Briefmarken Atteste

Thema:

Motiv: "Die Briefmarke als Droge"

Dialog Am: 29.05.2024 14:55:46 Gelesen: 1707 # 1
Ein kurioser Artikel über das Sammeln und die Gefahren in der Philatelie Die Briefmarke ist eine der gefährlichsten und am stärksten suchterzeugenden Drogen, die es zurzeit noch gibt. Geschichte Der ursprüngliche Zweck der Briefmarke (nämlich sie auf einen Brief zu kleben und den Brief zu verschicken) wurde von einigen Drogenabhängigen im Großraum Berlin, die "härteres Zeug" wollten, vollkommen verfehlt: Sie kratzten ihr letztes Geld zusammen und kaufen davon mehrere hundert Briefmarken. Anstatt diese nun ordnungsgemäß auf einen Brief zu kleben und zu verschicken, stillten sie ihre Sucht durch ständiges Abschlecken der klebrigen Rückseite. Dieser Trend weitete sich schnell auf ganz Deutschland und schließlich auf die ganze Welt aus, wo er bis heute besteht. Bedeutung in der Gesellschaft Jeder hat es schon einmal getan, jeder tut es, und niemand kommt darum herum. Und das, obwohl bekannt ist, dass zu häufiges ablecken der Rückseite zu starken Suchterscheinungen führt. Betroffen sind alle Gesellschaftsschichten (Arme Leute nur eingeschränkt, weil sie auf dem Strich gehen müssen, um das nötige Geld für die Droge zu bekommen), man kann es auf der ganzen Welt in jedem Postamt sehen, wie unscheinbare Menschen ihren Drogenkonsum öffentlich zur Schau tragen und ohne jeden Skrupel etliche Marken kaufen und dann so lange den begehrten Kleber abschlecken, bis die Marke eh nicht mehr zum Briefe versenden taugen würde. Verlauf der Sucht Schon im Kindesalter fängt es an: 5-7-jährige Kinder, die mit ihren Müttern auf die Post gehen, um Briefe zu verschicken, "wollen auch mal die Marke anlecken". Vorausgesetzt, dass die höchstwahrscheinlich selbst stark abhängigen Mütter die Kinder tatsächlich die Marke anlecken lassen (was aber eigentlich egal ist, wenn sie ihre Kinder nicht lassen, so holen sich den Stoff beim Dealer in der Schule (der vermutlich nicht älter als 8 Jahre ist)), dann gibt es kein Zurück mehr. Die Mütter können nur noch verzweifelt zusehen, wie die Briefmarke im Mund ihres Kindes verschwindet, worauf die Kinder vermutlich noch "mehr" verlangen. Ob die Eltern dies nun zulassen oder nicht, die Kinder finden sowieso einen Weg an Stoff zu kommen, und wenn sie erst einmal erwachsen sind, können sie sich ihr Zeug sogar ganz legal kaufen. Bislang ist kein einziger Fall bekannt, dass jemand von dieser Sucht losgekommen ist. Besonderheiten Die extremste Form dieses Gesellschaftsproblems sind sogenannte "Sammler", die besonders seltene Briefmarken ("selten" soll wohl so viel heißen wie "geiler Stoff", je "seltener" also, desto "geiler" Stoff) in "Sammelalben" aufbewahren. Dem unaufmerksamen Beobachter mag daran nichts Schlechtes vorkommen, er kann jedoch auch nicht sehen, dass die Hinterseite der betreffenden Marken dank jahrelangem Arschleckens ("geiler Stoff" hält sehr lange) praktisch nicht mehr existiert. Fazit Die Briefmarke muss leider als ein großes gesellschaftliches Problem des 21. Jahrhunderts angesehen werden. Und dies wird sich auch nicht ändern, da die Eltern ihre Kinder ja vom oft Internet weghalten wollen, und ihnen zeigen wollen, "dass es auch mit Briefen geht", was zwangsläufig wieder zur Sucht führt. Das würde mit E-Mails nicht passieren. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gesammelt?
wuerttemberger Am: 29.05.2024 15:23:18 Gelesen: 1693 # 2
Ich sammle nur gestempelte Marken oder Marken auf Brief. Bin trotzdem abhängig. Bitte um Erklärung!
stempel Am: 29.05.2024 15:35:25 Gelesen: 1686 # 3
Ich kann mir meine Sucht zu Briefmarken oder besser Stempeln nicht erklären. Ich schlecke nicht an Briefmarken, ich fasse nur von anderen abgeschlecktes Zeug an. Grüße Dieter
Araneus Am: 29.05.2024 16:45:36 Gelesen: 1669 # 4
Ein kurioser Artikel über das Sammeln und die Gefahren in der Philatelie Nein, kurios ist dieser Artikel nicht, auch nicht witzig, er ist einfach nur sinnfrei. Und mit dem Unsinn ein Thema hier auf Philaseiten zu beanspruchen, ist in meinen Augen frech. Man muss den Artikel auch nicht in gewissen zeitlichen Abständen in anderen Foren wieder neu aufwärmen. Schöne Grüße Franz-Josef
Fridolino Am: 31.05.2024 07:53:41 Gelesen: 1561 # 5
Eventuell wurde der Artikel von einer KI verfasst?
22028 Am: 31.05.2024 08:24:06 Gelesen: 1551 # 6
Das mit Suchtpotential kann ich zumindest von mir bestätigen. Wenn ich nicht regelmäßig etwas Neues für meine Sammlungen bekomme stelle ich bei mir Entzugserscheinungen fest.