Hallo,
hier einmal etwas Seltenes:

@ Lupo_73 [#3]
Hallo Lupo,
was ist daran selten?
Liebe Grüsse von bayern klassisch
(?) Deutsches Reich: Nachporto ?
Werte Sammler,
anbei ein Post-Behändigungsschein der Deutschen Reichspost. Kann mit bitte jemand erklären was die blaue 20 zu bedeuten hat?
Liebe Grüße
Peter
@ peno [#3]
Die 20 Pfennig waren die Behändigungsgebühr für private Absender. Der Absender war die Zeche Friedrich der Große in Herne.
Gruß
wuerttemberger
Lieber Württemberger,
dankeschön für die schnelle Erläuterung.
Die 20 Pfennige waren also Gang und Gäbe und demnach ist der Beleg nichts Besonderes?
Liebe Grüße
Peter
Da die Arge Krone/Adler im Rundbrief 59 [1] einen Beitrag mit dem Titel "
Die privaten Behändigungsscheine mit 10-Pfennig-Frankatur und blauer 20-Pfennig-Taxatur der Zeche „Friedrich der Große“ in Herne" veröffentlichte, muss es etwas besonderes sein. Der Rundbrief steht nicht zum freien Download zur Verfügung, ich weiß daher nicht, was im Artikel steht.
[1]
https://www.arge-krone-adler.de/arbeitsgemeinschaft-krone-adler-e-v-im-bdph-e-v-2/
@ TeeKay [#6]
Danke für den vielversprechenden Hinweis.
Bei der Arge Krone/Adler habe ich mal dezent angefragt.
Danke.
Liebe Grüße
Peter
@ peno [#3]
Aus der gleichen "Quelle" habe ich auch ein Beleg in meiner Sammlung 1875-1932, ein Behändigungsschein mit Sonderform K2 Düsseldorf und ebenfalls 20 Pfennig in blauer Taxierung für die Zustellungsgebühr.
Grüße
@ Hansi [#8]
Genau so einer ist es. Bei deinem Beleg ist Herne durch di Angabe "Westfalen" noch konkretisiert, fehlt bei meinem leider. Mir ging es in erster Linie um den Stempel "Langenberg" und erst jetzt bei näheren Betrachten fiel mir die "blaue 20" auf.
Liebe Grüße
Peter
@ TeeKay [#6]
Das Heft 59 konnte ich, nach näherer Betrachtung der Möglichkeiten bei der Arge Krone/Adler, problemlos bestellen. Es wird wohl in den nächsten Tagen bei mir eintrudeln, ich werde berichten.
Liebe Grüße
Peter
@ peno [#9]
Bei deinem Beleg ist Herne durch die Angabe "Westfalen" noch konkretisiert, fehlt bei meinem leider.
Warum leider? Das ist ein Zeichen dafür, dass dieses Langenberg in der näheren Umgebung von Herne liegen muß und der Postbeamte wußte sofort wo er den Brief hinschicken sollte.
Der Beleg aus Düsseldorf zeigt eben eine Präzisierung durch den Vermerk Westfalen und der Brief ging in einen Kartenschluß aus dem Rheinland in Richtung Westfalen. Das wurde bei nicht so ganz bekannten Orten bei größerer Entfernung fast immer so gehandhabt.
Gruß
wuerttemberger
@ peno [#10]
Aus dem Beitrag in Heft 59 ist den Seiten 70 und 71, mit drei großformatigen Abbildungen von Belegen aus besagter Korrespondenz, zu entnehmen, dass die Freimarke zu 10 Pfennig vom Absender, Zeche Friedrich der Große, verklebt wurde; als Beweis dienten zwei der abgebildeten Belege. Ein Beleg hatte eine Freimarke mit abgerissenem Unterrand und der andere hatte eine Freimarke mit eben dem anhängendem Unterrand.
Liebe Grüße
Peter