
Sendung (Ansichtskarte) vom 15.03.1938 aus Neukirchen bei Lambach nach München
Bei der Durchsicht einer Österreich-Belegekiste fiel der Empfänger - Reichsleitung der NSDAP in München - auf. Der Absender, ein Gefreiter und scheinbar Mitarbeiter in der Personalabteilung des Empfängers, beschreibt die Reaktion der örtlichen Bevölkerung auf die Ankunft der deutschen Truppen in Österreich. Am 13.03.1938 wurde der "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich vollzogen [1].
Der Begriff "Anschluss" für die Eingliederung Österreichs war der nachfolgenden Ansichtskarte nach bereits am 13.03.1938 sprachlich in Gebrauch, hier noch ohne Gänsefüßchen:

Sendung (Ansichtskarte) vom 16.03.1938 aus Wien nach Hannover
Auch in diesem Fall berichtet der Schreiber sehr überschwenglich von Jubel der örtlichen Bevölkerung über den Einmarsch der deutschen Truppen, hier in Wien. Aus heutiger Sicht handelt es sich um einen der schwärzesten Tage der jüngeren österreichischen Geschichte.
Beide Belege waren am Stand von Harlos auf der diesjährigen Briefmarkenmesse in Ulm in den Belegekisten zu 2,00 Euro/Stück zu finden (unabhängig von der früheren Preisauszeichnung).
Gruß
Stefan
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Anschluss_%C3%96sterreichs
eine Spätverwendung echten Bedarfs kann ich heute zeigen: U3 mit ihrem Geburtsjahr 1874 mit Zusatzfrankatur einer 12 Reichspfennig-Marke aus Anlaß des Reichsparteitages in Nürnberg vom 08.09.1934 an Fräulein Anna Moll im württembergischen Munderkingen.
Siegelseitig lese ich, cum grano salis, "Bitte vorsichtig öffnen wegen der Marken". Ich sehe zwar nur eine Marke, aber einen alten, bayerischen Ganzsacheneindruck zu 3 Kreuzern kann man schon mal für eine Marke halten.
Es zeigt uns, und jetzt findet die posthistorische Komponente Eingang in die Beschreibung, dass viele ungebrauchte Ganzsachenkuverts in Bayern noch kursierten und ein Sammlermarkt für sie in postfrischer Form wohl nicht existierte. Aber als Kuvert und ohne Ansehung der einstigen Werthaltigkeit, war es noch allemal gut genug benutzt zu werden. Ich mag diese Stücke und habe mit diesem das 3. oder 4. für kleines Geld (großes wäre auch keines mehr da) erwerben können - mögen noch viele Weitere folgen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Altdeutschland Bayern: Schöne Belege"]
Schönen Gruß
Sepp
Absender ist die Ortsgruppe der NSDAP, verwendet wurden Parteidienstmarken.
Alles Gute Regis
Schönen Gruß Dieter.


Beste Grüße
Ecki
Die NSDAP-Ortsgruppe Eupen schreibt dem Gauschatzmeister der NSDAP nach Köln.
Alles Gute Regis
Absender Kreisleitung der NSDAP Malmedy, Empfänger NSDAP-Gauleitung Köln.
Alles Gute Regis
Drucksachen-Formular, aber ohne Formnummer von März 1936, es ging es um den Antrag des „Zentralverlages der NSDAP“ mit Sitz in BERLIN, „laufend bis auf Widerruf regelmäßig am 1. Jeden Monats gekündigte und neu hinzugekommenen Bezieher“ der Zeitschrift „Der Angriff“ mitzuteilen.
mit Sammlergruß
Werner
Viele Grüße
Jürgen
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Gruß
Manne
Fernbrief, versandt von der Gauverwaltung Mecklenburg der Deutschen Arbeitsfront im Oktober 1942 von SCHWERIN aus, das Porto freigemacht auf einer Francotyp-Maschine mit dem Wertrahmen E-8 in Antiqua-Schrift.
mit Sammlergruß
Werner
Eilnachricht an den Gefreiten Roland S. mit dem Stempel des NSDAP, Gau Wien - Kreis Ottakring, Ortsgruppe Grundstein.
Alles Gute!
Stefan