Briefmarken Atteste

Thema:

DDR unterschiedliche Farben

Jean-Marc Am: 28.07.2021 13:48:50 Gelesen: 2406 # 1
Hallo, wie kann ich sicher sein, dass es sich hier um keine Fälschung handelt? Vielen Dank und bleibt gesund. Jean-Marc.
Lars Boettger Am: 28.07.2021 15:17:20 Gelesen: 2386 # 2
@ Jean-Marc [#3] Hallo Jean-Marc, ein Bild wäre sehr hilfreich. Beste Grüße! Lars
Jean-Marc Am: 03.08.2021 13:10:22 Gelesen: 2303 # 3
@ Lars Sorry, ich hatte Probleme mit meiner Software. Hier sind die 2 Briefmarken. Es gibt einen Farben-Unterschied und ich wollte gerne wissen, woran ich eine Fälschung erkennen kann ? Weiß man wer die gefälscht hat und warum? LG und vielen Dank
Lars Boettger Am: 03.08.2021 13:24:13 Gelesen: 2299 # 4
@ Jean-Marc [#3] Hallo Jean-Marc, der Farbunterschied ist sehr gering. Eventuell reichen schon ein paar Tage in der Sonne, dass eine Farbe sich ändert. Oder der Anpressdruck war etwas unterschiedlich, dass kann auch zu einem veränderten Farbeindruck führen. Oder die Farbe(n) mussten neu angemischt werden, das kann auch zu minimalen Abweichungen führen. Fälschungen erkennt man an Abweichungen in der Zeichnung, den Farben, dem Papier und der Zähnung. Von daher ist es immer wichtig, die ganze Marke abzubilden. Beste Grüße! Lars
Jean-Marc Am: 03.08.2021 13:48:57 Gelesen: 2293 # 5
Alles klar, vielen Dank. Jean-Marc.
Henry Am: 04.10.2024 12:20:13 Gelesen: 1229 # 6
Ich habe hier zwei Marken der Mi-Nr. 2561 mit doch deutlich unterschiedlicher Farbgebung. Eine Veränderung durch Licht oder beim Ablösen kann ich mir nicht richtig vorstellen. Sind bei dieser Ausgabe verschiedene Farben bekannt? fragt Henry
Richard Am: 04.10.2024 14:47:09 Gelesen: 1197 # 7
@ Henry [#6]

Hallo Henry,

die Marke wurde gedruckt

im RaTdr. Mi. 1968 schwärzlicholiv
im StTdr. Mi. 1882 schwärzlichgrauoliv (Töne)
im StTdr. Mi. 2561 schwärzlichgrauoliv.

Grüsse aus dem Allgäu, Richard
Henry Am: 04.10.2024 18:30:15 Gelesen: 1147 # 8
@ Richard [#7] Hallo Richard, deine Antwort hat mich auf einen Fehler meinerseits aufmerksam gemacht. Es handelt sich richtigerweise um die Mi-Nr 1882. Also nehme ich die festgestellte Farbabweichung mal als "mögliche Töne von - bis". Mit philatelistischem Gruß Herny
Stefan Am: 05.10.2024 09:42:32 Gelesen: 1094 # 9
@ Henry [#8] Aufgrund des Scans hätte ich eher die Mi-Nr. 2561 von 1981 (Kleinformat) angenommen. Die Anzahl der Zähnungslöcher (egal ob waagerecht oder senkrecht) ist allerdings eindeutig, dass es sich hier um das Großformat von 1973 (Mi-Nr. 1882) handelt. Der DDR-Universalkatalog von 1985 aus dem transpress-Verlag schreibt zur Lipsia-Nr. 1612 (Mi-Nr. 1882) als Notiz am Rande (Seite 435): "1612 y Markenfarbe im Kunstlicht d'olivgrün (Teilauflage)" Die Angabe "y" der Katalognummer bezieht sich auf die Gummierung (weißer Gummi, weißes Papier). Diese Dauerserie von 1973/74 ist über Jahre hinweg nachgedruckt worden. Ich gehe davon aus, dass die Serie erst durch das motivgleich gehaltene Kleinformat (1980/81) abgelöst worden ist. Das Kleinformat ist dann bis mindestens 1989 in verschiedenen Auflagen nachgedruckt worden. Gruß Stefan
Henry Am: 05.10.2024 11:11:26 Gelesen: 1069 # 10
@ Stefan [#9] Danke für die Antwort. Ich denke schon, dass es zwei verschiedene Auflagen sind. Die linke Marke in [#6] zeigt unter der UV-Lampe eien Aufheller im Papier (keine Fluoreszens), während die rechte Marke dunkel bleibt, also keinen Aufheller im Papier hat. Die UV-Kontrolle hätte ich ja schlauerweise auch schon am Anfang machen können, bin aber jetzt erst darauf gekommen. Mit philatelistischem Gruß Henry