert ist, kann ich bisher nicht sagen, den mit den üblichen Hilfsmitteln (Apps) gab es kein Ergebnis - den BC-Tester habe ich aber noch nicht genutzt. Wer hat hier eine Idee, wie man diesen Matrixcode auslesen kann ?
Diese Belege sind nun automatisch auch beim Zusteller in dessen System erfasst und können nun nicht mehr einfach so im Briefkasten des Empfängers eingeworfen werden.
Vorläufer waren hier der schmale blaue Aufkleber aus einem kurzen Versuch an einigen wenigen BZ sowie die dann vor circa 2 Jahren eingeführten großen Label mit blauen Dreieck und Strichcode.
Viele Grüße Jürgen
Am: 19.09.2024 12:40:07
Gelesen: 951
# 2
@ Journalist [#1]
Diese Meldung ist schon interessant, und passt nicht zu den anderen Ankündigungen, den Briefträgerdienst zu "optimieren". Ab dem nächsten Jahr 2025 wird es keine Nachnahmebriefe mehr geben, und auch die Sendungsform "Einschreiben-Eigenhändig" fällt weg. *)
Die Absicht ist klar: Der Briefträger soll zukünftig nur noch Post einwerfen und sich nicht mehr mit irgendwelchen komplizierten Postdingen beschäftigen, die Zeit kosten und fehleranfällig sind. Dann genügt für den Zustelldienst auch die ungelernte Aushilfskraft, die lesen und schreiben kann.
Nun darf der Briefträger ab nächstem Jahr irgendwelche einstelligen Euro-Beträge aus dem Nachporto-Geschäft verbuchen. Wird das wirklich so umgesetzt oder dient es nur zur Abschreckung von Postkunden, die Sendungen korrekt zu frankieren?
*) Das ist off-topic: Die Nachnahmepostkarte als Form des Inkasso wird wohl kaum jemand vermissen. Da die Post für den Verlust von Nachnahmebriefen nicht haftet, haben die meisten Händler Waren ohnehin als Paket mit Nachweis und Haftung verschickt.
Einschreiben-Eigenhändig hatte schon seine Berechtigung, da nur der Empfänger den Brief ausgehändigt bekam, und der Briefträger den Ausweis an der Wohnungstür kontrollieren musste. Diesen Service bietet eigentlich nur noch der Gerichtsvollzieher, aber für viel mehr Geld.
Es gibt zwar die Möglichkeit, ein Paket mit dem Zusatzdienst "Persönliche Übergabe" zu verschicken. Das ist noch nicht einmal viel teurer als der bisherige Einschreiben-Eigenhändig-Brief, aber diese Möglichkeit steht nur Gewerbetreibenden offen. Die Privatperson schaut in die Röhre und muss sich nach Alternativen umschauen, zum Beispiel den besagten Gerichtsvollzieher beauftragen.
[Beitrag [#1] kopiert aus dem Thema "Bund Nachentgelt Label der Post" und Beitrag [#2] verschoben, da er nicht mit dem Thema "Nachentgelt Label" zu tun hat]
Am: 19.09.2024 15:11:09
Gelesen: 905
# 3
@ drmoeller_neuss [#2]
Wieso Kleinstbeträge auf der Tour einsammeln und auch noch Belege ausdrucken? Der Briefträger nimmt nur noch die Benachrichtigungskarte mit, die Sendung an sich wird dann in der Filiale bereitgehalten.
Aber diese Lösung wird nach Einführung Poststation auch nicht von Dauer sein. Sicherlich fällt das Übergabe-Einschreiben auch (wegen fehlender Postfilialen) über kurz oder lang dem Streichwahn zum Opfer.
Viele Grüße
Nachtreter