Stempel Charlottenburg ar.
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Die Luftbrücke Berlin 1948-1949"]
Thema:
Berlin Dauerserie Rotaufdruck Belege
Am: 09.12.2022 10:36:39
Gelesen: 2024
# 1
Geschäftsbrief aus Berlin Charlottenburg ar, frankiert mit 3x8 Pfg. Rotaufdruck und Ma.Werbestempel "kauft vom blockierten Berlin" vom 26.4.1949 nach Seltmans/Allgäu.
Stempel Charlottenburg ar.
hajo22
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Stempel Charlottenburg ar.
hajo22
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Am: 23.07.2023 17:13:23
Gelesen: 1759
# 2
Hallo,
hier kann ich auch einen Brief mit der selben Frankatur zeigen, 3 x 8 Pf Rotaufdruck.
Wer erkennt die Besonderheit, die bei dem Angebot keiner erkannte?
Sonntagsgrüße,
Klemens
Sonntagsgrüße,
Klemens
Am: 23.07.2023 17:51:40
Gelesen: 1752
# 3
@ Frankenjogger [#2]
Abgesehen von den Rotaufdruckmarken, die am 20.1.49 erschienen (10,15,20 und 60 Pfg. Rotaufdruck) war der 21.3.1949 der Ersttag aller sonstigen Rotaufdruckkmarken.
Schönes Stück, gratuliere.
hajo22
Am: 23.07.2023 18:20:09
Gelesen: 1745
# 4
@ hajo22 [#3]
Ich dachte es mir schon, dass dir das nicht entgeht. ;-)
<Schönes Stück, gratuliere.> - ja, Danke!
Schönen Sonntag,
Klemens
Am: 19.10.2024 15:55:43
Gelesen: 1210
# 5
Hallo,
ich zeige einen schönen Neuzugang. Ein Firmen-Luftpostbrief vom 12.11.1949 von Zehlendorf in die USA.
Die Firmen-Luftpost gab es zwischen dem 01.08.1949 und dem 31.01.1950.
Firmen-Lufpostbriefe durften nur von dafür zugelassenen Firmen aufgegeben werden und die Sendungen wurden mit dem Stempel "Firmen-Luftpost" gekennzeichnet. Dies musste bei der Postanstalt erfolgen, in deren Zustellbezirk die Firma ihren Sitz hatte.
Das Porto von 80 Pfg für einen Brief bis 10 g (30 Pfg. für den Auslands-Brief und 50 Pfg. Luftpost-Zuschlag) wurde mit 2 x 30 Pfg. Rotaufdruck Mi.28 und 1 x 20 Pfg. Grünaufdruck Mi. 66 beglichen.
Gruß
Hubert
Das Porto von 80 Pfg für einen Brief bis 10 g (30 Pfg. für den Auslands-Brief und 50 Pfg. Luftpost-Zuschlag) wurde mit 2 x 30 Pfg. Rotaufdruck Mi.28 und 1 x 20 Pfg. Grünaufdruck Mi. 66 beglichen.
Gruß
Hubert
Am: 23.10.2024 07:38:58
Gelesen: 1161
# 6
Hallo Hubert,
jetzt kenne ich zumindest denjenigen, der ein Gebot über meinem lag. :-)
Ich hätte wohl doch etwas höher gehen sollen. ;-)
Herzlichen Glückwunsch zu dem Beleg.
Am: 23.10.2024 08:52:19
Gelesen: 1145
# 7
Hallo Klemens,
danke, da habe ich noch mal Glück gehabt.
Es war aber auch seltsam, dass dieser Brief sozusagen in der "Krabbelkiste" als Gebotslos angeboten wurde.
Gruß
Hubert
Am: 08.06.2025 13:45:19
Gelesen: 1234
# 8
R-Bf. per Luftpost aus Berlin Halensee 1 vom 24.1.1950 nach Kleve, frankiert mit 2x20 Pfg. Bauten 1 und senkrechter Dreierstreifen der Rotaufdruckmarke à 30 Pfg. gesamt 1,30 DM Porto.

Viele Grüße,
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]

Viele Grüße,
hajo22
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berlin Dauerserie Berliner Bauten von 1949: Echt gelaufene Belege"]
Am: 16.09.2026 06:19:00
Gelesen: 299
# 9
Hallo,
in und habe ich schon Belege mit Marken gezeigt, die nach der endgültigen Währungsreform in West-Berlin (ab 21.3.1949) in der Ostzone mit Nachgebühren beaufschlagt wurden.
Ab 21.3.1949 kamen die restlichen Werte der Rotaufdruck-Serie und der 1 Pf-Wert der Bauten I-Serie an die Postschalter. Belege mit diesen Marken, die nach Ost-Berlin oder in die SBZ gerichtet waren, wurden mit Erhebung von Nachgebühren zugestellt.
Ich zeige heute zwei Belege mit Rotaufdruck-Marken.
Zuerst ein Ortsbrief nach Dahlem, der vom Absender mit 10 Pf Rotaufdruck richtig frankiert war (Absender und Empfänger waren ja innerhalb West-Berlins). Das Chemische Untersuchungsamt war aber nicht mehr an dieser Adresse, sondern war in die SBZ verlagert worden (wer kann den Ort lesen?).
Entsprechend wurde der Brief, aufgrund des Postkrieges mit 20 Pf Nachgebühr beaufschlagt. Die Höhe der Nachgebühr kann ich, trotz vieler Versuche, nicht nachvollziehen. Eigentlich hätten 24 Pf Nachgebühr eingefordert werden müssen.
Der zweite Beleg ist Fernbrief vom 26.8.1949 nach Mühlhausen in Thüringen. Hier wurde die Nachgebühr von 24 Pf (richtig) erhoben.
Viele Grüße,
Klemens
Der zweite Beleg ist Fernbrief vom 26.8.1949 nach Mühlhausen in Thüringen. Hier wurde die Nachgebühr von 24 Pf (richtig) erhoben.
Viele Grüße,
Klemens
Am: 16.09.2026 06:19:00
Gelesen: 299
# 10
Hallo,
in und habe ich schon Belege mit Marken gezeigt, die nach der endgültigen Währungsreform in West-Berlin (ab 21.3.1949) in der Ostzone mit Nachgebühren beaufschlagt wurden.
Ab 21.3.1949 kamen die restlichen Werte der Rotaufdruck-Serie und der 1 Pf-Wert der Bauten I-Serie an die Postschalter. Belege mit diesen Marken, die nach Ost-Berlin oder in die SBZ gerichtet waren, wurden mit Erhebung von Nachgebühren zugestellt.
Ich zeige heute zwei Belege mit Rotaufdruck-Marken.
Zuerst ein Ortsbrief nach Dahlem, der vom Absender mit 10 Pf Rotaufdruck richtig frankiert war (Absender und Empfänger waren ja innerhalb West-Berlins). Das Chemische Untersuchungsamt war aber nicht mehr an dieser Adresse, sondern war in die SBZ verlagert worden (wer kann den Ort lesen?).
Entsprechend wurde der Brief, aufgrund des Postkrieges mit 20 Pf Nachgebühr beaufschlagt. Die Höhe der Nachgebühr kann ich, trotz vieler Versuche, nicht nachvollziehen. Eigentlich hätten 24 Pf Nachgebühr eingefordert werden müssen.
Der zweite Beleg ist Fernbrief vom 26.8.1949 nach Mühlhausen in Thüringen. Hier wurde die Nachgebühr von 24 Pf (richtig) erhoben.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
Der zweite Beleg ist Fernbrief vom 26.8.1949 nach Mühlhausen in Thüringen. Hier wurde die Nachgebühr von 24 Pf (richtig) erhoben.
Viele Grüße,
Klemens
[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Berliner Postkrieg 1948-1949"]
Am: 22.09.2026 01:25:03
Gelesen: 150
# 11
@ Frankenjogger [#10]
Hallo Klaus,
zu Deiner Frage zum oberen der beiden Belege: Die Verlegung erfolgte Nach Berlin-Teltow in die Potsdamer Straße 117/119. Damit blieb es m.E. ein Ortsbrief in Berlin.
Dann wäre die Nachgebührenerhebung das Zweifache des fehlenden/nicht anerkannten Portos. Oder galt ein Brief von West- nach Ost-Berlin nicht mehr als Ortsbrief ? Dann würden die 20 Pf. ja passen. Allerdings nur, wenn man das Porto in den Westzonen zu Grunde legt.
Das passt allerdings nicht zu Deinem zweiten Brief, bei dem ja 24 Pf. Nachgebühren erhoben wurden (Porto für Fernbrief in der SBZ). Also keine Verdoppelung. Aber Berechnung nach SBZ-Porto.
Rätsel über Rätsel.
Herzliche Grüße
Burkhard