Thema:
Michel reduziert drastisch die Leistungen für Empfänger der Michel Rundschau
Am: 03.03.2023 09:02:22
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# 1
(APHV-Magazin) - Unter der Schlagzeile "Neues Konzept - alter Abonnement-Preis" versucht der Schwaneberger Verlag seinen Abonnenten der Michel Rundschau drastische Leistungsänderungen etwas verständlicher zu machen.
Denn dieser ist wie andere Verlage ebenfalls von der "Teuerungwelle nicht gekannten Ausmaßes" betroffen, die gerade durch die zahlreichen Preissteigerungn in der Druckindustrie entstanden sind.
Das neue Konzept sieht nun vor, dass wie früher nur noch 12 statt der in Jahr 2022 noch 15 Ausgaben der Michel Rundschau erscheinen, und dies nur noch mit reduziertem Umfang. Die Neuheiten Berichterstattung soll ausgeweitet werden, so dass der redaktionelle Anteil insgesamt ebenfalls schrumpft und Ressourcen einspart.
Solche Reduzierungen bewertet der Verlag sogar mit Blick auf die Umwelt als positiv.
Am: 16.01.2026 18:01:03
Gelesen: 543
# 2
Hallo,
scheint mir am ehesten hier hineinzupassen - ansonsten müsste man das in einen neuen Thread packen.
Als einer der Dinosaurier, die noch die Michel-Rundschau abonniert haben, bin ich eben nach Erhalt der Rechnung für das laufende Jahr über den Kostenfaktor oder eben Gesamtpreis gestolpert.
Das die MiRu trotz zusätzlich enthaltener oder beigelegter bezahlter Werbung für ihre dürftigen +/- 66 Seiten auf dünnem Papier inzwischen stolze 9,70 € pro Heft kostet - nun gut, da kann man nun streiten und diskutieren, ob das angemessen ist, was an Gehältern und sonstigen Kosten für den recherche- und redaktionellen Part nötig ist, etc. etc. Ich zahle es, weil ich bereit dazu bin und mir die MiRu es inhaltlich bislang wert ist.
Dem Abonnenten werden allerdings darüber hinaus auch noch die Versandkosten in Rechnung gestellt, 28,80 € im Jahr für 12 Hefte / Sendungen, auf eine Sendung heruntergerechnet also 2,40 €.
Ein Postvertriebsstück oder Pressesendung für ein Sendungsobjekt wie die MiRu kostet laut DP-Preisangaben deutlich unter 1,00 €. Ja selbst als normaler Brief würde der Versand lediglich 1,80 € kosten. Und selbst wenn man 20 oder gar 30 Cent für den Versandumschlag, Kosten der Versandkonfektionierung und Arbeitsaufwand zum Versand aufschlagen würde - man wäre von 2,40 € immer noch weit entfernt.
Anders gesagt: Über den Preis der MiRu selbst kann man sicherlich argumentieren und Begründungen finden. Wie aber die doch deutlich überhöhten Versandkosten zu begründen sind, das wäre mal interessant zu erfahren. Und lassen mich darüber nachdenken, wie lange es mir das dann tatsächlich noch wert ist.
Best
V.