Briefmarken Atteste

Thema:

Absenderfreistempel – Abfolgen

volkimal Am: 16.06.2021 16:50:24 Gelesen: 23335 # 1
Hallo zusammen, Abfolgen von Absenderfreistempeln sind ein gutes Mittel, um z.B. die Zeitgeschichte oder die Geschichte eines Ortes darzustellen. Ich fand sie immer schon interessant. Da es bisher kein entsprechendes Thema gibt, möchte ich es heute eröffnen. Es sollen hier vor allem solche Abfolgen vorgestellt werden, bei denen die Absenderfreistempel [b]alle von derselben Maschine stammen{/b]. Die Abfolgen können sich dadurch ergeben, dass der Ortsstempel, der Wertrahmen oder das Werbeklischee ausgetauscht wurden. Eine andere Möglichkeit ist, dass der Absenderfreistempel aptiert wurde. Hier mein erstes Beispiel: Absenderfreistempel der Norddeutschen Holz-Berufsgenossenschaft Sektion 6 in Bremen. Der Stempel vom 4.8.1942 hat den Wertrahmen Reichsadler. Der Stempel enthält eine sehr breite Postamtsnummer „1“. Ungewöhnlich finde ich außerdem, dass der Ortsstempel „BREMEN 1“ ist nicht ganz symmetrisch ist. Reine Spekulation: Vielleicht hat man die Postamtsnummer irgendwann vorher ausgetauscht (aptiert). Nach dem Ende des Krieges wurde der Wertrahmen Reichsadler zunächst unverändert weiterbenutzt. Hier ein Abschlag vom 4.8.1945. Leider ist der Abschlag etwas blass. Am 11.6.1946 ist der Wertrahmen aptiert. Der Reichsadler und das Wort „Deutsche“ wurden entfernt. Am 3.3.1947 hat der Absenderfreistempel den neuen Wertrahmen „Deutsche Post“ (Typ E-18) Drei Jahre später, am 15.2.1950, ist wieder ein neuer Wertrahmen vorhanden. Es ist der Wertrahmen „Deutsche Post“ mit Posthorn (Typ E-20). Zusätzlich ist im Ortsstempel die Postleitgebietszahl (23) dazugekommen. Auffällig ist, dass die breite „1“ immer noch vorhanden ist und sich immer noch an derselben Stelle befindet. Der Ortsnamen „BREMEN“ ist dagegen schmaler geschrieben als vorher. Hat man hier beim alten Zweikreisstempel bis auf die „1“ alles ausgetauscht (aptiert)? Soweit meine erste Abfolge. Ich bin gespannt, was für Abfolgen ihr zeigen könnt. Viele Grüße Volkmar
volkimal Am: 17.06.2021 16:03:40 Gelesen: 23298 # 2
Hallo zusammen, heute eine zweite Abfolge von Absenderfreistempeln. Auch die Stempel von den Vereinigten Elektrizitätswerken Westfalen stammen aus der Zeit des 2. Weltkrieges und danach. Stempel der VEW Münster mit dem Wertrahmen Hakenkreuz vom 18.10.1944. Am 10.07.1945 wurde der Wertrahmen unverändert weiterverwendet. Ob man dann doch Bedenken hatte und deshalb den Wertrahmen mit einer Briefmarke überklebte? Ich weiß es nicht. Der Postverkehr war erst kurze Zeit vorher wieder aufgenommen worden. Im August 1945 hatte man diese Bedenken nicht mehr. Hier wurde der Wertrahmen Reichsadler am 16.08.1945 unverändert weiterverwendet. Am 29.09.1945 ist der Adler dann aus dem Stempel aptiert (entfernt) worden. Ein weiteres Exemplar dieses Stempels vom 02.04.1946 ist bei Philastempel zu sehen. Als letztes ein Stempel vom 26.5.1948. Inzwischen ist der Wertrahmen ausgetauscht worden. Im Absenderfreistempel ist jetzt der Wertrahmen „Deutsche Post“ mit Posthorn. Viele Grüße Volkmar
volkimal Am: 14.08.2021 15:05:29 Gelesen: 23161 # 3
Hallo zusammen, die Firma Bartling war der größte Holzpappenhersteller in Deutschland. Friedrich August Bartling sen. erwarb 1919 die Papiermühle der Firma Haarmann beim Haus Dahl an der Lippe und eine rund 5 km flussaufwärts gelegene Holzschleiferei beim Haus Horst. Ich gehe davon aus, dass das Iterimsklischee bei der Firma Bartling verwendet wurde. Es ist der einzige Absenderfreistempel in meiner Heimatsammlung, bei dem alle Details der beiden Ortsstempel exakt übereinstimmen. Ich habe die beiden Stempel dazu am Bildschirm übereinandergelegt. Beim Haus Dahl wurde das Grundmaterial für die Pappen hergestellt und auf der Lippe nach Horst zur Weiterverarbeitung verschifft, um anschließend auf demselben Weg zur Trocknung und endgültigen Verarbeitung wieder nach Dahl verbracht zu werden. 1940 zerstörte ein Blitzschlag die Fabrikanlagen beim Haus Horst, die nicht wieder aufgebaut wurden. Die Werksanlage beim Haus Dahl wurde danach entsprechend ausgebaut. Zwischenzeitlich hatte die Firma den Namen Bartling, Schmidt & Co. Bei dem Stempel und auf der Karte aus dem Jahr 1959 heißt es dagegen nur noch Friedrich-August Bartling. Unter der Leitung Friedrich August Bartlings jun. wies das Unternehmen eine enorme Entwicklung auf. 1961 gab es im Werk die seiner Zeit größte Wickelpappenstraße Europas, die 1971 durch eine Kartonmaschine mit einer Tagesleistung von 45 Tonnen ersetzt wurde. Als Rohstoff für die Pappenherstellung dienten Fichtenholz, Zell- und Holzstoff. Allmählich erfolgte die Umstellung der Rohstoffe auf Altpapier. Zu den Produkten gehörten u. a. Pappteller für Kuchen, Imbiss und Würstchen, Tortenunterlagen, Weihnachtsteller, Versandrollen und Bierdeckel. Bei den beiden letzten Stempeln taucht der Name Bartling nicht mehr auf und das Logo „fab“ ist modernisiert worden. Weshalb es beim letzten Ortsstempel auf einmal wieder „Bork, Kr. Lüdinghausen heißt, weiß ich nicht. Als Friedrich August Bartling das Familienunternehmen 1984 an einen Londoner Konzern verkaufte, wies der Jahresumsatz 80 Millionen DM aus. Es folgten weitere Eigentümerwechsel und schließlich die Insolvenz. Viele Grüße Volkmar Quelle: https://www.heimatverein-bork.de/unser-bork/dokument-des-monats/jahrgang-2016/
Nordluchs Am: 22.11.2021 19:12:17 Gelesen: 23015 # 4
@ volkimal [#3] Hallo zusammen, hallo Volkmar, diese Rubrik kann mal wieder etwas Unterstützung brauchen. Aber ich gestehe das es sich einfacher anhört, als ausgeführt. Das obwohl reichlich Abbildungen vorhanden sind. Nun endlich nach Suche ob ein Exemplar vorhanden ist, gab es endlich ein nettes Ergebnis. Die Hamburger Firma Charles Hosie, Importeur begann schon im Dritten Reich mit der Tätigkeit. Das war nun mein Ergebnis mit einer Zeitspanne von 35 Jahren mit der ich mich sicherlich sehen lassen kann. Viele Grüße Hajo
Manne Am: 24.11.2021 08:48:25 Gelesen: 22950 # 5
Hallo, dann starte ich einen Versuch aus Schwenningen, sollte dies nicht passen, dann löschen. Gruß Manne Beginne mit der Fa. Link, diese besteht heute noch. 19.04.1945 21.04.1947 20.10.1948 05.11.1952 16.04.1959 10.01.1969
Angelika Am: 25.11.2021 19:05:50 Gelesen: 22906 # 6
eine Abfolge des Verlages BFB Branchen-Fernsprechbuch Berlin (der Beleg aus dem Jahr 1971 ist von JohannesM) Viele Grüße Angelika
Manne Am: 27.11.2021 11:21:02 Gelesen: 22868 # 7
Hallo, aus meiner Schwenninger Sammlung die Fa. Kienzle. Gruß Manne Sollte der eine oder andere Stempel nicht passen, dann hoffe ich auf Hinweise. 21.12.1935 01.02.1936 15.05.1939 29.05.1946 25.09.1946 30.03.1949 13.01.1951 06.10.1952 09.05.1957 17.12.1959 13.11.1964 31.05.1985 Aus Kienzle wird DUFA 11.12.1992 20.09.1996
Manne Am: 03.12.2021 11:47:54 Gelesen: 22793 # 8
Hallo, es geht weiter mit der Metallwarenfabrik Johann Jäckle aus Schwenningen, die 1936 laut Werbung ihr 50-jähriges Betriebsjubiläum feierte. Leider besteht die Firma heute nicht mehr. Gruß Manne Mein frühester Stempel, 01.07.1936 08.04.1941 09.09.1947 13.05.1949 21.09.1953 22.02.1960 11.10.1974 16.11.1976 04.08.1993 11.11.1995 27.02.1996 11.01.2001
Manne Am: 07.12.2021 08:45:27 Gelesen: 22732 # 9
Hallo, mit der Druckerei Link aus Schwenningen mache ich weiter. Hoffe auf weitere Beiträge anderer Sammler! 10.05.1946 12.05.1949 10.05.1957 24.09.1975 Gruß Manne
Wachauer Am: 07.12.2021 12:47:15 Gelesen: 22717 # 10
Liebe Sammlerfreunde, Aus meiner Heimatsammlung die Abfolge der Freistempel vom Magistrat der Stadt Krems an der Donau: 23.12.1942 10.2.1947 20.4.1956 21.9.1966 19.7.1982 20.3.1992 17.5.1993 19.12.2000 2.5.2006 18.7.2011 Herzliche Sammlergrüße Wachauer
Manne Am: 08.12.2021 11:23:05 Gelesen: 22691 # 11
@ Wachauer [#10] Schön, dass sich ein weiterer Sammler beteiligt. Aus meiner Sammlung die Firma Steinel Werkzeugmaschinen-Fabrik aus Schwenningen. Leider auch nicht mehr existent. Nur am Rande, Steinel war mein erster Arbeitgeber in Schwenningen 1970-1971. Gruß Manne 03.11.1945 22.02.1946 27.05.1949 12.06.1952 19.02.1958 11.10.1962 Ein Stempel mit der Postleitzahl 7220 fehlt mir noch. 17.07.1986 01.09.1993
volkimal Am: 11.12.2021 10:41:12 Gelesen: 22656 # 12
Hallo zusammen, schön, dass inzwischen doch einige Folgen von Absenderfreistempeln gezeigt wurden. Von mir heute wieder eine kurze Abfolge aus der Kriegs- bzw. Nachkriegszeit: Absenderfreistempel der Technischen Großhandlung Gebrüder Meyer aus Melle vom 21.7.1937 - Wertrahmen Hakenkreuz. Der Wertrahmen scheint noch in der Zeit des Dritten Reiches ausgetauscht worden zu sein, denn vom 24.8.1946 habe ich den aptierten Wertrahmen Reichsadler. Es wäre natürlich sehr schön, wenn einer von euch den Absenderfreistempel der Firma Meyer ohne Aptierung zeigen könnte. Der aptierte Wertrahmen wurde anschließend gegen den Wertrahmen Deutsche Post ausgetauscht. Hier ein Abschlag vom 30.4.1948. Als letztes ein Abschlag mit dem Wertrahmen Deutsche Bundespost vom 1.10.1959. Der Ortsstempel, das Werbeklischee und die Wertziffern haben sich von 1937 bis 1959 nicht verändert. Etwas zur Geschichte das Geschäftes findet ihr auf [1]. Viele Grüße Volkmar [1] http://www.muehlenstrasse48.de/
Nordluchs Am: 12.12.2021 19:04:36 Gelesen: 22627 # 13
@ volkimal [#12] Hallo zusammen, hallo Volkmar, folgende Belege wurden für die Datenbank zusammen gestellt. Daraus entstand die interessante zeitliche Abfolge, bis hin zum Verkehrsgebiet Ost. Vorgänger der Keramischen Werke vor dem Kriege war die Firma Hermsdorf-Schomburg-Isolatoren GmbH (HESCHO) [1]. Nach 1945 kann ein AFS mit blauer Farbe (Verwaltungspost 1954 – 1960) und ein Abdruck mit violetter Farbe (Zentraler Kurierdienst) gezeigt werden. Kombinat / VEB / Keramische / Werke / Hermsdorf / KWH / HERMSDORF (Kr. Stadtroda) Ca. 1965 tauchte eine zusätzliche Maschine vom Fabrikat Postalia auf. Viele Grüße Hajo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tridelta
mausbach1 (RIP) Am: 14.12.2021 09:38:22 Gelesen: 22601 # 14
Freudenberg 1992 wurde die Firma insolvent. Gruß Claus
Manne Am: 15.12.2021 08:04:23 Gelesen: 22579 # 15
Hallo, aus meiner Schwenninger Sammlung die Firma Mauthe. 11.02.1941 03.05.1944 14.04.1945 03.09.1946 13.09.1949 28.10.1952 05.09.1974 In den 1970-Jahren ging die Ära Mauthe zu Ende. Gruß Manne
mausbach1 (RIP) Am: 16.12.2021 08:08:16 Gelesen: 22554 # 16
Freudenberg Gruß Claus
mausbach1 (RIP) Am: 17.12.2021 08:57:32 Gelesen: 22525 # 17
Freudenberg Gruß Claus
Manne Am: 26.12.2021 11:32:05 Gelesen: 22486 # 18
Hallo, dann starte ich einen weitere Abfolge mit der Fa. Link aus Schwenningen. Jetzt mit wechselnder Werbung. Sollte dieser Beitrag nicht passen, dann einfach löschen. 25.04.1936 31.05.1939 08.03.1944 27.08.1949 12.09.1950 25.04.1951 21.04.1954 17.11.1953 (14) 11.01.1955 (14b) 03.09.1956 17.02.1956 06.05.1957 28.10.1958 16.07.1959 28.04.1960 24.05.1960 20.06.1962 07.12.1962 10.08.1962 07.06.1967 06.03.1969 17.01.1975 01.07.1986 24.09.1993 07.12.2001 28.09.2006 11.06.2008 15.12.2009 20.07.2010 Gruß Manne
Nordluchs Am: 01.01.2022 17:24:31 Gelesen: 22436 # 19
Hallo zusammen, passend zur derzeitigen Corona-Lage stelle ich mal die Abfolge der bekannten Firma Schülke & Mayr [1] vor. Der Begriff SAGROTAN ist den meisten schon über den Weg gelaufen. Nachdem der wie folgt beschriebene Umzug 1963 jetzt dargestellt werden kann, ist es so weit. Bei der Einstellung in die Datenbank dann die weiteren Belege entdeckt. Ansässig in Hamburg 39, erfolgte aus Platzgründen der Umzug 1963 vor die Tore Hamburgs. Nun im Ort Glashütte ansässig. Dieser Teil wie ersichtlich mit PLZ 2 versehen, wurde später mit anderen Teilen zur Stadt Norderstedt. Auch als „Speckgürtel“ von Hamburg benannt. Viele Grüße Hajo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schülke_&_Mayr
Manne Am: 03.01.2022 16:32:25 Gelesen: 22375 # 20
Hallo, aus meiner Sammlung eine Abfolge der Fa. Schlenker-Grusen aus Schwenningen. Dies ist eine der wenigen sehr alten Firmen die heute noch besteht. 20.06.1938 21.03.1946 13.05.1949 20.10.1953 07.03.1988 28.12.1989 07.10.1994 12.12.2005 Gruß Manne
Angelika Am: 08.01.2022 17:43:20 Gelesen: 22287 # 21
Guten Abend eine kleine Abfolge der Schmidtbank aus Hof Viele Grüße Angelika
volkimal Am: 10.01.2022 14:26:11 Gelesen: 22212 # 22
Hallo zusammen, von mir heute die Abfolge der Absenderfreistempel des Amtes Bork bis zur Gemeinde Selm: Schlosskirche zu Kappenberg (mit „K“), nachgewiesen: 24.05.1952 bis 24.12.1954 Ohne Werbeklischee, evtl. Austausch des „K“ zum „C“ (nächster Stempel), nachgewiesen: 16.01.1957 Cappenberg mit „C“, der Buchstabe wurde ausgetauscht (aptiert), nachgewiesen: 19.05.1959 bis 25.07.1962 Siehe auch https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=152975 Stempelkopf: 4711 BORK (hier als Ankunftsstempel), nachgewiesen: 23.08.1963 bis 20.10.1969 Werbeklischee links: Amt Bork an der Lippe, nachgewiesen: 09.11.1973 bis 31.12.1974 Werbeklischee links: Amt Bork, Verwaltungsstelle Selm Nachgewiesen: 02.04.1970 bis 01.09.1971 Am 1. Januar 1975 wurden die zum Amt Bork gehörenden Gemeinden Selm und Bork (mit dem Ortsteil Cappenberg) im Zuge einer Gebietsreform zur neuen Gemeinde Selm zusammengeschlossen. Die Briefumschläge haben jetzt die Absenderangabe „Gemeinde Selm“. Stempelkopf: 4711 BORK, Interimsklischee, nachgewiesen: 21.01.1975 Klischee: Gemeinde Selm, Altes und neues Gemeindehaus, nachgewiesen: 18.02.1975 bis 28.12.1977 Mit Wirkung vom 27. September 1977 erhielt Selm die Stadtrechte. Beim Brief vom 30.11.1977 wurde der Absender „Gemeinde Selm“ dementsprechend mit dem Gummistempel „Stadt Selm“ überstempelt. Im Absenderfreistempel stand aber weiterhin „Gemeinde Selm“. Die Absenderfreistempel der Stadt Selm zeige ich in einem eigenen Beitrag. Viele Grüße Volkmar
Fledermaus Am: 11.01.2022 16:03:20 Gelesen: 22157 # 23
Aus meiner Fledermaus-Sammlung. Absenderfreistempel des Unternehmens "SONO PRO MEDICO - Fortbildung in der Medizin" aus Köln. 1990 1997 2001 2002 2003 Um das Jahr 2007 wurde die Verwendung von Absenderfreistempeln eingestellt. Die Inhaberin des Unternehmens verstarb. Gruß Fritz
Fledermaus Am: 11.01.2022 16:24:15 Gelesen: 22152 # 24
Aus meiner Fledermaus-Sammlung. Absenderfreistempel der Bacardi GmbH Hamburg. 1993 Ohne Firmenlogo 1993 1994 2001 2001 2008 2012 2018 In Deutschland unterhielt die Bacardi GmbH auch einen Betrieb in Buxtehude, der 2018 geschlossen wurde. Hierzu kann ich leider nur einen Freistempel von 1993 zeigen. Gruß Fritz
Manne Am: 14.01.2022 12:00:13 Gelesen: 22020 # 25
Hallo, dann zeige ich die Fa. IVO, Irion & Vosseler aus Schwenningen. 02.06.1934 23.01.1945 21.03.1947 24.05.1949 03.9.1964 03.07.1973 10.02.1994 16.10.2006 Leider hat sich diese Firma im September 2021 aus Schwenningen verabschiedet und ihre Produktion nach Stockach verlagert. Gruß Manne
Altmerker Am: 14.01.2022 13:39:34 Gelesen: 22011 # 26
Ich habe mal eine Abfolge der Stempel meiner hiesigen Zeitung zusammengestellt. Der erste lief (ab wann – unklar) bis Mitte der 1960 Dieser all die Jahre bis er 1991 ersetzt wurde (1. Quartal) durch diesen: Dazu kamen dann die Oster- und Weihnachtsspecials: Dann ging es über "Die Zeitung" zum "Blatt": Dann wurde das Anzeigenblatt mittbeworben. Um dann DPAG-mäßig so Tschüss zu sagen und auf die eigene Biber-Privatpost zu setzen. Viele Grüße Uwe
Manne Am: 20.01.2022 10:07:49 Gelesen: 21951 # 27
Hallo, dann zeige eine weitere Abfolge der Fa. Nutz aus Schwenningen. 06.05.1941 06.11.1945 25.01.1946 09.10.1950 19.06.1956 20.03.1981 22.03.1996 25.09.1996 Die Fa. Nutz besteht noch heute. Gruß Manne
Angelika Am: 22.01.2022 19:12:33 Gelesen: 21870 # 28
Guten Abend eine Stempelfolge von der Firma Bayer in Leverkusen 1938 50 Jahre 1939 Arzneimittel 1949 Alleiniger Hersteller der Bayer Arzneimittel 1959 Tugon - lockt Fliegen an und tötet sie 1959 Castrix gegen Feldmäuse 1960 Im Vertrauen der Welt 1962 Hedonal vernichtet Unkraut im Getreide Viele Grüße Angelika
volkimal Am: 09.02.2022 21:36:58 Gelesen: 21688 # 29
Hallo zusammen, im Beitrag [#22] habe ich die Abfolge der Absenderfreistempel des Amtes Bork bis zur Gemeinde Selm gezeigt. Jetzt geht es weiter mit den Absenderfreistempeln der Stadt Selm: Mit Wirkung vom 27. September 1977 erhielt Selm die Stadtrechte. Beim Brief vom 30.11.1977 wurde der Absender „Gemeinde Selm“ dementsprechend mit dem Gummistempel „Stadt Selm“ überstempelt. Im Absenderfreistempel stand aber weiterhin „Gemeinde Selm“. Am 28.12.1077 wurde das neue Werbeklischee der Stadt Selm mit dem neuen Stadtwappen in die Maschine eingesetzt. Die beiden Umschläge vom selben Tag verdeutlichen den Übergang sehr schön. Außer dem Werbeklischee hat man auch den Ortsstempel ausgetauscht. Die Datumswalze und der Wertrahmen blieben allerdings gleich. Man sieht es deutlich an den unterschiedlichen Höhen der Ziffern. Sie sind bei beiden Stempeln identisch. Im Wertrahmen ist bei beiden Stempeln links vom Posthorn ein Fleck. Das Stadtwappen geht übrigens auf einen Entwurf meines Vaters zurück. Diesen ersten AFS der Stadt Selm kann ich bisher vom 28.12.1977 bis zum 20.11.1980 nachweisen. Als nächstes gab es den neuen Wertrahmen mit der Maschinenkennung B230642. Belege mit diesem AFS habe ich vom 09.05.1983 bis zum 18.10.1993. Die AFS mit der neuen PLZ 59379 Selm folgen im nächsten Beitrag. Viele Grüße Volkmar
Manne Am: 26.02.2022 09:45:17 Gelesen: 21474 # 30
Hallo, dann mache ich weiter mit der Firma Emes aus Schwenningen. 17.03.1938 20.07.1944 23.12.1948 17.03.1950 25.10.1954 02.03.1961 12.11.1964 16.05.1986 Wie fast alle Uhrenfabriken in Schwenningen ist auch Emes dem Fortschritt zum Opfer gefallen. Gruß Manne
volkimal Am: 26.02.2022 10:45:17 Gelesen: 21464 # 31
Hallo zusammen, wie im Beitrag [#29] angekündigt, geht es jetzt weiter mit den Absenderfreistempeln der Stadt Selm mit fünfstelliger PLZ. Stempelkopf: 59379 SELM 2, Wertrahmen: Deutsche Bundespost, Klischee: Selmer Stadthaus und Baum Nachgewiesen: 13.01.1994 bis 03.05.1995 Wertrahmen: Deutsche Post AG, Wertangabe in Pfennig, Klischee: Selmer Stadthaus, Stadt mit Freiraum … Selm Nachgewiesen: 17.05.1996 bis 27.05.1999 Wertrahmen: Deutsche Post AG, Wertangabe in Pfennig, Sonderklischee: Selmer Woche, 01.-04.10.1999 Nachgewiesen: 07.09.1999 Wertrahmen: Deutsche Post, Euro und Cent, Stempelfarbe: rot, Klischee: Selmer Stadthaus, Stadt mit Freiraum … Selm Nachgewiesen: 14.11.2000 bis 02.04.2001 Wertrahmen: Deutsche Post, Euro und Cent, Stempelfarbe: blau, Klischee: Selmer Stadthaus, Stadt mit Freiraum … Selm Nachgewiesen: 17.04.2002 bis 03.06.2004 Wertrahmen: Deutsche Post, Euro und Cent, Klischee: 25 Jahre Stadtrechte Selm, 1977 - 2002 Nachgewiesen: 02.10.2002 bis 18.10.2002 Das war der letzte Stempel mit einem Wertrahmen. Beim nächsten Mal geht es mit den Absenderfreistempeln mit einer Matrixcodierung weiter. Viele Grüße Volkmar
volkimal Am: 28.02.2022 21:25:13 Gelesen: 21370 # 32
Hallo zusammen, es geht weiter mit den Absenderfreistempeln der Stadt Selm mit einer Matrix: Absenderfreistempel Frankit mit Matrix, Klischee: Selmer Stadthaus, Stadt mit Freiraum … Selm Nachgewiesen: 12.10.2004 bis 04.04.2007 Absenderfreistempel Frankit mit Matrix, Klischee: 1150 Jahre Selm, 858 – 2008 Nachgewiesen: 13.05.2008 Klischee: Neues Selmer Logo – Stadthaus, Selm Stadt mit Freiraum … , Links: kein zusätzlicher Text Nachgewiesen: 09.07.2012 bis 27.03.2015 Auf der Rückseite des Briefes ein Eingangsstempel der Stadt Münster. Klischee: Neues Selmer Logo – Stadthaus, Selm Stadt mit Freiraum … , Links: zusätzlicher Text – Werbung für das Stadtfest 2012 Nachgewiesen: 27.06.2012 Klischee: Stadt Selm wünscht Frohe Ostern, Links: zusätzlicher Text – Werbung für das Stadtfest 2013 Nachgewiesen: 28.03.2013 Das waren die letzten Absenderfreistempel der Stadt Selm in meiner Sammlung. Die Stadt Selm hat ihre Post aber zusätzlich mit verschiedenen Privaten Briefdiensten verschickt. Diese Stempel folgen im nächsten Beitrag. Viele Grüße Volkmar
Angelika Am: 19.03.2022 13:38:53 Gelesen: 21165 # 33
Hallo zusammen eine Abfolge von der Stadtverwaltung Gelsenkirchen 1958 Galopp u Trabrennbahn 1963 Mitte des Ruhrgebietes 1963 Schloss Berge 1964 Ruhr Zoo 1964 Galopp u Trabrennbahn 1964 Mitte des Ruhrgebietes 1965 Schloss Berge Viele Grüße Angelika
Manne Am: 03.04.2022 10:27:45 Gelesen: 21022 # 34
Hallo, aus meiner Schwenninger Sammlung eine Abfolge der Firma Blitz-M.Schneider. 05.07.1939 03.01.1947 30.09.1948 06.06.1956 25.10.1966 31.10.1975 Gruß Manne
Nordluchs Am: 07.10.2022 10:27:52 Gelesen: 19957 # 35
Hallo zusammen, eine kleine Zusammenstellung zum Thema Abfolge. Eine logische Folge bei der Archivierung für die Datenbank ergab sich automatisch. Bisher frühester Nachweis vom Verlag W.Giradet in Essen Bedingt durch einen neuen Wertrahmen die Werbung mittig eingesetzt. Danach Wertrahmen aptiert nach 1945 Neuer Wertrahmen mit „Deutsche Post“, immer noch mit Zählnummer, danach mit PLGZ und kleinerer geänderter Schrift im Klischee. 1950 mit Klischee von 1949? Daneben Übergang zur Deutschen Bundespost und Werbung deutlicher gestaltet Zählnummer entfernt. (22a) Essen 1 W. Giradet / Graphische Betriebe und Verlag (22a) ESSEN Vermutlich neue Francotyp D mit anderen Datum- und Wertziffern. (22a) Essen 1 MEHR WISSEN / MEHR KÖNNEN / MEHR LEISTEN / durch das / GIRADET / FACHBUCH 43 Essen Girardet / Seit 1879 / im Dienste von Technik / und Wirtschaft / INDUSTRIE-ANZEIGER VERLAG W. GIRADET. ESSEN 43 Essen - Girardet Seit 1882 - im Dienste der - Landwirtschaft - Feld und Wald - VERLAG W. GIRADET . ESSEN Daneben: 43 Essen 1 ELEKTRO ANZEIGER / Zeitschrift für die europäische Elektrotechnik und Elektrowirtschaft / VERLAG W. GIRADET Essen Viele Grüße Hajo
Angelika Am: 17.10.2022 18:29:01 Gelesen: 19824 # 36
Guten Abend eine kleine Abfolge der Firma Lavorenz aus Uetersen Viele Grüße Angelika
Angelika Am: 26.04.2023 14:55:12 Gelesen: 18383 # 37
Eine kleine Abfolge mit drei Freistempel des Versorgungskontor Papier und Graphischer Bedarf aus Leipzig Viele Grüße Angelika
Angelika Am: 29.04.2023 12:02:58 Gelesen: 18363 # 38
Albert Krautzberger erwarb 1902 ein Patent für ein „Durch Druckluft betriebenes Malgerät“. 1905 siedelte er sich auf dem Grundstück der heutigen Christian-Grunert-Str. 2 an und erweiterte seine Produktion auf Luftkompressoren, Farbspritzapparate und –anlagen, Sandstrahlgebläse, Entstaubungs- und Entlüftungsanlagen. 1945 erfolgte die Enteignung und Demontage. 1952 wurde in Holzhausen die Produktion im VEB SPRIO-Werke Holzhausen fortgeführt. Nach der Wende erfolgte die Einstellung der Produktion. Viele Grüße Angelika
Angelika Am: 12.06.2023 07:51:16 Gelesen: 17824 # 39
Guten Morgen, die Ernst Russ Reederei wurde 1893 von Ernst Russ mit Sitz Hamburg gegründet. Die Kontorflagge der Reederei zeigt vor den Initialen „ER“ einen Stern, der auf einen Ausspruch der Ehefrau des Unternehmensgründers, Martha Russ zurückgeht, wonach ein Stern die Wege des Unternehmens leiten möge. Viele Grüße Angelika
Nordluchs Am: 06.07.2023 16:25:28 Gelesen: 17497 # 40
Hallo zusammen, da ich keine aktuellen Absenderfreistempel von 2023 habe, zeige ich einige ältere in einer Abfolge. Bei der Suche in der Datei, betrifft die letzte Abbildung, kam diese schöne Abfolge auf den Monitor. Firmenlogo Weltkugel mit Schrift Import-Export, Ernst Rickertsen, Hamburg 1 Unverändertes Klischee - Weltkugel mit Schrift Import-Export Änderung auf Deutsche Bundespost Dose mit Beschriftung Sunkist u. Abbildung von Früchten Erik - Rita, Trockenfrüchte von Ernst Rickertsen 2 Hamburg 11, Sunkist Zitronensaft, Georg & Jürgen Rickertsen, Dose mit Aufschrift Sunkist, pure california, Lemon juice Bekannt wurde die Firma durch die beliebten Trinkpäckchen, siehe dazu folgenden Text: 1964 erwarb die Firma Rickertsen Produktions-Gesellschaft mbH eine Lizenz für die Vermarktung eines kohlensäurefreien Orangen-Erfrischungsgetränkes aus fertigem Konzentrat der California Fruit Growers unter dem Namen Sunkist. Am 26. Mai 1964 begann man bei Rickertsen in Reinbek mit der Abfüllung in die tetraförmigen 0,19 l kleinen Packungen von Tetra-Pak, denen ein Trinkhalm angeheftet war. Die Vermarktung dieser Trinkpäckchen erfolgte dabei nicht über Getränkemärkte, sondern über den Lebensmitteleinzelhandel, und Sunkist wurde bis in die 1970-er Jahre in Deutschland zu einem der bekanntesten Getränke und Mitbegründer einer neuen Gattung von Getränken „to-go“. [1] Viele Grüße Hajo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sunkist-Trinkpäckchen
Nordluchs Am: 08.09.2023 09:52:13 Gelesen: 16485 # 41
Hallo zusammen, drei große Steckkarten mit Firmenreklame auf dem Tisch. (22b) Unkel (Rhein), Haus Rabenhorst, danach auf vierstellige PLZ umgestellt. 5463 Unkel Zusätzliche Anmerkung: Der Versandvermerk „GEBÜHR BEZAHLT“ ist Bestandteil des Klischees! 5463 Unkel, Rabenhorst Kursäfte + kurerprobt, Haus Rabenhorst, 5463 Unkel-Rh. Wechsel der Klischees durch eine Schnellwechseleinrichtung für den Kunden. 5463 Unkel, Wenn Kinder nicht essen wollen ... Rotbäckchen Neuer Reklametext. Verf. 215 / Massendrucksachen. Ab 1.10.1969 entfällt die Möglichkeit den Abdruck des Freistempels in Nullstellung zu benutzen. Zukünftig zur jeweiligen Freimachung ist der Vermerk „Gebühr bezahlt“ Kennzeichen der Sendungsart Massendrucksache. Vom selben Zeitpunkt an entfällt die Möglichkeit, Massendrucksachen mit dem Abdruck des Freistemplers in Nullstellung, Ausführungsbestimmungen § 19 Abs. 3 Postordnung, zu kennzeichnen. Neue Maschine (A 9000) um die Vorgaben einzuhalten. Jetzt ist es auch möglich den Versandvermerk „Gebühr bezahlt“ zuzuschalten. Neue Werbung und weiterhin die vorher gezeigten Klischees. Nach Einführung der Kennung umgestellt auf Kennung B022569. Eine weitere Maschine mit der Kennung F701136 ersetzte wohl die alte Francotyp. Das von der Front der „langweiligen Absenderfreistempel“. Viele Grüße Hajo 
volkimal Am: 14.04.2024 21:47:38 Gelesen: 14998 # 42
Hallo zusammen, vor drei Jahren habe ich dieses Thema mit einer Abfolge von 5 Absenderfreistempeln der Norddeutschen Holz-Berufsgenossenschaft Sektion 6 in Bremen aus der Zeit von 1942 bis 1950 begonnen [1]. Jetzt bekam ich aus derselben Quelle nach einen sechsten Vorläufer-Stempel aus dem Jahr 1936. Ich zeige hier einmal die beiden ersten Stempel im Vergleich: Man sieht auf den ersten Blick, dass der Ortsstempel ausgetauscht wurde, denn aus einem Kreisstempel wurde ein Zweikreisstegstempel. Auch der Wertrahmen wurde getauscht, denn anstelle des Wertrahmens Bogenrechteck ist 1942 der Wertrahmen Reichsadler vorhanden. Nicht so auffällig ist auf den ersten Blick, dass auch das Werbeklischee ausgewechselt wurde. Man sieht es aber gut im Vergleich der Schriftlänge oder beim Buchstaben "a". Das bedeutet also, dass der komplette Stempel neu ist. Firmentechnisch könnte dieser Absenderfreistempel sogar noch ein weiterer Vorläufer sein. Ich weiß nicht, ob ein und dieselbe Firma von zwei verschiedenen Standorten der Norddeutschen Holz-Berufsgenossenschaften betreut wird oder ob die Zuständigkeit von Berlin nach Bremen verlagert wurde. Der Stempel von 1934 ist aus Berlin, der von 1936 aus Bremen. Vielleicht kann einer von euch etwas dazu sagen. Deshalb zusätzlich hier die beiden kompletten Karten: Ich muss einmal schauen, ob der Bekannte noch weitere Stempel der Norddeutschen Holz-Berufsgenossenschaft hat. Vielleicht hilft das auch weiter. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=269715
bernhard Am: 14.04.2024 23:03:40 Gelesen: 14980 # 43
@ volkimal [#42] Hallo Volkmar, auf die Schnelle mal 2 Belege, welche den Verwendungszeitraum des Berliner AFS von 1927-1935 ausweiten [1]. aus Katalog BERKHAUER Berliner Absenderfreistempel 1928-2008 (2008) Viele Grüße Bernhard [1] https://www.philaseiten.de/beitrag/316395
Nordluchs Am: 19.09.2024 11:15:54 Gelesen: 13894 # 44
Hallo zusammen, lange hat sich in dieser Rubrik nichts mehr getan. Daher ein wenig gesammelt. Hamburg 26, Chemische Fabrik Promonta G.m.b.H (FG-Archiv) Promonta mit dem bekannten Lebertran Präparat „Sanostol“. (FG–Archiv) Aus meiner Ex- Sammlung: Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945, HK aptiert. Mit neuem Wertrahmen Deutsche Post vom 20.10.1949 (eigene Sammlung) (24a) Hamburg 26, PROMONTA HAMBURG mit Firmenlogo vom 18.12.1961. Ende 2003 wurde der Standort Hamburg nach mindestens 2 Besitzerwechsel endgültig geschlossen. Viele Grüße Hajo
Nordluchs Am: 28.09.2024 10:25:52 Gelesen: 13740 # 45
Hallo zusammen, bei der Bearbeitung von Absenderfreistempel für die Datenbank entdeckte ich diese logische Abfolge. Hamburg 1, GLÜCKSKLEE, EVAPORIERTE MILCH, GLÜCKSKLEE MILCHGESELLSCHAFT M.B.H. 2 Hamburg 13, Glücksklee von glücklichen Kühen 1919 gründete er „Lagerfeld & Co“ zum Import von Carnation-Dosenmilch aus den USA. 1923 führte er eine eigene Marke unter dem Namen „Glücksklee“ ein – zusammen mit dem Eigenentwurf des charakteristischen rotweißen Etiketts mit dem grünen Kleeblatt. Die 1925 gegründete „Glücksklee Milchgesellschaft mbH“ mit Sitz in Hamburg war das erste deutsche Spezialunternehmen seiner Art. Mit Lagerfeld als Geschäftsführer wurde die „Glücksklee“-Milch zunächst importiert – seit 1926, vor allem wegen der steigenden Zollbelastung, wurde sie in einer eigenen Fabrik in Neustadt (Ostholstein) hergestellt. Bis 1938 wurden zwei weitere Werke in Waren (Mecklenburg) und Allenburg (Ostpreußen, Regierungsbezirk Königsberg, Kreis Wehlau) angegliedert. Viele Grüße Hajo [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Lagerfeld
Angelika Am: 22.10.2024 18:19:24 Gelesen: 13590 # 46
Guten Abend eine interessante Abfolge der Firma Sa(h)rhage aus Bielefeld 1942, Oscar Sahrhage im Freistempel und auf der Karte 1943, Oscar Sarhage im Freistempel - auf der Karte Oscar Sahrhage 1944, Oscar Sarhage im Freistempel und auf der Karte 1946, Oscar Sarhage im Freistempel mit aptiertem Wertrahmen Viele Grüße Angelika
Manne Am: 24.10.2024 11:58:33 Gelesen: 13533 # 47
Hallo, eine Abfolge von der Volksbank aus Schwenningen. 04.07.1955 02.08.1957 16.01.1961 25.10.1961 29.07.1964 30.11.1965 18.10.1967 05.01.1970 21.10.1970 07.05.1990 04.03.1996 01.04.1997 02.08.2004 12.10.2004 Gruß Manne
HWS-NRW Am: 28.11.2024 12:23:39 Gelesen: 13168 # 48
Hallo in die werte Runde, diese beiden Belege wollte ich wegen der unteren Ausrisse, die ich jetzt abgedeckt habe gar nicht haben, jedoch bekam ich dann doch den Zuschlag: AFS der Maschinen-und Werkzeugfabrik Vogel & Schemmann A.-G., mit Darstellung eines stilisierten Vogelkopfes, im September 1947 mit Aptierung und neuer Inschrift (E-14 C), im Mai 1948 nutzte man die Maschine mit geändertem Wertrahmen (E-20), beide liefen als Geschäftspapiere. mit Sammlergruß Werner
Peter Blum Am: 29.11.2024 10:23:05 Gelesen: 13140 # 49
Max und Moritz, jung und dreist, als Intensivstraftäter längst entgleist. Doch der Richter sprach: "Jetzt ist Schluss, weil ich euch ins Gefängnis schicken muss!" Kaum verknackt, ruft man sie schnelle: "Ran an die Post! Raus aus der Zelle!" Im Postdienst mit böser Miene Bedienen sie die Frankiermaschine Max und Moritz, schlau und kühn, fangen an, sich umzuseh’n. Der neue Plan "Warum nicht", "ein Stempelbild mit unserm Gesicht?" Doch plötzlich fangen andere an, Streiche zu spielen dann und wann. Die Post informiert kurz und knapp Ändert einfach die PLZ ab! 3060, das war einmal, Nun ist’s 31653 – fatal! Auch Francotyp lacht nur heiter, Und gibt ne neue Maschine weiter. Maschine B66 3472, ade! Nun steht dort eine neue – o weh! Max und Moritz, voller Hast, Ändern weiter, ohne Rast. Doch plötzlich gibt‘s ein neues Geld, der Euro kommt – die DM fällt! Der Groschen fort, der Pfennig auch, das war ein großes Weh im Bauch! Max, er stempelt die Briefe rot, Doch die Post, die kennt kein Gebot. Rote Stempel? Ach, das war, Blau ist jetzt der letzte Schrei, ganz klar! Doch plötzlich, schwer und quadratisch, erscheint ein Muster - ziemlich statisch. Ein Datamatrix-Code ist’s jetzt, der jeden Brief ganz neu vernetzt. Max und Moritz aber machen sich's bequem, als sie die Werbung der Privatpost sehn. Man sitzt im Sessel froh und heiter, nun stempelt halt der Dienstleister weiter.
HWS-NRW Am: 29.11.2024 12:39:36 Gelesen: 13117 # 50
@ Peter Blum [#49] Hallo Peter, Gratulation zu diesem tollen Eintrag, da macht das Lesen und Schauen noch mal so viel Spaß ! mit Sammlergruß Werner
DL8AAM Am: 08.04.2025 20:05:02 Gelesen: 12077 # 51
Hier eine kleine Nachkriegs-Skzession des Absenderfreistempelwesens der Justizbehörden Hannover über fast 30 Jahre. Alle noch aus der Zeit gesetzte 'ohne Maschinennummer'. Es handelt sich hier um amtliche Bestätigungen über die Eintragung in das Genossenschaftregister als Genosse der Eisenbahn Spar- und Darlehenskasse Hannover eGmbH, die spätere (und heutige) SPARDA-Bank Hannover eG, durch das 'Registergericht'. (20a) HANNOVER 2 - 07.09.1960; Drucksache (Postkarte) vom Amtsgericht Hannover, Abt. 81 über die Ersteintragung vom 06.09.1960. Bestätigung, in Form von Postkarten (nun ohne Bedruckung der Rückseite), über die Eintragung weitere Geschäftsanteile in die 'Liste der Mitglieder' durch das Amtsgericht Hananover bzw. durch dessen Registergericht. 28.03.1979: Justizbehörden / 3000 Hannover 1 / Volgersweg 1 / - Postfach 2 27 - 17.03.1987: Justizbehörden / Hannover / Volgersweg 1 / Postfach 2 27 / 3000 Hannover 1 Die nächste Entwicklungsstufe trägt dann - ab spätestens seit 1989 - bereits eine Gerätenummer, die B023960, hier ein Abschlag vom 21.06.1989: Beste Grüße Thomas
HWS-NRW Am: 10.04.2025 16:20:50 Gelesen: 12022 # 52
Hallo, hier mal keine "direkte" Abfolge: In meinem früheren Exponat über "Kautschuk" hätte ich diese drei Belege gerne eingebaut, es ging seinerzeit um die "künstliche" Gummiherstellung. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 11.04.2025 09:13:54 Gelesen: 11972 # 53
@ HWS-NRW [#52] Hallo Werner, in diesem Thread drei Absenderfreistempel in Folge zeigen und erwähnen, dass es sich um das Thema „Gummi“ handelt. Den Rest kann sich der Leser dann selbst erarbeiten. Was macht der blaue AFS am Ende? Um welches Gerät handelt es sich? Gruß Hajo
bedaposablu Am: 15.04.2025 20:43:34 Gelesen: 11852 # 54
Hallo miteinander! Hier ein Brief von Magdeburg nach Leipzig: Absenderfreistempel vom VEB Materiell-Techn. Versorgung Berlin Betriebsteil Magdeburg und auf der Rückseite die Absenderangabe VEB Rationalisierungsmittel- und Anlagenbau der Nahrungsgüterwirtschaft Magdeburg. Noch diverse Nebenstempel, da die Schließfachnummer nicht gefunden wurde, wurden auf der Vorderseite abgeschlagen. Jetzt hat der Stempelkopf eine Null mehr und der AFS eine neue Betriebsbezeichnung im Werbeklischee. Vermutlich gab es eine Umstrukturierung und der AFS wurde entsprechend der neuen Betriebsbezeichnung und dem Logo geändert. Viele Grüße aus Magdeburg! Klaus-Peter
DL8AAM Am: 15.05.2025 15:01:52 Gelesen: 11519 # 55
@ DL8AAM [#51] Und hier eine kleine Nachkriegs-Sukzession des Absenderfreistempelwesens der Justizbehörden Göttingen, beginnend mit einer innerstädtischen Sendung der Justizbehörden Göttingen, freigemacht per AFS - noch im alten Format "Tagesstempel, Klischee und Wertstempel" zu 50 Pfennig: GÖTTINGEN 1 / 34 vom 09.10.1974. Klischee "Justizbehörden / Göttingen". gefolgt im neuen Format "Klischee, Tages- und Wertstempel" Links: GÖTTINGEN 1 / 34 vom 04.01.1977, Klischee "Justizbehörden / Göttingen / Postfach 460"; rechts: GÖTTINGEN 1 / 3400 vom 08.05.1984, Klischee "Justizbehörden / Göttingen / Postfach". GÖTTINGEN 1 / 3400 vom 07.03.1985, nun mit Gerätenummer C564243, d.h. nun kommen Hassler, statt Francotyp-Geräte zum Einsatz. Und das Klischee zeigt nun ein neues Postfach "Justizbehörden / Göttingen / Postfach 38 32". Später, parallel mit der Einführung der neuen 5-stelligen Postleitzahl, wurde bei diesem Gerät nun das Klischee der Staatsanwaltschaft - unter der selben Postfachnummer - gesetzt: GÖTTINGEN 1 / 37028 vom 21.11.1994. Gerätenummer wieder C564243. Bei der im Tagesstempel verwendeten Postleitzahl handelt es sich um die für die Postfächer. Klischee "Staatsanwaltschaft / Göttingen / Postfach 38 32". Zur FRANKIT-Zeit im neuen Jahrtausend gab die Behörde ihre Postbearbeitung dann an externe Dienstleister ab, d.h. es kamen nun verschiedene Fremdgeräte zum Einsatz, wobei das Klischee in seiner Grundform auch in der digitalen Ausführung erhalten blieb. Gegen Mitte der 10er Jahre wurde Postcon Deutschland mit diesen Aufgaben beauftragt, links ein FRANKIT des Geräts 1D1500041C (Neopost) vom 08.10.2015 rechts des Geräts 4D131411EA (Pitney Bowes) vom 03.07.2018, beide betrieben im Postcon-Standort Hannover. Wobei seinerzeit verschiedene Neopost- und Pitney Bowes-Gerät zum Einsatz kamen. Ob das vorher eingesetzte Neopost-Gerät 1D13000108, mindestens belegt von 2011 bis 2013, noch durch Behörde selbst betrieben wurde, oder ob bereits ein externer Dienstleiter eingeschaltet wurde, ist mir leider nicht bekannt, hier ein Beispiel vom 01.09.2011. Übrigens wurde das oben genannte Pitney Bowes-Gerät 4D131411EA von Postcon Hannover für andere in Göttingen beheimatete Behörden verwendet, hier beispielsweise für das Amtsgericht Göttingen (28.04.2017), den Landkreis Göttingen (01.03.2019) und dem Finanzamt Göttingen (30.05.2017), neben weiteren privaten Absendern, was aber für diesen Beitrag wohl etwas zu weit führen würde. ;-) Beste Grüße Thomas
HWS-NRW Am: 05.07.2025 20:34:55 Gelesen: 10833 # 56
Hallo am Abend. Die Heliowatt-Werke in Berlin nutzten ihre AFS Maschine (E-24) schon länger, der bisherige Wertrahmen weist noch eine alte Schriftform und der Tagesstempel noch eine einstellige PLZ auf, Anfang der 80er-Jahre stellte man dann wohl auf die vierstellige PLZ um und nutzte nun eine neue Maschine des Typs E-27 (Ortsstempel neben dem Wertrahmen) für den Postverkehr. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 06.07.2025 11:41:17 Gelesen: 10800 # 57
Hallo, heute noch zwei weitere Belege. Im Mai 1977 nutzte die Metallschlauch-Fabrik Pforzheim kurzzeitig ihre Maschine (E-26) ohne den Tagesstempel, der eventuell gerade auf die vierstellige Postleitzahl umgerüstet wurde. mit Sammlergruß Werner
Stefan Am: 06.07.2025 16:37:48 Gelesen: 10775 # 58
@ HWS-NRW [#57] ... ohne den Tagesstempel, der eventuell gerade auf die vierstellige Postleitzahl umgerüstet wurde. Warum sollte der Techniker zwei Mal in das Unternehmen des Kunden kommen, die Frankiermaschine aufschrauben und dabei Sicherungssiegel zerbrechen um an die Stempelplatte zu gelangen? Das Aufnullen auf eine vierstellige Postleitzahl war bei Bestandsgeräten nicht verpflichtend gewesen und die Maschine auch Eigentum des Absenders. Dieser musste Umbauten auch aus eigener Tasche bezahlen. Bei der Einführung der fünfstelligen Postleitzahl per 01.07.1993 mussten sämtliche Frankiergeräte geöffnet und umgebaut werden. Dies geschah üblicherweise nicht im Rahmen von zwei Kundenterminen, es hatte aufgrund der Masse umzustellender Frankiergeräte (seinerzeit mit Sicherheit bundesweit sechsstellig gewesen) ein Termin auszureichen. Gruß Stefan
Jürgen Witkowski Am: 21.07.2025 18:00:02 Gelesen: 10470 # 59
Die Essener Straßenbahnen bieten interessantes Material, um die Abfolge von Absenderfreistempeln (AFS) zeigen und nebenher noch ihre Geschichte zu dokumentieren. Mein erster AFS stammt von einer Francotyp A mit der Besonderheit von gotischen Wertziffern. Der Stempel wurde am 27.12.38 verwendet von der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft, Abteilung Essener Straßenbahnen. Wer sich für deren Geschichte interessiert findet hier [1] reichlich Lesestoff. Den Stempel kann ich unverändert bis zum 15.2.44 nachweisen. Nach dem Krieg gab es einen neuen Werbeeinsatz und einen neuen Wertrahmen. Der Tagesstempel und die gotischen Wertziffern in der Francotyp A sind geblieben. Vom 2.1.57 kann ich eine Francotyp D zeigen, die auch den neuen Firmennamen Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft (EVAG) zeigt. Nachdem im März 1962 die neuen Postleitzahlen eingeführt worden waren, wurde der Stempelkopf ausgewechselt. Allerdings blieb man beim Kreisstempel. Das frühe Beispiel stammt vom 6.11.62. Ab dem 16.1.64 kann ich den für diese Zeit üblichen Kreistempel mit Stegsegment oben nachweisen. Es handelt sich nach wie vor um eine Francotyp D Absenderfreistempelmaschine. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Essener_Verkehrs-AG
Jürgen Witkowski Am: 18.08.2025 16:27:39 Gelesen: 9833 # 60
BP OLEX aus Berlin-Schöneberg verwendete im Januar 1934 eine Francotyp A mit Wertrahmen Bogenrechteck. Im März 1939 kam eine Francotyp D mit Wertrahmen Reichsadler, Landesname in Frakturschrift zum Einsatz. Mit besten Sammlergrüßen Jürgen
volkimal Am: 09.09.2025 22:05:43 Gelesen: 9329 # 61
Hallo zusammen, eine kleine Folge von drei Absenderfreistempeln der Portland Cementfabrik in Hardegsen: 1955: Hardegsen war eine Poststelle. Der Stempeltext ist „(20b) Hardegsen / über / Nörten-Hardenberg“. 1957: Zwei Jahre später hatte der Ort ein Postamt. Die Bezeichnung im Ortsstempel lautet „(20b) Hardegsen (Solling)“. 1967: Nach Einführung der neuen vierstelligen Postleitzahlen steht im Stempel „Hardegsen /3414“. Das Werbeklischee und der Wertrahmen haben sich in diesem Zeitraum nicht geändert. Aus Wikipedia [1]: 1897 öffnete das Zementwerk als erster größerer Betrieb in Hardegsen. Das Zementwerk ist heute geschlossen, der Steinbruch dient aber immer noch dem Kalkabbau. Viele Grüße Volkmar [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hardegsen#Wirtschaft_und_Infrastruktur
volkimal Am: 13.09.2025 22:56:36 Gelesen: 9206 # 62
Hallo zusammen, die Firma Beckerbillett ist in Deutschland einer der Marktführer für die Herstellung von Eintrittskarten und Tickets. Von 1959 bis 1995 verwendete man dort immer dasselbe Werbeklischee. Der Ortsstempel und der Wertrahmen haben sich mehrmals geändert. 14.12.1959 - Ortsstempel: "(24a) HAMBURG-ALTONA 1". Dieser Stempel war in der Datenbank 10.02.1967 bis 01.02.1968 - Ortsstempel: "2 HAMBURG-ALTONA 1". Die Postleitgebietszahl "(24a)" wurde soweit aptiert, dass nur noch die "2" entsprechend der neuen vierstelligen Postleitzahl stehenblieb. 13.08.1969 - Ortsstempel: "HAMBURG 53 / 2". 12.12.1969 bis 10.02.1976 - Ortsstempel: "HAMBURG 50 / 2". Die Änderung der Postamtsnummer von "53" zu "50" habe ich fast übersehen. Wer kennt einen Grund für die Änderung der Postamtsnummer? Ist die Firma evtl. umgezogen? 22.08.1995 - Ortsstempel unverändert aber jetzt in der Mitte: "HAMBURG 50 / 2". Zusätzlich kam der neue Wertrahmen dazu. Dieser Stempel war ebenfalls in der Datenbank. Hat einer von Euch weitere Stempel der Firma Beckerbillett mit diesem Werbeklischee oder weitere Daten von den bisher gezeigten Stempeln? Viele Grüße Volkmar
volkimal Am: 26.09.2025 18:06:44 Gelesen: 8881 # 63
Hallo zusammen, vier Absenderfreistempel aus Eschershausen aus der Zeit von 1956 bis 1960. Bei Wikipedia von Eschershausen heißt es [1]: Um 1860 wurde im Hils eines der seltenen Naturasphalt-Vorkommen entdeckt. Durch den ausgelösten Asphalt-Boom wurden bis 1914 acht gegründet, die Einwohnerzahl stieg bis zum Jahr 1910 auf 2039. Von welcher dieser acht Asphaltfabriken der erste Stempel mit der Jahreszahl 1846 stammt, weiß ich nicht. Die Deutsche Naturasphalt GmbH mit Sitz in Eschershausen, baute seit 1903 Naturasphalt ab. Aus dem Naturasphalt wurden Naturasphaltplatten hergestellt. Diese bestehen aus gemahlenem Naturasphalt, Naturstein als Farbzuschlag und Bitumen als Bindemittel. Über 100 Millionen Quadratmeter wurden seit 1903 bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2011 in öffentlichen und privaten Bauten verlegt [2]. Später scheint es nur noch die DASAG in Eschershausen gegeben zu haben. Zum Beispiel erwarb die DASAG (Deutsche Asphalt AG) 1956 die Deutsche Naturasphalt GmbH mit Sitz in Eschershausen. 1958 verlegte die DASAG ihren Sitz nach Eschershausen [3]. Da ich nur weiß, dass die Übernahme 1956 stattfand, kann ich nicht sagen, ob der erste Stempel aus dem Jahr 1956 vor oder nach der Übernahme aufgebracht wurde. Der Name DASAG taucht zwar erst beim dritten Stempel auf, der zweite Stempel von 1958 ist aber sehr wahrscheinlich der DASAG zuzuordnen. Ich weiß daher nicht ob es eine Abfolge von vier Absenderfreistempeln der DASAG ist oder ob es jeweils zwei Stempel von zwei verschiedenen Firmen sind. Viele Grüße Volkmar [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eschershausen [2] https://materialarchiv.ch/de/ma:material_1490?type=all [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Asphalt
HWS-NRW Am: 27.09.2025 15:52:03 Gelesen: 8830 # 64
Hallo, auch hier mal zwei Belege aus meiner Sammlung. Der VEB Holzbau Olbernhaus nutzte bis mindestens Januar 1959 einen blauen Abdruck in ihrer Maschine, irgendwann später, hier auf einem Beleg im Januar 1961 zu sehen, wurde dann wieder die "normale" rote Druckerfarbe eingefüllt, die der Vorgabe der UPU entsprach. mit Sammlergruß Werner
Nordluchs Am: 19.11.2025 10:09:06 Gelesen: 7390 # 65
Hallo, eine kleine Abfolge von der Stadt Günzburg. Francotyp C vom 15.6.1938 und aptiert vom 11.10.1945 und neuem Wertrahmen Deutsche Post. Die nächste Stufe wird gezeigt mit einer im zuständigen Postamt hinterlegten Karte. Das galt für jede Absenderfreistempelmaschine! Ist irgendwann alles im Altpapier gelandet. Vorderseite: Wertstempel geändert am 10.9.1947 Vermerk Rückseite: C 17961, Stadtverwaltung Günzburg in Betrieb seit 11.5. 1938 Mit Abschluss dieser kleinen Forschungsarbeit. Günzburg die schöne Donaustadt Gruß Hajo
Nordluchs Am: 15.01.2026 12:58:58 Gelesen: 5961 # 66
Hallo, wie üblich bei Erfassung von Absenderfreistempeln diese Abfolge entdeckt. Macht etwas Arbeit, aber bis auf den sechsten Beleg waren alle schon in der Datenbank, eingestellt durch Angelika und Hajo. Hamburg 36, PEWATA UHREN Prien & Wittern (7.2.1938) / Prien & Wittern Elektrische PEWETA Uhren gehen unglaublich präzise (24a) Hamburg 1, PEWATA UHREN - Prien & Wittern / 2 Hamburg 22 PEWETA für jeden Raum eine Uhr 22082 Hamburg 76 PEWATA UHREN / H051695, 22081 Hamburg 76 PEWATA Zeit-Messtechnik Gruß Hajo
Angelika Am: 17.01.2026 16:02:55 Gelesen: 5851 # 67
Hallo beim Bearbeiten der AFS von der Stadt Burkhardtsdorf im Erzgebirge fand ich diese Abfolge der Firma Schüngel-Chemie KG Viele Grüße Angelika
Angelika Am: 25.04.2026 10:52:20 Gelesen: 2915 # 68
Moin ich habe etwas Arbeit (3er Postpaket mit Schnippelchen) zum Durchsehen und Scannen erhalten. Dort fand ich die Abfolge der Firma Gloria aus Wadersloh [1] Viele Grüße Angelika [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gloria_(Brandschutz)
HWS-NRW Am: 20.06.2026 08:38:53 Gelesen: 1290 # 69
Hallo am Morgen. Von mir eine kleine Abfolge von Saarland-Belegen: (links) BREBACH (SAAR) - 1948-6-12 - Beleg mit POST SAAR-Wertrahmen (rechts) BREBACH (SAAR) - 1951-2-8 - fehlendes Wort SAAR (unregelmäßiger Umschlag ?) (links) BREBACH über SAARBRÜCKEN 2 - 1954-2-25 - abgeänderter Ortstempel (rechts) BREBACH über SAARBRÜCKEN 2 - 1954-2-25 - Deutsche Bundespost Saarland mit Sammlergruß Werner