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Thema:

Saarland Echt gelaufene Belege 1947 bis 1959

hubtheissen Am: 08.04.2024 12:27:35 Gelesen: 8471 # 1
Hallo, das Gebiet Saarland zwischen 1947 und 1959 stellt aufgrund seiner vielfaltigen Portostruktur ein interessantes Gebiet für Portostufensammler dar. Ich stelle zunächst einen Einschreibbrief der 2. Gewichtsstufe vom 06.11.1947 von Völklingen nach Bremen, der noch mit Marken in Reichsmark-Währung freigemacht wurde. Die Änderung der Portotarife mit Einführung der Franc-Währung erfolgte 14 Tage später am 20.11.1947. Der Brief kostete 48 Pfg. und die Einschreibgebührr betrug 60 Pfg. Frankiert ist der Brief mit der 24 Pfg. Mi. 221 Z und der 1 M-Marke Mi. 225 Z. Gruß Hubert
volkimal Am: 08.04.2024 17:28:02 Gelesen: 8448 # 2
@ hubtheissen [#1] Hallo Hubert, da meine Mutter aus Limbach bei Homburg (Saar) stammt und wir als Kinder dort regelmäßig unsere Ferien verbracht haben. ist das ein interessantes Thema für mich. Mit diesem Beleg gehe ich in der Zeit noch etwas zurück bis Anfang 1947: Einschreibebrief aus Mettlach vom 09.01.1947 nach Hoberge über Bielefeld. Das Porto für einen einfachen Brief betrug 24 Pfennig, die Einschreibegebühr 60 Pfennig. Mit 84 Pfg. ist der Brief portogerecht. In diesem Fall wurde die allgemeine Ausgabe für die französische Zone benutzt. Die Saar-Marken gab es erst ab dem 20.01.1947. Es gibt übrigens schon ein sehr ähnliches Thema "Post aus dem Saarland oder ins Saarland 1945 bis 1956" [1]. Ich hatte das Thema übrigens auf die Zeit bis 1956 begrenzt, da das Saarland ab 1957 zur Bundesrepublik gehörte. Richard, vielleicht wäre es günstig, die beiden Themen zusammenzufassen. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=10903&CP=0&F=1
hubtheissen Am: 20.04.2024 16:08:42 Gelesen: 8385 # 3
Hallo, nachstehend ein Einschreiben aus der 2. Portoperiode vom 20.11.1947 - 21.09.1948, der ersten Periode mit Franc-Währung. Der Brief ging am 09.03.1948 von Wiebelskirchen nach Strassburg. Der Einschreibzettel aus Neunkirchen mit mit einem L1 von Wiebelskirchen überstempelt. Für Briefe nach Frankreich galt der Inlandstarif. Der Brief bis 20 g kostete 6 F und die Einschreibgebühr betrug 14 F. Frankiert ist der Brief mit Marken der II. Freimarkenausgabe (3 x 6 F auf 24 Pfg. Mi. 233Z und 1 x 2 F auf 12 Pfg. Mi 229) Gruß Hubert
hubtheissen Am: 21.04.2024 12:32:01 Gelesen: 8353 # 4
Hallo, nachstehend ein Auslandsbrief in die Schweiz mit einer Mischfrankatur der II. + III. Freimarkenausgabe. Der Brief ging am 02.06.1948 von Saarlouis nach Bern. Das Porto betrug 30 F. Gruß Hubert [Hinweis der Redaktion: Das weisse Rechteck auf der linken Marke ist nach Auskunft des Autors ein Scanfehler]
Frankenjogger Am: 21.04.2024 13:16:16 Gelesen: 8345 # 5
@ hubtheissen [#4] Hallo Hubert, mit den Gebührenstufen des Saarlandes tue ich mir immer schwer, versuche aber immer, diese nachzuvollziehen. Bei deinem Brief in die Schweiz komme ich nach der Gebührentabelle bis 20 g auf 18 Franc, 21-40 g dann 12 Franc dazu, usw. Diese Gebühren galten ab dem 1.5.1948, dein Brief ist vom 2.6.1948. Frankiert sind 20 Franc und 10 Centimes. Also hatte der Brief ein Gewicht bis 20 g und ist meiner Meinung nach überfrankiert. Es stellt sich mir auch die Frage, warum es überhaupt noch Centimes-Marken gab, wenn doch die niedrigste Gebührenstufe 2 Franc war (soweit ich das überschauen kann). Mir sind bisher mehrere falsch frankierte Saar-Briefe aufgefallen. Woran das liegt, konnte ich noch nicht ergründen. Schönen Sonntag, Klemens
hubtheissen Am: 21.04.2024 13:53:34 Gelesen: 8337 # 6
@ Frankenjogger [#5] Hallo Klemens, die 10 cent. waren mir noch gar nicht aufgefallen. Ich hatte nur die 10 wahrgenommen. Ich vermute mal, dass ging der Post genauso. Als handelt es sich wohl um einen Schummelbrief oder einen Durchrutscher. Danke für den Hinweis. Gruß Hubert
Regis Am: 21.04.2024 14:48:21 Gelesen: 8332 # 7
Ein Brief frankiert mit 15 Franc 1. Gewichtsstufe nach Frankreich. Aufgabe: Neunkirchen 1.12.1950. Mehrgewicht wird festgestellt und mit 10 Franc Porto taxiert. Gebühr 2. Gewichtsstufe 20 Franc. Fehlendes Franco 5 Franc kostet Porto 10 Franc, dieses wird in Selestat am 2.12.1950 eingezogen und mit Portomarke 10 Franc quittiert. Alles Gute Dietrich
hubtheissen Am: 23.04.2024 18:03:05 Gelesen: 8274 # 8
Hallo, Dienstbriefe wurde hier noch nicht vorgestellt. Deshalb eine Förmliche Zustellung innerhalb von Saarbrücken vom Landgericht Saarbrücken an einen Rechtsanwalt vom 26.10.1949. Der Brief kostete 15 F und der Zuschlag für die Förmliche Zustellung betrug 55 F. Frankiert ist der Brief mit der 20 F (Mi. 41) und der 50 F (Mi. 43) der Dienstmarkenserie. Gruß Hubert
Frankenjogger Am: 23.04.2024 21:07:11 Gelesen: 8260 # 9
Hallo, auch ich habe einige Belege aus dem Saarland. Wie ich in [#5] schrieb, habe ich schon einige Brief gesehen, wo die Gebühr Rätsel aufgibt. Bei meinem Brief handelt es sich um einen normalen Einschreibebrief vom 30.7.1948 von Bieberbach (Saar) nach Saarbrücken, also innerhalb des Saarlandes. Die Briefgebühr betrug seit dem 20.11.1947 6 Franc, einen Saarlandtarif gab es wohl nicht. Die R-Gebühr betrug 14 Franc. Das macht zusammen 20 Franc. Frankiert ist der Brief aber nur mit 16 Franc. Eine Erklärung dafür habe ich bisher nicht gefunden. Viele Grüße, Klemens
hubtheissen Am: 24.04.2024 08:10:31 Gelesen: 8233 # 10
@ Frankenjogger [#9] Hallo Klemens, Deine Beobachtung habe ich auch schon gemacht und eine Erklärung habe ich auch nicht. Interessant ist vielleicht, dass das erste Amtsblatt der saarländischen Post nach dem Kriege erst im August/September 1948 herauskam und sich dort im Anhang die Gebührentabelle befindet. Im anschließenden Amtsblatt werden dann die gültigen Postwertzeichen aufgeführt. Da frage ich mich natürlich, mit welchen Tabellen der Postbeamte vor Ort bis dahin gearbeitet hat. Darüber hinaus ist das Gebiet Saarland grundsätzlich portomäßig kompliziert. So gibt es z.B. eigene Tarife für Briefe etc. nach Luxemburg und wohl zeitweise auch für Post nach Italien. Das Michel Gebührenhandbuch ist da bei Weitem nicht vollständig. Ein weiteres Beispiel dafür sind die Luftposttarife Übersee. Selbst in den Amtsblättern finde ich nur den Hinweis, dass diese mit den Tarifen der französichen Post übereinstimmen. Gruß Hubert
Frankenjogger Am: 24.04.2024 09:18:01 Gelesen: 8221 # 11
@ hubtheissen [#10] "Ein weiteres Beispiel dafür sind die Luftposttarife Übersee. Selbst in den Amtsblättern finde ich nur den Hinweis, dass diese mit den Tarifen der französischen Post übereinstimmen." Für die Luftposttarife halte ich mich immer noch an den alten "Götz-Katalog". Das ist für mich immer noch die primäre Quelle, auch wenn es nicht immer leicht ist, die Angeben richtig zuzuordnen. Das wird aber bei dir sicher genauso sein. :-) Viele Grüße, klemens
hubtheissen Am: 24.04.2024 10:16:42 Gelesen: 8211 # 12
@ Frankenjogger [#11] Die Luftposttarife aus dem Götz sind teilweise verwirrend, da hier Steigerungen in der Gewichtsstufe des Briefportos sich mit der Steigerung des LP-Tarifes überschneiden und es sich hier um "krumme" Zahlen handelt. Und einigen Angaben traue ich auch nicht so richtig. Wir sind dann wieder bei Briefen, deren Portorichtigkeit nicht bewertet werden können. Das war der Grund, warum ich mir die Amtsblätter angeschafft hatte. Die sind sehr interessant (z.B. Behandlung von Nachnahmen), aber zu Luftpostzuschlägen Übersee (z.B. USA) habe ich nichts brauchbares gefunden. Gruß Hubert
Frankenjogger Am: 24.04.2024 16:11:48 Gelesen: 8181 # 13
@ hubtheissen [#12] Dann zeige ich mal einen solchen Beleg. Es ist ein Luftpostbrief vom 26.5.1948 ab St. Ingbert nach New York - USA. Nach Götz kostete ein Auslandsbrief bis 20 g vom 1.5.1948 - 30.11.1948 18 Franc. Nordamerika gehörte in dieser Tarifperiode zur Luftpostzone 2, es gab 7 Zonen. Götz gibt bis 5 g für diesen Brief als Luftpostbrief der zweiten Zone 33 Franc an, womit der Brief auch frankiert ist. Das sind 15 Franc je 5 g, entsprechend sind auch die Steigerungen bei höheren Gewichten angegeben. Auf dem letzten Tauschtag meinte ein Sammler, die Gebühr wäre falsch, es hätten 25 Franc sein müssen. Dies war jedoch nach Götz die Gebühr vom 23.2. - 30.4.1948. Ja, die Gebührenberechnungen für das Saarland sind nicht einfach, das macht das Gebiet aber auch interessant. Viele Grüße, Klemens
hubtheissen Am: 27.04.2024 14:36:31 Gelesen: 8152 # 14
Hallo, anbei zwei Luftpost-Drucksachen aus den Jahren 1957 und 1958 in die USA. Eine Drucksache ins Ausland kostete in der ersten Gewichtsstufe 6 F.Zu den Luftposttarifen finde ich nichts. Die Tarife für Briefe und Postkarten fallen in eine andere Kategorie und sind somit unsicher für Drucksachen.m Handbuch von Götz steht sinngemäß "LP-Drucksachen sind außerordentlich selten. Wenn man die Tarife erfahren möchte, soll man ihm doch schreiben". Vielleicht weiss unter den Lebenden jemand etwas über die Übersee-Luftposttarife des Saarlands. Aufgrund des Absenders (beides male die Post) gehe ich wohl davon aus, dass die Drucksachen portorichtig sind. Gruß Hubert
hubtheissen Am: 28.04.2024 16:08:48 Gelesen: 8126 # 15
Hallo, zur Abwechslung mal wieder ein Beleg, dessen Taxierung klar ist. Es ist ein Eil-Einschreiben von Saarbrücken nach Straßburg vom 26.04.1951. Für Briefe nach Frankreich galt der Inlandstarif. Der Brief kostete 15 F, die Einschreibgebühr 35 F und der Eilzuschlag 50 F. Frankiert ist der Brief mit 50 F (Mi.251) aus der III. Ausgabe sowie der 20 F (Mi. 283) und 2 x 15 F (Mi. 281) der IV. Ausgabe. Gruß Hubert
Ron Alexander Am: 08.08.2024 14:40:08 Gelesen: 7705 # 16
Schönen Donnerstag Nachmittag, Wertbrief 15 g bis 300 Mark, aufgegeben am 13. Mai 1947 in Neuenkirchen Saar. Freigemacht mit MiNr.: 211 (12 Pf), 2x MiNr.: 215 (24 Pf), 1x MiNr.: 224 (84 Pf), gesamt also 144 Pfennig. Adressiert war der Brief an die Firma W.B. Düchting in Düsseldorf. Der Brief durchlief die Zensurstelle in Saarbrücken. Der Brief wurde geöffnet, der Inhalt geprüft, mit dem Verschlusstreifen Type 24 wieder verschlossen und anschließend der Zensurstempel Typ I abgeschlagen. Dieser war im Einsatz von Ende Juni 1946 bis Mitte 1947. Bei Typ I des Zensurstempels steht das „C“ von G.C.I. zwischen „T“ und „P“ von OUVERT PAR. Bei Typ II dagegen steht das „C“ unter „T“ von OUVERT. Grüße, Ron [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Wertbriefe"]
Briefuhu Am: 11.12.2024 08:29:47 Gelesen: 7438 # 17
R-Brief vom 19.07.1952 von Tholey nach Paris, dort Ankunft am 21.07.1952. Poststellenstempel Tholey über St. Wendel (Saar). Frankiert wurde mit 50 Franc Michel Nr. 251, 15 Franc für den Brief und 35 für Einschreiben.



Schönen Gruß
Sepp
HWS-NRW Am: 26.03.2025 13:55:39 Gelesen: 7164 # 18
Hallo in die Runde, im Saarland wurde neben den Postwertzeichen auch Absenderfreistempel verwendet: Firmen-Drucksache zu 0,12 f, aufgeliefert durch die Rauheiser Buchhandlung, sie nutzte eine Satas-Maschine für ihren Postverkehr. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 10.04.2025 22:25:48 Gelesen: 7019 # 19
Hallo am Abend, heute kamen zwei weitere Belege an: Beim ersten Beleg bemerkte man, dass bei der Maschine o,o1 f zu wenig eingestellt wurde, also kam ein zweiter Abdruck auf den Umschlag, beim zweiten Beleg wurde noch eine (franz.) SATRAS-AFS-Maschine genutzt. mit Sammlergruß Werner
hubtheissen Am: 22.06.2025 12:59:47 Gelesen: 6643 # 20
Hallo, zwei einfache Briefe in der ersten Gewichtsstufe bis 20 g im Sondertarif (1) nach Luxemburg. Der Sondertarif galt von 1947 bis 1959. Der obere Brief wurde am 13.09.1954 versendet ist mit einer Einzelfrankatur der Mi. 282 versehen, der zweite vom 04.03.1953 hat eine Mehrfachfrankatur der Mi. 277. Ab dem 01.05.1951 galt der Tarif von 18 F für solch einen Brief. Gruß Hubert (1) Ermäßigte Gebühren nach Luxemburg und Italien, Mitteilungsblatt Nr. 47, S.12 - 21, Bundesarbeitsgemeinschaft Saa3, Juni2013
HWS-NRW Am: 24.07.2025 16:03:35 Gelesen: 6450 # 21
Hallo in die Runde. Der Folge-Freistempel-Wertrahmen erhielt die Nr. E-25, gab es auch für diesen Wertrahmen eine eigenständige Nummer ? Fernbrief und ermäßigte Drucksache von 1952 und 1956. mit Dank und Sammlergruß Werner
hubtheissen Am: 27.07.2025 14:51:51 Gelesen: 6389 # 22
Hallo, heute zeige ich einen Postauftrag von Saarbrücken nach Elversberg vom 29.06.1954. Ankunft in Elverberg war am 30.06.54. Der Brief bis 20 g kostete 15F, der Postauftrag 50F. Frankiert ist der Brief mit der 20F (Mi. 283) und der 45F (Mi. 286) der Serie Saar IV). Gruß Hubert
HWS-NRW Am: 18.08.2025 17:33:50 Gelesen: 6255 # 23
Hallo in die Runde. Da ich mich auch mit den Absenderfreistempeln des Saarlandes etwas näher befassen möchte, suche ich hier einzelne Belege, um den Zeitraum ab Kriegsende bis Übergang zum Bundesland dokumentieren zu können. Hier ein schön gestalteter AFS der Halbergerhütte in BREBACH (SAAR), interessant hier der Ortsstempel "über Saarbrücken 2" vom Januar 1958. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 04.10.2025 18:50:22 Gelesen: 5998 # 24
Hallo in die Runde. Der Wertrahmen POST SAAR wurde eingeführt, hier finden sich wenige frühe Abdrucke von Francotyp-Maschinen, noch mit Pfennigwährung (ca.1 Monat möglich), anschließend gab es für ca. drei Monate auch Ausdrucke in CENTIMES-Währungsangabe. Inzwischen verfüge ich auch über das besonders interessante Handbuch (Ausgabe 2008) über die "Freistempelabdrucke der Saar" der Autoren Gérard Beck und Gerd Eich. Laut Angabe im Handbuch entsprach das Porto von 700 centime (= 6 Franc) dem eines Inlandsbriefes, hier mein erster Beleg, aufgegeben im Dezember 1947 in SAARBRÜCKEN 2 von der Saargruben-Aktiengesellschaft. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 05.10.2025 11:48:54 Gelesen: 5969 # 25
Hallo, heute ein zweiter Beleg, gefunden in einer Grabbelkiste. Ob es seinerzeit noch einen Ortspost-Tarif gab, kann ich nicht sagen, da im schon benannten Handbuch aber nur Wertrahmen mit Eindruck 600 centimes zu finden sind, gehe ich davon aus, dass man damals keinen Unterschied zwischen Orts- und Fernpost gemacht hat. Ich war schon sehr zufrieden, einen zweiten Beleg aus der kurzen Periode von 3 Monaten gefunden zu haben. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 08.10.2025 18:14:05 Gelesen: 5868 # 26
Hallo, heute kamen wieder drei besondere Belege an, die ich nach und nach vorstellen möchte. Bei den Francotyp-Maschinen wurden auch Wertrahmen mit zwei Posthörnern im oberen Bereich hergestellt, einer der Verwender war die Firma Ernst Heckel. Im Heft Nr.24 der FG Post- und Absenderfreistempel wurde ein Musterabdruck vom Februar 1950 vorgestellt, ich darf heute einen gelaufenen Beleg, versandt im selben Monat, hier mit einem sauber gedruckten Stempelabdruck versehen, präsentieren. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 09.10.2025 10:56:38 Gelesen: 5812 # 27
Hallo am Vormittag. Endlich kann der Autor eine Inlands-Nachnahme-Karte (Formularnummer C 20 b) aus dem Postbereich des Saarlandes dokumentieren. Die Gebühr wurde ab dem 1.7.1955 auf 25 F festgelegt und mit einer Satas-AFS-Maschine der SARAG G.m.b.H. entrichtet. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 09.10.2025 16:06:54 Gelesen: 5781 # 28
Hallo. In dieser Postalia-Maschine D20, verwendet durch die Druck- und Verlagsanstalt G.m.b.H. in SAARBRÜCKEN 2, findet sich die Wertangabe „12.00“ sowie der Buchstabe „F“, die rechte Wertziffer „0“ wurde direkt auf den Wertrahmen graviert. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 10.10.2025 13:42:56 Gelesen: 5728 # 29
Hallo, heute ein erst einmal letzter Beleg in dieser Rubrik. Hier musste ich die Datei eines guten Händlers mehrfach durchsuchen und fast jeden Beleg vergrößern. Der Erfolg, dieser Fernbrief, abgesandt in SAARBRÜCKEN 2 im Juni 1960, zur Verwendung kam eine nur noch im Saarland genutzte Satas-Maschine, aber hier hatte man inzwischen den neuen Wertrahmen "Deutsche Bundespost" (E-26) eingebaut, diesen Stempelabdruck muss man schon suchen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 30.10.2025 14:10:05 Gelesen: 5520 # 30
Hallo, heute kam doch etwas Neues herein. Drucksache im A5-Format, aufgegeben im Mai 1957 im Postamt SAARBRÜCKEN, Auftraggeber war der Saarländische Rundfunk. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 01.11.2025 12:18:10 Gelesen: 5453 # 31
Hallo, Fernbrief der ersten Gewichtsstufe, aufgegeben durch den Saarländischen Rundfunk im Mai 1957. Beim Wertrahmen der Postalia-Maschine Modell D 2 mit dreistelliger Wertangabe lässt sich der Rahmen-Typ b - POST „klein" und „F“ gross - gut belegen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 20.05.2026 16:09:01 Gelesen: 3536 # 32
Hallo in die werte Runde. Ortsbrief, innerhalb von SAARBRÜCKEN gelaufen, es galt bereits das normale Briefporto von 15 F (kein Ortsbrief) und das Porto wurde im April 1949 mit einer SATAS-Maschine freigemacht. Ob man seinerzeit ein neues Werbeklischee bestellt hatte, lässt sich nicht klären. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 21.05.2026 14:56:43 Gelesen: 3458 # 33
Hallo. Endlich kann ich auch mal Nachnahme-Paketkarten aus dem Saarland vorstellen, bei denen nicht Postwertzeichen verklebt wurden, sondern die Freigebühr wurden mit Absenderfreistempeln, hier die Gebühren von 085 und 090 F, bezahlt, diese Firma nahm am Selbstbucher-Verfahren teil und nutzte dazu ihre eigene Maschine. Ich bitte zu bedenken, dass natürlich nur die Pakete "gelaufen" sind, möchte aber kein neues Thema aufmachen, mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 06.06.2026 19:13:36 Gelesen: 2747 # 34
Hallo am Abend. Drucksachen-Postkarte, verschickt im Januar 1948 von Saarbrücken aus, das Porto von 200 centime freigemacht mit einem Absenderfreistempel mit dem Wertrahmen POST SAAR. mit Sammlergruß Werner
Stefan Am: 07.06.2026 14:39:38 Gelesen: 2648 # 35
@ HWS-NRW [#34] Der Form halber, da mehrfach in der Vergangenheit nicht ganz korrekt gelesen: die französische Währungsbezeichnung "Centime" im Plural lautet "Centimes" (dito Franc und Francs). Scheinbar lediglich in der deutschen Sprache belässt man die Währungsbezeichnung kontinuierlich im Singular (Bsp. 200 Cent und 200 Euro). Der Beleg gehört in das Thema Saarland (1947-1959) [1], nicht zum Saargebiet (1920-1935). Gruß Stefan [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=19206&CP=0&F=1
becker04 Am: 07.06.2026 15:20:08 Gelesen: 3085 # 36
@ HWS-NRW [#33] Ich bitte zu bedenken, dass natürlich nur die Pakete "gelaufen" sind, möchte aber kein neues Thema aufmachen Hallo, wie sind denn dann die Karten zum Ziel gekommen, geflogen oder? Vielleicht mal ein Sonntagsrätsel. MfG Klaus
HWS-NRW Am: 11.06.2026 09:28:37 Gelesen: 2994 # 37
@ becker04 [#36] Hallo Klaus, natürlich wurden auch die Paketkarten mit transportiert. Als ersten Beleg ein Musterabschlag auf einer Nachweiskarte, hergestellt in der Hausverwaltung des Postamtes St. INGBERT für einen SATAS-Absenderfreistempel Nr. 1359 vom Ersttag. Das Werbeklischee "Stadt St.Ingbert - Inmitten schöner Wälder" mit einer Stadtansicht und dem Wappen superklar aufgedruckt. Dazu eine echt gelaufene Fern-Postkarte, aufgegeben im Oktober 1952 vom Standesamt, damit es hier herein passt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 15.06.2026 19:23:19 Gelesen: 2883 # 38
Hallo in die Runde, bei diesem Beleg bräuchte ich bitte die Hilfe von Fachfrauen und Männern. Die Saar-Gummiwerke G.m.b.H., in BÜSCHFELD (SAAR) tätig, nutzten im August 1957 eine Satas-Maschine, Modell SIMPLEX für die Freimachung ihrer Post. Interessant bei diesem Abdruck ist der Wertrahmen mit zwei "F"-Währungsangaben. Laut den mir vorliegenden Tariftabellen z.B. im MICHEL-Postgebühren-Handbuch finde ich aber keine Versendungsform bei der Gebühr von 18 F, wer kann helfen? mit Sammlergruß Werner
Martin de Matin Am: 15.06.2026 20:43:08 Gelesen: 2872 # 39
@ HWS-NRW [#38] In meinem Michelspezialkatalog von 2017 steht bei den Gebühren ab 8.7.1957: Geschäftspapiere bis 20 g nur nach Frankreich = 18 F Gruss Martin
HWS-NRW Am: 15.06.2026 22:17:44 Gelesen: 2856 # 40
@ Martin de Matin [#39] Hallo Martin, herzlichen Dank für den Hinweis, da ja der Inhalt bzw. der Empfänger bei dem Beleg nicht so klar war, wollte ich das mit dem Ziel "Frankreich" nicht einfach so schreiben ! mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 16.06.2026 21:32:45 Gelesen: 2810 # 41
Hallo in die Runde. Im Dezember 1958 wurde dieser "Auftrag zur Prüfung einer Postanschrift" (mit Amtsblatt-Hinweis) von SAARBRÜCKEN aus an die Postanstalt in Neunkirchen/ Saar verschickt, die Gebühr von 12 F freigemacht mit einem Absenderfreistempel der "Rhenania-Lebensversicherung AG. Die Karte wurde wohl in der Firma selbst herstellt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 19.06.2026 22:39:24 Gelesen: 2719 # 42
Hallo, in einem größeren Posten von schönen Belegen fand ich einiges, was ich hier nach und nach einstellen möchte. Stempel-Genehmigung des Präsidenten der OPD Saarbrücken (leider teils schlecht zu lesen) über den Entwurf eines neuen Absenderfreistempels (AFS) in einer Satas-Maschine für die Firma "PAGROS Papier-Großhandelsgesellschaft mbH", ausgestellt im Oktober 1956 sowie ein Beleg aus der Laufzeit des AFS. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 20.06.2026 08:40:32 Gelesen: 2680 # 43
Hallo am Morgen. Von mir eine kleine Abfolge von Saarland-Belegen: (links) BREBACH (SAAR) - 1948-6-12 - Beleg mit POST SAAR-Wertrahmen (rechts) BREBACH (SAAR) - 1951-2-8 - fehlendes Wort POST (unregelmäßiger Umschlag ?) (links) BREBACH über SAARBRÜCKEN 2 - 1954-2-25 - abgeänderter Ortstempel (rechts) BREBACH über SAARBRÜCKEN 2 - 1954-2-25 - Deutsche Bundespost Saarland mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 21.06.2026 12:01:35 Gelesen: 2613 # 44
Hallo. Im Juni 1948 feierte die Stadt SULZBACH (SAAR) ihr 600-jähriges Jubiläum mit einem von der Stadtverwaltung beantragten Werbeklischee in ihrer Absenderfreistempel-Maschine. mit Sammlergruß Werner
ginonadgolm Am: 21.06.2026 13:15:58 Gelesen: 2602 # 45
@ HWS-NRW [#44] Hallo Werner, warum erfindest Du solchen Unsinn? Du solltest lieber mal lesen lernen, dann hättest Du festgestellt, daß Sulzbach 1948 bereits 602 Jahre bestand. Grüße von Ingo aus dem Norden Auch durch zwei Einträge wird es nicht besser!
HWS-NRW Am: 21.06.2026 13:21:52 Gelesen: 2596 # 46
@ ginonadgolm [#45] Hallo Ingo, von der Zeitrechnung her hast Du ja Recht, aber warum sollte die Stadtverwaltung diesen Werbeeinsatz über zwei Jahre genutzt haben ? Es ging mir nur um den sauber gedruckten Einsatz. mit Sammlergruß Werner
ginonadgolm Am: 21.06.2026 14:25:31 Gelesen: 2581 # 47
@ HWS-NRW [#46] warum sollte die Stadtverwaltung diesen Werbeeinsatz über zwei Jahre genutzt haben ? Das fragst Du doch nicht ernsthaft ! Als Sammler von Stempeln und Freistempeln sollte Dir bekannt sein, daß Städte manchmal viele Jahre mit solchen Daten werben. Gruß Ingo
HWS-NRW Am: 22.06.2026 10:39:29 Gelesen: 2494 # 48
Hallo am Morgen. Die "Druck- und Verlagsanstalt", in SAARBRÜCKEN beheimatet, verausgabte u.a. die Zeitschrift "Volksstimme", für die sie in ihrer Postalia-Maschine über Jahre hinweg warb. Auf dem zweiten Umschlag wurde ein Interims-Klischee verwendet, welches neue Klischee hinein kam, kann ich leider nicht benennen, diese Klischees sollten max. zwei Wochen genutzt werden. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 26.06.2026 11:06:59 Gelesen: 2336 # 49
[#43] Hallo in der anstrengenden Hitzeperiode. Laut dem freigemachten Entgelt von 38 Francs kann es sich hier nur um einen Auslandsbrief, per Luftpost versandt, handeln, zum Porto von 30 Francs kommen 8 Fr LP-Gebühren hinzu. Der Beleg wurde in BREBACH über SAARBRÜCKEN 2 aufgegeben und ging über Frankfurt /Main. Leider kein Ankunftsstempel auf der Rückseite zu finden. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 30.06.2026 17:30:00 Gelesen: 2170 # 50
Hallo in die Runde. Das Stadtwappen von DUDWEILER (SAAR) zeigt einen Löwen, ein ähnliche Abbildung ziert das Wappen von SAARBRÜCKEN. Interessant bei dem Beleg vom Januar 1954 ist der Hinweis "Besucht den brennenden Berg", der auf ein Natur-Ereignis hinweist. Beim Freistempel-Ausschnitt von 1956 gibt es eine weitere Besonderheit, im Wertrahmen fehlt die Währungseinheit "F". mit Sammlergruß Werner
becker04 Am: 01.07.2026 20:20:25 Gelesen: 2123 # 51
Hallo,

nach soviel "Altpapier" nur mit roten Stempeln mal was mit einer Briefmarke. Brief bis 20g aus Merzig nach Hameln (Deutschland) korrekt frankiert mit 30F. Aufgabe am 6.7.1954.



MfG
Klaus
HWS-NRW Am: 02.07.2026 13:18:46 Gelesen: 2081 # 52
Hallo in die Runde, heute ein Beleg mit einer Frage! Eingeschriebener Fernbrief vom Juni 1950 mit einem R-Zettel, auf dem etwas übermalt wurde. Kann mir ein User sagen, ob es eine Nummer oder ein kleinerer Text ist, habe noch einen zweiten Beleg mit der selben violetten Übermalung. mit Dank und Sammlergruß Werner
preussen362 Am: 02.07.2026 13:47:24 Gelesen: 2075 # 53
Hallo Werner, hier wurde die Postleitgebietszahl (PLGZ) "(18)" übermalt. Die während des Krieges der Westmark zugeteilte PLGZ wurde bis nach dem Krieg für das Saarland genutzt. Gegen Ende der 1940er entfiel die PLGZ für das nun autonome / an Frankreich angelehnte Saarland - politisch war man ja kein Teil Deutschlands mehr. Erst mit der Rückgliederung zum 01.01.1957 "reaktivierte" die Bundespost die PLGZ "(18)" - bis zur Einführung der ortsbezogenen Postleitzahlen 1961. Dieser nach dem Krieg mit PLGZ gedruckte R-Zettel wurde als Formular natürlich aufgebraucht, nur die Ziffer eben unkenntlich gemacht. Viele Grüße, Andreas
HWS-NRW Am: 02.07.2026 13:50:42 Gelesen: 2071 # 54
@ preussen362 [#53] Hallo Andreas, Danke für Deinen Hinweis. Leider gibt es auf dem zweiten Beleg, den ich ansprach, noch die PLGZ und zusätzlich die Übermalung. Nun die Preisfrage, was wurde noch übermalt? mit Sammlergruß Werner
cilderich Am: 03.07.2026 16:52:26 Gelesen: 2008 # 55
Servus, ich komme mal mit etwas Anderem. Seit längerem sammele ich Belege deutscher Posten ins Ausland. Kürzlich wurde der anbei gezeigte Beleg angeboten und er gefiel mir, zumal ich grob um die Ur- Neudruck Varianten wußte. Also beschloss ich, den Brief möchte ich, was zu einem gewissen "Bieterkrieg" führte, an dessen Ende ich "bockig" wurde und, vermutlich ziemlich teuer auch Besitzer dieses Stückes. Da ich relativ "umtriebig" bin und so derweil auch versuche meine Adressen zu "reduzieren" habe ich keinen Zugriff auf diverse Literatur; und somit meine Frage an das Forum: was habe ich hier ersteigert? Ich vermute 08/15 Nachdruck, oder doch besser? Die Anfrage ist ernst gemeint. Beste Grüße cilderich
HWS-NRW Am: 04.07.2026 16:01:26 Gelesen: 1932 # 56
Hallo. Heute ein weiterer Beleg aus der Frühphase (Periode ab dem 20.11.1947 bis Mitte Februar) des Saarlandes. Fernbrief, verschickt im Januar 1948 von der Kreisversicherungsanstalt in SAARLOUIS, er ging im Porto von 60 centimes, freigemacht mit einer Francotyp C-Maschine, nach Saarbrücken. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 05.07.2026 11:47:33 Gelesen: 1887 # 57
Hallo. Habe noch einen Beleg, leider aber nicht verschickt, von Dezember 1947 gefunden, seinerzeit in SAARBRÜCKEN 2 im Porto von 600 centimes abgedruckt, warum er nicht zur Post ging kurz vor Weihnachten, wer weiß es schon. mit Sammlergruß Werner
Wolfgang Lang Am: 05.07.2026 16:05:37 Gelesen: 1871 # 58
@ cilderich [#55] Hallo cilderich, es handelt sich nicht um den Urdruck. Trotzdem ist der Brief hübsch und ich würde als Händler hierfür 40 € verlangen. Meine Frau ist übrigens in Sulzbach-Neuweiler aufgewachsen. Gruß Wolfgang
cilderich Am: 05.07.2026 18:28:56 Gelesen: 1817 # 59
@ Wolfgang Lang [#58] Servus Wolfgang, vielen Dank für die Rückmeldung, da habe ich jetzt eine gute Einschätzung. Im Eifer des Gefechts habe ich mich da in etwas höhere Regionen begeben, aber das ist nun auch nicht so schlimm. Auf jeden Fall vielen Dank und noch einen schönen Sonntag
HWS-NRW Am: 26.07.2026 13:09:36 Gelesen: 1376 # 60
Hallo in die Runde. Zwar kein "echt gelaufener" Beleg, aber Genehmigung zur Nutzung eines Werbeklischees für die Firma „Karlsberg-Bier“, ausgestellt im März 1956 in SAARBRÜCKEN mit der Unterschrift des Direktors der Post- und Telegraphenverwaltung des Saarlandes Dr. Eduart Rauch. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 26.07.2026 15:06:43 Gelesen: 1357 # 61
Hallo. Ermäßigte Drucksache, verschickt im Oktober 1952 von SAARBRÜCKEN aus, das Porto freigemacht mit einer Postalia-Maschine Modell D 2. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 28.07.2026 09:45:12 Gelesen: 1293 # 62
Hallo in die Runde. Heute ein Beleg, versandt im Juli 1953 von der Regierung des Saarlandes, die Ortsdrucksache, ein Trauerbrief, ging von SAARBRÜCKEN 2 aus in den Postverkehr und wurde dann umgeleitet nach Bad Dürrheim im Schwarzwald. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 28.07.2026 11:44:40 Gelesen: 1264 # 63
Hallo. "Besucht das Schwimm, Licht, Luft-und Sonnenbad in DUDWEILER (SAAR)", Drucksache zu 5 F mit Absenderfreistempel vom September 1956, das passt derzeit optimal auch im heutigen sonnigen Bundesgebiet. Das Besondere an diesem Abdruck ist m.E. die fehlende Währungsangabe "F" im Wertrahmen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 28.07.2026 12:05:39 Gelesen: 1256 # 64
Hallo. Bei diesem Ortsbrief, aufgegeben im Juli 1948 in SAARBRÜCKEN, fällt auf, dass das Werbeklischee fehlt (eventuell in Reparatur) und man setzte wohl zeitweise einfach einen ähnlich gestalteten Gummistempel in fast gleicher Farbe ein. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 29.07.2026 08:14:45 Gelesen: 1202 # 65
Hallo. Bei diesem Stempel-Abdruck auf einer Ferndrucksache im Porto von 10 Francs der „Saarland-Bergbaubehörde“ im Dezember 1948 verwendete man nur die französische Amtssprache im Werbeklischee.
User #357456033 Am: 29.07.2026 11:03:19 Gelesen: 1184 # 66
Ich möchte zwei Saarland‑Einschreibbriefe aus 1948 zeigen, die ich kürzlich beim BPP prüfen ließ. Beide stammen aus Bous (Saar) und gingen nach Frankfurt am Main, jeweils mit klaren Ankunftsstempeln. Beleg 1: Einschreibbrief mit 9 Werten der Aufdruckserie „Berufe und Ansichten“ (MiNr. 226–234), R‑Zettel Bous Nr. 00043. Beleg 2: Einschreibbrief mit den höheren Werten MiNr. 235–238, darunter die bestätigten Typen 235 II/1, 236 II, 237 I und 238 II, R‑Zettel Bous Nr. 00042. Damit sind es zwei überfrankierte, aber postalisch korrekt gelaufene Einschreiben aus der frühen Saar‑Posthoheit in das Gebiet der späteren BRD (Amerikanische Zone, Hessen). Der Kurzbefund bestätigt für beide Stücke:
HWS-NRW Am: 31.07.2026 14:46:24 Gelesen: 1079 # 67
Hallo.



Hasler-Maschinen mit der Modell-Nummer F 88 wurden im Saarland ab Mitte der 50er-Jahre eingeführt, sie lassen sich gut an dem linksseitig angeordneten Werbeklischee sowie dem Zweikreis-Ortsstempel erkennen. Geschäftspapier (12 Francs) sowie ein Fernbrief (15 Francs), versandt von DILLINGEN (SAAR) aus im Februar und März 1954

mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 04.08.2026 08:08:32 Gelesen: 1095 # 68
Hallo am Morgen. Drucksache zu 5 Francs, inliegend eine Zahlkarte, einer Versicherungs-Gesellschaft aus SAARBRÜCKEN vom Dezember 1956, leider sieht der Beleg nicht so toll aus, ein sauber gedruckter Absenderfreistempel zur Ansicht dazu gesetzt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 04.08.2026 11:37:39 Gelesen: 1069 # 69
Hallo. Die Lebensmittel-Großhandlung Schwarz & Zinke mit angeschlossener Kaffeerösterei und und Weinkellerei, in VÖLKLINGEN (SAAR) tätig, versandte im Juni 1953 diesen Fernbrief im Porto von 15 Francs nach Strassbourg. Dargestellt im Werbeklischee eine Häuserzeile der Innenstadt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 05.08.2026 08:32:59 Gelesen: 973 # 70
Hallo. Die Saarländische Versicherungsgruppe I, auch in SAARBRÜCKEN 3 tätig, versandte im November 1948 diesen Fernbrief im Porto von 10 Francs, im Werbeklischee wurde neben dem Werbetext "Vorsorge durch Versicherung von der" auch die Adresse in französischer Sprache benannt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 06.08.2026 12:08:13 Gelesen: 871 # 71
Hallo. heute ein Neuzugang, den ich in ähnlicher Form schon einmal vorgestellt habe. Bei diesem Postfreistempel (Typ Klüssendorf - Modell "Standard") wurde im Wertrahmen die Währungseinheit in "Fr" sowie seitlich noch einmal in "F" (auf den Wertrahmen graviert) dargestellt, dieser zweite Beleg ging als Drucksache zu ermäßigter Gebühr des Tierschutzvereines 1924 e.V. im Februar 1958 von Saarbrücken nach St. Ingbert /Saar. mit Sammlergruß Werner
becker04 Am: 06.08.2026 14:54:03 Gelesen: 840 # 72
@ HWS-NRW [#68]
@ HWS-NRW [#69]
@ HWS-NRW [#70]
@ HWS-NRW [#71]

Hallo Werner,

Thema Saargebiet: Echt gelaufene Belege, gab es von 1920 bis 1934. Nach dem Krieg war dies dann das Saarland.

MfG
Klaus
HWS-NRW Am: 08.08.2026 12:21:11 Gelesen: 810 # 73
Hallo. Stammkarte von 1937 mit dem Werbeklischee der "Halberghütte G.m.b.H." in BREBACH (SAAR), auf der auch die später eingesetzten geänderten Ortstagesstempel aufgeführt wurden, dazu als Neuerwerb einen eingeschriebenen Fernbrief mit dem Wertrahmen "POST SAAR" vom Oktober 1948. Weitere Abdrucke hatte ich hier schon vorgestellt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 11.08.2026 10:54:13 Gelesen: 736 # 74
Hallo. Natürlich kein gelaufener Beleg, aber ein neues Thema möchte ich auch nicht eröffnen für diese schöne Stammkarte, eingerichtet von der Firma Francotyp für eine Maschine, aufgestellt erstmals im Januar 1929 in der Poststelle des Passage-Kaufhauses in SAARBRÜCKEN (St. JOHANN), auf ihrer wurde alle Änderungen im Absenderfreistempel vermerkt und dann jeweils ein Probeabdruck aufgeklebt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 12.08.2026 09:38:47 Gelesen: 652 # 75
Hallo. Heute ein Fernbrief zu 15 Francs, bei dem eine Hasler-Maschine (Modell F 88) in VÖLKLINGEN (SAAR) im Juli 1954 zum Einsatz kam, der AFS läßt sich gut an der links aussen stehenden Werbung erkennen, im Gegensatz zu den Francotyp-Maschinen ist dieser Typ schon recht selten. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 12.08.2026 19:48:00 Gelesen: 613 # 76
Hallo am Abend. Ab Anfang 1953 nutzte die Saarländische Kreditbank eine Francotyp-D-Maschine für ihr umfangreiches Postaufkommen, mit den Jahren nutzte sich die auf der Doppellinie des Wertrahmens sitzende Wertbezeichnung "F" langsam ab, ab Ende 1956 wurde sie nicht mehr richtig abgedruckt. Mitte 1957 ließ man den Wertrahmen "POST SAAR" in der Francotyp-Maschine komplett entfernen, denn im Mai sollte nach der Rückkehr in die Bundesrepublik möglichst schnell der neue Wertrahmen "Deutsche Bundespost Saarland" (E-25) verwendet werden. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 14.08.2026 09:34:39 Gelesen: 551 # 77
Hallo. Im Januar 1949 hob man die Einschreib-Gebühr auf 50 Francs an, bereits im Juli 1949 wurde sie auf 35 Francs ermäßigt. Dieser Fernbrief im nicht postüblichen Format ging im Mai 1949 im Entgelt von 65 Francs von SAARBRÜCKEN aus in den Postverkehr. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 16.08.2026 10:15:45 Gelesen: 447 # 78
Hallo. Belege mit höheren Entgelten wie bei dieser Zustellungsurkunde finden sich im Saarland nicht so häufig. Das Entgelt von 70 Francs, verschickt im September 1953 von SAARBRÜCKEN 2 aus, setzt sich aus dem Porto von 15 Francs sowie der Gebühr von 55 Francs zusammen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 17.08.2026 08:05:08 Gelesen: 377 # 79
Hallo, nun kommen noch diverse Belege, aber fast alle jetzt mit dem Wertrahmen Deutsche Bundespost Saarland (E-25). Die Versandform Drucksache zu ermäßigter Gebühr wurde im Saarland überwiegend von Zeitungsverlagen genutzt. Das Porto von 3 Francs freigemacht im Oktober 1958 mit einer Postalia-Maschine mit Standort SAARBRÜCKEN 2. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 28.08.2026 22:36:03 Gelesen: 1053 # 80
Hallo am Abend. Das Bürgermeisteramt in Rohrbach (Saar) warb im Oktober 1952 mit diesem AFS, im Werbeklischee eine Stadtansicht mit Kirche zu sehen, mit dem Slogan "Schönes Wohnen in Rohrbach (Saar)" auf einer Fernpostkarte im Porto von 15 Francs nach Saarbrücken. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 30.08.2026 11:59:01 Gelesen: 998 # 81
Hallo. Heute ein auch für Thematiker interessanter Beleg, es geht hier um Fleischwaren und um Brote und Kuchen, die mittels "Metzgerei- und Bäckereimaschinen" der Firma Eduart Müller & Söhne" hergestellt wurden, die in ihrem Absenderfreistempel im Werbeklischee dafür warb, der Brief im Porto von 15 Francs verblieb im Juni 1950 im Ortsverkehr von SAARBRÜCKEN. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 02.09.2026 17:29:28 Gelesen: 949 # 82
Hallo am Abend. Das Stadtbad in ST. INGBERT (SAAR) ist Hauptmotiv des Werbeklischees eines Absenderfreistempels, der im Januar 1956 auf diesen Geschäftspapieren im Porto von 15 Francs aufgedruckt wurde. Auf dem Umschlag selber prangt noch das Stadtwappen. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 04.09.2026 11:46:10 Gelesen: 858 # 83
Hallo. Heute eine Drucksache im Ortsverkehr von Saarbrücken, das Porto von 5 Francs freigemacht im März 1958 mit einem Absenderfreistempel der Firma IMSAREX mit dem Werbeslogan "Polycolor verschönt jedes Haar". mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 06.09.2026 11:15:57 Gelesen: 779 # 84
Hallo am Sonntag. Ein französicher Sammler trug seinerzeit auch die neu erstellten Absenderfreistempel zusammen, nutzte dafür vorbereitete Drucksachen-Umschläge. Dieser nette AFS aus dem Bereich Automobile (und ihre Bereifung) wurde im Juli 1959 von Saarbrücken 2 aus im Porto von 10 Francs von der Firma Otto Kranich an den Sammler versandt. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 10.09.2026 09:43:39 Gelesen: 641 # 85
Hallo. Fernbrief, versandt im März 1954 im Porto von 030 Francs von der Firma Weigand & Sohn, einem Hersteller von Eisen, Holz- und Glasbaustoffen in St. Ingbert. Interessant, das man den Absenderort mal mit, mal ohne den Punkt hinter "St" schreibt. mit Sammlergruß Werner
becker04 Am: 10.09.2026 11:06:37 Gelesen: 628 # 86
Hallo zusammen, von mir heute etwas mit Briefmarken. Ein Brief aus Saarbrücken vom 20.6.1950 nach Birkenfeld an der Nahe. Für das "Porto" wurden 3 Marken zu insgesamt 25 Francs geklebt. Der Brief wurde durch die franz. Zensur geöffnet. MfG Klaus
HWS-NRW Am: 11.09.2026 09:15:05 Gelesen: 496 # 87
Hallo. Heute erst einmal ein letzter Beleg aus dem Saarland.Fern-Einschreibbrief, verschickt im März 1953 von Saarbrücken aus, das Porto wieder freigemacht per Absenderfreistempel, im Werbeklischee ein Motiv zur Industrie mit Förderturm, Schornsteinen und (?) Sandhügeln, die mehr den Pyramiden ähneln. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 27.09.2026 09:20:12 Gelesen: 10 # 88
Hallo.



Der Landrat des Kreises OTTWEILER (SAAR) versandte im April 1948 diesen einfachen Fernbrief und nutzte zur Freimachung des Porto einen Absenderfreistempel mit dem Wertrahmen POST-SAAR.

mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 27.09.2026 09:28:12 Gelesen: 8 # 89
Hallo.



Karte mit dem 000-Musterabschlag eines neuen Absenderfreistempel des Typs Francotyp des "bekannten Webwaren und Schuhhauses" Anton Stier vom Januar 1953, ausgefüllt mit allen wichtigen Daten, interessant die Tatsache, dass der Ort ST WENDEL (SAAR) mal ohne und mal mit den Punkt hinter "St" geschrieben wurde.

mit Sammlergruß Werner