Die Schloss-Ruine dann noch aus künstlerischer Sicht auf einer Postkarte nach Frankreich von 1913.
So, erst erst mal genug für heute. Ich würde mich über viele weitere Belege, Stempel und Ansichten vom Kaiserstuhl freuen.
Gruß
Hubert
Motiv Kaiserstuhl (Deutschland), Belege, Stempel, Ansichtskarten
Die Schloss-Ruine dann noch aus künstlerischer Sicht auf einer Postkarte nach Frankreich von 1913.
So, erst erst mal genug für heute. Ich würde mich über viele weitere Belege, Stempel und Ansichten vom Kaiserstuhl freuen.
Gruß
Hubert
Wie der Stempeltext zeigt (BURKHEIM / a / über / FREIBURG (BREISGAU)), war Burkheim Mitte der 1930er Jahre Landpoststelle.
Die zweite Karte zeigt einen Blick auf Mittelstädle mit dem Stadttor, das auch das Stadtwappen ziert. Obwohl die Karte von 1928 sieht es im Mittelstädle praktisch unverändert aus. Auf der Rückseite findet sich dann noch ein Stempel des Gasthause z. Kreuz.
Gruß
Hubert
Zum Schluss für heute dann noch eine Ansichtskarte von 1905 nach Strassburg mit dem Königschaffhauser Tor ("Torli"). Das Tor wird 1319 erstmalig erwähnt. Die heutige Form entstand beim Ausbau 1581. Die Entwertung erfolgte mit einem Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten des damaligen PAIII.
Gruß
Hubert
Ich habe noch einen zweiten Beleg der Fa. Loesch, diesmal eine Karte von 04.07.1922 nach Weilheim, auf der mitgeteilt wurde, dass man den gewünschten Artikel nicht herstellt und eine andere Firma empfiehlt. Die Entwertung erfolgte mit einem Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten, dem Nachfolger des o.g. Stempels, der auch schon 1905 auf der Karte in [#3] vorhanden ist.
Gruß
Hubert
Gruß
Hubert
Dann ein Nachnahmebrief vom 10. August 1862 nach Bötzingen mit dem zweizeiligen Achteckstempel.
Dies für heute erstmal von Breisach
Gruß
Hubert

Die zweite Karte vom 24.09.1899 nach Colmar zeigt ebenfalls einen Kreisstegstempel mit Gitterboden oben und unten mit UB * * *, diesmal aber schon mit Breisach.
Der auf der Vorderseite gezeigte Lindenhof befindet sich aber in Ihringen.

Zuletzt noch eine schöne Karte vom 08.03.1908 nach Stühlingen mit einem Zeppelinüberflug. Der Kartenschreiber war begeistert: "Zepelin is da gwest !!"

Gruß
Hubert
Der zweite Brief ging am 23.07.?? vom Bürgermeister von Achkarren nach Freiburg. Der Brief wurde ebenfall zunächst nach Oberrothweil, dort aber mit Postablagestempel über Altbreisach versehen und diesmal auch über Altbreisach nach Freiburg versendet, wo er noch am gleichen Tag ankam.
Schön ist das Gemeindesiegel von Achkarren.
Gruß
Hubert

Dieser Ortsstempel wurde noch weit bis in die Reichspostzeit genutzt:
Als Zweites eine Postkarte vom 25.01.1898, die ursprünglich nach Ihringen adressiert war, aber dann nach Emmendingen nachgesandt wurde. Auf der Vorderseite einige Ortsansichten mit dem Bahnhof und dem Gasthaus Rebstock, das heute noch existiert.

Gruß
Hubert
Mit der Neuorganisation des Landpostwesens 1928 wurde Oberbergen eine Poststelle II. Auf der Karte vom 16.10.1942 ist der Poststellenstempel Oberbergen / über Freiburg (Breisgau) zu sehen.
Auf der Vorderseite ist eine Ortsansicht und das Gasthaus zum Rebstock abgebildet. Den Rebstock gibt es heute noch und gehört m.W. dem ehemaligen DFB-Präsidenten Fritz Keller.

Gruß
Hubert

Ab 1864 bekam Eichstetten eine Postablage.
Dazu ein Ganzsachenumschlag (Mi. U12) nach Randegg vom 06.06.1867 mit dem Postablagestempel Emmendingen / Eichstetten. Auf der Rückseite zeigen die Durchgangsstempel den Transportweg.
Der Brief ging möglicherweise direkt zur Postexpedition nach Freiburg, von dort nach Basel und mit der Post Basel-Constanz über Jestetten und Gottmadingen nach Randegg.

Gruß
Hubert
wurde auch noch zur Reichspostzeit verwendet
Dann zeige ich noch einen Einschreibbrief vom 06.01.1879 nach Buchheim bei Hugstetten, jetzt mit dem Einkreisstempel der Reichspost.
Gruß
Hubert
Ab 1864 bekam Bahlingen dann eine Postablage. Auf dem nachstehenden Brief nach Offenburg vom 08.10.1866 ist der Postablagestempel sowie der zweizeilige Achteckstempel der Postexpedition Riegel zu sehen.
Schließlich noch eine Postkarte von Mühlhausen im Elsass vom 18.04.1898 nach Balingen in Württemberg mit dem dem Ankunftsstempel von Bahlingen (Kreisobersegmentstempel. Rückseitig mit dem Ankunftsstempel von Balingen. Ich vermute, dass der Brief zunächst irrtümlich nach Bahlingen am Kaiserstuhl lief und dann weitergeleitet wurde.

Gruß
Hubert
Weiterhin gab es noch den Billet-Stempel, der auf dem nachstehenden Brief von 06.04.1866 nach Freiburg zu sehen ist. Darauf befindet sich ein Abschlag des Postablagestempels.
Gruß
Hubert
Ab 1933 musste der Text dann Leiselheim / über Emmendingen heissen und in Frakturschrift sein. Dazu ein Stempelabschlag vom 23.08.1934.
Obwohl Leiselheim 1936 den Landkreis wechselte, blieb wohl Emmendingen das Leitpostamt, wie der nachstehende Brief vom 25.03.1941 zeigt.
Mit der Einführung der Postleitgebietszahlen gehörte Leiselheim zum Gebiet 17a. Der nachstehende Brief vom 18.2.1946 hat schon den neuen Stempel in der Halbspatelbogen-Form mit der PLGZ. Weiterhin ist auffällig, dass sich nun das Leitpostamt in Freiburg befindet.
1947 wurde bekam Leiselheim dann im Zuge der Neuorganisation der PLGZ in Baden die Nummer 17b und wurde vermutlich auch zu diesem Zeitpunkt wieder Emmendingen zugeordnet. Ich habe leider erst eine Karte vom 17.01.1953, die den neuen Stempel zeigt. Der Brief vom 25.05.1960 macht wahrscheinlich, dass dieser Stempel bis zur Einführung der 4-stelligen PLZ verwendet wurde.

Wie bei vielen PStII gab es bis zur Einführung der endgültigen Stempelform einen einen Übergangsstempel mit der neuen PLZ, hier belegt auf Brief vom 05.11.1962
Soviel zu der Stempelgeschichte von Leiselheim. Ich suche aber noch Belege, um die Übergange zeitlich näher eingrenzen zu können.
Gruß
Hubert


Gruß
Hubert