Briefmarken Atteste

Thema:

Deutsche Dienstpost Ukraine

Peter Foltz Am: 27.01.2012 11:25:28 Gelesen: 34483 # 1
Dienstpost-Brief Deutsche Besetzung / Ukraine Bitte mal anschauen. Echt? Gruß Peter
Postgeschichte Am: 27.01.2012 12:52:47 Gelesen: 34465 # 2
@ DocP [#1] Hallo Peter, die Verwendung von Sondermarken bei Post durch die Deutsche Dienstpost Ukraine ist zwar ungewöhnlich, wüsste jetzt aber auch nicht, warum es nicht möglich gewesen sein sollte. Die Frankatur von 24 Pf war für einen Brief im Fernverkehr mit einem Gewicht über 20 bis 100 g erforderlich. Das Postamt Nikolajew ist am 15.11.1941 eingerichtet worden und hat somit im Verwendungszeitraum bestanden. Der Brief enthält alle vorgeschriebenen Kriterien für die Benutzung der Deutschen Dienstpost Ukraine. Ich stufe ihn daher als echt ein. Mit postgeschichtlichem Gruß Manfred
Peter Foltz Am: 27.01.2012 13:03:38 Gelesen: 34463 # 3
Danke Manfred für die schnelle Antwort. Das wars, was ich wissen wollte. Natürlich ist der Beleg für Sammler "gemacht", aber er gefällt mir sehr gut. Für 6,50 bei eBay ersteigert. Gruß Peter
Stefan Am: 26.10.2025 22:11:48 Gelesen: 406 # 4
Alles hat ein Ende, so auch die deutsche Besetzung der Ukraine während des zweiten Weltkrieges. Auf dem Rückzug der deutschen Besatzmacht (bzw. Flucht vor der heranrückenden sowjetischen Armee) wurde 1944 auch die Verwaltung in das Deutsche Reich zurückverlegt. Der nachfolgende Beleg dokumentiert das Ausweichquartier des Telegraphenzeugamtes der Ukraine in Sosonwitz (Oberschlesien), bis 1939 Teil der Republik Polen: Sendung als Postsache "Einsatz Ostraum" per Einschreiben vom 26.06.1944 aus Sosnowitz "durch Deutsche Dienstpost Ukraine" nach Berlin, rückseitig der Ankunftsstempel aus Berlin vom 27.06.1944 Gruß Stefan [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Besetzung 2. Weltkrieg Ukraine"]