Anbei ein Einschreibe-Brief von Schaffhausen, farbenfroh frankiert, mit drei verschiedenen Ausgaben
- Tellknabe
- Tell-Brustbild
- Helvetia mit Schwert
Wobei die drei Ausgaben zusammengehören und alle zwischen 1908 und 1914 herauskamen:
Tellknabe: kleine Werte 0.01 - 0.075
Tellbrustbild: mittlere Werte 0.10 - 0.30
Helvetia mit Schwert: hohe Werte 0.20 - 3.00
Auf der Rückseite zeigt ein Ankunftsstempel "TAMATAVE 16 NOV 25", dass der Brief lange unterwegs war: 35 Tage! Bestimmt war er mit dem Schiff unterwegs.
Heinz
Thema:
Schweiz Destinationen 1900 bis 1949
Anbei ein Einschreibe-Brief von Schaffhausen, farbenfroh frankiert, mit drei verschiedenen Ausgaben
- Tellknabe
- Tell-Brustbild
- Helvetia mit Schwert
Wobei die drei Ausgaben zusammengehören und alle zwischen 1908 und 1914 herauskamen:
Tellknabe: kleine Werte 0.01 - 0.075
Tellbrustbild: mittlere Werte 0.10 - 0.30
Helvetia mit Schwert: hohe Werte 0.20 - 3.00
Auf der Rückseite zeigt ein Ankunftsstempel "TAMATAVE 16 NOV 25", dass der Brief lange unterwegs war: 35 Tage! Bestimmt war er mit dem Schiff unterwegs.
Heinz
1938 fand eine Nationale Briefmarken-Ausstellung statt (die zweite in der Schweiz). Dazu wurde ein Gedenkblock herausgegeben, der einerseits die Ausstellung zum Thema hatte, zweitens aber auch das 25-Jahr Jubiläum zur Schweizer Luftpost. Im Katalog ist dies:
W 11 (Zumstein) bzw. Block 4 (Michel).
Der Block konnte verwendet werden für Briefe, die mit Luftpost befördert wurden. Auch dieser Beleg war zumindest für Teilstrecken in der Luft. Die Ausstellung war in Aarau, der Brief ist adressiert nach Rotterdam (Holland). Warum dann aber zuerst ein Stempel "Bellinzona" angebracht wurde (ganz im Süden der Schweiz), kann ich im Moment nicht erklären. Anschliessend flog der Brief quer durch die Schweiz in den äussersten Nordwesten der Schweiz (siehe Stempel: Flugpost Basel). Ich nehme an, dass der Brief danach per Bahn weitertransportiert wurde, kann dies aber nicht sicher aussagen.
Mein Flugpost-Handbuch würde mir vermutlich weiterhelfen. Aber ich habe es nicht zur Hand.
Heinz
Zu Kriegszeiten wurde dieser Einschreibe-Brief von Zürich nach Berlin gesandt. Frankiert ist der Brief mit einem Viererblock der Michel Nr. 364 sowie dem 30-Rappen-Wert Michel Nr. 367 derselben Serie "Pro Patria". Ergänzt wurde die Frankatur mit Michel Nr. 363 (Schloss Chillon, 10 Rappen).
Wie üblich zu dieser Zeit wurde der Brief geöffnet durch das Oberkommando der Wehrmacht. Offenbar war der Inhalt des Briefes unbedenklich und der Brief wurde weitergeleitet nach Berlin, Ankunftsstempel 27.7.1940.
Heinz
Im Winter 1904 wurde dieser Brief von Bern nach Braila gesandt. Frankiert ist dieser schöne Brief mit 2 x 10 Rappen und 1 x 5 Rappen aus der Serie "Kreuz & Wertziffer". Katalog: Zumstein 61 B + 65 B (= Michel Nr. 54 Y und 53 Y). Gestempelt ist der Brief mit "BERN Filiale Bundeshaus". Drei Tage nach dem Versand traf der Brief in Braila an (rückseitig: Ankunftsstempel).
Rumänien ist als Destination für Briefe aus der Schweiz für die Periode 1900-1949 nicht sehr selten, aber auch nicht sehr häufig.
Bei zwei der drei Marken ist die Zähung oben oder unten geschnitten; einmal zu kurz (5 Rappen-Wert; Zähne fehlen), einmal zu lang (zweiter 10-Rappen Wert; da sind Teile der untenstehenden Marke anhängend). Mit grosser Wahrscheinlichkeit stammen diese Marken aus Markenheftchen. Bei diesen erfolgte die Aufteilung mit einer Schneidemaschine und nicht durch das Trennen via Perforation. Die Marken sollten deswegen nicht als minderwertig angesehen werden.
Schöne Grüsse
Heinz
Im Spezial ist nicht notiert, wie die Briefe aus dem Sonderflug weitergeleitet wurden. Der Stempel BASEL FLUGPLATZ deutet aber darauf hin, dass Briefe nach Holland ab Flugplatz Basel mit normalem “Linienflug” weiterspediert wurden. Ein identischer Brief von mir ging nach Fribourg. Dort ist kein Stempel von Basel drauf, also normale Postbeförderung per Bahn.
Gruss
Hanspeter
Nun wollen wir hier ja spezielle Belege zeigen, also was denn nun?
Die Ausgabe dieser Marke fiel auf den 21. III. 1941. Dieser Brief ist also ein Ersttagesbrief. Ob es mit dieser Kinderschrift und dem Maschinenstempel Mache ist, überlasse ich den Ansichten der geneigten Leser.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter
Dieser Brief wurde am 22.5.1939 per Sonderflug von Zürich nach London befördert, wofür eine sehr hohe Taxe von CHF 1.50 verlangt wurde.
Der Brief trägt drei verschiedene Stempe:l
"SCHWEIZERISCHE LANDESAUSSSTELLUNG 1939 ZÜRICH; 22.V.39"
"SWISSAIR-EUROPAFLUG WEST"
"ZÜRICH-LONDON 22.-24. Mai 1939"
Der Brief wurde frankiert mit den Sondermarken Michel 335-337. Dieselben Briefmarken existieren auch mit französischer Inschrift oder mit italienischer Inschrift (Michel Nr. 338-340 oder Mi Nr. 341-343). Briefe mit Marken mit italienischer Inschrift sind recht teuer. Am häufigsten sind Briefe mit der deutschsprachigen Briefmarke.
Heinz
Diesen Feldpostbrief schickte der Schmiedemeister Franz Korte an seinen Bruder „B. Korte“ in der Schweiz. Als Adresse gibt er das frühere Grand-Hotel auf der Burgfluh in Kerns an. Dort ist der Bruder aber nicht mehr, sondern er arbeitet inzwischen bei der Maschinenfabrik Schindler und Co. In Luzern. Der Brief wird dorthin nachgeschickt.
Weshalb der Feldpostbrief mit dem Auslandsporto von 20 Pfg. freigemacht wurde weiß ich nicht. Auf der Marke ein violetter Gummistempel „Aus dem Felde 5“. Zusätzlich der Stempel aus Kern, der beim Weiterleiten abgeschlagen wurde.
Interessant ist auch der Text: „L. Bruder! Hoffe, daß diese Zeilen als eigenständiges Lebenszeichen endlich wieder zu Dir gelangen und Dich bei bester Gesundheit antreffen. Warlich eine geraume Zeit (seit Anfang _15) von wann unsere letzte Korrespondenz datiert ...“ Der Brief datiert vom 8.3.1917. Dementsprechend dürften die Brüder 2 Jahre lang keinen direkten Briefkontakt gehabt haben.
Kann einer von euch sagen, was für ein Ort auf der Rückseite angegeben ist?
Die ersten deutschen Kriegsgefangenen kamen am 26. Januar 1916 in die Schweiz. Es handelte sich um den Austausch von je 100 an Tuberkulose erkrankten Gefangenen. In der Schweiz gab es während des Ersten Weltkrieges keine Postzensur. Deshalb richtete die deutsche Regierung bei der Austauschstation Konstanz eine Zensurstelle ein, die den Postverkehr der internierten Gefangenen in der Schweiz überwachte.
An welcher Krankheit oder Verwundung B. Korte litt, ist den drei Belegen nicht zu entnehmen. Diesen Brief schickte er in seine Heimat nach Lüchtringen bei Höxter. Er trägt den schweizerischen Zweizeiler „Kriegsgefangenen-Internierung / Luzern – Schweiz“ und einen schweizerischen Feldpoststempel vom 01.05.1917. Das Kriegsgefangenen-/Internierungslager in Luzern unterstand der Schweizer Armee (wie dies in anderen Ländern während der Weltkriege auch üblich war). Die Post von dort wurde somit auch von einer Schweizer Feldpoststelle abgewickelt. In Konstanz erhielt der Brief zusätzlich den blauen Briefstempel der Postprüfungsstelle Austauschstation.
Der dritte Brief ging von Marburg (Lahn) wieder nach Luzern. Obwohl der Ort bei der Anschrift fehlte kam er dort an. Nach dem Grand-Hotel Burgfluh in Kerns hat B. Korte wohl in der Brüggligasse 19 in Luzern gewohnt, denn auf dem letzten Brief hat er diese Adresse als Absender angegeben. Zusätzlich ging dieser Brief an diese Anschrift, wurde aber ebenfalls zu Firma Schindler und Co. weitergeleitet. Auch dieser Brief wurde in Konstanz geprüft.
Nach Kriegsende kehrten die Internierten aus der Schweiz bald nach Deutschland heim.
Wer mehr über die Internierung Verwundeter in der Schweiz und über die Austauschstation in Konstanz am Bodensee erfahren möchte, dem sein ein Artikel von Wolfgang Herterich im Gildebrief 158 (Seite 33 ff) empfohlen.
Viele Grüße
Volkmar
Beitrag 6 fehlt im Verzeichnis, weil der Brief nicht ins Ausland ging. Die Tabelle ist aufgebaut wie folgt:
1. Sortierung: Europa, danach alfab. Kontinent
2. Sortierung: nach Land (Destination)
Heinz
Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach New York, welcher ein Gewicht von 1910g und eine Frankatur von 287 Schweizer Franken aufweist! Aufgegeben wurde der Brief am 1. Oktober 1945 in Zürich vom Schweizer Briefmarkenhändler Eduard Luder (einem Mitbegründer des seit 1925 bestehenden Auktionshauses Corinphila) an seinen Händlerkollegen Stolow in New York.
Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe für USA 01.03.1941 - 31.12.1945) stellte sich wie folgt zusammen:
Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF 95x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 19.00 CHF Luftpostgebühr 382x 5g à 0.70 CHF 267.40 CHF Einschreibegebühr 0.30 CHF ergibt total 287.00 CHF
Die Freimachung erfolgte unter anderem mit einem kompletten Schalterbogen der 10 FR PAX Ausgabe (Mi Nr. 459) welcher bereits schon einen Postpreis von 250 CHF auswies!
Welche finanziellen Mittel 1945 für den Versand dieses Briefes aufgewendet werden mussten, zeigt uns ein Lohnvergleich aus dieser Zeit:
Der Stundenlohn eines Schweizer Arbeiters betrug 1945 ca. 2.00 CHF (Zahlen gemäss Eidgenössischer Landes-Statistik). Folglich hätte dieser 1945 zum Versand dieses Briefes über 143 Stunden arbeiten müssen, was zu der Zeit etwa 3 Arbeitswochen bedeuteten!
Der Brief wurde an der Christoph Gärtner Raritäten-Auktion vom Mai 2016 in New York unter Los Nr. 616 für 5‘000 € angeboten, blieb jedoch unverkauft.
Ein weniger ansehliches Exemplar welches auf dem Postweg aber wohl etwas gelitten hat, befindet sich in meinen Beständen:
Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach Sao Paulo /Brasilien, welcher ein Gewicht von 122g und eine Frankatur von 39.30 Schweizer Franken aufweist! Aufgabe 4. Januar 1946 in Zürich.
Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe für Brasilien 01.01.1946 - 31.03.1946) stellte sich wie folgt zusammen:
Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF 6x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 1.20 CHF Luftpostgebühr 25x 5g à 1.50 CHF 37.50 CHF Einschreibegebühr 0.30 CHF ergibt total 39.30 CHF
Grüsse aus der Schweiz Jacques
Diesem Wunsch will ich gerne nachkommen.
Leider ist nicht alles klar erkennbar. Aber es ist ein (zensierter) Brief von Genf nach dem Iran aus dem Jahr 1942.
Viele Grüsse
Heinz
Grüße
Ivo

Der Empfänger war aber nach Constantinopel weitergereist, sodass die Karte nachgesandt wurde. Die Karte hat einen schönen Ankunftsstempel "Constantinopel".
Wenn man aus seinem engen Sammelgebiet eine solche Auslandkarte mit einer solchen Destination findet, ist man einfach nur "happy".
Heinz
,
Luftpostbrief bis 5 Gramm von DEGERSHEIM nach Bu enos Aires. Briefaufgabe am 8. Okt. 1937. Gewünschte Leitung gem. Notiz oben links “Air France”. Rückseitig ist ein Ankunftstempel des Flughafens URQUIZA vom 13. Okt. 1937. Dieser Flugplatz liegt in der Nähe von Cordoba und ist noch ca. 700km von Buenos Aires entfernt. Leider ist der rückseitige Maschinenstempel nicht lesbar, es müsste sich aber um den Ankunftstempel von Bu enos Aires handeln.
Taxierung: Die normale Taxe für Auslandbriefe ab 1924 bis 1948 betrug 30 Rappen. Bei Luftpost kam noch der Luftpostzuschlag dazu. Dieser belief sich
ab 1. 10. 1937 für Argentinien auf 2.00 Franken pro 5 Gramm Briefgewicht.
Der Brief ist frankiert mit den Flugpostmarken F10z und F12z, total 2.30 Fr.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter

Ganzsachen – Postkarte von Schaffhausen nach Norwegen vom 19. Febr. 1902.
Im Text (Karte verfärbt zwecks verbesserter Lesbarkeit des Textes) geht es um die Bestimmung von Käfern, in der Hoffnung, einen bisher unbekannten Käfer der nordischen Fauna zu finden.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter

Grüsse aus Luxemburg
Olivier

Aufgegeben in Zürich am 12.04.1923 wurde die Lp.-Drucksache von der französischen Fluggesellschaft Lignes Aériennes G. Latécoère von Toulouse bis Rabat befördert und von dort aus weiter auf dem Landweg nach Oudja. Rückseitig Ankunftsstempel von Rabat 16.04.1923 und Oudja vom 18.04.1923. Daneben ein zeitgenössisches Werbeplakat der Fluggesellschaft für ihre Fluglinie nach Marokko, das den Verlauf der Flugstrecke zeigt.
Die Drucksache ist mit 35 Rp. portogerecht frankiert: Drucksache Ausland (bis 50 Gramm) 10 Rp. + Luftpostzuschlag (bis 20 Gramm) 25 Rp. Flugpost aus der Schweiz war ab 19.11.1920 zur Beförderung auf der Linie Toulouse-Rabat-Casablanca zugelassen.
Wolfgang
Ich wünsche allen eine gute neue Woche!
Heinz
Schaffhausen, 26. September 1903 nach Middelburg, Transvaal
Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter

,
Taxerklärung:
Briefe Schweiz – Ausland ab 1. Okt. 1924 = 30 Rappen
Zuschlagtaxe Flugpost für “Europa” ab 1.01.1935 = 10 Rappen
Total 40 Rappen, hier mit Luftpostmarke Zumstein F24, dunkelrot.
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
Aufgegeben in Biel am 15.01.1926 wurde der Brief entsprechend dem Leitvermerk „Via Genève-Toulouse-Casablanca „ über Genf (Durchgangsstempel Genève Poste Aérienne Suisse 16.I.26 – 2) auf der im Beitrag [# 18] beschriebenen Fluglinie per Luftpost nach Casablanca in Marokko befördert, wo er ausweislich des rückseitig angebrachten Ankunftsstempels am 19.I.1926 eintraf. Ab Casablanca erfolgte die Weiterbeförderung des Luftpostbriefes nach Belgisch-Kongo auf dem Seeweg mit den Dampfern der Compagnie belge maritime du Congo, die im Liniendienst Antwerpen mit Matadi in Belgisch-Kongo verbanden und dabei auch Casablanca in Marokko anliefen.
Die Kombination der Postbeförderung durch Flugzeug und Schiff machte es möglich, eilige Postsendungen nach Belgisch-Kongo, die erst nach Abfahrt des Dampfers in Antwerpen aufgekommen waren, dem Dampfer mit dem Flugzeug hinterherzuschicken und diesen in Casablanca einzuholen, so dass die Postsendung nicht bis zur Abfahrt des nächsten Dampfers in Antwerpen warten musste. Dies hatte eine erhebliche Verkürzung der Postlaufzeiten nach Belgisch-Kongo zur Folge, da die belgischen Dampfer auf der Linie Antwerpen – Matadi im Jahr 1926 nur alle drei Wochen verkehrten.
Ausweislich des rückseitig angebrachten Ankunftsstempels traf der Luftpostbrief am 24.2.1926 fahrplanmäßig in Matadi ein und wurde von dort per Bahn zum Bestimmungsort Thysville weiterbefördert (Ankunft 25.2.1926), wo der Empfänger, Monsieur Liechti nach den Angaben auf der Vorderseite des Briefes im Grand Hôtel de l‘ A.B.C. [1] logierte.
Der Brief konnte dem Empfänger allerdings im Hotel nicht mehr zugestellt werden, da dieser zwischenzeitlich abgereist und in die Schweiz zugekehrt war. Dorthin wurde dem Empfänger der Brief nachgesandt, indem die Hotelanschrift auf der Vorderseite mit einem Hinweiszettel mit der Nachsendeadresse Rue du Stand 64, Bienne überklebt wurde.
Der Luftpostbrief ist mit 55 Rp. portogerecht frankiert: Brief Ausland (bis 20 Gramm) 30 Rp. + Luftpostzuschlag bis Casablanca 25 Rp.
Viele Grüsse
Wolfgang
[1] A.B.C.= Compagnie Commerciale & Agricole d‘ Alimentation du Bas-Congo
Hier ist die Begleitadresse nach Antwerpen:

Viele Grüße
Jürgen
Taxierung:
Taxe für einen Brief ins Ausland ab 1. 03. 1948 = 40 Rappen
Zuschlag für Luftpost nach Indonesien (ab 1. 05. 1948) = 80 Rappen
Gesamttaxe 1.20 Fr.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter
“Offener Brief” nach Bruck a/d Mur vom 19. April 1919.
Taxerklärung:
Briefe ins Ausland kosteten ab 1907 bis 1. Febr. 1921 = 25 Rappen.
Für die Frankatur wurden Marken der Tell – Familie der Ausgaben 1918 verwendet.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter

Viele Grüße
Klaus
Eine Ganzsache 10 Rappen von Lausanne nach Bombay, Indien. 10 Rappen genügten, darum brauchte es keine Zusatzfrankatur.
Bei der Ankunft (belegt durch Ankunfts-Stempel!) stellte man aber fest, dass der Empfänger abgereist war nach Thorwald bei Dresden, und die Ganzsache wurde ohne Aufpreis den langen Weg zurückgeschickt. Auch Thorwald war nicht das Endziel, sondern Loschwitz ("Sächsiche Schweiz" im Mittelgebirge). Am 16.7.1900 kam der Beleg an (Ankunftsstempel!), also 46 Tage, nachdem der Beleg in Lausanne auf die Reise ging!
Auch zur Beförderungsart erfahren wir dank der Stempel etwas: wir sehen den Stempeln "Sea Post Office". -
Solche Belege finden wir bei Händlern auf Börsen auch für kleine Beträge, wenn wir nur fleissig suchen.
Heinz
Sie wurde am 13. Dezember in Rorschach auf die Reise geschickt und sie kam am 14. Dezember in Augsburg (BAYERN) an.
Schaffhausen, 28. Januar 1909 nach Nürnberg – Budapest
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
Einschreibe-Luftpostbrief von Zürich nach Wellington/ Neuseeland, welcher ein Gewicht von 152g und eine Frankatur von 48.70 Schweizer Franken aufweist! Aufgabe 22. März 1946 in Zürich.
Die Postgebühr gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.48 (Luftposttaxe Neuseeland 01.01.1946 – 30.06.1950) stellte sich wie folgt zusammen:
Auslandpostgebühr Grundtaxe bis 20g 0.30 CHF 8x Zuschlag je weitere 20g à 0.20 CHF 1.60 CHF Luftpostgebühr 31x 5g à 1.50 CHF 46.50 CHF Einschreibegebühr 0.30 CHF ergibt total 48.70 CHF
Bei diesem Brief wurde meiner Meinung nach eine falsche Luftpostgebühr durch den abfertigenden Postbeamten angewendet. Gemäss Gebührenverordnung hätte die Luftpostgebühr nach Neuseeland 1 CHF je 5g betragen. Verrechnet wurden aber 1.50 CHF je 5g, was zu der Zeit der Ansatz für südamerikanische Staaten war. Somit wurde dieser Beleg wohl mit 15.50 CHF überfrankiert! Grüsse aus der Schweiz Jacques

Ich habe die Tabelle noch ergänzt um die Seitenzahl im Katalog Senf 1913. Wenn ein Land damals noch nicht existierte, wird das unter "Bemerkungen" kurz erläutert. Als Schreibweise übernehme ich die Vorlage Senf 1913.
Ich wünsche allen eine gute Woche.
Heinz
Die Karte wurde als Drucksache mit max. 5 Grussworten verschickt und kostete daher nur 5 Rappen anstelle des normalen Postkartentarifes von 10 Rappen. Sie hat einen für mich unleserlichen Ankunftstempel in türkischer Sprache.
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
Der Blick auf die Rückseite legt die Vermutung nahe, dass 'Return to sender' beabsichtigt gewesen ist. ;-)
Weil auch das Datum nicht passt, läuft diese Karte 'außer Konkurrenz'.
Die Grüße aus Zürich wurden am 16. Dezember 1949 nach Saarbrücken (SAARLAND) geschickt.
Wertbrief, 59 Gramm schwer, von Schaffhausen, 14. März 1912 nach Budapest.
Taxerklärung:
Die Brieftaxe für Briefe bis 20 g ins Ausland betrug 25 Rappen. Jede weiteren 20 Gramme jeweils plus 15 Rappen. Zwischentotal Grundtaxe für diesen Auslandbrief mit 59 g = 55 Rp.
Folgende Zuschläge müssen dazu addiert werden:
Einschreibegebühr: = 25 Rp.
Gebühr für Wertbriefe für Österreich – Ungarn bis /pro 300 Fr. = 10 Rp.
Gesamttotal wie mit Briefmarken freigemacht: 90 Rappen.
Dass der Brief aus Neuhausen stammt, ist an der PERFIN – Lochung der Marken erkennbar. Die Buchstaben A.J.A.G. stehen für Aluminium Jndustrie AG, eine Firma welche in Neuhausen am Rheinfall seit 1888 als erstes Unternehmen in Europa Aluminium verarbeitete.
Wer genau hinschaut, erkennt auch, dass die Perfin-Lochung seitenverkehrt ist. Da die Lochmaschinen keine ganzen Briefmarkenbogen lochen konnten, wurde ein Bogen gefaltet und anschliessend in das Gerät eingelegt. Dass dadurch eine Hälfte des Bogens mit dem Markenbild oben, die andere mit dem Markenbild nach unten lag, erklärt die seitenverkehrte Lochung der Marken auf diesem Brief.
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
Diese Reklame-Postkarte ging am 19. Mai 1913 auf die Reise nach Stuttgart (WÜRTTEMBERG).

Gewöhnlicher Brief von Zürich nach Schanghai via Sibirien, Aufgabe 9. April 1932.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.2.1948 durch eine Frankiermaschine der Firma Escher Wyss mit 50 Rappen korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g 30 Rappen Weitere 20g à 20 Rappen 20 Rappen ergibt 50 Rappen
Der Brief ging beim Postamt Schanghai in defektem Zustand ein und wurde dort mit 6 amtlichen chinesischen Verschlussmarken repariert. Die Verschlussmarken wurden mit einem Stempel „RECEIVED BROKEN AND OFFICIALY RESEALED" (Brief defekt erhalten und amtlich wieder verschlossen) entwertet.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Taxierung:
Taxe für Postkarten ins Ausland ab 15. 05. 1924 = 20 Rappen.
Ab ca. 1906 wurden auch Ansichtskarten zum Tarif der Postkarten zugelassen, sofern auf der Adressseite auf der linken Seite bis höchstens die Hälfte für schriftliche Mitteilungen benutzt wird.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter
Vom 26.01.1938 stammt dieser Beleg aus der Schweiz, er ging von Basel nach Prag. Um 15 Uhr in Basel abgefertigt, war er um 5 Uhr des nächsten Tages bereits in Strasbourg. Am 27.01. um 14 Uhr landete der Beleg pünktlich auf dem Flugplatz in Prag und war zwei Stunden später bereits am Auslieferungspostamt. Der Durchgangsstempel von Strasbourg verrät uns wieder, das der Beleg durch die französische CIDNA befördert wurde. Die Schönheit des Beleges wird nicht nur durch die recht sauberen Stempel an jedem Ort geprägt, sondern auch durch den verklebten Block 3 der Schweiz und dem attraktiven Luftpostaufkleber.
Gruß
Detlev

Besonders gefallen hat mir die Doppel-Ansichtskarte von Manne. Württemberg an sich ist ja nicht selten, aber einen Beleg aus der Zeit vom 1.1.1900 - 30.3.1902 hat auch nicht jeder. Und eine so hübsche Doppel-Ansichtskarte schon gar nicht!
14 verschiedene Autoren haben für unsere 38 Destinationen beigetragen, das ist doch erfreulich. Hanspeter hat mit 10 Beiträgen die Führung übernommen, ich bin erst bei 8. Der Zeitabschnitt 1900-1949 ist für mich nur ein Neben-Sammelgebiet, da habe ich gar nicht so viel, wie erwartet.
Liebe Grüsse
Heinz
Hier eine Postkarte mit der üblichen 10 Rappen Ausland-Frankatur von Clarens (Kanton Waadt) nach Yeringberg, Victoria. Weil der Adressat dort nicht ermittelt werden konnte, wurde die Karte retourniert und kam 2 Monate später wieder in Clarens an.
Das kuriose an dieser Karte ist, dass eine Marke mit der Auslandgebühr von Three Halfpence (1½ d) beklebt und mit dem Nummerstempel 861 von Yeringberg gestempelt wurde. Diese Gebühr ist wahrscheinlich vom Posthalter (oder vom Sozialamt??) bezahlt worden, obwohl eine Rücksendung im Prinzip kostenfrei hätte erfolgen müssen.
Ob diese 2 – Länder Frankatur wohl ein Unikat ist…
fragt sich
SH-Sammler
Hanspeter
Streifband zu 2 Rappen, überdruckt mit 5 Rappen plus einer Zusatzfrankatur von 5 Rappen vom 3. Aug. 1921, abgehend von Schaffhausen nach Schweden.
Allerdings finde ich den Ort auf keiner Landkarte, vielleicht lese ich den Namen aber auch falsch. Daher meine Bitte um Mithilfe beim Auffinden des Empfangsortes.
Ich lese Täppern, es könnte auch Täpperos oder gar Jäpperos heissen. Nur finde ich unter diesen “Namenvarianten” in Schweden nichts.
Taxerklärung:
Drucksachentaxe bis 50g ins Ausland, ab 01.01.1921 = 10 Rappen
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter
Iranische Zensurstelle in Teheran
Text (farsi): VON DER ZENSURBEHÖRDE GEÖFFNET
Siegelbrief der Schaffhauser Kantonalbank vom 28. VIII. 1928 an den persischen Finanzminister, frankiert mit Flugpostmarken F8 und F12 (gemäss Zumstein) und markiert mit blauem, dreisprachigem Label “Mit Flugpost”. Die gewünschte Flugroute ist oben links beschrieben mit “par avion via Russie”, also Leitung über Moskau. Zudem wurde von einer anderen Person noch “au dela de Moscou” notiert.
In Zürich kam der Stempel “Zürich Flugplatz” drauf. Zu jener Zeit befand sich der Flugplatz noch in Dübendorf, der Flughafen Kloten wurde erst im Jahr 1953 eröffnet. Der Brief ging also auf die Reise und machte einen ersten Zwischenhalt in Berlin. Dort kam ein roter Rechteckstempel drauf, schwach sichtbar mitten über die Adresse aufgedrückt. Weiter ging die Reise nach Moskau, wo der Brief ein weiteres Mal behandelt wurde. Der blaue “Luftpost-Label” wurde ergänzt mit einem Label in russischer und französischer Sprache. Zudem wurde der Hinweis “au dela Moscou” noch ergänzt mit “et de Bakou” (im heutigen Azerbaidschan).
Zu guter Letzt kommen vorne wie hinten noch ein persischer Stempel, wohl der Ankunfstempel von Teheran, drauf.
Taxierung: Das Franko von 8.20 Fr setzt sich folgendermassen zusammen.
Einfache Brieftaxe ab 1924 ins Ausland, bis 20g = 30 Rappen
Zusatztaxe für Brief 120g (plus 5 mal 0.20Fr.) = 1.00 Fr.
Zwischensumme = 1.30 Fr., mittels Tell und Helvetia mit Schwert frankiert
Luftpostzuschlag ab 24.5.1928 für die Linie Berlin - Moskau = 1.15 / 20g, bei 6-fachem Gewicht = 6.90 Fr.
Total Frankatur von 8.20 Fr.
Gruss
SH-Sammler
Hanspeter

Luftpostbrief bis 10g von Zofingen nach Ganderbal / Kashmir (Britisch Indien) Aufgabe 25. August 1934.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpostgebührenverordnung vom 1.01.1932 - 30.04.1935 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g = 30 Rappen
Luftpostgebühr Indien bis 10 g = 70 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 191z
Der Brief erreichte Ganderbal am 2. September 1934 von wo aus er nach Srinagar weitergeleitet wurde und dort am 3. September 1934 eintraf. Die Bedeutung des Kastenstempels KARACHI / CANCELLED / 30. AUG.34 ist mir nicht ganz klar, könnte aber ein Hinweis sein, dass ab Karachi keine weitere Luftpostbeförderung des Briefes mehr erfolgt.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
25 Rappen wurden verklebt mit Sondermarken (Zuschlagsmarken): Pro Patria 1945 (20 Rappen) und Sondermarke für das Rote Kreuz. Gestempelt wurde das Ganze in Bern am 17.10.1945.
Nun aber etwas Seltsames: Eine PAX-Marke (5 Rappen) wurde dazu addiert, diese trägt aber den Stempel Genève 18.X.1945, also einen Tag später!
Das kann ich im Moment nicht erklären.
Die daneben stehenden 30 Rappen-Abbildung ist aber keine Briefmarke, sondern war auf dem Briefcouvert schon aufgedruckt. Es wundert mich, dass dies akzeptiert wurde, denn die Abbildung ähnelt sehr der Pro Patria-Marke Nr.6 (Zumstein B 6) von 1940 (Michel Nr. 367).
Heinz

Sehr seltenes Dokument in die nördlichste Hauptstadt Europas, Reykjavik.

Frühes Dokument aus der Polarforschung, der Schwedischen Nordpolexpedition vom September 1868 von A. E. Nordenskiöld. Die Leitung erfolgte via Lausanne 2.7.1868 rückseitig Ortsstempel,(Rückseitig Bahnpoststempel Geneve-Sion 2.7.1868) dann über Basel (Rückseitig Fragmente des Bahnpoststempel: Heidelberg - Basel 3.7.1868 Deutscher Bahnstempel) über Baden Deutschland (Rückseitig Stempel: Schweiz-Baden),...…., nach Tromsö und von dort via Versorgungsschiff "Severin" nach Spitzbergen, wo sie zwischen dem 10-15 September eintraf und Kohle, Verpflegung und Post mitbrachte.
Lieber Gruss
Rene
Leider gehört der Brief nicht mir, ich habe ihn aus einem Katalog gescannt. Es ist ein Einschreibe-Brief der 2. Gewichtsstufe, frankiert mit 75 Rappen.
Der Ausrufpreis war nicht tief: CHF 500. Gemäss Ergebnisliste wurde der Brief zum Ausrufpreis verkauft (+ 26% Aufgeld).
Heinz

Luftpostbrief bis 20g von Genf nach Lima / Peru, Aufgabe 1. Dezember 1931.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpostgebührenverordnung vom 14.01.1931 - 31.12.1931 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .............= 30 Rappen
Luftpostgebühr Peru bis 20g = 460 Rappen ergibt 490 Rappen = 4.90 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 194x und 2x 245z
Der Brief erreichte Lima via New York am 16. Dezember 1931.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief mit 5g von Klosters-Platz nach Montevideo / Uruguay, Aufgabe 14. September 1936.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Zeppelin-Gebührenverordnung vom 01.12.1935 - 31.03.1937 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ……… = 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland. = 30 Rappen
Zeppelin ab Deutld. bis 25g = 190 Rappen ergibt 250 Rappen = 2.50 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.191z, 1x 258 und 2x 276,
Der Brief erreichte mittels Zeppelinpost ab Deutschland bereits nach sieben Tagen Montevideo am 21. September 1936!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques


Luftpostbrief mit 6g von Zürich nach Tel Aviv / Palästina, Aufgabe 5. März 1937.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.07.1935 - 30.04.1941 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g ................ = 30 Rappen
Luftpostgebühr Palästina bis 5 g = 15 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5 g ........ = 15 Rappen ergibt 60 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr.184z und 1x 291
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Taxierung: Briefe bis 20 g ab 1924 bis 1948 kosteten 30 Rappen, hier frankiert mit den Bundesfeiermarken 1942.
Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter

Niederdorf im Kanton Baselland war Abgangsort für diesen Trauerbrief nach Toledo. In Toledo bei Detroit lebte ein Samuel Koch, der 1907 verstarb. Also war es verständlich, dass vermutlich Familien-Angehörige aus der Schweiz zum Todesfall kondolierte. Der Brief verliess am 30. Januar 1908 Niederdorf.
Heinz
Doch vielleicht hatte er doppeltes Gewicht? Ein Vermerk ist auf dem Brief aber nicht angebracht.
Jedenfalls ein früher Brief in die neue Tschechoslowakische Republik.
Heinz
Luftpostbrief bis 5g von Zürich nach Damaskus / Syrien, Aufgabe 17. April 1955. Der Brief wurde mit dem Swissair-Erstflug der Linie Zürich-Damaskus via Istanbul-Beirut befördert.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 30.03.1959 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.07.1953 - 30.06.1981 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …....… = 40 Rappen
Luftpostgebühr Syrien bis 5g = 10 Rappen ergibt 50 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr.608 und 1x 610
Ich weiss, der Beleg ist 6 Jahre zu jung für diesen Tread, aber angesichts der nicht häufigen Destination konnte ich einfach nicht widerstehen!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Liebe Grüsse
Heinz
und ins Deutsche Reich
Viele Grüße
Klaus
US-zensierter Luftpostbrief bis 5g von St. Gallen nach La Paz / Bolivien, Aufgabe 4. Februar 1942.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.09.1937 - 31.03.1946 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g …………………......… = 30 Rappen
Luftpostgebühr Bolivien ab New York bis 5 g = 150 Rappen ergibt 180 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr.141z und 1x 392
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Luftpostbrief bis 40g von Zürich nach Santiago de Chile, Aufgabe 17. Juni 1949.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 31.03.1959 sowie
der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.05.1948 - 30.06.1953 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ………………….= 40 Rappen
Brief Ausland weitere 20g …………… = 25 Rappen
Luftpostgebühr 8x 5g à 60 Rappen … = 480 Rappen ergibt 545 Rappen = 5.45 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.394, 1x 500 und 1x 507
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Eingeschriebene Luftpost-Drucksache 5g von Genf nach Tunis / Tunesien, Aufgabe 6. April 1937.
Die Drucksache ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1930 – 30.06.1948 sowie
der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.01.1932 - 30.09.1938 korrekt frankiert:
Drucksache Ausland bis 50g ……= 5 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …… = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g ………… = 30 Rappen ergibt 65 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr.233z und 1x 292
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Luftpostbrief 5 g von Zürich nach Arusha / Tanganyika / Brit. Ostafrika, Aufgabe 1. Juni 1949.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.03.1948 – 31.03.1959 sowie der
Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.08.1947 - 30.06.1953 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ……= 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 5g ..… = 60 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.377, 1x 522 und 1x 524
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Luftpostbrief 15g von Zürich nach Mexiko D.F, Aufgabe 27. Juli 1938.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.01.1938 - 31.05.1943 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …….....…..... = 30 Rappen
Luftpostgebühr 3x 5g à 30 Rappen = 90 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.191z und 1x 213z
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief bis 40g von Basel nach Semarang / Jawa / Niederländisch Indien (Indonesien), Aufgabe 19. Juli 1926. Der Brief wurde per Luftpost von Basel über Genf (20.7.1926) nach Marseille und von dort auf dem Seeweg nach Indonesien befördert, wo er am 16.8.1926 eintraf.
Den Umstand dass die zweite 10 Rappen Tell-Marke erst am 21.7.1926 in Genf abgestempelt wurde kann ich nur damit erklären, dass die Entwertung in Basel versäumt wurde.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 - 28.02.1948 sowie der Luftpost-Gebührenverordnung vom 15.04.1925 - 31.12.1927 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ………………= 30 Rappen
Weitere 20g Ausland à 20 Rappen = 20 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …..…..= 40 Rappen
Luftpostgebühr Europa bis 100g….= 30 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR
Frankatur: 2x Mi Nr.164x und 1x 191z
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Schwergewichtiger Luftpostbrief 68g von Lugano nach Angoche (Antonio-Enes) / Mosambik, Aufgabe 30. April 1937. Ankunftsstempel Antonio Enes 13. Mai 1937 auf der Briefrückseite.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.04.1937- 31.08.1938 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ………….….....…= 30 Rappen
3x weitere 20g à 20 Rappen……..…….= 60 Rappen
Luftpostgebühr via Madagaskar bis 5g = 70 Rappen
13x weitere 5g à 70 Rappen ……..….= 910 Rappen ergibt 1070 Rappen = 10.70 FR
Frankatur: 5 x Mi Nr.197z und 2 x Mi Nr.233z
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Wertbrief 50 Franken mit 16g von Genf nach Belgrad/Jugoslawien, Aufgabe 3. Dezember 1930. Rückseitig Transitstempel Triest 4.12.30, Stempel Austauschbüro Ljubljana 5.XII.30, Ankunftsstempel Belgrad 5.XII.30
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …………………….= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ……………..= 30 Rappen
Zuschlag Wertsendung bis 300 Franken = 30 Rappen ergibt 90 Rappen
Frankatur: 3x Mi Nr.169
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Das Streifband Zumstein Nr. 42, Ausgabejahr 1925 wurde mit farbgleicher Zusatzfrankatur Zst. 157 am 2. August 1926 verwendet.
Taxerklärung:
Ab 01. Januar 1921 betrug die Taxe für Drucksachen bis 50 g = 10 Rappen
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
,
Taxerklärung:
Standardtaxe für Auslandbriefe ab 1924 bis 1948 = 30 Rappen.
Flugpostzuschlag ab 1. Juni 1937 pro 5 Gramm = 2.20 Franken, hier mit Briefgewicht bis 10 g = 4.40 Franken, zusammen also 4.70 Franken.
Die Frankatur von total 4.70 Franken wurde mit vielen Briefmarken beglichen. Vorne ist vor allem die 165z und die 140z verklebt (Zumstein Nummern).
Rückseitig sind unter anderem 4 Stk. der F25 (40 Rappen), dann 4 Stk. der grünen 10-er mit mattem Aufdruck, (F20b, was diesen Brief zu einer Rosine macht) und noch 2 Stk. der F23 aufgebracht.
Warum vorne noch die 5-er drauf ist, kann ich nur mutmassen. Diese hätte es nicht mehr gebraucht. So wie es aussieht, wurden die Marken vorne durch Angestellte bei GF verklebt. Im Postamt gab es jedoch keine Flugpostmarken mit 5 Rappen Wert, um die korrekte Gesamttaxe ausgleichen zu können. Es gab auch keine Wertstufe, welche vorne oben rechts auf das reservierte Plätzchen gepasst hätte.
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter

Luftpost-Einschreibebrief 5g von Basel nach Rangoon / Birma (heute Yangon / Myanmar), Aufgabe 25. Februar 1938. Ankunfts- und Firmeneingangsstempel Rangoon 4. März 1938 auf der Briefrückseite.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.06.1937- 31.08.1938 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ………….…= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ……..= 30 Rappen
Luftpostgebühr Brit. Indien bis 5g = 40 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.258 und 1x Mi Nr.286a
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Bildpostkarte von Bern nach Liberia (Westafrika), Aufgabe 26. Januar 1934 mit rückseitigem Transitstempel Marseille 27. Januar 1934 und Dakar/Senegal sowie vorderseitigem Ankunftsstempel Monrovia 25. Februar 1934.
Die Karte ist gemäss Gebührenverordnung vom 15.5.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.01.1932- 30.04.1935 korrekt frankiert:
Karte Ausland ……………………= 20 Rappen
Luftpostgebühr Karte Westafrika = 80 Rappen ergibt 100 Rappen = 1 FR
Frankatur: Werteindruck 20 Rp und 2x Mi Nr.182
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Es ist ein Luftpostbrief vom 8. November 1932. Er war bis 20 Gramm schwer und wurde von Neuhausen (Schweiz) mit Leitung über Marseilles – Casablanca nach Fez geflogen.
Rückseitig findet sich der Stempel “Marseilles Gare Avion” mit Wellenmuster, sowie der Ankunftstempel von Fez. Das Wellenmuster vorne muss ein Abklatsch eines darunter liegenden Briefes sein, es ist identisch mit dem Stempel Marseilles “Flughafen”.
Die Taxierung sieht wie folgt aus:
Brief Schweiz Ausland ab 1924……….. = 30 Rappen
Flugpostzuschlag ab 1.1.1932……….... = 30 Rappen
Der Brief ist mit der Flugpostmarke F15 und einer Tell-Marke (Zst. 174) frankiert.
Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter

Luftpost-Drucksache (Stampati) von Chiasso nach Koritza (Korce) / Albanien, Aufgabe 9. März 1930 mit rückseitigen Transitstempeln Tirana 11. März 1930 und Vlore 11. März 1930 sowie Ankunftsstempel Korce 16. März 1930.
Die Drucksache ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.01.1928 – 30.06.1930 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.02.1928- 31.12.1934 korrekt frankiert:
Drucksache Ausland bis 50g ..…= 7 ½ Rappen
Luftpostgebühr Europa bis 20g = 20 Rappen ergibt 27 ½ Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr.202x und 1x Mi Nr.213x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Taxierung:
Auslandbrief ab 1924 = 30 Rappen, auf dem Brief frankiert mit einem 6-er Block der Aufbrauchsausgabe 1930, Zst. Nr. 181.
Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
Luftpostbrief mit 6g von Aarau nach Tokyo / Japan, Aufgabe 20. Februar 1936. Der Brief wurde über die Flugroute Amsterdam - Bandung (Indonesien) - Hongkong geflogen und von dort weiter nach Japan befördert.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.09.1932- 31.03.1937 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ..………= 30 Rappen
Luftpostgebühr Brief bis 10g = 100 Rappen ergibt 130 Rappen = 1.30 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 234z und 1x 258
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
In Spalte H habe ich neu vermerkt, wo die Briefmarken dieser Länder katalogisiert sind. Dabei habe ich folgende Kataloge zugrunde gelegt:
Europa: Zumstein, Katalog 1959
Übersee: Michel, Kataloge 1968/69 (drei Teile)
Herzliche Grüsse
Heinz
,
Hanspeter
,
Taxe für Drucksachen bis 50g ab 1. 07. 1930 bis 1. 03.1948 = 5 Rappen
SH-Sammler
Hanspeter
Die Taxe für Drucksachen nach Tarif vom 15.06.1895 bis 1.10.1907 betrug 5 Rappen.
SH-Sammler
Hanspeter

Einfacher Brief bis 15 g von Lausanne nach Hobart / Tasmanien / Australien, Aufgabe 8. Dezember 1906.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 30.09.1907 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 15 g = 25 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 81 C
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Würde mich freuen, wenn es interessant für Euch ist.
Viele Grüße
Klaus

Luftpost-Einschreibebrief 12g von Zürich nach Kaedi / Mauretanien, Aufgabe 6. Oktober 1926 mit Transitstempel Genève 6. Oktober 1926 auf der Briefrückseite. Der Brief ging mit Luftpost via Toulouse nach Rabat/Marokko und wurde dort weiter nach Mauretanien befördert.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 7.06.1926- 01.04.1928 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g.……………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland…….= 40 Rappen
Luftpostgebühr Marokko bis 10g = 25 Rappen
Luftpostgebühr weitere 10g ……= 25 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.180x, 1x Mi Nr.190x und 1x Mi Nr.213x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Einschreibebrief bis 10g von Bern nach Saida / Algerien, Aufgabe 30. April 1943. Der Brief konnte in Saida nicht zugestellt werden und wurde mit handschriftlicher Bemerkung „Voir Corps des Prisonniers Britanniques„ nach Algier weitergeleitet. Auch dort konnte kein Empfänger ermittelt werden, sodass der Brief zurück an den Absender ging (RETOUR A L’ENVOYEUR). Nebst französischer, deutscher und spanischer Zensurstellen machte der Brief auf seiner Rückreise Station in Lissabon (7. Mai 1943) und Madrid (23. Juni 1943) bevor er am 2. Juli 1943 wieder in Bern ankam!
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.03.1943 – 31.12.1945 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .…………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland …..= 30 Rappen
Luftpostgebühr Algerien bis 5g = 20 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5g ……= 20 Rappen ergibt 100 Rappen = 1.00 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 327 1x Mi Nr.363, 3x Mi Nr.414 und 1x Mi Nr.416
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Einschreibebrief mit 6g von Zürich nach Nairobi / Kenia, Aufgabe 23. Februar 1931 mit rückseitigen Ankunftsstempel Nairobi 11. März 1931. Der Beleg wurde mit dem Erstflug der Flugstrecke London-Mwanza (Tansania) vom 28. Februar 1931 befördert und anschliessend nach Kenia weiterbefördert!
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
Luftpost-Gebührenverordnung vom 1.01.1931- 28.02.1931 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ………= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr Brief bis 5g .= 70 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5g ..= 70 Rappen ergibt 200 Rappen = 2.00 FR
Frankatur: 2x Mi Nr.191x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpost-Gebührenverordnung vom 01.03.1936 – 31.03.1937 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …………………..= 30 Rappen
Luftpostgebühr Brief Brit. Indien bis 5g = 30 Rappen
Luftpostgebühr 2x weitere 5g …………= 60 Rappen ergibt 120 Rappen = 1.20 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 258 und 1x Mi Nr. 296
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
LG Antwortscheinsammler

Luftpostbrief bis 30g von Pratteln (bei Basel) nach Bombay / Brit. Indien, Aufgabe 8. August 1930. Der vom 2019 in Konkurs gehenden Chemieunternehmen Rohner versandte Brief wurde auf der Flugstrecke London-Karrachi-Dehli befördert und anschliessend nach Bombay weitergeleitet!
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpost-Gebührenverordnung vom 15.06.1929 - 31.10.1930 (für Strecke London-Karrachi-Dehli) korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ……….…= 30 Rappen
weitere 20g Brief Ausland….….= 20 Rappen
Luftpostgebühr Brief bis 10g …= 90 Rappen
2x weitere 10g .à 90 Rappen = 180 Rappen ergibt 320 Rappen = 3.20 FR
Frankatur: 1x Mi Nr.179, 181, 213,191 und 2x Mi Nr. 190
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpostbrief bis 20 g von Zürich nach Monaco. Der Brief wurde am 29. April 1939 in Zürich für den Swissair Europaflug Süd anlässlich der Schweizerischen Landesausstellung aufgegeben, welcher dann am 6. Mai 1939 anlässlich der Ausstellungseröffnung stattfand. Der Brief flog dabei die erste Etappe bis Rom und wurde von dort aus weiter nach Monaco befördert, Ankunftsstempel Monte Carlo 8. Mai 1939.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung für diesen Sonderflug von 1.50 FR mit 10 Rappen überfrankiert, was bei solchen Sonderflügen immer wieder vorkommt. Hier zählte vor allem eine schöne Frankatur und nicht die Richtigkeit der Porti!
Frankatur: 1x Mi Nr.191z und Satz Mi Nr. 341-343
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Pro Juventute – Karte von Bern nach Havanna / Cuba, Aufgabe 17. Dezember 1913 mit Werbeflagge zur Landesausstellung 1914 in Bern.
Bildseitig schwacher Abschlag Ankunftsstempel Havanna 31. Dezember 1913.
Die Karte wurde gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt mit 10 Rappen frankiert.
Frankatur: 1x Mi Nr. 114
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Ansichtskarte von Zürich nach Tammerfors / Finnland, Aufgabe 8. November 1901, Dreisprachiger Ankunftsstempel 12. November 1901.
Die Karte wurde gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt mit 10 Rappen frankiert.
Frankatur: 1x Mi Nr. 54
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
MiNr. 303 vom 02.11.1936 - Rheinfall Schaffhausen und Eisenbahnbrücke
Glückauf!
Claus

Einschreibe-Luftpostbrief 8 g von Bulle nach Cotonou / Dahomey (heutige Landeszeichnung ist Benin), Aufgabe 24. März 1933. Der Brief ging per Luftpost ab Genf (Transitstempel 24. März 1933) nach Marseille (Transitstempel 27. März 1933) und dann mit dem Flug Marseille-Alger-Zinder-Niamey (Transitstempel 31. März 1933). Er erreichte sein Ziel in Dahomey gemäss Ankunftsstempel am 15. April 1933.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Franz. Westafrika vom 1.01.1932 – 30.04.1935 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ….......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g…….= 80 Rappen = 140 Rappen entspricht 1.40 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 182, 1x 258 und 1x 263
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpostbrief bis 20 g von Bern nach La Valetta / Malta, Aufgabe 21. März 1935. Der Brief ging per Bahn nach Rom (Transitstempel 22. März 1935) und erreichte sein Ziel in Malta per Luftpost gemäss Ankunftsstempel am 23. März 1935.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Europa / Malta vom 1.01.1935 – 31.05.1944 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g ...= 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10 g = 10 Rappen = 40 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 284 und 1x 286a
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief 66 g von Bern nach Sikasso / Französisch Sudan (die Stadt liegt auf dem Gebiet des heutigen Mali), Aufgabe 4. Februar 1937. Der Brief reiste per Luftpost von Marseille nach Dakar / Senegal und erreichte Sikasso gemäss Ankunftsstempel am 12. Februar 1937. Da der Empfänger dort nicht erreichbar war, wurde der Brief an seinen neuen Bestimmungsort Abidjan /Elfenbeinküste weitergeleitet. Das Ankunftsdatum in Abidjan ist nicht ersichtlich.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Franz. Westafrika vom 1.05.1935 – 30.04.1937 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …………………….....= 30 Rappen
Brief Ausland 3x weitere 20g à 20 Rappen = 60 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ………………..= 30 Rappen
Luftpostgebühr 14x 40 Rappen je 5g…….= 560 Rappen = 680 Rappen ergibt 6.80 FR
Frankatur: 2x Mi Nr. 184z, 2x 191z, 2x 208y und 1x 226
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief 20g von Zürich nach Bangkok / Thailand, Aufgabe 20. Mai 1932. Der Brief ging per Luftpost ab Genf (Transitstempel 22. Mai 1932) nach Marseille (Transitstempel 23. Mai 1932) und dann mit dem Flug Marseille-Saigon. Er erreichte sein Ziel in Thailand gemäss Ankunftsstempel am 2. Juni 1932.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Thailand via Saigon vom 1.01.1932 – 30.9.1932 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g ….........= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ...= 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 10 g…...= 100 Rappen
Luftpostgebühr weitere 10 g = 100 Rappen = 270 Rappen entspricht 2.70 FR
Frankatur: 2x Mi Nr. 107x, 1x 196x und 1x 252
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief bis 20g von Zürich nach Freetown / Sierra Leone, Aufgabe 1. August 1925. Der Brief reiste per Luftpost über Toulouse und Dakar und erreichte Sierra Leone gemäss Ankunftsstempel am 19. August 1925.
Da der Brief in Sierra Leone nicht zustellbar war, wurde er am 12. November 1925 von Freetown nach England zurückgeschickt (zweisprachiger Kastenstempel) wo er am 4. Dezember 1925 bei der britischen Amtsstelle für Briefretouren eintraf. Am 7. Dezember 1925 erreichte der Brief wieder Bern, was durch den Briefträgerstempel bestätigt wird. Eine handschriftliche Notiz des Briefträgers „7. XII. nicht zurückbestellbar“ zeigt uns, dass die Retoure beim Absender in Bern auch nicht zustellbar war und vermutlich zur Abholung avisiert wurde.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für Sierra Leone via Toulouse - Dakar vom 1.08.1925 – 6.06.1926 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ….......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 40 Rappen
Luftpostgebühr bis 20g…..= 150 Rappen = 220 Rappen entspricht 2.20 FR
Frankatur: 2x Mi Nr. 161, 1x 169x, 1x 184x und 1x 191x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief bis 10 g von Lausanne nach Singapur, Aufgabe 7. November 1932. Der Brief erreichte sein Ziel in Singapur gemäss rückseitigem Ankunftsstempel am 23. November 1932. Bemerkenswert ist der originelle Eingangsstempel des Adelphi-Hotels, welcher nebst dem Tag auch die genaue Zeit des Eingangs belegt (23.50 h)!
Das 1850 gegründete Adelphi Hotel [1] war eines der bedeutendsten Hotels in Singapur und existierte bis 1973.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Malaiische Staaten vom 1.01.1932 – 8.12.1933 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .…......= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g…..= 100 Rappen = 160 Rappen entspricht 1.60 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 169x, 2x 257 und 1x 258
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://wiki.sg/p/Adelphi_Hotel

Einschreibe-Luftpostbrief bis 40 g von Zürich nach Thorshaven / Färöer-Inseln / Dänemark, Aufgabe 5. Juni 1935, Ankunft 10. Juni 1935.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Europa (Dänemark) vom 1.01.1935 – 28.02.1942 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .…......= 30 Rappen
Weitere 20g Ausland ………= 20 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 20g…….= 10 Rappen
Luftpost weitere 20g ………= 10 Rappen = 100 Rappen entspricht 1FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 191z
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpostbrief 6 g von Bern nach Saigon / Franz. Indochina, Aufgabe 21. März 1934. Der Brief reiste mit Air France von Marseillle über Bagdad nach Saigon, wo er am 30. März 1934 eintraf.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Indochina vom 1.01.1932 – 30.03.1936 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .....= 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 10g = 120 Rappen = 150 Rappen entspricht 1.50 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 191z, 1x 268 und 1x 269
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Ansichtskarte von Les Avants / Montreux / Kanton Waadt nach Lagos / Nigeria, Aufgabe 8. Dezember 1903 und Ankunft in Lagos am 28. Dezember 1903.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Karte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 54
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpostbrief bis 5 g von Chardonne / Kanton Waadt an die Britische Gesandtschaft in Nepal, Aufgabe 22. November 1937. Der Brief reiste mit BOAC von London über Karachi und Delhi nach Kathmandu wo er am 30. November 1937 eintraf (nepalesischer Ankunftsstempel 30.OV.37 auf der Rückseite)
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Brit. Indien vom 1.06.1937 – 31.08.1938 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .............= 30 Rappen
Luftpostgebühr BOAC bis 5 g = 40 Rappen ergibt 70 Rappen
Frankatur: 2x Mi Nr. 256, und 2x 257
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Brief (von Lausanne (28.5.1936) nach Rangoon, Birma (6.6.1936)
Porto: 30 Rappen + 2 * 30 Rappen Luftpostzuschlag je 5gr. [1]
Zuleitung nach Brindisi mit der Bahn (dementsprechend auch der Leitvermerk via Chiasso)
Ab Brindisi (1.6.1936) mit Imperial Airways (Service IE 449) bis Rangoon (an 6.6.1936).
Dabei wurde der Brief mit drei Flugzeugen befördert: Satyrus bis Alexandria, Helena bis Karachi und danach mit Atalanta.
Gruß
Christian
[1] Roland Kohl: Die Schweizerischen Flugpost-Zuschlagstaxen. Postgeschichte Nr. 40 (1989), S. 20
[2] Proud: wie vor, S. 318
Brief von Lausanne (30.9.1936) nach Jaipur, Britisch-Indien
Porto 30 Rappen + 4 * 30 Rappen Luftpostzuschlag [2].
Befördert mit dem Flugzeug Kwak der KLM bis Jodhpur (an 6.10.1936) [1].
Die Zuleitung erfolgte mit Luftpost bis Halle/Leipzig oder Budapest [2].
Die Ortsbezeichnung im Ankunftstempel vom 7.10.2936 ist nicht lesbar, dürfte aber Jaipur sein.
Gruß
Christian
[1] Proud, wie vor, S. 717
[2] Kohl in Postgeschichte, wie vor
Brief von Bern (23.10.1945) nach Simla (31.10.1945)
Porto 30 Rappen + 3 * 1,50 sFR Luftpostzuschlag [1]
Der Zweite Weltkrieg brachte eine wesentliche Verteuerung der Luftpostschzuschläge, die Ende 1945 noch nicht wieder reduziert waren.
Der Stempel O.A.T. wurde in London angebracht, und bedeutet, dass das Briefbündel mit Luftpost weiter zu befördern war. Meist wurde der oberste Beleg eines Bündels gestempelt. [2]
Gruß
Christian
[1] Proud, wie vor, S. 660
[2] Murray Heifetz, OAT and AV2 Markings, Second Edition

Einschreibe-Luftpostbrief bis 20 g von Bern nach Karachi, damals brit. Indien, heute Pakistan, Aufgabe 14. Juni 1929. Der Brief reiste erst per Luftpost nach Zürich und dann weiter nach London, wo er mit dem BOAC Erstflug London- Bagdad-Karachi vom 15. Juni weiterbefördert wurde. Er erreichte sein Ziel gemäss Ankunftsstempel auf der Rückseite am 23. Juni 1929.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Brit. Indien vom 15.06.1929 – 31.10.1930 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g .......................= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland………...= 40 Rappen
Luftpostgebühr Europa bis 20g…… = 20 Rappen *)
Luftpostgebühr ab London bis 20 g = 90 Rappen ergibt 180 Rappen = 1.80 FR
*) vom 1.10. 1926 bis 31.8.1929 musste bei Linien, die von ausländischen Flugplätzen ausgehen (in unserem Fall London) noch der Luftpostzuschlag nach dem Europatarif entrichtet werden.
Frankatur: 4x Mi Nr. 182, und 1x 213x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Einschreibe-Luftpostbrief mit 7g von Bern nach Manila / Philippinen, Aufgabe 19. August 1936.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-Gebührenverordnung für die Philippinen vom 1.04.1936–01.09.1936 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ..........= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 5 g …….= 65 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5 g .= 65 Rappen ergibt 190 Rappen = 1.90 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 254, 1x 286a und 3x 293c
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Luftpostbrief mit 10g von St. Gallen nach Gorontalo / Niederländisch Indien (heute Provinzhauptstadt der indonesischen Insel Sulawesi), Aufgabe 7. November 1938.
Der Brief reiste über Italien (Transitstempel Napoli 9. November 1938) und erreichte sein Ziel am 22. November 1938.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie Luftpost-
Gebührenverordnung für Niederl. Indien vom 1.06.1937 – 31.12.1938 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ..........= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland = 30 Rappen
Luftpostgebühr bis 5 g …….= 60 Rappen
Luftpostgebühr weitere 5 g .= 60 Rappen ergibt 180 Rappen = 1.80 FR
Frankatur: 1x Mi Nr. 189z, 1x 191z und 1x 300
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Einschreibe-Luftpostbrief von Laufen / Kanton Bern (heute Kanton Baselland) nach Riga / Lettland, Aufgabe 27. April 1933.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Europa vom 01.02.1928 - 31.12.1934 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ................= 30 Rappen
Einschreibegebühr Ausland ..... = 30 Rappen
Luftpostgebühr Europa bis 20g = 20 Rappen ergibt 80 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 201x, 1x 233z, und 1x 234z
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Vielen Dank allen Beiträge-Schreibern! Allen voran einmal mehr dem nimmermüde Jacques.
Heinz
Einschreibebrief aus Uitikon / Zürich 7.10.1940 nach Kunduz (Afghanistan)
Porto Brief Ausland 30 Rappen
Einschreiben 30 Rappen
Der Absender verlangte die Beförderung über Deutschland und Russland.
Wahrscheinlich davon abweichend finden wir einen Durchgangsstempel aus Basra (Irak) vom 20.12.1940, darüber Verschlusstreifen und Stempel der Zensurstelle Peshawar mit Kennbuchstabe H (Britisch-Indien, heute Pakistan) und einen weiteren Durchlaufstempel aus Kabul (14.11.1940).
Gruß
Christian
[1] Morenweiser: British Empire Civil Censorship Devices WW II, British Asia, 5. Auflage, 2007, Seite 18: Zensurstempel Typ 3A, Seite 40: Verschlusszettel Typ 7B1

Luftpostbrief von Genf nach Salisbury / Rhodesien, Aufgabe 3. April 1939.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 sowie
Luftpost-Gebührenverordnung für Rhodesien vom 01.09.1937 - 30.09.1940 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …...............= 30 Rappen
Luftpostgebühr Rhodesien bis 5g = 40 Rappen ergibt 70 Rappen
Frankatur: 1x Mi Nr. 189z und 1x 298
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Postkarte (Ausland-Ganzsache 1900 - 25 Jahre UPU) von Genève (Kanton Genf) an den Generalpostmeister der Bahamas-Inseln in Nassau, Aufgabe 30. Dezember 1900, Ankunftsstempel Nassau 15. Januar 1901.
Die Postkarte ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Postkarte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: Werteindruck Ganzsache 10 Rappen
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Postkarte (Inland-Ganzsache 1900 - 25 Jahre UPU) von Neuchâtel (Kanton Neuenburg) nach Funchal / Madeira, Aufgabe 19. Dezember 1900, Ankunftsstempel Madeira Datum 26. ??. ???? nur teilweise lesbar.
Die Postkarte ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Postkarte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: 1x Werteindruck Ganzsache 5 Rappen und Zusatzfrankatur 5 Rappen Mi Nr. 71
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibebrief von Bern (Kanton Bern) nach Asuncion / Paraguay, Aufgabe 11. Mai 1932, Ankunftsstempel Paraguay 3. Juni 1932. Der Absender ist übrigens das noch heute existierende Briefmarkenhaus Zumstein in Bern.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g = 30 Rappen
Einschreibegebühr….= 30 Rappen ergibt = 60 Rappen
Frankatur: 10er Block Mi Nr. 96 und 1x Mi Nr. 253
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Postkarte (Ansichtskarte) von Bern (Kanton Bern) nach Cayenne / Französisch Guyana, Aufgabe 21. Juli 1908, Transitstempel PARAMARIBO (niederländisch Surinam) 10. August 1908 und Ankunftsstempel Cayenne am ??. August. 1908.
Der Empfänger im tropischen Cayenne hätte sich bei der Ansicht der schneebedeckten Schweizer Berge sicher gerne dort etwas abgekühlt!
Die Postkarte ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Postkarte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 82, 83 und 97
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Postkarte vom Sitz des Internationalen Ständigen Friedensbüro [1] in Bern (Kanton Bern) nach Apia / Samoa / Ozeanien, Aufgabe 25. März 1919, Ankunftsstempel von Apia / Samoa 12. Juni 1919 sowie privater Eingangsvermerkstempel 14. Juni 1919.
Eine wahnsinnige Distanz für jene Zeit: Direkte Luftlinien-Distanz von Bern nach Samoa = 16‘332 KM !
Die Postkarte ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Postkarte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: Werteindruck Auslandspostkarte 10 Rappen
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bureau_International_Permanent_de_la_Paix

Brief bis 35 g von La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg) nach Guayaquil / Ecuador, Aufgabe 4. Februar 1911. Der Brief konnte in Guayaquil nicht zugestellt werden (NON RECLAME) und ging somit zurück an den Absender nach La Chaux-de-Fonds, wo er am 5. Mai 1911 eintraf.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1907 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g = 25 Rappen
weitere 15 g ………….= 15 Rappen = 40 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 103x, 113 und 114,
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Einschreibe-Brief bis 20 g von Matten bei Interlaken (Kanton Bern) nach Santurce / San Juan / Puerto Rico, Aufgabe 27. Oktober 1928. Transitstempel New York 9. November 1928 und Ankunftsstempel San Juan 19. November 1928 auf der Briefrückseite.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g = 30 Rappen
Einschreibegebühr …= 40 Rappen = 70 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 169x und 208x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Die zweite Postkarte vom 13.1.1908 aus St.Gallen und wurde spediert nach Grahamstown in Südafrika, dort kam die Karte am 6.2.1908 zur Ausgabe, auch hier waren 10 Rappen für das Franko nötig und dafür wurde eine Marke der Serie "Kreuz und Wertziffer" verklebt.
Ich habe mal einen Link von Grahamstown mit angehangen der wie ich finde sehr interessant und informativ ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Makhanda



Luftpost-Brief bis 40g (36g) von Zürich nach Emmastad / Curaçao, Aufgabe 31. Dezember 1934. Ankunftsstempel von Curaçao 17. Januar 1935 auf der Briefrückseite.
Für mich etwas unerklärlich ist die nachträgliche Entwertung der Mi Nr. 226 am 1. Januar 1935. Vielleicht wurde diese Entwertung am Aufgabetag 31. Dezember 1934 vergessen.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und
der Luftpostgebührenverordnung vom 1.03.1933 – 30.04.1935 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g …………………….…....…= 30 Rappen
Weitere 20g à 20 Rappen ………………….……= 20 Rappen
Luftpostgebühr für Antillen (südl. Teil) bis 10g = 175 Rappen
3x weitere 10g à 175 Rappen …………....……= 525 Rappen = 750 Rappen = 7.50 Franken
Frankatur: Mi Nr. 1x 107z, 2x 197z und 1x 226
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
Postkarte von Zürich nach Paramaribo / Niedländische Kolonie Surinam, Aufgabe 27. Oktober 1907 mit Ankunftsstempel von Paramaribo 10. November 1907.
Für die Destination hätte gemäss Gebührenverordnung vom 1.04.1879 – 31.01.1921 korrekt eine Postkarte mit einer 20 Rp. Frankatur verwendet werden müssen. Stattdessen verwendete man eine Postkarte mit 10 Rp. Werteindruck, welche aber unbeanstandet ohne Zusatzfrankatur auf die Reise geschickt wurde!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques


Postkarte (Ansichtskarte) von Zürich nach Sarajewo / Bosnien, Aufgabe 20. Mai 1907.
Die Karte ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.07.1875 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Postkarte Ausland = 10 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 1x 82, 1x 83 und 1x 84
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Brief von La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg/Schweiz) nach Georgetown/Britisch Guyana, Aufgabe 8. April 1926. Der Brief erreichte nach einem Zwischenstop in Trinidad am 26. Juni 1926 sein Ziel in Britisch Guyana am 30. Juni 1926.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g = 30 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 169x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Brief von La Chaux-de-Fonds (Kanton Neuenburg/Schweiz) nach Maracaibo/Venezuela, Aufgabe 10. Januar 1910. Der Brief konnte in Venezuela nicht zugestellt werden und ging zurück in die Schweiz wo er nach über 15 Monaten (!!) am 24.April 1911 beim Aufgabepostamt eintraf.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1907 – 31.01.1921 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g = 25 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 103x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Brief mit 20g von Rossinières (Kanton Waadt/Schweiz) nach Mbale/Uganda, Aufgabe 2. Mai 1931.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpostgebührenverordnung für Brit. Ostafrika vom 1.03.1931 – 30.04.1935 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g = 30 Rappen
Luftposttaxe bis 20 g.. = 80 Rappen = 110 Rappen ergibt 1.10 FR
Frankatur: Mi Nr. 183x und 189x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Brief mit 20g von Wallisellen (Kanton Zürich/Schweiz) nach der Freien Stadt Danzig, Aufgabe 29. Juli 1936.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und Luftpostgebührenverordnung für Europa vom 1.02.1928 – 28.02.1948 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20 g = 30 Rappen
Luftposttaxe bis 20 g.. = 20 Rappen
Zuschlag weitere 20 g = 20 Rappen = 70 Rappen
Frankatur: Mi Nr. 2x 233x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques

Luftpost-Brief bis 40g von Basel (Kanton Basel) nach Ghazir/Beirut (Libanon) Aufgabe 3. Oktober 1934, Transitstempel Marseille 4.Oktober, Beirut 5. Oktober und Ankunftstempel Ghazir 6. Oktober 1934.
Der Brief ist gemäss Gebührenverordnung vom 1.10.1924 – 28.02.1948 und der Luftpostgebührenverordnung für Syrien/Libanon vom 1.12.1932 – 30.04.1935 korrekt frankiert:
Brief Ausland bis 20g ……………….…...= 30 Rappen
Zuschlag 1x weitere 20g à 20 Rappen ..= 20 Rappen
Luftposttaxe bis 5g Syrien/Libanon ……= 30 Rappen
Zuschlag 7x weitere 5g à 30 Rappen ..= 210 Rappen = 290 Rappen = 2.90 Franken
Frankatur: Mi Nr. 3x 272, 1x 180x, 1x 233z, 1x 245x
Grüsse aus der Schweiz
Jacques



Die Taxierung mit 20 Rappen (Pro Juventute Nr. 67, mit verschobenem Unterdruck) ist zu knapp. Die Taxe sollte 30 Rappen betragen, dem Überlandtarif mit Schiff.
Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter




Gruss
Martin


