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DPAG Neue Briefmarken Kategorie "Sondereditionen"

Araneus Am: 11.07.2024 16:20:57 Gelesen: 34258 # 1
Neue Briefmarken-Kategorie "Sondereditionen" Briefmarken mit dem Schriftzug "Deutsche Post" Heute Nachmittag verschickte die DHL Group eine Pressemitteilung mit der Überschrift „Erste Schlager-Marken überhaupt: Deutsche Post gibt Roland Kaiser-Briefmarken heraus“ [1]: Bemerkenswert ist der vorletzte Absatz dieser Pressemitteilung: Für Philatelisten dürften die Marken noch aus einem anderen Grund begehrenswert sein: Es handelt sich um die ersten Briefmarken überhaupt, die die Deutsche Post in Alleinregie herausgeben darf und die mit dem Schriftzug "Deutsche Post" bedruckt sind. Es sind also weder hoheitliche, vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebene Sonderpostwertzeichen mit dem Aufdruck "Deutschland" noch individuell gestaltbare Marken ("Briefmarke Individuell"). Grundlage für diese neue Briefmarken-Kategorie ("Sondereditionen") ist eine Regelung im Lizenzvertrag zwischen Bundesfinanzministerium und der Deutschen Post, die es dem Unternehmen erlaubt, bestimmte Motive selbst festzulegen. [1] https://group.dhl.com/de/presse/pressemitteilungen/2024/deutsche-post-gibt-roland-kaiser-briefmarken-heraus.html [Auf Wunsch des Mitglieds Überschrift redaktionell umbenannt um 18:15 Uhr}
Altmerker Am: 11.07.2024 17:14:07 Gelesen: 34224 # 2
Nichts gegen den Sänger, aber mich stört die gefühlte Abzocke. Gruß Uwe
prinzlodi Am: 11.07.2024 17:23:41 Gelesen: 34216 # 3
@ Altmerker [#12] 4,95 EUR zu zahlen für ein Markenheftchen Individuell mit Portowert 4,00 ist für mich keine Abzocke, sondern fast schon ein Schnäppchen. Würde man selber ein Individuell-Markenheftchen produzieren lassen, wäre das erheblich teurer. Abzocke ist für mich eher das, was die Post bei den Krypto-Briefmarken macht.
saeckingen Am: 11.07.2024 17:30:49 Gelesen: 34209 # 4
Den "Viererbogen" würden Sammler wohl eher als Block bezeichnen. Zum Nennwert sind die Marken offensichtlich nicht zu bekommen, also wohl auch nicht für den postalischen Gebrauch gedacht. Für Fans und Sammler zum Weglegen. Positiv ist, dass so etwas Briefmarken als Sammelobjekt auch mal wieder in das Bewusstsein anderer Zielgruppen bringt. Grüße Harald
bovi11 Am: 11.07.2024 17:38:33 Gelesen: 34201 # 5
@ prinzlodi [#3] Ich bin da eher bei Altmerker. Für mich ist das so, als würde der Kaufland-Prospekt 95 Cent kosten. Der Frankaturwert dürfte bei dem gros der Auflage nicht in Anspruch genommen werden und somit steht dem Preis von 4,95 Euro keine wirkliche Gegenleistung in Form einer Transportdienstleistung gegenüber.
angim Am: 11.07.2024 17:54:27 Gelesen: 34186 # 6
Ich finde die Motive der Einzelmarken keinesfalls begehrenswert. Die Nennwerte von 100 Cent sind auch nicht so gängig. Viele Grüße Thomas
DL8AAM Am: 11.07.2024 21:54:49 Gelesen: 34063 # 7
Zum Ausgabethema und den Motiven will ich nichts sagen, "wer will, der mag", kein Problem, und zum Glück wird das ja wohl keine neue Hauptteil-Hauptnummer im Michel ;-) ganz im Gegensatz zur Abzocke der Crypto-Sondersondereditionen. ;-) Maximal ist das eine neue Unterkategorie unter dem Oberbegriff "Privatpost" bzw. "Eigenausgaben" der Deutschen Post. Offensichtlich (?) ist das auch keine traditionelle BRIEFMARKE INDIVIDUELL. Also etwas Neues. Aber scheinbar ist auch hier der (motiv-) leere Rahmen wieder genormt, also auch dort erst einmal nur "eine" Hauptnummer? Zumindest kein FOMO, man verpasst als Hauptnummernsammler nichts. Vielleicht bringt das sogar etwas öffentliches Interesse am Briefmarkensammeln, aber vermutlich triggert das eher nur die Fans, die Fanartikels ihres Stars sammeln, egal "was" das ist - und kein tieferes Interesse an der Sache selbst entwickeln werden. Die private Deutsche Post will hier einfach nur eine weitere postfremde Einnahmequelle aufmachen und eine gänzlich neue, philateliefremde Klientel erschliessen - warum nicht? Und gänzlich überteuert scheint es (noch) nicht zu sein. Da zahlen Fans für die Unterhose mit aufgedrucktem Autogramm ihres Stars sicherlich (freudig) mehr ... und auch die wird sicherlich niemals genutzt. ;-) Und zumindest könnte man diese (Privat-) Postwertzeichen sogar wirklich für eine echte postalische Dienstleistung sinnvoll einsetzten, theoretisch, im Gegensatz zu den "Keramikfliesen", "Ski-Spitzen", "Schokoladenecken", oder "Lederhosen" bzw. "Tennisbällen" etc. mit nur alibimäßig aufgedrucktem Wert. ;-) Da gibts ja bald eine Sonderedition des Volkswagen Golf mit aufgedrucktem Wertstempel zu € 10.000 auf der Motorraumklappe, mit eigener Hauptteil-Hauptnummer im Michel. Beste Grüße Thomas
TeeKay Am: 11.07.2024 22:50:59 Gelesen: 34030 # 8
Unterschätz mal Schwaneberger nicht. Die lesen was von Lizenz, Finanzministerium und schon wird schön jede Marke einzeln mit Hauptnummer katalogisiert. Man will ja dem Sammler auch was bieten, wenn er schon 79 Euro für den Standardkatalog hinblättert. Abgesehen davon sind die Marken offenbar dafür gedacht zu zeigen, dass der Kunstbeirat doch eine Art Sinn hatte. Es geht offensichtlich ohne den auch noch schlimmer.
prinzlodi Am: 12.07.2024 06:20:53 Gelesen: 33983 # 9
Also ich freue mich auf die Ausgabe (obwohl ich kein dezidierter Roland Kaiser Fan bin), und ich hoffe, meine Bestellung wird beliefert, da ich bereits folgende Anwendungszwecke habe: - einer kommt in meine Sammlung (hier kann also die Post den vollen Schlagschatz einstreichen. Ich interessiere mich aber für Briefmarken Individuell, und möchte den dokumentieren) - einen bekommt als Block geklebt ein Schlagerfan per (mit 5ct überfrankieren) Einwurfeinschreiben-Grossbrief zum Geburtstag - bei einen Block verklebe ich peu à peu die Einzelmarken Learning für alle Eltern: Mit ein Grund für dieses Sonderausgabe war evtl. dass Roland Kaiser für ein paar Jahre in Berlin als Telegrammbote gearbeitet hatte. Falls Eure Kinder also die Aussicht haben, eine Künstler- oder Promi-Karriere einzuschlagen, empfiehlt ihnen, zuvor ein paar Jahre bei der Post zu arbeiten. Vielleicht bekommen diese dann auch zu ihren 50. Bühnenjubiläum oder anderen Anlass so einen schönen Block. [Redaktionell ergänzt: Schlagschatz für Nicht-Numismatiker: https://de.wikipedia.org/wiki/Seigniorage ]
Martinus Am: 12.07.2024 12:05:37 Gelesen: 33892 # 10
Publikumsliebling wird eine Ehre zu teil

möchte die Deutsche Post, die gerade mit Portoerhöhung und mit Laufzeit Verlängerung droht - anderweitig punkten?

Ich habe mir einen Block bestellt - der kommt im Rahmen an der Wand bei meiner Schwester, weil die ist Schlager Fan.

Wenn es mehr solche "Fans" gibt, könnte dieser Block ein Kassenschlager sein?

Und dann steht auf den Marken "Deutsche Post"! Wie schon lange nicht mehr? Hat jemand von Euch mehr Infos`dazu?



mit Sammlergruß

Michael
TeeKay Am: 12.07.2024 14:15:21 Gelesen: 33862 # 11
Mich wundert etwas, dass hier nicht die Postphilatelie befragt wurde, wie man da die Umsätze noch optimieren kann. Ich sehe da viel Potenzial mit Zusammendrucken und Zwischenstegen.
Stefan Am: 12.07.2024 15:22:14 Gelesen: 33804 # 12
@ Martinus [#10] Und dann steht auf den Marken "Deutsche Post"! Wie schon lange nicht mehr? Hat jemand von Euch mehr Infos`dazu? Schau mal hier im parallel laufenden Thema [1]. Gruß Stefan [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=19520 [Beiträge [#10] und [#12] redaktionell in das Hauptthema verschoben]
angim Am: 12.07.2024 15:48:30 Gelesen: 33820 # 13
@ TeeKay [#11] Überhaupt scheint man bei der Erstellung der Ausgabe niemanden gefragt zu haben, der sich mit Philatelie auskennt. Ich hatte bereits angemerkt, daß die einzelnen Motive der Blockausgabe wenig ansprechend sind. Schlagertitel, Symbolbild und Unterschrift wurden m.E. einfach im Bildprogramm zusammengeschustert. Das geht besser. Ich wüsste wie, möchte jetzt aber auch nicht Ideengeber für Folgeausgaben sein, falls hier mitgelesen werden sollte. Viele Grüße Thomas
funnystamp Am: 13.07.2024 15:09:34 Gelesen: 33653 # 14
Habe mir einige Bogen bestellt. Sind heute angekommen. Beachtenswert dabei ist, dass jeder Bogen eine eigene Nummer bekommen hat. Diese ist in weißen Zahlen rechts am unteren Bildrand angebracht. Grüße Hermann
prinzlodi Am: 13.07.2024 19:46:55 Gelesen: 33555 # 15
@ funnystamp [#14] Dis Durchnummerierung rechts unten kann ich bestätigen. Ich habe vier Stück bestellt: Einer hat die Nummer #59323 und die anderen drei #59372, 59373, 59374. Rückseitig sind die Bögen unbedruckt. Das Auslesen der Matrixcodes eines Bogens ergab (von links oben nach rechts und dann nach links unten und rechts gehend): 44 45 41 35 00 00 05 b6 ff a5 01 00 0f 7e ff 08 34 25 f1 3b b3 87 0e 0d 0e ac b6 72 27 91 fd c3 9f 76 73 03 4e 54 49 24 00 64 01 06 42 b0 4f 44 45 41 35 00 00 05 b7 00 a5 01 00 0f 7e ff 08 34 25 f1 3b b3 87 0e 0d 0e ac b6 72 27 91 fd c3 9f 76 57 a6 df 57 49 24 00 64 01 06 42 b0 4f 44 45 41 35 00 00 05 b7 01 a5 01 00 0f 7e ff 08 34 25 f1 3b b3 87 0e 0d 0e ac b6 72 27 91 fd c3 9f 76 c2 83 f5 81 49 24 00 64 01 06 42 b0 4f 44 45 41 35 00 00 05 b7 02 a5 01 00 0f 7e ff 08 34 25 f1 3b b3 87 0e 0d 0e ac b6 72 27 91 fd c3 9f 76 53 8e c0 c1 49 24 00 64 01 06 42 b0 4f Die Marken-IDs auf einem Bogen sind somit fortlaufend (5b6ff bis 5b702). Der Inhalt des Codes ist strukturell der Gleiche wie bei Briefmarken Individuell (von seiten des Code-Inhalts also keine neue Produktkategorie erkennbar) Nummerkreiskennung: a5 01 00 0f 7e (Start mit a501 ist typisch für Briefmarken Individuell) Druckerei-ID: 08 (auch typisch für Briefmarken Individuell) Produkt-ID: 0x34 = Briefmarke individuell (dies ist wiederum interessant: Denn der Produktcode für eine PortoCard Individuell, dem dieser Bogen ähnelt, wäre 0x36) Auch interessant der in 0x4924 codierte Drucktag: Tag 187/24 = 5. Juli 2024. Die Produktion hatte also nur eine knappe Woche Vorlauf vor Produktankündigung! Derweil wird der Bogen schon auf eBay angeboten, mit leicht durchschaubaren Versuchen, durch Pusher-Gebote einen Referenzpreis vorzugeben, wobei der Bogen aktuell aber bei der Post noch zum Normalpreis erhältlich ist.
prinzlodi Am: 13.07.2024 21:16:00 Gelesen: 33510 # 16
@ prinzlodi [#15] Medialer Nachtrag zum Thema: Scannt man die Marken mit der DHL-App, so wird dort nur die ID angezeigt, aber keine weiteren Infos zur Marke (wie man es von den regulären Briefmarken kennt). Ich hatte ja darauf spekuliert, dass beim Scan einer Marke man jeweils den Link zu einem Clip des jeweiligen Liedes bekäme, was so ähnlich z.B. mal für die Benjamin Blümchen Marke umgesetzt wurde. Ein schöner Bericht zur Marke und zum Sonderpostamt auf dem Konzert heute abend in diesem WDR-Beitrag, ab Minute 5:29 Wenigstens hatten dort die Fans einige der Lieder angestimmt: https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/lokalzeit-am-samstag/lokalzeit-clip-lokalzeit-am-samstag--13-07-2024-100.html
Richard Am: 15.07.2024 09:39:11 Gelesen: 33279 # 17
Erste Schlager-Marken überhaupt: Deutsche Post gibt Roland Kaiser-Briefmarken heraus DHL Bonn (11.07.2024) - Ab dem 13. Juli gibt die Deutsche Post anlässlich seines Bühnenjubiläums "50 Jahre - 50 Hits" vier Briefmarken auf einem Bogen heraus. Sonderbriefmarken Roland Kaiser - Künstler war in seinem früheren Leben Telegramm-Bote - Limitierte Auflage von 125.000 Bogen (=500.000 Briefmarken) - Sondermarke ab 13. Juli online erhältlich - "Kaiser-Postfiliale" auf dem Konzert am 13. Juli in Köln (RheinEnergie Stadion) Als erster Schlager-Star in Deutschland bekommt Roland Kaiser seine eigenen Briefmarken. Ab dem 13. Juli gibt die Deutsche Post anlässlich seines Bühnenjubiläums "50 Jahre - 50 Hits" vier Briefmarken auf einem Bogen heraus, die farblich unterschiedlich sind und die Namen seiner bekannten Hits "Santa Maria", "Warum hast Du nicht Nein gesagt?", "Liebe kann uns retten" und "Dich zu lieben" sowie seine Unterschrift zieren. Die Marken haben jeweils den Portowert 100 Cent, mit dem z. B. Kompaktbriefe innerhalb Deutschlands frankiert werden können. Sie sind grundsätzlich nur online oder telefonisch im Shop der Deutschen Post erhältlich. Die gesamte Auflage ist auf 125.000 Sets/Bogen limitiert. Roland Kaiser und Nikola Hagleitner, Post & Paket Deutschland Fans, die sich fragen, warum sein Gesicht zwar auf dem Bogen, nicht aber auf den Briefmarken zu sehen ist, müssen wissen: In Deutschland dürfen auf offiziellen Briefmarken keine lebenden Personen abgebildet werden. Ausnahmen gibt es nur für den Bundespräsident und den Papst. Den Markenbogen überreichte Post-Vorständin Nikola Hagleitner persönlich an den Schlagerstar im Bonner Post Tower. "Bei Roland Kaiser muss ich natürlich gleich an meine Jugendzeit denken. "Santa Maria" und "Dich zu lieben", zwei der Hits, die mich an Fahrten mit meiner Familie in den Urlaub nach Italien erinnern, wo wir immer ganz laut mitgesungen haben. Auch heute noch drehe ich bei Roland Kaisers Hits im Auto das Radio lauter!" Roland Kaiser sagt: "Als ehemaliger Telegrammbote in jungen Jahren hätte ich niemals geglaubt, dass mir die große Ehre zuteil werden würde, anlässlich meines 50. Bühnenjubiläums eine eigene Sondermarke der Deutschen Post zu erhalten. Ich freue mich bereits heute auf den Tag, an dem ich zum ersten Mal einen Brief mit meiner eigenen Briefmarke in der Hand halten werde." Roland Kaiser ist heute - mit 72 Jahren - einer der angesehensten deutschen Künstler und einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Interpreten überhaupt. Seine Energie und seine Schaffenskraft sind beispiellos: Seit mittlerweile fünf Dekaden prägt der Ausnahmekünstler die deutsche Musiklandschaft wie kaum ein Zweiter. Seine Klassiker wie "Santa Maria", "Dich zu lieben" oder "Joana" begeistern Hörer:innen generationsübergreifend. 2022 veröffentlichte Roland Kaiser mit "Perspektiven" sein 30. und bisher letztes Studioalbum und feierte damit seine erste Nummer-Eins in den Longplay-Charts seit über 40 Jahren. Dem charismatischen Sänger und Musiker gelingt es mühelos, ein Millionenpublikum mit seiner herzlichen und geerdeten Art zu faszinieren. Mehr als 100 Millionen Mal verkauften sich seine Tonträger und schenkten ihm zahllose Auszeichnungen. Seine Konzerte sind seit Jahren nahezu ununterbrochen ausverkauft. Kaiser zählt zu den erfolgreichsten Live-Performern des Landes. Seine aktuell laufende Tour "RK50 I 50 Jahre - 50 Hits! Die große Tournee zum Bühnenjubiläum!" führt ihn erstmals auch in einige Stadien, so auch ins Kölner RheinEnergie-Stadion am 13. Juli. Da dies auch der Ausgabetag der Briefmarken ist, wird am 13. Juli vor seinem Auftritt in Köln eine extra eingerichtete "Kaiser-Postfiliale" im Stadionbereich die Briefmarken verkaufen. Zusätzlich wird es dort auch Sonderstempel mit seiner Unterschrift geben. Für Philatelisten dürften die Marken noch aus einem anderen Grund begehrenswert sein: Es handelt sich um die ersten Briefmarken überhaupt, die die Deutsche Post in Alleinregie herausgeben darf und die mit dem Schriftzug "Deutsche Post" bedruckt sind. Es sind also weder hoheitliche, vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebene Sonderpostwertzeichen mit dem Aufdruck "Deutschland" noch individuell gestaltbare Marken ("Briefmarke Individuell"). Grundlage für diese neue Briefmarken-Kategorie ("Sondereditionen") ist eine Regelung im Lizenzvertrag zwischen Bundesfinanzministerium und der Deutschen Post, die es dem Unternehmen erlaubt, bestimmte Motive selbst festzulegen.
Schredder56 Am: 15.07.2024 22:41:35 Gelesen: 33105 # 18
Briefmarkenkategorie - Sondereditionen Ich kann die ganze Aufregung um die Markenausgabe, über den Schlagerstar Kaiser, nicht nachvollziehen. Auf der im Photo gezeigten Repräsentation, vordere, linke Abbildung, steht doch groß und deutlich die Frage :"Warum hast du nicht nein gesagt ?" Dazu braucht man auch keine "Sieben Fässer Wein",um die entsprechende Schlußfolgerung daraus zu ziehen. Also, bitte ! Mit nüchternen Grüßen ! Thomas
DL8AAM Am: 16.07.2024 15:24:08 Gelesen: 32958 # 19
@ Schredder56 [#18] Es ist halt eine neue (Ausgabe-) Form eines "Deutsche Post-Postwertzeichen", streng genommen ist das ja keine BRIEFMARKE INDIVIDUELL (mehr), auch wenn sich diese "Sonderedition" sehr eng an den BRIEFMARKEN INDIVIDUELL orientieren. Siehe auch die Fußzeile unter dem Standardrahmen mit dem personalisierten, event-individuellen Motiv: "Ausgabegrund + Deutsche Post", statt "BRIEFMARKE INDIVIDUELL + Deutsche Post". Bis auf diese Feinheit sind beide Formen ansonsten ja identisch, wohl sogar bis in den Aufbau des Matrixcodes. Bekanntlich hat die Deutsche Post bereits auch früher eigene bzw. im Vorfeld selbst gestaltete (d.h. nicht vom Postkunden gestellte) 'Motiveausgaben' unter dem Namen BRIEFMARKE INDIVIDUELL (vorgefertigt) vertrieben. Der einzige Unterschied ist nun, dass der Produktname BRIEFMARKE INDIVIDUELL gegen eine explizite Angabe des Ausgabegrundes ersetzt wurde. BRIEFMARKE INDIVIDUELL ist optisch verschwunden. Maximal könnte man hier also auch nur eine neue Unterkategorie der bisherigen BRIEFMARKE INDIVIDUELL erkennen. Dazu müsste man aber vielleicht erst einmal die weiteren Entwicklungen abwarten. Das ist dann aber wohl eher auch nur eine Frage unserer eigenen Definitionen bzw. eine Frage für die Katalogersteller. Das von Post angeführte Verbot der Darstellung lebender Personen auf Postwertzeichen dürfte hier eigentlich sowieso nicht relevant sein, denn dieses greift doch nur bei den hoheitlichen (§ 43 PostG) Deutschland-Ausgaben. Auf Postwertzeichen der Deutschen Post konnten doch schon immer lebende Personen gezeigt werden. Das heisst bei dem Verweis der Deutschen Post auf das Verbot dürfte es sich deshalb hier nur einen weiteren Marketing-Gag handeln, auch um den "echten" Briefmarkencharakter zusätzlich noch zu unterstreichen. ;-) Beste Grüße Thomas
saeckingen Am: 16.07.2024 15:46:51 Gelesen: 32936 # 20
@ DL8AAM [#19] So ganz genau nimmt die Post das "Verbot" lebende Personen auf Briefmarken darzustellen nicht. Auch neben der aufgeführten Ausnahmen der Bundespräsidenten und Päpste gab es schon etliche Ausnahmen [1]. Grüße Harald [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Personen,_die_zu_Lebzeiten_auf_einer_Briefmarke_der_Bundesrepublik_Deutschland_abgebildet_wurden
saeckingen Am: 16.07.2024 15:53:33 Gelesen: 32929 # 21
Die Stücke finden auch bei eBay ihre Käufer: https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=roland+kaiser&_sacat=260&LH_Complete=1&LH_Sold=1&_sop=16
DL8AAM Am: 16.07.2024 19:47:07 Gelesen: 32835 # 22
@ saeckingen [#21] ... zumindest gibt es dort entsprechende Angebote ;-) Aber diese dürften sich vermutlich ausschließlich nur an die Fans richten. Wir hier wüssten - bei einem entsprechenden Interesse, wie man die Marken direkt, ganz ohne Zwischenhändler, ganz ohne Handelsspanne, zum sehr viel kostengünstigeren "Basispreis", aktuell (noch) bekommen könnte. Reine Kaiser-Fans kennen wahrscheinlich nicht einmal mehr die Wege für den Direktbezug von Post-Briefmarken ;-) Im Postamt - beim Bäcker um die Ecke - fragen diese dann auch noch erfolglos nach. Also suchen sie hilflos im Internet und Google bzw. der Algorithmus steuert diese dann "gezielt" auf die kommerziellen (postfremden) Anbieter. ;-) @ saeckingen [#20] Neben den genannten Ausnahmen sind das aber in der Regel (fast) ausschließlich stilisierte, verfremdete Bilder bzw. stellen nur ein "Beispielbild" dar. In diesen Fällen ist es aber auch komplett egal, wie lebend das Basisbild auch sein mag - bzw. es geht hier nicht um die Person, die dargestellt wird. Gut 'fast', bis auf Jean Monnet oder Helmut Kohl, die aber auch irgendwie aus der "höchstkarätigen" Politik stammen und eine entsprechende "präsidentenähnliche" Bedeutung hatten. Aber wie gesagt, das betrifft sowieso nur "Deutschland-Briefmarken", nicht die der Deutschen Post. Für die Kaisermarken der DPAG wäre die Frage vollkommen irrelevant.
Araneus Am: 16.07.2024 22:07:14 Gelesen: 32779 # 23
@ DL8AAM [#19] @ DL8AAM [#22] „das betrifft sowieso nur "Deutschland-Briefmarken", nicht die der Deutschen Post. Für die Kaisermarken der DPAG wäre die Frage vollkommen irrelevant.“ „denn dieses greift doch nur bei den hoheitlichen (§ 43 PostG) Deutschland-Ausgaben.“ Hallo Thomas, woraus schließt du das? § 43 des Postgesetzes sagt nichts darüber aus, wer auf Briefmarken gezeigt werden darf. Die Deutsche Post schreibt in ihrer Pressemitteilung: „ In Deutschland dürfen auf offiziellen Briefmarken keine lebenden Personen abgebildet werden“ und begründet damit die Motivwahl der Roland-Kaiser-Briefmarken. Die Post unterscheidet ausdrücklich zwischen den neuartigen Marken und den „Briefmarken Individuell“. Ich gehe davon aus, dass das in dem neuen Lizenzvertrag zwischen dem Bundesfinanzministerium und der Deutschen Post geregelt ist. Dieser scheint aber nicht öffentlich zu sein. Vermutlich gelten danach für die „Deutschland“-Briefmarken und die „Sondereditionen“ der Deutschen Post ähnliche Bedingungen. Die Post zählt letztere deshalb auch zu den „offiziellen Briefmarken“. Warum sollte die Deutsche Post ansonsten auf ein Porträt des Sängers verzichtet haben? Denn das wäre für den Verkauf der Marken sicher förderlich gewesen. Leider können wir hier bisher nur spekulieren. Es bringt uns aber nicht weiter, hier Behauptungen aufzustellen, die nicht belegt werden können. Schöne Grüße Franz-Josef
DL8AAM Am: 17.07.2024 00:18:22 Gelesen: 32721 # 24
@ Araneus [#23] Hallo Franz-Josef, weil der §43 PostG nur die hoheitlichen Deutschland-Briefmarken regelt, d.h. die, die die Inschrift "Deutschland" tragen. Die Ausgaben (Postwertzeichen, wie "sonstige Freimachungen") mit der Inschrift "Deutsche Post" gibt die Deutsche Post ja bekanntlich in Eigenregie selbst heraus, ohne "irgendeine ministerielle Deutschland-Freigabe". Das Ministerium regelt die hoheitlichen Deutschland-Briefmarken, nicht die privaten Deutsche Post-Briefmarken, warum sollte das nun anders sein. Ursprünglich waren ja sogar Deutsche Post-Briefmarken von der Deutschen Post nicht für den internationalen Versand zugelassen. Der Verweis auf einen "neuen Lizenzvertrag" ist für mich eine Art von Marketing-Nebelkerze. Das sollte nur die bisherige Regelung zur Trennung von a) hoheitlichen "Deutschland-Briefmarken" und b) privaten "Deutsche Post-Briefmarken" und Freimachungen bestätigen/verlängern/zementieren. Womöglich wurde diese Trennung vorher nicht einmal offiziell bzw. formell in einer Verordnung festgelegt und war einfach nur "gängige" bzw. "gelebte" Praxis, ohne eine echte schriftliche Basis, die nun vielleicht (im Rahmen des neuen Postgesetzprozesses) fixiert wurde. Auch in den Absenderfreistempeln hat die die private Deutsche Post ja seinerzeit von Deutsche Bundespost zu Deutsche Post AG und später zu Deutsche Post - und nicht auf Deutschland - umgestellt. In der Grundkonstellation ist das trotzdem erst einmal nur eine Weiterentwicklung des DPAG-Eigenprodukts "Deutsche Post"-BRIEFMARKRE INDIVIDUELL und keine Erweiterung einer "ministeriellen" §43 PostG-Briefmarke, egal wie plakativ die DPAG das nun marketingmäßig formuliert. Es ist nur eine weitere "Deutsche Post-Freimachungsart", wie viele andere auch. Es ist eben keine offizielle, ministerielle, d.h. hoheitlichen, Ausgabem sondern nur etwas Privateigenes der "Deutschen Post AG". Trotzdem - auf jeden Fall - eine sehr interessante Entwicklung für das moderne Freimachungswesen (der hybriden hoheitlich-privaten Deutschen Post) bzw. zur Dokumentation des modernen Postwesens, dass man als Modern-Philatelist unbedingt beachtet begleiten "muss". ;-) Zum Thema Verbot von Abbildungen lebender Personen auf Briefmarken: Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Schwarmintelligenz dazu geführt hat, dass der oben von saeckingen [#21] verlinkte Wikipediaeintrag zu diesem Thema relativ nahe an der "offiziellen Praxisregelung" liegt, wobei ich/man nirgendwo ein Gesetz finden kann (?), in dem expliziet steht, dass es wirklich gesetzlich verboten ist, lebende Persönlichkeiten auf (Deutschland-) Briefmarken abzubilden. Das wird einfach nur eine "gelebte [common sense-] Regel" - eine Art von Hausordnung - sein, an die sich das "(Deutschland-) Briefmarken"-'Motivfindungskomitee' hält. Ansonsten wären ja auch die Ausnahmen (außerhalb des Bundespräsidenten/Papstes) kaum möglich. Selbst Wikipedia umgeht die fehlende Verschriftlichung eines Verbots beschönigend mit der Formulierung "In Deutschland werden in der Regel, mit Ausnahme ... keine lebenden Persönlichkeiten auf Briefmarken abgebildet. Dies ist traditionell begründet und nicht etwa durch ein Gesetz". Und diese Tradition betrifft aber eben nur Deutschland-Briefmarken, denn ... ... auf "Deutsche Post-Briefmarken" konnte man ja schon seit immer lebende Personen - im Bild bzw. im Fokus - abbilden (drucken lassen). Vieles läuft einfach nur durch "Praxis", unangefochten über Jahrzehnte, bis jemand dumm nachfragt oder meint, eine seit 'immer' gelebte und bewährte Regelung in einer "Verordnungsform" fixieren zu müssen. Und hier jetzt eben in einer neuen "Lizenzvereinbarung", die aber nur das fixiert, was schon immer so war... Egal was die Marketingabteilung der DPAG schreibt, ein Roland Kaiser (wie jedes "Hochzeitspaar" oder "stolze Babyeltern") konnte sich schon immer selbst (oder ein von ihm lizensierter Werbepartner) auf eine Briefmarke der Deutschen Post drucken lassen. Da ist absolut nichts neu dran... neu ist lediglich die Weglassung des Namens des kopierten Basisprodukts BRIEFMARKE INDIVIDUELL. Beste Grüße Thomas Nachsatz: Ich vermute mal das in der genannten "Lizenzvereinbarung" vereinbart wird: (...) (...) im bisherigen alten §43 PostG steht im ja unter dem Absatz 2, Zitat [1], Die Vervielfältigung und Verwendung der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Postwertzeichen zur Abgeltung von Postdienstleistungen bedarf dessen Erlaubnis. Für die Entscheidung über die Erlaubnis erhebt das Bundesministerium der Finanzen von den Anbietern von Postdienstleistungen Gebühren und Auslagen. (...) Das Bundesministerium der Finanzen wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrates bedarf, die Höhe der Gebühr zu regeln, d.h. die Deutsche Post muss sich die Genehmigung des Nutzung (und des Rechts zum Vertriebs) der "Deutschland-Briefmarken" sehr teuer vom Staat erkaufen. Womöglich rechnete sich das nicht mehr so einträglich, wie bisher, so wie "E+1" ;-) Vermutlich wird/wurde diese Bestimmung nun ebenfalls DPAG-freundlicher geregelt (oder wird demnächst im Rahmen der kommenden, neuen Postgesetzgebung sogar gänzlich umformuliert) und diese von der DPAG zu erwerbende Lizenz wird für sie ebenfalls nun entsprechend günstiger gestaltet - mit dem explizieten Passus, dass die bisher geübte Praxis der genehmigungsfreien, "lizenzfreien" Verausgabung von eigenen "Deutsche Post"-Briefmarken durch die DPAG, Teil des neuen ausgehandelten "Pakets" wird. Und womöglich sogar noch mehr? Als Gegenleistung, dass die DPAG weiterhin bereit ist kostenintensive Univerpostleistungen zu erbringen... Und womöglich werden nun auch die bisherigen, internen Gestaltungsvorgaben der DPAG an die individuellen, personalisierten Motive, von der AGB-Ebene der DPAG auf eine "höhere", offiziellere Ebene gehoben - damit das Ministerium wirklich auf Nummer-Sicher gehen kann, dass wir hier in D auch zukünftig keine österreichische (chinaverärgendere) "Dalei Lama-Briefmarke" auf unsere Post nach China verkleben können ;-) Ich vermute also, dass damit nun die Basis geschaffen wird, damit die DPAG sehr viel mehr "Deutschland-freie" Deutsche Post-Produkte auf den Markt bringen kann. Roland Kaiser ist erst der erste Versuchsballon ;-) [1] https://www.gesetze-im-internet.de/postg_1998/__43.html
Araneus Am: 17.07.2024 09:47:39 Gelesen: 32637 # 25
Neue Sondereditionen von der Deutschen Post angekündigt Bereits in dieser Woche (19.07.2024) erscheint die zweite Sonderedition der Deutschen Post. „Die zweite Sonderedition und Eigenausgabe (Post-PWZ) der Deutschen Post AG greift das Thema #deliveredwithpride auf. Diese Sonderedition erscheint in drei Portostufen als selbstklebender Zehnerbogen im Format DIN A5. Die Motive sind auf jedem Bogen identisch und zeigen die Inter*-inklusive Progress-Pride-Flagge. 2021 wurde die Inter*-inklusive Progress-Pride-Flagge von Valentino Vecchietti gestaltet.“ Und am 28.07.2024 dann die dritte Sonderedition „Die dritte Sonderedition und Eigenausgabe (Post-PWZ) der Deutschen Post AG erscheint zum größte Heavy Metal-Festival der Welt, dem Wacken Open Air. Diese Sonderedition umfasst drei unterschiedliche selbstklebende Zehnerbogen im Format DIN A5. Je Zehnerbogen wird ein Motiv mit einem Nominalwert erscheinen.“ Quelle: Deutsche Post: Stempel & Informationen – Sonderausgabe, datiert auf den 12.07.2024 (veröffentlicht am 17.07.2024) Laut derselben Quelle sind „ Max. 5 Kampagnen pro Jahr“ vorgesehen. Schöne Grüße Franz-Josef
TeeKay Am: 17.07.2024 10:44:45 Gelesen: 32598 # 26
Sind die drei Ausgaben innerhalb weniger Tage jetzt eine oder drei Kampagnen? Jede Wette, dass es eine Kampagne ist. Abo-Sammler dürfen sich also schonmal um einen Verbraucherkredit bemühen, wenn sie das neue, spannende, ganz viele interessierte Neusammler anziehende Sammelgebiet komplett haben wollen.
Vernian Am: 18.07.2024 01:59:06 Gelesen: 32410 # 27
Immer wieder interessant zu lesen, wie und in welcher Form sich über solcherlei Vermarktungsformen der Postphilatelie aufgeregt wird. Da täte es mal gut, öfters über den Tellerrand zu schauen. Denn was die Deutsche Post da nun macht, das hat sie sich von der französischen Phil@poste abgeschaut - dort werden schon seit Jahren im großen Stil Unmengen an derartigen "Marke Individuell" als eben doch nicht individuell, sondern postseitig gestaltet, vermarktet. Nahezu jede Werbesendung der phil@poste trägt als Post-Ganzsache irgend so einen Eindruck in der Form, und die thematischen Markenheftchen bzw. Folienbögen dieser Art werden in großen Mengen produziert und angeboten. Keine Ahnung ob und wie sich das verkauft, da aber auch nach mehreren Jahren keine Abkehr dieser Vermarktungspraxis zu erkennen ist, muss die abgesetzte Menge dieser Nicht-individuellen posteigenen Individualmarken doch lohnend sein. Kurz gesagt: Hier wird lediglich eine Vermarktung kopiert, die in Frankreich schon seit vielen Jahren gang und gäbe ist. Denn im Gegensatz zu manchem hier schaut man bei der Postphilatelie offenbar auch über die Grenzen zu den Nachbarn. Nicht, dass ich das gutheiße. Im Gegenteil. Aber mich darüber aufregen oder auch nur wundern kann ich mich da nicht mehr. Jegliche Form solcher Vermarktungen - seien es Kryptomarken oder jetzt diese posteigenen Nebenprodukte im Rahmen der Individual-Briefmarke - beweisen doch jedes Mal erneut, dass man sich als Sammler begrenzen muss, nämlich darauf, nur zu sammeln, woran man Freude hat. Marken, über die man sich aufregt oder ärgert, weil einem der Ausgabeanlass oder das Motiv oder eben die Vermarktungsform nicht zusagt, lässt man eben weg. In diesem Sinne viel Spaß beim Sammeln. Vernian
Henry Am: 18.07.2024 15:00:37 Gelesen: 32289 # 28
@ TeeKay [#26] In den Hinweisen zu den Sondereditionen schreibt die DPAG "Offizielle Briefmarke des Herausgebers "Deutsche Post AG" mit dem Aufdruck " Deutsche Post", optional kann der Kampagnentitel ebenfalls aufgedruckt werden". Daraus entnehme ich, dass der einzelne Ausgabeanlass jeweils als Kampagne verstanden wird. Wir haben es nach meinem Verständnis also schon mit 3 Kampagnen zu tun. Mit philatelistischem Gruß Henry
Holo-Gert Am: 20.07.2024 12:09:05 Gelesen: 32030 # 29
Nicht nur die Deutsche Post AG oder die französische Post, sondern u.a. auch sehr erfolgreich die Liechtensteinische Post AG wendet ja seit Jahren diesen "Trick" an, sowohl für den Staat hoheitliche Ausgaben zu produzieren als auch eigene Marken herauszugeben. Die Liechtensteinische Post AG bedruckt die hoheitlichen Marken folgerichtig mit "Fürstentum Liechtenstein " und die Eigen-Ausgaben mit "Liechtenstein Post". Letztere sind im übrigen nicht im Michel online-Katalog gelistet. Die Liechtensteinische Post AG hat sehr früh begriffen, wie auf diese Art Geld zu machen ist. Berühmt und berüchtigt zum Beispiel die Serie der Ausgabe "Mineralien", die in Deutschland von der Firma Sieger stark gepuscht wurde. Und jetzt ist die Liechtensteinische Post AG bei ihrer Ausgabe Krypto-Briefmarken "Die phantastische Tierwelt" bereits bei der Nummer 9 angekommen. Unsere Katze besitzt vier unterschiedliche Sonnenbrillen: Die grüne Sonnenbrille (1'400 Kryptobriefmarken) Die rosa Sonnenbrille (900 Kryptobriefmarken) Die goldene Sonnenbrille (650 Kryptobriefmarken) Die Sonnenbrille in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unser Erdmännchen besitzt vier unterschiedliche Halsketten: Die blaue Halskette (1'400 Kryptobriefmarken) Die kupferfarbene Halskette (900 Kryptobriefmarken) Die silberne Halskette (650 Kryptobriefmarken) Die Halskette in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unsere Ente besitzt vier unterschiedliche Fliegen: Die grüne Fliege (1'700 Kryptobriefmarken) Die blaue Fliege (1'100 Kryptobriefmarken) Die pinke Fliege (750 Kryptobriefmarken) Die Fliege in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unser Frosch besitzt vier unterschiedliche Zylinder: Der violette Zylinder (2'700 Kryptobriefmarken) Der blaue Zylinder (1'500 Kryptobriefmarken) Der gelbe Zylinder (750 Kryptobriefmarken) Der Zylinder in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unsere Giraffe besitzt vier unterschiedliche Halstücher: Das violette Halstuch (3'450 Kryptobriefmarken) Das blaue Halstuch (2'000 Kryptobriefmarken) Der orange Halstuch (1'000 Kryptobriefmarken) Das Halstuch in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unser Kaninchen besitzt vier unterschiedliche Kronen: • Das violette Diadem(3'450 Kryptobriefmarken) • Das silberne Diadem(2'000 Kryptobriefmarken) • Das goldene Diadem (1'000 Kryptobriefmarken) • Das Diadem in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unsere Eule besitzt vier unterschiedliche Mützen: • Die violette Mütze (3'950 Kryptobriefmarken) • Die grüne Mütze (2'000 Kryptobriefmarken) • Der orange Mütze (1'000 Kryptobriefmarken) • Die Mütze in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unser Koala besitzt vier unterschiedliche Lederhosen: • Die violette Lederhose (3'950 Kryptobriefmarken) • Die grüne Lederhose (2'000 Kryptobriefmarken) • Der orange Lederhose (1'000 Kryptobriefmarken) • Die Lederhose in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Unser Hund besitzt vier unterschiedliche Haarbänder: Das türkise Haarband (3'950 Kryptobriefmarken) Das grüne Haarband (2'000 Kryptobriefmarken) Das orange Haarband (1'000 Kryptobriefmarken) Das Haarband in Regenbogen-Farben (50 Kryptobriefmarken) Das kann uns einen kleinen Einblick verschaffen, was uns vielleicht bei der Deutschen Post AG noch erwartet.
Vernian Am: 20.07.2024 22:19:09 Gelesen: 31905 # 30
Ja, es scheint, dass derartiger Produktionseinfallsreichtum noch genügend Geld in die Kasse spült, dass es sich lohnt. Ob man das als Sammler dann tatsächlich auch noch damit fördern muss, indem man der Vollständigkeit halber derartige Produkte erwirbt ist eine andere Sache. Natürlich bin ich auch nicht konsequent - ich habe mit jetzt zumindest von der ersten Ausgabe dieser Art (Roland-Kaiser-"Block") ein paar Exemplare gekauft, weil ich es irgendwie lustig finde, auch so etwas in meiner Sammlung zu dokumentieren. Und wenn eine derartige Ausgabe mit mich ansprechendem Motiv und Thema erscheinen sollte, bin ich auch nicht zwingend abgeneigt, denn 95 Cent Aufpreis auf den Frankaturwert empfinde ich noch als verschmerzbar. Vermutlich reicht den Vermarktern bereits ein solches "Gelegenheitskauf-Verhalten", um das Ganze lukrativ sein zu lassen. Streng genommen sollte man dem keinen Cent opfern. So wie ich es mit den Kryptomarken mache, solange sie auch in Frankaturwertform (nassklebend) erhältlich sind - und ob ich, sollte das nicht mehr gegeben sein, dann Kryptomarken überteuert erwerbe - ich glaube nicht. Und eine solche Praxis wie bei Liechtenstein - vierfarbige Varianten eines Kleindetails - nein Danke. Was für eine Geldschneiderei! Aber es ist ja offensichtlich, dass sich das Konzept zu lohnen scheint, sonst wäre es bereits wieder eingestampft. Die Frage ist eben, wie geht die Philatelie / der Sammler an sich damit um. Das ewige Rätsel. V.
prinzlodi Am: 21.07.2024 07:54:51 Gelesen: 31824 # 31
@ Vernian [#30] Mir geht es exakt so wie Vernian; Den Roland-Kaiser-Bogen fand ich noch originell, aber zum Komplettsammler werde ich mich sicherlich nicht aufschwingen. Wenn man sich die Anlässe aussucht, zielt das bisher eher darauf ab, Besucher bestimmter Events zum Briefmarkenkauf (nebst Nutzung des Sonderpostamts) zu animieren: - Ein klassischer Roland Kaiser Fan schreibt evtl. schon noch Briefe und Karten, und er schreibt auch eine Postkarte, selbst wenn er die mit 1 EUR überfrankiert. Deshalb war die Portostufe 1 EUR clever gewählt. - CSD-Besucher*innen und Wacken-Fans gehen nicht intrinsisch zum Sonderpostamt, nur weil es da einen Sonderstempel gibt. Aber wenn es eine attraktive Marke gibt, mit der sie sich identifizieren, dann schon (und nehmen aufgrund des geringen Aufpreises noch einen Vorrat mit nach Hause) Verwunderlich nur die Preisgestaltung: Wieso macht man nicht einen glatten Aufpreis von 1 EUR, da ja ein Großteil in bar bei den Events umgesetzt wird? (oder rechnen die, dass viele die 5 cent als Trinkgeld geben?) Das allerdings bei uns im Haushalt die jüngere Generation nicht auf die CSD- und Wacken-Motive abfährt (schade!), geben ich hier noch eine Streich-Idee weiter, falls die jemand umsetzen will: Ein vorgetäuschter Familienurlaub auf dem Wacken-Festival: - Man bestellt im Wacken-Merch-Shop ein paar Postkarten - Man bestellt bei der Post ein paar Wacken-Bögen - Man überlegt sich eine Story, welchen Exzesse man als Familie in Wacken erlebte (Headbanger, Stagediving, Bierfleck auf der Postkarte) - die so produzierten Belege adressiert man an liebe Verwandte und Bekannte und sendet diese an die Post zur Soderstempelung Und dann: Zurücklehnen und Abwarten ;-)
Richard Am: 21.07.2024 09:12:23 Gelesen: 31797 # 32
DHL Group macht sich für Vielfalt stark und gibt Briefmarke zur Pride-Demo in Köln heraus Eine Kernbotschaft ist, dass der Arbeitsplatz bei der DHL Group ein Ort ist, an dem sich alle Beschäftigten bei der Arbeit sicher, wohl und einander verbunden fühlen sollen. Auf dem Postwertzeichen ist die Inter*-inklusive Progress-Pride-Flagge von Valentino Vecchietti zu sehen. Bonn - DHL Group hat ein aktualisiertes Statement verabschiedet, das die Werte und das Engagement des Unternehmens in den Bereichen Vielfalt, Chancengerechtigkeit, Inklusion und Zugehörigkeit (DEIB) unterstreicht. Eine Kernbotschaft ist, dass der Arbeitsplatz bei der DHL Group ein Ort ist, an dem sich alle Beschäftigten bei der Arbeit sicher, wohl und einander verbunden fühlen sollen. Ein Ausdruck des Bekenntnisses zu DEIB ist die Teilnahme tausender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DHL Group an zahlreichen Pride-Paraden weltweit. Auf einem Sonderstempel zur Pride-Parade in Köln ist der Schriftzug "deliveredwithpride" zu sehen. Ein Highlight wird die Pride-Demonstration in Köln am 21. Juli 2024 sein, bei der erstmals ein elektrisch betriebener Truck von DHL Freight zum Einsatz kommt. Der eActros 300 von Mercedes-Benz, der normalerweise im Linienverkehr zwischen Hagen und Kassel im Einsatz ist, ist mit zwei Elektromotoren ausgestattet und hat eine Reichweite von rund 220 Kilometern. Allein zur Demo in Köln haben sich 700 Mitarbeitende der DHL Group angemeldet, um ein Zeichen für Toleranz, Miteinander und gegenseitigen Respekt zu setzen. Unter den Teilnehmenden ist auch der Personalvorstand der DHL Group, Thomas Ogilvie. "Wir wollen bester Arbeitgeber für alle sein. Dies ist nur möglich, wenn wir ein Arbeitsumfeld schaffen und eine Kultur leben, in der alle dazugehören können", sagt Ogilvie. Unser Statement zu Vielfalt, Chancengerechtigkeit, Inklusion und Zugehörigkeit ist ein Versprechen an alle unsere Mitarbeitenden, dass bei DHL Group jede und jeder mit Respekt und Wertschätzung behandelt wird und sich entsprechend seiner oder ihrer Fähigkeiten entwickeln kann. Es liegt in unserer Verantwortung, diesem Anspruch jeden Tag gerecht zu werden!" Neben Köln wird es Gruppen etwa in Berlin, Nürnberg, Leipzig oder Erfurt geben sowie in zahlreichen Städten in Großbritannien, in den USA und in Mittel- und Südamerika (Costa Rica, Ecuador). Organisiert werden die Teilnahmen von den Pride Alliance Leads der DHL und dem konzerninternen Netzwerk RainbowNet. Zusätzlich bringt die Deutsche Post eine Briefmarke (Portowerte 70 Cent, 85 und 95 Cent) heraus. Die Auflage ist auf 500.000 Stück limitiert. Die Briefmarke erscheint zum ColognePride am 19. Juli und wird ab dem 18. Juli im Shop der Deutschen Post angeboten. Auf dem ColognePride gibt es eine "stolze, laute und bunte Filiale" - auch hier ist die Sonderedition erhältlich. Auf dem Postwertzeichen ist die Inter*-inklusive Progress-Pride-Flagge von Valentino Vecchietti zu sehen. Vecchietti, Gründerin von Intersex Equality Rights und preisgekrönte intersexuelle Gleichstellungsaktivistin, entwarf die Flagge 2021. Sie repräsentiert Personen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und -ausdrücken sowie verschiedenen Geschlechtsmerkmalen. Die Flagge beinhaltet auch die Darstellung von People of Color und indigenen Bevölkerungsgruppen in der LGBTI+-Gemeinschaft. Auf einem Sonderstempel zur Pride-Parade in Köln ist der Schriftzug "deliveredwithpride" zu sehen.
Richard Am: 18.08.2024 09:58:53 Gelesen: 31129 # 33
Mittlerweile hat der Schwaneberger Verlag gegenüber dem Göttinger philapress Verlag verlauten lassen, dass die Privatmarken NICHT katalogisiert werden. Damit niemand die Übersicht verliert, "katalogisieren" wir auf Philaseiten diese Privatmarken unterhalb der BPAG Beschreibung mit der PS Kat.-Nr. [1] und weiteren Angaben wie den Auflagezahlen. Schöne Grüsse, Richard [1] https://www.philaseiten.de/beitrag/346214
nagel.d Am: 18.08.2024 11:06:15 Gelesen: 31080 # 34
@ Richard [#33] Ich traue dem Frieden nicht. Ich schätze eher die Situation mit der Katalogisierung so ein, daß man hier einen weiteren Katalog auflegt.
Stefan Am: 18.08.2024 11:35:05 Gelesen: 31063 # 35
@ nagel.d [#34] Ich traue dem Frieden nicht. Ich schätze eher die Situation mit der Katalogisierung so ein, daß man hier einen weiteren Katalog auflegt. Bei den Ausgaben von DHL (oder Deutsche Post AG) handelt es sich meinem Verständnis nach ganz einfach um Privatpostbriefmarken. Die Post in Deutschland wurde 1995 privatisiert und ist damit nicht mehr staatlich (behördlich). Für Privatpostbriefmarken existieren bereits eigene Kataloge (klassisch bis 1900 und modern ab 1998), zuletzt aufgelegt vom Schwaneberger Verlag im Jahr 2006 (für beide Teile in enger Zusammenarbeit mit der ArGe Privatpost-Merkur). Ich bezweifle, dass der Schwaneberger Verlag in Eigenregie in nächster Zeit einen eigenen Katalog zu den Ausgaben von DHL (bzw. Deutsche Post AG) auflegt. Es lohnt sich vom Volumen (bisherige Anzahl der Markenausgaben) noch nicht. Eine Katalogisierung im Michel-Onlinekatalog (MOK) könnte unabhängig von einer zu druckende Variante in einer separaten Rubrik des MOK laufen. Da müsste man bei der Michel-Redaktion anfragen, ob eventuell etwas geplant ist. Gruß Stefan
Vernian Am: 18.08.2024 12:25:45 Gelesen: 31026 # 36
@ Stefan [#35] Es kann sich hier nicht um "Privatpostmarken" in der Definition handeln, da diese Marken wie "normal-amtliche" oder "staatliche" (und mit denen Zusammen) zur Frankatur auf Sendungen der Deutschen Post verwendet werden können. Privatpostmarken sind immer nur bei dem jeweiligen (nicht staatlich-verknüpftem) Dienstleister verwendbar.
Stefan Am: 18.08.2024 13:01:37 Gelesen: 30996 # 37
@ Vernian [#36] Privatpostmarken sind immer nur bei dem jeweiligen (nicht staatlich-verknüpftem) Dienstleister verwendbar. Die Post ist kein staatlicher Akteur mehr, ergo liegt hier eine private Ausgabe eines Privatunternehmens vor, welche meinem Verständnis nach im normalen Michel Deutschland Katalog nichts zu suchen hätte (dito auch nicht im Michel Deutschland-Spezial). Bei den Eigenausgaben wie die deinerseits erwähnte "Post-Ganzsache" (in Beitrag ) gehe ich mit dir mit (wenn auch aus anderen Gründen), dass diese eigentlich nicht in den normalen Michel Deutschland-Ganzsachenkatalog gehören. Ein separater Michel-Katalog nur für diese posteigenen Ausgaben der Versandstelle & Co. ist natürlich etwas anderes. Es kann sich hier nicht um "Privatpostmarken" in der Definition handeln, da diese Marken wie "normal-amtliche" oder "staatliche" (und mit denen Zusammen) zur Frankatur auf Sendungen der Deutschen Post verwendet werden können. Zum Thema Mischfrankaturen müsste man sich anschauen, ob bzw. was die AGB dieser Markengattung hergeben. Beispiel: Internetmarken und die Ausgaben der Poststationen als Eigenausgaben der Deutsche Post AG (bzw. DHL) dürfen gemäß der jeweils produktabhängigen AGB ausdrücklich nicht mit Postwertzeichen zur Frankatur verwendet werden. Deshalb wurden dort eigene Ergänzungsmarken für Auffrankaturen geschaffen (z.B. nach Entgelterhöhungen). Die deutsche Post AG stellt als Unternehmen (Rechtsform einer Aktiengesellschaft) auch eine Sonderrolle dar, weil diese für die nächste Jahre (bis 2033?) per gewonnener Ausschreibung beauftragt wurde, den bundesweiten Vertrieb der amtlichen Ausgaben zu übernehmen. Es hätte als Gewinner der Ausschreibung (inkl. dazugehörender Umsatzssteuerbefreiung für diverse Produkte) theoretisch genausogut jemand von der privaten Konkurrenz sein können (praktisch befinden sich private Briefdienste oftmals immer mehr auf dem Rückzug). Gruß Stefan
Vernian Am: 18.08.2024 13:21:16 Gelesen: 30975 # 38
@ Stefan [#37] Ich hatte mir ja zwei, drei der Roland Kaiser- "Blöcke" besorgt und von einem davon Einzelmarken verkleb, ich glaube sogar überwiegend als Mischfrankaturen. Und ich habe da keine "Rückmeldungen" erhalten. Außerdem hätte dies bzw. wäre dies, wenn nicht zulässig, bekannt gegeben worden. Personalisierte Marken - und in der Machart sind dies ja solche - können m.W. genauso kombiniert werden. Auch wenn die DPAG im rechtlichen Sinne ein Privatunternehmen ist, so handelt es doch im Auftrag des Bundesfinanzministeriums und damit der offiziell herausgebenenden PWZ-Stelle. Ich behaupte mal, Privatpostdienstleister mit Privatpostausgaben haben keine staatliche Stelle in der Rückhand. Kurz: Solange die Deutsche Post mit solchen Frankaturquittungen beklebte Sendungen befördert, sind es keine Privatpostmarken! Erst recht nicht, wenn die kombinierte Frankatur mit "amtlichen" PWZ zulässig ist. V.
Stefan Am: 18.08.2024 14:04:06 Gelesen: 30950 # 39
@ Vernian [#38] Auch wenn die DPAG im rechtlichen Sinne ein Privatunternehmen ist, so handelt es doch im Auftrag des Bundesfinanzministeriums und damit der offiziell herausgebenenden PWZ-Stelle. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) gibt die Postwertzeichen heraus, nicht die Deutsche Post AG. Die DPAG ist für den Vertrieb dieser Briefmarken zuständig (als Teil des vertraglich geregelten Universaldienstes). Die DPAG recycelt bereits offiziell (nassklebend) ausgegebene Motive bspw. für die eigenständige Ausgabe selbstklebender Pendants oder für motivgleiche Ganzsachen (Plusbiefe). Die Automatenmarken und die Dauerserien werden seit einigen Jahren von der DPAG in Eigenregie herausgegeben, hier genehmigt das BMF den allgemeinen Rahmen, worin sich die DPAG zu bewegen hat. Es wäre eine interessante Frage, ob das Bundesministerium für Finanzen auch für die Ausgabe von Sondereditionen eine Erlaubnis erteilen musste. Ich hatte mir ja zwei, drei der Roland Kaiser- "Blöcke" besorgt und von einem davon Einzelmarken verklebt, ich glaube sogar überwiegend als Mischfrankaturen. Und ich habe da keine "Rückmeldungen" erhalten. Wenn ich Internetmarken oder Ausgaben der Poststationen mit Postwertzeichen als Mischfrankatur kombiniert verschicke, erwarte ich auch nicht, dass diese mit einem gelben Aufkleber zwecks Nachfrankieren zurückkommen oder mit Nachentgelt beim Empfänger zugestellt werden. Eine mögliche Nachlässigkeit der Deutschen Post ist erst einmal kein Argument. Weder für die Marke individuell [1] noch für die Sonderedition [2] finde ich online auf der Seite der Deutsche Post AG passende AGB. Für die Poststation hat es die DPAG bzw. DHL [3] seit Februar 2021 bisher stets vermieden (oder besser verschlafen), die AGB für jedermann online verfügbar zu gestalten. Diese sind nur vor Ort am Automaten einsehbar (wenn man weiß, wo - da gut versteckt). Eine Nichtverfügbarkeit von AGB im Internet bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese nicht existieren. Gruß Stefan [1] https://shop.deutschepost.de/individuell [2] https://shop.deutschepost.de/sondereditionen [3] https://www.dhl.de/de/privatkunden/pakete-versenden/pakete-abgeben/poststation.html
nagel.d Am: 18.08.2024 14:06:44 Gelesen: 30947 # 40
@ Stefan [#35] Wenn es, wie du sagst, sich um "Privatpostmarken" kann ich mir durchaus vorstellen im Privatpostkatalog katalogisiert werden.
Vernian Am: 18.08.2024 14:28:30 Gelesen: 30936 # 41
@ Stefan [#39] Also wie auch immer man das jetzt drehen und wenden will oder kann: Wenn die Post wie auch immer frankierte Sendungen in der Beförderung akzeptiert und zustellt, dann ist das für mich erst mal "korrekt". Und wenn mir die Post selbst Frankaturquittungen (Marken) verkauft (und nicht ein externer Anbieter), dann gehe ich auch davon aus, dass ich diese zur Frankatur verwenden kann (sofern man mir beim Verkauf nicht etwas anderes mitteilt). Damit ist das für mich als Nutzer "offiziell" und keine Privatdienstleistung - was es bei Privatpostmarken i.d.R. jedoch ist, und historisch wie modern üblicherweise dem Kunden auch immer kundgetan wurde und wird. Ich glaube nicht, dass wenn Du bei einem Privatpostanbieter Marken kaufst und fragst, ob Du die damit frankierten Postsendungen auch in die gelben Kästen der Deutschen Post einwerfen kannst, Dir da geantwortet wird "kein Problem". Auch wenn ich zuvor schrieb, dass MICHEL selbst seine Definitionen regelmäßig überprüfen und in Frage stellen muss - Die Definition zwischen zur Frankatur zugelassenen PWZ eines staatlichen (oder staatlich beauftragten / genehmigten) Postdienstleisters und einer "Privatpost-Marke" eines Privatpostdienstleisters ohne staatlichen Background, muss gewahrt bleiben. Nur weil die DPAG eigentlich ein Privatunternehmen ist sind deshalb nicht automatisch deren zur Frankatur zugelassene Produkte automatisch "Privatpostbriefmarken" - denn sie sind zur offiziellen Frankatur bei dem im Staatsauftrag agierenden Dienstleisters zugelassen. Marken von anderen privaten Dienstleistern hingegen (i.d.R.) nicht! Das ist der entscheidende Punkt! D.h. aus der Sonderform "Sonderedition" kann man nicht einfach pauschal eine Privatpostmarke definieren, denn sie ist es nicht, weil sie wie jede "normale" Marke der Deutschen Post zur Frankatur auf Sendungen mit der Deutschen Post verwendet werden kann - was mit Marken eines echten privaten Dienstleisters nicht geht = Privatpostmarke.
Vernian Am: 18.08.2024 14:44:22 Gelesen: 30931 # 42
@ Stefan [#39] Da wir ja aber offenbar konträrer Ansicht über die Definition dieser "Sondereditionen" sind: Es ist Dir unbenommen, diese für Dich als "Privatpostmarken" zu definieren. Ich glaube allerdings, dass Du mit dieser Ansicht ziemlich einsam bleiben wirst. Für mich ist es eine spezielle Ausgabeform von Frankaturquittungsbeleg (= Briefmarke) des staatlich beauftragten Postdienstleisters und damit keine "Privatpost-" Markenausgabe, sondern nur eine aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen besondere Ausgabeform, die dem identischen Zweck eines echten amtlichen Postwertzeichen dient: Dem Beleg der vorausbezahlten Dienstleistung des staatlich beauftragten und berechtigten Postdienstleisters. Und damit bei weitem etwas anderes als ein vergleichbarer Beleg eines echten Privat(post)dienstleisters. Ich denke, dass ich für diese Definition weitaus mehr Zustimmung erhalten dürfte. Interessant bei dieser Diskussion dürfte vor allem sein, wie MICHEL es denn begründet, diese Ausgaben nicht "normal" in Form einer neuen Unterkategorie zu erfassen, sondern unter "ferner liefen" nur im Spezial zu erwähnen.
TeeKay Am: 18.08.2024 15:26:23 Gelesen: 30910 # 43
Nein, damit ist er nicht allein. Allein sein dürftest jedoch du, der einen staatlich beauftragten Postdienstleister postuliert, der in Deutschland nicht existiert.
Vernian Am: 18.08.2024 18:45:07 Gelesen: 30815 # 44
Ich habe mir das alles nochmals intensiv angeschaut und durchgelesen ... Stefan hat es in seinem Beitrag [#39] und auch schon zuvor ja detailliert beschrieben, wie "amtliche" Marken (des BMF) sowie die DPAG zusammenhängen. Insofern muss ich zustimmen, eigene Marken der DPAG müssten eigentlich als Privatpostmarken einzuordnen sein. Dann müssten allerdings konsequenterweise auch alle Selbstklebenden, alle Dauerwerte, alle Automatenmarken, ggf. weitere ... Privatpostmarken sein und als solche katalogisiert werden. Das werden sie aber nicht. Warum nicht? Wenn es dafür einen guten Grund gibt, warum soll der dann nicht auch für die "Sondereditionen" gelten? Die Frage im umgekehrten Sinne ist dann allerdings genauso zu stellen: Warum werden diese "Sondereditionen" dann nicht neben den anderen Ausgaben katalogisiert? Offenbar fehlt es bislang an einer nachvollziehbaren, den neuen rechtlichen Konstrukten angepasste Definition, wann eine Markenausgabe als "amtlich" und wann als "privat" zuzuordnen ist. Im Moment erscheinen mir die Zuordnungen eher willkürlich und alles andere als nachvollziehbar. MICHEL sprach (zumindest soweit ich zurückdenken kann) immer davon, nur "amtlich verausgabte" Briefmarken zu katalogisieren. Offenbar bezieht sich das seit der Privatisierung auch auf "amtlich genehmigte Ausgaben"? Dann ist Stefans Frage Es wäre eine interessante Frage, ob das Bundesministerium für Finanzen auch für die Ausgabe von Sondereditionen eine Erlaubnis erteilen musste. ein sehr grundsätzliches Kriterium, wie diese "Sondereditionen" (und auch andere Ausgaben) einzuordnen sind. Allerdings sollten dann die Kataloghersteller, wenn einmal eine neue Definition erstellt ist, konsequent verfahren. Auch wenn dies bedeuten sollte, dass ab einem Stichtag X die Katalogisierungen der letzten fast 30 Jahre komplett neu geschrieben werden müssten. Beste Grüße Vernian
DL8AAM Am: 18.08.2024 21:14:58 Gelesen: 30749 # 45
Ganz so einfach ist es bei der Privatunternehmung DPAG nicht. Denn a) dürfen die privat initiierten "Deutsche Post-" Briefmarken Individuell und die Sondereditionen mit Deutschland-Briefmarken zusammen, gemischt zur Frankatur verwendet werden (im Gegensatz zu anderen Deutsche Post-Produkten, wie Internetmarken), b) dürfen diese Deutsche Post-Briefmarken auch auf Sendungen aus dem Bereich der "staatlich beauftragten" Universalpostdienstleistungen verwendet werden, b.2) der Portoanteil der Briefmarken Individuell wird umsatzsteuerfrei verkauft. Der Nennwert dieser DPAG-Postwertzeichen dient zur 1:1 Bezahlung von umsatzsteuerfreien Dienstleistungen, c) dürfen diese Deutsche Post-Briefmarken auf auf Sendungen, die durch die Deutsche Post, als "hoheitlicher Träger" der deutschen UPU-Mitgliedschaft, international ausgetauscht werden, verwendet werden. Das war übrigens zu Beginn der Deutschen Post-Briefmarken ausdrücklich nicht so. Als Frankatur auf einer Auslandssendung durfte man seinerzeit keine "Briefmarken Individuell" verwenden. Alle diese Anwendungen sind für Briefmarken der Mitbewerber nicht möglich. Diese Deutschen Post-Ausgaben sind unstrittig private Postwertzeichenausgaben der DPAG als Privatunternehmung, sie fallen deshalb auch nicht unter "Postwertzeichen gemäß § 43". Die DPAG agiert aber bipolar, neben der Eigenschaft als Privatunternehmung, übernimmt sie zusätzlich "staatlich-gesetzliche" Aufgaben und auch für diese Aufgaben kommen diese privaten Ausgaben zur Verwendung. Ebenso für Umsatzsteuer. Auf Grund dieses Sonderstatus wäre eine Katalogisierung in einem entsprechenden separaten Kapital unter der Sammelbezeichnung "Eigenausgaben" denkbar. Eigentlich gibt es drei verschiedene Arten von deutschen Briefmarken, I) die staatlichen Deutschland-Ausgaben, II) private Deutsche Post-Ausgaben und III) private Privatpostausgaben. I) und II) können zur Freimachung von Univeralpost- und internationale UPU-Sendungen verwendet werden - und III) dienen zur Bezahlung von Postdienstleistungen innerhalb eines rein privaten (aber i.d.R. staatlich lizensierten) Postsystems. Sogar der Deutschlandteil des Michel ist ja nicht ganz stringent "monopolar", denn die selbstklebenden Zwillinge sind zwar §43er, aber es handelt sich nur um eine - von der DPAG in Eigenregie initiierten - "Sekundärverwendung" einer nach §43 genehmigten Basisausgabe (Motiv). Maximal sollte das eigentlich eine "Unternummernnennung" rechtfertigen, aber weniger eine komplett eigene Hauptnummer, unkommentiert im "hoheitlichen" Hauptteil. Sie sind ja nicht vom Ministerium verausgabt, sondern nur ein genehmigter privater "Nachdruck" durch die Privatfirma DPAG. Nicht mehr, nicht weniger. ;-) Für mich gehören in den Deutschland-Michel grundsätzlich erst einmal alle Ausgaben die "UPU-Aufgaben" erfüllen bzw. von dem nationalen UPU-Mitglied verausgabt werden (bzw. von der Post stammen/vertrieben werden, die vom Staat für Erfüllung hoheitlicher UPU-Mitgliederaufgaben bestellt wurde), dass ist in Deutschland eben die Deutsche Post. Unterteilt in "ministerielle" Deutschlandausgaben und in "Eigenausgaben". Im Prinzip macht sich aber der Herausgeber des Michel (zu Recht) seine eigenen Regeln und ob er sich selbst immer an seine eigenen Regeln hält, ist ebenfalls seine eigene Sache. Ob wir das akzeptieren oder gut finden, ist aber ebenfalls unsere eigene Entscheidung. Das Problem ist nur das der Michel in diesem Bereich (fast) ein Monopol hat, friss oder stirb, nur das wir auch ohne das Fressen gut leben können. ;-) Mir persönlich ist es eigentlich egal, ob, wie und wo der Michel Ausgaben listet. Mir ist die Aufgabe, die eine Ausgabe übernimmt, wichtig. Briefmarken, die Sendungen des "staatlich" beauftragen Universalpostdiensts freimachen können, haben von der Grundkonsstellation eben einen anderen Status, als wie Briefmarken, die eine Privatpost für ihr rein privates Netzwerk verausgabt. Wichtig ist aber allein, zu wissen, was man vor sich hat bzw. welche Aufgaben welche Gutscheinezettelchen abdecken. ;-) Beste Grüße Thomas
Vernian Am: 19.08.2024 01:46:23 Gelesen: 30680 # 46
@ DL8AAM [#45] Sehr schön, Thomas! Die katalogische Erfassung an der Verwendungsfähigkeit im UPU- (internationalen) Bereich festzumachen sehe ich als sinnvollen Ansatz an. Da nirgends die Verwendung der "Sonderedition-Marken" einschränkend benannt ist (oder habe ich irgendwo etwas übersehen?) - genauso wenig wie für die 010-er - versehentlicher Fehldruck - Marke, spricht eigentlich nichts dagegen, diese entsprechend im Katalog zu erfassen. Mir ist es allerdings nicht egal, was und wie MICHEL das katalogisiert, und ich versuche in derartigen Fragen auch immer aus der Sicht eines Laien, also eines (Noch-)Nicht-Briefmarkensammlers zu denken. Entschuldigung, an dieser Stelle erneut auf die Frage der Katalogisierung einzugehen, aber in dem anderen von Richard abgetrennten Thread wäre diese Antwort ohne Bezug. Ein Laie hat / erhält eine solche Marke, ist davon angetan und will sich nun irgendwann darüber informieren, etwa über Details der Ausgabe, oder ob es weitere derartige Ausgaben gibt, und ggf. was die denn "wert" ist unter Sammlern. Er informiert sich und erfährt, die seriöseste Informationsquelle hierzu sei ein Briefmarkenkatalog, in Deutschland eben der MICHEL. Nur dort wird er nicht fündig. Muss ich mehr dazu sagen? Ich denke Nein, denn das findet sich bereits in dem anderen Thread. Eine zeitgemäße passende neue Definition und Regelung, was wie in einem Katalog erfasst werden sollte, wäre wirklich notwendig, nachdem eine wie früher grundlegende Trennung in amtliche und private Marken so offenbar nicht mehr möglich ist. Best V.
saeckingen Am: 19.08.2024 08:08:40 Gelesen: 30639 # 47
Das Problem bei der Sache ist, dass der Michel für die meisten Sammler vorgibt, was sie sammeln "müssen" und damit einen erheblichen Einfluss auf die Preisbildung nimmt. Die meisten Sammler orientieren sich am Michel und meinen komplett sein zu müssen - alles, was im Katalog steht, muss gekauft werden, was nicht drin steht wird nicht gesammelt. Viele dieser Sammler beziehen ihre Marken per Abo aus Weiden - dieses beinhaltet weder die Sondereditionen noch die 010 Version. Ich halte letztere auch nicht für eine Abart, aber eine eigene Hauptnummer würde sie meiner Meinung nach auch nicht benötigen - genauso wenig wie die ganzen selbstklebenden Marken, die ich auch eher als Unternummer der nassklebenden Version sehen würde. Da liegt jetzt das Dilemma der Michel Redaktion - sorgt man mit der Katalogisierung dafür, dass diese Sammler diese Marken alle kaufen müssen. Oder nimmt man sie so auf, dass der engagiertere Sammler sie zwar im Katalog findet, aber selbst entscheiden kann, was er sammelt und was nicht. Die Mehrheit der Briefmarkensammler haben noch nie eine philatelistische Zeitschrift gelesen, noch waren sie jemals in einem Internetforum zum Thema. Für diese gibt es nur den Michel Katalog und das ist die Basis, was man sammelt. Grüße Harald
Markus_Holzmann Am: 20.08.2024 18:16:41 Gelesen: 30487 # 48
Hallo allerseits, vor ein paar Minuten kam ein DHL-Newsletter, der Werbung für die Roland Kaiser SONDERBRIEFMARKEN macht Weiter unten heißt es dann aber "Sonderedition bestellen". Gruß Markus
nagel.d Am: 24.08.2024 15:48:20 Gelesen: 30219 # 49
Wie in der neuen Briefmarkenrevue und der Deutschen Briefmarkenzeitung zu lesen ist, sollen die Marken im "Michel Spezial" in einer Liste geführt werden ohne jedoch ohne eine eigene Nummer. Warum im Michel Spezial und nicht im im Anhang des normalen Michel? Die Frage kann man sich glaube ich selber beantworten.
Richard Am: 27.08.2024 09:35:24 Gelesen: 30048 # 50
Und es gibt ihn doch, den reinen Bedarfsbrief, wenn auch von einem Sammler (PPA Los) zur Frankatur verwendet: Schöne Grüsse, Richard
Richard Am: 05.09.2024 15:02:40 Gelesen: 29710 # 51
Ein Blick in den Shop der Deutschen Post zeigt, dass alle Sondereditionen noch immer vorrätig sind. Die Auflagen, hier veröffentlicht [1], reichen aus. Ob sie demnächst vermindert werden, damit der Absatz angeheizt wird ? Wie jetzt auch in der aktuellen Michel Rundschau September (Seite 8-9) nachzulesen ist (hatten wir wohl auch schon im Forum), soll es fünf Kampagnen pro Jahr geben mit einer jeweils unbegrenzten (!) Anzahl von Motiven. Grüsse aus dem Allgäu, Richard [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=19533&CP=0&F=1
Araneus Am: 05.09.2024 15:33:47 Gelesen: 29676 # 52
@ Richard [#51]

„Ein Blick in den Shop der Deutschen Post zeigt, dass alle Sondereditionen noch immer vorrätig sind.“

Die 85-Cent-Werte der beiden Serien „#deliveredwithpride“ und „Wacken Open Air 2024“ sind im Shop der Deutschen Post [1] im Moment nicht vorrätig und erst ab dem 16. bzw. 17.09.2024 „voraussichtlich“ lieferbar. Das könnte auch auf einen notwendig gewordenen Nachdruck hinweisen.

Schöne Grüße
Franz-Josef

[1] https://shop.deutschepost.de/sondereditionen
Henry Am: 06.09.2024 19:39:49 Gelesen: 29458 # 53
@ Araneus [#52] In ihrer Erläuterung zu den Sondereditionen hat die DPAG selbst angegeben, dass pro Kampagne maximal 500 Tsd Marken ausgegeben werden sollen (so habe ich das verstanden). Wenn jetzt ein Nachdruck erfolgen würde, könnte das bedeuten, dass entweder bei der Erstproduktion diese Maximalzahl nicht ausgeschöpft wurde oder dass die ursprüngliche Angabe nicht eingehalten wird. Ich habe mich ja auch gefragt, wie bei 3 Nominalen im Zehnerbogen bei den Kampagnen 2 und 3 (also 30 Marken pro Kampagne) das Limit 500 Tsd eingehalten wird. Das geht nicht auf. Ob man die tatsächliche Auflage jemals erfährt? grübelt Herny
TeeKay Am: 06.09.2024 20:09:19 Gelesen: 29440 # 54
Die Post nennt doch schon seit Jahren keine echten verkauften Auflagen mehr, sondern irgendwelche Phantasiezahlen. Die gemeldeten Auflagen der Jugendmarken weichen seit dem Jahr 2012 um den Faktor 2-3 von den von der Stiftung Jugendmarke gemeldeten Zuschlagserlösen ab.
Richard Am: 06.09.2024 23:34:13 Gelesen: 29347 # 55
@ Henry [#53] Hallo Henry, bisher bin ich davon ausgegangen und zweifle nicht daran, dass die Auflage von 500.000 Execmplaren sich auf jeden der verschiedenen Werte eines Ausgabetags bezieht. Und da es keine Katalogisierung im Michel geben soll, ist diese "limitierte Auflage" vermutlich nicht nur ausreichend, sondern viel zu hoch. Deine Idee, dass die 500.000 Exemplare zunächst nicht komplett gedruckt werden, sondern in einer weiteren oder mehreren Teilauflagen, ist aber durchaus reizvoll, wenn sie möglicherweise geringe aber sichtbare Druckabweichungen enthält. Schönes Wochenende, Richard [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=345952
saeckingen Am: 07.09.2024 08:50:31 Gelesen: 29268 # 56
@ Richard [#55] Ich kann mir nicht vorstellen, dass man von vorneherein mit Nachauflagen plant. Ein Druckauftrag für 250.000 Marken kosten fast das gleiche, wie für 500.000. Wenn die Maschine einmal läuft, läuft sie. Die Einrichtungskosten etc. sind wesentlich höher als, die Druckkosten. Da ist es wesentlich billiger gleich 500.000 drucken zu lassen und ggf. den Rest zu vernichten. Ich vermute so eine Verzögerung in der Lieferfähigkeit hängt eher damit zusammen, dass die Marken aus einem Lager nachgeordert werden müssen. Es geht sicherlich nicht die ganze Druckauflage direkt an die Versandstelle. Grüße Harald
Ben 11 Am: 07.09.2024 11:51:29 Gelesen: 29174 # 57
Guten Morgen, @ Henry [#53] Ob man die tatsächliche Auflage jemals erfährt? Zumindest kann man die Auflagenhöhe der verkauften Marken anhand der laufenden Nummer im Data Matrix Code recht gut abschätzen, bedeutet jedoch für den sammelnden Philatelisten eine regelmäßige Stichprobe der angebotenen oder erhaltenen Marken. @ Richard [#55] ist aber durchaus reizvoll, wenn sie möglicherweise geringe aber sichtbare Druckabweichungen enthält. Da die Marken im Digitaldruck hergestellt wurden, dürfte es aufgrund der sehr kleinen Farbpunkte schwierig werden, Druckabweichungen zu sehen. Sollten doch Störungen an den Druckköpfen auftreten, sieht man diese wiederum sehr deutlich. @ saeckingen [#56] Die Einrichtungskosten etc. sind wesentlich höher als, die Druckkosten. Da ist es wesentlich billiger gleich 500.000 drucken zu lassen und ggf. den Rest zu vernichten. Das stimmt so leider nicht. Digitaldruck hat den Vorteil, der sehr geringen Rüstkosten. Gerade für kleine und sehr kleine Druckaufträge ist das äußerst attraktiv. In diesem Fall werden 4 Standard-Farbkartuschen CMYK verwendet und zusätzlich eine Sonderkartusche für den UV-Rahmen. Druckplatten gibt es keine. Etwas Zeit kostet wohl das Einsetzen der Stanzplatte, wenn "inline" gestanzt wird. Ansonsten wird Etikettenpapier (ähnlich einem Aufkleber) von der Rolle verwendet. Zum Thema Nachauflage fällt mir noch das Druckdatum im Data-Matrix Code ein. Vielleicht unterscheidet sich das von den ersten Marken. Viele Grüße Ben.
Richard Am: 07.09.2024 18:27:26 Gelesen: 29015 # 58
@ Ben 11 [#57] Hallo Ben, danke für Deine Antwort und vor allem für Deine immer fachkundigen und gut erklärenden Beiträge hier im Forum ! Schönes Wochenende und Grüsse aus dem Allgäu, Richard
Pfalzgraf Am: 11.09.2024 20:39:46 Gelesen: 26985 # 59
Guten Tag allerseits, verschiedentlich wurde ein § 43 PostG mit Regelungen zu Postwertzeichen erwähnt. Den kann es so nicht mehr geben. Seit dem 19. Juli 2024 haben wir ein in weiten Teilen neu gefasstes Postgesetz. Viele Grüße Pfalzgraf
preussen362 Am: 11.09.2024 21:05:28 Gelesen: 26960 # 60
Hallo Pfalzgraf, ja, ist jetzt § 72 PostG: Postgesetz (PostG) - § 72 Postwertzeichen (1) Die Befugnis, Postwertzeichen mit dem Aufdruck „Deutschland“ auszugeben und für ungültig zu erklären, ist dem Bundesministerium der Finanzen vorbehalten. Die bildliche Wiedergabe solcher Postwertzeichen ist unzulässig, wenn sie geeignet ist, Verwechslungen mit dem wiedergegebenen Postwertzeichen hervorzurufen. (2) Die Vervielfältigung, Verwendung und Vermarktung der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Postwertzeichen zur Abgeltung von Postdienstleistungen bedarf dessen Erlaubnis. Viele Grüße, Andreas
schiller Am: 16.09.2024 13:34:43 Gelesen: 26004 # 61
Hallo, ich habe soeben von dieser Neuigkeit der Deutschen Post erfahren. Endlich hat die Deutsche Post auch begriffen, wie man mehr Geld von den Sammlern rausholen kann! Diese gibt es in Frankreich schon seit 15 Jahren. Der letzte Yvert Katalog registriert 480 solche Ausgaben, ohne sie zu bewerten. Die französische Post hat jetzt auch endlich verstanden, dass man die Sondermarken in kleinen Bögen herausbringen kann, wie es in Deutschland schon lange Sitte ist. Das bringt ja auch mehr Geld rein! Beste Grüsse Jean
nagel.d Am: 16.09.2024 14:56:35 Gelesen: 25940 # 62
@ schiller [#61] *ironie ein* alles zum Wohle des Sammlers *ironie aus* (frei nach der Serie Hausmeister Krause). mehr fällt mir dazu persönlich nichts ein.
Grohbacher Am: 13.12.2024 23:22:36 Gelesen: 24583 # 63
Neue Sonderedition "Landlust" siehe https://www.philaseiten.de/thema/19533 https://www.philaseiten.de/beitrag/355794 bestellen könnte man sie im Shop der Deutschen Post: https://shop.deutschepost.de/briefversand/briefmarken/neuerscheinungen Achtung: Versandkostenfrei erst ab 20,00 € Ich hoffe, dass diese Links richtig gesetzt sind.
Vernian Am: 14.12.2024 02:14:19 Gelesen: 24535 # 64
Was für eine idiotische Ausgabe zur Weihnachts- und Jahreswechselzeit. Wer hat denn ausgerechnet jetzt ein Interesse an derartigen "Sondereditionen" - die besser "Merchandising-Vermarktungs-Produkte" benannt sein sollten - mit dem Thema und doch derart reichlich abgedroschen Motiven zum Thema "Landlust" ? Gut, ein zeitloses Thema, dass sich möglicherweise zeitunabhängig über längere Zeit verkaufen lässt, aber diese Ausgabe just jetzt, wo man andere Themen und Motive besser anbringen könnte? Gut, vielleicht will das Vermarktungsteam der Deutschen Post genau deshalb etwas zeitlich Ungebundenes auf den potenziellen Käufermarkt werfen, aber mal ehrlich, glaubt diese Annahme jemand? Bei den bisherigen "Sondereditionen" waren ja Anlässe und Themen umgesetzt worden, bei denen man sagen könnte, diese hatten halt im regulären Briefmarken-Ausgabeprogramm der öffentlich-amtlichen Verantwortlichen keine Berücksichtigung gefunden und waren es trotzdem wert irgendwie gewürdigt zu werden. Aber "Landlust" ??? Also wenn die Verantwortlichen der Deutschen Post für diese (nach umfänglichen Diskussionen hier als "Privatpost-Ausgaben" klassifizierten Ausgaben) der Idee der "abgelehnten oder nicht realisierten Ausgabe-Anlässe" weiter folgen wollen würden, dann wäre das ja noch irgendwie interessant. Würdigung thematisch und motivisch von durch die regulären Ausgabekommissionen abgelehnte Anlässen. In 2025 hat Jules Verne seinen 120. Todestag, was sicherlich von mancherlei Markenland, entweder von selbst oder durch "genehmigte" Agentur-Ausgabe gewürdigt werden wird - warum auch nicht als "Sonderedition" der Deutschen Post? Oder wie wäre es, da andere Staaten ihren Antarktis-Gebieten oder Stationen eigene Ausgaben zugestehen, selbst wenn es dort keine Poststationen (mehr) gibt oder ein realer Bedarf derselben eher zweifelhaft ist, wenn für die deutsche Georg-von-Neumeyer-Station in der Antarktis eine eigene "Sonderedition" erschiene, die eben nur über die Versandstelle und auf der Station erhältlich ist? Oder für all die deutschen Inseln, Helgoland, Sylt, Langeoog, Borkum, Insel Mainau oder Herrenchiemsee, usw. (mal so als Beispiele, natürlich auch alle anderen Inseln), ebenfalls nur mit Verkauf vor Ort und über die Versandstelle. Würde jeden Inselbürgermeister und jede Insel-Touristik-Zentrale freuen, und die Besucher der Inseln, die noch Ausflugs- oder Urlaubsgrüße postalisch versenden, erst recht. Und viele würden sich auch einen Satz "Inselmarken" so mit nach Hause nehmen, als Souvenir, und damit eine postalische Porto-Dienstleistungs-Erbringung gar nicht erst in Anspruch nehmen, was doch wohl das Ziel derartiger Merchandaising-Marken sein dürfte.. Sollte ein Verantwortlicher für diese "Sondereditionen" hier mitlesen: Ja, er möge dies als Anregung nehmen. Es gibt genug gute Ideen solche Produkte "an den Mann (Frau) zu bringen" - in jedem Fall deutlich bessere Ideen als "Landlust". Vor allem auch: Wenn sich Briefmarkensammler doch eher wenig von derartigen Merchandising-Ausgaben angesprochen fühlen - bei entsprechenden thematisch-motiv-konzentrierten Ausgaben gibt es mit Sicherheit Käufer im Bereich Touristik, Liebhaber bestimmter Themen, usw. Best Vernian
Peter Blum Am: 14.12.2024 09:19:27 Gelesen: 24481 # 65
Hallo, diese Ausgabe ist ja offensichtlich erschienen in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift »LandLust«. Diese Zeitschrift ist ein Lifestyle-Magazin mit einer Auflage von über ½ Million Exemplare und wird so charakterisiert: Die Zeitschrift spricht die gutsituierte und kaufkräftige „naturverbundene, wertkonservative Leserschaft“ an, die sich stark an Marken und Qualität orientiert. Die meisten Leser sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Von den Lesenden sind 72 % Frauen, 85 % wohnen in Orten mit weniger als 100.000 Einwohnern (rund doppelt so häufig wie die Gesamtbevölkerung). Insgesamt 70 % wohnen im Eigenheim, 83 % besitzen einen Garten. [1] Also, allzu weit weg ist die Leserschaft nicht von der Zielgruppe für das Briefmarkensammel-Marketing. Wenn dazu jetzt auch noch durch ein vernünftiger Artikel in der Zeitschrift erscheint, ist das schon mal gute Werbung für das Briefmarken-Hobby. Beste Grüße Peter Blum [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Landlust
sammler70 Am: 14.12.2024 09:38:27 Gelesen: 24466 # 66
Also ich finde diese Marken allgemein gar nicht so schlecht. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sie kauft oder nicht. Und das hier Geld gemacht wird, finde ich normal. Keiner von uns macht etwas umsonst. Die Post muss auch schauen, dass ihr Geschäft mit den Briefmarken rentabel bleibt Hallo. Das irgendwoher muss das Geld ja kommen, wenn schon immer weniger Briefe geschrieben werden und noch weniger Briefe mit Briefmarken frankiert werden. Dann ist mir so etwas immer noch lieber, als wenn irgendwann die Briefmarken ganz verschwinden und ist nur noch Einheitsmarken gibt. Die Ideen im Beitrag [#64] finde ich gar nicht so schlecht. Ich würde mir nur wünschen, dass mehr Hintergrundinformationen mitgeliefert würden. Diese könnten zum Beispiel, wie bei der Weihnachtsbäckerei, im Matrix Code enthalten sein. Dann wäre er nicht mehr nur hässlich sondern auch sinnvoll. Freundliche Grüße Franz
HWS-NRW Am: 14.12.2024 09:58:28 Gelesen: 24456 # 67
Hallo, was bin ich froh, dass ich mit 16-17 Jahren aufgehört habe, "Briefmarken" zu sammeln, später habe ich mich zum Glück dann immer mehr mit der Thematik, der Postgeschichte und weiteren Feldern der deutschen und französischen Philatelie zugewandt und bis heute Spaß daran. Da muss man sich über solche fragwürdigen Mehrausgabe der Postanstalten (auch in Österreich oder der UNO) keine Gedanken mehr machen. Euch einen schönen 3. Advent Werner
Ilves2020 Am: 14.12.2024 11:51:43 Gelesen: 24396 # 68
Hallo in die Runde, die Sondereditionen muss man nicht gut finden, kann man aber. Aus Sammlersicht finde ich sie nicht interessant, da ich, zumindest von Deutschland, keine Neuausgaben mehr sammele. Übrigens auch von meinem Hauptgebiet Finnland nicht. Aber für meine Postcrossing-Karten finde ich es prima, dass es z.B. die Wacken Open Air-Marke auch als 0,95 €-Marke gibt. Davon habe ich bereits 40 Stück verschickt. Als Musikfan/Musiker (Punk, Black Metal, Electro, Avantgarde) gefällt mir die Möglichkeit, Briefmarken mit einem aktuellen Musikthema zu verwenden. Dafür zahle ich auch gerne etwas mehr. Die Musiker-Marken der letzten Jahre (Bowie, Hendrix, Mercury) sind auch toll und kamen/kommen bei den Postcrossing-Karten-Empfängern weltweit sehr gut an, aber ich finde es gut, dass die Post einen zusätzlichen Weg hat, auch auf "lebendige" Ereignisse zu reagieren. Keep on rockin' Thomas
sammler70 Am: 16.12.2024 13:20:57 Gelesen: 24202 # 69
Zur Katalogisierung im Michel erhielt ich folgende Antwort Intern haben wir uns vorläufig auf folgendes Vorgehen geeinigt: Wir werden künftig ein eigenes Kapitel in Listenform einführen, voraussichtlich unter dem Titel „Eigenausgaben der Post“. Dort werden wir Erscheinungstag, Thema, Markenanzahl und -motive sowie Nominale angeben. MiNr. werden wir hierfür allerdings nicht vergeben. Gruß Franz
Richard Am: 16.12.2024 15:38:45 Gelesen: 24134 # 70
@ sammler70 [#69] Hallo Franz, die vielen Zusatzangaben findest Du einschliesslich der PS- (Philaseiten) Katalognummern (wie Michel sie vermutlich vergeben würde) ausführlich auf den Philaseiten [1]. Der PS-"Katalogpreis" liegt bei 200 % des Verkaufspreises der Post, sowohl für ** als auch für gebraucht. Die Post verkauft bereits mit erheblichem Aufschlag auf den Nominalwert. ALLE Sondereditionen sind noch im Internet bei der "Post" erhältlich, manche vorübergehend ausverkauft, sie wurden aber bisher immer nachbeschafft. Schöne Grüsse, Richard
sammler70 Am: 16.12.2024 20:29:56 Gelesen: 24042 # 71
@ Richard [#70] Vielen Dank. Dann hab ich noch eine dumme Frage. wo finde ich den PS Katalog. Ist das der Link, der unter dem Thema steht oder gibt es da einen gesammelten Katalog? Gruß Franz
Richard Am: 16.12.2024 20:39:29 Gelesen: 24033 # 72
@ sammler70 [#71] Hallo Franz, einfach auf den Beitrag 10 cm tiefer klicken. Schöne Grüsse, Richard
sammler70 Am: 16.12.2024 20:41:31 Gelesen: 24029 # 73
@ Richard [#72] Ja danke. Gruß Franz
Richard Am: 19.12.2024 12:19:35 Gelesen: 23804 # 74
Liebe Blumenfreunde, die vierte Ausgabe der Eigenausgaben, PS-Kat. Nummern 11 bis 26 wurden heute katalogisiert [1]. Damit ist der erste Jahrgang mit vier Post Eigenausgaben (26 Briefmarken), der genehmigten Höchstmenge an Eigenausgaben der Post, abgeschlossen. Wir sollten sie Privatpostmarken der Deutschen Post oder von DHL nennen. Grüsse aus dem Allgäu, Richard [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=355794
christel Am: 19.12.2024 14:25:54 Gelesen: 23747 # 75
@ Richard [#74] Hallo Richard. Im "Postsprech" betitelt die Deutsche Post DHL diese Ausgaben mittlerweile selbst mit: DEUTSCHE POST – EIGENAUSGABEN (POST-PWZ) Evtl sollte man diesen Terminus auch für deine/ unsere Katalogisierung übernehmen? Beste Grüße von Christel
DL8AAM Am: 19.12.2024 15:37:55 Gelesen: 23711 # 76
@ Richard [#74], christel [#75] Sie sind zwar Ausgaben für die die privatwirtschaftliche Schiene der Deutschen Post in Eigenregie verantwortlich zeichnet, ich würde sie aber trotzdem nicht als Privatpostmarken bezeichnen. Insbesondere da diese Ausgaben vollwertig für alle "Schienen" der Deutschen Post frankaturgültig sind, d.h. u.a. auch auf Sendungen des (hoheitlich beauftragten "staatlichen") Universalpostdienstes sowie für internationale Sendungen im Rahmen der UPU. In Gegensatz zu echten Privatpostmarken, die ausschließlich nur im eigenen "nur privaten" Privatpostnetzwerk(en) zur Frankatur verwendbar sind. Diese "Deutsche Post"-Sondereditionen sind ja auch nichts anderes, wie sämtliche andere Frankaturformen, die unter dem "Titel" Deutsche Post laufen, d.h. Absenderfreistempel, DV-Freimachungen, Postfreistempel/Frankierservice, ATMs, Digitalmarken (Schalterlabel), Dialogpost-/Presse-/'Postwurf'- (etc.) Frankierwellen, PPI/Entgeltbezahlt-Angaben, DHL-Paketlabel, Internetmarken, Produktmarken, Briefmarken-/Plusbrief-Individuell, "Handyporto" etc., d.h. überall wo eben nicht Deutschland draufsteht. Auf eben dieser Ebene befinden sich wir uns bei den "Deutsche Post"-Freimachungen. Und innerhalb dieser Ebene befinden sind Formen mit Postwertzeichen-, Freistempel- und Entgeltbezahlt-Charakter. Wir bezeichnen sowas ja auch nicht, wenn wir z.B. von FRANKITs sprechen, als eine Privatpostfreimachung, obwohl sie die selbe Aufschrift "Deutsche Post" tragen, d.h. die selbe Eigenschaft "nicht hoheitlich verausgabt" aufweisen (d.h. hier Freimachungsformen für die die Deutsche Post DHL in Eigenregie verantwortlich ist). Ich würde hier, wie Christel auch anregt, hier grundsätzlich die wertneutralere Formulierung "Eigenausgaben (der Deutschen Post DHL)" verwenden, wobei ... diese Sondereditionen aber auch nur eine Untergruppe der (Postwertzeichen-) Eigenausgaben darstellen. Es gibt/gab ja zum Beispiel auch Briefmarken Individuell, die nicht von Kunden beauftragt, sondern von der Post selbst (selbständig/Eigenwerbung oder in Kooperation 'mit [externen] Partnern'/Sponsoren) "gemacht" wurden. Zumindest letztere Briefmarke Individuell-Eigenausgaben (gibt es dies jetzt immer noch?) sind wohl die direkten Verläufer der jetzigen "verpartnerten" Sondereditionen. Beste Grüße Thomas
Vernian Am: 20.12.2024 14:34:31 Gelesen: 23491 # 77
@ DL8AAM [#76] Danke Thomas! Ich habe mich zwar von vorangegangenen Argumentationen, man müsse diese Ausgaben aufgrund verschiedenster Umstände als "Privatpostmarken" bezeichnen, einigermaßen überzeugen lassen, aber nicht so wirklich. Und das Argument, dass diese Ausgaben auch in Kombination mit "regulären" Briefmarken und im Versand nach ganz egal wo verwendet werden können, auch schon als Gegenargument benannt. Ganz richtig, unter "Privatpostmarken" ist etwas anderes zu verstehen als diese Form von Ausgaben. "Eigenausgaben" des (staatlich beauftragten) Postdienstleisters ist mit Sicherheit passender als das, was man unter "Privatpost-Dienstleister"-Ausgaben versteht. Best V.
Holo-Gert Am: 08.01.2025 15:27:40 Gelesen: 23056 # 78
Eigenausgaben sind ja auch von der Liechtensteinischen Post AG seit Jahren bekannt.
DL8AAM Am: 08.01.2025 16:22:33 Gelesen: 23019 # 79
@ Holo-Gert [#78] Die Deutsche Post hat als weitere Eigenausgaben noch im Dezember die Ausgaben #deliveredwithpride und Wacken mit der aktualisierten Portostufe 95 Cent herausgegeben. Sie sind bildgleich mit den 85 Cent-Werten. Gert, Du meinst sicherlich diese hier? Standardbrief - aus echtem Bedarf - von Quotas (Hamburg), d.h. aus dem Bereich der Brieflaufzeitmessung im Auftrag "für die Post"; mit einer Sendung innerhalb des Versorgungsgebiets des Briefzentrums 37 (Göttingen). Entwertung aber im zuständigen [Sonntags-] Briefzentrum 30 (Hannover) per Maschinenstempel BRIEFZENTRUM 30 ma (Eigenwerbung "Briefzentrum 30 Hannover") am Sonntag, 05.01.2025. Ich gehe einmal davon aus, dass der - von der Post mit der (unabhängigen) Brieflaufzeitmessung beauftragte - private Dienstleister seine im Rahmen der Studie verklebten Briefmarken im Vorfeld passend von der Post selbst zur Verfügung gestellt kommt (...) und zumindest hier nicht mit dem "Sondereditionsaufpreis" nur planlos und zusatzkostenproduzierend über den Postshop eingekauft hat? Wobei diese 95er Wackenmarke bereits aber am Erstausgabetag der Sonderedition am 28.07.2024 mitverausgabt wurde und (zumindest im Fall der Wacken-Edition) ein individuelles Motiv aufweist. Es gibt drei motiv-verschiedene 2024er Wackenmarken: 70 Cent, 85 Cent und 95 Cent. Das heisst aber auch, die Post hat bereits im Juli 2024 in weiser Voraussicht (...) auf die 2025er Entgelterhöhung auf genau 95 Cent, und nicht wie erhofft 1 €, mit dieser Stufe reagiert ;-) In unserem "Katalog" hat die 95er Wackenmarke übrigens die Katalognummer PS-Kat.-Nr. 10, siehe [1]. Beste Grüße Thomas [1] https://www.philaseiten.de/thema/19533 - dort der Beitrag #3 Nachsatz: Wie es aussieht wurde das Ursprungsposting nachträglich von Wacken auf Liechtenstein abgeändert ;-) Sorry. Aber kein Problem, so können wir nun diese schöne Briefmarke hier für die Nachwelt auch 'in echt' dokumentieren. Und ich kann so meinen Scan auch noch sinnvoll einer Sekundärnutzung zuführen, "Hallo Herr Lehrer, ich weiß was" ;-)
Ilves2020 Am: 08.01.2025 16:49:35 Gelesen: 23002 # 80
@ DL8AAM [#79] Hallo Thomas, die Ausgabe zu 95 Cent war seit Ausgabe der Wacken-Marken bis zum Ende 2024 passend für Auslands-Postkarten. Und ich finde es super, dass es diese Marke gibt, auch wenn ich eher im Punk und nicht im Heavy Metal zu Hause bin. Obwohl, bei Black Metal bin ich auch dabei. Ich habe im zweiten Halbjahr 2024 ca. 60 Stück davon für Postcrossing-Postkarten in alle Welt verwendet, coole Sache. Eine wie auch immer gemeinte Vermutung, dass die Deutsche Post schon im Juli 2024 die Entgelterhöhung zum 01.01.2025 im Blick hatte, geht sicherlich in die falsche Richtung. War ja auch bestimmt nicht ernst gemeint, nicht wahr? Viele Grüße Thomas
DL8AAM Am: 08.01.2025 17:06:10 Gelesen: 22985 # 81
@ Ilves2020 [#80] ... deshalb ja auch das angefügte Augenzwinkern-Smiley und auch Google sagt doch, dass "in weiser Voraussicht" nur eine scherzhafte Redewedung ist ;-) Bei der Ausgabe zum internationalen Wacken-Festival macht die Stufe für internationale Postkarten natürlich auch Sinn und wenn man sich die Presseberichte anschaut, wurden von den Festvalbesuchern ja auch massenhaft Grußpostkarten in alle Welt versandt. Auf jedem Fall ein sinnvoller Nennwert, ganz im Gegensatz zu vielen (bzw. fast allen) Nennwerten anderer internationaler (Krypto-) Eigenausgaben ...
DL8AAM Am: 22.01.2025 16:54:56 Gelesen: 22665 # 82
@ DL8AAM [#79] Auch die Delivered with Pride-Sonderedition wird 'im Auftrag der Post' als echte Bedarfsverwendung von Quotas im Rahmen einer aktuellen Brieflaufzeitstudie genutzt. Vermutlich dem Auftragnehmer von der Deutschen Post selbst bereitgestellt? Standardbrief aus 37574 Einbeck, d.h. auch hier wieder eine Testsendung innerhalb des Versorgungsgebiets des Briefzentrums 37 (Göttingen). Entwertung nun auch wirklich im Briefzentrum Göttingen per Maschinenstempel BRIEFZENTRUM 37 ma (Wellenentwerter) am Freitag, 17.01.2025. In unserem "Katalog" hat die 95er 'Delivered with Pride' die Katalognummer PS-Kat.-Nr. 7, siehe [1]. Beste Grüße Thomas [1] https://www.philaseiten.de/thema/19533 - dort der Beitrag #2
Richard Am: 30.05.2025 16:32:46 Gelesen: 20402 # 83
imitierte Sonderedition der DPAG ab 01.06.2025 nur online bestellbar 30. Mai 25: Neue Briefmarken feiern die Vielfalt und die Liebe Die Pride-Marken in einer Auflage von zusammen 500.000 Stück sind ab dem 1. Juni online bei der Deutschen Post erhältlich. Deutsche Post gibt limitierte Sonderedition #deliveredwithpride 2025 heraus - Postvorständin Nikola Hagleitner: "Wir sehen Vielfalt als Stärke - in der Wirtschaft, aber auch in der Gesellschaft" - Briefmarken ab 1. Juni online erhältlich Bonn - Die Deutsche Post gibt anlässlich des "Pride Month" Juni eine limitierte Briefmarken-Sonderedition unter dem Namen "#deliveredwithpride 2025" heraus. Auf vier Marken mit unterschiedlichen Motiven feiert das Unternehmen die Vielfalt der LGBTQI+ -Gemeinschaft. Dazu Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland der DHL Group: "Wir sehen Vielfalt als Stärke - in der Wirtschaft, aber auch in der Gesellschaft. Daher freuen wir uns, mit unseren neuen Briefmarken ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen. Aus der täglichen Praxis in unserem Unternehmen wissen wir, wie wichtig und sinnvoll es ist, Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven auf allen Ebenen einer Organisation zusammenzubringen." Die Pride-Marken in einer Auflage von zusammen 500.000 Stück sind ab dem 1. Juni online bei der Deutschen Post erhältlich. Vorbestellungen sind bereits ab sofort möglich. Alle Marken haben den Portowert 95 Cent, mit dem z. B. ein Standardbrief oder eine Postkarte innerhalb Deutschlands versendet werden kann, und sind jeweils als 10er-Bogen erhältlich. Vier verschiedene Pride-Motive Auf dem Motiv "Love is Love Regenbogen" erstrahlt die Briefmarke in allen bunten Pride-Farben. Ergänzend dazu bringt der bunte Schriftzug "Love is Love" die Liebe innerhalb der LGBTQ-Community und das Lebensgefühl zur Geltung. Die Briefmarke "Love Wins Regenbogenflagge" bildet die Inter*-inklusive Progress-Pride-Flagge ab. Sie zeigt die Flagge, geschwungen von einer Hand - ein kraftvolles Symbol für Sichtbarkeit, Akzeptanz und den gemeinsamen Einsatz für eine bunte Gesellschaft. Farbenfrohe Elemente wie Herzen, Sterne und Regenbögen begleiten den Schriftzug "Love Wins" - eine klare Botschaft für Liebe und Menschlichkeit. Das Motiv "Progressive Pride-Flagge" zeigt die SOGIESC-Inclusive-Flagge. SOGIESC steht für "Sexuelle Orientierung, Geschlechtliche Identität und Geschlechtsmerkmale, und Geschlechtsausdruck". Mit dieser Flagge möchte die Designerin Valentino Vecchietti auf Personen mit verschiedenen sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und -ausdrücken sowie Personen mit verschiedenen Geschlechtsmerkmalen aufmerksam machen. Das vierte Motiv nennt sich "Love is Love Herz" und präsentiert ein buntes Regenbogen-Herz. Über und unter dem Motiv erscheint in weiß der Schriftzug "Love is Love". Das Herz wird links und rechts durch die progressive Pride-Flagge ergänzt, um an das Design von Valentino Vecchietti anzuknüpfen und alle vier Sondereditionen miteinander in Einklang zu bringen. Die limitierte Sonderedition #deliveredwithpride 2025 ist bestellbar unter: deutschepost.de/pride. Für Briefmarkensammlerinnen und Briefmarkensammler bietet diese Edition auch ein kleines Highlight: Beginnend mit dieser Sonderedition wird zu jedem Motiv ein Erstverwendungsstempel erscheinen. Stempelungen können an die Sonderstempelstelle in Weiden (Deutsche Post AG) gerichtet werden. PS-Kat.-Nr. 27-30
Circlar Am: 30.05.2025 17:54:24 Gelesen: 20346 # 84
Zusätzlich sollen am 05.06 drei weitere Marken zum Thema "40 Jahre Rock am Ring" erscheinen. Damit wären es sieben "Marken" im Juni. Alle Marken sollen erstmalig einen eigenen Erstverwendungsstempel erhalten. Also sieben Stempel.
Michael Mallien Am: 21.06.2025 11:48:50 Gelesen: 19472 # 85
@ Circlar [#84]

Eine der drei Ausgaben 40 Jahre Rock am Ring ist ein "4er-Bogen" mit selbstklebenden Marken.

Hier eine Verwendung des Bogens mit 2 der Marken zu einem um 10 Cent überfrankierten Großbrief mit Stempel vom 19.6.2025 und einem Leitcodierungslabel.



Viele Grüße
Michael
Henry Am: 21.06.2025 13:59:42 Gelesen: 19429 # 86
@ Circlar [#84] @ Michael Mallien [#85] Die Reihe Rock am Ring hat drei Werte, und drei Varianten. Das Motiv Planet erscheint außer als 4er-Bogen auch als 100er Rolle, von der auch 5er-Streifen bestellt werden können. Es kommen insgesamt 500 Rollen auf den Markt. Die beiden anderen Werte sind als 10er-Bogen konfektioniert. Mit philatelistischem Gruß Henry
DL8AAM Am: 21.06.2025 18:23:47 Gelesen: 19341 # 87
@ Henry [#86] Nur zur Dokumentation das aktuelle Angebot von der Seite des Postshops: Und zur Abrundung, bei der Rolle handelt es sich um eine "100er Rolle in Faltschachtel (Markenbox)". Hier einmal eine kurze Frage am Rande, wenn man die Matrixcodebriefmarken der DPAG mit der Post App scannt, wird ja bekanntlich auch die Konfektionsform (Markenbox, Maxirolle, Markenset, 10-er Bogen etc.) angezeigt, d.h. es handelt sich im Prinzip deshalb eigentlich sogar um echte "unterschiedliche" Briefmarken, zumindest hinsichtlich der Kodierung der Matrix. Kann man auch hier bei den Sondereditionen die unterschiedlichen Konfektionsformen, d.h. "Bogen versus Markenbox" - an Hand der einzelnen Briefmarke selbst - unterscheiden? Beste Grüße Thomas https://shop.deutschepost.de/sondereditionen
Sammler Am: 01.07.2025 08:39:12 Gelesen: 18979 # 88
Jetzt auch noch Scorpions in T-Shirt-Form! Beidseitig bedruckt. https://shop.deutschepost.de/limitierte-sonderedition-scorpions-t-shirt-black-briefmarke-zu-0-95-eur-4er-bogen https://shop.deutschepost.de/limitierte-sonderedition-scorpions-t-shirt-white-briefmarke-zu-0-95-eur-4er-bogen https://shop.deutschepost.de/limitierte-sonderedition-scorpions-t-shirt-universe-briefmarke-zu-0-95-eur-4er-bogen
Richard Am: 01.07.2025 09:23:47 Gelesen: 18957 # 89
Scorpions - Die Briefmarken-Sonderedition Rockgeschichte auf vier exklusiven Briefmarken! Die limitierte Sonderedition ehrt die Scorpions mit einem formgestanzten T-Shirt-Bogen, der Lyrics aus "Wind of Change" und "Rock You Like a Hurricane" (handschriftlich von Klaus Meine), das ikonische Bandlogo sowie ein Peace-Zeichen zeigt. Gestalterische Details wie ein "Kragenetikett" verweisen auf die Herkunft der Band. Die Rückseite des Bogens präsentiert einen Auszug der beeindruckenden Discographie. Drei Designvarianten: Black, White, Universe. Nur 125.000 Bögen weltweit - nummeriert, beidseitig bedruckt und einzigartig. Entdecken Sie den einzigartigen Briefmarkenbogen "T-Shirt Black", der die legendäre Rockband Scorpions in einem innovativen Design feiert! Dieses außergewöhnliche Sammlerstück ist in Form eines T-Shirts gestanzt und enthält vier exklusive Briefmarken, die die kraftvolle Botschaft der Band - "Love, Peace and Rock'n' Roll" - verkörpern. Das markante Design wird von einem ikonischen Scorpion begleitet, der auf eindrucksvolle Weise die Energie und den unverwechselbaren Stil der Band symbolisiert. Jedes Detail wurde sorgfältig gestaltet, um die Leidenschaft und den Einfluss der Scorpions auf die Rockmusik zu würdigen. Besonders hervorzuheben ist das Kragenetikett, auf dem die fortlaufende Nummer des Bogens eingedruckt ist. Alle Bogenvarianten beginnen mit der Nummer 1, was dieses Produkt zu einem echten Sammlerstück macht, das den ersten Schritt in eine beeindruckende Sammlung darstellt. Auf der Rückseite des Bogens ist die Discografie der Band abgedruckt, die ihre bemerkenswerte Reise durch die Musikwelt dokumentiert. Diese Kombination aus künstlerischem Design und musikalischem Erbe macht den "T-Shirt Black"-Bogen zu einem unverzichtbaren Element für jeden Fan. Ob als stilvolles Dekorationsstück in Ihrer Sammlung oder als besonderes Geschenk für einen Rockmusikfan - dieser Briefmarkenbogen ist ein faszinierendes Stück Geschichte, das die zeitlose Botschaft der Scorpions lebendig hält. Lassen Sie sich von der Kraft der Musik inspirieren und zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit einer der größten Rockbands aller Zeiten! --- Motiv 1_Lyrics "Wind of Change" Die Briefmarke zeigt die eindrucksvolle Handschrift von Klaus Meine mit den Worten "Take me to the magic of the moment in the wind of change". Das Design kombiniert eine elegante Schrift mit dem markanten Scorpions-Logo in kräftigen Farben. Um die Herkunft der Band zu verdeutlichen, ist die deutsche Flagge elegant in das Design integriert, was die Verbindung zu Deutschland und die internationale Bedeutung der Scorpions unterstreicht. Motiv 2_Lyrics "Rock you like a Hurricane" Die Briefmarke zeigt die ikonische Handschrift von Klaus Meine, die den berühmten Songtext "Here I am, Rock you like a Hurricane" ziert. Das Design kombiniert eine elegante Schrift mit dem markanten Scorpions-Logo in kräftigen Farben. Um die Herkunft der Band zu verdeutlichen, ist die deutsche Flagge elegant in das Design integriert, was die Verbindung zu Deutschland und die internationale Bedeutung der Scorpions unterstreicht. Motiv 3_Logo Scorpions Das markante Logo mit einem stilisierten Skorpion und dynamischen Blitzen symbolisiert die ungebrochene Kraft und den Einfluss der Band seit ihrer Gründung im Jahr 1965.Das markante Logo mit einem stilisierten Skorpion und dynamischen Blitzen symbolisiert die ungebrochene Kraft und den Einfluss der Band seit ihrer Gründung im Jahr 1965. Motiv 4_Love, Peace and Rock'n' Roll Das auffällige Motiv kombiniert das ikonische Peace-Zeichen mit dem kraftvollen Slogan "Love, Peace and Rock'n' Roll" und spiegelt die Philosophie der Band wider, die seit 1965 Generationen von Fans inspiriert. 4er-Bogen, selbstklebend, EUR 7,95
Richard Am: 01.07.2025 15:41:54 Gelesen: 18868 # 90
Wer die 6 verschiedenen Shirts und 4 verschiedenen Marken noch nicht bestellt hat, sollte mit der folgenden gerade veröffentlichten Mitteilung der DHL endgültig bedient sein: Rockband Scorpions bekommt eigene Briefmarken • Deutsche Post ehrt die erfolgreichste deutsche Hardrockband zum 60. Bühnenjubiläum • Am 1. Juli erscheint die limitierte Briefmarken-Sonderedition „60 Jahre SCORPIONS“ • Sänger Klaus Meine: „Wir freuen uns, dass wir jetzt unsere Briefe mit einer Scorpions-Briefmarke frankieren können“ • Deutsche Post mit Scorpions-Sonderpostfiliale auf dem einzigen Deutschlandkonzert der Band in Hannover am 5. Juli Die Edition beinhaltet vier verschiedene Briefmarken: Ein Motiv zeigt das unverkennbare Markenzeichen der Band, den Skorpion. Auf einem anderen ist das ikonische Peace-Zeichen dargestellt. Die beiden anderen Marken bilden von Sänger Klaus Meine handgeschriebene Text-Auszüge ab. Bonn, 1. Juli 2025: Die Deutsche Post ehrt Deutschlands erfolgreichste Rockband, die Scorpions, anlässlich ihres 60. Bühnenjubiläums mit einer limitierten Briefmarken-Sonderedition. Sie erscheint am 1. Juli unter dem Motto „60 Jahre SCORPIONS“. Die Edition beinhaltet vier verschiedene Briefmarken: Ein Motiv zeigt das unverkennbare Markenzeichen der Band, den Skorpion. Auf einem anderen ist das ikonische Peace-Zeichen mit den Begriffen “Love” und “Rock ‘n’ Roll” dargestellt, was die Philosophie der Band widerspiegelt (“Love, Peace & Rock ‘n’ Roll”). Die beiden anderen Marken bilden von Sänger Klaus Meine handgeschriebene Text-Auszüge der größten Hits „Wind of Change“ und „Rock you like a hurricane“ ab, unterlegt mit den Farben der Deutschlandflagge. Alle vier Briefmarken tragen das Band-Logo und das Motto „60 Jahre SCORPIONS“ und haben den Portowert 95 Cent für einen Standardbrief oder eine Postkarte innerhalb Deutschlands. Die Markenbögen in Form eines T-Shirts gibt es in drei verschiedenen Varianten sowie einer Gold-Edition. Auf allen ist die Skyline von Hannover zu sehen, wo die Band herkommt, zudem eine Auflistung, in welchem Jahr welches Album der Scorpions erschienen ist. Die Briefmarken wurden entwickelt in Zusammenarbeit mit Bravado, der Markenmanagement- und Merchandise-Abteilung der Universal Music Group. Klaus Meine, Sänger der Scorpions: „Wir schätzen die Besonderheit und Aufmerksamkeit eines handschriftlichen Briefes immer noch sehr hoch. Und deshalb freuen wir uns, wenn wir unsere Grüße mit einer eigenen Briefmarke versehen können.“ Bandgründer Rudolf Schenker ergänzt: „Wir sind stolz auf 60 Jahre Bandgeschichte und dankbar für viele unbeschreibliche Momente und Erlebnisse als Musiker. Dass einige unserer Songs jetzt auch in dieser Briefmarken-Sonderedition verewigt werden, ist etwas ganz Besonderes für uns und eine tolle Sache für unsere Fans.“ Leadgitarrist Matthias Jabs: „Es ist besonders ehrenvoll, dass wir, die Scorpions, damit in die Reihe jener Persönlichkeiten aufgenommen werden, die die Deutsche Post mit einer Briefmarke ehrt.“ Redaktionell ergänzt: Vorläufige und vermutlich endgültige spätere PS-Kat.-Nr. 34-37
Michael Mallien Am: 15.07.2025 16:19:52 Gelesen: 18166 # 91
Die nächste Sonderedition ist angekündigt! Nicht auf der Seite der Post, sondern im Newsfeed zum Wacken Open Air Ende des Monats: Ich werde dort sein und wer von euch Festivalpost bekommen möchte kann mich gerne kontaktieren. :) Viele Grüße Michael
andiL Am: 15.07.2025 18:53:42 Gelesen: 18106 # 92
Hallo Michael, vielen Dank für die Info. Da bin ich sehr interessiert und freue mich, wenn ich Festivalpost von dir erhalte! DANKE! Sieh mal einer guck. Da hat die DPAG einmal Bögen in T-Shirt-Form produziert (Scorpions) ... anscheinend reichlich, denn schon finden diese bei der nächsten Gelegenheit wieder Verwendung! Einfach unvergesslich! Jupp! Und wie sollte es anders sein, drei Bögen werden auf den Markt geworfen. Nein, an interessierte Musikliebhaber verkauft. Das ist damit die vierte Sonderedition für 2025! Man darf gespannt sein, was in diesem Jahr noch produziert wird!?
DL8AAM Am: 15.07.2025 21:42:50 Gelesen: 18058 # 93
Zum Glück verschickt sich unsere Familie noch immer echte Postkarten von ihren Touren und zum Glück gibt es bei uns auch entsprechende Fans. ;-) Heute trudelte hier eine Grußkarte vom 60-jährigen Jubiläumskonzert der Scorpions am 5. Juli 2025 in Hannover ein, verschickt vom dort eingerichteten Sonderpostamt. Versendet wurde eine speziell für dieses Event aufgelegte Sonderpostkarte der Deutsche Post, freigemacht mit einer der vier 95 Cent-Briefmarken aus der Sonderedition "60 Jahre Scorpions 2025". Sozusagen "Echter Bedarf". :-) Entwertet mit dem dazugehörigen Sonderstempel HANNOVER 30169 / DEUTSCHE POST PHILATELIE / 60 JAHRE SCORPIONS / EST. 1965 vom 05.07.2025. Das Konzert, das einzige dieser Jubiläumstour in Deutschland, fand in der mit 45.000 Besuchern besetzten, ausverkauften Heinz von Heiden Arena [1], die auch auf dem Sonderstempel abgebildet ist, unter dem Titel "Coming Home" statt. Als Special Guests traten übrigens auch solche hochkarätigen Acts, wie Judas Priest und Alice Cooper auf. Früher hiess die Arena übrigens Niedersachsenstadion, zwischenzeitlich auch mal AWD Arena bzw. HDI Arena und ist das Heimatstadium von Hannover 96. Beste Grüße Thomas [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-von-Heiden-Arena
Michael Mallien Am: 23.07.2025 14:09:08 Gelesen: 17622 # 94
@ DL8AAM [#87] Hallo Thomas, die unterschiedlichen Konfektionen der Rock-am-Ring-Marken (Rolle und 4er-Bogen) sind unterschiedliche Briefmarken und auch leicht zu unterscheiden ohne den Matrixcode auszulesen und zwar an den Sicherheitsmerkmalen, Druck und Papier. Mir liegen gestempelte Marken der beiden Ausgaben vor, anhand ich die Unterschiede zeigen kann. Hier sind die beiden Marken (Rolle oben). Den fluoreszierenden Rahmen kann man bei der Rollenmarke auch ohne Lampe sehr gut erkennen. Mit Lampe fluoresziert er viel dunkler und gelber. Raster und Matrixcode unterscheiden sich im Druck deutlich. Die Marke aus dem 4er-Bogen zeigt einen flächigen schwarzen Druck des Matrixcodes, während er bei der Rollenmarke (oben) heller und unterbrochen ist. Druck und Rasterwinkel der Farben unterscheiden sich ebenfalls deutlich. Hier überlasse ich es den Experten, die Unterschiede genauer zu benennen. Der linke Ausschnitt entstammt der Rollenmarke. Papier und andere Sicherheitsmerkmale lassen sich nicht so gut im Bild zeigen. Lediglich die gelben Punkte in den Weißflächen der 4er-Bogenmarken sind, entspreched vergrößert, gut erkennbar. Der linke Ausschnitt entstammt der Rollenmarke. Dort sind keine gelben Punkte auf den Weißflächen zu sehen. Viele Grüße Michael
DL8AAM Am: 23.07.2025 14:51:17 Gelesen: 17599 # 95
@ Michael Mallien [#94] Super, vielen Dank. An die Dots habe ich nicht gedacht. Sorry. Bei den gelben Punkten handelt sich übrigens um den "Machine Identification Code (MIC)" (deutsch: Farbdruckermarkierung) oder auch yellow dots bzw. tracking dots oder secret dots genannt - ein Matrixcode. Das ist ein digitales Wasserzeichen, das grundsätzlich von Farb(laser-)druckern und -kopierern automatisch auf jedem Druckstück unsichtbar (zwingend) mitgedruckt wird [1]. Der MIC identifiziert somit eineindeutig jeden Drucker dieser Welt, d.h. anonyme Drohbriefe sind heutzutage bis zum individuellen Drucker rückverfolgbar. ;-) Schön, daran kann man also auch ziemlich einfach die beiden Formen gut unterscheiden bzw. die beiden Herstellungsarten a) "echter" Druck mit einer Druckmaschine (ohne MIC) [Rolle] und b) "normaler" Ausdruck durch einen Standardfarbdrucker (mit MIC) [4er Bögen]. Im Prinzip könnte man hier über die MIC-Matrix theoretisch sogar die unterschiedlichen Drucker "katalogisieren", zumindest falls bei der bzw. für die Post mehrere Farbdrucker eingesetzt werden sollten. ;-) Nochmals Danke Thomas [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Machine_Identification_Code
Michael Mallien Am: 24.07.2025 14:44:13 Gelesen: 17415 # 96
@ Michael Mallien [#91] Ich habe gerade erfahren, dass es jetzt Bestellnummern für die Sondereditionen Wacken 2025 gibt. Im Shop auf der Webseite steht noch nichts. Viele Grüße Michael
flyer_ralf Am: 25.07.2025 07:41:16 Gelesen: 17303 # 97
Die 2025er Wacken Marken sind jetzt im onlineshop der Post erhältlich. Auch hier gibt es eine Edition im T-Shirt Format zum hohen Preis von 7,95 bei einem Portowert von 3,80 Euro
Richard Am: 25.07.2025 11:00:43 Gelesen: 17266 # 98
Heavy Metal Post 25.07.2025 - Auch in diesem Jahr ist die Deutsche Post Partner des Wacken Open Air (W:O:A) und gibt eine limitierte Briefmarken-Sonderedition zu einem der größten Heavy Metal-Festivals der Welt heraus. Briefmarke Wacken Open Air Festival 2025 Die Marken tragen das bekannte Bullenschädel-Logo des W:O:A: und sind als 10er-Bögen in den Portowerten 95 Cent und 125 Cent für den nationalen und internationalen Brief- und Postkartenversand erhältlich. - Deutsche Post gibt limitierte Briefmarken-Sonderedition zum Wacken Open Air Festival 2025 heraus - Verkaufsstart am 25. Juli - Deutsche Post mit Sonderpostfiliale auf einem der größten Heavy Metal-Festivals der Welt Bonn, Wacken - Heavy Metal trifft auf Briefkultur: Auch in diesem Jahr ist die Deutsche Post Partner des Wacken Open Air (W:O:A) und gibt eine limitierte Briefmarken-Sonderedition zu einem der größten Heavy Metal-Festivals der Welt heraus. Die Marken tragen das bekannte Bullenschädel-Logo des W:O:A: und sind als 10er-Bögen in den Portowerten 95 Cent und 125 Cent für den nationalen und internationalen Brief- und Postkartenversand erhältlich. Darüber hinaus gibt es einen auf 5.000 Stück limitierten Bogen im Design des diesjährigen Festival-T-Shirts mit vier Briefmarken, auf dessen Rückseite noch das diesjährige Line-up abgebildet ist. Bereits ab dem 25. Juli werden die auf insgesamt 500.000 Stück limitierten Briefmarken im Onlineshop der Deutschen Post erhältlich sein. Sonderstempel Wacken Zudem wird die Deutsche Post vom 27. Juli bis 2. August eine Sonderpostfiliale auf dem Veranstaltungsgelände betreiben. Dort können die "Metalheads" Briefmarken und Postkarten mit dem offiziellen W:O:A Logo kaufen und ihre Sendungen direkt an Ort und Stelle versenden. Auch den passenden W:O:A Sonderstempel gibt es dort. Dieser macht die Postkarten zu einer Rarität und bleibenden Erinnerung. Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement der Deutschen Post, sagt: "Wacken und Deutsche Post gehören zusammen wie Heavy und Metal. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder Partner des W:O:A: zu sein und den vielen Festivalfans stimmige Briefmarken anbieten zu können. Es ist immer schön zu sehen, wie viel an unserer Sonderpostfiliale los ist und wie viel Spaß die Metalheads haben, handschriftliche Postkarten-Grüße zu schreiben und zu verschicken." Holger Hübner, W:O:A Festival-Mitgründer, sagt: "Es ist für uns und das gesamte Team eine große Ehre und wir freuen uns sehr über eine neue Auflage der Wacken Open Air Briefmarken." Thomas Jensen, W:O:A Festival-Mitgründer, fügt hinzu: "Mit Postkarten sind wir alle groß geworden! Dass unsere Metalcommunity vom laufenden Festival diese in die ganze Welt verschicken kann, macht uns sehr stolz und trägt zum internationalen Austausch bei, für den wir stehen." Briefmarken Wacken 2025 Nach "Rock am Ring" und "60 Jahre SCORPIONS" sind die Wacken-Briefmarken die dritte Sonderedition der Deutschen Post für Rockfans in diesem Jahr. Mit rund 85.000 Besucherinnen und Besuchern gehört das Wacken Open Air zu den größten Heavy-Metal-Festivals der Welt. Es findet seit nunmehr 35 Jahren in der Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein statt. Die Deutsche Post ist langjähriger Kooperationspartner des W:O:A. Bestellung der Briefmarken im Deutsche Post Online-Shop: deutschepost.de/wacken oder telefonisch unter 0961 - 3818 - 3818. Für Philatelisten: Den Erstverwendungsstempel gibt es wie gewohnt in der Sonderstempelstelle Weiden (E-Mail: Sonder-Werbestempel@deutschepost.de oder telefonisch unter 0961- 3818-3200).
Ben 11 Am: 24.08.2025 14:40:11 Gelesen: 16231 # 99
@ DL8AAM [#95] Im Prinzip könnte man hier über die MIC-Matrix theoretisch sogar die unterschiedlichen Drucker "katalogisieren", zumindest falls bei der bzw. für die Post mehrere Farbdrucker eingesetzt werden sollten. Es gibt zur Zeit zwei unterschiedliche Machine-Identification-Codes (MIC). Einer befindet sich auf den Briefmarken individuell von Otto Theobald (Hamburg) und ein zweiter findet sich auf den Bogen-Marken der Sondereditionen der Deutschen Post, die von FlyerAlarm gedruckt werden. Auf dem weißen "T-Shirt" Bogen der Scorpions-Ausgabe lassen sich die Punkte gut sichtbar machen. Hierzu habe ich den Bogen mit hoher Auflösung (z.B. 3200 dpi) gescannt und anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm (z.B. IrfanView) den blauen Farbkanal ausgewählt. Die Dots bilden ein regelmäßiges, sich wiederholendes Raster, mit dem ein Data-Matrix-Code abgebildet wird. Der Matrix-Code ist um 25° gedreht und möglicherweise verzerrt. Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie man an den Inhalt kommt. Viele Grüße Ben.
sammler70 Am: 20.12.2025 12:45:47 Gelesen: 12590 # 100
Hallo zusammen, Brigitte hat gestern in diesem Beitrag https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=19533&CP=0&F=1 die neue Sonderedition Flow der Deutschen Post vorgestellt. Ich habe mir gestern gleich jeweils 2 Bögen bestellt. Der Preis schien mir erschwinglich, ein Zehnerbogen kostete 10,45€. Das sind gerade mal 0,95€ mehr als der Portowert. Im Gegensatz zu den früheren Sonderedition finde ich das in Ordnung. Heute waren die Bögen schon in der Post. Die Marken finde ich sehr ansprechend und auch die Größe finde ich sehr schön. Man hat einen Bogen mit 10 verschiedenen Marken. Ich werde mir noch mehr davon bestellen und in der nächsten Zeit meine Post damit frankieren. Die ersten 3 Bögen habe ich auf Kuverts an mich adressiert geklebt und nach Weiden geschickt, damit sie mit dem entsprechenden Erstverwendungsstempel versehen werden. LG Franz
Richard Am: 20.01.2026 09:46:48 Gelesen: 11422 # 101
@ Ben 11 [#99] Hallo Ben, inzwischen sind 63 verschiedene Marken der Sondereditionen erschienen plus eine vermutlich gleiche Rollenmarke. Solltest Du - oder Andere - abweichende Marken finden, für den spezialisierten Sammler zu erkennen, zeige sie uns bitte. Als Katalognummern können dabei die PS-Nummern helfen, die im Thema Sondereditionen katalogisiert wurden: https://www.philaseiten.de/Red/forum/forum.pl?ST=19533&CP=0&MAX=1 Unternummern können von Dir systematisch vergeben werden. Danke für Deine gute Arbeit im Forum, Grüsse, Richard
Brigitte Am: 22.04.2026 14:04:51 Gelesen: 7782 # 102
Limitierte Sonderedition 50 Jahre Circus-Theater Roncalli – Hommage an Zippo Zippo – der poetische Clown: Mit dieser Figur hat sich Bernhard Paul in die Herzen seines Publikums gespielt und zugleich Circusgeschichte geschrieben. Er interpretierte klassische Motive neu, entwickelte ein ganz eigenes Repertoire an Clown-Entrées und erfüllte es mit unverwechselbarem, kindlichem Charme sowie poetischem Sprachwitz – nicht ohne eine feine Prise Wiener Schmäh. Für den Menschen Bernhard Paul war Zippo zugleich Antrieb und Inspiration, seinen Traum vom „most fantastic circus“ – so Andy Warhol – zu verwirklichen. „Ich wollte schon immer Clown sein“, sagt der Gründer und Direktor des Circus Roncalli, „dazu brauchte ich einen Circus.“ Dieser erste Bogen ist eine Verneigung vor Zippo – und vor Bernhard Paul, dessen Kunstfigur bis heute ein Wahrzeichen des poetischen Circus ist. Clown Zippo auf pinkem, rotem, grünem und orangem Hintergrund gestaltet als Hommage an Andy Warhols berühmte Marilyn-Monroe-Serie. Ein Motiv im Pop-Art-Stil – lebendig, augenzwinkernd und so unvergesslich wie die Figur Zippo selbst. Ausgabetag: 20. April 2026 Verkaufspreis: 7,95 Euro Limitierung 2.500 Stück Motive, Briefmarken und Bogen: Clown Zippo auf pinkem, grünem, rotem und orangenem Hintergrund Gestaltung Briefmarken / Bogen: Bernhard Paul mit Steffen Maier, Circus-Theater Roncalli, Köln Druckverfahren: Digitaldruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: 46,40 x 34,60 mm / Gestanzter Bogen 175 x 188 mm
wediha Am: 22.04.2026 14:49:41 Gelesen: 7748 # 103
Hier ist die gesamte Sonderedition zu sehen, so wie sie am Montag vom Event-Team der Deutschen Post auf dem Kölner Neumarkt angeboten wurde: Es war eine sehr gelungene Veranstaltung zur Präsentation der Briefmarken! Beste Grüße Werner
Brigitte Am: 22.04.2026 21:16:00 Gelesen: 7646 # 104
Limitierte Sonderedition 50 Jahre Circus-Theater Roncalli – Blumen & Zitate Die Roncalli-Welt steht für Lebensfreude und Vielfalt. Dieser Bogen versammelt Gedanken und Inspirationen, die Bernhard Paul über Jahrzehnte begleitet und motiviert haben – und gewährt Einblicke in seine humorvolle Lebensphilosophie. Weil zu einem gelungenen Leben aus Roncalli-Sicht immer auch Leichtigkeit gehört, spricht der Circusdirektor gewissermaßen durch die Blume(n). Sie stehen zugleich sinnbildlich für jene zarten, kostbaren Momente, die das Circus-Theater Roncalli so einzigartig machen. Ausgabetag: 20. April 2026 Verkaufspreis: 7,45 Euro Limitierung 5.000 Stück Motive, Briefmarken und Bogen: Lieblingszitate des Gründers und Direktors des Circus-Theater Roncalli: JEDER TAG, AN DEM DU NICHT LÄCHELST, IST EIN VERLORENER TAG. Was man mit Liebe macht, wird auch geliebt. Wenn man keine Träume hat, dann hat man aufgehört zu leben. AUF WIEDERTRÄUMEN / AUF WIEDERDENKEN / AUF WIEDERSEHEN! Logo Circus-Theater Roncalli zum 50. Jubiläum und Bernhard Paul (Gründer und Direktor) Copyright: Bernhard Paul Gestaltung Briefmarken / Bogen: Bernhard Paul mit Steffen Maier, Circus-Theater Roncalli, Köln Druckverfahren: Digitaldruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: 46,40 x 34,60 mm / Bogen im Format DIN A5 (210 x 148 mm)
Brigitte Am: 25.04.2026 09:19:00 Gelesen: 7314 # 105
Limitierte Sonderedition 50 Jahre Circus-Theater Roncalli – Manege frei! – der große Jubiläumsbogen Eine farbenprächtige Hommage an 50 Jahre Circus-Theater Roncalli, erzählt durch jene Bilder, die den Zauber dieses Circus seit Jahrzehnten prägen. Die Grafik vereint Motive aus den Tourneeplakaten, wie den berühmten Roncalli‑Heißluftballon, den warm leuchtenden Blick auf das legendäre Roncalli‑Chapiteau – und selbstverständlich die Clowns, die mit Humor und Poesie die Seele des Circus verkörpern. Der Jubiläumsballon steht symbolisch dafür, wie hoch Träume steigen können, wenn Fantasie und Mut zusammenkommen. So wird dieser Bogen zu einer visuellen Reise durch ein halbes Jahrhundert Circusgeschichte – eine Verneigung vor der Kunst, dem Staunen und der nie endenden Freude am Träumen. Ausgabetag: 20. April 2026 Verkaufspreis: 10,45 Euro Auflage der Erstproduktion: 10.000 Stück Motive, Briefmarken und Bogen: Roncalli Heißluftballon 2016, Drei Clowns, Chapiteau Circus-Theater Roncalli, Heißluftballon Jubiläumstournee, Circusdirektor & Blumen, Chapiteau Circus-Theater Roncalli, Chapiteau Circus-Theater Roncalli, Roncalli Heißluftballon 2016, Heißluftballon Jubiläumstournee, Drei Clowns, Plakate Gestaltung Briefmarken / Bogen: Bernhard Paul mit Steffen Maier, Circus-Theater Roncalli, Köln Druckverfahren: Offsetdruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: 46,40 x 34,60 mm / Bogen im Format DIN A5 (148 x 210 mm)
Brigitte Am: 27.04.2026 09:34:20 Gelesen: 6992 # 106
Limitierte Sonderedition 50 Jahre Circus-Theater Roncalli – Liebe zur Nostalgie – das Casaro Plakat 1993 Mit diesem Plakatmotiv des Künstlers Renato Casaro reisen wir zurück in die 90er-Jahre. Die Illustration zeigt Ausschnitte aus dem legendären Programm „Die Reise zum Regenbogen“, das 1980 den internationalen Erfolg des Circus-Theater Roncalli begründete. Der weltberühmte Filmplakatkünstler verewigte die einzigartige Roncalli-Atmosphäre und das Artistenensemble in seiner Illustration – inszeniert wie große Kinohelden. Sein Plakat aus dem Jahr 1993 dokumentiert ein Stück Circusgeschichte in einer stimmungsvoll dichten, von Nostalgie durchzogenen Bildsprache. Ausgabetag: 20. April 2026 Verkaufspreis: 10,45 Euro Auflage der Erstproduktion: 10.000 Stück Motive, Briefmarken und Bogen: Roncalli-Signet & Clown Fredi Codrelli, Weißclown Luis Cervantes, Weißclown Francesco Caroli, Clown Fredi Codrelli, fiktive Tänzerin des Roncalli Balletts, Roncalli-Signet & Clown Fredi Codrelli, Clown Fredi Codrelli Clown Angelo Muñoz, Roncalli-Signet & Clown Fredi Codrelli, fiktive Tänzerin des Roncalli Balletts / Plakat Renato Casaro (1993) Gestaltung Briefmarken / Bogen: Bernhard Paul mit Steffen Maier, Circus-Theater Roncalli, Köln / Plakate: Renato Casaro (1993), Circus-Theater Roncalli, Köln Druckverfahren: Offsetdruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: 46,40 x 34,60 mm / Bogen im Format DIN A5 (148 x 210 mm)
Brigitte Am: 27.05.2026 15:06:00 Gelesen: 4813 # 107
LIEBE GEWINNT – Die Sonderedition der Deutschen Post Vier Briefmarkenbögen. Eine Botschaft. Die Briefmarken-Sonderedition #LIEBE GEWINNT verbindet Musik, digitale Ästhetik und gesellschaftliche Haltung zu einer einzigartigen Kollektion – für Botschafter:innen der Vielfalt, Sammler:innen und für alle, die zeigen wollen: LIEBE GEWINNT. Diese Sonderedition vereint vier außergewöhnliche Briefmarkenbögen zu einem starken, zeitgemäßen Statement: für Liebe, Vielfalt, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Jeder Bogen, BRINGS, die Pride-Edition oder die beiden Tic Tac Toe Varianten interpretiert die zentrale Botschaft auf eigene Weise – emotional, farbenfroh, spielerisch oder digital – und macht deutlich: LIEBE GEWINNT. Immer. Überall. Selbstklebende Briefmarken zu je 0,95 EUR bzw. 1,25 EUR im 10er-Bogen, geeignet für die Frankierung von Standardbriefen bis 20 g sowie von Postkarten national bzw. international. Laufzeit Brief national: Zustellung in der Regel am übernächsten Werktag nach Einlieferung. Laufzeiten für Brief International sind länderspezifisch und können in einer Filiale der Deutschen Post erfragt oder unter deutschepost.de/brief-international abgerufen werden.
Brigitte Am: 27.05.2026 18:13:43 Gelesen: 4726 # 108
Die Sonderedition #LIEBE GEWINNT vereint vier außergewöhnliche Briefmarkenbögen zu einem starken, zeitgemäßen Statement: für Liebe, Vielfalt, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Jeder Bogen interpretiert die zentrale Botschaft auf eigene Weise – emotional, farbenfroh, spielerisch oder digital – und macht deutlich: LIEBE GEWINNT. Immer. Überall. #LIEBE GEWINNT Motiv: LIEBE GEWINNT BRINGS Musik trifft Haltung: Der BRINGS-Briefmarkenbogen Emotionaler Auftakt der Edition ist der Briefmarkenbogen mit der markanten Textbotschaft aus dem Lied der Kölner Band Brings. Die klare Kombination aus Illustration und Wort transportiert die Botschaft #LIEBE GEWINNT mit Nachdruck und Haltung. Ausgabetag: 28. Mai 2026 Entwurf: Jan Niklas Kröger, Deutsche Post AG, Bonn Motiv: #LIEBE GEWINNT / LIEBE GEWINNT BRINGS Wert: 10 x 95 Cent Format: PWZ: 55,00 x 30,00 mm / Bogen: DIN A5 (148 x 210 mm) Druckverfahren: Offsetdruck Details zum Motiv: LIEBE GEWINNT – BRINGS Das markante Motiv kombiniert die symbolische Illustration mit einer starken Textbotschaft aus dem Lied der Kölner Band Brings – ein klares Statement für Zusammenhalt, Freiheit und Menschlichkeit. Mit ihrem modernen Design und emotionalen Bezug ist die Briefmarke ein ausdrucksstarkes Sammlerstück und ein besonderes Zeichen im unermüdlichen Kampf für Menschlichkeit und Gerechtigkeit in dieser Welt – damit die LIEBE GEWINNT! Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach
Brigitte Am: 29.05.2026 12:23:54 Gelesen: 4499 # 109
#LIEBE GEWINNT Motiv: LIEBE GEWINNT Pride-Edition Liebe in all ihren Farben: Vielfalt verbindet Bunt, laut und voller Leben präsentieren sich die Motive der Pride-Edition mit unzähligen Regenbogen-Herzen und dem Schriftzug „LIEBE GEWINNT“. Sie spiegeln die Schönheit des Lebens in all seinen Facetten wider und greifen die Symbolik der LGBTQI+ Community auf. Ausgabetag: 28. Mai 2026 Entwurf: Jan Niklas Kröger, Deutsche Post AG, Bonn Motiv: #LIEBE GEWINNT / LIEBE GEWINNT Pride-Edition Wert: 10 x 95 Cent Format: PWZ: 55,00 x 30,00 mm / Bogen: DIN A5 (148 x 210 mm) Druckverfahren: Offsetdruck Details zum Motiv: LIEBE GEWINNT. Vielfalt verbindet. Diese farbenstarken Briefmarken der Pride-Edition stehen für die Schönheit des Lebens in all seinen Facetten. Die vielen Regenbogen-Herzen mit dem Schriftzug „LIEBE GEWINNT“ im Zentrum sowie der bunt gestaltete Schriftzug selbst verdeut- lichen die Buntheit und Vielseitigkeit. Mit ihrer kraftvollen Symbolik und der lebendigen Farbgebung der LGBTQI+ Commu- nity feiern sie Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt – und senden ein klares Zeichen für Offenheit und Gleichberechtigung – Brief für Brief! Ein modernes Statement für alle, die Vielfalt sichtbar machen wollen und zeigen, dass die Liebe stets gewinnt! Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach
Brigitte Am: 31.05.2026 12:15:00 Gelesen: 4325 # 110
#LIEBE GEWINNT Motiv: LIEBE GEWINNT Tic Tac Toe red Analog wie digital: LIEBE GEWINNT – überall Mit einem augenzwinkernden Blick in die digitale Welt setzen zwei weitere Motive auf eine bewusst verpixelte Ästhetik. Das ikonische Herz erscheint wie aus Computerspielen und steht dafür, dass Liebe auch im digitalen Raum präsent ist. Die Symbolik des Tic-Tac-Toe-Spielfeldes, auf dem Herzen klassische Spielzeichen ersetzen, verleiht durch die spielerische Darstellung den Briefmarken und damit der Botschaft Leichtigkeit und Aktualität. Ausgabetag: 28. Mai 2026 Entwurf: Jan Niklas Kröger, Deutsche Post AG, Bonn Motiv: #LIEBE GEWINNT / LIEBE GEWINNT Tic Tac Toe red Wert: 10 x 95 Cent Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Bogen: DIN A5 (148 x 210 mm) Druckverfahren: Offsetdruck Details zum Motiv: LIEBE GEWINNT – analog wie digital. Diese Briefmarken setzen ein starkes Zeichen für Liebe, Vielfalt und Zusammenhalt. Die Motive greifen bewusst eine moderne, verpixelte Bildsprache auf: Das ikonische Herz erscheint wie aus der digitalen Welt herausgelöst und steht dafür, dass Liebe auch online, in sozialen Netzwerken und virtuellen Räumen sichtbar ist – und dort ebenso gewinnt. Die zweite Briefmarke spielt mit der Symbolik eines Tic-Tac-Toe-Feldes. Herzen treten hier an die Stelle klassischer Spielzeichen und machen deutlich: In diesem Spiel gibt es nur einen Sieger – die Liebe. Die spielerische Darstellung unterstreicht Leichtigkeit, Offenheit und den Gedanken, dass Vielfalt kein Wettbewerb ist, sondern ein gemeinsamer Gewinn. Mit ihrer klaren Farbgebung, der bewussten Reduktion und dem augenzwinkernden Design verbinden diese Briefmarken digitale Ästhetik und eine zeitgemäße Botschaft: LIEBE GEWINNT! Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach
Brigitte Am: 03.06.2026 09:20:50 Gelesen: 3992 # 111
#LIEBE GEWINNT Motiv: LIEBE GEWINNT Tic Tac Toe blue Analog wie digital: LIEBE GEWINNT – überall Mit einem augenzwinkernden Blick in die digitale Welt setzen zwei weitere Motive auf eine bewusst verpixelte Ästhetik. Das ikonische Herz erscheint wie aus Computerspielen und steht dafür, dass Liebe auch im digitalen Raum präsent ist. Die Symbolik des Tic-Tac-Toe-Spielfeldes, auf dem Herzen klassische Spielzeichen ersetzen, verleiht durch die spielerische Darstellung den Briefmarken und damit der Botschaft Leichtigkeit und Aktualität. Ausgabetag: 28. Mai 2026 Entwurf: Jan Niklas Kröger, Deutsche Post AG, Bonn Motiv: #LIEBE GEWINNT / LIEBE GEWINNT, Tic Tac Toe blue Wert: 10 x 125 Cent Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Bogen: DIN A5 (148 x 210 mm) Druckverfahren: Offsetdruck Details zum Motiv: LIEBE GEWINNT – analog wie digital. Bei den Briefmarken für den internationalen Versand zeigt sich das digitale Motiv in einer blau betonten Farbwelt. Die reduzierte, moderne Gestaltung unterstreicht die weltweite Gültigkeit der Botschaft: Über Grenzen, Kulturen und Sprachen hinweg setzt auch dieser Briefmarkenbogen ein klares Zeichen dafür, dass Liebe universell ist – und überall gewinnt. Die Motive greifen bewusst eine moderne, verpixelte Bildspra- che auf: Das ikonische Herz erscheint wie aus der digitalen Welt herausgelöst und steht dafür, dass Liebe auch online, in sozialen Netzwerken und virtuellen Räumen sichtbar ist – und dort ebenso gewinnt. Die zweite Briefmarke spielt mit der Symbolik eines Tic-Tac-Toe-Feldes. Herzen treten hier an die Stelle klassischer Spielzeichen und machen deutlich: In diesem Spiel gibt es nur einen Sieger – die Liebe. Die spielerische Darstellung unterstreicht Leichtigkeit, Offenheit und den Gedanken, dass Vielfalt kein Wettbewerb ist, sondern ein gemeinsamer Gewinn. Mit ihrer klaren Farbgebung, der bewussten Reduktion und dem augenzwinkernden Design verbinden diese Briefmarken digitale Ästhetik und eine zeitgemäße Botschaft: LIEBE GEWINNT! Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach
Brigitte Am: 25.06.2026 12:25:53 Gelesen: 3022 # 112
20 Jahre Helene Fischer – Eine Sonderedition voller Emotion

Zwanzig Jahre Musik, Leidenschaft und unvergessliche Momente – Helene Fischer begeistert wie kaum eine andere Künstlerin Generationen. Ihre Stimme berührt, ihre Shows schaffen Erlebnisse, die bleiben. Die exklusive Briefmarken-Sonderedition würdigt dieses außergewöhnliche Jubiläum in vier einzigartigen Briefmarken-Bogen sowie einer Markenbox für Geschäftskunden. Die Briefmarkenmotive und Bogengestaltungen erzählen die Geschichte einer Karriere voller Energie, Nähe und Emotion. Von ikonischen Bühnenmomenten über die magische Atmosphäre großer Stadionkonzerte bis hin zu den größten Hits wie „Atemlos“ oder „Herzbeben“ – jede Marke steht für Augenblicke, die verbinden und in Erinnerung bleiben. Den glanzvollen Höhepunkt bildet die streng limitierte Gold Edition: veredelt, handsigniert und von besonderer Wertigkeit – ein echtes Sammlerstück. Diese Edition ist mehr als eine Hommage. Sie ist eine Reise durch 20 Jahre Musikgeschichte – intensiv, mitreißend und voller Gefühl.

20 Jahre Helene Fischer – ein Jubiläum, das bleibt.

Brigitte Am: 25.06.2026 16:15:00 Gelesen: 2919 # 113
Limitierte Sonderedition 20 Jahre Helene Fischer „Hits“ Artikelnummer: 196010154 | Auflage 5.000 Stück 4er-Bogen mit bedruckter Rückseite Vier Songs. Vier Momente. Eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Dieser besondere 4er-Bogen vereint einige der größten Hits. Titel wie „Atemlos“, „Herzbeben“, „Nur mit Dir“ und „Achterbahn“ stehen für unvergessliche Augenblicke – für laute Mitsingmomente, pure Lebensfreude und Emotionen, die unter die Haut gehen. Jede Marke erzählt ihre eigene Geschichte: von Sommernächten voller Energie, von Konzerten, in denen tausende Stimmen eins werden, und von Liedern, die zu persönlichen Erinnerungen werden. Die kraftvollen Farben und das moderne Design spiegeln genau das wider, was diese Songs ausmacht – Dynamik, Gefühl und Leidenschaft. Zum 20-jährigen Bühnenjubiläum wird dieser Bogen zu einer Hommage an einige der größten musikalischen Highlights – an Melodien, die verbinden, und an Augenblicke, die bleiben. Der Bogen ist beidseitig bedruckt und auf 5.000 Stück limitiert – eine besondere Edition für Sammler und Fans. Ausgabetag: 25. Juni 2026 Verkaufspreis: 7,95 Euro Motive: Grün hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Helene Fischer / Titel „Nur mit Dir“ Blau hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Helene Fischer / Titel „Achterbahn“ Gelb hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Helene Fischer / Titel „Atemlos“ Pink hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Helene Fischer / Titel „Herzbeben“ Entwurf: MAYOLOVE München, Amir Sufi Copyright: © 2025 Helene Fischer. Under license to Universal Music. All rights reserved. Druckverfahren: beidseitiger Digitaldruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Bogen: 210 x 148 mm
Brigitte Am: 26.06.2026 12:15:00 Gelesen: 2761 # 114
Limitierte Sonderedition 20 Jahre Helene Fischer „Silhouette“ Artikelnummer: 196010157 10er-Bogen Seit ihrem ersten Auftritt begeistert Helene Fischer Millionen Menschen – mit einer Stimme, die berührt, und einer Bühnenpräsenz, die jeden Moment einzigartig macht. Ihre Lieder sind Emotionen, ihre Shows pure Magie. Aus Konzerten wurden Erlebnisse, aus Momenten bleibende Erinnerungen. Dieser Bogen der Sonderedition würdigt eine außergewöhnliches 20 jähriges Bühnenjubiläum – eine Reise voller Herz, Energie und unerschütterlicher Verbindung zum Publikum. Jede Marke transportiert pure Emotion. Ein Blick auf die verschiedenen Silhouetten genügt – und alles ist wieder da: Licht. Musik. Gänsehaut. Ausgabetag: 25. Juni 2026 Verkaufspreis: 10,45 Euro Motive: Pink hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Silhouette im Vordergrund Grün hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Silhouette im Vordergrund Blau hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Silhouette im Vordergrund Gelb hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Silhouette im Vordergrund Orange hinterlegtes Motiv / Zahl 20 / Silhouette im Vordergrund Entwurf: MAYOLOVE München, Amir Sufi Copyright: © 2025 Helene Fischer. Under license to Universal Music. All rights reserved. Druckverfahren: Offsetdruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: PWZ: 55,00 x 30,00 mm / Bogen: 148 x 210 mm
Brigitte Am: 27.06.2026 12:27:00 Gelesen: 2623 # 115
Limitierte Sonderedition 20 Jahre Helene Fischer „360° Tour“ Artikelnummer: 196010160 10er-Bogen Ein Stadion. Tausende Lichter. Musik, die den Moment unvergesslich macht. Mit der spektakulären 360° Stadion Tour setzt Helene Fischer Maßstäbe – und ihre Fans mitten ins Herz der Show geholt. Dieser emotionale 10er Bogen nimmt dich mit auf eine Reise durch einzigartige Konzertnächte voller Energie, Nähe und Gänsehaut. Jede einzelne Marke zeigt eindrucksvolle Stadionatmosphären aus verschiedenen Städten, die Deutschland Marke rundet das Portfolio ab – lebendige Augenblicke, in denen Musik, Licht und Emotion zu einem einzigartigen Erlebnis verschmelzen. Die Aufnahmen fangen die besondere Magie ein, die entsteht, wenn tausende Stimmen eins werden, wenn Bühnenlicht den Himmel erleuchtet und aus einem Konzert ein unvergesslicher Moment fürs Leben wird. Zum 20 jährigen Bühnenjubiläum feiert dieser Bogen nicht nur eine außergewöhnliche Karriere, sondern vor allem das, was sie ausmacht: die Verbindung zwischen Künstlerin und Publikum – intensiv, mitreißend und voller Gefühl. 360° Emotion. 360° Musik. 360° Helene Fischer. Ein Jubiläum, das man nicht nur sieht – sondern fühlt. Ausgabetag: 25. Juni 2026 Verkaufspreis: 10,45 Euro Motive: „Helene in Deutschland“ / „Rausch in Dresden“ „Glückwarts in Berlin“ / „Herzbeben in Stuttgart“ „Unser Tag in Frankfurt“ / „Feuerwerk in Gelsenkirchen „Atemlos in Köln“ / „Nur mit Dir in Hamburg“ „Zaubermond in Hannover“ / „Achterbahn in München“ Entwurf: MAYOLOVE München, Amir Sufi Copyright: © 2025 Helene Fischer. Under license to Universal Music. All rights reserved. Druckverfahren: Digitaldruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: PWZ: 55,00 x 30,00 mm / Bogen: 148 x 210 mm
Brigitte Am: 28.06.2026 12:42:00 Gelesen: 2485 # 116
Limitierte Sonderedition 20 Jahre Helene Fischer „GOLD“ Artikelnummer: 196010163 | Auflage 2.500 Stück 4er-Bogen mit bedruckter Rückseite Diese hochwertige Goldedition würdigt das 20-jährige Bühnenjubiläum von Helene Fischer auf besonders elegante Weise. Der edle 4er-Bogen vereint ein modernes, stilvolles Design mit goldenen Akzenten, die für Glanz, Erfolg und die außergewöhnliche Strahlkraft der Künstlerin stehen. Die Kombination aus Gold und Schwarz setzt dabei ein markantes visuelles Statement. Jede Marke dieses Bogens steht für eine Karriere voller Leidenschaft, Perfektion und Energie – eine Erfolgsgeschichte, die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht.Der Bogen ist beidseitig bedruckt und im Sonderformat 115 × 130 mm gestaltet. Als exklusive Edition ist er durchnummeriert und erscheint in einer limitierten Auflage von 2.500 Stück. Davon sind 2.000 Exemplare im freien Verkauf erhältlich, während die laufenden Nummern 1 bis 500 in das Sonderprodukt „Helene Fischer – GOLD-Edition“ integriert werden. Ob als exklusives Sammlerstück oder besonderes Geschenk: Diese Goldedition verbindet ästhetische Eleganz mit emotionaler Tiefe und macht das Jubiläum auf besondere Weise erlebbar. 20 Jahre Helene Fischer – ein glänzendes Kapitel Musikgeschichte. Ausgabetag: 25. Juni 2026 Verkaufspreis: 7,95 Euro Motiv: Dieses Exklusive Briefmarkendesign besticht durch seine dezente Farbgebung und dem Schriftzug zum Jubiläum „20 Jahre HELENE FISCHER“. Der in Goldfarbe gedruckte Schriftzug symbolisiert die unzähligen Erfolge der Ausnahmekünstlerin. Entwurf: MAYOLOVE München, Amir Sufi Copyright: © 2025 Helene Fischer. Under license to Universal Music. All rights reserved. Druckverfahren: Digitaldruck Gestaltung / Herstellung Erstverwendungsstempel: Wittmann Medien, Schwabach Größe / Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Bogen: 115 x 130 mm
Briefuhu Am: 03.09.2026 15:37:56 Gelesen: 2021 # 117
Dazu einen Brief vom 26.08.2026 von Marktoberdorf nach Töging am Inn. Einmal abgestempelt mit Tagesstempel Marktoberdorf um 18 Uhr und einmal mit Tintenstrahl um 20 Uhr im Briefzentrum 87. Frankiert wurde mit zweimal 95 Cent "Liebe gewinnt". Auffällig ist, das die Marken nicht aus dem Folienblatt heraus gelöst wurden, sondern aus dem Folienblatt ausgeschnitten und zusammen mit dem Blatt aufgeklebt wurden. Schönen Gruß Sepp
Brigitte Am: 04.09.2026 18:11:57 Gelesen: 1791 # 118
Die Rolling Stones - Eine Legende. Eine Briefmarken-Sonderedition. Die Rolling Stones gelten als eine der größten Rockbands aller Zeiten. Seit fast 65 Jahren begeistern sie Jung und Alt, sorgen weltweit für ausverkaufte Stadien und zählen zu den meistdekorierten Bands der Musikgeschichte. Nun kommt eine weitere Ehrung hinzu: Die Deutsche Post würdigt die legendäre Band mit einer besonderen Briefmarken-Sonderedition. Auf drei Markenbögen ist das ikonische „Tongue and Lips“-Markenzeichen abgebildet. Das Logo mit der ausgestreckten Zunge wurde 1970 vom britischen Grafikdesigner John Pasche entworfen. Es soll den rebellischen, frechen und respektlosen Charakter der Band ausdrücken. Insgesamt sind ab sofort drei unterschiedliche Zehnerbögen mit 95-Cent-Briefmarken erhältlich: der Klassiker „Black“, bei dem der Bogen einen Londoner Stadtplan zeigt und den Standort des ersten Konzerts markiert. Daneben gibt es noch eine Pop-Art-Version und ein buntes Pride-Design. Kurzbeschreibung: Weltstars, Kultband, Rock-Ikonen: Die Rolling Stones haben Musikgeschichte geschrieben und begeistern bis heute Generationen von Fans. Ihre Karriere umfasst mehr als sechs Jahrzehnte, unzählige Hits und ausverkaufte Stadien rund um den Globus. Mit dieser außergewöhnlichen Sonderedition erscheint eine Hommage an eine der bedeutendsten Bands aller Zeiten. Ausgabetag: 26. August 2026 Wert: 10 x 95 Cent Motive: "Tongue" black / "Tongue" popart / "Tongue" pride Entwurf: John Pasche Druckverfahren: Digitaldruck Größe / Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Bogen: 148 x 210 mm Exklusive Gold-Edition „The Rolling Stones – Tongue“ Weltstars, Kultband, Rock-Ikonen: Die Rolling Stones haben Musikgeschichte geschrieben und begeistern bis heute Generationen von Fans. Mit dieser außer- gewöhnlichen Sonderedition erscheint eine Hommage an eine der bedeutendsten Bands aller Zeiten. Diese auf 750 Stück limitierte, exklusive Goldedition fasst die Geschichte der Band zusammen, sie enthält das Zweier-Set der 95-Cent-Briefmarke mit dem legendären Motto: It‘s Only Rock ’n’ Roll (But I Like It)“ Hochwertiger Folder mit Goldfolien- und Reliefprägung, mit einer speziell gestalteten goldveredelten Briefmarke (nicht für den postalischen Gebrauch geeignet) sowie dem originalen Briefmarken-Block „It‘s Only Rock ’n’ Roll (But I Like It)“ (2026, postfrisch). Format: A5. Limitiert auf 750 Exemplare, Nr. 1-750 fortlaufend nummeriert. Verkaufspreis: 149 Euro Ebenso gibt es einen limitierten Briefmarken-Block mit zwei 95-Cent-Briefmarken mit der Aufschrift „It’s only Rock 'n‘ Roll but I like it“. Ausgabetag: 26. August 2026 Wert: 2 x 95 Cent Motive: "It's only Rock 'n' Roll (But I LIKE it)." Entwurf: John Pasche Druckverfahren: Digitaldruck Größe / Format: PWZ: 46,40 x 34,60 mm / Zweierblock / Stanzform Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing der Deutschen Post: „You Can't Always Get What You Want? Das stimmt nicht ganz, denn zumindest Fans der Rolling Stones in Deutschland bekommen jetzt endlich Briefmarken ihrer Lieblingsband, die sie schon immer haben wollten. Sie können ihre Briefe nun mit dem legendären Zungen-Logo frankieren – oder die Briefmarken einfach als schöne Erinnerung aufheben.“ Das berühmte Markenzeichen der Rolling Stones geht laut Sänger Mick Jagger auf eine indische Göttin zurück. Inspiriert habe ihn die herausgestreckte rote Zunge der Hindu-Göttin Kali, die als Göttin der Zeit und Zerstörung gilt. Auf der Suche nach einem markanten Motiv stieß Jagger Ende der 1960er Jahre auf die Darstellung der Göttin und gab die Idee an den Grafiker John Pasche weiter. Dieser entwickelte daraus das heute weltbekannte „Tongue and lips“-Logo. Erstmals erschien es 1971 auf dem Album Sticky Fingers. Seitdem ist die herausgestreckte Zunge das unverwechselbare Markenzeichen der Band und eines der bekanntesten Symbole des Rock 'n' Roll. Die limitierte Sonderedition ist seit heute online unter deutschepost.de/rollingstones oder telefonisch unter 0961 – 3818 3818 erhältlich. Zusätzlich hat die Deutsche Post eine Sonderpostfiliale beim Konzert von Stones-Gitarrist Ronnie Wood und seiner Band im Kölner E-Werk am 3. September eingerichtet, in der die Briefmarken verkauft wurden. Bei einem Fototermin „backstage“ konnte sich Ronnie Wood persönlich ein Bild von der Briefmarken-Sonderedition der Deutschen Post machen. [Hinweis der Redaktion: Ausgabetag 26.08.26, die Presseinformation der DPAG wurde am 04.09.2026 versandt, 9 Tage nach der Ausgabe, also wie bei der letzten Ausgabe erheblich verspätet]
Richard Am: 20.09.2026 15:40:59 Gelesen: 969 # 119
Das ist NEU bei der DPAG: 1. Rolling Stones teilweise ausverkauft Am Tag der Pressemeldung, etwa zwei Wochen nach dem nicht veröffentlichten Erscheinungstag, waren 3 der 8 Ausgaben nicht mehr erhältlich. Die Marken gab es zwar in Weiden, doch wer nicht rein zufällig auf das Angebot gesehen hat, erfuhr weder von der DPAG noch aus der Presse davon. 2. Statt eines Zehnerbogens gibt es jetzt ein ganzes Bündel verschiedener Angebote mit Aufschlägen von teilweise mehr als 100 % auf den Frankaturwert. Hat sich einmal jemand die Mühe gemacht, herauszufinden, was ihn das alles kosten würde ? Es ist kein Wunder, wenn immer mehr Sammler der Sondereditionen dem Anbieter die Zuge rausstrecken.
TeeKay Am: 20.09.2026 16:46:48 Gelesen: 941 # 120
@ Richard [#119] Da ist noch soviel Potenzial. Nassklebende Marken, Zusammendrucke, Zwischenstege, offizielle Ersttagsbriefe, gelaufene Ersttagsbriefe, an die Bandmitglieder verschickte Ersttagsbriefe, signierte Ersttagsbriefe, Ersttagsblätter, Numisblätter mit Gedenkprägung in Bundmetall, Silber, Gold, Platin, Krypto-Addon, Bücher mit eingeklebten Marken, Markenheftchen, Markenheftchenblätter ungefaltet, Markenheftchenbögen, Phasendrucke, Schwarzdrucke, offiziell verkaufter Druckausschuss, minimal anders gedruckte Nachauflagen, nummerierte Gold-Editionen, Zählnummern in rot, blau, grün, schwarz (gepunktet und durchgezogen), Sonderedition auf Schellackplattenmaterial, natürlich auch wieder als FDC etc... der BDPh könnte das ganze wohlwollend begleiten und als das Sammelgebiet belebende Innovationen anpreisen. Die Post lässt hier wirklich Abcash-Möglichkeiten brach liegen.
bignell Am: 20.09.2026 18:07:56 Gelesen: 899 # 121
@ TeeKay [#120]

Das nenn ich mal eine profunde Stellenbewerbung, wenn die Post Dich jetzt nicht anwirbt, weiss ich auch nicht.
TeeKay Am: 20.09.2026 22:30:56 Gelesen: 828 # 122
@ bignell [#121] Habe die Stelle nicht bekommen, weil ich nicht auf die Idee kam, neben den fünf Stempeln aus der Werbung Erstausgabestempel für jede Gemeinde mit min. einer Postagentur anzubieten. Man sorgte sich darum, dass die Stempelsammler sich zurückgesetzt fühlen könnten.
DL8AAM Am: 21.09.2026 15:59:23 Gelesen: 686 # 123
@ TeeKay [#120] Sonderedition auf Schellackplattenmaterial Lass das bloss nicht an die österreichische Post durchsickern. ;-) Aber ernsthaft, die Grundidee dieser posteigenen Sondereditionen wäre ja erst einmal nicht schlecht, falls sie so mit - für die Breite - interessanten Motiven, medial wirksam, neue Interessenten für Briefmarken, fürs Briefmarkennutzen und -sammeln bzw. fürs Briefeschreiben erreichen wollen (würden). Das hiesse dann aber auch Ausgabe zum "Portowert". Das wäre zielführend. Aber so, insbesondere die Aufpreise sagen leider etwas ganz anderes aus. Das ist - neben dem Bedienen des sehr viel kleineren "Philateliemarkts" - eher reiner Fan Service. Und Fans werfen gerne mal Geld aus dem Fenster ;-) Und die Rechteinhaber lassen sich so Werbung für sie sogar noch teuer bezahlen, oder zahlen die Stones der Post etwa etwas dafür, dass sie Werbung für sie druckt? Nee, näääh, oder doch? ;-) Und sie müssen mir hier auch nicht mit enormen Zusatzkosten agumentieren, auch Deutschland-Briefmarken produzieren Kosten, von der Idee, über Lizenzen bis zur Auslieferung und dem Verkauf - und die fressen so einen Teil des aufgedruckten Entgelts auf. Und bei diesen Sondereditionen führt die Post ja viele der Prozesse in Eigenregie (bzw. durch eigene Dienstleister) kostensparend selbst aus. LG Thomas
Nachtreter Am: 22.09.2026 07:51:02 Gelesen: 551 # 124
@ DL8AAM [#123] Bei den Preisen und Ausgabenmengen läuft sich das Gebiet sowieso bald tot - geben wir ihm maximal 3-4 Jahre? Erinnert irgendwie an "Telefonkarten", für die man seinerzeit sogar noch massig Verwendung hatte. Viele Grüße Nachtreter