Briefmarken Atteste

Thema:

Greifvögel auf Briefmarken

mausbach1 (RIP) Am: 21.04.2021 09:14:07 Gelesen: 19631 # 1
U S A Der amerikanische Turmfalke (Falco sparverius), auch Spatzfalke genannt, ist der kleinste und häufigste Falke in Nordamerika. Es hat einen Größenbereich von ungefähr zwei zu eins über Unterarten und Geschlecht und variiert in der Größe von etwa dem Gewicht eines Blauhäher bis zu einer Trauertaube . Es reicht auch bis nach Südamerika und ist eine gut etablierte Art, die sich zu 17 Unterarten entwickelt hat, die an verschiedene Umgebungen und Lebensräume in ganz Amerika angepasst sind. Es zeigt einen sexuellen Dimorphismus in Größe (Frauen sind mäßig größer) und Gefieder , obwohl beide Geschlechter einen Rufus haben zurück mit spürbarer Sperre. Das Gefieder ist bunt und attraktiv, und Jugendliche haben ein ähnliches Gefieder wie Erwachsene. [1] Glückauf! Claus [1]https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=en&u=https://en.wikipedia.org
epem7081 Am: 23.04.2021 21:16:16 Gelesen: 19587 # 2
@ mausbach1 [#1] Hallo Claus, ich schicke Dir zu Deinem Turmfalken mit höchster Geschwindigkeit als Gesellen zwei Wanderfalken aus der DDR mit MiNr 703 und MiNr 1274 rüber. Der Wanderfalke (Falco peregrinus) gehört zur Familie der Falkenartigen. Er zählt zu den größten Vertretern der Familie und ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 320 km/h das schnellste Tier des Planeten. Der Wanderfalke ist ein Kosmopolit und die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt; er besiedelt bis auf Antarktika alle Kontinente. Wanderfalken sind primär Felsbrüter und bewohnen in erster Linie gebirgige Landschaften aller Art sowie Steilküsten. In den letzten Jahrzehnten hat die Art in vielen Teilen des Verbreitungsgebietes auch Städte und Industrieanlagen mit ihren zahlreichen „Kunstfelsen“ besiedelt. [1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Wanderfalke [Thema redaktionell von Falken auf Greifvögel erweitert]
mausbach1 (RIP) Am: 24.04.2021 08:28:17 Gelesen: 19570 # 3
@ epem7081 [#2] Hallo Edwin, in unserem Dorf (momentan 162 EW) sind ein Paar Wanderfalken zu Hause. Schönes WE! Claus
epem7081 Am: 25.04.2021 14:35:41 Gelesen: 19527 # 4
@ mausbach1 [#3] Hallo Claus, Gratulation zu den Wanderfalken im Dorf. Da kann man nur hoffen, dass das Nest von Nesträubern verschont bleibt. Dir und der Redaktion Dank für die Erweiterung des Themas. Da kann ich gleich eine kleine DDR-Serie Europäischer Greifvögel einbringen. Versammelt im Fluge sind hier Rotmilan oder Gabelweihe (MiNr 1147), Bart- oder Lämmergeier (MiNr 1148),, Mäusebussard (MiNr 1149),, Turmfalke (MiNr 1150),, Habicht (MiNr 1151), und Steinadler (MiNr 1152), Mit sonntäglichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 30.04.2021 12:44:50 Gelesen: 19468 # 5
@ mausbach1 [#1] Hallo Claus, eben aus einem umfangreichen Sammelpaket entflogen, diese vier bundesdeutschen Greifvögel von 1973. Dazu noch als philatelistische Bereicherung dieser Beleg vom 1.4.1973 mit der Erstverwendung des Stader Werbestempels mit dem Greif als schreitenden Wappenhalter. Vielleicht nach Beute spähend sind hier aufgereiht: Fischadler (MiNr 754), Mäusebussard (MiNr 755), Rotmilan (MiNr 756) und Wiesenweihe (MiNr 757), Eine zunehmende Jagdbeute in diesen Thread wünscht Dir Edwin
Berrex Am: 30.04.2021 17:23:41 Gelesen: 19447 # 6
Die Briefmarke aus Estland (Jahrgang 2005) zeigt einen Habicht. Noch ein Tipp: Die Website "Lebensraum Burg" aus Nürnberg zeigt per Webcam live vier junge Wanderfalken und die Altvögel. Gruß - Bernd
Quincy Am: 01.05.2021 07:39:34 Gelesen: 19418 # 7
Die irische Freimarkenserie "Frühe irische Kunst" wurde von dem deutschen Grafiker Heinrich Gerl entworfen. Sie wird von irischen Philatelisten deshalb oft auch als Gerl-Serie bezeichnet. Auf dem Höchstwert bildete Gerl einen Adler ab. Als Vorlage diente ihm ein Johannes-Symbol aus einer altirischen Handschrift aus dem 8. Jahrhundert. Der erste Satz der Serie wurde 1968 in Umlauf gebracht. Aber bereits am 15. Februar 1971 musste eine komplett neue Serie herausgegeben werden, da Irland an diesem Tag seine Währung auf das Dezimalsystem umstellte. Bis 1982 folgten noch etliche Ergänzungswerte, darunter auch ein weiterer Höchstwert mit dem Adler. Zu sehen sind hier MiNr. 225 (10 Schilling in alter Währung), 264 (50 Pence in Dezimalwährung) und 321 (1 Pfund in Dezimalwährung). Viele Grüße Hans-Jürgen
Ichschonwieder Am: 02.05.2021 10:19:40 Gelesen: 19385 # 8
In der Mongolei gab es 1970 eine Ausgabe mit 7 Greifvögeln, 3 kann ich aber nur zeigen. 30.06.1970 Mi. Nr. 599 Buteo buteo - Mäusebussard 30.06.1970 Mi. Nr. 600 Strix Aluco - Waldkauz 30.06.1970 Mi. Nr. 601 Accipiter Genitis - Habicht VG Klaus Peter
Quincy Am: 02.05.2021 12:51:22 Gelesen: 19379 # 9
Irland Von 1969 bis 1980 brachte die irische Post einmal im Jahr eine Serie mit einer oder mehreren Sondermarken zum Thema "Zeitgenössische Kunst" heraus. 1975 wurde in dieser Serie mit MiNr. 324 eine Skulptur von Oisín Kelly (1915-1981) abgebildet: Ein Greifvogel. Gruß Hans-Jürgen
epem7081 Am: 04.09.2021 22:43:40 Gelesen: 18934 # 10
@ mausbach1 [#1] Hallo Claus und alle Vogelfreunde, aus einer griechischen Markenserie "Einheimische Faune und Flora" mit 8 Werten aus dem Jahre 2001 kann ich mit meinem Einschreiben und Express-Beleg vom 23.1.2002 aus ΠΕΎΚΟΙ / PEFKI hier zweimal mit strahlend weißem Gefieder (!) den Schmutzgeier (MiNr 2077) und einmal den Bartgeier (MiNr 2073) vorstellen. Der dritte Geier dieser Serie mit dem höchsten Nominalwert von 850 (Dr) bzw 2,49 € ist der Mönchsgeier (MiNr 2078) Im Ausgabejahr 2001 sind in Griechenland alle Marken mit beiden Währungsangaben Drachme und EURO versehen. Mit freundlichen Grüßen Edwin
Quincy Am: 05.09.2021 09:25:08 Gelesen: 18920 # 11
Wanderfalke Aus der Vielfalt der irischen Freimarkenserie von 1997 bis 2004 zeige ich aus den selbstklebenden Ergänzungswerten in Offsetdruck den Wanderfalken (MiNr. 1544 I). Gruß Hans-Jürgen
epem7081 Am: 09.09.2021 23:03:03 Gelesen: 18889 # 12
Hallo zusammen, aus meinem DDR-Fundus kann ich hier eine Maximumkarte mit dem Seeadler (MiNr 2703) und dem Sonderstempel aus BERLIN 1085 GESCHÜTZTE VÖGEL vom 18.5.1982 vorstellen. Rückseitig informiert der Text über die technischen Daten. Die gesamte Serie Geschützte Greifvögel 1982 zeigt Fischadler, Seeadler, Steinkauz und Uhu (MiNr 2702 - 2705). Mit freundlichen Grüßen Edwin
mausbach1 (RIP) Am: 05.11.2021 08:58:33 Gelesen: 18735 # 13
Ein nettes Stück. Gruß Claus
wajdz Am: 12.06.2022 00:40:32 Gelesen: 18253 # 14
Serie: Heimische Vogelarten Angola MiNr 341, 22.03.1951 Zu den Greifvogelarten gehört der Gaukler (Terathopius ecaudatus) [1] der in großen Teilen Subsahara-Afrikas vorkommt und offene oder halboffene Savannenlandschaften bewohnt. Er ernährt sich größtenteils von kleineren bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren, aber auch von Aas. Wie inzwischen fast alle Lebewesen, wird auch diese Art als potentiell bedroht (“near threatened”) eingestuft. In natura zu sehen im Vogelpark Walsrode. MfG Jürgen -wajdz- [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gaukler_(Vogel)
BeNeLuxFux Am: 12.06.2022 09:06:53 Gelesen: 18243 # 15
Hallo, der 1979 auf der Insel Man erschienene Satz zum 100. Geburtstag der Gesellschaft für Naturgeschichte und Altertumsforschung, zeigt uns auf der 7 P-Marke einen Wanderfalken ( Falco peregrinus). MiNr. 139 Beste Grüsse, Stefan
Quincy Am: 12.06.2022 22:43:40 Gelesen: 18226 # 16
Beim Motiv "Greifvögel" wird man bei den ersten beiden Freimarkenserien Irlands gleich fündig, da eines der Embleme der vier irischen Provinzen in Wappen und Flagge einen 'halben' Greifvogel und einen Arm in Ritterrüstung mit einem Schwert zeigt, nämlich die Provinz Connacht [1]. Die beiden ersten Freimarkenserien Irlands unterscheiden sich hauptsächlich nur durch ihr Wasserzeichen: Während die erste Serie ab 1922 "se" als Wasserzeichen hatte, wurde in der zweiten nur noch ein "e" verwendet. Nur dadurch können die verschiedenen Michelnummern unterschieden werden. Zu sehen sind hier mit den Emblemen der vier irischen Provinzen: 1,5 Pingin = MiNr. 44A bzw. 75A 4 Pingin = MiNr. 46A bzw. 77A 9 Pingin = MiNr. 49A bzw. 80A Gruß Hans-Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Connacht
hubtheissen Am: 18.06.2022 16:49:25 Gelesen: 18189 # 17
Hallo, der Schrei-Seeadler Haliaetus vocifer auf der Mi. 96 Uganda auf einem Luftpostbrief von Kampala nach Stuttgart vom 28.02.1968. Gruß Hubert
wajdz Am: 18.06.2022 20:37:51 Gelesen: 18178 # 18
Serie: W.W.F - Naturschutz Island MiNr 776 - 779, 03.12.1992 Der Gerfalke (Falco rusticolus) [1] gilt mit einer Länge von 51 – 60 cm als die größte Falkenart der Welt. Er ist rund um das Nordpolarmeer ansässig, in Sibirien ebenso wie in Alaska, Grönland oder Island und weicht im Winter in südlichere Regionen aus. Die isländischen Populationen sind jedoch sesshaft, solange das Nahrungsangebot ausreichen ist. Gejagt werden in der Regel Schneehühner, jedoch auch Lemminge, Schneehasen, verschiedene Kleinvogelarten sowie Raufußhühner und Enten. MfG Jürgen -wajdz- [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gerfalke
Quincy Am: 19.06.2022 07:41:07 Gelesen: 18169 # 19
Wanderfalke 1979 gab die irische Post zum Thema "Wildvögel" einen Satz mit vier Marken heraus. Der Höchstwert (MiNr. 400) zeigt einen Wanderfalken. Gruß Hans-Jürgen
hubtheissen Am: 21.06.2022 19:53:05 Gelesen: 18141 # 20
Hallo,

aus der Flugpostmarkenserie Vögel von 1959 die Marke zu 105 K mit dem Adler als Motiv (Mi. 1663) auf einem Luftpost-Brief vom 21.01.1960 von Ankara nach Stuttgart.



Gruß

Hubert
Briefuhu Am: 07.02.2023 12:20:52 Gelesen: 17323 # 21
Zwei Greifvögel als Zusammendruck aus Malta Michel Nr. 866 und 867, abgebildet ist der Eleonorenfalke (Falco eleonorae) und der Rötelfalke (Falco naumanni). Die zwei 10 Cent Marken wurden zur Frankatur einer Ansichtskarte vom 19.05.1992 von Valletta nach Braunschweig verwendet. Schönen Gruß Sepp
epem7081 Am: 22.05.2023 09:15:53 Gelesen: 16885 # 22
Hallo zusammen, bei mir erhebt sich heute ein Fischadler (Pandion haliaetus) [1] in die Lüfte. Erstmals gestartet mit der schwedischen MiNr 2274 am 24.1.2002. Einen guten Fang wünscht allen Spürnasen der Philatelie mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Fischadler
epem7081 Am: 29.05.2023 15:56:06 Gelesen: 16756 # 23
Hallo zusammen, bei mir erhebt sich erneut ein großer Greif aus schwedischen Gefilden. Der Uhu (Bubo bubo) [1] wurde mit der schwedischen MiNr 1565 am 22.8.1989 gestartet. Der Uhu ist eine Vogelart aus der Gattung der Uhus, die zur Ordnung der Eulen gehört. Uhus haben einen massigen Körper und einen auffällig dicken Kopf mit Federohren. Die Augen sind orangegelb. Das Gefieder weist dunkle Längs- und Querzeichnungen auf. Brust und Bauch sind dabei heller als die Rückseite.[1] Einen weiterhin guten Fang wünscht allen Spürnasen der Philatelie mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Uhu
wajdz Am: 29.05.2023 18:43:05 Gelesen: 16742 # 24
@ epem7081 [#23] Im Grunde besetzen Eulen [1] die gleiche ökologische Nische wie Greifvögel – nur dass sie im Gegensatz zu diesen in der Nacht jagen. Trotz scharfer Krallen und Hakenschnabel: Obwohl die Eulen viele äußerliche Merkmale mit Greifvögeln wie Adler, Falke oder Habicht teilen, sind sie mit ihnen nicht unmittelbar verwandt. Vorschlag: Vielleicht sollte für die Eulenvöglel ein eigenes Thema aufgemacht werden. Es werden ja nicht 1500 Beiträge und mehr wie bei den Themen "Eisenbahn" und "Flugzeuge" zusammenkommen, aber es macht es leichter, nicht so viele Beiträge durchsehen zu müssen, wenn man Doppelungen vermeiden möchte. MfG Jürgen -wajdz- [1] https://www.planet-wissen.de › Natur › Vögel: Eulen
Briefuhu Am: 02.07.2023 09:45:01 Gelesen: 16612 # 25
Luftpostbrief vom 07.07.2000 von Vientiane (Hauptstadt von Laos) nach (?) frankiert mit Michel Nr. 1662 vom 02.07.1999, die Marke zeigt einen Wachtel-Sperlingskauz (Glaucidium brodiei). Schönen Gruß Sepp [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Laos: Echt gelaufene Belege"]
epem7081 Am: 23.03.2024 16:54:32 Gelesen: 15323 # 26
Hallo zusammen, zum 75. Jahrestag der Wiedergewinnung der Unabhängigkeit durch die Republik Polen erschien der Adlerkopf mit Krone (MiNr 3472) am 11.11.1993 Ein schönes Wochenende wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
wajdz Am: 24.03.2024 01:07:29 Gelesen: 15310 # 27
@ epem7081 [#5] Ausschnitt Großbrief · 58379 Holzappel – 13187 Berlin · Bedrohte Vogelarten (5 Werte) Deutschland MiNr 2015, 08.10.1998 Rollstempel BRIEFZENTRUM 56 · 12.-4.99 · ab Die Kornweihe (Circus cyaneus) [1], ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae), ist eine mittelgroße Weihenart mit dem größten Verbreitungsgebiet. Die nördliche Grenze des Verbreitungsgebietes liegt in Nordskandinavien, die östliche Grenze am Pazifik und Nordostsibirien, im Süden in Nordspanien und im Westen auf den britischen Inseln. Besiedelt werden dabei Offenland, Moore und sumpfige Feuchtgebiete, Heiden, Steppen und offene Taiga, aber auch Getreidefelder und Dünen. Die Nahrung besteht fast ausschließlich aus Säugetieren bis zur Größe junger Hasen und Kaninchen und Vögeln etwa bis zur Größe eines Alpenschneehuhns. Im 20. Jahrhundert kam es zu einem starken Rückgang der Bestände, begründet vor allem durch die großflächige Entwässerung von Feuchtgebieten und einem damit verbundenen Verlust von Bruthabitaten. Bis Mitte der 1980er-Jahre erloschen daher die Brutbestände in weiten Teilen Nordwestdeutschlands. Sie zählt gegenwärtig mit einem Bestand von weniger als 10 Brutpaaren zu den seltensten Brutvögeln Deutschlands. MfG Jürgen -wajdz- [1] https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/kornweihe/
epem7081 Am: 26.03.2024 16:21:30 Gelesen: 15282 # 28
Hallo zusammen, die polnische Post brachte am 12.5.1977 in einer vierteiligen Serie seltener Tiere neben Wolf, Großtrappe und Fischotter auch diesen Turmfalken (MiNr 2506) an die Schalter. Mit freundlichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 13.04.2024 16:20:59 Gelesen: 15193 # 29
Hallo zusammen, der Adler ist das Wappentier von Pjatigorsk. In einer sowjetischen Freimarkenserie zu Kurorten im Kaukasus fand dieses markante Denkmal mit dem Adler an der heißen Quelle am 3.1.1949 seinen Platz auf der Briefmarke (MiNr 1306). Ein beflügeltes Wochenende wünscht mit freundlichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 15.05.2024 17:40:55 Gelesen: 14864 # 30
Hallo zusammen, die rumänische Post brachte am 20.12.1968 eine achtteilige Markenserie mit der Fauna aus Naturschutzgebieten (MiNr 2724 - 2731) in den postalischen Verkehr. Ein Motiv war dabei auch dem Steinadler (Aquila chrysaetos) gewidmet. Mit freundlichen Grüßen Edwin
formel1 Am: 15.05.2024 19:32:34 Gelesen: 14853 # 31
Israel verausgabte 2013 einen Markensatz zum Schutz der Geier Grüsse, formel1
epem7081 Am: 23.05.2024 20:33:43 Gelesen: 14688 # 32
Hallo zusammen, die österreichische Post widmet dem Steinadler (Aquila chrysaetos) als "König der Lüfte" einen abgehobenen Spitzenwert mit 20 S (MiNr 968). Die Erstausgabe erfolgte am 7.1.1952 auf graustichigem Papier (968x). Meine Marke auf weißem Papier (968y) wurde am 24.6.1959 ausgegeben. Mit freundlichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 30.05.2024 10:27:22 Gelesen: 14591 # 33
Hallo zusammen, das britische Protektorat Betschuanaland wurde am 30. September 1966 als Republik Botswana unabhängig. Am 3.1.1967 wurde von der Post eine 14-teilige Freimarkenserie mit [heimischen?] Vogeldarstellungen verausgabt. Darunter befand sich auch dieser Fischadler (lt. Mi Nr 27: Schrei-Seeadler) [1]. Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Schreiseeadler
wajdz Am: 30.05.2024 18:06:10 Gelesen: 14573 # 34
@ epem7081 [#12] 2005 Nordkurier Standardbrief 41 Tiere unserer Heimat · Seeadler (Haliaeetus albicilla) Dieser riesige Greifvogel [1] mit seiner bis zu 2,40 Meter Flügelspannweite weist ohne menschliche Einflüsse eine sehr geringe Sterblichkeit seiner Jungvögel auf und wird bis zu 20 Jahre alt, war aber wie viele Adlerarten, im letzten Jahrhundert lange vom Aussterben bedroht. Weiterhin gefährlich sind nach wie vor Kollisionen mit Windrädern, Hochspannungsleitungen für Strom und Bahn sowie die sich aktuell stark ausbreitende Vogelgrippe. Heute kommt er hauptsächlich in den nördlichen Bundesländern vor und brütet in der Nähe von Küsten oder an Seen. Als Standvogel erbeutet der Fischjäger im Winter Wasservögel an Eislöchern und weicht auf Aas wie zurück gelassene Innereien von geschossenem Wild aus, was häufig unter mehreren Individuen geteilt wird. Im Flug machen ihn seine Silhouette, der vergleichsweise kurze Schwanz und der lange Hals unverwechselbar, wenn er hoch am Himmel kreist. MfG Jürgen -wajdz- [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Seeadler_(Art)
epem7081 Am: 02.06.2024 20:07:26 Gelesen: 14469 # 35
@ wajdz [#34] Hallo Jürgen offenbar ist der Seeadler in zahlreichen Ländern ein beliebtes Briefmarkenmotiv. Mein nächster Kandidat wurde am 11.6.1983 in der Elfenbeinküste als MiNr 783 mit weiteren Vögeln (MiNr 784 und 785) gestartet. Mit freundlichen Grüßen Edwin
wajdz Am: 04.06.2024 17:36:01 Gelesen: 14390 # 36
Die Namensgebung für militärisches Gerät bedient sich oft bei der Tierwelt, um bestimmte Eigenschaften wie Stärke, Angriffslust und Wehrhaftigkeit zu assoziieren. Diesen Beitrag stelle ich in’s Thema Greivögel ein, sie waren früher da als die Kampfflugzeuge FDC Schmuckumschlag Wings Of Prey lll · Sonderstempel Gibraltar 3.9.2001 Wings Of Prey lll Zeichnung Krone und Vogel mit ausgebreiteten Flügeln Serie: Wings Of Prey lll (Greifvögel) Gibraltar MiNr 978-980, 03.06.2001 Baumfalke (Falco subbuteo) · RAF Specat Jaguar GR1B Die Rohrweihe (Circus aeruginosus) · Royal Navy Sea Harrier FA MK. Der Sperber (Accipiter nisus) · 2RAF Hawk T MK. 1 MfG Jürgen -wajdz-
epem7081 Am: 09.06.2024 15:23:21 Gelesen: 14277 # 37
Hallo zusammen, anlässlich "80 Jahre Zoologischer Garten Sofia" brachte die bulgarische Post am 29.7.1968 eine Serie von sechs Marken (MiNr 1819 - 1824) mit Tieren dieses Tierparks heraus. Der erste Wert (MiNr 1816) zeigte dabei einen Mönchsgeier (Aegypius monachus) im Sturzflug. Mit freundlichen Grüßen Edwin
wajdz Am: 12.06.2024 11:52:20 Gelesen: 14168 # 38
@ Berrex [#6] Für die Jugend 1973 · Serie: Greifvögel · Habicht (Accipiter gentilis) [1] Berlin MiNr 442, 08.02.1973 MfG Jürgen -wajdz- [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Habicht
epem7081 Am: 12.06.2024 14:50:20 Gelesen: 14155 # 39
Hallo zusammen, der Kongress des Internationalen Ornithologischen Rates für Vogelschutz gab der ungarischen Post Veranlassung am 25.4.1968 eine Serie von acht Marken (MiNr 2398 - 2405) mit diversen Vögeln heraus zu geben. Ein Wert (MiNr 2400) zeigte dabei den Kaiseradler (Aquila heliaca). Der Kaiseradler (Aquila heliaca), auch Östliche Kaiseradler genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet dieses großen Vertreters der Unterfamilie Aquilinae reicht vom südöstlichen Mitteleuropa nach Osten bis China. Der früher als Unterart des Östlichen Kaiseradlers betrachtete Spanische Kaiseradler der Iberischen Halbinsel wird heute als eigene Art (Aquila adalberti) geführt und als Iberienadler bezeichnet.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Östlicher_Kaiseradler
skribent Am: 13.06.2024 15:29:04 Gelesen: 14127 # 40
Guten Tag! Mit der Überschrift: "Fauna Russlands" und zum Anlass "100-jähriges Jubiläum der Allrussischen Gesellschaft für Naturschutz" verausgabte die Post der Russischen Föderation am 27. April 2024 einen Viererblock. Abgebildet hier das Wertzeichen mit der Darstellung eines Gerfalken. Katalog Nr.: 3242 (3242/3245), im russischen Katalog. MfG!>Franz<
epem7081 Am: 25.06.2024 20:49:40 Gelesen: 13957 # 41
Hallo zusammen, in Spanien gehört zu den gefährdeten Tieren u.a. der Bartgeier. Mit einer Sondermarke (MiNr 3120) wurde dieser Greifvogel am 11.10.1993 für den Postverkehr freigegeben. Auf meinem Beleg vom 21.10.1993 aus Alicante sind gleich zwei Exemplare gelandet. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ist neben dem etwa gleich großen Mönchsgeier der größte Greifvogel Europas, und mit 230 bis 250 Brutpaaren in den Alpen einer der seltensten.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bartgeier
epem7081 Am: 28.06.2024 15:37:05 Gelesen: 13851 # 42
Hallo zusammen, ein weiterer Seeadler aus bundesrepublikanischem Ansitz. In der Vierergruppe "Tierschutz: Bedrohte Seevögel" (MiNr 1539 - 1542) vom 4.6.1991 hat er im höchsten Wert (MiNr 1542) seinen Platz gefunden. Mit freundlichen Grüßen Edwin
wajdz Am: 29.06.2024 17:32:53 Gelesen: 13823 # 43
Greifvögel als Jagdgehilfen Aus der Serie „Welt-Jagdausstellung Budapest 1971“ (8 Werte) Ungarn MiNr 2667, 21. 05.1971 Falkenjagd Falknerei oder Beizjagd nennt man das Abrichten von sowie die Jagd mit Greifvögeln und Falkenartigen – z. B. Gerfalken, aber auch Habichte, Sperber, Adler, u. a. – auf frei lebendes Wild; sowie Ausbildung und Pflege der jeweiligen Vögel zur Falknerei. Die UNESCO hat die Falknerei 2010 als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. MfG Jürgen https://www.jagdverband.de/rund-um-die-jagd/was-draussen-passiert/beizjagd-falknerei
epem7081 Am: 01.07.2024 12:40:21 Gelesen: 13801 # 44
Hallo zusammen in einer 8-teiligen Markenserie der sowjetischen Post mit verschiedensten Greifvögeln (MiNr 3146- 3153) die 1965 teils im November, teils im Dezember ausgegeben wurde, breitet der Steinadler (MiNr 3151) seine weit gespannten Flügel aus. Steinadler zählen zu den größten Vertretern der Gattung Aquila. Die Geschlechter des Steinadlers unterscheiden sich deutlich in Größe und Gewicht. Das Weibchen kann eine Körperlänge von 90–100 cm erreichen; das Männchen ist im Mittel rund 10 cm kleiner. Die Flügelspannweite variiert zwischen 190 und 210 cm beim Männchen und zwischen 200 und 230 cm beim Weibchen. Weibchen wiegen 3,8 bis 6,7 kg, die leichteren Männchen 2,8 bis 4,6 kg. Steinadler haben 11 Handschwingen, die äußerste (11.) Handschwinge ist jedoch sehr klein. Die sechste Handschwinge ist mit knapp 60 cm die längste. Die 17 Armschwingen sind zwischen 35 und 40 cm lang. Der Schwanz wird aus 12 Steuerfedern gebildet, die 34 bis 42 cm lang sind. [1] ,Mit freundlichen Grüßen Edwin [1]https://de.wikipedia.org/wiki/Steinadler
epem7081 Am: 21.07.2024 13:24:23 Gelesen: 13575 # 45
Hallo zusammen, eine Greifvogelserie aus Berlin (MiNr 442 - 445) vom 6.2.1973 als Jugendmarken 1973. Jürgen hat im Beitrag [#38] bereits den Habicht aus diesem Quartett vorgestellt. In den weiteren Werten werden als heimische Greifvögel noch dazu gesellt: Wanderfalke, Sperber und Steinadler Mit freundlichen Grüßen Edwin
epem7081 Am: 23.07.2024 23:17:00 Gelesen: 13531 # 46
Hallo zusammen, in einer DDR-Serie "Bedeutende Persönlichkeiten" wird am 26.2.1980 der Ornithologe Johann Friedrich Naumann (1780 - 1857) [1] aufgenommen. Ihm zur Seite findet der Rötelfalke (Falco naumanni) seinen Platz (MiNr 2494). Johann Friedrich Naumann (* 14. Februar 1780 in Ziebigk; † 15. August 1857 ebenda) war ein deutscher Ornithologe. Er gilt als Begründer der Vogelkunde in Mitteleuropa.[1] Mit freundlichen Grüßen Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Naumann
becker04 Am: 10.08.2024 08:56:40 Gelesen: 13397 # 47
Guten Morgen, zum Naturschutzjahr gab es 1970 in Finnland diese Marke mit einem Steinadler und Jungtier. MfG Klaus
formel1 Am: 10.08.2024 09:42:57 Gelesen: 13394 # 48
Österreich 1994 und 1996, 2 Aerogramme mit Bartgeier und Steinadler - Zudrucken Schönes Wochenende, formel1
wajdz Am: 11.08.2024 19:27:04 Gelesen: 13350 # 49
@ wajdz [#27] Serie: Vögel Australiens Australien MiNr 2083, 11.09.2001 Die Fleckenweihe ( Circus assimilis), auch Rauchweihe oder Tüpfelweih genannt , ist ein großer australasiatischer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen. In Australien und Indonesien in offenem Grasland, offenem Waldland, Auwäldern im Landesinneren, Grasland und Buschland heimisch, umfasst sein Verbreitungsgebiet mehr als 20.000 km² MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Weihen_(Gattung)
wajdz Am: 06.09.2024 19:02:04 Gelesen: 13015 # 50
Serie: Vögel aus dem Naturschutzgebiet Zwien Belgien MiNr 1709, 16.12.1972 Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist der am häufigsten vorkommende Falke Mitteleuropas. Der Öffentlichkeit ist er relativ vertraut, da er sich auch Städte und Stadträume als Lebensraum erobert hat. 2007 war der Turmfalke in Deutschland und 2008 in der Schweiz „Vogel des Jahres“. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Turmfalke
wajdz Am: 24.09.2024 17:23:10 Gelesen: 12777 # 51
@ wajdz [#36] Serie: Greifvögel Türkei MiNr 2073, 10.10.1967 Sperber (Accipiter nisus) sind habichtartige Greifvögel mit eher längeren Flügeln und einem langen, oft ungefächerten Schwanz. Ihre Beute besteht vorwiegend aus Singvögeln. Das Beutespektrum reicht bis zu Eichelhähern, Tauben oder Elstern, die dann vorwiegend vom deutlich größeren Weibchen, das Turmfalkengröße erreichen kann. erbeutet werden. Das Verbreitungsgebiet reicht von Europa bis Ostsibirien und Japan. Aus Deutschland zieht ein Teil der Sperber im Spätsommer und Herbst nach Frankreich, Spanien und gelegentlich nach Nordafrika. Gleichzeitig kommen im Winter Sperber aus Nordeuropa und Russland nach Deutschland. Im März/ April fliegen die Sperber wieder zurück in ihre jeweiligen Brutgebiete. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Sperber_(Art)
wajdz Am: 30.09.2024 18:50:30 Gelesen: 12675 # 52
@ wajdz [#49] Serie Vögel 1991 Madagaskar MiNr 1331, 10.12.1991 In die Familie der Habichtartigen gehört die Elsterweihe (Circus melanoleucos), eine mittelgroße, aber schlank gebaute Art der Weihen, die in der nordöstlichen Paläarktis brütet, in Südostasien überwintert und für die ein ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus charakteristisch ist. Die nur geringfügig größeren Weibchen sind auf der Körperoberseite graubraun, die Männchen kontrastreich schwarz und hellgrau. Die Bestandssituation der Elsterweihe wird von der IUCN mit ungefährdet (least concern) angegeben. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Elsterweihe
bignell Am: 14.10.2024 21:24:21 Gelesen: 12508 # 53
Liebe Freunde, Frankatur eines Briefes aus Prag, den ich heute erhielt: Apatosaurus [1] und passenderweise mehrere Vögel, die ja von den Dinosauriern abstammen, somit eigentlich genau "was von ihnen übrig blieb" sind [2] Liebe Grüße, harald [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Apatosaurus [2] https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6gel#Abstammung_von_Dinosauriern [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Dinosaurier: Urzeitviecher und das, was von ihnen übrig blieb"]
wajdz Am: 31.10.2024 23:35:21 Gelesen: 12364 # 54
@ wajdz [#34] Seeadler (Haliaeetus albicilla) Schweden MiNr 1479, 29.03.1988 Seeadler leben vor allem von Fisch, fangen jedoch auch Wasservögel. In den 1970er Jahren haben Umweltgifte den Seeadlern in Schweden stark zugesetzt. Seitdem konnte u. a. die Winterfütterung mit giftfreiem Futter den traurigen Trend wenden. Heute gibt es schätzungsweise 700 brütende Paare in Schweden. Inzwischen gibt es schätzungsweise wieder 700 Brutpaare in Schweden. Mehrere Paare leben im Nationalpark Åsnen. Husebymaden und Lidhemssjön sind die besten Stellen, um Ausschau nach dem Seeadler zu halten. MfG Jürgen -wajdz-
wajdz Am: 20.11.2024 00:27:31 Gelesen: 12179 # 55
@ epem7081 [#30] Geschützte Tiere ·  Steinadler (Aquila chrysaetos) Rumänien MiNr 6379, 28.08.2009 Aufgrund seines majestätischen Aussehens ist der Adler seit langem das Symbol des Königtums, wobei er laut der Rumänischen Ornithologischen Gesellschaft bereits seit der Römerzeit in der Heraldik präsent ist. Bis heute wird er stilisiert in vielen Emblemen von Staaten oder Institutionen, vor allem militärischen, dargestellt. Als Symbol im Staatswappen Rumäniens steht der Adler für Macht und Adel, Majestät, Würde und Souveränität. In der rumänischen Folklore und Mythologie gilt der Adler als „König der Vögel“. Als Symbol der Unsterblichkeit der Seele und des Genusses des ewigen Lebens erscheint der Adler auf Grabdenkmälern in Dacia. Aber wie hier zu sehen ist, haben aber auch Majestäten Hunger. MfG Jürgen -wajdz-
Manne Am: 20.11.2024 14:57:06 Gelesen: 12152 # 56
Hallo, ein Einschreiben aus Schwenningen von der Südwest-Messe vom 08.06.1973. Verwendet wurden folgende Marken: Fischadler 25 Pf. Mi 754, Mäusebussard 30 Pf. Mi 755, Rotmilan 40 Pf. Mi 756 und Wiesenweihe 70 Pf. Mi 757, alles ohne Zuschläge, sowie 5 Pf. Unfall. Ich denke portorichtig mit 1,70 DM. Gruß Manne
wajdz Am: 04.03.2025 11:42:04 Gelesen: 11507 # 57
@ wajdz [#50] Freimarkenserie Vögel 2002-2004 - Irland MiNr 1544 ll, 12.05.2004 Der Wanderfalke (Falco peregrinus) zählt zu den größten Vertretern der Familie und ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von mehr als 320 km/h beim Jagdstoß das schnellste bekannte Tier. Der Wanderfalke ist ein Kosmopolit und die am weitesten verbreitete Vogelart der Welt; er besiedelt bis auf Antarktika alle Kontinent In den letzten Jahrzehnten hat die Art in vielen Teilen des Verbreitungsgebietes auch Städte und Industrieanlagen mit ihren zahlreichen „Kunstfelsen“ besiedelt und damit zu einer der weltweit bekanntesten Großvogelarten gemacht. Als hochspezialisierte Vogeljäger besteht die Nahrung fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen Vögeln, die im freien Luftraum erjagt werden. Die Sturzflüge aus großen Höhen bei der Jagd und die dabei erreichten hohen Geschwindigkeiten sind spektakulär. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Wanderfalke
wajdz Am: 18.03.2025 17:41:34 Gelesen: 11229 # 58
@ wajdz [#34] Ausschnitt Ansichtskarte Vilnius – Berlin Geschützte Arten ... (2011) Litauen MiNr 1081, 08.10.2011 Seeadler (Haliaeetus albicilla) bewohnen gewässerreiche Landschaften Eurasiens von Grönland bis zum Pazifik. Sie ernähren sich überwiegend von Fischen, Wasservögeln und Aas. Die Art wurde in Mittel- und Westeuropa durch menschliche Verfolgung und die Vergiftung durch das Insektizid DDT fast ausgerottet. Erst in den 1980-er Jahren wurden wieder brütende Seeadler entdeckt. Heute wird die Population auf etwa 200 Paare geschätzt, die sich in optimalen Lebensräumen wie dem Kurischen Haff und der Memeldelta ansiedeln. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Seeadler_(Art)
volkimal Am: 18.03.2025 18:34:37 Gelesen: 11224 # 59
Hallo zusammen, zwei Aerogramme aus Südwestafrika mit Wertstempeln in Form von Greifvogel-Briefmarken: Die eingedruckte Marke zeigt einen Gleitaar (Elanus caeruleus). Für den Weg nach Deutschland wurde das Inlands-Aerogramm von 5 Cent auf 15 Cent hochfrankiert. Dazu verwendete man alle drei Marken der Serie „Wildlebende Säugetiere“. Auf dem Internationalen Aerogramm (15 Cent) ist ein Kampfadler (Polemaetus bellicosus) zu sehen. Mein Bruder konnte beide Aerogramm auf der Briefmarkenmesse Ende Mai 1984 in Essen kaufen und auch dort am Stand aufgeben. Die Aerogramme wurden von Essen nach Südwestafrika transportiert und am 13.06.1984 in Windhuk der Post übergeben. Viele Grüße Volkmar
Quincy Am: 19.03.2025 15:26:08 Gelesen: 11117 # 60
Bartgeier oder Lämmergeier (Gypaetus barbatis aureus) 1954 gab die Postverwaltung der Triest-Zone B (damals unter jugoslawischer Militärverwaltung) einen Satz mit 12 Werten zum Thema "Jugoslawische Fauna" heraus. Unter anderem ist dort der Bart- oder Lämmergeier zu sehen (MiNr. 129), der jedoch zu dieser Zeit auf dem Staatsgebiet Jugoslawiens bereits praktisch ausgerottet war. Siehe Wikipedia [1]. Gruß Hans-Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bartgeier
epem7081 Am: 28.03.2025 23:30:09 Gelesen: 10888 # 61
Hallo zusammen in einer fünfteiligen Serie der Post in Slowenien mit heimischen Vögeln (MiNr 1058 - 1062) ist auch der Rötelfalke (Falco naumanni) (MiNr 1061) aufgenommen. Der Rötelfalke (Falco naumanni) ist ein kleiner Falke, der vornehmlich in der Mittelmeerregion und in Zentralasien lebt. Er ähnelt einem Turmfalken und ist nicht mit dessen regionaler Bezeichnung Rüttelfalke zu verwechseln.[1] Mit freundlichen Grüßen zur guten Nacht Edwin [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rötelfalke
wajdz Am: 07.04.2025 18:46:51 Gelesen: 10509 # 62
@ wajdz [#43] Ungarn MiNr 2400A, 25.04.1968 Der Östliche Kaiseradler, nur wenig kleiner als der Steinadler, ist weltweit vom Aussterben bedroht. Durch die Rodung der Kiefernwälder verloren die Kaiseradler ihre Nistmöglichkeiten. Neue landwirtschaftliche Methoden führten zu einem Rückgang der Beutetiere. Beide Faktoren haben in den letzten 30 Jahren zu einem deutlichen Rückgang der Kaiseradlerpopulationen geführt. Heute wird ihr europäischer Gesamtbestand auf 1.100 bis 1.600 Brutpaare geschätzt. Die Wolgaregion beheimatet etwa 450 dieser Vögel und zählt damit zu den größten Kaiseradlerpopulationen Europas und zu einem Zentrum der Fortpflanzung der Art in Russland. MfG Jürgen -wajdz- https://en.wikipedia.org/wiki/Eastern_imperial_eagle
wajdz Am: 03.05.2025 18:37:33 Gelesen: 10003 # 63
@ epem7081 [#22] Serie Gefährdete Tierwelt - Spanien MiNr 3450, 28.01.1999 Der Fischadler (Pandion haliaetus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Greifvögel (Accipitriformes). Aufgrund zahlreicher besonderer Merkmale wird die Art meist in eine eigene Familie Pandionidae gestellt, diese Familie und die Gattung Pandion sind damit monotypisch. Der Fischadler ist somit nicht näher verwandt mit den Echten Adlern und den anderen als „Adler“ bezeichneten großen Greifvögeln (wie etwa Seeadler oder Schlangenadler), die alle zur artenreichen Familie der Habichtartigen gehören. Die Art ist fast weltweit verbreitet und kommt auch in Mitteleuropa vor. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Fischadler
Quincy Am: 05.05.2025 09:21:59 Gelesen: 9921 # 64
Würgfalke Aus einem Satz der türkischen Post von 1967, aus dem bereits im Beitrag [#51] eine Marke mit einem Sperber gezeigt wurde, kann ich eine weitere Marke (MiNr. 2042) mit einem Würgfalken [1] zeigen. Gruß Hans-Jürgen [1] https://de.wikipedia.org/wiki/Würgfalke
wajdz Am: 25.06.2025 23:43:48 Gelesen: 8900 # 65
@ epem7081 [#44] Serie: Wildtiere - Österreich MiNr 2872, 28.05.2010 Der Steinadler (Aquila chrysaetos) ist in Österreich ein Brutvogel, der vor allem in den Alpen und subalpinen Regionen beobachtet werden kann. Grundfarbe des Gefieders ist ein einheitliches dunkles Braun. Der Nacken ist goldgelb, daher auch als Goldadler bezeichnet. Die Population wird auf etwa 260 bis 360 Brutpaare geschätzt, die sich hauptsächlich in Höhenlagen zwischen 800 und 2100 Metern aufhalten. Steinadler bevorzugen offene und halboffene Landschaften in den Bergen, können aber auch in bewaldeten Gebieten brüten. MfG Jürgen -wajdz-
Doar Ivri Am: 26.06.2025 00:40:20 Gelesen: 8898 # 66
Eine der wundervollen israelischen Briefmarken von 1950. Sie zeigt ein Fresko im Grabmal des Antagoras, 129 bis 109 vor Chr.
Seku Am: 11.08.2025 20:54:28 Gelesen: 7990 # 67
Frankreich 1996: Bartgeier im  Nationalpark Mercantour Mi.-Nr.  3147  Wikipedia weiß über ihn u.a. folgendes : „Der Bartgeier (Gypaetus barbatus), veraltet auch Lämmergeier genannt, ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Er bildet die einzige Art der gleichnamigen Gattung (Gypaetus). Traditionell zählte er zur Unterfamilie der Altweltgeier (Aegypiinae), ehe er aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen mit dem Schmutzgeier und dem Palmgeier in eine eigene Unterfamilie (Gypaetinae) gestellt wurde. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,9 Metern zählt der Bartgeier zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Er ist neben dem etwa gleich großen Mönchsgeier der größte Greifvogel Europas, und mit 230 bis 250 Brutpaaren in den Alpen einer der seltensten.“ Ich wünsche einen schönen Abend Günther
wajdz Am: 12.08.2025 00:30:28 Gelesen: 7977 # 68
@ wajdz [#65] Serie: Gebirgsvögel, hier der Steinadler (Aquila chrysaetos) Tschechoslowakei MiNr 1571, 20.09.1965 Steinadler kommen in Tschechien hauptsächlich im Gebiet der Beskiden in Ostböhmen vor. Dort werden sie seit 2006 erfolgreich wieder ausgewildert, nachdem sie dort über 100 Jahre lang nicht mehr heimisch waren. MfG Jürgen -wajdz-
wajdz Am: 23.08.2025 19:06:06 Gelesen: 7679 # 69
@ wajdz [#55]

Serie Vögel 1993 -1996

Rumänien MiNr 4876X, 30.04.1993



In Rumänien gilt der Steinadler inzwischen als einer der seltensten Greifvögel. Obwohl sein Verbreitungsgebiet Europa umfasst, ist er in Rumänien nur noch vereinzelt und in abgelegenen Gebieten sowie in den Hochlagen zu finden.

MfG Jürge -wajdz-

http://www.karpatenwanderer.de/KommMit/1970/Adler.htm
volkimal Am: 18.09.2025 21:41:13 Gelesen: 7225 # 70
Hallo zusammen, das Thema heißt zwar "Greifvögel auf Briefmarken", ich finde aber dennoch, dass ein Stempel mit einem Greifvogel hier besser aufgehoben ist als beim Motiv "Vögel jeder Art". Vielleicht kann ja Richard das Thema um die Stempel ergänzen. Die Stempel der Firma Falko - Übersetzungen, Werbung + Druck aus Hamburg hat im Logo passend einen Falken abgebildet. Ich konnte nichts über die Firma im Internet finden, gehe also davon aus, dass sie erloschen ist. Viele Grüße Volkmar
epem7081 Am: 17.10.2025 13:59:27 Gelesen: 6791 # 71
Hallo zusammen, in der alljährlichen Serie "Für die Jugend" hat die Deutsche Post zum 7.8.2025 zurückgekehrte Wildtiere als Motiv gewählt. Neben Biber und Wolf hat hier der Seeadler Aufnahme gefunden. Im Ersttagsblatt wird dazu mitgeteilt: Seeadler (Haliaeetus albicilla), die zu den größten Greifvögeln Europas gehören, sind an große Gewässer, also Küsten, Seen und Flüsse gebunden. In Deutschland kommen sie vor allem im Norden vor, im Binnenland bewohnen sie ausgedehnte Wald-Seen-Landschaften wie die Müritz und die Oberlausitz. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren europäische Seeadler wegen menschlicher Verfolgung, Zerstörung des Lebensraums und Vergiftung durch das Insektizid DDT, das seit 1970 verboten ist, fast ausgestorben. Umfassende Schutzmaßnahmen haben bewirkt, dass die Vögel 2005 von der Roten Liste gestrichen werden konnten. Heute brüten in Deutschland wieder knapp eintausend Paare. Mit freundlichen Grüßen Edwin
wajdz Am: 26.10.2025 17:31:40 Gelesen: 6592 # 72
@ wajdz [#63] Für die Jugend · Raubvögel Bund MiNr 754, 06.02.1973 Fischadler Der Fischadler (Pandion haliaetus) brütet heute nur noch im Nordosten Deutschlands. In West- und Mitteleuropa war er fast ausgerottet. MfG Jürgen -wajdz-
wajdz Am: 07.11.2025 19:41:01 Gelesen: 6389 # 73
@ epem7081 [#10] Gefährdete Vogelarten - Bulgarien MiNr 4515, 24.05.2001 Der Schmutzgeier (Neophron percnopterus), auch Weißer Aasgeier oder Pharaonenhuhn genannt, ist ein kleiner Altweltgeier der monotypischen Gattung Neophron. Verbreitet über ganz Afrika, kommt er aber auch in gemäßigten Teilen Asiens bis nach Indien, sowie in Europa, vor allem im mediterranen Gebiet, und auf den Kapverdischen und Kanarischen Inseln vor. Eine Besonderheit ist die Verwendung von Steinen als Hammer, um Straußeneier zu öffnen, ein seltenes Beispiel für die Verwendung von Werkzeugen bei Vögeln. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Schmutzgeier
wajdz Am: 15.11.2025 18:26:29 Gelesen: 6196 # 74
@ wajdz [#73] Serie Vögel Bulgarien MiNr 1221, 31.03.1961 Der Bartgeier ( Gypaetus barbatus ), auch bekannt als Ossefrage, ist ein sehr großer Greifvogel der monotypischen Gattung Gypaetus. Er ist das einzige bekannte Wirbeltier, dessen Nahrung zu 70–90 % aus Knochen besteht. Traditionell zu den Altweltgeiern gezählt wird , bildet er zusammen mit dem Schmutzgeier (Neophron percnopterus), seinem nächsten lebenden Verwandten, eine eigene, kleinere Linie innerhalb der Habichtartigen (Accipitridae). Sein Bestand gilt als rückläufig; 2004 wurde er noch auf der Roten Liste der IUCN als nicht gefährdet eingestuft, gilt aber seit 2014 als potenziell gefährdet. Die Weibchen legen im Hochwinter ein oder zwei Eier, die zu Frühlingsbeginn schlüpfen. Er lebt und brütet auf Felswänden in Hochgebirgen im Iran, in Südeuropa, Ostafrika, auf dem indischen Subkontinent, in Tibet und im Kaukasus. MfG Jürgen -wajdz- https://en.wikipedia.org/wiki/Bearded_vulture
wajdz Am: 22.11.2025 19:30:27 Gelesen: 6003 # 75
Serie Naturschutz Algerien MiNr 814, 23.12.1982 Savannenadler oder Raubadler (Aquila rapax), eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen, die vor allem in Afrika und im indischen Subkontinent verbreitet ist und in waldreichen Savannen sowie anderen trockenen Landschaften lebt. Er ernährt sich von kleinen bis mittelgroßen Wirbeltieren, Insekten und auch regelmäßig von Aas. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Savannenadler#Fortpflanzung
wajdz Am: 10.12.2025 23:37:15 Gelesen: 5694 # 76
@ wajdz [#38] Serie Vögel, Habicht (Accipiter gentilis) Bulgarien MiNr 3693, 06.05.1988 Als eleganter und geschickter Jäger lebt er am liebsten in alten dichten Wäldern, in denen es ihm mit geschickten Manövern gelingt, seine Beute zu jagen. Seit den 60er Jahren besiedelt er jedoch auch städtische Bereiche und Parks. Auch seine Bestände sind, wie die vieler Greifvögel, in den letzten Jahrzehnten in vielen Teilen Europas zurückgegangen. MfG Jürgen -wajdz- https://de.wikipedia.org/wiki/Habicht
Seku Am: 23.12.2025 06:44:01 Gelesen: 5297 # 77
Andorra (französisch) 1992: Ein Gänsegeier im Flug Mi.-Nr. 421 Wikipedia berichtet dazu u.a. wie folgt : Der Gänsegeier (Gyps fulvus) ist ein großer Vertreter der Altweltgeier (Aegypiinae); er ist durch seine Größe und die deutlich zweifarbigen Flügel in Europa kaum zu verwechseln. Ich wünsche erholsame Feiertage Günther
wajdz Am: 08.01.2026 23:56:16 Gelesen: 4891 # 78
@ wajdz [#76] 80 Jahre Sofioter Zoo Bulgarien MiNr 1819, 29.07.1968 Mit einer Körperlänge von 1,2 m, einer Flügelspannweite von 3,1 m und einem maximalen Gewicht von 14 kg ist der Mönchsgeier (Aegypius monachus), auch bekannt als Rabengeier, ein sehr großer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae) und in weiten Teilen des gemäßigten Eurasiens verbreitet. Durch den Verzehr von Kadavern spielt er eine wichtige Rolle in seinen verschiedenen Ökosystemen, wodurch die Ausbreitung von Krankheiten reduziert wird. MfG Jürgen -wajdz- https://en.wikipedia.org/wiki/Cinereous_vulture
HWS-NRW Am: 23.07.2026 15:31:28 Gelesen: 893 # 79
Hallo in die Runde. Heute ein stilisierter Adler, dargestellt im Werbeklischee der "Adler-Feuerversicherung", für mich ist natürlich mehr die aussergewöhnliche Entgeltstufe für diese Drucksache, per Einschreiben (7 + 50 Pfg) aufgegeben in BERLIN-CHARLOTTENBURG im Mai 1957, das wichtigste an diesem herrlichen Beleg. mit Sammlergruß Werner