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Thema:

Bahnhöfe auf alten Ansichtskarten

10Parale Am: 01.09.2024 11:39:42 Gelesen: 43634 # 1
Hallo und schönen Sonntag, wie wäre es mal das Flair alter Bahnhöfe auf Ansichtskarten zu zeigen? Ich fange mal an mit Landau in der Pfalz. Der Bahnhof wurde am 18. Juli 1855 eröffnet und verweist auf eine interessante Geschichte und Entwicklung, die man leicht nachlesen kann. Das Gebäude, welches wir hier auf der Ansichtskarte von 1916 sehen, wurde erst im Zuge einer Erweiterung im 19. Jahrhundert erbaut. Vor dem Bahnhof sehen wir eine Pferdekutsche und ein Fahrrad. Während die Pferdekutsche heute als Transportmittel längst auf dem Abstellgleis gelandet ist (eine Wiederbelebung wäre eine Utopie!), erlebt das Fahrrad einen nie dagewesenen Hype. Auch deshalb, weil es heutzutage nicht nur mit Muskelkraft bedient werden kann. Ich könnte aus meinem Alltag einige Geschichten über das Zusammenwirken von Bahn und Rad erzählen, doch prinzipiell freue ich mich, dass der ÖPNV auch wieder Zulauf gewinnt, sofern die Infrastruktur in Ordnung ist. Mir gefallen diese alten Ansichten, Bahnhöfe schienen in den ersten 50 Jahren ihres Bestehens tatsächliche Treffpunkte und Orte gewesen zu sein, die auch Respekt und Status vermittelten. Heute ist das leider nicht immer so. Ich vermissen den Gendarmen. Heute sehen wir die des Öfteren auf Bahnhöfen, was auch notwendig ist. Die Ansichtskarte wurde mit Ludwig III. aus Bayern (Michel-Nr. 113) am 22. Oktober 1916 freigemacht. Die Begriffe Ludwigsbahn und Maximiliansbahn verweisen auf bayerische Könige, deren Namen hier Anerkennung und Ehre fanden. Ich freue mich sehr auf weitere schöne alte Bahnhofsansichten. Liebe Grüße 10Parale
lueckel2010 Am: 01.09.2024 22:28:39 Gelesen: 43587 # 2
Eisenbahnwesen gehört zwar nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Interessen. Dennoch finde ich dieses neu eröffnete Thema so interessant, dass ich einige Ansichtskarten aus meinem Fundus "Zug um Zug" vorstellen möchte. Anfangen werde ich mit Cassel (heute Kassel) Bahnhof: Aufgrund des imposanten Gebäudekomplexes dürfte es sich wahrscheinlich um den Hauptbahnhof handeln. Die als Feldpost gelaufene Sendung trägt eine meiner Meinung nach interessante Maschinenstempelung vom 16. 8. (19)16: CASSE I (statt CASSE L): Handelt es sich um einen Herstellungsfehler oder liegt eine Abnutzung vor? Wer kann dazu etwas sagen? Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Seku Am: 02.09.2024 05:13:50 Gelesen: 43562 # 3
@ lueckel2010 [#2] Guten Morgen Gerd, ja, es ist der Hauptbahnhof, der im Zweiten Weltkrieg durch die Luftangriffe auf Kassel stark beschädigt wurde. Hier [1] findest Du in den Jahren 1915 und 1916 etliche Stempel mit dem gezeigten Fehler. Hab einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/kombi
Seku Am: 02.09.2024 11:05:29 Gelesen: 43536 # 4
@ 10Parale [#233] Hallo Stephan, von Dir und auch mir gibt es schon eine Menge Ansichtskarten von Bahnhöfen in den Themen "Ansichtskarten: Alte Ansichten" und "Motiv Eisenbahnen". Trotzdem werde ich mich hier bei Deinem neuen Thema einbringen. Beginnen möchte ich mit einer Klappkarte vom Nürnberger Hauptbahnhof [1]. Die Karte ist nie gelaufen und zeigt den Bahnhof nach dem ersten Umbau (1900–1906). Der größte Bahnhof Frankens gehört mit seinen 22 Bahnsteiggleisen zu den größten Durchgangsbahnhöfen der Welt und ist in Europa der mit den meisten Gleisen. Hier halten täglich über 800 Züge des Personenfern- und Regionalverkehrs Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang mit etwas Abkühlung Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberg_Hauptbahnhof
filunski Am: 02.09.2024 12:47:49 Gelesen: 43518 # 5
@ lueckel2010 [#2] "Handelt es sich um einen Herstellungsfehler oder liegt eine Abnutzung vor? Wer kann dazu etwas sagen?" Hallo Gerd, Abnützung oder Beschädigung, nachweisbar ca. ab Ende 1915 bis Aug. 1916. Wieder repariert/ausgetauscht ab Nov. 1916, siehe auch hier [1]. Viele Grüße, Peter [1] https://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/1558
lueckel2010 Am: 02.09.2024 16:40:15 Gelesen: 43491 # 6
@ Seku [#3] @ filunski (#4) Guten Tag, Günther, guten Tag, Peter, vielen Dank. 1. für Deine Bestätigung meiner Vermutung, dass es sich bei der Abbildung um den Casseler Hauptbahnhof handelt und 2. für die "Hintergrundinformation" zu diesem Gebäude und 3. Eure Hinweise auf den und Abbildungen des fehlerhaften Stempels hatte ich nach meinem Post auch schon bei Philastempel.de gefunden. Aufgrund der vorgerückten Stunde wollte ich eine Korrektur meiner Fehler allerdings erst heute vornehmen. "Leider" (Scherz!!) seid Ihr mir zuvorgekommen. Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
Seku Am: 02.09.2024 17:39:38 Gelesen: 43482 # 7
@ 10Parale [#233] Hallo Stephan, hier eine weitere Karte, freigemacht mit Ludwig III König von Bayern. Der Bahnhof meiner Heimatstadt Erlangen [1] liegt an der 1844 eröffneten Ludwig-Süd-Nord-Bahn [2]. Die Ansicht entstand um 1915. Mi.-Nr. 113 von 1916 Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Erlangen sowie Beatrice Sendner-Rieger: Die Bahnhöfe der Ludwig-Süd-Nord-Bahn 1841–1853. [2] Herbert Hieke: Eisenbahnen in Franken: Die Ludwig-Süd-Nord-Bahn.
epem7081 Am: 02.09.2024 21:58:53 Gelesen: 43452 # 8
Hallo zusammen aus meinem Famiienfundus kann ich hier aus Berlin den Bahnhof Friedrichstraße mit Schlütersteg auf einer Feldpostkarte vom 26.5.1916 präsentieren. Thematisch stimmig zunächst mit der Bahnpost im ZUG 2 von BERLIN - HANNOVER übermittelt. Ab geht die Bahnpost mit freundlichen Grüßen Edwin
lueckel2010 Am: 02.09.2024 22:00:07 Gelesen: 43450 # 9
Weiter geht es mit einem Bahnhof aus dem Generalgouvernement Belgien (deutsches Besatzungsgebiet im 1. Weltkrieg).

Lüttich Haupt Bahnhof (etwa 1916):



Vor dem Bahnhofsgebäude fahren/ stehen mehrere Straßenbahnen. In dem rechten Anbau befindet sich ein Postamt.

Die Karte stammt offensichtlich aus einem privat hergestellten Heftchen mit mehreren Karten, aus der sie herausgetrennt wurde (Perforation am linken Kartenrand).

Sie ist als Feldpost gelaufen: Handstempel "LÜTTICH 2/ 15.7. 16.2-3 N/ b (Ub)/ Hauptbahnhof".



Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
10Parale Am: 03.09.2024 19:49:01 Gelesen: 43394 # 10
@ lueckel2010 [#9] & Co. Es freut mich riesig, dass das Thema ankommt und wir hier schon tolle Ansichten von ehrwürdigen Bahnhöfen sehen. Ein Vergleich mit der modernen Zeit bietet sich auf jeden Fall an. Zum Beispiel Lüttich oder Liège, ein hochmoderner Bahnhof mit einem wunderbaren farbigen Design. Am alten Foto gefällt mir der Zubringer- und Abholdienst sozusagen, d.h. die schon elektrifizierten Straßenbahnen. Die Bahnhöfe scheinen sich in früheren Jahren alle ein wenig zu gleichen, erhabene Gebäude mit Torbögen und riesigen Halbrundfenstern (Nürnberg, Erlangen, Cassel, Landau). Ich bleibe im Moment in jenem Deutschland, welches nicht zu den kurzweiligen Eroberungsgebieten des 20. Jahrhunderts gehörte. Leipzig, eine Weltstadt, Messestadt und Tor zum Westen und Osten gleichermaßen hat eine sehr alten, ehrwürdigen Bahnhof, dessen Ausmaße kaum eine Ansichtskarte erfassen kann. Hier eine ungelaufene autochrom kolorierte Nr. 5192 von LOUIS GLASER LEIPZIG. https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Glaser . Hier sehen wir neben Pferdedroschken und Straßenbahnen auch schon autonom motorisierte Fahrzeuge. Der Park vor dem Bahnhofsgebäude (Denkmal und Pappeln - Insider kennen den) sorgt für Luft, Schatten und Feuchtigkeit. Es scheint, als gäbe es ein gleichberechtigtes Nebeneinander der Verkehrsströme. Fußgänger flanieren im Park und vor dem unendlich breiten Gebäude. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 04.09.2024 09:33:12 Gelesen: 43359 # 11
@ 10Parale [#10] Guten Morgen Stephan, eine schöne Karte aus Leipzig, die Du uns zeigst. Bekanntlich ist der Hauptbahnhof Leipzig [1] mit einer überdachten Grundfläche von 83.640 Quadratmetern der flächenmäßig größte Europas. Hier noch zwei Karten aus meiner Sammlung, die 1947 abgestempelt wurden. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Hauptbahnhof
Totalo-Flauti Am: 04.09.2024 12:00:42 Gelesen: 43339 # 12
Liebe Sammlerfreunde, hier eine Postkarten mit allen Leipziger Bahnhöfen. Oben links der Thüringer Bahnhof, oben rechts der Berliner Bahnhof, unten links der Eilenburger Bahnhof, unten Mitte der Magdeburger und Dresdener Bahnhof, unten unten rechts der Bayrische Bahnhof. In der Mitte der noch 1908 als Entwurf vorliegende, zukünftige Hauptbahnhof. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Seku Am: 05.09.2024 05:37:33 Gelesen: 43295 # 13
Dieses Gebäude führt den Betrachter zunächst nach Luzern. Doch es ist ein restaurierter Bahnhof, der dem Bahnhof Luzern nachempfunden ist. Er steht in Seoul (Süd-Korea) und wird heute für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte und Ausstellungen benutzt [1]. Zum Vergleich daneben das Vorbild in Luzern [2]. Beide Karten sind nicht gelaufen. Ich wünsche allen einen schönen Tag Günther [1] https://www.seoul284.org/eng [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Luzern
Seku Am: 09.09.2024 11:01:41 Gelesen: 43213 # 14
Hallo liebe Karten-Sammler. Heute werde ich mal etwas international. Ein Verlag aus Frankreich veröffentlichte um 1965 diese Karte einer deutschen Lokomotive in der Schweiz und schreibt dazu: "Der Bahnhof in Basel - Ankunft des Express "Rheingold" der Deutschen Bundesbahn". Obwohl der Verlag ein Eisenbahn-Fachverlag ist, gibt es da Fehler, wie ein mir bekannter Kenner recherchiert hat. (Danke an Peter !) Das Gebäude ist das ehemalige Postgebäude am Bahnhof. Die Lok steht wohl auf dem Wartegleis vor einem Postwagen. Dahinter erkennt man einen Schlafwagen der Internationalen Schlafwagen-Gesellschaft. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther
10Parale Am: 09.09.2024 14:29:42 Gelesen: 43195 # 15
@ Seku [#14] Mein Vater begann 1970 in Basel am Badischen Bahnhof in einer Wechselstube der DVKB (Deutsche Verkehrs Kredit Bank) zu arbeiten. Ich habe ihn sehr oft besucht und alle existierenden Währungen dieser Welt kennengelernt, was mich als Kind sehr faszinierte. Den Euro empfinde ich als langweilig. Alle Europäer sollen die gleiche Währung haben, obwohl sie doch so unterschiedliche Wirtschaftssysteme haben. Zurück zum Bahnhof Basel: Ich erkenne den Rheingold, aber keinen Basler Bahnhof. 1965 waren wir noch nicht in der Gegend und möglicherweise wurde das alte Postgebäude dort abgerissen? Vielleicht kann uns ein Basler mehr darüber berichten. Es gibt dort immer noch eine Post und das Bahnhofsgebäude wird gerade renoviert und endlich sind Lifte eingebaut worden. Lörrach ist die unmittelbare Grenzstadt zu Basel. Auf die folgende Ansichtskarte vom alten Bahnhof in Lörrach bin ich besonders stolz. Das Lörracher Bahnhofgebäude wurde die letzten Jahre gründlich renoviert und aufgefrischt. Was wir hier aber sehen, sind 5 Gleise und 3 Überdachungen! Heute sind es nur noch 3 Gleise und 2 Überdachungen. Im Hintergrund sehen wir den alten Güterumschlagsbahnhof und den Turm der Burgruine Rötteln und die südlichen Ausläufer des Schwarzwaldes. Der Autoverkehr, der heute die Stadt trotz einer schönen Fußgängerzone dominiert, schien im Jahr 1908 noch nicht wirklich da gewesen zu sein. Die Bahnlinie im Hauptbahnhof Lörrach führt südlich nach Basel in die Schweiz und nördlich nach Zell im Wiesental, früher sogar noch weiter auf schmalen Spuren bis nach Todtnau. In Schopfheim gab es eine Abzweigung nach Wehr, in letzter Zeit flammte die Diskussion wieder auf, diese Bahnlinie ebenso wie die Kandertalbahn von Weil am Rhein (Haltingen) nach Kandern wiederzubeleben. Ich habe oft das Gefühl, die Menschen haben keine so Motivation mehr wie im 19. Jahrhundert, etwas anzupacken. Schließlich dient es ja ihnen selbst. Die Schweiz kann und muss und da ein Vorbild sein, womit wir wieder in Basel gelandet wären. Ich sage das nicht eigennützig, sondern es ist Teil meiner Lebenserfahrung. Auch die Korrespondenz ist nicht von schlechten Eltern und heimatmuseumtauglich. Die Familie Koechlin hat sehr viel für die Textilindustrie und den Wohlstand im Wiesental getan (KBC etc.). Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 09.09.2024 17:43:02 Gelesen: 43179 # 16
@ 10Parale [#15] Guten Abend Stephan, danke, dass Du Dich nochmals mit der Karte aus Basel befasst hast. Ja, das dort zu sehende Postgebäude ist abgerissen und aus Kriegszeiten als "Basel Transit" bekannt. Abgebildet ist nicht der ganze "Rheingold", sondern nur die Lokomotive, die man für den Fernschnellzug hergerichtet hatte.  Und zu Lörrach verweise ich u.a. auf [1] Es muss ja nicht immer das Gebäude sein. Die Bahnhofsgleise tun es auch. Hab einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=235087
reichswolf Am: 09.09.2024 18:19:19 Gelesen: 43170 # 17
Hier ein paar Karten mit dem Motiv Aachen Hauptbahnhof [1]. Die erste Karte ist 1914 gelaufen, die Ansicht ist ungefähr aus dieser Zeit. Der Vorplatz sieht heute ganz anders aus. Das Denkmal (UNSEREN IN DEN KRIEGEN 1866.1870.1871. GEFALLENEN SOEHNEN), 1869–1872 von Friedrich Drake [2] geschaffen, und auch der dazugehörige Teich sind schon lange verschwunden. Drake war übrigens auch der Schöpfer der Viktoria auf der Berliner Siegessäule. Auch die Straßenbahn, die hier noch zu sehen ist, existiert heute nicht mehr. Die Aachener Straßenbahn bestand von 1880 bis 1974. Das nächste Bild ist ungefähr aus der gleichen Zeit, gelaufen ist die Karte 1916. Allerdings scheint hier Sommer zu sein, zumindest sind die Bäumchen jetzt belaubt. Die letzte Karte ist 1938 gelaufen, und hier sind jetzt deutlich Veränderungen zu erkennen. Verschwunden ist das Denkmal, und links im Bild erkennt man das 1930 fertiggestellte Haus Grenzwacht, ein städtisches Verwaltungsgebäude mit interessanter Geschichte [3]. LG Christoph [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Aachen_Hauptbahnhof [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Drake [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Grenzwacht
Seku Am: 10.09.2024 11:02:28 Gelesen: 43132 # 18
@ reichswolf [#17] Hallo Christoph, schöne Karten aus Aachen, die Du uns zeigst. Nicht weit von da liegt der Bahnhof Herbesthal an der Strecke nach Lüttich in Belgien. Herbesthal [1] war ein Grenzort zwischen den Königreichen Belgien und Preußen. Der dortige Bahnhof an der Bahnstrecke Aachen-Lüttich (eröffnet 1843) war der älteste europäische Grenzbahnhof. Als Folge des Versailler Vertrags kam der bis dahin von den Preußischen Staatsbahnen betriebene Bahnhof zusammen mit dem Gebiet von Eupen-Malmedy 1920 an Belgien und wurde von der belgischen Staatsbahn SNCB übernommen.   Diese Karte ging 1917 nach Burg im Kreis Dithmarschen in Holstein Auch diese Karte wurde 1917 verschickt und zwar nach Friedland in Mecklenburg Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag Günther [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Herbesthal[
reichswolf Am: 10.09.2024 23:54:46 Gelesen: 43096 # 19
@ Seku [#18] Ich habe eine Karte in meiner Sammlung, die deiner ersten sehr ähnelt. Das Motiv ist identisch, aber der Bildausschnitt ist minimal anders (meine Karte zeigt unten und rechts etwas mehr), und bei mir fehlt die Beschriftung Deutschland / Belgien. Außerdem ist der Text komplett unterhalb des Signals. Der Verlag ist aber der selbe. Da die Unterschiede marginal sind, zeige ich die Karte nicht. Stattdessen zeige ich erstens eine Karte von 1917 mit dem Dortmunder HBf mit dem Freistuhl. Letzterer war im Mittelalter ein Frei- oder Femegericht. Als 1910 der Hauptbahnhof vergrößert und der Vorplatz umgestaltet wurde, musste die Überbleibsel des Freistuhls, eine Steinbank und die Femelinde (auf die man 1847 beim Bau des ersten Bahnhofes an diesem Platz noch Rücksicht genommen hatte) ihren Originalplatz räumen. Sie wurden auf die im Bild zu sehende halbrunde Plattform umgesetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurde dann beides zerstört. Heute erinnert nur noch ein Denkmal an den Freistuhl. Dann möchte ich noch zwei Karten mit jeweils mehreren Bildern aus Rastatt (1915) und Chemnitz (1917) vorstellen. Beide Karten zeigen neben anderen wichtigen Gebäuden der Städte eben auch den Bahnhof. Im Vergleich mit heutigen Bildern scheint mir der Chemnitzer Bahnhof deutlich stärker verändert als der Rastädter, was aber durch die Zerstörungen des letzteren im 2. Weltkrieg verständlich ist. Zu guter Letzt noch eine Karte von 1917, die den Berliner Alexanderplatz zeigt. Darauf ist auch der Bahnhof zu sehen. Auch dieser Bahnhof hat die Zeiten nicht unverändert überstanden. Die Bahnsteighalle musste Mitte der Zwanziger Jahre erneuert werden, da sie (bedingt durch den Krieg) zu lange nicht in Stand gehalten wurde. Im nächsten Krieg wurde der Bahnhof bei Luftangriffen schwer beschädigt. LG Christoph
Seku Am: 12.09.2024 10:11:03 Gelesen: 43044 # 20
Als es noch üblich war, dass sich Reisende per Karte an- oder abmeldeten gab es solche mit "Gut angekommen", "Ich komme" oder auch "Wir kommen". Meist waren darauf Züge in der Landschaft. Aber auch Abbildungen mit dem Bahnhof gab es. Wie diese hier: Sie zeigt den Hauptbahnhof in Leipzig mit einem ausfahrenden Personenzug. Auf der Abbildung sind die Masten der neuen Elektrifizierung zu erkennen, die um 1935 begann. Geschrieben wurde die Karte 1943, abgesandt wohl in einem Umschlag, da darauf keine Anschrift und Abstempelung zu sehen ist. Als Fotograf ist D.T.V. Lpz. vermerkt, verlegt wurde sie im Nordsee-Verlag, Wilhelmshaven. Ich wünsche allen Betrachtern einen schönen Tag Günther
Seku Am: 12.09.2024 14:10:29 Gelesen: 43025 # 21
Dann gab es noch die "Gruß aus ..." - Karten als Mehrbild-Ansichten. Dabei ist meist ein Bahnhof dabei, ist er doch ein bekanntes Gebäude in jedem Ort. Wie hier in Bad Rehburg [1]. Der Ort in Niedersachsen lag einmal an der 1964 für den Personenzugverkehr stillgelegten Steinhuder Meer-Bahn [2] . In diesem Jahr wurde auch die Karte aus Leese nach Holland versandt. Ich wünsche allen einen schönen Nachmittag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Rehburg [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Steinhuder_Meer-Bahn
epem7081 Am: 12.09.2024 19:53:29 Gelesen: 43000 # 22
Hallo zusammen eine alte Ansichtskarte, gelaufen am 6.10.1919, zeigt hier den Bahnhof Bebra wohl noch im Zustand vor dem Ersten Weltkrieg. Der Bahnhof Bebra ist ein Knotenbahnhof im deutschen Personen- und Güterverkehrsnetz in der nordhessischen Stadt Bebra. Er ist Knotenpunkt mehrerer Eisenbahnstrecken. Der Bahnhof befindet sich im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV). Er wurde 1848 eröffnet und bekam schnell eine Schlüsselrolle als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Dadurch entwickelte sich Bebra zur klassischen Eisenbahnerstadt.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Bebra
reichswolf Am: 14.09.2024 13:28:45 Gelesen: 42947 # 23
Meine erste heutige Karte (1914) zeigt den Gare (fr. Bahnhof) du Palais in Lüttich (fr. Liège) mit dem davor liegenden Square Notger und dem Monument Montefiore-Levi. Zum Bahnhof findet man auf Wikipedia folgendes: "Erst um 1900 zur Weltausstellung in Lüttich 1905 wurde der Bahnhof im „gotischen Stil“ von dem Architekten Edmond Jamar neu entworfen. 1979 wurde der Bahnhof von 1900 im Rahmen eines umfangreichen Sanierungsprojekts für den Platz Saint-Lambert abgerissen, und um Platz für eine 1980 in Betrieb genommene unterirdische Bahnstation mit einem oberirdischen Teil zu schaffen. Der Bahnhof erhielt im September 2018 mit der Eröffnung der S-Bahn-Lüttich den Namen Liège-Saint-Lambert." [1] Zur Statue findet sich auf der Homepage der Stadt dieser Text: "Diese von der Provinz Lüttich dem Philanthropenpaar Montefiore-Levi gewidmete Statue wurde 1911 am Square Notger am Rande des Teichs unweit der Place Saint-Lambert errichtet. Es wurde von einem monumentalen Steinsockel eingerahmt. Dieses Denkmal war das Ergebnis eines Wettbewerbs, der allen belgischen Künstlern offen stand und 1908 von der Provinz Lüttich organisiert wurde. Das von Oscar Berchmans, einem Schüler von Léon Mignon, geschaffene Werk besteht aus einer allegorischen Gruppe in Bronze: Eine junge Frau mit blühenden Formen nimmt zwei gebrechliche und nackte Kinder in ihre Obhut. Das Ganze symbolisiert Nächstenliebe. In den 1970-er Jahren wurde das Montefiore-Levi-Denkmal nach der Zerstörung des Square Notger abgebaut und in einem Depot in der Stadt Lüttich gelagert. Es wurde im April 1995 restauriert und im Innenhof des Hôtel Somzé, Sitz des Umweltrats, in der Féronstrée 94 installiert. Am 29. August 2012 wurde die Statue auf Wunsch des Architekten Claude Strebelle im Zuge der Erweiterung des Palais de Justice an ihren Platz unweit ihres ursprünglichen Standorts zurückgebracht" Die zweite Karte (1915) zeigt einen in meinen Augen besonders interessanten Bahnhof, nämlich Lille-Flandres in Lille. Auf meiner Karte allerdings heißt der Bahnhof NORDBAHNHOF, wie am Gebäude zu lesen ist. Das liegt natürlich an der Besetzung der Stadt durch deutsche Truppen, nachdem Lille zur Offenen Stadt erklärt wurde, d.h., dass die Franzosen auf die Verteidigung verzichtet haben. "Die Fassade des Empfangsgebäudes des Bahnhofes integriert die dorthin translozierte Front des ehemaligen Pariser Belgischen Bahnhofs, des Vorgängerbahnhofs des dortigen Gare du Nord, ergänzt um ein zusätzliches Stockwerk und einen Uhrturm." [2] Weiterhin spannend ist, dass die Bahnhofshalle von Lille im Ersten Weltkrieg demontiert und in Speyer wieder aufgebaut für die Flugzeugproduktion der Pfalz-Flugzeugwerke genutzt wurde. [3] Heute ist auf dem Gelände das Technik-Museum der Stadt Speyer. [4] Die letzte Karte (1917) zeigt den Bahnhof in Spincourt in Frankreich an der Strecke Conflans-Jarny nach Longuyon. Die deutsche Armee besetzte die Gemeinde von 1914 bis 1918. Das Bahnhofsgebäude wurde zwischen 1987 und 1991 abgerissen, aber die Bahnstrecke ist noch aktiv und elektrifiziert. [5] LG Christoph [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Li%C3%A8ge-Saint-Lambert [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Lille-Flandres [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Lille [4] http://wikimapia.org/5790949/de/ehemalige-Bahnhofshalle-der-Stadt-Lille-Frankreich [5] https://www.eisenbahn-postkarten-museum.de/
Seku Am: 14.09.2024 21:31:40 Gelesen: 42910 # 24
Der Bahnhof List auf der Insel Sylt war bis zur Stilllegung der schmalspurigen Inselbahn [1] (1970) der nördlichste Bahnhof Deutschlands. Der Borgward-Triebwagen [2] auf der Ansicht wurde Anfang der fünfziger Jahre auf der Insel eingesetzt. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sylter_Inselbahn [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sylter_Inselbahn#Die_Fahrzeuge
Seku Am: 16.09.2024 11:17:41 Gelesen: 42854 # 25
Der Hauptbahnhof Stuttgart [1] wird gerade umgebaut und hat schon viel Ärger ausgelöst. Hier nun eine Ansicht von der Gleisseite mit dem markanten Uhrturm. Entstanden um 1940. Den bekannten Mercedes-Stern erhielt der Turm erst 1952. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_Hauptbahnhof#Der_heutige_Hauptbahnhof
Seku Am: 17.09.2024 20:13:47 Gelesen: 42798 # 26
Wer in Zusammenhang mit Bahnhöfen an Leipzig denkt, der denkt sofort an den Hauptbahnhof. Doch gab es da einen anderen sehr interessanten Bahnhof, den Bayrischen Bahnhof [1] . Wie der Name schon erahnen lässt, kamen da die Züge aus dem Bayerischen Nachbarland an. Heute ist da ein Restaurant untergebracht und es gibt fränkische Küche (!) Bayrischer Bahnhof 1899 und 1902 Habt einen schönen Abend Günther [1] https://www.bayerischer-bahnhof.de/geschichte/
10Parale Am: 19.09.2024 20:11:34 Gelesen: 42732 # 27
@ Seku [#26] Ein wunderschöner Bahnhof da in Leipzig (Bayerischer Bahnhof). Ich freue mich soviel altehrwürdige Bahnhöfe bewundern zu dürfen. Heute war ich in meinem Lieblings-Antiquariat in meiner Stadt und fand dort diese wundervolle alte Ansicht des Hauptbahnhofs in Mannheim. Der steht heute noch so da, nur das Dachgebäude mit dem grünen Dach ist einem Glasaufbau gewichen. Anders wie kleinere Bahnhöfe im Schwarzwald (die einen allzu frühen Tod sterben mussten, z.B. Schönau oder Todtnau) war auf dieser Hauptstrecke sehr schnell ersichtlich, dass Mannheim einmal ein wachsender Verkehrsknotenpunkt werden würde. Die Geschichte und die Zukunft kann man nachlesen. Auch hier sehen wir wieder ein typisches Bahnhofsgebäude mit monumentalen Ausmaßen. Da sagte sogar der Antiquar, dass Bahnfahren früher "monumentaler" war, was immer er damit meinte. Auch Straßenbahnfans kommen hier auf ihre Kosten. Abgeschlagen am 16.7.16 fand die Karte ihren Weg nach Emmendingen an eine Pflegerin einer ?Anstalt. Freigemacht mit 5 Pfennig Germania Deutsches Reich. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 22.09.2024 08:20:16 Gelesen: 42652 # 28
@ 10Parale [#27] Guten Morgen Stephan, schöne Karte, die Du da lieferst. Etwas stutzig gemacht hatten mich die Flaggen. Eine Recherche ergab: Es sind die Stadtflaggen. Weiters mit einer Ansicht aus Saarbrücken: Als ich folgende Karte sah, meinte ich, nanu ein Sarrebruck in Frankreich. Gab es das überhaupt? Beschrieben wurde sie 1927, dazu auch noch in französischer Sprache. Aber dann sah ich das Bahnhofsschild "Saarbr. Hbf." [1] Eine Anfrage in Saarbrücken ergab folgende Antwort: es war absolut üblich, dass Postkarten aus Saarbrücken zugleich mit dem Aufdruck „Sarrebruck“ versehen waren. In den 1920-er Jahren waren aufgrund der politischen Situation beide Aufdrucke sogar fast üblich. Dazu informiert Wikipedia: Von 1920 bis 1935 stand das „Saargebiet“ (so der damalige Name) unter der Verwaltung des Völkerbundes und es befand sich das Land unter französischem Einfluss. Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sonntag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Saarbr%C3%BCcken_Hauptbahnhof#Erstes_Bahnhofsgeb%C3%A4ude_(%E2%80%9EInselgeb%C3%A4ude%E2%80%9C)
reichswolf Am: 22.09.2024 13:58:07 Gelesen: 42613 # 29
Ich zeige heute einen etwas anderen Bahnhof [1], nämlich die Schwebebahnstation Hauptbahnhof [2] in Wuppertal, die nach dem benachbarten Hauptbahnhof benannt ist. Auf der Karte, die am 13.08.1926 per Bahnpost ( AACHEN - DORTMUND BAHNPOST Z. -407.) gelaufen ist, sieht man den zweiten an dieser Stelle erbauten Bahnhof, der erst wenige Monate zuvor, am 20.03.1926, fertiggestellt worden war. Der Vorgängerbau ist in Link [3] zu sehen. [1] Bitte, bitte, schickt mir keine Belehrungen darüber, ob das ein Bahnhof im engeren Sinne ist oder nicht. [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Schwebebahnstation_Hauptbahnhof [3] http://politische-runde.blogspot.com/2013/10/elberfelder-badewanne-revisited.html
reichswolf Am: 22.09.2024 14:59:05 Gelesen: 42602 # 30
@ reichswolf [#29]

Ich bin hier raus.
epem7081 Am: 23.09.2024 14:28:53 Gelesen: 42551 # 31
Hallo zusammen aus meiner „Familienschatztruhe“ eine alte Lithografie mit dem Bahnhof von Bremen. Am 27.8.1899 in BREMEN zur Post gegeben erreichte diese Karte meinen Großvater am Folgetag in Burgsteinfurt, heute Steinfurt. Leider wurde in meinen Kindheitstagen - und das geht inzwischen bis auf 80 Jahre zurück - das Kartenmaterial als ideales Beschäftigungselement entdeckt. Mit feinen Nadelstichen den Konturen nachgefahren und mit höchst eigenwilligen Versuchen die Briefmarken abzulösen, hat zu heute bedauernswerten Zuständen geführt. Glück im Unglück, dass diese misshandelten Objekte nicht schon vor Jahrzehnten entsorgt wurden, sondern immerhin noch einen Eindruck vergangener Herrlichkeit erahnen lassen. Bremen Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof in der Stadtgemeinde Bremen, im Zwei-Städte-Staat Freie Hansestadt Bremen und in der Metropolregion Nordwest. Er befindet sich nordöstlich der Innenstadt in der Bahnhofsvorstadt.[1] Mit bedauerlichen Sammlergrüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bremen_Hauptbahnhof
Seku Am: 23.09.2024 19:41:42 Gelesen: 42524 # 32
Frankreich 2021 - Der Pavillon du Lac, ehemaliger Bahnhof von Néris les Bains [1], an der stillgelegten Strecke nach Montluçon. Er wurde in ein Kongresszentrum umgewandelt. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1931. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhofsgeb%C3%A4ude_(N%C3%A9ris-les-Bains)
epem7081 Am: 24.09.2024 09:54:09 Gelesen: 42483 # 33
Hallo zusammen,

ein weiteres Stück aus der “Familienschatztruhe“: vom 19,3.1916 eine Feldpostkarte mit dem Bahnhof Salzkotten



Salzkotten hat zwei Bahnhöfe an der Bahnstrecke Hamm–Warburg, Salzkotten und Scharmede. Zur Taktminute treffen sich am Salzkottener Bahnhof die Züge der RB89. [1]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.m.wikipedia.org/wiki/Salzkotten
Seku Am: 24.09.2024 09:58:19 Gelesen: 42481 # 34
Guten Morgen in die Runde, für gewöhnlich zeigen Mehrbildkarten verschiedene Gebäude und Sehenswürdigkeiten von einem Ort; dabei meist auch der Bahnhof. Hier eine Mehrbildkarte von Espelkamp-Mittwald über Lübbecke in Westfalen. Sie zeigt den Bahnhof aus drei verschiedenen Perspektiven. Der Ort liegt an der zum Teil stillgelegten Bahnstrecke Bünde–Bassum [1]. Die Postkarte wurde 1961 nach Güstrow in Mecklenburg versandt. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_B%C3%BCnde%E2%80%93Bassum
epem7081 Am: 26.09.2024 17:17:43 Gelesen: 42338 # 35
Hallo zusammen, hier eine ungelaufene Ansichtskarte vom Hauptbahnhof Frankfurt a. M., vermutlich aus der Zeit um den 1. Weltkrieg. Aus drei mach eins könnte man zur Bahnhofsgeschichte feststellen: Bevor der Hauptbahnhof auf dem Galgenfeld gebaut wurde, standen am damaligen Stadtrand, der Gallusanlage, dem Areal des heutigen Bahnhofsviertels, die drei Westbahnhöfe als Endpunkte der Taunusbahn, der Main-Weser-Bahn und der Main-Neckar-Bahn. Am 18. August 1888 konnte nach nur fünf Jahren Bauzeit der Centralbahnhof Frankfurt eingeweiht werden. In den nächsten Jahren entstand das östlich des Empfangsgebäudes liegende Bahnhofsviertel, ein Areal, das bis etwa 1900 vollständig bebaut wurde. Bis zum Bau des Leipziger Hauptbahnhofs 1915 war der Frankfurter Hauptbahnhof der größte Bahnhof Europas. [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_(Main)_Hauptbahnhof
Seku Am: 27.09.2024 06:48:43 Gelesen: 42289 # 36
Kürzlich erschien von mir in einer Reutlinger Zeitung ein Bildbericht über den Münsinger Bahnhof. Nun erhielt ich von einer Leserin einen Anruf mit der Frage, ob ich an alten Ansichten mit Bahnhöfen und Eisenbahnbrücken interessiert sei. Ich zeigte Interesse und bekam gestern Post. Die Karten stammen aus der Zeit von vor und während des I. Weltkrieges und gingen an die Mutter der Leserin. Zwei Bahnhofsansichten zeige ich hier gerne: Hagenau i.. Els. (heute Haguenau) [1] Haguenau liegt an der Bahnstrecke Vendenheim–Wissembourg [2] sowie an der Bahnstrecke Haguenau–Falck-Hargarten [3], letztere wird nur noch bis Niederbronn-les-Bains, von Haguenau aus, befahren. Eine Reaktivierung der Strecke über den Rhein ins badische Rastatt [4] ist geplant. Roth am See (heute Rot am See) [5] Rot am See liegt an der Bahnstrecke Crailsheim–Königshofen [6] Ich wünsche allen ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hagenau [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Vendenheim%E2%80%93Wissembourg [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Haguenau%E2%80%93Falck-Hargarten [4] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Steinbourg%E2%80%93Rastatt#Haguenau%E2%80%93R%C5%93schwoog%E2%80%93Rastatt [5] https://de.wikipedia.org/wiki/Rot_am_See [6] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Crailsheim%E2%80%93K%C3%B6nigshofen
wajdz Am: 27.09.2024 23:49:12 Gelesen: 42249 # 37
s/w Ansichtskarte (Fot. W. & Tr. Röhrig Nr.6) „Frankfurt a. Main – am Hauptbahnhof“ Frankfurt/Main – Wiesbaden- Dotzheim Bund MiNr 128, 20.06.1951 / Steuermarke „Notopfer Berlin“ Wellenstempel (15) FRANKFURT (MAIN) 2 · 3.10.51 · o MfG Jürgen -wajdz-
Seku Am: 28.09.2024 07:27:55 Gelesen: 42235 # 38
Der Hauptbahnhof von Frankfurt a. M. [1] um 1900. Im ersten Wagen hinter der Lok des Güterzuges wird wohl Leuchtgas transportiert. Das wurde damals für die Beleuchtung von Personenwagen, Lok- und eventuell Bahnhofslaternen benötigt. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_(Main)_Hauptbahnhof
epem7081 Am: 28.09.2024 12:42:38 Gelesen: 42204 # 39
Hallo zusammen eine weitere Karte aus dem Fundus meines Großvaters stammt vom 16.8.1919 und zeigt den Bahnhof Hervest-Dorsten. Der Bahnhof Hervest-Dorsten ist ein Durchgangsbahnhof und war einer von sechs Turmbahnhöfen in Nordrhein-Westfalen. Er befindet sich im Stadtgebiet von Dorsten. Der Bahnhof selbst war Kreuzungspunkt zweier nebeneinander liegenden, eingleisigen Hauptstrecken mit einer ebenfalls eingleisigen Hauptstrecke. Dabei verlaufen die Strecken Dorsten–Coesfeld und Dorsten–Borken in Nord-Süd-Richtung im oben liegenden Teil. Die stillgelegte Strecke Haltern–Wesel im unten liegenden Teil in Ost-West-Richtung ist zu Beginn der 2010er Jahre zurückgebaut worden. Inzwischen wird auf der ehemaligen Trasse Gewerbe angesiedelt.[1][2] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Hervest-Dorsten [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Turmbahnhof
epem7081 Am: 29.09.2024 09:21:13 Gelesen: 42154 # 40
Hallo zusammen, in meinen beiden Ansichtskarten vom Bahnhof Münster werden zwei inzwischen nicht mehr gegebene Situationen in Erinnerung gerufen. Die Karte vom 14.7.1942, abgestempelt in RHEINE (WESTF) 2 / a, zeigt den nach Umbau um 1930 entstandenen Vorkriegszustand, der nach Bombenangriffen total zerstört wurde. Auch die Nachkriegsmoderne in der Karte vom 12.9.1960 ist inzwischen Vergangenheit. Münster (Westfalen) Hauptbahnhof ist der bedeutendste Knotenpunkt des Schienenpersonenverkehrs im Münsterland und gehört mit täglich über 60.000 Reisenden der zweithöchsten Preisklasse der DB Station&Service an. Der erste Bahnhof wurde in Münster im Jahr 1848 im Zuge des Baus einer Stichbahn aus Hamm errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand ein Neubau, der 2015 abgerissen wurde. Am 24. Juni 2017 ist der umfangreich renovierte Bahnhof eröffnet worden. Heute führen fünf elektrifizierte Hauptstrecken und vier Regionalstrecken, davon eine ohne Personenverkehr (Bahnstrecke Münster–Warstein der WLE) in alle Himmelsrichtungen. Eisenbahnknotenpunkte für den Güterverkehr gibt es im Münsterland nicht mehr. [1] Einen schöner Sonntag wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Münster_(Westfalen)_Hauptbahnhof
epem7081 Am: 01.10.2024 17:45:36 Gelesen: 42091 # 41
Hallo zusammen, ein weiterer Bahnhof aus Frankfurt am Main in längst verlorener Perspektive: "Frankfurt a.M. Neuer Ostbahnhof". Die Karte ist am 22.6.1915 von FRANKFURT (MAIN) / * SÜD 10 e gelaufen. Der heutige Ostbahnhof wurde von den Preußischen Staatseisenbahnen am 10. März 1913 eröffnet. Der Güterverkehr begann jedoch erst am 1. April und der Personenverkehr am 1. Mai desselben Jahres. Im Zweiten Weltkrieg war der Bahnhof Frankfurt (Main) Ost und sein Güterbahnhof Ziel von Luftangriffen der Alliierten, so z. B. am 28. Mai 1944 und am 17. Februar 1945. Bei letzterem wurden 640 Tonnen Bomben abgeworfen. Der Abwurf streute bis Fechenheim, Offenbach am Main, Rumpenheim und Mühlheim am Main. Das ursprüngliche Empfangsgebäude von 1914 mit der riesigen Eingangshalle brannte im Zweiten Weltkrieg nach einem Luftangriff aus und wurde in der Nachkriegszeit abgerissen. [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Frankfurt_(Main)_Ost
reichswolf Am: 02.10.2024 00:26:36 Gelesen: 42075 # 42
Hier eine Karte mit dem Bahnhof Langemarck, von Engländern und Franzosen zerschossen. Der belgische Ort erlangte im Ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit durch die deutsche Propaganda, die behauptete, dass dort kriegsfreiwillige Schüler und Studenten Deutschland, Deutschland über alles singend über das Schlachtfeld gegen den Gegner angerannt seien und einen wichtigen Sieg errungen hätten, wobei viele der jungen Soldaten gefallen seien. Zumindest das letzte stimmt wohl. Die Karte ist handschriftlich auf den 06.08.1916 datiert und enthält Grüße, ist aber nicht (offen) postalisch befördert worden. Sie wurde von der Nordischen Kunstanstalt Ernst Schmidt & Co (Lübeck) verlegt. (Ans Thema angepasst kopiert aus Der Erste Weltkrieg als Motiv.)
pritt Am: 02.10.2024 10:43:42 Gelesen: 42045 # 43
Hier eine Karte mit dem Bahnhof Čapljina Aus dem Jahre 1904 (serbokroatisch-kyrillisch Чапљина) ist eine Stadt (Grad) in Bosnien und Herzegowina http://yapljina.wikimapia.org/de#:~:text=Capljina%20ist%20eine%20Verbandsgemeinde%20in%20Bosnien%20und%20Herzegowina,%20in%20der https://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Capljina Gruß pritt
Seku Am: 02.10.2024 11:12:02 Gelesen: 42038 # 44
Rumänien - Schäßburg/Sighișoara [1] . Ein Ort in Siebenbürgen, um 1900.



Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Dreykirchen-Kronstadt/Teiuș–Brașov. Die Schmalspurlinie „Wusch“ über Agnetheln/Agnita nach Hermannstadt/Sibiu wurde von den Rumänischen Staatsbahnen (CFR) etappenweise stillgelegt.

Ich wünsche einen schönen Tag

Günther, der sich noch gerne an Schäßburg zurück erinnert.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sighi%C8%99oara
10Parale Am: 02.10.2024 17:13:48 Gelesen: 41999 # 45
@ forum, Bahnhöfe unterliegen dem Zeitgeschehen (Weltenzeit), das merke ich deutlich, wenn ich die wunderbaren Ansichtskarten, die hier gezeigt werden, so betrachte. @ reichswolf [#42] ich finde es toll, dass du den I. Weltkrieg mit hier integrierst, da ist ja nicht mehr viel übrig vom BAHNHOF IN LANGEMARK. Die Ansicht scheint auch unmittelbar nach der Zerstörung entstanden zu sein, eine Menschenmenge sucht in den Trümmern (nach Opfern, Überlebenden?). @ Seku [#44] erst letztes Jahr bin ich mit der rumänischen Eisenbahn von Sibiu nach Sigishoara gefahren. Die Fahrt dauerte über 6 Stunden, was natürlich schildkrötenmäßig ist, aber es gibt da unzählige kleine Stationen als Zwischenhalt und die Gleisbette bzw. Schienen bedürften auch mal der Erneuerung. Aber das scheint im Moment nicht oberste Priorität zu haben. Dennoch hat sich der Bahnhof in Sibiu beispielsweise sehr zum Positiven verändert. In Schäßburg befindet sich übrigens das Geburtshaus von Vlad Tepes. Damals gab es noch keine Züge und die Osmanen überfielen das Land in Raubzügen. Heute zeige ich ein Bild des Badischen Bahnhofs in Basel. Noch heute steht dieses imposante Quergebäude sozusagen an den Toren zur Stadt am Rheinknie. Eine Tram- und Bushaltestation verbindet die Reisenden auf der Nord-Südschiene von Deutschland kommend mit der wunderbaren Stadt Basel, die immer einen Besuch wert ist. Wer weiter in die Schweiz reisen möchte, bleibt im Badischen Bahnhof im ICE sitzen (wenn er fährt) und kommt dann zum Schweizer Bahnhof SBB. Von dort aus gehen Züge in die gesamte Schweiz, zurück nach Deutschland und Europa, aber auch südwärts weiter nach Italien und westwärts nach Frankreich. Wer Lust hat, kann von Basel aus auch mit dem Nachtzug nach Prag reisen. Früher ging eine Linie bis Moskau und wenn man Glück hat, macht am SBB auch mal der Orientexpress ein Zwischenhalt. Wer vom Basel Badischen Bahnhof in Südschwarzwald reisen möchte, kann dies mit der S-Bahn tun. Dann startet er auf deutschem Boden in der Schweiz, passiert Schweizer Boden und landet in Lörrach-Stetten an der ersten Station nach der Grenze. Dort will man das Schienennetz wieder 2-gleisig ausbauen, doch wie immer geht es dabei auch um die Finanzierung und die Machbarkeit. Der Worte sind viel, es bedarf der Taten. Liebe Grüße aus dem Dreiländereck 10Parale
Seku Am: 02.10.2024 19:45:54 Gelesen: 41987 # 46
@ 10Parale [#45]

Hallo Stephan,

danke, dass Du uns eine Karte vom Bahnhof Basel Badischer Bahnhof zeigst. Ich liefere eine vom Basel Bundesbahnhof [1], der wie schon geschrieben, ein Tor zur gesamten Schweiz bildet.



Ich wünsche einen schönen Feiertag

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Basel_SBB
Seku Am: 03.10.2024 19:05:33 Gelesen: 41951 # 47
Bahnhof Hölle 1905 - Wenn wir von der Höllentalbahn hören, denken wir sofort an die im Schwarzwald südlich von Freiburg im Breisgau. Aber es gibt noch eine und zwar im Frankenwald in der Nähe von Hof. Es ist das südliche Teilstück der Bahnstrecke von Triptis in Thüringen nach Marxgrün in Franken [1]. Die Teilstrecke ist stillgelegt, eine Wiederbelebung wird angestrebt. Siehe auch hier [2]. Das markante Gebäude auf der rechten Bildhälfte ist das Gasthaus zum "König David". Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Triptis%E2%80%93Marxgr%C3%BCn [2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=283330
epem7081 Am: 04.10.2024 08:49:24 Gelesen: 41875 # 48
Hallo, zusammen, aus der Ansichtskartensammlung aus der Zeit um den 1. Weltkrieg hier die ungelaufene Karte mit der Ansicht vom Bahnhof Brugg im Kanton Aargau. Die Aufnahme entstand auf jeden Fall vor der Elektrifizierung (ab 1925) der Bahnstrecke. Der erste Brugger Bahnhof war eine einfache Holzständerkonstruktion. Daneben entstanden zwei Güterschuppen, ein Lokomotivdepot und eine Drehscheibe. Der Holzbau wurde 1867/68 durch ein repräsentatives Gebäude aus Muschelkalkstein ersetzt (der heutige Mittelteil). Verantwortlicher Architekt war Jakob Friedrich Wanner, das Baumaterial stammte teilweise von früheren Bahnhofbauten in Zürich. Durch den Bau zweier weiterer Strecken entwickelte sich Brugg zum Eisenbahnknotenpunkt. Das Bahnhofsgebäude erhielt zwischen 1918 und 1921 durch den Anbau zweier Seitenflügel seine heutige Gestalt (nach Plänen von Albert Froelich). Die überdachten Mittelbahnsteige wurden 1934 errichtet und durch Unterführungen erschlossen.[1] Mit freundlichen Sammlergrüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Brugg
Seku Am: 04.10.2024 15:45:44 Gelesen: 41850 # 49
An der Schwarzatalbahn [1] in Thüringen liegt der Bahnhof Meuselbach-Schwarzmühle [2]. Er befindet sich nicht weit von der Oberweißbacher Bergbahn. [3] Die Karten wurden 1955 und 1968 gedruckt. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Rottenbach%E2%80%93Katzh%C3%BCtte [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Meuselbach-Schwarzm%C3%BChle [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Oberwei%C3%9Fbacher_Bergbahn
10Parale Am: 04.10.2024 19:49:15 Gelesen: 41835 # 50
@ Seku [#46] Vielen Dank für die Ergänzung. Als am 30. Juli 1845 der Freiburger Hauptbahnhof in Anwesenheit von Großherzog Leopold mit Familie eröffnet wurde, donnerten Salutschüsse vom benachbarten Schlossberg. Der Postkutschenverkehr in Richtung Offenburg wurde damals eingestellt. In den Süden ging es zunächst bis Richtung Schliengen. Die Höllentalbahn (Eröffnung 1887) verband im Laufe der Jahre Freiburg mit dem Südschwarzwald und Donaueschingen. Ergänzend kam die Breisach-Bahn hinzu und, die Elztal- und Münstertalbahn. Das folgende Bild stammt aus dem Jahr 1908 und zeigt die Vorderseite des Bahnhofes mit dem Türmchen. Wir sehen abfahrbereite einspännige Kutschen, einen Mann mit einem Handkarren und im Hintergrund sogar die Straßenbahn, die bereits 1901 elektrifiziert wurde. Interessant der Pferdemist auf der Straße. Heute gesuchter Dünger. Diese Postkarte des Weltpostvereins ist nach Rouen in Frankreich adressiert worden, zeigt aber keine Beförderungsspuren. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 04.10.2024 21:21:39 Gelesen: 41825 # 51
Russland - Bahnhof Tscheljabinsk (russisch Челябинск) am Ural – Die Karte ging auf die Philippinen, wo ich sie dann kaufte. Der Bahnhof von Tscheljabinsk  wurde 2005 zum besten Bahnhof Russlands gewählt und ist bis heute ein zentraler Verkehrsknotenpunkt von überregionaler Bedeutung. Hier kreuzen sich die West-Ost-Bahntrasse durch ganz Russland von Moskau nach Wladiwostok und die Hauptstrecke von Jekaterinburg südwärts nach Qaraghandy in Kasachstan. Aus Deutschland konnte man Tscheljabinsk mit einer wöchentlich verkehrenden Kurswagenverbindung aus Berlin ohne Umstieg mit einer Fahrzeit von 72 Stunden und 18 Minuten erreichen; diese Verbindung wurde zum Fahrplanwechsel 2013 gestrichen. (Quelle: Wikipedia) Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
muemmel (RIP) Am: 04.10.2024 23:31:11 Gelesen: 41805 # 52
Guten Abend in der Runde, bekanntlich bin ich ja mit dem INFLA-Virus infiziert, aber mit einem alten Bahnhof kann ich auch dienen: Das Bild zeigt den Hauptbahnhof der Stadt Rheydt und stammt wohl aus der Zeit um den WK I. Nach der Gebietsreform 1975 wurde Rheydt nach Mönchengladbach eingemeindet und letztere Stadt war nun die einzige deutsche Stadt mit zwei Hauptbahnhöfen. Bis Ende der 1940er-Jahre wohnten wir schräg gegenüber in einer Dachwohmumg mit herabbröckeldem Putz, aber man musste ja froh sein, überhaupt ein Dach überm Kopp zu haben. Jedenfalls gab es immer aufregende Dinge im Umfeld des Bahnhofs zu sehen. Besonders spannend war die Ankunft eines Zirkus´, der in Rheydt "entladen" wurde und die Elefanten einer nach dem anderen mit dem Rüssel am Schwanz fassend, den Weg zum Zirkusplatz fußläufig antraten. Grüßle Mümmel
Seku Am: 05.10.2024 06:28:24 Gelesen: 41791 # 53
@ muemmel [#52] Besonders spannend war die Ankunft eines Zirkus, der in Rheydt "entladen" wurde und die Elefanten Guten Morgen Harald, sah das dann so aus ? Erlangen, 1977 Habe ein schönes Wochenende Günther
muemmel (RIP) Am: 05.10.2024 11:38:59 Gelesen: 41773 # 54
@ Seku [#53] Moin Günther, so in etwa sah es tatsächlich aus, nur die Waggons waren deutlich älterer Bauart. Als kleiner Dreikäsehoch konnte ich das alles nur vom Fenster aus sehen und die "Entladung" fand auf der Rückseite des Bahnofs statt. Noch ein sonniges Wochenende Mümmel
Seku Am: 06.10.2024 11:11:25 Gelesen: 41692 # 55
In [#49] hatte ich die Oberweißbacher Bergbahn [1] erwähnt. Davon habe ich eine Ansichtskarte des Bahnhofs Obstfelderschmiede. Der Personenzug fährt Richtung Katzhütte. Die Bahn kann ich sehr empfehlen. Besonderes Highlight ist der offene Wagen! Günther [1] https://www.thueringerbergbahn.com/
Seku Am: 08.10.2024 20:01:19 Gelesen: 41585 # 56
@ reichswolf [#29] Danke für das zeigen der Schwebebahnstation, die ursprünglich Döppersberg hieß. Heute heißt sie Hauptbahnhof. Die Karte wurde 1939 nach St. Wolfgang in der Steiermark geschickt. Es folgen zwei Karten des Elberfeld Hauptbahnhof, versandt 1913 nach Paris und 1922 nach Sarajevo. In seiner Geschichte wurde der Bahnhof mehrfach umbenannt. Zunächst hieß er Elberfeld, wenige Jahre später erfolgte die Umbenennung in Elberfeld-Döppersberg und noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Name in Elberfeld Hauptbahnhof geändert. Am 1. September 1930 erhielt der Bahnhof als Konsequenz aus der Gründung der Stadt Wuppertal den Namen Wuppertal-Elberfeld. 1992 erfolgte schließlich die letzte Umbenennung in Wuppertal Hauptbahnhof. (Quelle: Wikipedia) Ich wünsche einen schönen Abend Günther
epem7081 Am: 10.10.2024 09:32:23 Gelesen: 41523 # 57
Hallo zusammen, gerade auf dem Bahnhof M.Gladbach eingetroffen, übermittelt der Schreiber am 8.2.1919 seinen Eltern in RANSART eine kurze Nachricht über das Eintreffen in Deutschland per belgischer Feldpost. Er gehört zu dem Kontingent, das zur Rheinlandbesetzung (1918 - 1930) abkommandiert wurde. Das belgische Feldpostamt Nr. 2 befand sich in dieser frühen Phase wohl in Aachen [1], wo auch vermutlich diese Karte eingeliefert wurde. Später ist das Feldpostamt Nr. 2 dann in Geilenkirchen belegt. Beim Eingangsstempel in Ransart ist offenbar eine Ziffer im Tagesdatum unterschlagen worden. Der Bahnhof M.-Gladbach wurde 1851 eröffnet. 1908 wurde ein neues Empfangsgebäude errichtet. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und zunächst provisorisch wieder hergerichtet. Im Zuge des endgültigen Wiederaufbaus wurde es jedoch von Oktober 1958 bis März 1959 mit einer neu gestalteten vereinfachten Fassade versehen, wobei insbesondere der markante 50 Jahre alte geschwungene Giebel durch eine dem aktuellen Zeitgeist konformere und ebenfalls markante, nun aber betont rechteckige Frontpartie ersetzt wurde. [2] Mit freundlichen Sammlergrüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Belgische_Feldpost#Die_Rheinlandbesetzung_1918–1920 [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Mönchengladbach_Hauptbahnhof
Gernesammler Am: 11.10.2024 19:59:18 Gelesen: 41455 # 58
Hallo Sammlerfreunde, Postkarte von ca.1930 mit Ansicht der Möckernbrücke und im Hintergrund der Lehrter Bahnhof in Berlin. Der Lehrter Bahnhof war einer von ehemals acht Kopfbahnhöfen in Berlin. Ab 1868 gebaut, 1871 eröffnet, war er bis 1951 Ausgangspunkt der Berlin-Lehrter Eisenbahn ins niedersächsische Lehrte. Er befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Hamburger Bahnhofs, der Spree und des Humboldthafens. An seiner Stelle befindet sich heute der Berliner Hauptbahnhof. Gruß Rainer
Seku Am: 16.10.2024 17:25:03 Gelesen: 41321 # 59
Hallo liebe Sammlerfreunde, wer kennt den Ort Eppeleinsberg ? Laut Ansicht gab es da eine Bahnhofswirtschaft. So sollte da auch ein Bahnhof gewesen sein. Bei Google sowie Wikipedia ist dieser Ort nicht zu finden. Auch im "Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas" 1938 mit Ergänzungen bis 1942 ist nichts zu finden. Ich würde mich freuen, wenn jemand aus der Leserschaft helfen könnte. Gruß und einen schönen Abend Günther
Seku Am: 19.10.2024 08:49:05 Gelesen: 41235 # 60
Kürzlich erhielt ich eine Postkarte, sie zeigt den Bahnhof von Charkiw (ukrainisch Харків) [1] in der Ukraine im Jahre 1969. Er wurde am 2. November 1952 eröffnet, um die vorherige Station zu ersetzen, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im gleichen Umschlag war eine Postkarte als Fotomontage. Sie zeigt Menschen 1941 und im April 2022 im selben Bahnhof auf der Flucht. Charkiw ist die Partnerstadt von Nürnberg. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und möge in Charkiw und der gesamten Ukraine bald Frieden einkehren. Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Charkiw#Verkehr
DERMZ Am: 19.10.2024 15:45:56 Gelesen: 41212 # 61
Guten Tag, "Adelebsen? Hier Adelebsen! Soeben eingefahren der Personenzug aus Bodenfelde zur Weiterfahrt nach Göttingen!"- so, oder so ähnlich stelle ich mir die Durchsagen früher am Bahnhof in Adelebsen vor. Anschaulicher ist eine alte Ansichtskarte von ebendort. Mit besten Grüßen Olaf
Seku Am: 26.10.2024 11:14:13 Gelesen: 41010 # 62
Wie alt dürfen Ansichtskarten in diesem Thema eigentlich sein? Seit 20 Jahren kürt die "Allianz pro Schiene" den "Bahnhof des Jahres" [1]. Oft sind es zwei, einmal sogar drei in einem Jahr. Hierzu gibt es Ansichtskarten, von denen ich hier mal sechs Stück vorstelle. 2014 Dresden und Hünfeld 2015 Obstfelderschmiede / Lichtenhain und Marburg 2016 Steinheim und Stralsund Viel Freude beim Betrachten und ein schönes Wochenende Günther [1] https://www.allianz-pro-schiene.de/wettbewerbe/bahnhof-des-jahres/
epem7081 Am: 28.10.2024 11:12:29 Gelesen: 40964 # 63
Hallo zusammen, eine unbeschriebene Ansichtskarte: Zürich - Bahnhofplatz. Aus dem uralten Familienschatz könnte diese Karte mit dem Alfred-Escher-Denkmal [1] vor dem Bahnhof Zürich in die Zeit um die Jahrhundertwende 1900 fallen. Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnhofplatz_(Zürich)&uselang=en#Alfred-Escher-Denkmal
Seku Am: 28.10.2024 17:32:28 Gelesen: 40912 # 64
@ epem7081 [#63] Hallo Edwin, eine schöne Karte vom Hauptbahnhof Zürich [1] . Deine Vermutung mit "um 1900" wurde mir heute aus Zürich bestätigt. Die erste elektrische Tram fuhr dort 1896. Es ist ein sogenannter Kopfbahnhof und wir wollen gleich mal hinter die Fassade sehen. Rechts im Bild sehen wir den Fluss Sihl. Im Hintergrund links neben der Bahnhofhalle steht die Kirche Oberstrass, am Kartenrand ganz links neben den Gleisen das Landesmuseum. Ansichtskarte, versandt im September 1909 nach Italien mit einem passenden Bahnhofsstempel und Mi.-Nr. 113 Ich wünsche allen einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCrich_Hauptbahnhof#Der_Bahnhof_von_1871
Seku Am: 30.10.2024 13:52:02 Gelesen: 40811 # 65
Um 1925 entstand diese Ansicht des Bahnhofs Königssee (Oberbay) [1]. Er war der Endpunkt der Königsseebahn [2] von Berchtesgaden kommend. Im September 1965 fuhr der letzte Zug und die Strecke wurde im März 1971 stillgelegt. Heute befindet sich im Bahnhofsgebäude eine Romy-Schneider-Ausstellung Ich wünsche einen schönen Oktobertag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_K%C3%B6nigssee_(Oberbay) [2] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsseebahn
Briefuhu Am: 07.11.2024 09:02:56 Gelesen: 40698 # 66
Wien Nordbahnhof, gelaufen von Neutitschen nach Zuckmantel in österreichisch Schlesien. Frankiert wurde mit Michel Nr. 188 aus 1916 Wien Nordbahnhof war ein Bahnhof in Wien und wurde 1838 an der heutigen Nordbahnstraße und dem Nordbahnviertel, nördlich vom Praterstern und dessen heutigem Bahnhof Praterstern eröffnet. 1865 in neuem Gebäude in Betrieb genommen, war er bis 1918 als Ausgangspunkt der Kaiser Ferdinands-Nordbahn bzw. der k.k. Nordbahn der wichtigste und größte Bahnhof der Habsburgermonarchie. Da die 1837 im ersten Abschnitt (Floridsdorf–Deutsch-Wagram) in Betrieb genommene Nordbahn die erste Dampfeisenbahn im Kaisertum Österreich war, zählte der ursprüngliche Nordbahnhof auch zu den ältesten Bahnhöfen des Landes.(Wikipedia) Schönen Gruß Sepp
pritt Am: 07.11.2024 13:01:15 Gelesen: 40660 # 67
Bahnhof Rorschach 1910 Diese AK wurde am 23.V.10.XII- nach Oberaach gesendet Ankunft 23.V.10 Gruß pritt https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Rorschach https://de.wikipedia.org/wiki/Oberaach
volkimal Am: 07.11.2024 13:30:20 Gelesen: 40652 # 68
Hallo zusammen, auch der Bahnhof aus Selm ist auf einer alten Ansichtskarte zu sehen: Viele Grüße Volkmar
10Parale Am: 09.11.2024 19:31:54 Gelesen: 40589 # 69
Das ist ja richtig spannend und informativ hier. Es macht richtig Spaß, auf Reisen zu gehen. Heute zeige ich eine s.-w.-Ansichtskarte des Bahnhofs (Zentralbahnhof) von Mailand (Milano) in Italien. Dieses monumentale Gebäude (Mailand ist ein Kopfbahnhof) wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg geplant und ersetzte den kleineren Bahnhof, der dem Ansturm aus dem Norden (Fortschritt durch Tunnelbau etc.) nicht mehr gewachsen war. Auch Mussolini setzte dem Bahnhof seinen Stempel auf und wir sehen nicht nur mythologische Figuren (Pegasus) auf den Giebeln des Gebäudes, sondern insgesamt ein scheinbar mächtiges Gebäude. Von Freiburg bis Mailand braucht es etwas mehr wie 5 Stunden für eine Strecke von gut 300 Kilometern. Mailand ist ein Zentrum der Modeindustrie und das von dort aus geht es weiter nach Süden bis Brindisi und dann auf die Fähren. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 10.11.2024 07:37:15 Gelesen: 40563 # 70
Guten Morgen Stephan, schön die Ansicht aus Mailand. Wie es der Zufall will, bekam ich gestern eine Ansicht aus einem anderen Blickwinkel, den ich hier gleich zeigen muß. Und weiter geht es: Große Bahnhöfe haben wir hier schon viele gesehen. Wie wäre es mit einem kleinen ? Hier der Bahnhof von Reinhardsbrunn, ein Stadtteil der thüringischen Kleinstadt Friedrichroda im Landkreis Gotha. Dort fährt die Thüringerwaldbahn [1] . Die offizielle Bezeichnung des Bahnhofs ist Reinhardsbrunn Bf Auf den Ansichten sehen wir "Gotha-Wagen", wie sie heute noch im historischen Sonderzugverkehr fahren. Die Karten stammen aus den Jahren 1952 und 1960. Ich wünsche allen einen schönen Sonntag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringerwaldbahn
pritt Am: 14.11.2024 00:40:16 Gelesen: 40427 # 71
Bahnhof Stuttgart F Brandseph - Zentralbahnhof Schloßstraße, Außenansicht 1867-68 [1] Bild wurde auf einen Karton gemacht aus dieser Zeit Gruß pritt [1] https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Alter_Hauptbahnhof_Stuttgart#/media/File:F_Brandseph_-_Zentralbahhof_Schlo%C3%9Fstra%C3%9Fe,_Au%C3%9Fenansicht_1867-68_(ZBm168).jpg
Seku Am: 14.11.2024 17:17:19 Gelesen: 40378 # 72
@ pritt [#71] Hallo Pritt, interessant diese Karte aus Stuttgart, so wie man das heute gar nicht mehr kennt. Der heutige Hauptbahnhof [1] wurde von 1914 bis 1928 am heutigen Arnulf-Klett-Platz 500 Meter nordöstlich des Vorgängerbaus gebaut. Er wird gerade umgebaut und hat schon viel Ärger ausgelöst. Hier nun eine Ansicht von der Straßenseite. Entstanden wohl um 1950. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_Hauptbahnhof#Der_heutige_Hauptbahnhof
JohannesM Am: 14.11.2024 22:44:28 Gelesen: 40344 # 73
mit Pferdchen und ohne in der MITROPA und im Speisewagen Beste Grüße Eckhard
epem7081 Am: 15.11.2024 10:21:39 Gelesen: 40285 # 74
Hallo zusammen, heute aus meinem Fundus eine Feldpostkarte vom 4.12.1914 mit dem Bahnhof Kreuz, Ostbahn (Südseite) Von 1847 bis 1848 wurde durch die die Netze-Region hindurch die Strecke der Stargard-Posener Eisenbahn-Gesellschaft gebaut. Einen Bahnhof und einen Ort mit dem Namen “Kreuz” gab es bei deren Inbetriebnahme am 20.06.1848 hier noch nicht. Der Fahrplan dieser Strecke kennt als Bahnstationen in der Region nur Woldenburg [Dobiegniew] und Dratzig  [Drawsko]. Offen ist derzeitig hierbei die Frage, ob es sich bei der Station Dratzig um die spätere Station Dratzigmühle  [Drawski Młyn]  oder gar um Kreuz [Krzyz] handelt.[1] Der Bahnhof und die damit entstandene Siedlung wurden als Kreuz bezeichnet, gehörten aber verwaltungsrechtlich zur Gemeinde Lukatz. Eine im Heimatbrief des Netzekreises im November / Dezember 2003 getroffene Aussage, Lukatz wäre 1851 in Kreuz umbenannt worden, ist nach Lage der Dinge in Frage zu stellen. Am Anfang standen hier nur 17 Häuser in denen 350 Einwohner lebten.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] http://www.ostbahn.eu/html/krzyz.html
Seku Am: 15.11.2024 19:18:36 Gelesen: 40257 # 75
@ JohannesM [#73] Hallo Eckhard, etwas mehr Text hätte ich mir schon gewünscht. Vor allem, wenn ich auf der Suche nach dem Ort bin, fehlt einfach Halberstadt [1] . Und aus welchem Jahr ist die jeweilige Karte ? .... und weiter geht es mit einer Ansicht der Talstation der Nerobergbahn [2] in Wiesbaden. Der dreisprachige Aufdruck erklärt sich wie folgt: 1918 wurde die Stadt von der französischen Armee besetzt und 1925 Hauptquartier der britischen Rheinarmee. Beschrieben wurde die Karte 1927 in französischer Sprache, wohl in einem Umschlag versandt. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Halberstadt [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Nerobergbahn
Seku Am: 18.11.2024 20:42:03 Gelesen: 40146 # 76
Bahnhof Grüntal: Urlaub auf dem Bauernhof kennt jeder, aber Urlaub im Bahnhof - das wäre es doch. Er liegt an der Gäubahn zwischen Eutingen und Freudenstadt im Schwarzwald [1]. Habe jüngst diese Karte erhalten. Ich wünsche allen einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Eutingen_im_G%C3%A4u%E2%80%93Schiltach
Quincy Am: 19.11.2024 18:25:31 Gelesen: 40110 # 77
Wie wäre es denn einmal mit einem Busbahnhof? Busáras - seit den 1960er Jahren der zentrale Busbahnhof in Dublin Die Ansichtskarte wurde am 7. Juli 1970 in Dún Laoghaire (ausgesprochen ungefähr "Dan Lieri"), einer Hafenstadt ca. 10 km südlich von Dublin, abgestempelt. Auf der Rückseite der Karte befindet sich eine Beschreibung des Busáras: Búsaras, der zentrale Busbahnhof, ist ein modernes, viel bewundertes Hochhaus. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass mit diesem Bauwerk ein Trend zu einer Architektur von funktionaler Schönheit begonnen hat, die der Vergangenheit der Stadt würdig ist. Als Hauptsitz der irischen Busgesellschaft, die Teil des irischen Verkehrssystems (Córas Iompair Éireann) ist, beherbergt er zahlreiche Büros über einem geräumigen Foyer mit komfortablen Restaurants, Geschäften und Lounges sowie ein Theater, das Eblana, das für seine erstklassigen Aufführungen bekannt ist. Vom Búsaras aus kann man mit dem Bus in alle Teile des Landes reisen, und während der Sommersaison werden verschiedene Sightseeing-Touren organisiert. Viele Grüße Hans-Jürgen
Seku Am: 19.11.2024 20:24:39 Gelesen: 40093 # 78
Der ehemalige Hauptbahnhof Montevideo [1] in Uruguay, 1913 verschickt. Der Bahnhof ist seit dem 01.03.2003 geschlossen Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Montevideo_Estaci%C3%B3n_Central_General_Artigas
Seku Am: 20.11.2024 20:00:28 Gelesen: 40050 # 79
Der Hauptbahnhof Würzburg [1]. Die Karte wurde 1919 nach Wildenberg in Niederbayern versandt. Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%BCrzburg_Hauptbahnhof
Kieskutscher Am: 22.11.2024 12:12:46 Gelesen: 40003 # 80
Hauptbahnhof von Hamburg um 1933 M.f.G aus Fulda Wolfgang Weber
Seku Am: 22.11.2024 17:09:21 Gelesen: 39979 # 81
Vom Hauptbahnhof Leipzig hatten wir in diesem Thema schon einiges gesehen. Hier eine Karte von einer der riesigen Hallen aus dem Jahr 1914. Die Karte ging als Kriegsgefangenen-Sendung von Leipzig-Lindenau zu einem deutschen Kriegsgefangenen nach Tarbes im Pyrenäenvorland - "Mein liebes Ernstchen" von "Tante Berta". Die Gefangenschaft wird ihm wohl vor dem Tod gerettet haben ? Habt ein schönes Wochenende Günther
10Parale Am: 23.11.2024 17:30:46 Gelesen: 39932 # 82
@ Seku [#81] Die Halle ähnelt sehr der renovierten Halle des Kopfbahnhofs in Basel (SBB). Ich finde, die Bilder geben etwas her vom Gründergeist des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Manchmal wünschte ich mir, wir hätten auch weniger Bedenken und mehr Mumm, wenn wir neue Projekte anpacken. Nach zig Expertisen, die auch nicht umsonst zu haben sind, kommt manchmal das Aus für wirklich lohnenswerte Projekte. Doch das ist ein anderes Thema. Heut erreichte mich diese alte Ansichtskarte aus dem Elsass. Sie wurde am 13.3.1897 in Strassburg mit einer 5 Pfennig frankiert und entwertet. Sie lief nach Bolheim bei Herbrechtingen in Wurttemberg, wo sie einen Tag später mit einem AK-Stempel versehen wurde. Dem Bahnhof vorgelagert ist ein Park zum Flanieren. Ach wie schön war die Zeit! Gruß 10Parale Stephan
Seku Am: 24.11.2024 11:37:50 Gelesen: 39894 # 83
@ 10Parale [#82] Hallo Stephan, eine schöne Karte aus dem Elsass. Ich habe mal gestöbert und eine vom "La Gare Centrale" aus Strasbourg [1] gefunden, die etwa 50 Jahre später entstanden sein muss. Schade, dass der schöne Park davor verschwunden ist. Habt alle einen schönen Sonntag GÜnther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Strasbourg-Ville
Seku Am: 26.11.2024 17:58:22 Gelesen: 39816 # 84
Heute habe ich u.a. diese Karte erhalten: Der Bahnhof Iserlohn-Letmathe [1] wurde 1865 erbaut und liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke [2]. Seit April 2015 betreiben die Iserlohner Werkstätten der Diakonie Mark-Ruhr unter dem Namen Bahnsteig 42 im Bahnhofsgebäude ein Café und einen Kiosk, wo Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam in einer Gruppe arbeiten. Hierzu gehören auch ein angeschlossener Biergarten, ein E-Bike-Verleih und seit 2023 ein Kundencenter der Schienen- verkehrsgesellschaft Vias, das sich im Kiosk befindet und ebenfalls von Behinderten betrieben wird. Darüber hinaus ist hier das Redaktionsteam des Reportage- und Lifestyle-Magazins caput der Iserlohner Werkstätten beheimatet, in dem ebenfalls Menschen mit Handicap mitarbeiten. Das historische Bahnhofsgebäude ist auch das Zuhause einer Wohngruppe für zehn erwachsene Menschen mit Handicap. Ein sehr gutes Beispiel, was man aus einem alten Bahnhof machen kann ! Ich wünsche allen einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Iserlohn-Letmathe [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhr-Sieg-Strecke
Totalo-Flauti Am: 26.11.2024 21:33:49 Gelesen: 39794 # 85
Liebe Sammlerfreunde, der Eilenburger Bahnhof in Leipzig in Ansichten aus den Jahren 1906 und 1913. Der Eilenburger Bahnhof war ein Bahnhof in Leipzig, der von 1874 bis 1942 als Personenbahnhof der Bahnstrecke Leipzig–Eilenburg diente. Ein Großteil des einstigen Bahngeländes ist heute der Lene-Voigt-Park.[1] Mit Lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti. [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Eilenburger_Bahnhof
pritt Am: 01.12.2024 20:11:42 Gelesen: 39688 # 86
Hallo an alle Hier noch einen schönen Bahnhof Grindelwald Noch mit Dampflokomotive Gruß pritt
bedaposablu Am: 01.12.2024 20:55:38 Gelesen: 39681 # 87
@ Seku [#81] Leipziger Hauptbahnhof auf der Vorderseite einer schwarz-weiß Ansichtskarte mit Druckdatum von 1966. Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter
epem7081 Am: 10.12.2024 20:48:38 Gelesen: 39562 # 88
Hallo zusammen, aus meiner Sammlung heute eine Ansichtskarte vom 20.11.1953 mit dem Hauptbahnhof Bielefeld. Der Jugendstilbau mit Natursteinfassaden wurde am 1. Mai 1910 eröffnet. Die Eisenbahntradition in Bielefeld beginnt am 15.10.1847 mit einem provisorischen Fachwerkbau als Bahnhof. Das erste steinerne Empfangsgebäude wurde 1849 fertiggestellt. Es wurde 1885 umgebaut und erweitert.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeld_Hauptbahnhof
epem7081 Am: 17.12.2024 03:49:11 Gelesen: 39471 # 89
Hallo zusammen, die heutige Karte aus meiner Sammlung zeigt den Bahnhof von Bad Saarow-Pieskow. Die Schreiberin teilt am 28.6.1958 ihren Kollegen und Kolleginnen voller Begeisterung mit: "Lieber Bahnhof! Umstehender Bhf ist so hübsch, daß ich mich gleich dorthin versetzen lassen möchte. Er ist aber fast stillgelegt. Nur Schienenersatzverkehr." 1912 wurde die Bahnstrecke Fürstenwalde–Beeskow mit den Bahnhöfen Saarow und Pieskow fertiggestellt. Das repräsentative, heute unter Denkmalschutz stehende Bahnhofsgebäude ist ein Werk des Berliner Architekten Emil Kopp. [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Saarow
Heike Am: 17.12.2024 20:26:02 Gelesen: 39436 # 90
Oh ein schönes Thema! Sehr spannend diese teils prächtigen Bauwerke zu sehen. Ich habe hier eine weitere Ansicht vom alten Bahnhof in Lüttich, dem Gare des Guillemins, verschickt 1913 vor dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Die Karte lief aus Liége über Ghent (evtl wegen der Weltausstellung?) nach Strasbourg. Viele Gruesse Heike
Seku Am: 17.12.2024 21:51:35 Gelesen: 39419 # 91
Hier wieder mal ein kleiner Bahnhof: Bad Salzhausen an der Horlofftalbahn [1] Zunächst eine Ansicht, aufgenommen um 1970 und dann eine etwas später. Heute befindet sich darin eine Gaststätte. Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Beienheim%E2%80%93Schotten
Seku Am: 18.12.2024 11:59:23 Gelesen: 39395 # 92
@ Heike [#90] Hallo Heike, können wir auch die Rückseite sehen? Interessant wäre doch was den Walther dazu bewogen hat, aus dem Manöver eine Karte von Lüttich zu senden. Und wie kommst Du auf Gent ? Gruß Günther
Heike Am: 18.12.2024 13:24:36 Gelesen: 39381 # 93
@ Seku [#92] Hallo Günther, ja, gerne. Leider kann ich meinen Beitrag oben nicht mehr bearbeiten, sonst hätte ich es dort ergänzt. Anbei die Rückseite der Karte. Und jetzt mit Abstand wird mir auch klar, dass die Karte voraussichtlich nicht über Ghent gelaufen ist sondern nur ein 'Werbestempel' für die Weltausstellung dort zu sein scheint. Und meine Transkription: Liège, le 23./X./13. Meine Lieben! Habe Eure Karte mit großer Freude erhalten. Doch wunderte ich mich, dass Ihr noch nicht wisst, dass ich nicht mehr im Fort bin, sondern auf der Citadelle zur Ausbildung der Recruten [sic]. Hier habe ich natürlich ein sehr schönes Leben, denn den ganzen Tag können wir 5 alten Mann schlafen, da die Hänsels schon allein laufen. Wart Ihr schon lange nicht mehr bei Mutter? Das 14te Regiment … ...hatte allein 7 Tage Manöver, aber es war auch nichts zum Lachen. Alles ist aber vorbei, und ich denke, dass ich bis in 60 Tagen schon zu Hause bin und damit endlich die Qual ein Ende hat. Seit [sic] also alle recht herzlichst geküsst von Euerem Walthére
Seku Am: 19.12.2024 21:57:50 Gelesen: 39301 # 94
@ epem7081 [#89] Hallo Edwin, so sieht der Bahnhof heute aus. Im Obergeschoss befindet sich die Ausstellung "Metropole & Provinz" (Berlin & Bad Saarow) des Fördervereins Kurort Bad Saarow. Thematisiert werden hier über 100 Jahre Geschichte von Bad Saarow. Eine weitere kleinere Ausstellung behandelt die jüdischen Spuren in Bad Saarow. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 21.12.2024 20:40:59 Gelesen: 39161 # 95
Guten Abend liebe Leser, nachdem ich im Thema: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" nicht mehr schreiben kann, werde ich diese Karte hier zeigen: Die Ruinen des Bahnhofs von Aspach bei Altkirch im Oberelsaß nach einem Angriff im I. Weltkrieg. Ich wünsche ein friedliches Weihnachtsfest Günther
Seku Am: 24.12.2024 14:49:56 Gelesen: 39042 # 96
Schweden - Bahnhof Råbäck [1] der Kinnekullebanan um 1905 [2] Ich wünsche einen schönen Tag, Günther [1] https://www.raback.se/om-raback/stationen/ [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_G%C3%A5rdsj%C3%B6%E2%80%93H%C3%A5kantorp
Seku Am: 25.12.2024 20:53:51 Gelesen: 38972 # 97
Bekanntlich ist die Semmeringbahn in Österreich UNESCO-Weltkulturerbe [1]

Ich zeige hier den Bahnhof Semmering am gleichnamigen Pass, der der Bahn den Namen gab. Über dem Ort sehen wir das "Silbererschlössl"



Mi.-Nr. 498 von 1929

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther

[1] https://www.unesco.at/kultur/welterbe/unesco-welterbe-in-oesterreich/semmeringeisenbahn
Seku Am: 26.12.2024 16:43:32 Gelesen: 38919 # 98
Und weiter geht es mit einer Karte aus Nürnberg: Hauptbahnhof im September 1939 [1]. Man beachte die vielen Taxis auf dem Vorplatz. "Hierdurch erlaube ich mir herzliche Grüße vom Reichsparteitag in Nürnberg zu senden. Erich G." - Die Karte ging nach Schneeberg im Erzgebirge. Wohl im Umschlag, da keine Marke aufgeklebt. Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberg_Hauptbahnhof
Seku Am: 27.12.2024 20:10:49 Gelesen: 38855 # 99
Frankfurt a. M. um 1900. Wir sehen den Bahnhof Fahrtor am Mainkai. Gesandt 1903 nach Asnières (F).



Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
pritt Am: 28.12.2024 21:12:20 Gelesen: 38809 # 100
Bahnhof Altenburg 1957 https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Altenburg Gruss pritt
Seku Am: 29.12.2024 16:11:04 Gelesen: 38764 # 101
Guten Abend in der Runde,

nachdem ich im Thema: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" nicht mehr schreiben kann, werde ich diese Karte hier präsentieren:



Wir sehen hier den Militärbahnhof vom Lager Elsenborn [1] mit Wachposten und Wachdienst. Die Feldbahn [2] ging von hier aus nach Sourbrodt an der Vennbahn [3]. Nach dem I. Weltkrieg kam der Ort zu Belgien.

Ich wünsche allen einen schönen Jahresausklang

Günther

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Truppen%C3%BCbungsplatz_Elsenborn#Camp_Elsenborn
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Feldbahn_des_Truppen%C3%BCbungsplatzes_Elsenborn
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Vennbahn
angim Am: 29.12.2024 17:13:01 Gelesen: 38750 # 102
HARBIN China seinerzeit Mandschurei, später dann Man Zhou Guo (Mandschukuo): Eine ungebrauchte colorierte Postkarte circa 1920 zeigt den Bahnhof (russ. vokzal). Im Detail sieht man einen frühen PKW, Personen und Pferdegespanne: Viele Grüße Thomas PS: hier noch ein Link, der weiterführt: https://de.wikipedia.org/wiki/Ostchinesische_Eisenbahn
Seku Am: 03.01.2025 08:18:46 Gelesen: 38642 # 103
Eine Ganzsachenkarte vom Bahnhof in Wladiwostok. Er ist der Endbahnhof der Transsibirischen Eisenbahn, von Moskau aus auf einer 6-tägigen Reise erreichbar. Vor dem Ukraine-Krieg gab es Sonderzüge für Touristen auf dieser Route. Die Ansicht wurde kurz vor dem Zerfall der UdSSR gedruckt. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 05.01.2025 09:15:53 Gelesen: 38575 # 104
Damaskus-Kanawat: Kopfbahnhof der Hedschas- und Libanonbahn, [1][2] erbaut 1906. Für die Zukunft war ein neuer unterirdischer Hauptbahnhof geplant. Im Vorgriff darauf wurde der Bahnhof geschlossen und die Gleise demontiert. Um 2015 wurde er genutzt als irgendwas zwischen Museum und Buchhandlung. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hedschasbahn [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Libanonbahn
epem7081 Am: 07.01.2025 15:00:05 Gelesen: 38421 # 105
Hallo zusammen Um 1850 gab es in Köln und der bis 1888 eigenständigen Stadt Deutz Bahnhöfe fünf verschiedener Betreiber. Der sogenannte „Centralbahnhof“ wurde ab 1857 nach den Plänen von Hermann Otto Pflaume im Auftrag der RhE (Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft) gebaut, die im gleichen Jahr die BCE (Bonn-Cölner Eisenbahn-Gesellschaft) übernommen hatte. Zusammen mit der Dombrücke wurde der Bahnhof 1859 eröffnet. Die vorstehende Ansichtskarte von 1901 zeigt den neuen "Hauptbahnhof" in Köln. Am 9. Januar 1883 beschloss der Kölner Stadtrat mit einer Stimme Mehrheit schließlich die zweite Variante, die Beibehaltung des Standorts am Dom, nach dem Dispositionsplan von Ingenieur E. Grüttefien, Berlin. Die Bauarbeiten begannen nach dem Abriss von 140 Häusern 1886. Die Gleise wurden um sechs Meter angehoben, die Hälfte des Freiraumes unter den Gleisen wurde mit Erde gefüllt und ein neues Empfangsgebäude nach Plänen des Aachener Architekten Georg Frentzen errichtet. Die Grundsteinlegung war am 7. Mai 1892. Im Zuge des Neubaus des Bahnhofs wurden zahlreiche umliegende Häuser abgerissen. Textauszüge aus wikipedia [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Köln_Hauptbahnhof
Seku Am: 08.01.2025 17:37:18 Gelesen: 38368 # 106
@ epem7081 [#105] Zitat: Zusammen mit der Dombrücke wurde der Bahnhof 1859 eröffnet. Guten Abend Edwin, eine schöne Karte, die Du uns vom Kölner Hauptbahnhof präsentierst. Die Dombrücke wurde später durch die Hohenzollernbrücke ersetzt, die auch heute noch existiert. Ganz bewusst steuern die Züge aus Richtung Hohenzollernbrücke auf den Dom zu, um dann scharf nach rechts in den Hauptbahnhof zu fahren (Karte versandt 1956) Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 10.01.2025 06:23:46 Gelesen: 38309 # 107
Guten Morgen in die Runde, nachdem ich im Thema: "Der Erste Weltkrieg als Motiv" nicht mehr schreiben kann, werde ich diese Karte hier präsentieren: Bahnhof Guignicourt [1] an der Aisne in der Picardie, Frankreich nach einem Granatenangriff. Der Ort liegt an der Bahnstrecke von Reims über Laon nach Amiens und wird heute von der Transport express régional bedient. Die Karte selbst ist eine unbenutzte Feld-Postkarte, verlegt in Magdeburg. Die Person im Granatenloch dürfte wohl der Fahrer des Automobils im Hintergrund sein. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Guignicourt
epem7081 Am: 20.01.2025 18:33:12 Gelesen: 38193 # 108
Hallo zusammen, aus meinem Fundus hier der Bahnhof Sens in Frankreich. Die Postkarte mit "Sens- La Gare" lässt mit den drei Stempelfragmenten letztlich doch die eindeutige Orts- und Datumsangabe zu: GARE DE SENS / YONNE / 28 JUL 06. Der Bahnhof liegt an der Hauptstrecke Paris - Marseille und den Nebenstrecken Montargis–Sens sowie Coolus–Sens. Die letztgenannte ist schon lange stillgelegt. Er hat auch heute noch weitgehend seine Gestalt erhalten [1] Sens ist eine französische Stadt mit 27.034 Einwohnern im Département Yonne und liegt am gleichnamigen Fluss Yonne, in den hier die Vanne mündet. Die Stadt Sens liegt gut 100 Kilometer südöstlich von Paris, nach Auxerre, der nächsten Stadt in Burgund, sind es 56 Kilometer. [2] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://structurae.net/de/bauwerke/bahnhof-sens [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sens
epem7081 Am: 22.01.2025 14:37:01 Gelesen: 38130 # 109
Hallo zusammen, der Bahnhof Hannover gehört als Knotenpunkt sicher zu den größten Bahnhöfen in der BRD. Die ungelaufene Ansichtskarte stammt aus einer frisch eingetroffenen Sammlung. Die Karte stammt vermutlich aus der Zeit um 1940. Autotypenkenner können vielleicht genaueres ermitteln. Im Hintergrund (Bildmitte) die Hauptpost. Das neue Empfangsgebäude wurde durch Hubert Stier im Stil der Neorenaissance entworfen. Es war wieder ein symmetrisches Gebäude mit einer Haupthalle und zwei Seitenflügeln, die jeweils durch ein Eckgebäude abgeschlossen waren. Das östliche Eckgebäude mit dem „Kaiserzimmer“ erhielt eine separate Auffahrt. Das Bauwerk wurde in gelben Ziegeln mit roten Ziegelstreifen und einem Sandsteinsockel ausgeführt. Die vier Bahnsteige mit sieben Bahnsteiggleisen und zwei Durchfahrtsgleisen waren von zwei Hallen mit jeweils 37 Meter Spannweite überspannt. Nach dem Abriss des knapp 30 Jahre alten Gebäudes begann der Bau des neuen Bahnhofs im April 1877. Dieser konnte nach 26 Monaten Bauzeit am 22. Juni 1879 in Betrieb genommen werden. Der Zugang zu den Bahnsteigen erfolgte über drei Tunnel, für den Gepäcktransport und den Postverkehr gab es zwei weitere Tunnel.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hannover_Hauptbahnhof
Seku Am: 14.02.2025 06:13:30 Gelesen: 37800 # 110
Diese Ansicht vom Vorplatz des Hauptbahnhofes in Halle an der Saale [1] entstand 1960. Er wurde im Oktober 1890 eröffnet. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)_Hauptbahnhof
Seku Am: 28.02.2025 20:31:24 Gelesen: 37518 # 111
Der Bahnhof von Tscheljabinsk [1] am Ural an der Transsibirischen Eisenbahn Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tscheljabinsk#Bahnhof
Seku Am: 05.03.2025 14:04:53 Gelesen: 37429 # 112
Der Bahnhof Beelitz Heilstätten [1] auf einer Karte von 1930 Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://www.vbb.de/vbb-themen/bahnhofsgebaeude-umfeld/kompetenzstelle-bahnhof/nachnutzung-von-bahnhofsgebaeuden/best-practice-beispiel-beelitz-stadt/beelitz-heilstaetten/
epem7081 Am: 09.03.2025 18:04:19 Gelesen: 37348 # 113
@ Seku [#98] Hallo Günther und alle Interessierte, hier eine Frontalansicht aus erhöhter Perspektive vom Hauptbahnhof in Nürnberg. Auch in dieser Ansicht erscheint am rechten Bildrand der gut besetzte Droschkenparkplatz. Gesendet wurde die Karte am 15.5.1937 von "NÜRNBERG / 2 / c / DIE STADT DER REICHSPARTEITAGE" nach Kirchheim am Ries / Post Bopfingen. Zwischen 1844 und 1847 entstand im Zuge des Baus der staatlichen Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Lindau nach Hof der Hauptbahnhof Nürnberg in seiner heutigen Lage. Das Empfangsgebäude wurde im neugotischen Stil erbaut. Mit der Eröffnung der Staatsbahnstrecken nach Schwabach (1849), Ansbach, (1875) und Bayreuth (1877) entwickelte sich der Bahnhof zum Zentralbahnhof von Nürnberg. Bereits 1897 wurden neue Pläne zum Umbau des Hauptbahnhofes vorgelegt, die den Neubau des Empfangsgebäudes, die Hebung der gesamten Gleisanlagen um 3,27 m und den Bau von Fußgängerunterführungen (West- und Osttunnel) zu den Gleisen beinhalteten. Die Umbauarbeiten begannen 19. April 1900 und waren am 10. März 1906 abgeschlossen, die vorgesehene Öffnung des Westtunnels und die Errichtung des Südausgangs konnte erst 1927 erfolgen. Allzeit beste Verbindungen wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
Seku Am: 09.03.2025 21:00:11 Gelesen: 37333 # 114
Der Alte Bahnhof von Braunschweig [1]. Er ist heute das Direktionsgebäude der Braunschweigischen Landessparkasse Ich wünsche einen angenehmen Wochenstart Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Alter_Braunschweiger_Bahnhof
reichswolf Am: 23.03.2025 12:52:19 Gelesen: 36653 # 115
Die Gleisanlagen des Bahnhofs des belgischen Ortes Châtelet-Châtelineau auf einer AK vom August / September 1914.
Seku Am: 24.03.2025 20:36:54 Gelesen: 36598 # 116
@ reichswolf [#115] Zunächst hieß der Bahnhof „Châtelineau“, ab 1876 hieß er „Châteleau Châtelet“. Ab 1982 heißt der Bahnhof „Chatelet“ [1]. Er ist ganz in der Nähe von Charleroi in Wallonien zwischen Namur und Mons. Und jetzt nach Frankreich: Der Bahnhof Roquefavour [2] war ein Bahnhof der französischen Gemeinde Ventabren im Département Bouches-du-Rhône in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur. Dort berührt die Bahnstrecke Rognac–Aix-en-Provence das Gemeindegebiet. Sie wurde 1856 von der Compagnie du chemin de fer de Lyon à la Méditerranée eröffnet. Aktuell halten am Bahnhof Roquefavour keine Züge mehr. Im Hintergrund, die Gleise überquerend, das Aquädukt von Roquefavour. Die Karte ist nicht gelaufen und um 1910 entstanden. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://www.garesbelges.be/chatelineau_chatelet.htm [2] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=190896
Seku Am: 26.03.2025 17:50:13 Gelesen: 36509 # 117
Hallo in die Sammlerrunde, heute aus meiner fränkischen Heimat eine Ansicht aus Nordhalben im Frankenwald. Der Ort war Endpunkt der inzwischen stillgelegten Rodachtalbahn von Kronach kommend. Auf dem Teilstück zwischen Steinwiesen und Nordhalben verkehrt seit dem 15. September 2007 eine Museumsbahn [1]. Dieses Stückchen Fotopapier wurde 1903 gedruckt. Ein Versender schrieb in französischer Sprache und sandte diese Karte im Jahr 1904 nach Leipzig-Eutritzsch an eine Mademoiselle. Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://www.rodachtalbahn.de/index.php/fahrplan-tarife/fahrplan
Seku Am: 27.03.2025 20:59:11 Gelesen: 36454 # 118
Nach dem Frankenwald einen kleinen Ausflug in den Harz zum Bahnhof Netzkater. Entstanden ist die Ansicht 1964 und zeigt einen Zug der schmalspurigen Harzquerbahn in Thüringen unweit von Nordhausen. Heute befindet sich im Bahnhof die Gaststätte "Zur Harzbahn". Habt einen schönen Abend Günther
Seku Am: 30.03.2025 19:14:26 Gelesen: 36280 # 119
Der Bahnhof Gornergrat in Zermatt ist der Startpunkt der fast 10 Kilometer langen meterspurigen Zahnradbahn zum Gornergrat, die 1898  eröffnet wurde. Der Bahnhof liegt genau gegenüber der Endstation der Matterhorn-Gotthard-Bahn von Disentis über Andermatt-Brig-Visp kommend. Am linken oberen Bildrand erkennen wir das Matterhorn. Wikipedia erzählt uns darüber: „Die Gornergratbahn führt von Zermatt (1620 m ü. M.) über Riffelalp (2222 m ü. M.) und Riffelberg (2600 m ü. M.) auf den Gornergrat und überwindet dabei eine Höhendifferenz von fast 1500 Metern. An der Endstation (3089 m ü. M.) auf der südwestlichen Spitze des Grates befindet sich das Kulmhotel, welches das höchstgelegene Berghotel der Schweiz ist.“ Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn Günther
10Parale Am: 10.04.2025 10:33:55 Gelesen: 35685 # 120
@ epem7081 [#63] Eine wunderschöne Ansicht vom Bahnhof Zürich. Das Flair nimmt man heute gar nicht mehr so wahr im Getümmel. Dennoch hat dieser Bahnhof seinen Ursprung bewahrt und wer weiß, wie sich das in Zukunft noch entwickeln wird. Ich fand in Basel die Tage diese schöne Ansicht vom Bahnhof, ebenfalls mit dem Escher Denkmal und ein paar Trams davor. Bei diesen alten Ansichten habe ich immer den Eindruck, dass der Mensch selbst noch die Plätze, Wege und Straßen beherrschte. Heute sind es die Blechkisten, was nicht despektierlich gemeint ist. Ich mag auch Ansichtskarten mit Verkehrsszenen, den sie schildern eindrücklich Veränderungen im sogenannten PV, über den wir viel zu wenig sprechen. Wir sprechen meistens vom ÖPNV. In der Schweiz nimmt man halt gerne mal Geld in die Hand, wenn es zum Nutzen der Allgemeinheit ist. Doch das ist ein anderes Thema. Die Karte kann man anhand der Stempel gut zeitlich einordnen. Es handelt sich um 2 Sonderstempel zum Eidgenössischen Turnfest vom 19.VII.03. Seit 1832 gibt es diese Feste in der Eidgenossenschaft, dieses Jahr findet es im Juni in Lausanne statt. Die Karte lief nach St. Gallen mit taggleicher Zustellung. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 14.04.2025 20:54:30 Gelesen: 35523 # 121
Ehemaliger Bahnhof Gare d'Orsay zu Paris – heute ein Museum. Hier eine Ersttagskarte, zur Eröffnung erschienen. Mi.-Nr. 2584 Wikipedia erzählt uns dazu: „Das Musée d’Orsay ist ein Kunstmuseum im Quartier Saint-Thomas-d’Aquin des 7. Arrondissements von Paris. Es liegt am südlichen Ufer der Seine gegenüber dem Tuileriengarten. Das Gebäude war ursprünglich als Gare d’Orsay einer der Pariser Fernbahnhöfe. Dieser war anlässlich der Weltausstellung des Jahres 1900 von Victor Laloux erbaut worden und wurde bis 1939 für den Fernverkehr in den Südwesten Frankreichs genutzt.“ Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Ulli D. Am: 15.04.2025 10:53:13 Gelesen: 35463 # 122
Hier einmal etwas Exotischeres: Auf der Ansichtskarte aus dem Jahr 1929 ist das kombinierte Post- und Bahnhofsgebäude von Albertville (Belgisch-Kongo) zu sehen. C.F.L. = La Compagnie des Chemins de fer du Congo Superieur aux Grands Lacs Africains (Eisenbahngesellschaft des Oberen Kongo an den großen afrikanischen Seen). Schöne Grüße Ulli
Totalo-Flauti Am: 18.04.2025 11:46:29 Gelesen: 35338 # 123
Liebe Sammlerfreunde, eine Ansichtskarte vom Dresdener und Magdeburger Bahnhof in Leipzig. Die Karte wurde am 29.06.1901 nach Berlin versandt. Allerdings wurde die Karte nicht im Postamt 2 entwertet. Das sich im Dresdener Bahnhof befand. Die Entwertung erfolgte auf der Zweigstelle im Berliner Bahnhof. Die Zweigstelle hatte statt Zierstern und Unterscheidungsbuchstaben das Buchstabenpaar "B. B." für Berliner Bahnhof im Stempel enthalten. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
epem7081 Am: 20.04.2025 11:00:04 Gelesen: 35281 # 124
Hallo zusammen, aus dem Familienfundus eine Ansichtskarte vom Hauptbahnhof Essen. Gestartet am 2.9.1958 mit (22a) ESSEN 1 / xg nach Hauenhorst b. Rheine. Dabei die Stempelbotschaft: ESSEN / Grugapark●Baldeneysee / erwarten Sie! Essen Hauptbahnhof ist der wichtigste Bahnhof der Stadt Essen und gehört zu den 21 Bahnhöfen der höchsten Preisklasse von DB Station&Service. Er ist Systemhalt für den Fernverkehr und bedeutsam im Regional- und S-Bahn-Verkehr. Daneben ist er der zentrale Verknüpfungspunkt für den öffentlichen Personennahverkehr in Essen. Das heutige Gebäude wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ende der 1950er Jahre fertiggestellt. Es ersetzt einige Vorgängergebäude. [1] Mit freundlichen Ostergrüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Essen_Hauptbahnhof
Seku Am: 20.04.2025 19:43:59 Gelesen: 35248 # 125
@ epem7081 [#124] Guten Abend Edwin, schön, dass Du heute vormittag Zeit hattest, uns diese Ansicht zu zeigen. Du erwähnst im Zitat aus Wikipedia "einige Vörgängergebäude." Ich hab mal gesucht und eine alte Ansichtskarte gefunden. Karte des 1902 eröffneten Bahnhofs Essen BM, später Hauptbahnhof. Sie entstand während der Ruhrbesetzung durch Frankreich. Die Rückseite (ohne Anschrift und Marke) wurde in französischer Sprache beschrieben. Wikipedia schreibt dazu: „Bei der Umgestaltung für einen kreuzungsfreien Eisenbahnverkehr wurde das hölzerne Bahnhofsgebäude durch ein repräsentatives Empfangsgebäude nach Plänen des Architekten Fritz Klingholz und Teilentwürfen anderer Architekten ersetzt und unter der Leitung des preußischen Baubeamten Alexander Rüdell errichtet. Weiterführende Arbeiten stammten von der Königlichen Eisenbahndirektion Essen, für die Planung der Eisenkonstruktionen war Ministerialdirektor Schroeder verantwortlich. Zwischen 1897 und 1905 wurde der Bahnhof von Essen BM in seine heutige Bezeichnung Essen Hauptbahnhof umbenannt, wobei die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft bereits 1886 aufgelöst und verstaatlicht worden war." Ich wünsche morgen einen schönen Feiertag Günther
Totalo-Flauti Am: 27.04.2025 09:57:13 Gelesen: 35102 # 126
Liebe Sammlerfreunde, das Empfangsgebäude des Leipziger Vorortbahnhofs Wahren wurde 1884 an der Strecke Leipzig-Magdeburg eröffnet. Die Abbildung stammt aus dem Jahr 1912. Heute nicht mehr im Besitz der Bahn, wurde er 2014 verkauft. siehe auch [1] Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Leipzig-Wahren
Seku Am: 30.04.2025 05:53:32 Gelesen: 35043 # 127
Der Bahnhof der kleinen fränkischen Gemeinde Uttenreuth an der 1963 stillgelegten Bahnstrecke Erlangen-Eschenau-Gräfenberg. Gegenüber erkennt man die ehemalige Gaststätte "Fürsattel". Der Bahnhof wird derzeit in ein Gemeindezentrum umgewandelt. [1][2] Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] http://bahnrelikte.net/strecken/exkbs414f.php [2] Günther Klebes, Friedemann Kliesch-Brandes: Die Seekuh. Die Geschichte der Lokalbahn von Erlangen nach Gräfenberg. 2., überarbeitete Auflage. Junge & Sohn, Erlangen 1989
10Parale Am: 30.04.2025 21:45:16 Gelesen: 34997 # 128
In Kürze startet der Eurovision Song Contest, Austragungsort Basel, und viele Touristen strömen aus aller Welt und hauptsächlich aus Europa nach Basel. Was gibt es schöneres für den Empfang als ein blumengeschmückter Bahnhof. Nun, heute zeige ich eine der schönsten Karten, die ich je vom Basler Zentralbahnhof SBB gefunden habe. Eigentlich handelte es sich um den Vorplatz, von dem aus man eine gute Sicht auf das prächtige Bahnhofsgebäude hat. Ich weiß nicht wer die Idee hatte, den Springbrunnen und den schönen Park abzubauen, aber die vielen Trams übernahmen im Laufe der Zeit das Zepter und heute ist der Vorplatz des Bahnhofs ein reger Verkehrsknotenpunkt geworden. Schließlich befindet man sich im Herzen von Basel und der Zoo ist nicht weit, der Rhein und das Münster, mittelalterliche Gässlein und hochmoderne Forschungseinrichtungen. Auf der Ansichtskarte sieht man sehr schön auf der linken Seite die Schweizer Fahne und rechts den Basler Stab auf der Basler Flagge. Das Bild muss noch vor dem 2. Weltkrieg aufgenommen worden sein, denn irgendwann in den 1950-er Jahren veränderte der Bahnhofvorplatz sein Gesicht. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 02.05.2025 17:50:53 Gelesen: 34946 # 129
Frankreich : Ein Metrozug im Bahnhof von Garches um das Jahr 1950 Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther Wikipedia schreibt darüber u.a.: „Im Jahre 1884 wurde die Bahnstrecke von Saint-Cloud nach Saint-Nom-la-Bretèche mit Halt in Garches eröffnet. Die Gemeinde erhielt einen Bahnhof und es wurde eine Straße vom Bahnhof zum Kirchplatz gebaut.“
Totalo-Flauti Am: 10.05.2025 09:03:53 Gelesen: 34721 # 130
Liebe Sammlerfreunde, eine Ansichtskarte von 1910 zeigt den Magdeburger (links) und Dresdener (rechts) Bahnhof in Leipzig. Zu sehen ist die Ansicht aus Richtung der heutigen Innenstadt. Der Magdeburger Bahnhof übernahm seit 1907 Aufgaben des Thüringer Bahnhofs. Der wurde im Zuge des Neubaus des heutigen Hauptbahnhofs bereits abgebrochen. Der Magdeburger Bahnhof wurde 1912 und der Dresdener Bahnhof 1913 geschlossen. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Seku Am: 10.05.2025 20:59:20 Gelesen: 34689 # 131
Der Bahnhof von Newcastle-on-Tyne mit der damals größten Zugkreuzung weltweit, auf einer Ansichtskarte von 1923 Mi.-Nr. 128 von 1912 Wikipedia schreibt dazu u.a.: „Der Bahnhof war bekannt für eine Reihe komplex angeordneter Gleiskreuzungen östlich des Bahnhofs, die den Zugang zur High Level Bridge und zur nordwärts führenden East Coast Main Line ermöglichten. Die Anlage galt als die größte derartige Kreuzung der Welt. Nach der Eröffnung der Tyne and Wear Metro und der Elektrifizierung der Hauptstrecke wurde die Gleiskreuzung 1988/9 entscheidend vereinfacht.“
Seku Am: 26.05.2025 10:36:23 Gelesen: 34314 # 132
Der Bahnhof von Suez um 1905. Offensichtlich wurde die Karte aber in Indochina abgesandt, da die Briefmarke von da stammt. Sie ging nach Epinal im Elsass. Die erste Eisenbahnlinie in Ägypten, die auch eine Eisenbahnverbindung nach Suez einschloss, wurde 1854 eröffnet. Die gesamte Strecke von Kairo nach Alexandria (und damit indirekt auch nach Suez) war dann zwei Jahre später fertiggestellt. Diese Linie gilt als erste Eisenbahnverbindung in Afrika und dem Nahen Osten Französisch-Indochina Mi.-Nr. 19 von 1902 Ich wünsche einen schönen Wochananfang Günther
Totalo-Flauti Am: 29.05.2025 22:09:51 Gelesen: 34173 # 133
Liebe Sammlerfreunde, eine Postkarte wohl aus April 1912 vom Leipziger Hauptbahnhof. Der Bahnhof ist zu dieser Zeit noch nicht fertig. Die Eröffnung erfolgte 1915. Auf der Bildseite sind noch einige finanziellen Angaben zum Bau des Bahnhofs. Auf der Rückseite sind neun Bahnpoststempel aus der Zeit von April 1912 bis Oktober 1917 (hauptsächlich aus 1912 und 1913) abgeschlagen worden. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
10Parale Am: 03.06.2025 11:06:12 Gelesen: 33997 # 134
Ein sehr schönes Thema, welches ich heute fortsetzen will mit einem kleinen Bahnhof, der gar nicht mehr so existiert. Es handelt sich um den Bahnhof in Blotzheim im Elsass, nicht weit entfernt vom Dreiländerecke und vom Rhein. Wer heute dort entlangfährt, kann ahnen, wie ländlich und urig die Gegend mal ausgesehen hat. Mittlerweile ist es ein Wechsel aus Agrarflächen und Industrieansiedlungen. Die Karte lief am 13.09.1901 an eine Weberei in Lutterbach und zeigt dazu einen schönen Eisenbahnstempel. Wir sehen eine Dampflok im Wartemodus, eine 2-gleisige Infrastruktur (BRAVO!), und ein Bahnhofs-Restaurations-Gebäude des Johann Müller. Man kann sogar das Bahnhofsschild noch lesen und am Eingang zur Wirtschaft steht vielleicht die Wirtin, um den durstigen Reisenden zu empfangen. Man könnte fast meinen, gute alte Zeiten. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 09.06.2025 10:01:16 Gelesen: 33720 # 135
Der Bahnhof Schaberg liegt in einem Ortsteil von Solingen an der  Bahnstrecke Solingen – Remscheid. Die auf dieser Ansicht auch zu sehende Brücke wurde in  Beiträgen im Thema "Motiv Brücken" vielfach erwähnt. Die Karte ist nicht gelaufen und um 1915 entstanden. Wikipedia meldet zum Bahnhof u.a. : „Er wurde erstmals im Jahre 1897 im Zuge der Errichtung der nahen Müngstener Brücke eröffnet. Nachdem diese fertiggestellt wurde, diente er vordringlich touristischen Zwecken. Im Jahre 1906 wurde das Bahnhofsgebäude durch einen Tornado vollkommen zerstört, der über den Bereich Müngsten fegte (Wirbelsturm im Bergischen Land 1906). Zwei Jahre später wurde das Bahnhofsgebäude in neuer Form unter dem Einfluss des Jugendstils wiedererrichtet. Seither befindet sich in den Räumlichkeiten auch eine Bahnhofsgaststätte.“ Ich wünsche noch einen schönen Feiertag Günther
epem7081 Am: 16.06.2025 20:18:14 Gelesen: 33410 # 136
Hallo zusammen, ergänzend zu meinem Beitrag [# 31] kann ich hier mit einer weiteren Ansichtskarte von 1901 aus der Familienfundkiste den 1889 eröffneten "Centralbahnhof" Bremen von der Ausfahrtseite anläßlich eines besonderen Ereignisse zeigen. (Kartenschäden leider durch meine Kinderhand vor mehr als 7 Jahrzehnten verursacht) Die Bildunterschrift lautet: Das Expeditions-Corps für China verlässt am 27.Juli 1900, Vormittags 7 Uhr, Bremen, nachdem es vorher in den Wartesälen und der Lloydhalle abgespeist und zahlreiche Liebesgaben in Empfang genommen hat. [1] Mit freundlichen Sammlergrüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/China-Expedition
Seku Am: 17.06.2025 10:53:23 Gelesen: 33367 # 137
Guten Morgen in die Runde, heute machen wir einen Ausflug nach Graubünden in der Schweiz. Der Bahnhof Arosa ist der Endbahnhof der Arosabahn von Chur aus kommend. Wikipedia weiß dazu folgendes zu berichten : „Der Bahnhof Arosa ist der Bahnhof des Sport- und Ferienorts Arosa im Schanfigg, Kanton Graubünden. Er ist die Endstation der von der Rhätischen Bahn (RhB) betriebenen Bahnstrecke Chur–Arosa (Arosabahn) ….. Der Bahnhof befindet sich in Ausserarosa und liegt an der südwestlichen Seite des Obersees auf 1739 m über Meer am Osthang des Tschuggen, in unmittelbarer Nähe der Weisshornbahn und der Post Arosa. Es handelt sich um einen Kopfbahnhof. Der Bahnhofplatz bildet mit dem angrenzenden Oberseeplatz das verkehrsmässige Zentrum Arosas und ist der Knotenpunkt für das gesamte Busnetz in Arosa. Die Taxi- und Pferdekutschenbetreiber haben ihre Hauptstandplätze ebenfalls am Bahnhofplatz. Die Arosabahn führt unmittelbar nach dem Bahnhof in südlicher Richtung unter der Seeblickstrasse in den schnurgeraden, 299 Meter langen Arosa-Tunnel, der in gleichmässigem Gefälle die Poststrasse unterquert, um danach via Seegrube und den kurzen Eck-Tunnel das Aroser Dorfgebiet in Richtung Nordosten zu verlassen.“ Ich wünsche allen einen angenehmen Tag Günther
Seku Am: 24.06.2025 13:55:59 Gelesen: 32980 # 138
Der Bahnhof Schmalzgrube im Mittleren Erzgebirge an der böhmischen Grenze auf einer Karte von 1974, gedruckt in Karl-Marx-Stadt. Von 1892 bis 1984 führte die Schmalspurbahn Wolkenstein–Jöhstadt durch den Ort. Nach der Einstellung der Strecke und dem Abbau der Gleisanlagen wurde auf dem Bahnhofsgelände eine Lagerhalle errichtet. Seit 1995 ist Schmalzgrube durch den Aufbau der Museumsbahn Steinbach–Jöhstadt [1] wieder Betriebsstelle der Eisenbahn, die Gleisanlagen wurden auf dem früheren Gleisplanum wieder originalgetreu errichtet. Heute ist Schmalzgrube der Betriebsmittelpunkt der Museumsbahn. Quelle: Wikipedia Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://www.pressnitztalbahn.de/
10Parale Am: 06.07.2025 20:49:31 Gelesen: 32606 # 139
Diese Ansicht vom Bahnhof in Konstanz um das Jahr 1909 herum ist mehr auf die Bahnhofstrasse im Hintergrund fokussiert, zeigt uns dennoch das Bahnhofsgebäude und die Gleise mitsamt dem Rollmaterial. Ich finde es immer schön, Vergleiche mit der aktuellen Ansicht im Jahr 2025 herzustellen. Die historische Bausubstanz hat sich bis heute erhalten, ein paar Bäume und alte Schuppen mussten wie stets weiterer Bebauung weichen. Dem Bild fehlt die Hektik und mir scheint, die alte Konzilsstadt an der Randlage zur Schweiz atmet hier noch den Geist vergangener Zeiten. Gelaufen am 2.8.09 mit 2 x 5 Pfennig Frankatur nach Basel in die Schweiz. Der Verfasser stärkt sich soeben in einem Biergarten (wüsste zu gerne welcher das war, den Namen kann ich nicht lesen) für eine Seefahrt nach Immenstaad, die kurz bevorsteht. Liebe Grüße 10Parale
mumpipuck Am: 07.07.2025 23:38:19 Gelesen: 32521 # 140
@ 10Parale [#139] Es heißt Engstler's Biergarten. Den gibt es heute noch! Die Adresse ist Fischmarkt 1. Viele Grüße Burkhard
Seku Am: 08.07.2025 04:49:16 Gelesen: 32490 # 141
@ 10Parale [#139] @ mumpipuck [#140] Wer gerne asiatisch isst: https://www.sixsenses-konstanz.de/ Guten Appetit wünscht Günther
Seku Am: 08.07.2025 11:09:16 Gelesen: 32455 # 142
Der Bahnhof von Bizerte um 1925. Die Stadt ist eine Hafenstadt am Mittelmeer im nördlichen Tunesien. Sie wurde im Jahr 1894 durch eine Verbindung aus Tunis über Mateur erreicht [1]. Das Gebäude lag direkt am Hafen. Links neben dem Turm erkennt man ein Schiff. Die Karte wurde 1929 von einem französischen Soldaten geschrieben und ohne Anschrift (wohl im Umschlag) versandt. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Eisenbahn_in_Tunesien#Normalspurnetz_im_Norden
Seku Am: 14.07.2025 17:45:32 Gelesen: 32232 # 143
Der Bahnhof von Albert in Nordfrankreich um 1930. Die Stadt liegt im Norden des Départements Somme an der Bahnstrecke Paris-Amiens-Lille [1]. Im 1 . Weltkrieg ging die Frontlinie mehrmals über Albert hinweg, das dabei 1918 völlig zerstört wurde. Mi.-Nr. 257 von 1930 Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Paris%E2%80%93Lille
Seku Am: 31.07.2025 09:40:48 Gelesen: 31691 # 144
Eine Feldpostkarte mit dem Bahnhof Lübeck um 1910 Zum Bahnhof Lübeck schreibt Wikipedia u.a. folgendes: „Der Bahnhof wurde 1908 nach einem Entwurf von Fritz Klingholz von der Lübeck-Büchener Eisenbahn (LBE) erbaut, die damals den größten Teil der Eisenbahnverbindungen rund um Lübeck einschließlich der Schnellzugverbindungen betrieb, um das bisherige, veraltete Gebäude zu ersetzen.“ Habt alle einen schönen Tag Günther
Seku Am: 01.08.2025 05:29:15 Gelesen: 31633 # 145
Der Bahnhof von Belzig um 1920. Die Stadt liegt in Brandenburg an der Bahnstrecke Berlin–Dessau. Durch das Bild fährt eine preußische Güterzuglokomotive der Gattung G 8 .1 Wikipedia berichtet über den Bahnhof u.a. wie folgt : „Der Bahnhof Bad Belzig ging 1879 mit der Eröffnung der Bahnstrecke Berlin–Blankenheim, einer Teilstrecke der Kanonenbahn, in Betrieb. Seit 1904 wurde er außerdem von der ursprünglich privaten Brandenburgischen Städtebahn bedient, welche jedoch seit 2003 weitgehend ohne Verkehr und teilweise stillgelegt ist. Das Empfangsgebäude der Hauptbahn stammt aus der Eröffnungszeit des Bahnhofs und steht ebenso unter Denkmalschutz wie das Stationsgebäude der Städtebahn und eine Reihe von weiteren Bauten im Bahnhofsbereich.“ Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Seku Am: 02.08.2025 19:31:53 Gelesen: 31528 # 146
Die östliche Seite des Hauptbahnhofs Amsterdam (niederländisch Amsterdam Centraal) um 1930. Die Karte war verkleinert worden. Bei Bildvergleich sah ich die Aufschrift „Centraalstation – Amsterdam“ Wikipedia schreibt dazu u.a. : „Amsterdam Centraal wurde auf drei künstlichen Inseln gebaut und steht wegen des sandigen, feuchten Untergrundes auf rund 9000 Holzpfählen. Am 15. Oktober 1889 wurde der Bahnhof eröffnet und ersetzte damit die Bahnstationen „Willemspoort“ und „Station Westerdok.“ Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
notna1 Am: 04.08.2025 14:43:24 Gelesen: 31428 # 147
Hallo, auch ich kann heute einmal eine AK mit der Abbildung unseres alten Bahnhofs beisteuern. Leider ist es mir auf Grund der unsauberen Stempelung nicht möglich, das genaue Versanddatum der AK anzugeben. Es könnte eventuell 1899 sein. Mit der Eröffnung des Ludwig-Westbahn von Bamberg über Aschaffenburg bis nach Frankfurt am 1. Oktober 1854 wurde auch in Heigenbrücken (Landkries Aschaffenburg) der erste Bahnhof in Betrieb genommen. Das damalige Bahnhofsgebäude war schnell zu klein, so dass der auf der gezeigte Ansichtskarte zu sehende (damals neue) Bahnhof schon 1890 in Betrieb ging. Mit dem Bau einer neuen Tunnelführung durch den Spessart im Jahr 2017 wurde dann auch das Bahnhofsgebäude nicht mehr benötigt. Beste Grüße notna1
10Parale Am: 04.08.2025 20:09:41 Gelesen: 31393 # 148
@ notna1 [#147] Da ich eine Mischung aus einem Bayer und einer Badenerin bin, ist meine bayerische Seele bei dieser Karte wieder begeistert. Irgend ein Großvater kam aus Frankreich in die Schweiz und eines Tages habe ich die Ahnenforschung mangels Dokumenten aufgegeben. Aber auch etwas Frankreich schlummert in mir. Deshalb zeige ich diese Ansicht vom Bahnhof in Maseveaux. Die Karte scheint im Kohlenkeller überlebt zu haben, ohne selbst als Brennstoff benutzt worden zu sein und erblickt hier wieder Tageslicht (etwas verschmutzt). Interessant finde ich allemal, dass der Bahnhof nicht explizit erwähnt wird, sondern lediglich eine "Generalansicht" von Maseveaux in der Region Grand-Est (Hochrhein). Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 05.08.2025 19:39:23 Gelesen: 31306 # 149
@ 10Parale [#148] auf Anregung von SEKU gebe ich noch folgende Informationen zum obigen Bild, was ich mit einem weiteren Bild ergänzen möchte. der Bahnhof, den Du zeigst, liegt an der Bahnstrecke Cernay - Sewen. Zu deutschen Zeiten hieß er Masmünster und wurde am 1. September 1884 eröffnet. Apropos Masmünster, ich zeige das Schlachtfeld in den Vogesen des 1. Weltkrieges, wo die französischen Ortsbezeichnungen mit ihren deutschen Benennungen eingeschrieben wurden, darunter auch Masmünster. Die Elsässer nennen die Stadt in ihrem freisinnigen Dialekt "Màsminschter". Der Ursprung des Namens liegt in einem alten "elsässischen Herzogsgeschlecht namens ETICHON (derer wiederum hieß MASO). Grüße 10Parale
10Parale Am: 11.08.2025 10:17:27 Gelesen: 30927 # 150
Hier der Bahnhof von Feldkirch (Arlbergbahn) im Vorarlberg in Österreich. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 22.08.2025 10:29:28 Gelesen: 30262 # 151
Ich mag die versteckten Bilder von Bahnhöfen auf alten Ansichtskarten. Hier sehen wir eine Karte, die am 30. September 1899 von Messina (Sizilien) nach Zürich lief und mit einer 10 C. Freimarke mit König Humberto (Michel Nr. 67) freigemacht wurde, AK-Stempel Zürich vom 2.X.99. Links sehen wir ein Bild der Kathedrale St. Lorenzo von Genua. Zwei Fischer sitzen nach getaner Arbeit vor ihrem Boot. Oben bildmittig sehen wir ein Panorama des PORTO ANTICO (alter Hafen) von Genua. Wir sehen Industrieanlagen und wohl einen Güterbahnhof zum Transport der Waren, die im Hafen umgesetzt wurden. Ob dieser heute noch existiert, ist zu bezweifeln, da der alte Hafen 1992 anlässlich des Kolumbusjahres zu einem reinen Touristenhafen umgebaut wurde (berühmt ist ein großes Aquarium). Wie die beiden Fischer darüber gedacht hätten, entzieht sich unserer Kenntnis, aus dem Text erfahren wir etwas über einen Sturm, der getobt hat. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 23.08.2025 19:22:03 Gelesen: 30154 # 152
Hallo Stephan, Deine Karte vom Bahnhof im Hafen von Genua hat mich angeregt einen echten (Personen-) Hafenbahnhof zu zeigen. In Dieppe (Frankreich) legen noch heute Schiffe aus Newhaven in England an. Von hier aus gelangte man früher mit der Bahn nach Paris. Wikipedia schreibt zu diesem Thema u.a. folgendes : Um den Passagieren das Umsteigen zwischen den Fernzügen und den Fährschiffen zu erleichtern, wurde 1874 der Bahnhof Dieppe-Maritime angelegt. 1994 wurden, nach der vorübergehenden Einstellung des Fährbetriebs, das dorthin führende Gleis und der Bahnhof Dieppe-Maritime wieder abgebaut. Aktuell wird Dieppe nur noch von Regionalzügen des TER Normandie von und nach Rouen bedient. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther
Gernesammler Am: 24.08.2025 14:29:48 Gelesen: 30083 # 153
Hallo Sammlerfreunde, Postkarte mit Ansicht des Hotels Reichskrone in der Friedrichstrasse und dem Bahnhof Friedrichstrasse in Berlin. Gruß Rainer
Torsten Grunwald Am: 24.08.2025 22:16:30 Gelesen: 30051 # 154
Hallo, Aschersleben wurde noch nicht gezeigt. Habe leider keine Infos finden können. Gruß Torsten
Seku Am: 25.08.2025 07:16:47 Gelesen: 30017 # 155
@ Torsten Grunwald [#154] Zitat: Habe leider keine Infos finden können. Guten Morgen Torsten, wo hast Du eigentlich gesucht? Im Internet finden wir genug zum Bahnhof Aschersleben. Hier nur ein Beispiel von vielen [1]. Offensichtlich wurde die Karte zu DDR-Zeiten aufgenommen, ein Herstellungsjahr müsste auf ihr zu finden sein. Habt alle einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://bf-a.zielbahnhof.de/aschersleben.htm
Seku Am: 26.08.2025 09:03:08 Gelesen: 29932 # 156
@ epem7081 [#22] Guten Morgen Edwin, hier eine Feldpostkarte vom Bahnhof Bebra aus dem Jahr 1917. Sie ging nach Schlettstadt im Elsass. Im Gegensatz zu der von Dir gezeigten Karte sehen wir hier noch die Nationalflagge des Deutschen Reiches in der Kaiserzeit. Mehr zum Bahnhof Bebra hier [1]. Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://bahnhof-bebra.de/
epem7081 Am: 08.09.2025 12:50:13 Gelesen: 29285 # 157
Hallo zusammen, nach den Stuttgart-Beiträgen [#25] [#41] [#72] hier eine weitere Ansichtskarte vom 7.9.1939 "Stuttgart - Partie am Hauptbahnhof". In der "STADT DER AUSLANDSDEUTSCHEN" ging es verkehrstechnisch offenbar noch recht gelassen zu. Postalisch wird hier eingefordert: "Auf Briefsendungen nach Stuttgart den Ortsbezirk N,O,S,W oder das Postschließfach angeben". Mit freundlichen Grüßen Edwin
Seku Am: 12.09.2025 20:23:55 Gelesen: 29046 # 158
Wir sehen hier auf einer sowjetischen Bild-Postkarte den Bahnhof von Wladimir (russisch Влади́мир), der Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements. Die Stadt liegt etwa 170 km nordöstlich von Moskau und zählt fast 400.000 Einwohner. Meine Heimatstadt Erlangen ist seit 1983 Partnerstadt. Wegen des Angriffskriegs der russischen Armee auf die Ukraine beschränken sich die Kontakte seit dem 24. Februar 2022 auf die Zivilgesellschaft und die Verbindung zum Erlangen-Haus. Wikipedia schreibt zusätzlich u.a. folgendes : „Es gibt eine direkte Zugverbindung nach Moskau (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) zum Kursker Bahnhof. Fernverkehrszüge aus Ostrussland halten auch am Bahnhof Wladimir und enden in Moskau am Jaroslawler Bahnhof. Zweimal täglich fährt ein Hochgeschwindigkeitszug von Wladimir nach Moskau" . - Diese Züge wurden von Siemens in Erlangen entwickelt. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Manne Am: 14.09.2025 11:21:24 Gelesen: 28898 # 159
Hallo, eine Karte von Schiltach vom 16.01.1903 auf der unter anderem auch der Bahnhof zu sehen ist. Dazu passend ein Klippe vom Weiterbau der Strecke bis Freudenstadt, die am 01.11.1886 eröffnet wurde. Gruß Manne Hier gibt es weitere Infos aus Wekipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Hausach%E2%80%93Schiltach
Seku Am: 16.09.2025 10:57:15 Gelesen: 28811 # 160
Allgemein versteht man unter Bahnhof das Empfangsgebäude. Das ist aber nicht korrekt. Er besteht aus Gleisanlagen und Gebäuden einer Eisenbahnbetriebsanlage. Hier mal eine derartige Anlage : Der Bahnhof Modane verbindet die Bahnstrecken Culoz–Modane und Modane–Turin und ist Grenzbahnhof für den Schienenverkehr zwischen Italien und Frankreich. Er wurde 1871 von der "Compagnie des chemins de fer de Paris à Lyon et à la Méditerranée" in Betrieb genommen, zeitgleich mit der Eröffnung des Mont-Cenis-Eisenbahntunnels. Quelle: Wikipedia In Bildmitte erkannt man das Fort von Replaton. Es wurde von 1885 bis 1891 gebaut, um den Eingang zum Mont-Cenis-Eisenbahntunnel zu überwachen. Mi.-Nr. 137 von 1907 Habt einen schönen Tag Günther
Seku Am: 21.09.2025 08:45:42 Gelesen: 28605 # 161
Der Bahnhof von Lauscha in Thüringen ist ein Kopfbahnhof an der Bahnstrecke Sonneberg - Ernstthal am Rennsteig - Neuhaus am Rennweg. Bis zur Stilllegung im Jahr 2006 fuhren auch noch Züge zwischen Ernstthal am Rennsteig und Saalfeld. Die Karte ging nach Schney in Oberfranken. „Liebe Tante Rosa! ... der Zug war so überfüllt, daß wir bis Saalfeld stehen mußten …“ Und das im August 1966 (!) Habt einen schönen Sonntag Günther
Seku Am: 23.09.2025 05:36:37 Gelesen: 28398 # 162
@ epem7081 [#63] Guten Morgen Edwin, hier eine weitere Ansicht vom Bahnhofsvorplatz in Zürich. Wir blicken über die gesamte Vorhalle. Im Vordergrund sehen wir das von Dir schon erwähnte Denkmal. Es ist dem Eisenbahnpionier Alfred Escher gewidmet, der wesentlich dazu beitrug, Zürich zu einem Eisenbahnknoten zu machen. Versand wurde die Karte 1954 nach Frankfurt am Main. Ich wünsche Dir und allen Lesern einen schönen Tag Günther
Seku Am: 26.09.2025 11:38:12 Gelesen: 28251 # 163
Das Empfangsgebäude von Weimar um 1955. Errichtet zwischen 1914 und 1922 (mit Unterbrechung ab 1916 im 1. Weltkrieg) liegt der Bahnhof an der  Thüringer Bahn (Halle-Bebra). Außerdem an den Nebenbahnen nach Buchenwald (stillgelegt) und  Kranichfeld. Zusätzlich gab es bis 1946 noch die Schmalspurbahn Weimar–Rastenberg/Großrudestedt. Diese wurde als Reparationeleistung in die Sowjetunion abgegeben. Auf dem Bahnhofsvorplatz sehen wir drei Taxis vom Typ Wartburg EMW 340 Wikipedia berichtet u.a. wie folgt : „Der Bahnhof Weimar ist der wichtigste Bahnhof im Stadtgebiet von Weimar in Thüringen und liegt etwa einen Kilometer nördlich der Weimarer Innenstadt am Ende der Carl-August-Allee, wo er von der Schopenhauerstraße gekreuzt wird, an der Thüringer Bahn. Er trägt den Beinamen KulturBahnhof, der auf mehreren Tafeln im Bahnhof vermerkt ist. Innerstädtisch wird zudem auf Wegweisern sowie auf Buszielanzeigern und -fahrplänen die Bezeichnung Hauptbahnhof verwendet, die bahnamtliche Bezeichnung des Bahnhofs lautet aber nur Weimar" Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 28.09.2025 15:51:07 Gelesen: 28147 # 164
Die Endstation Monte Generoso Vetta der Monte-Generoso-Bahn im schweizerischen Tessin um 1940. [1] Ankunft ist direkt am Restaurant Veta - Die Karte ging nach Welsikon-Dinhard im Kanton Zürich Mi.-Nr. 363 von 1942 Wikipedia weiß zur Bahn u.a. folgendes: „Die Ferrovia Monte Generoso SA, abgekürzt MG (deutsch: Monte-Generoso-Bahn) ist ursprünglich eine schweizerische Eisenbahngesellschaft in der Form einer Aktiengesellschaft mit Sitz in Capolago.[5] Sie ist im Besitz des Migros-Genossenschafts-Bundes und betreibt die einzige schweizerische Schmalspur-Zahnradbahn südlich der Alpen. Diese führt von Capolago hinauf auf den Monte Generoso.“ Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn Günther [1] https://www.montegeneroso.ch/de/planen/ferrovia/dampfeisenbahn
T1000er Am: 01.10.2025 03:31:12 Gelesen: 27879 # 165
Hallo zusammen, hier mal ein kleiner Abstecher in die Eifel. Zu sehen ist auf dieser Karte die am 10.06.1909 nach Daun/Eifel lief der Bahnhof von Mayen Ost in seinem ursprünglichen Aussehen. Auf der Karte hier als Ostbahnhof bezeichnet. Nach verschiedenen späteren Um- und Anbauten wurde er leider im zweiten Weltkrieg zerstört. Der Bahnhof Mayen Ost liegt an der Eifelquerbahn welche von Andernach am Rhein kommend bis zur Brunnenstadt Gerolstein verlief. In heutiger Zeit wird nur noch der Abschnitt Andernach bis Kaisersesch befahren. Der Abschnitt von Kaisersesch bis Gerolstein ist z.Z. nicht in Betrieb. Erwähnenswert ist auch die Tatsache das nach dem Ende des zweiten Weltkrieg der Streckenabschnitt von Mayen Ost nach Andernach bereits am 08.04.1945 wiedereröffnet wurde. Also zu einem Zeitpunkt wo im fernen Berliner Führerbunker noch von irgendwelchem Endsieg gefaselt wurde. Wer weitere Informationen zur Eifelquerbahn möchte kann sich gerne über den Link[1] informieren. Schöne Grüße Thomas [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Eifelquerbahn
epem7081 Am: 03.10.2025 21:47:45 Gelesen: 27716 # 166
Hallo zusammen, wer Meckenbeuren auf dem Schienenwege erreichen will ist "Auf de schwäbsche Eisebahne" angewiesen. Auf der Feldpostkarte aus Meckenbeuren vom 22.Mai 1917 finden sich auf der Mehrbildkarte neben der Handlung von A. Veeser und dem Bahnhof auch die Schule. Hier dürfte das bekannte württembergische Volkslied mit den besungenen Bahnhöfen von Stuttgart, Ulm, Biberach, Meckenbeuren und Durlesbach und den bemerkenswerten Vorkommnissen [1] zur Pflichtlektüre gehören. Eine allzeit unterhaltsame Reise wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_de_schwäbsche_Eisebahne
epem7081 Am: 11.10.2025 23:35:22 Gelesen: 27373 # 167
Hallo zusammen auf der Karte vom 13.10.1937, auf der " Neuer Bahnhof Zwickau i.Sa." ins Bild gebracht wird, zeigt sich auch die Schreiberin mit der eingeworfenen Frage wohl begeistert: Ist der neue Bahnhof nicht fabelhaft ?. Das erste Bahnhofsgebäude wurde 1845 in Holzbauweise errichtet. Weil es schon bald nicht mehr den wachsenden Anforderungen entsprach, wurde es 1858 durch einen Neubau ersetzt. ... Das von Mai 1933 bis 1936 für den Personenverkehr neu erbaute Bahnhofsgebäude wurde nach den Plänen von Reichsbahn-Oberbaurat Otto Falck errichtet. Es ist ein mit Hartbrand–Glasurziegeln verklinkerter Kuppelbau in den klaren Linien der Neuen Sachlichkeit der zu Ende gehenden 1920er Jahre. Zum Architekturschmuck gehören markant hervortretende Lisenen an den hohen Fensteröffnungen der straßenseitigen Fassade, Säulen für das Vordach am Haupteingang und der südlich heranführenden Pergola aus einem regionalen grünen Diabas. Er wurde am 17. Dezember 1936 eröffnet, das alte Empfangsgebäude wurde daraufhin 1937 abgerissen. [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Zwickau_(Sachs)_Hauptbahnhof
fraportolo Am: 12.10.2025 17:44:02 Gelesen: 27309 # 168
Hallo, ich möchte eine alte Ansichtskarte vom Bahnhof Danzig aus dem Jahre 1944 zeigen. Die Karte ist als Feldpost gelaufen. Versendet ab Danzig-Langfuhr, adressiert nach Eisenerz in der Obersteiermark. Viele Grüße Lothar
reichswolf Am: 12.10.2025 21:37:17 Gelesen: 27275 # 169
@ reichswolf [#23] Noch einmal der Bahnhof in Lille, hier aus leicht anderer Perspektive. Feldpostkarte vom 20.06.1917.
Seku Am: 16.10.2025 21:20:35 Gelesen: 27078 # 170
Der Hauptbahnhof von Wiesbaden um 1925 auf einer französischen Feldpostkarte. Wiesbaden war damals von den Franzosen besetzt. Wikipedia berichtet u.a. wie folgt : „Der neue Bahnhof löste die bisher bestehenden drei Bahnhöfe ab, die aufgelassen wurden. Der Bahnhof wurde am 15. November 1906 unter der Bezeichnung Wiesbaden – noch ohne den Zusatz „Hauptbahnhof“ – eröffnet.“ Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 18.10.2025 19:11:41 Gelesen: 26965 # 171
Der Bahnhof Neuenburg im Friesland. Neuenburg ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Zetel im Landkreis Friesland in Niedersachsen. Von 1896 bis 1991 war der Ort über die Bahnstrecke Varel - Bockhorn - Zetel -Neuenburg an das Schienennetz angeschlossen. Die Gleisanlagen wurden 2002 abgebaut. Das Bahnhofsgebäude ist noch vorhanden. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 22.10.2025 10:40:40 Gelesen: 26655 # 172
Der Bahnhof Chișinău der Hauptstadt der heutigen Republik Moldau, noch zur Sowjetzeit. Heute hat der Bahnhof eine zweisprachige Aufschrift. Die beiden Säulen links und rechts sind inzwischen entfernt worden. Wikipedia schreibt u.a. wie folgt: Der Bahnhof Chișinău ist ein Durchgangsbahnhof in der Republik Moldau und der wichtigste Bahnhof der Hauptstadt Chișinău. Er wird unter anderem von internationalen Fernzügen in die Ukraine und nach Rumänien bedient ... Wegen des anhaltenden Konflikts zwischen der Republik Moldau und Transnistrien kam der Schienenverkehr in Richtung Ukraine zeitweise komplett zum Erliegen. Ich wünsche allen einen schönen Tag und den Moldauern eine friedliche Zukunft Günther
JohannesM Am: 22.10.2025 20:40:44 Gelesen: 26603 # 173
Bahnhof Gröningen an der Kleinbahn-Strecke Nienhagen - Aschersleben, wobei die Züge in Schneidlingen umgebrochen wurden. Eröffnet 1897, stillgelegt 1966. Beste Grüße Eckhard
Quincy Am: 28.10.2025 10:02:13 Gelesen: 26321 # 174
Bahnhof Edgeworthstown im County Longford, Irland Edgeworthstown ist ein kleines Städtchen (heute ca. 2200 Einwohner) im County Longford, dem kleinsten County in der Republik Irland [1]. Die Ansichtskarte ist leider undatiert und stammt wahrscheinlich aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert). Dass Bahnmitarbeiter für ein Bahnhofsfoto auf durchgehenden Gleisen stehen, dürfte heutzutage kaum noch vorkommen. Gruß Hans-Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Edgeworthstown
Seku Am: 28.10.2025 10:42:40 Gelesen: 26313 # 175
Der Bahnhof Bad Elmen (heute Schönebeck/Bad Salzelmen), aufgenommen um 1900 mit Solspringbrunnen und Gradierwerk. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke (Magdeburg-) Schönebeck–Güsten. Die Geleise liegen hinter dem Empfangsgebäude und den Bäumen. Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Seku Am: 29.10.2025 14:14:07 Gelesen: 26179 # 176
Der Bahnhof Glauchau wurde am 15. November 1858 als Teil der Strecke Dresden–Werdau eröffnet. Er wuchs schnell zum wichtigen Trennungsbahnhof der Muldentalbahn (Glauchau–Wurzen) aus und wurde zwischen 1876 und 1880 erweitert. Ein umfassender Neubau erfolgte von 1913 (Pause im ersten Weltkrieg) bis zur Wiederaufnahme 1923; 1926 ging der neue Bahnhof in Betrieb. Der Brunnen im Vordergrund wurde 1998 stillgelegt und letztlich entfernt. Quelle: https://stadtgeschichte-glauchau.de/ Die Ansicht entstand um 1960. Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Quincy Am: 01.11.2025 09:41:52 Gelesen: 26020 # 177
Bahnhof Cork, Irland Die Ansichtskarte zeigt die Glanmire Road (heute Lower Glanmire Road) und die Abfertiungsshalle des Bahnhofs von Cork. Während es auf der Lower Glanmire Road heute keine Straßenbahnschienen mehr gibt, ist der Bahnhof in der Kurve immer noch aktiv. Die Gleise, die im Bild auf der Außenseite des Bahnhofs vorbeigehen, gibt es allerdings heute auch nicht mehr. Die handkolorierte Ansichtskarte ist leider undatiert und stammt wahrscheinlich aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende (19./20. Jahrhundert). Gruß Hans-Jürgen
Seku Am: 09.11.2025 21:38:22 Gelesen: 25661 # 178
So kennt man ihn nicht, den Stuttgarter Hauptbahnhofs-Turm, ohne Mercedes-Stern. Aufgenommen im Jahr seiner Vollendung 1928 Näheres hier [1] Ich wünsche einen schönen Wochenstart Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=353623
Seku Am: 12.11.2025 18:13:16 Gelesen: 25423 # 179
Der Bahnhof von Ventimiglia ist italienischer Grenzbahnhof zu Frankreich. Er ist Endpunkt der Bahnstrecke Genua–Ventimiglia, die in Frankreich als Bahnstrecke Marseille–Ventimiglia weitergeführt wird, wie auch Endstation der Tendabahn, die in Cuneo beginnt. Eine weitere Bahnverbindung besteht bis Savona. Die Ansicht entstand um 1920. Ich erinnere mich an eine Bahnfahrt an die Côte d'Azur in den 1960er Jahren. Da musste man auf italienischer Seite aussteigen, durch die Zollkontrolle laufen und auf der französischen Seite in den dortigen Zug einsteigen. Und das alles mit Reisegepäck, ohne Kofferkuli. Heute unvorstellbar. Ich wünsche einen schönen Abend und träume von der Côte d'Azur Günther
Seku Am: 17.11.2025 20:19:19 Gelesen: 25064 # 180
Mit dem Wochenstart kündigen sich in Bayern die ersten Schneeflocken an und das nicht nur in den Bergen. Wie hier auf dieser alten Ansichtskarte: Eine Fahrt ins Weiße im Bahnhof Achenmühle an der Bahnstrecke Rosenheim - Frasdorf. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Quincy Am: 19.11.2025 10:45:24 Gelesen: 24951 # 181
Bahnhof Irvinestown, Nordirland Die Eisenbahngesellschaften auf der irischen Insel haben eine wechselvolle Geschichte. Im County Fermanagh (Nordirland) verkehrte die Gesellschaft "Great Northern Railway". Das Schienennetz wurde jedoch in den letzten hundert Jahren sehr stark ausgedünnt (Siehe Wikipedia [1]). So gibt es heute nicht nur in Irvinestown, sondern im ganzen County Fermanagh keine aktiven Bahnstrecken mehr. Die ungelaufene Ansichtskarte dürfte aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende stammen. Gruß Hans-Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schienenverkehr_in_Irland
Seku Am: 23.11.2025 07:22:56 Gelesen: 24703 # 182
Der Hauptbahnhof Bonn auf einer alten Ansicht, entstanden um 1965. Damals hatte ich den Bahnhof erstmals besucht und die Karte gekauft. Heute fährt die Straßenbahn als unterirdische Stadtbahn. In Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrs-Betrieben sogar bis Köln. Später mal, auf dem Weg nach Köln zur Messe, stand ich mit dem Zug wegen einer Betriebsstörung in Bonn. Nichts ging mehr. Da sprach mich ein Junge an: „Warum nehmen Sie nicht die Stadtbahn?“ Das war goldrichtig und mir ein Trinkgeld wert. Wikipedia schreibt u.a. folgendes zur Bahnhofsgeschichte : Am 1. März 1883 wurde der Grundstein für ein neues Empfangsgebäude gelegt, das nach einem Entwurf des Baumeisters Carl Schellen entstand und im April 1885 eingeweiht wurde; mit der Ausführung und der Durcharbeit der dekorativen Formen war der bauleitende Architekt Traugott Unger betraut. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther
Quincy Am: 25.11.2025 09:58:45 Gelesen: 24589 # 183
Bahnhof Newport, Irland Der Bahnhof Newport lag im Nordwesten der Insel im County Mayo, ungefähr 10 km nördlich der Stadt Westport. Von dieser ging eine Bahnlinie nach Newport und endete dort. Was auf der Ansichtskarte wie ein Durchgangsbahnhof aussieht, war eigentlich ein Sackbahnhof. Zwischen Tunnel und Bahnhof sieht man die Brüstung der Seven Arches Bridge (Siebenbögen-Brücke) über den Newport River. Die Bahnlinie von Westport nach Newport existiert heute nicht mehr, das Bahnhofsgebäude und die Seven Arches Bridge aber schon noch [1]. Über die Brücke führt heute der Western Green Way [2], einer der landschaftlich schönsten Radfahr- und Wanderwege Irlands. Die Ansichtskarte ist ungelaufen und dürfte aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende stammen. Gruß Hans-Jürgen [1] https://en.wikipedia.org/wiki/Seven_Arches_Bridge_(Newport) [2] https://en.wikipedia.org/wiki/Great_Western_Greenway
Seku Am: 25.11.2025 20:33:23 Gelesen: 24524 # 184
Die Bahnsteigüberdachung des Bahnhofs Saalfeld auf einer Grußkarte von 1935.



Der Bahnhof liegt in Thüringen an der Fernverbindung zwischen Berlin und München.

Ich wünsche einen schönen Abend

Günther
Seku Am: 26.11.2025 14:10:07 Gelesen: 24461 # 185
Der Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen ist genau 25 Jahre alt. Im Frühjahr soll ein Architekturmuseum mit den Werken des Österreichers fertiggestellt sein. Ein Grund mehr mal nach Uelzen zu fahren, meint Günther
Quincy Am: 27.11.2025 21:03:39 Gelesen: 24331 # 186
Bahnhof Stranorlar, Irland Stranorlar ist eine Gemeinde im County Donegal im Nordwesten Irlands unweit der Grenze zu Nordirland. Die nächste wesentlich größere Stadt ist Londonderry in Nordirland. Der Bahnverkehr nach Stranorlar wurde bereits 1960 eingestellt [1]. Inzwischen sind das stattliche Bahnhofsgebäude geschleift und die Gleisanlagen vollständig entfernt, aber eine "Eisenbahnstraße" ("Railway Road") existiert teilweise an dieser Stelle noch. Die Ansichtskarte ist ungelaufen und stammt wahrscheinlich aus der Zeit um die vorletzte Jahrhundertwende. Gruß Hans-Jürgen [1] https://en.wikipedia.org/wiki/Stranorlar_railway_station
MichaelS Am: 28.11.2025 17:17:39 Gelesen: 24251 # 187
Bahnhof Brügge, Belgien Die Karte ist als Feldpostkarte am 24.1.1915 aufgegeben worden. Schönen Gruß, Michael
Totalo-Flauti Am: 29.11.2025 13:04:28 Gelesen: 24183 # 188
Liebe Sammlerfreunde, auf einer Ansichtskarte von 1914 eine Ansicht des Dresdener Bahnhofs aus der Anfangszeit der sächsischen Eisenbahn. Dazu eine "Eintrittskarte" ebenfalls aus der Anfangszeit um 1840 für den Zutritt zum Bahnhof. Früher kam das einfache Publikum nicht einfach in den Bahnhof oder auf den Bahnsteig [1]. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti. [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnsteigkarte
MichaelS Am: 29.11.2025 14:19:10 Gelesen: 24169 # 189
@ MichaelS [#187] Hallo zusammen, auf Wunsch zeige ich auch die Rückseite der Ansichtskarte des Bahnhofs Brügge: Schönen Gruß, Michael
Seku Am: 05.12.2025 20:26:14 Gelesen: 23541 # 190
Den Bahnhof Plön und seinen Vorplatz zeigen diese beiden um 1965 entstandenen Karten. Er liegt an der Bahnstrecke Kiel–Lübeck direkt am Ufer des Großen Plöner Sees. Der Bahnhofsvorplatz sieht nicht mehr so aus wie auf den Bildern. Die Blumeninsel ist verschwunden und es ist ein Platz mit Bäumen entstanden. Die Straße vor dem Bahnhof ist auch verschwunden. Die Häuser auf der gegenüberliegenden Seite sind nach dem Krieg erbaut worden und bestehen bis heute. Hinter dem Haus auf der rechten Seite der zweiten Karte ist jetzt eine Unterführung unter den Gleisen. Quelle: Tourist Info Plön Wikipedia berichtet u.a. wie folgt : Der Bahnhof Plön wurde am 31. Mai 1866 als Teil der Bahnstrecke zwischen Neumünster und Neustadt (Holst) von der Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft eröffnet, die 1873 durch die Eutin–Lübecker Eisenbahn von Eutin bis Lübeck verlängert wurde …. Das Empfangsgebäude ist ein spätklassizistischer Bau von 1866. Die Überdachung des Bahnsteigs stand bis 1944 am wenig entfernten historischen Prinzenbahnhof, der Haltestelle für kaiserliche Besuche, die inzwischen aufgelassen worden war …. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 11.12.2025 20:30:30 Gelesen: 22871 # 191
Der Bahnhof Kreiensen um 1920. Erstmals wurde vor Ort 1854 ein Gebäude errichtet. Als dies zu eng wurde erfolgte ein Neubau im Jahre 1886. Wikipedia schreibt über ihn u.a. wie folgt : Der Bahnhof Kreiensen ist ein Eisenbahnknoten und Keilbahnhof in der Stadt Einbeck (Kreiensen) im Landkreis Northeim. Als Umsteigebahnhof zwischen den Bahnstrecken Hannover–Göttingen und der zwischen den Landkreisen Goslar und Landkreis Holzminden verlaufenden Braunschweigischen Südbahn ist er von regionaler Bedeutung für Bahnreisende in Südniedersachsen. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 13.12.2025 19:08:20 Gelesen: 22674 # 192
Der ehemalige Ludwigsbahnhof in Fürth (Mittelfranken). Er war die Endstation der Ludwigsbahn, die als erste Bahn Deutschlands zwischen Nürnberg und Fürth verkehrte. Die Eröffnung war am 7.12.1835. Der Bahnbetrieb wurde am 1.11.1925 eingestellt und das Gebäude 1938 abgerissen, als die Nazis Platz brauchten für ihre Aufmärsche. Heute befindet sich hier die Fürther Freiheit. Ich wünsche einen schönen Adventssonntag Günther
JohannesM Am: 14.12.2025 18:36:30 Gelesen: 22577 # 193
@ Totalo-Flauti [#188] Das gab es ja noch in der DDR, dass man eine Bahnsteigkarte brauchte. Beste Grüße Ecki
Seku Am: 14.12.2025 21:09:28 Gelesen: 22553 # 194
@ Totalo-Flauti [#188] Hallo Michael, Zitat: …. eine Ansicht des Dresdener Bahnhofs Dabei denk ich zunächst mal an Dresden, aber nicht nach Leipzig ….. und ich vermute stark, die Karte war die Eintrittskarte zur Eröffnungsfeier. @ JohannesM [#193] Hallo Eckhard, nicht nur in der DDR ! Die Deutsche Bundesbahn hatte noch bis 1974 Bahnsteigsperren und -karten. Mit Gruß Günther
Seku Am: 17.12.2025 05:03:38 Gelesen: 22358 # 195
Jeden Sommer kürt die Allianz pro Schiene den Bahnhof des Jahres. In diesem Jahr war es der Bahnhof Magdeburg. Im Jahre 1870 wurde der Grundstein für den neuen Zentralbahnhof Magdeburg gelegt. Beteiligt waren die Berlin-Potsdam-Magdeburger - und Magdeburg-Halberstädter Eisenbahngesellschaften. Weitere Auskünfte hier [1] Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://www.allianz-pro-schiene.de/wp-content/uploads/2025/10/2025_Faktenblatt_Magdeburg-Hbf.pdf
Seku Am: 18.12.2025 09:52:01 Gelesen: 22186 # 196
Der Hafenbahnhof zu Friedrichshafen [1] Anfang der 1950-er Jahre. Heute ist darin das Zeppelin-Museum [2] untergebracht Ich wünsche einen schönen Tag Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Friedrichshafen_Hafen [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Zeppelin_Museum
Reini46 Am: 19.12.2025 13:29:58 Gelesen: 22070 # 197
Hallo, Die Station Pilgramgasse der ehemaligen Wientalbahn, jetzt Haltestelle der U 4 Grüße Reini 46
Seku Am: 23.12.2025 06:25:16 Gelesen: 21726 # 198
Mit dieser Karte vom Bahnhof Gernrode im Harz wünsche ich ... Gernrode liegt an der Selketalbahn Quedlinburg–Hasselfelde Günther
Seku Am: 25.12.2025 06:26:53 Gelesen: 21442 # 199
@ [#195] Hier der Hauptbahnhof Magdeburg aus einer anderen Perspektive im Kriegsjahr 1942 . Anfang 1945 wurde er bei einem Luftangriff schwer beschädigt. Abgestempelt in Magdeburg-Fermersleben Ich wünsche noch schöne Feiertage Günther
Seku Am: 01.01.2026 15:48:52 Gelesen: 20694 # 200
@ Totalo-Flauti [#130] Hallo Michael, hier noch eine Ansicht der beiden Bahnhöfe (Magdeburger und Dresdner) in Leipzig. Die Karte wurde 1911 versandt und in Leipzig-Gohlis abgestempelt. 1912/13 wurden beide Gebäude abgerissen, um Platz für den neuen Hauptbahnhof zu schaffen. Ich hoffe, Ihr hattet einen geruhsamen Jahreswechsel. Günther
Seku Am: 04.01.2026 21:35:08 Gelesen: 20487 # 201
Wie schon mal erwähnt versteht man allgemein unter Bahnhof das Empfangsgebäude. Das ist aber nicht korrekt. Er besteht aus Gleisanlagen und Gebäuden einer Eisenbahnbetriebsanlage. Wie hier das Stellwerk VI im Hauptbahnhof Leipzig mit ausfahrendem Zug Richtung Altenburg. Die Karte wurde 1939 in Deutschland gedruckt, aber in den Niederlanden verkauft, wie der Aufdruck verrät. In deutsch heißt das : „Erwarte mich" Zuletzt hatte das Stellwerk die Nr. 16. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther
Seku Am: 17.01.2026 15:32:26 Gelesen: 19630 # 202
Der Hamburger Bahnhof in Berlin - Heute das Museum für Gegenwart als Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst Wikipedia erzählt uns u.a. folgendes: Das ehemalige Empfangsgebäude ist das einzige erhaltene der großen Berliner Kopfbahnhöfe. Es stammt aus den 1840er Jahren und ist damit eines der ältesten Bahnhofsgebäude Deutschlands. Das im spätklassizistischen Stil gehaltene Bauwerk wurde von Friedrich Neuhaus und Ferdinand Wilhelm Holz entworfen. Im Jahr 1884 wurde der Bahnhof für den Personenverkehr geschlossen und der Verkehr auf den benachbarten Lehrter Bahnhof verlagert. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 20.01.2026 21:14:02 Gelesen: 19372 # 203
Der Bahnhof von Bad Rehburg an der Steinhuder Meer-Bahn um 1960. Ausschnitt aus einer Mehrbildkarte "Gruß aus ..." Wikipedia schreibt zur Bahn u.a. folgendes : Die Steinhuder Meer-Bahn AG (St.M.B.) betrieb eine 52,7 Kilometer lange Eisenbahnstrecke in Schmalspur von Wunstorf über Steinhude, Bad Rehburg, Stolzenau bis Uchte. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 21.01.2026 19:56:20 Gelesen: 19288 # 204
Der Bahnhof Rennsteig im Thüringer Wald an der Bahnstrecke Plaue–Themar im Jahr 1965 An den Wochenenden fährt der Rennsteig-Shuttle direkt von Erfurt Hbf viermal täglich dorthin. https://www.bahnhofrennsteig.de/ Vielleicht sehen wir uns demnächst dort ? Günther
epem7081 Am: 26.01.2026 14:35:40 Gelesen: 18906 # 205
Hallo zusammen, eine alte Ansichtskarte, geschrieben am 9.3.1919, präsentiert uns die Partie am Bahnhof Schelklingen. Die Bahnstrecke Reutlingen–Schelklingen ist eine ehemals 58,25 Kilometer lange Nebenbahn von Reutlingen nach Schelklingen, welche die Schwäbische Alb quert. Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen begannen 1891 mit dem Bau und eröffneten am 2. Juni 1892 die 11,03 Kilometer lange normalspurige Nebenbahn vom Reutlinger Hauptbahnhof über Pfullingen bis Honau am Fuß der Schwäbischen Alb durch das Tal der Echaz. Am 1. Oktober 1893 folgte die 23,5 Kilometer lange Fortsetzung mit der Steilstrecke, die mithilfe einer Zahnstange bewältigt wurde, über Engstingen durch das Lautertal zur Oberamtsstadt Münsingen. Der 23,72 Kilometer lange Anschluss zur Bahnstrecke Ulm–Sigmaringen in Schelklingen wurde am 1. August 1901 in Betrieb genommen. Damit entstand die lange gewünschte direkte Verbindung zwischen Reutlingen und Ulm.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Reutlingen–Schelklingen
Seku Am: 10.02.2026 20:58:02 Gelesen: 17643 # 206
Der Bahnhof Kiel [1] um 1915. Verschickt als Marinepost nach Diemeringen / Kreis Zabern im Bezirk Unterelsaß. Ich wünsche einen schönen Abend Günther [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kiel_Hauptbahnhof
hubtheissen Am: 11.02.2026 09:48:43 Gelesen: 17450 # 207
Hallo, Bahlingen am Kaiserstuhl besaß einen Bahnhof an der Strecke Riegel-Gottenheim der Kaiserstuhlbahn. Die Strecke wurde am 15.12.1894 eröffnet. Gruß Hubert
Totalo-Flauti Am: 11.02.2026 23:08:24 Gelesen: 17363 # 208
Liebe Sammlerfreunde, der Leipziger Postbahnhof von der Gleisseite aus gesehen auf einer Postkarte aus dem Jahr 1920. Er befand sich nord-östlich vom Hauptbahnhof an der Strecke Richtung Dresden. Die genaue Lage an der Rohrteichstrasse ist auf einem Gleisplan bei Wikipedia [1] zu sehen. Er wurde im Zuge des Neubaus des Hauptbahnhofs 1912 eröffnet. Allein die überdachte Fläche betrug 16.000 m². Der Leipziger Postbahnhof war einer der größten Anlagen seiner Art. Die Schließung erfolgte 1994 mit der Einstellung der Bahnpost. Weitere Informationen sind ebenfalls schnell bei Wikipedia [2] zu finden. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leipzig_Hauptbahnhof [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Postbahnhof_Leipzig
Seku Am: 12.02.2026 10:54:10 Gelesen: 17302 # 209
@ Totalo-Flauti [#208] Auch Hamburg hatte sein Bahnpostamt: 1906 fertig gestellt, der „Hühnerposten“ . 1917 als Feldpostkarte nach Danzig versandt. Das 1907 von Kaiser Wilhelm II. eingeweihte markante Backsteingebäude (1902–1907) wurde bis 1997 als Bahnpostamt mit direktem Gleiszugang genutzt. 1923 - 1927 gab es eine stilistische Veränderung: Die märkische Spätgotik transformierte zum Hamburger Kontorhausstil. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die expressionistische Silhouette vereinfacht. Heute ist nach umfassender Sanierung die Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg Hauptmieterin. (Aus : Bücherhallen.de) Ich wünsche einen schönen Tag Günther
Seku Am: 04.03.2026 17:46:44 Gelesen: 15544 # 210
Der Bahnhof Mosbach (Baden) lag an der Bahnstrecke Neckarelz–Osterburken. Wikipedia schreibt über das Empfangsgebäude u.a. wie folgt: Im Jahr 1862 wurde der Bahnhof Mosbach mit dem Bau der badischen Odenwaldbahn errichtet. Das Empfangsgebäude wurde im spätklassizistischem Stil erbaut und prägte seitdem die Situation am westlichen Ortseingang Mosbachs. Anfang 2002 wurde es zugunsten des vierstreifigen Ausbaus der Bundesstraße und des Baus von Geschäftshäusern trotz Protesten einer Bürgerinitiative abgerissen. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
reichswolf Am: 14.03.2026 15:54:29 Gelesen: 14804 # 211
Neben dem Hauptbahnhof gab und gibt es in Aachen weitere Bahnhöfe. Einer davon ist der Westbahnhof. Dieser ersetzte ab 1910 den alten Bahnhof Templerbend, der wenige hundert Meter östlich des Westbahnhofes stand und der 1911 gesprengt wurde. Grund für den Umzug war ein erhöhter Platzbedarf seitens der RWTH. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof zerstört, nach dem Krieg entstand ein neuer, recht schlichter Bau. Bis in die 90er Jahre wurde das Gebäude als Bahnhof genutzt. Bis 2012 war dann eine Diskothek darin zu finden. Im Januar 2013 wurde auch dieser Bau abgerissen, an dieser Stelle steht seitdem ein temporärer Hörsaal (TEMP) der RWTH. Heute besteht der Westbahnhof für Reisende nur noch aus dem Bahnsteig, zu dem eine lange, nicht barrierefreie Treppe hinaufführt. Außerdem gibt es dort noch ein Stellwerk, und neben der Nutzung für den Reiseverkehr wird der Westbahnhof als Rangierbahnhof genutzt. Weitere Infos und Bilder, z.B. vom Nachkriegsbau, finden sich hier [1]. LG, Christoph [1] http://www.gessen.de/bahnhof/awest.html
Seku Am: 14.03.2026 20:06:47 Gelesen: 14768 # 212
Der Bahnhof Putbus auf der Ostseeinsel Rügen um 1970. Er liegt an der Bahnstrecke Bergen auf Rügen – Lauterbach Mole . In Putbus kommt die Schmalspurbahn „Rasender Roland“ dazu. Von da aus kam später ein Dreischienengleis bis zum Bahnhof Lauterbach, so das die Schmalspurbahn auch dorthin durchfahren konnte. Wikipedia berichtet über den Bahnhof u.a. wie folgt : Der Bahnhof Putbus wurde zusammen mit der Bahnstrecke Bergen–Putbus am 15. August 1889 eröffnet, die am 15. Mai 1890 bis Lauterbach verlängert wurde. Das Empfangsgebäude mit angebauten Güterschuppen der Normalspurbahn liegt westlich der Gleisanlagen am nördlichen Bahnhofskopf. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
22028 Am: 15.03.2026 18:10:21 Gelesen: 14679 # 213
Hier eine Ansichtskarte aus den ca. 1980er Jahren mit Abbildung des Hauptbahnhofes von Baghdad. An den Bahnhof habe ich gute Erinnerungen, dort habe ich ca. 1985 eine Daten-Vermittlungsanlage (VDZ 419) in Betrieb genommen. Der Auftrag kam damals von WSSB (Ostdeutschland) an Siemens. WSSB hatte damals die Nachrichten- und Signaltechnik der neuen Eisenbahn im Irak gebaut, nur bei der Datentechnik griffen sie auf Siemens Technik zurück. Die Telefonanlage welche sie lieferten war eine mit s.g. Koordinatenschaltern, schon in den 1980er Jahren nicht mehr Stand der Technik. Und um bei der Philatelie zu bleiben, der Bahnhof hatte ein Postamt wo ich zufällig die Aerogramme die damals ausgegeben wurden bekam und u.a. auch den Berliner Ganzsachenverein damit versorgte.
Totalo-Flauti Am: 21.03.2026 11:07:57 Gelesen: 14079 # 214
Liebe Sammlerfreunde, ich konnte eine Ansichtskarte vom Bau des Hauptbahnhofs erwerben. Die Karte muss aus der Zeit vor/ um 1911 stammen. Abgebildet ist der Bau des Westflügels. Dieser wurde bereits am 1.Mai 1912 in Betrieb genommen. Hier fuhr auf Gleis 1 ein Zug aus Corbetha aus der preußischen Provinz Sachsen ein. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
ginonadgolm Am: 21.03.2026 11:22:23 Gelesen: 14075 # 215
@ Totalo-Flauti [#214] Moin, tolle Karte. Ein entscheidendes Wort fehlt in Deinem Text "Leipzig". Sonst ist das Suchen nach dieser Karte sehr mühsam. Beste Grüße von Ingo aus dem Norden
Totalo-Flauti Am: 21.03.2026 13:17:06 Gelesen: 14059 # 216
@ ginonadgolm [#215] Hallo Ingo, danke für deinen Hinweis. Ist mir gar nicht aufgefallen, als ich den Beitrag geschrieben habe. Ich war wohl so tief in meinem Leipziger Tunnelblick, daß es für mich ganz klar war, das ich "Leipzig" meine. Asche auf mein Haupt. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
10Parale Am: 27.03.2026 19:53:56 Gelesen: 13768 # 217
22028 würde diese Karte auch gefallen, obwohl der Bahnhof in Haifa wohl nichts mit seinem Spezialgebiet "Meine Sammlung Overland Mail Baghdad-Haifa" im engeren Sinne zu tun hat. Dennoch eine recht seltene Karte, denn wir sehen tatsächlich den 1906 von der osmanischen Regierung gebauten Bahnhof von Haif(f)a. (siehe Bahnstrecke Haifa - Akko) Auf dem Bahnhofsgebäude hoch droben ragt die osmanische Flagge. Die AK stammt aus Ägypten. Liebe Grüße 10Parale
10Parale Am: 20.04.2026 19:50:51 Gelesen: 11729 # 218
@ forum Diese Ansichtskarte lief am 08.08.1916 nach Freiburg im Breisgau. Abschlag der 7 1/2 Pfg. Gesamtporto mittels Bahnpoststempel Freiburg - Neustadt i.S.. Wir sehen die Station Hirschsprung. Als Kind war es eine der magischen Orte, denn immer sah man hoch oben auf dem 130 Meter hohen Felsen einen Hirschen stehen, der zum Sprung ansetzen wollte. Liebe Grüße 10Parale
Seku Am: 25.04.2026 20:46:16 Gelesen: 11166 # 219
Der Bahnhof Luzern um 1935. So ist man die Sicht auf den Bahnhof Luzern nicht gewohnt. Wir schauen über den Vierwaldstättersee zur Königin der Berge, der Rigi Eine weitere Ansicht zum Vergleich findet sich hier [1]. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=349041
Seku Am: 27.04.2026 17:49:22 Gelesen: 10909 # 220
Baden im Kanton Aargau (CH). Ansicht um 1975 Der Bahnhof liegt an der Bözbergstrecke von Zürich kommend. Er wurde 1847 als Endstation der Schweizerischen Nordbahn («Spanisch-Brötli-Bahn»), der zweiten Eisenbahnlinie der Schweiz, eröffnet und ist somit einer der ältesten Bahnhöfe des Landes. Angesichts des geplanten Abbruchs wurde das Gebäude 1972 unter der Leitung des Künstlers und Lehrers Otto Kuhn von Kantonsschülerinnen und -schülern als buntes Pop-Denkmal bemalt. Ende der 1970er-Jahre wurde dann von der Idee eines Ersatzes Abschied genommen und der Bau saniert. Dabei sind leider die bunten Gemälde verschwunden. Seit 2007 steht der älteste Bahnhof der Schweiz unter Denkmalschutz. Quelle : „Architekturführer Baden“ von 2023 Ich wünsche einen schönen Wochenbeginn Günther
Seku Am: 04.05.2026 10:08:30 Gelesen: 10334 # 221
@ [#192] Ludwigseisenbahn Nürnberg–Fürth: Neben dem Endbahnhof gab es in Fürth noch den Ostbahnhof. Heute befindet sich hier in etwa die U-Bahnhaltestelle Jakobinenstraße Die Karte entstand um 1915. Weitere Informationen hier [1]. Ich wünsche einen schönen Wochenanfang Günther [1] https://www.fuerthwiki.de/wiki/index.php/Ostbahnhof
Seku Am: 30.05.2026 16:34:48 Gelesen: 7291 # 222
Der Bahnhof Bodetal der Stadt Thale im Eröffnungsjahr 1907. Er lag an der Strecke Blankenburg–Quedlinburg. Zwischen Timmenrode und Warnstedt war der Abzweig nach Bodental . Oben am Berg liegt (handschriftlich vermerkt) der Hexentanzplatz. Die Karte ging im Juli 1908 nach Stolzenau a.d. Weser (geschrieben Wesser).



Wikipedia berichtet u.a wie folgt: Die ehemalige Bahnstrecke Blankenburg–Quedlinburg (über Thale Bodetal) (1907–1963 im Personenverkehr) ist heute vollständig rückgebaut.

Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther
epem7081 Am: 31.05.2026 17:09:03 Gelesen: 7163 # 223
@ reichswolf [#23] Hallo Christoph, zu Deinen aufschlußreichen Informationen zum Bahnhof Lille hier eine weitere Karte: SOUVENIER DE LA GUERRE 1914 15 16 / LA GARE ET RUE FAIDHERBE A LILLE. Bemerkenswert scheint mir, dass hier ausdrückliche Erinnerungskarten von einer französischen Druckerei vertrieben wurden. Die Karte von meinem Großvater vom 2.6.1917 erhielt den Stempel FELDPOST am 3.6.1917. Mit freundlichen Grüßen Edwin
Seku Am: 04.06.2026 16:15:40 Gelesen: 6888 # 224
Der Bahnhof Zwickau um 1965. Er wurde in den Jahren 1933 bis 1936 neu errichtet. Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Bahnhof mehrfach das Ziel von alliierten Bombenangriffen, dabei entstand erheblicher Schaden, das Empfangsgebäude wurde aber nicht in Mitleidenschaft gezogen. Von hier aus kommt man über Chemnitz nach Dresden, über Aue nach Schwarzenberg, über Werdau nach Leipzig sowie über Plauen nach Hof. Ich wünsche einen schönen Rest-Feiertag Günther
Seku Am: 11.06.2026 19:46:00 Gelesen: 6534 # 225
Der Bahnhof Eigergletscher liegt an der Jungfraubahn in 2320  Metern Höhe und wurde 1898 eingeweiht. Unmittelbar oberhalb der Station beginnt der 7,2 km lange Grosse Tunnel zum Jungfraujoch. Die Karte entstand um 1900. Heute, 125 Jahre später, ist vom Gletscher nicht mehr viel übrig. Ich wünsche einen schönen Abend Günther
Seku Am: 12.06.2026 11:43:20 Gelesen: 6467 # 226
Der Bahnhof Brünig-Hasliberg (CH) liegt an der Brünigbahn Luzern-Interlaken. Das Bahnhofsgebäude wurde 1888 errichtet. Heute gibt es darin das „Krims-Krams-Paradies“ [1]. Die Ansicht entstand um 1900. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther [1] [http://www.bruenigsepp.ch]
Seku Am: 21.06.2026 07:56:09 Gelesen: 5460 # 227
@ reichswolf [#19] Guten Morgen Christoph, nun, der Hauptbahnhof von Chemnitz hat wohl eine bessere Ansicht verdient, als die aus der Mehrbildkarte. Abgesandt am 27. Juni 1914 kam sie wohl erst am 3. Juli 1914 in Frankenberg/Sa. an. So lässt der Rest des Ankunftsstempels vermuten. Wikipedia schreibt zum Bahnhof Chemnitz u.a. folgendes : Eröffnet wurde die erste Chemnitzer Bahnstation 1852, danach entwickelte sich der Bahnhof recht bald zu einem wichtigen überregionalen Bahnknotenpunkt. Neben dem Personenverkehr war der Bahnhof auch im Güterverkehr lange wichtig. Ende der 1870er Jahre war die Station die einzige in ganz Chemnitz mit Güterverkehr. Seit den 1990er Jahren hat die Bedeutung durch den allgemeinen Verkehrsrückgang im öffentlichen Personenverkehr, Fernverkehrsverlust und einige Streckenstilllegungen stark abgenommen. Ab dem Chemnitzer Hauptbahnhof gibt es Strecken Richtung Aue, Döbeln, Dresden, Leipzig und Zwickau. Außerdem verkehren seit 2013 von da Züge der Chemnitzer Citybahn. Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther
Seku Am: 15.07.2026 10:17:12 Gelesen: 3556 # 228
Moskau: Der Komsomolskaja-Platz ist ein Platz nordöstlich der Innenstadt der russischen Hauptstadt Moskau, an dem sich drei der acht Fernverkehrsbahnhöfe der Stadt direkt nebeneinander befinden. Es handelt sich im Einzelnen um den Leningrader [1], den Jaroslawler [2] und den Kasaner [3] Bahnhof .



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Moskau_Leningrader_Bahnhof
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Moskau_Jaroslawler_Bahnhof
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Moskau_Kasaner_Bahnhof

Ich wünsche einen schönen Tag

Günther
Seku Am: 16.07.2026 12:03:17 Gelesen: 3440 # 229
Hallo in die Runde,

beim Thema: Sammelgebiete der Philaseiten Mitglieder erwähnte Richard im Mai 2007: Ansichtskarten Bahnhöfe

Der erste Beitrag hier im Thema ist aber erst im September 2024.

In den dazwischenliegenden 17 Jahren wurde hierzu nichts veröffentlicht ?

Fragt sich Günther
Seku Am: 21.07.2026 05:22:51 Gelesen: 2870 # 230
@ [#219]

Und hier eine Ansicht vom Luzerner Bahnhof um 1910 mit Blick über den Vierwaldstättersee zum Pilatus.



Ich wünsche einen schönen Tag

Günther
Seku Am: 01.08.2026 00:46:12 Gelesen: 2063 # 231
Hier sehen wir den Bahnhof von Langwies. Er liegt an der Arosabahn Davos-Arosa in Graubünden (CH) und beherbergt seit Juni 2025 das Viadukt-Museum [1] . Die Ansicht ist um 1980 entstanden. Ansichtskarte aus meiner Sammlung (Urheber : RhB) Ich wünsche ein schönes Wochenende mit etwas Abkühlung Günther [1] [arosalenzerheide.swiss]
Seku Am: 01.08.2026 17:02:44 Gelesen: 1945 # 232
Der Bahnhof St. Ottilien um 1975. Das Gebäude liegt an der Ammerseebahn von Mering nach Weilheim in Oberbayern. Eine Diesellokomotive der Baureihe 218 hat einen Akkumulatortriebwagen ETA 150 am Haken. Im Bahnhof befindet sich heute ein Missionsmuseum [1]  Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther [1]  https://www.missionsmuseum.de/home
User #336253058 Am: 01.08.2026 19:09:46 Gelesen: 1924 # 233
Bahnhof Leipzig Diese Ansichtspostkarte vom Leipziger Hauptbahnhof ist keine Seltenheit. Doch der Text macht sie zu einem Zeitzeugnis. Ein amerikanischer Soldat, der vorher in Deutschland stationiert war und sich dort die Karte besorgt hatte, benutzt sie 1947 in New York zu einem Kartengruß per Militärpost (APO 740) nach Frankfort/Kentucky. Er schreibt: „ … Saw the station but the whole front end is bombed off now. It is one of he biggest I have ever seen …“
Seku Am: 02.08.2026 06:22:32 Gelesen: 1721 # 234
@ Bessie [#233] Guten Morgen Winfried, der Hauptbahnhof Leipzig hat etwas mehr verdient. Ich erlaube mir, ein paar Zeilen dazu zu liefern : Er ist der zentrale Eisenbahnknoten Mitteldeutschlands und wurde 1909-1915 auf dem Gelände von vier älteren Bahnhöfen als Kopfbahnhof nach einem Entwurf der Architekten Prof. William Lossow (1852–1914) und Hans Kühne (1874–1942) errichtet und befindet sich auf der Nordseite des Willy-Brandt-Platzes. Das Bahnhofsgebäude mit den Bahnsteighallen ist mit einer überdachten Grundfläche von 83.640 Quadratmetern das flächenmäßig größte Europas. Die Fassade des Empfangsgebäudes zur Innenstadt ist 298 Meter breit. Beim US-Luftangriff vom 7. Juli 1944 wurde der Hauptbahnhof schwer zerstört und zahlreiche Reisende getötet. Nach dem Krieg wurde noch 1945 die Osthalle wieder in einen funktionstüchtigen Zustand versetzt. Im Jahr 1954 waren alle 26 Längsbahnsteige repariert und am 13. August 1957 war auch der Wiederaufbau der Westhalle abgeschlossen. Quelle : Leipzig-Lexikon Und hier noch eine Ansicht entstanden um 1940 Ich wünsche einen schönen Sonntag Günther
Seku Am: 15.08.2026 06:27:32 Gelesen: 722 # 235
Diese Ansichtskarte kaufte ich mit der Beschreibung „Bahnhof Zug Eisenbahn“. Dummerweise bin ich darauf reingefallen und dachte an den Bahnhof Zug in der Schweiz. Doch wo ist da der Zuger See? Deshalb habe ich einen Bildvergleich im Internet bemüht und siehe da: es ist der Bahnhof von Celje (deutsch: Cilli) in Slowenien. Dieser liegt an der Bahnstrecke Spielfeld-Straß – Triest (Österreichischen Südbahn), eröffnet im Juli 1857 . Die Ansicht entstand um 1910 und ist weder vorne noch hinten mit einer Ortsangabe versehen. Damals gehörte der Ort noch zur Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther
Seku Am: 20.08.2026 14:10:27 Gelesen: 160 # 236
@ [#226] Und noch eine Ansicht von der Passhöhe, ebenfalls entstanden um 1900: Habt alle einen schönen Tag ohne Unwetter oder Waldbrand. Günther
Seku Am: 23.08.2026 20:03:36 Gelesen: 2932 # 237
Autoverladung im Bahnhof Airolo in 1.141,5 m ü. M. Er befindet sich direkt nach dem Südportal der Gotthard-Bahn im Schweizer Kanton Tessin. Der Service der SBB wurde 1980 nach der Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels eingestellt. Wegen der vielen Staus auf der Straße denkt man derzeit über eine Reaktivierung nach. Ich wünsche einen geruhsamen Wochenstart Günther
Seku Am: 27.08.2026 21:48:44 Gelesen: 2417 # 238
Der Bahnhof Rom in Mecklenburg steht an der Mecklenburgischen Südbahn. Der letzte fahrplanmäßige Zug hielt hier im Jahr 1996. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz und wurde vor 20 Jahren an einen Privatmann verkauft, der dort als „Einsiedler“ wohnt. Habt eine gute Nacht Günther
Seku Am: 12.09.2026 15:29:20 Gelesen: 1468 # 239
@ Seku [#121] Beim Stöbern habe ich heute noch eine alte Ansichtskarte vom Bahnhof d’Orsay Paris gefunden. Habt einen schönen Sonntag Günther
Seku Am: 26.09.2026 07:20:14 Gelesen: 139 # 240
Der Hauptbahnhof Stuttgart wurde von 1914 bis 1928 erbaut und ist mit 16  Bahnsteiggleisen einer der größten Kopfbahnhöfe Deutschlands nach Leipzig, Frankfurt/M und München. Der Mercedes-Stern auf dem Uhren-Turm wurde 1952 errichtet. Die Ansicht ist wohl um 1955 entstanden. Bekanntlich ist er heute im Umbau begriffen – „Stuttgart21°. Ich wünsche ein schönes Wochenende Günther