Briefmarken Atteste

Thema:

Unzustellbar und zurück

Martinus Am: 04.02.2022 00:36:59 Gelesen: 2929 # 1
Wohl Sammlerwerk, ich finde das hat dennoch seinen Seltenheitswert - auch wenn es nur ein Stempel ist! Jedenfalls sollte ich auch mal so "Briefausgänge" versuchen! Für Euch. Gruß Martinus
Briefuhu Am: 13.01.2024 19:15:05 Gelesen: 2410 # 2
Brief vom 30.07.1937 von Berlin nach Los Angeles dort Ankunft am 16.08.1937, wegen Unzustellbarkeit am 23.09.1937 zurück gesandt. Schönen Gruß Sepp
Briefuhu Am: 08.10.2024 08:53:25 Gelesen: 2219 # 3
Ansichtskarte vom 21.09.1909 vom Kreidefelsen (Shakespeares Cliff) Dover, abgestempelt in Norwood/London, nach Vevey/Schweiz dort nicht abgeholt und zurück an den angegebenen Absender in London. Schweizer Aufkleber Nicht abgeholt, non reclame und britischer Stempel "Undelivered. Stempel von Vevey vom 22. und 23.09.1909. Schönen Gruß Sepp
Jürgen Witkowski Am: 23.09.2025 18:38:32 Gelesen: 1839 # 4
Sehr optimistisch war die Adressangabe lediglich mit Namen, Geburtsdatum und dem Zusatz "oder Erben" nach Steele mit Aufgabestempel Essen 1 v vom 5.2.40 auf diesem Brief mit Postzustellungsurkunde. Der rückseitige Stempel "Ohne nähere Bezeichnung in Essen-Steele nicht zu ermitteln." wurde mit Namenskürzel und Datum 8.2 abgezeichnet. Daraus resultiert der vorderseitige handschriftliche Vermerk "8/2 zurück". Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
Jürgen Witkowski Am: 28.09.2025 20:59:09 Gelesen: 1762 # 5
Eine aus Leipzig nach Breslau am 22.10.41 verschickte Postkarte konnte wegen fehlender Straßenangabe in Breslau nicht zugestellt werde. Sie erhielt die Stempel " Ausruf erfolglos! / Ohne Wohnungsangabe oder / sonstige nähere Bezeichnung / in Breslau ? nicht zu ermitteln" sowie " 23.10 zurück". Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
spain01 Am: 19.12.2025 14:57:40 Gelesen: 1553 # 6
Brief nach Polen - Rücksendung Hallo Allerseits, den nachfolgend gezeigten Brief (Einschreiben) hatte ich im Oktober nach Polen gesendet. Beim Empfänger kam er nicht an und nun erhielt ich ihn wieder zurück - immerhin! Die Sendungsnachverfolgung zeigte mir an, dass er nach Polen weitergeleitet worden sein soll, die Sendungsnachverfolgung in Polen brachte mir kein nachvollziehbares Ergebnis, er scheint aber dort angekommen zu sein. Dies wird auf der polnischen Seite angezeigt: "Package status Event name Date and time Post office Posting/collection 2025-10-15 20:39:00 International Postal System () Item departure 2025-10-23 22:44:00 -" Der Empfänger ist der Ansicht, dass dieser Brief nie in Polen angekommen sei, die angegebene Adresse aber richtig sei. Stammt der rosa Aufkleber aus Polen? Der Brief hätte ja nach "Grenzüberschreitung" in Polen registriert sein müssen. Und müsste nicht ein Poststempel (aus Polen?) auf dem Brief vorhanden sein? Am 11.12. bekam ich von der Post noch folgende Nachricht: Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Sendung mit der Sendungsnummer RT066806066DE den Empfänger ... nicht erreicht hat. Unsere Bemühungen die Sendung aufzufinden, waren bedauerlicherweise erfolglos. Wie kann dann der Brief dennoch zurückkommen ? Bin gespannt auf hilfreiche Informationen dazu - vielen Dank! Gruß Michael
Nachtreter Am: 20.12.2025 08:40:37 Gelesen: 1487 # 7
@ spain01 [#6] Brief war in Polen (orangener Aukleber), konnte dort jedoch nicht bearbeitet werden, weil er als Einschreiben national {„Einschreiben“ auf dem Label) gebucht wurde. Er hätte korrekt als Einschreiben international gebucht werden müssen (auf dem Label erscheint dann „Einschreiben - Recommande“. So lässt sich auch der Vermerk „No Standard Number“ auf dem orangenen Retour-Kleber erklären. Die Sendungsnummer war in Polen nicht verarbeitbar. Viele Grüße Nachtreter
spain01 Am: 20.12.2025 11:28:42 Gelesen: 1455 # 8
@ Nachtreter [#7] Danke für die aufschlussreiche Info. Wäre nie darauf gekommen, dass der Brief in der Postfiliale falsch frankiert und deswegen in Polen nicht weitergeleitet wurde. Gruß Michael
Stefan Am: 20.12.2025 12:15:11 Gelesen: 1440 # 9
@ spain01 [#6] Die Portostufe zu 5,55 Euro passt zu einem Maxibrief national bis 1000 g (2,90 Euro) zuzüglich 2,65 Euro für ein Übergabeeinschreiben [1]. Vom Format der Sendung her betrachtet, handelt es sich zumindest um einen Großbrief. Für eine derartige Sendung ins Ausland müsste das Porto bei 6,50 Euro (Maxibrief) zuzüglich 2,65 Euro für ein Übergabeeinschreiben liegen [2]. Da hat der in der Post(partner)filiale annehmende Mitarbeiter nicht aufgepasst, wo die Sendung hingehen soll und den Brief als nationales Eisnchreiben frankiert. Länderkürzel wie "PL" (für Polen) sollten nicht mehr vor die Postleitzahl (wegen Maschinenlesbarkeit) sondern die Landesbezeichnung ausgeschrieben unterhalb der Postleitzahl aufgeführt werden. ;-) Gruß Stefan [1] https://www.deutschepost.de/de.html [2] https://www.deutschepost.de/de/b/briefe-ins-ausland.html
DL8AAM Am: 20.12.2025 15:28:44 Gelesen: 1415 # 10
@ Stefan [#9] Ich meine auch hier irgendwo gelesen zu haben, dass (inner-) deutsche Sendungsnummern, die nach der UPU-Standard-Sendungsnummernform (hier RT....DE) zusätzlich eine weitere numerische, DPAG-interne Angabe aufweisen (hier 110), international nicht mehr verarbeitbar sind. Weshalb diese grundsätzlich auch nicht für internationale Sendungen verwendet werden dürfen. Dazu passt das scheinbar falsche (Inlands-) Entgelt, dass der Postmitarbeiter gewählt hatte. Und dazu passt auch die Aussage der polnischen Post auf dem Rücksendelabel, dass die Sendungsnummer nicht dem internationalen Standard entspricht, d.h. deshalb nicht weiter behandelbar ist, heißt die falsch gekennzeichnete Sendung geht aus diesem Grund zurück - da eben der international vorgeschriebene "Behandlungsprozess" für nachweispflichtige Sendungen nicht greifen kann. Beste Grüße Thomas
Nachtreter Am: 20.12.2025 21:59:17 Gelesen: 1365 # 11
@ Stefan [#9] Der Einschreibzuschlag ins Ausland beträgt 3,50 Euro! Bei dem Brief kann man sagen: wenn falsch, dann alles! Das qualifizierte Postpersonal - da werden Sie geholfen. Viele Grüße Nachtreter
JanClauss Am: 21.12.2025 11:10:52 Gelesen: 1311 # 12
Da ich bücherverkaufsmäßig viele DHL-Pakete versende, kann ich zum Stichwort "Unzustellbar und zurück" nur sagen, dass ich in letzter Zeit zwei Male erlebte, dass meine lieben DHL-Empfänger in je einem Fall 1. eindeutig Zuhause waren und ihnen das Paket gar nicht zugestellt wurde, sondern innert 1 Woche auf der Post abgeholt werden sollte oder (im 2. Fall) 2. der Empfänger zwar nicht Zuhause war, aber auch kein Benachrichtigungszettel hinterlegt wurde, so dass der Empfänger gar nicht wissen konnte, dass ein Paket bei der Post abzuholen wäre. In beiden Fällen landeten die Sendungen also wieder bei mir als Absender. Mehr und mehr DHL-Paketempfänger weichen wohl deshalb auf die Packstationslösung aus: Dort bekommen sie dann wenigstens das, was man mit viel Geld (jetzt nun schon 7,50 € pro Paket bis 5 kg) abgesendet hatte. Leider sind nach meiner Erfahrung DPD, HERMES, GLS und UPS auch nicht viel besser (UPS vielleicht ein bisschen).
Lars Boettger Am: 21.12.2025 13:45:34 Gelesen: 1268 # 13
@ spain01 [#6] Hallo Michael, hier wurde das Porto des Einschreibebriefs noch einmal korrigiert (sieht man gut an dem Label "Einschreiben", welches dann mit einem Label "Recommandé* überklebt wurde). Die Adresse wurde auch nach den DIN-Normen richtig geschrieben (kein "L" vor der Postleitzahl, darunter die Landesbezeichnung). Beste Grüsse! Lars
Briefuhu Am: 22.07.2026 08:40:24 Gelesen: 461 # 14
Brief vom 06.07.2026 von 7812 St. Georgen nach 845(13) Töging am Inn. Stempel vom 07.07.2026 (schlecht lesbar)Empfänger unter der Anschrift nicht zu ermitteln. Gelber Aufkleber Rücksenden. Grund der Beanstandung war die fehlerhafte Postleitzahl 845 statt 84513. Schönen Gruß Sepp
DL8AAM Am: 25.07.2026 21:31:44 Gelesen: 355 # 15
Auf den ersten Blick einfach eine simple unzustellbare Sendung, aber ... "Entgelt zahlt Empfänger"-Postkarte, mit weißem "ZURÜCK / RETOUR" Label vom Briefzentrum München der Deutschen Post DP MÜ ... ... wenn man dieses Label abzieht befindet sich dort ein normales Standard-"Zurück-Label" für Zusteller (Materialnummer 912-510-100), angekreuzt 'Empfänger/Firma unter der angegebenen Adresse nicht zu ermitteln." und "21/7", d.h. 21.07.2026. Das interessante ist, ich habe diese Anforderungskarte erst letzte Woche vom Versandservice des Deutschen Bundestages erhalten. Mit dieser Karte konnte man ein kostenloses Probeabo für "Das Parlament", eine Magazin - herausgegeben vom eben diesem Deutschen Bundestag - abschließen. Adressiert ist die Karte an den Leserservice über das Postfach 1363 in 82034 Deisenhofen. Wenn man nun die Webseite des Magazin besucht, findet sich dort genau diese Adresse bzw. "Leserservice, Fazit Communication GmbH, c/o Cover Service GmbH & Co. KG, Postfach 1363, 82034 Deisenhofen". Also was ist hier schief gelaufen? Die Anforderungskarte ist mit WERBEANTWORT beschriftet, d.h. die Bezahlung des Entgelts wird der Deutschen Post vom Empfänger garantiert (wofür dieser nach meinem Kenntnisstand ein Abkommen mit der Post schließen muss). Wenn diese dann aber - warum auch immer - zurückgeht, wer zahlt dann für die Beförderung? Beste Grüße Thomas