Eingeschriebener Fernbrief aus einem kleinen Ort, der heute zu Zwickau gehört. Interessant, dass der Absenderfreistempel im November 1920 abgeschlagen wurde, obwohl derartige Stempel erst 1921 von der Postdirektion zugelassen wurden.
Ich gehe daher von einem Einstell-Fehler (also 11/29) beim Datum aus, trotzdem aber ein netter Beleg für meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Post- und Absenderfreistempel: Maschinentypen"]
Thema:
Porzellan auf Stempeln, Marken und Belegen
Am: 28.04.2024 20:14:43
Gelesen: 6853
# 1
Hallo in die Runde,
gerade habe ich einen neuen Beleg gekauft und da ist mir gleich ein gravierender Fehler im Stempel aufgefallen:
Eingeschriebener Fernbrief aus einem kleinen Ort, der heute zu Zwickau gehört. Interessant, dass der Absenderfreistempel im November 1920 abgeschlagen wurde, obwohl derartige Stempel erst 1921 von der Postdirektion zugelassen wurden.
Ich gehe daher von einem Einstell-Fehler (also 11/29) beim Datum aus, trotzdem aber ein netter Beleg für meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Post- und Absenderfreistempel: Maschinentypen"]
Eingeschriebener Fernbrief aus einem kleinen Ort, der heute zu Zwickau gehört. Interessant, dass der Absenderfreistempel im November 1920 abgeschlagen wurde, obwohl derartige Stempel erst 1921 von der Postdirektion zugelassen wurden.
Ich gehe daher von einem Einstell-Fehler (also 11/29) beim Datum aus, trotzdem aber ein netter Beleg für meine Sammlung.
mit Sammlergruß
Werner
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Post- und Absenderfreistempel: Maschinentypen"]
Am: 28.04.2024 23:57:50
Gelesen: 6819
# 2
Hallo,
nachdem Richard wohl diese Rubrik neu eröffnet hat, von mir noch zwei weitere Belege:

Ab dem 1. März 1931 bis zum Kriegsende blieb die Portostufe zu 4 Pfennigen konstant, es änderten sich im Laufe der Jahre die Gewichtszulassungen.
Als Freund und Sammler von feinem Porzellan zeige ich hier Drucksachen in der Orts- und Fern-Versandform der berühmten deutschen Hersteller
„Meissen“ und „Rosenthal“.
mit Sammlergruß
Werner

Ab dem 1. März 1931 bis zum Kriegsende blieb die Portostufe zu 4 Pfennigen konstant, es änderten sich im Laufe der Jahre die Gewichtszulassungen.
Als Freund und Sammler von feinem Porzellan zeige ich hier Drucksachen in der Orts- und Fern-Versandform der berühmten deutschen Hersteller
„Meissen“ und „Rosenthal“.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.04.2024 11:14:16
Gelesen: 6801
# 3
Hallo,
von mir ein Handstempel aus Gehren in Thüringen. Er zeigt die Porzellanmarke der VEB Thüringer Porzellanwerke Gehren (ab 1958). [1]
Viele Grüße
Klaus
[1] http://www.sammler.com/porzellanmarken/porzellanmarken-g.htm
Viele Grüße
Klaus
[1] http://www.sammler.com/porzellanmarken/porzellanmarken-g.htm
Am: 29.04.2024 15:51:30
Gelesen: 6792
# 4
Hallo,
habe noch mal "tief gegraben" und noch einen tollen Beleg gefunden:
Beim seinerzeit durchgeführten Bundes- und Philatelistentag im Hotel Berlin war ich erstmals intensiv dabei, da ich im Vorjahr in den Landesvorstand gewählt wurde und wenn ich mich nicht täusche, kam auch der Vorschlag für diese Privat-Postkarte von mir, wir haben damals auch noch geschafft, die UN-Postverwaltung nach Berlin zu holen.
mit Sammlergruß
Werner
Beim seinerzeit durchgeführten Bundes- und Philatelistentag im Hotel Berlin war ich erstmals intensiv dabei, da ich im Vorjahr in den Landesvorstand gewählt wurde und wenn ich mich nicht täusche, kam auch der Vorschlag für diese Privat-Postkarte von mir, wir haben damals auch noch geschafft, die UN-Postverwaltung nach Berlin zu holen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.04.2024 16:10:04
Gelesen: 6789
# 5
Hallo,
man sollte nur richtig suchen.
Man muss zweimal hinsehen, dann findet sich auf dem Beleg ein bemalter Teller der KPM Berlin, hier auf einer Ganzsache mit privatem Zudruck und mit einer Marke Individuell, von mir entworfen.
Und ich habe mir damals auch etwas Besonderes gegönnt, unsere berühmte "Brandenburger Tor-Marke" zu 3 DM auf einem ansonsten weißen KPM-Porzellan-Bären, somit auch ein Unikat ohne Zacken.
mit Sammlergruß
Werner
Man muss zweimal hinsehen, dann findet sich auf dem Beleg ein bemalter Teller der KPM Berlin, hier auf einer Ganzsache mit privatem Zudruck und mit einer Marke Individuell, von mir entworfen.
Und ich habe mir damals auch etwas Besonderes gegönnt, unsere berühmte "Brandenburger Tor-Marke" zu 3 DM auf einem ansonsten weißen KPM-Porzellan-Bären, somit auch ein Unikat ohne Zacken.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.04.2024 20:02:39
Gelesen: 6772
# 6
Ein guter Anlaß, mal wieder das DDR-Album aufzuschlagen.
Die Ausgabe „250 Jahre Porzellanmanufaktur Meißen“ würdigte einen bedeutenden Devisenbringer für die DDR im Handel mit den kapitalistischen Geschäftspartnern, das -weiße Gold- war international begehrt.
DDR MiNr 774 -778, 28. Juli 1960
Die Motive sind in der Reihenfolge
Maskentänzer, Teller mit den Meißner Schwertern, Fischotter, Töpfer und Kaffeekanne
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/wirtschaft/devisen/geschichte-porzellan-manufaktur-meissen-ddr-102.html
Die Motive sind in der Reihenfolge
Maskentänzer, Teller mit den Meißner Schwertern, Fischotter, Töpfer und Kaffeekanne
MfG Jürgen -wajdz-
https://www.mdr.de/geschichte/ddr/wirtschaft/devisen/geschichte-porzellan-manufaktur-meissen-ddr-102.html
Am: 29.04.2024 21:52:16
Gelesen: 6765
# 7
Hallo am Abend,
bei der Durchsicht meines Buch-Entwurfes habe ich noch einen Beleg gefunden:
Auch dieser AFS zu 60 Pfennigen, abgeschlagen auf einem Luftpost-Fernbrief in die USA, wäre für „uns Thematiker“ hochinteressant, kann so doch die international bekannte „Porzellanfabrik Arzberg“ dokumentiert werden.
mit Sammlergruß
Werner
Auch dieser AFS zu 60 Pfennigen, abgeschlagen auf einem Luftpost-Fernbrief in die USA, wäre für „uns Thematiker“ hochinteressant, kann so doch die international bekannte „Porzellanfabrik Arzberg“ dokumentiert werden.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 29.04.2024 22:54:37
Gelesen: 6749
# 8
Hallo zusammen,
eine Marke darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen: Die Porzellan-Briefmarke aus Österreich:
Sie misst 35 mal 35 Millimeter, ist vier Millimeter dick und wiegt elf Gramm. Ich vermute, dass sie damit auch die schwerste Briefmarke der Welt ist.
Viele Grüße
Volkmar
Sie misst 35 mal 35 Millimeter, ist vier Millimeter dick und wiegt elf Gramm. Ich vermute, dass sie damit auch die schwerste Briefmarke der Welt ist.
Viele Grüße
Volkmar
Am: 30.04.2024 16:25:07
Gelesen: 6720
# 9
@ HWS-NRW [#7]
Hallo Werner,
da kann ich zur nachmittäglichen Kaffeerunde zwischen rauchenden Kaminen gleich noch einen Arzberger beibringen: Vom 12.01.1961 aus (13a) ARZBERG (OBERFR) kommt die Botschaft: Weltbekannte Porzellan-Industrie / Stadtrat Arzberg
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Mit freundlichen Sammlergrüßen
Edwin
Am: 30.04.2024 17:44:04
Gelesen: 6712
# 10
Hallo,
heute mal ein Manufaktur als Empfänger-Adresse:
Die für die damalige Zeit hervorragenden Verkehrsanbindungen begünstigten 1860 die Gründung der Porzellanfabrik Königszelt von Traugott Silber, die 1886 eine Aktiengesellschaft bildete. Das über 1945 hinaus kontinuierlich weiter tätige Unternehmen Karolina gehört zu den drei größten noch produzierenden Betrieben dieser Art in Schlesien. Bis 1945 gehörte Königszelt dem Landkreis Schweidnitz an.
Mit Sammlergruß
Werner
Die für die damalige Zeit hervorragenden Verkehrsanbindungen begünstigten 1860 die Gründung der Porzellanfabrik Königszelt von Traugott Silber, die 1886 eine Aktiengesellschaft bildete. Das über 1945 hinaus kontinuierlich weiter tätige Unternehmen Karolina gehört zu den drei größten noch produzierenden Betrieben dieser Art in Schlesien. Bis 1945 gehörte Königszelt dem Landkreis Schweidnitz an.
Mit Sammlergruß
Werner
Am: 01.05.2024 08:18:41
Gelesen: 6684
# 11
Guten Morgen,
eine Postkarte - Frei lt. Avers No.21. - vor knapp 125 Jahren in Charlottenburg nach Rixdorf abgeschickt. Absender war die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM).

Viele Grüße
Klaus

Viele Grüße
Klaus
Am: 01.05.2024 10:07:04
Gelesen: 6676
# 12
@ becker04 [#11]
Hallo,
ein herrlicher Beleg, DANKE für´s zeigen.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 08.05.2024 20:00:05
Gelesen: 6549
# 13
Hallo zusammen,
aus RÖDENTAL / 96472 kann ich vom 20.4.2009 einen AFS der Goebel Porzellanmanufaktur beisteuern.
Die Porzellanfabrik Goebel wurde am 30. Januar 1871 in Oeslau-Wilhelmsfeld durch Franz Detleff und seinen Sohn William Goebel gegründet. 1911 übernahm Max Louis Goebel, Sohn Williams, die Geschäftsleitung. 1929 folgten diesem sein Sohn Franz und sein Schwiegersohn Eux Stocke, wobei am 8. Februar 1929 die Rechtsform des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt wurde. Die nächste Generation wirkte ab 1969 mit Wilhelm Goebel und Ulrich Stocke im Unternehmen. In der sechsten Generation war die Familie Goebel durch Christian Goebel und Detlev Stocke als Kommanditisten an der 1995 gegründeten GmbH & Co. KG beteiligt, bis das Unternehmen im Jahr 2006 Insolvenz anmelden musste. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Porzellanfabrik_W._Goebel
Die Porzellanfabrik Goebel wurde am 30. Januar 1871 in Oeslau-Wilhelmsfeld durch Franz Detleff und seinen Sohn William Goebel gegründet. 1911 übernahm Max Louis Goebel, Sohn Williams, die Geschäftsleitung. 1929 folgten diesem sein Sohn Franz und sein Schwiegersohn Eux Stocke, wobei am 8. Februar 1929 die Rechtsform des Unternehmens in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt wurde. Die nächste Generation wirkte ab 1969 mit Wilhelm Goebel und Ulrich Stocke im Unternehmen. In der sechsten Generation war die Familie Goebel durch Christian Goebel und Detlev Stocke als Kommanditisten an der 1995 gegründeten GmbH & Co. KG beteiligt, bis das Unternehmen im Jahr 2006 Insolvenz anmelden musste. [1]
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Porzellanfabrik_W._Goebel
Am: 17.05.2024 22:46:55
Gelesen: 6435
# 14
wajdz [#6]
DDR Zdr MiNr 2464-2467, 06.11.1979
Die Motive sind in der Reihenfolge
Figur „Sich schminkendes Mädchen“ (1966-67), Kaffeekanne „Altozir“ (18.Jh.), Kaffeekanne „Großer Ausschnitt (1973/74), Deckelvase (18. Jh.)
DDR Zdr MiNr 2468-2471, 06.11.1979
Die Motive sind in der Reihenfolge
Papagei auf Stamm mit Kirschen (18.Jh.), Figur „Harlekin“ (18.Jh.), Figur „Blumenverkäuferin“ (18.Jh.), Sakeflasche (18.Jh)
MfG Jürgen -wajdz-
Die Motive sind in der Reihenfolge
Figur „Sich schminkendes Mädchen“ (1966-67), Kaffeekanne „Altozir“ (18.Jh.), Kaffeekanne „Großer Ausschnitt (1973/74), Deckelvase (18. Jh.)
DDR Zdr MiNr 2468-2471, 06.11.1979
Die Motive sind in der Reihenfolge
Papagei auf Stamm mit Kirschen (18.Jh.), Figur „Harlekin“ (18.Jh.), Figur „Blumenverkäuferin“ (18.Jh.), Sakeflasche (18.Jh)
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 22.05.2024 18:20:41
Gelesen: 6367
# 15
Hallo und einen guten Abend,
heute ein neuer Beleg:
Auf diesem Antwortbrief an eine rzManufaktur verklebte der Absender auch noch ein Berliner Glockenmarke (MiNr 102),
um eventuell an die geteilte Stadt zu erinnern, auch eine Notopfer Berlin-Fiskalmarke kam zur Verwendung am 28.10.1953.
mit Sammlergruß
Werner
Auf diesem Antwortbrief an eine rzManufaktur verklebte der Absender auch noch ein Berliner Glockenmarke (MiNr 102),
um eventuell an die geteilte Stadt zu erinnern, auch eine Notopfer Berlin-Fiskalmarke kam zur Verwendung am 28.10.1953.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 18.06.2024 20:56:23
Gelesen: 6085
# 16
Guten Abend,
ein Auslandsbrief in die Schweiz:
Der Brief der Ofen- und Porzellan-Fabrik in Meißen wurde am 25.8.1923 (PP 16) nach Basel-Dreispitz gesandt. Die verklebten 60.000 Mark aus 3 mal Mi 280 stellen das korrekte Auslandsbriefporto bis 20 g Gewicht dar.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Der Brief der Ofen- und Porzellan-Fabrik in Meißen wurde am 25.8.1923 (PP 16) nach Basel-Dreispitz gesandt. Die verklebten 60.000 Mark aus 3 mal Mi 280 stellen das korrekte Auslandsbriefporto bis 20 g Gewicht dar.
Gruß Michael
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
Am: 29.06.2024 16:22:09
Gelesen: 5948
# 17
Herend ist die älteste (1826 gegründet) und größte Porzellanmanufaktur in Ungarn und zählt heute zu den bedeutenden Manufakturen in Europa.
Aus einer Serie „Herender Porzellan“ (8 Werte) · 15.09.1972
Ungarn MiNr 2795, Vase mit Vogelmuster
Ungarn MiNr 2796, Bonboniere Poissonmuster
Ungarn Minr 2799, Terrine, Gödöllö-Muster
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Porzellanmanufaktur_Herend
Ungarn MiNr 2796, Bonboniere Poissonmuster
Ungarn Minr 2799, Terrine, Gödöllö-Muster
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/Porzellanmanufaktur_Herend
Am: 01.07.2024 23:09:49
Gelesen: 5888
# 18
300. Geburtstag von Johann Friedrich Böttger
DDR Block 65 mit MiNr 2671, 2672, 26.01.1992

Blockrand Panorama Elblandschaft mit Albrechtsburg;
Steinzeug Medaille Porträt Böttgers, Böttgers Petschaft
In einem Dekret verkündete August der Starke am 21. 01. 1710 die Gründung der „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur. Deren erste Produktionsstätte wurde die Albrechtsburg.
Zusammendruck Meissner Porzellan (II)
DDR MiNr 2667-2670, 26.01.1982

2667 Kanne um 1715
2668 Bechervase um 1715
2669 Figurine „Oberon“
2670 Vase „Tag und Nacht“ - 1979
Deutschland MiNr 2805, 01.07.2010
300 Jahre Porzellanherstellung,
Ausschnitt aus einem Gemälde von Paul Kießling
„Böttger zeigt August dem Starken die „Arkana“ -das geheime Verfahren-

Sonderstempel 53113 BONN · Erstausgabe 01.07.2010 · 300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland
MfG Jürgen -wajdz-
DDR Block 65 mit MiNr 2671, 2672, 26.01.1992

Blockrand Panorama Elblandschaft mit Albrechtsburg;
Steinzeug Medaille Porträt Böttgers, Böttgers Petschaft
In einem Dekret verkündete August der Starke am 21. 01. 1710 die Gründung der „Königlich-Polnischen und Kurfürstlich-Sächsischen Porzellan-Manufaktur. Deren erste Produktionsstätte wurde die Albrechtsburg.
Zusammendruck Meissner Porzellan (II)
DDR MiNr 2667-2670, 26.01.1982

2667 Kanne um 1715
2668 Bechervase um 1715
2669 Figurine „Oberon“
2670 Vase „Tag und Nacht“ - 1979
Deutschland MiNr 2805, 01.07.2010
300 Jahre Porzellanherstellung,
Ausschnitt aus einem Gemälde von Paul Kießling
„Böttger zeigt August dem Starken die „Arkana“ -das geheime Verfahren-

Sonderstempel 53113 BONN · Erstausgabe 01.07.2010 · 300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 05.07.2024 19:16:41
Gelesen: 5813
# 19
Berliner Porzellan-Manufaktur
Brief mit Zusatzleistung Einschreiben 1 Berlin 31 – 8000 München 22
Berlin MiNr 478, 479, 450 20.10.1974
Venus-Figur, Die Astronomie, Die Gerechtigkeit
Sonderstempel 1 BERLIN 12 · ERST-TAG 29.10.1974 · SONDERPOSTWERTZEICHEN -BERLINER PORZELLAN- / Zeichnung Gebäude / R-Zettel 595 vn 1 BERLIN 12
Wenn von „Berliner Porzellan“ gesprochen wird, ist damit die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), eine seit 1763 in Berlin bestehende und produzierende Manufaktur von feinen Porzellanerzeugnissen gemeint. Sie wurde von Friedrich dem Großen gegründet
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Porzellan-Manufaktur_Berlin
Sonderstempel 1 BERLIN 12 · ERST-TAG 29.10.1974 · SONDERPOSTWERTZEICHEN -BERLINER PORZELLAN- / Zeichnung Gebäude / R-Zettel 595 vn 1 BERLIN 12
Wenn von „Berliner Porzellan“ gesprochen wird, ist damit die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin (KPM), eine seit 1763 in Berlin bestehende und produzierende Manufaktur von feinen Porzellanerzeugnissen gemeint. Sie wurde von Friedrich dem Großen gegründet
MfG Jürgen -wajdz-
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Porzellan-Manufaktur_Berlin
Am: 25.07.2024 22:19:34
Gelesen: 5694
# 20
Porzellanstadt Selb ·
Deutschland MiNr 1322, 05.05.1987
Mwst 8672 SELB 1 · me · -8.12.87 STADT DES POZELLANS selb / Zeichnung Geschirr
Der Weg des Porzellans "vom Königstraum zur Massenware" ist eng und unmittelbar mit der Geschichte Selbs verknüpft.
Selb, überregional als Porzellanstadt bekannt bekannt geworden, eine Große Kreisstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, liegt direkt an der tschechischen Grenze und ist zusammen mit der tschechischen Nachbarstadt Aš als Oberzentrum ausgewiesen.
Vor rund 150 Jahren begann dort Lorenz Hutschenreuther mit der Produktion von Porzellan.
Heute trifft man Porzellan der Firmen Rosenthal, Heinrich oder BHS tabletop überall auf der Welt. Nach Selb kamen namhafte Modeschöpfer, Künstler und Designer, um dem weißen Gold ihre ganz besondere Note zu geben.
MfG Jürgen -wajdz-
Mwst 8672 SELB 1 · me · -8.12.87 STADT DES POZELLANS selb / Zeichnung Geschirr
Der Weg des Porzellans "vom Königstraum zur Massenware" ist eng und unmittelbar mit der Geschichte Selbs verknüpft.
Selb, überregional als Porzellanstadt bekannt bekannt geworden, eine Große Kreisstadt im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge, liegt direkt an der tschechischen Grenze und ist zusammen mit der tschechischen Nachbarstadt Aš als Oberzentrum ausgewiesen.
Vor rund 150 Jahren begann dort Lorenz Hutschenreuther mit der Produktion von Porzellan.
Heute trifft man Porzellan der Firmen Rosenthal, Heinrich oder BHS tabletop überall auf der Welt. Nach Selb kamen namhafte Modeschöpfer, Künstler und Designer, um dem weißen Gold ihre ganz besondere Note zu geben.
MfG Jürgen -wajdz-
Am: 09.09.2024 09:39:47
Gelesen: 5461
# 21
Guten Morgen,
heute ein Brief der Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther aus Hohenberg an der Eger. Abgeschickt - per Einschreiben - am 20.12.1963 an die Landeszentralbank in Marktredwitz.
Die Porzellanfabrik C. M. Hutschenreuther wurde 1969 durch die Lorenz Hutschenreuther AG in Selb übernommen. [1]
MfG
Klaus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Hutschenreuther#Porzellanfabrik_Lorenz_Hutschenreuther
MfG
Klaus
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lorenz_Hutschenreuther#Porzellanfabrik_Lorenz_Hutschenreuther
Am: 04.06.2025 20:10:16
Gelesen: 4551
# 22
Hallo Sammlerfreunde,
Ganzsachen Postkarte P 18 mit Werteindruck von 5 Pfennig Wappen vom 17.10.1882 aus Schirnding, spediert an G.Hasche in Berlin wo die Karte am 19.10.1882 zur Ausgabe kam.
Die Karte ist von der Firma Hutschenreuther, diese stellte eine Anfrage zum Dekor und ob die Farbe weiß sein sollte, auch wurde dann gleich der zu zahlende Nettopreis von 3,45 Mark vorgeschlagen.
Gestempelt wurde die Karte mit Halbkreisstempel von Schirnding (Helbig 11b) verwendet 1876-82, dieser war aber schon seit 1853 in Gebrauch. Zur Ausgabe dann der kleine Einkreisstempel von Berlin.
Gruß Rainer

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bayern ab "Pfennig-Zeit" 1876 bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays"]

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bayern ab "Pfennig-Zeit" 1876 bis 30.6.1920: Belege, Marken, Essays"]
Am: 25.09.2025 19:52:07
Gelesen: 3719
# 23
Hallo am Abend.
Natürlich wurde dieser Fernbrief nicht im Jahr 1920 (wie im Ortsstempel angegeben) an eine Adresse in Meißen verschickt.
In der Poststelle der Firma Friedrich Kästner in OBERHOHNDORF, Hersteller von Gebrauchsporzellan, hatte man (frühestens) im November 1924/25 das falsche Jahr in der Francotyp-AFS-Maschine eingestellt, was auch im Postamt nicht auffiel.
Mit avantgardistischen Geschirr-Entwürfen erreichte die Fabrik ihren künstlerischen Höhepunkt und gehörte zu dieser Zeit deutschlandweit zu den innovativsten Porzellanfabriken. Kästner-Porzellan hatte vor allem unter der bis heute bekannten Bezeichnung „Kaestner Saxonia“ internationale Bekanntheit erlangt.
mit Sammlergruß
Werner
Natürlich wurde dieser Fernbrief nicht im Jahr 1920 (wie im Ortsstempel angegeben) an eine Adresse in Meißen verschickt.
In der Poststelle der Firma Friedrich Kästner in OBERHOHNDORF, Hersteller von Gebrauchsporzellan, hatte man (frühestens) im November 1924/25 das falsche Jahr in der Francotyp-AFS-Maschine eingestellt, was auch im Postamt nicht auffiel.
Mit avantgardistischen Geschirr-Entwürfen erreichte die Fabrik ihren künstlerischen Höhepunkt und gehörte zu dieser Zeit deutschlandweit zu den innovativsten Porzellanfabriken. Kästner-Porzellan hatte vor allem unter der bis heute bekannten Bezeichnung „Kaestner Saxonia“ internationale Bekanntheit erlangt.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 09.11.2025 21:31:59
Gelesen: 3261
# 24
Hallo zusammen,
die Porzellanmarke MiNr 2805 mit Ersttagsdatum 01.07.2010 im Beitrag [#18] hat einen Zwilling bekommen. In MiNr 2816 wird das gleiche Motiv: "300 Jahre Porzellanherstellung „Johann Friedrich Böttger (1682-1719) Alchemist und Erfinder des europäischen Porzellans zeigt August dem Starken die Arkan“ Ausschnitt aus einem Gemälde von Paul Kießling (1836-1921)" nun als selbstklebende Variante aus Folienbogen mit gestanzter Zähnung eigens katalogisiert.
Im Stempel BONN 53113 wird diese Erstverwendung nun mit 12.8.2010 und der Zuschrift "300 Jahre deutsches Porzellan Maxiset" bekundet.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Im Stempel BONN 53113 wird diese Erstverwendung nun mit 12.8.2010 und der Zuschrift "300 Jahre deutsches Porzellan Maxiset" bekundet.
Mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 30.11.2025 09:36:07
Gelesen: 3010
# 25
Hallo zusammen,
neben dem edlen Porzellan bei der feinen Tischkultur ist dieses Material auch in vielfältiger technischer Anwendung. Dafür steht zum Beispiel der AFS mit der Wirtschaftsdrucksache vom 4.2.1986 aus VEITSDORF / 6116 an den VEB Starkstrom-Anlagenbau in 5010 Erfurt. Der Absender zeigt sich im Werbeklischee mit "VEB / PORZELLANWERK KLOSTER VEILSDORF / VEILSDORF (WERRA) / DIE SPEZIALFABRIK FÜR / TECHN. PORZELLANE"

Einen schönen 1. Advent wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin

Einen schönen 1. Advent wünscht
mit freundlichen Grüßen
Edwin
Am: 13.02.2026 16:10:55
Gelesen: 2260
# 26
Hallo in die Runde.
Das VEB Porzellanwerk Neuhaus, ein Hersteller u.a. von Zündkerzen, nutzte im Dezember 1954 eine Francotyp-Maschine, sie war inzwischen auf blaue Farbe umgestellt worden. Warum man das Werbeklischee entfernt hat, lässt sich nicht abklären.
mit Sammlergruß
Werner
Das VEB Porzellanwerk Neuhaus, ein Hersteller u.a. von Zündkerzen, nutzte im Dezember 1954 eine Francotyp-Maschine, sie war inzwischen auf blaue Farbe umgestellt worden. Warum man das Werbeklischee entfernt hat, lässt sich nicht abklären.
mit Sammlergruß
Werner
Am: 10.08.2026 11:47:34
Gelesen: 276
# 27
Hallo.
Ich wollte wegen des einen Beleges kein neues Thema aufmachen, da auch die Firma Villeroy & Boch neben umfangreichen Keramikprodukten auch Porzellan hergestellt hat. Fern-Einschreibbrief, aufgegeben in METTLACH (SAAR) im Februar 1951, das Gesamtentgelt (Porto 15 + R-Gebühr 25 Francs) freigemacht mit einem Absenderfreistempel, in dem für die "Mettlacher PLatten" geworben wird.
mit Sammlergruß Werner.
Ich wollte wegen des einen Beleges kein neues Thema aufmachen, da auch die Firma Villeroy & Boch neben umfangreichen Keramikprodukten auch Porzellan hergestellt hat. Fern-Einschreibbrief, aufgegeben in METTLACH (SAAR) im Februar 1951, das Gesamtentgelt (Porto 15 + R-Gebühr 25 Francs) freigemacht mit einem Absenderfreistempel, in dem für die "Mettlacher PLatten" geworben wird.
mit Sammlergruß Werner.
Am: 09.09.2026 15:29:42
Gelesen: 264
# 28
Hallo.
Orts-Drucksache, versandt im November 1933 von der Niederlassung der Porzellan-Manufaktur MEISSEN in Leipzig, das Porto von 4 Rpf freigemacht mit einem Postfreistempel.
mit Sammlergruß Werner
Orts-Drucksache, versandt im November 1933 von der Niederlassung der Porzellan-Manufaktur MEISSEN in Leipzig, das Porto von 4 Rpf freigemacht mit einem Postfreistempel.
mit Sammlergruß Werner