IKEA Schweiz hatte vor etwa 2 Wochen eine Onlineaktion, über die man über das Web Postkarten mit vorgegebenen (werbenden) Bildseiten, aber mit freiem Textfeld schreiben konnte, die IKEA dann ausdruckte und auf seine Kosten versandte. Offiziell war diese Promotionaktion nur für den innerschweizer Versand gedacht, trotzdem starte ich spasseshalber mal einen Test. Aus diesem Grund habe ich die deutschen Postleitzahlen in den Adressen um die fünfte Stelle gekürzt, damit der Auslandsversand nicht sofort auf den ersten Blick erkennbar ist. ;-) Die Landesangabe Deutschland habe ich mit einem (D) hinter dem Ortsnamen gekennzeichnet. Aus 37154 Northeim wurde "3715 Northeim" im Absender und in der Empfängeradresse wurde so aus 37085 Göttingen ein "3708 Göttingen (D)" ;-)
Heute, nach 9 Tagen, kam die Karte wider Erwarten hier an - und sogar ohne jede deutsche Adresskorrektur. Ich hätte zumindest so ein neues gelbes Label mit Matrixcode vermutet, aber scheinbar reichte in diesem Fall sogar bereits die verkürzte Postleitzahl 3708 (statt 37085) trotzdem vollkommen aus, um eine automatisierte Behandlung sicher zu stellen?

Freimachung mit einem standardisierten schweizer Entgeltbezahlt-Vermerk für eine
A Priority-Sendung mit Datumsangabe
14.03.2026; im 'Poststempelformat' mit zusätzlichem Kundenklischee von IKEA.
Interessanterweise übernahm IKEA bei der Frankatur den von mir
eingeschweizerten deutschen Absenderortsnamen als angegebenes
Abrechnungspostamt:
P.P. /
CH-3715 Northeim /
POST CH AG, das bedeutet in Lang "Entgelt bezahlt beim
Postamt CH-3715 Northeim der Schweizer Post AG", wobei es dieses Postamt ja überhaupt nicht gibt ;-) Unter welchen Ortsnamen stelle ich diesen bloss in die Stempeldatenbank ein? ;-)
Unten, leider im Scan schlecht zu erkennen, befinden sich übereinander gedruckt, zwei organgefarbene Kodierleisten, a) die typische deutsche "Strichkodierung" und b) eine der Schweizer Post im "Royal Mail 4 State Customer Code (RM4SCC)"-Format.
Beste Grüße
Thomas