Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_seltsamen_Methoden_des_Franz_Josef_Wanninger
[2] https://www.youtube.com/watch?v=j0srWSTCkDU
Thema:
Kino- und Fernsehfilme mit philatelistischem Hintergrund
Am: 12.11.2018 07:36:50
Gelesen: 11825
# 1
Es gibt sie nicht häufig – aber es gibt sie schon: Filme die eine Handlung mit philatelistischem Hintergrund haben. Um diese auch hier etwas bekannt zu machen, eröffne ich dieses Thema.
Dass das Briefmarkensammeln in den 70er Jahren noch einen ganz anderen Stellenwert hatte als in heutiger Zeit, zeigt uns das Beispiel welches ich heute vorstellen möchte:
Wer erinnert sich noch an die deutsche Vorabend-Fernseh-Serie „Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger“ [1] ? Folge 34 aus dem Jahr 1970 spielt komplett im philatelistischen Umfeld. Unter dem Titel „Österreich 9 Zinnober Merkur“ werden Diebstähle prominenter Briefmarken-Raritäten aufgeklärt. Viel Spass beim Ansehen. [2]
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_seltsamen_Methoden_des_Franz_Josef_Wanninger
[2] https://www.youtube.com/watch?v=j0srWSTCkDU
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Die_seltsamen_Methoden_des_Franz_Josef_Wanninger
[2] https://www.youtube.com/watch?v=j0srWSTCkDU
Am: 15.12.2018 22:02:14
Gelesen: 11700
# 2
Auch Alfred Hitchcock brachte die Philatelie auf die Leinwand: In seinem 1963 entstandenen Film „Charade“ [1] spielt eine ca. 3-minutige Szene auf dem Briefmarken-Markt an der Avenue Gabriel / Carré Marigny in Paris. Dabei geht es um drei (leicht abgewandelte) philatelistische Raritäten, welche als Transfermittel für die Beute aus einem Goldraub eingesetzt wurden! (Szene im Briefmarken-Markt beginnt bei 1h 32' bis 1h 35‘) [2]
Der Film löst etwas Wehmut aus, wenn man den Betrieb dieses Marktes anno 1963 mit heute vergleicht!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Charade_(Film)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=c5zHUg3RCBg (engl. Fassung)
Der Film löst etwas Wehmut aus, wenn man den Betrieb dieses Marktes anno 1963 mit heute vergleicht!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Charade_(Film)
[2] https://www.youtube.com/watch?v=c5zHUg3RCBg (engl. Fassung)
Am: 16.12.2018 00:13:42
Gelesen: 11679
# 3
@ merkuria [#2]
Hallo,
nicht aus Rechthaberei, sondern weil es einer meiner Lieblingsfilme ist: Der Film ist von Stanley Donen. Aber zugegeben: Wenn Hitchcock zu dieser Zeit noch das Niveau gehabt hätte, das ihn in den Fünfzigern auszeichnete, dann hätte er diesen Film gemacht.
Viele Grüße aus Erding!
Am: 19.12.2018 16:26:30
Gelesen: 11618
# 4
Heute bei YOUTUBE entdeckt:
Ein Film zur indischen Postgeschichte, den indischen Briefmarken und die Arbeit der indischen Post [1]. Dabei kommen Postangestellte, Briefmarkenentwerfer, Philatelisten, Aussteller und philatelistische Buchautoren zu Wort. Der Film wurde vom Aussenministerium der indischen Regierung produziert.

Ein sehenswerter Beitrag in indischer/englischer Sprache, jedoch komplett mit englischen Untertiteln versehen.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=2rkgXpz3_Jg

Ein sehenswerter Beitrag in indischer/englischer Sprache, jedoch komplett mit englischen Untertiteln versehen.
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=2rkgXpz3_Jg
Am: 20.12.2018 09:34:09
Gelesen: 11580
# 5
@ merkuria [#4]
Und dann war da noch Whoopi Goldberg in "Die diebische Elster", die in einer der ersten Szenen bei eine, Einbruch die 2,60$ -Zeppelin - Marke der USA ** findet. Mit einem Bild kann ich leider nicht dienen.
MphG
und geruhsame Feiertage
Gerhard
Am: 20.12.2018 16:58:09
Gelesen: 11543
# 6
Es gibt auch eine Pumukl-Geschichte, die von Briefmarken handelt:
Der Fritz aus dem Vorderhaus spricht den Meister Eder eines Tages an, ob er nicht noch eine alte Briefmarkensammlung von früher hätte. Der Schreiner verspricht zu suchen, und bestellt den Jungen für den nächsten Tag wieder. Der Pumuckl ist auch Feuer und Flamme, und so suchen die beiden gleich die Briefmarkensammlung raus und bewundern sie.
Am nächsten Tag erscheint prompt der Fritz und kommt aus dem Schwärmen für Meister Eders Sammlung gar nicht mehr raus, besonders für eine grüne Prinzregentenmarke, die 50 Mark wert sei. Da sie nicht bei den doppelten ist, die er behalten darf, nimmt er sie kurzerhand aus dem Album raus, als der Schreiner einmal nicht hinsieht. Dieser bemerkt den Diebstahl erst, als es ihm der Kobold erzählt ...
Im Internet steht zwar nur Hörspiel, nicht verfilmt. Ich glaube aber, es mit meinen Kindern im Fernsehen gesehen zu haben.
Gruß
Bernd
Am: 04.01.2023 18:45:48
Gelesen: 9661
# 7
Ich bin heute in der Mediathek des Schweizer Fernsehens über ein nostalgische Perle von 1975 gestossen. Der Film kann auch auf youtube unter [1] abgerufen werden.
Inhalt des Werkes ist die Verfolgung des Weges eines Briefes im innerschweizerischen Postverkehr. Einen Augenmerk auf die gezeigte Technik lässt einem da schon mal schmunzeln!
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=zqa7RsshetI
Am: 04.01.2023 18:55:15
Gelesen: 9657
# 8
@ merkuria [#1]
Bei diesem Film wurde zwischenzeitlich der Link geändert [1].
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=uA7H7a3TuSA
Am: 04.01.2023 19:02:21
Gelesen: 9653
# 9
Es gibt den Film "Tommy Tricker und das Geheimnis der Briefmarken" [1] in welchem die berühmte Kanadische Briefmarke "Bluenose" eine Rolle spielt.
Filminhalt
Tommy Tricker ist ein dreister Schwindler. Der Schüler aus einer kleinen Provinz zieht andere Leute gerne über den Tisch und dreht ihnen gefälschte Briefmarken als Unikate an, die er mit einem angeblichen Fehldruck verkauft. Zu seinen Opfern wird schließlich auch sein Klassenkamerad Ralph. Bei dem Versuch, eine äußerst kostbare Briefmarke seines Vaters wiederzubekommen, die Tommy ihm abgeluchst hatte, stoßen Ralph und seine Schwester Nancy jedoch auf zwei geheimnisvolle Briefe. Sie erzählen von einer wertvollen Briefmarken-Sammlung, die in Australien versteckt sein soll und durch eine Zauberformel gefunden werden kann. Nach dieser muss sich ein Mensch auf Briefmarkengröße zusammenschrumpfen lassen und mittels eines Briefes zum Zielort schicken lassen. Ralph gelingt die Verwandlung und so nimmt er schließlich als Bildabdruck auf einer Briefmarke Platz. Tommy Tricker belauscht das Geheimnis und schickt Ralph kurzerhand nach China. Bis dieser dort Helfer gefunden hat, die ihn nach Australien versenden, hat sich Tommy Tricker dort den Schatz geschnappt, ist dabei jedoch in Gefangenschaft geraten. Nach verschiedenen abenteuerlichen Ereignissen trifft Ralph auf den inzwischen angeketteten Tommy. Er befreit ihn aus der Gefangenschaft und beide reisen als Freunde auf einer Briefmarke wieder zurück in die gemeinsame Heimat.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tommy_Tricker_und_das_Geheimnis_der_Briefmarken
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tommy_Tricker_und_das_Geheimnis_der_Briefmarken
Am: 04.01.2023 19:32:35
Gelesen: 9631
# 10
@ 22028 [#9]
Den Film gibts auch bei youtube zu sehen [1].
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=VpIK1BP-od4
Am: 04.01.2023 20:05:25
Gelesen: 9617
# 11
Hallo Sammlerfreunde,
wer kennt sie nicht, die Filmereihe der " Lümmel von der ersten Bank" [1] mit Hansi Kraus als Pepe Nietnagel dessen Vater Georg Thomalla spielte und dieser immer Briefmarken sammelte, auch um damit Spenden an den Direktor des Gymnasiums Theo Lingen zu geben um von den Bubereien seines Sohnes abzulenken.
Gruß Rainer
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_L%C3%BCmmel_von_der_ersten_Bank
Am: 04.01.2023 20:48:50
Gelesen: 9607
# 12
Hallo,
unbedingt noch der Film "Der Mann der Sherlock Holmes war" sehen. Mit Heinz Rühmann und Hans Albers [1].
Da geht es um gestohlene "Mauritius Marken".
Viele Grüße
Jensen
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Mann,_der_Sherlock_Holmes_war
Am: 05.01.2023 00:05:51
Gelesen: 9565
# 13
Heinz Rühmann spielt in dem 1959 erschienenen Film Ein Mann geht durch die Wand einen kleinen Steuerbeamten, der eines Tages entdeckt, dass er durch Wände gehen kann. Er sammelt natürlich auch Briefmarken und in einer Szene des Film geht er bei einem Briefmarkenhändler nach Geschäftsschluss durch die Wand und nimmt sich dort eine Briefmarke mit, die ihm in seiner Sammlung fehlt. Nachdem er sich im Laufe des Films in mehreren anderen Sparten mit seiner besonderen Gabe ausgetobt hat, kommt die Reue und er gibt die Marke zurück. Ein äußerst unterhaltsamer und lustiger Film, ein echter Rühmann-Film halt.
Man kann sich für kleines Geld diesen Film auf YouTube anschauen [1].
Viele Grüße
Jürgen
[1] https://www.google.com/search?q=Ein%20Mann%20geht%20durch%20die%20Wand&tbm=.
Am: 31.07.2023 18:49:28
Gelesen: 8869
# 14
Hallo zusammen,
Unter dem angegebenen Link kann man einen kleinen Film des Museums für Kommunikation, Berlin über die Provenienzforschung zur Druckstöcken der Helgoland-Briefmarken anschauen:[1]
Viel Spaß.
Viele Grüße
Jürgen
[1] https://www.youtube.com/watch?v=wDt-nm2ftPc
Am: 11.08.2023 13:01:23
Gelesen: 8751
# 15
Hallo zusammen,
nachdem ich von der Philaseiten-Leitung darauf hingewiesen wurde, dass mein letzter Beitrag über den Film zur "Provenienzforschung zu Druckstöcken der Helgoland-Briefmarken" bereits drei Jahre zuvor von Richard erstmalig veröffentlicht wurde, möchte ich heute auf einen anderen Film aufmerksam machen, der hoffentlich nicht schon einmal den Forumsmitgliedern ans Herz gelegt wurde.
Es handelt sich um einen Film der Deutschen Reichspost aus dem Jahre 1935 mit dem Titel "Briefe fliegen über den Ozean" [1], in dem die damaligen Wege der Luftpost von Deutschland nach Südamerika aufgezeigt werden. Bitte sich nicht von den Aussagen des Kommentators beeinflussen lassen, der Film ist aus dem Jahr 1935 und entspricht sprachlich der damaligen Politik. Dafür ist der Informationswert über die damalige Luftpost umso größer.
Viele Grüße
Jürgen
[1] https://www.youtube.com/watch?v=oQ-GolA4qrc
Am: 11.08.2023 13:52:54
Gelesen: 8737
# 16
Hallo zusammen,
bei Pater Brown "Die Grüne Tanganyika" geht es um eine fiktive Briefmarke aus Tanganyika [1].
Ich war überrascht, da einige Informationen ganz klar zeigen, dass man einen philatelistisch bewanderten Berater hatte, der sich bei den Postverhältnissen in Ostafrika auskennt. Auch wenn andere Teile der Handlung der Geschichte geschuldet vollkommener Quatsch sind. Es wurden natürlich keine Tanganyika Briefmarken in der Kolonie entworfen oder gedruckt.
Die gezeigte Briefmarke ist ein Phantasieentwurf, basierend auf zwei verschiedenen realen Ausgaben.
Grüße
Harald
[1] https://www.fernsehserien.de/father-brown-2013/folgen/5x13-die-gruene-tanganyika-1056247
Am: 24.02.2024 18:37:42
Gelesen: 8106
# 17
Gestern bin ich bei YouTube auf eine alte Krimi-Klamotte der 60er Jahre gestossen, die ich Euch nicht vorenthalten möchte! [1]
„Üb immer Treu nach Möglichkeit“ war eine deutsche Krimiserie, die erstmals am 11. Februar 1966 im ZDF ausgestrahlt wurde.
In Folge 6 mit dem Titel „Philatelie oder Ja, wenn die Musik nicht wär“ ist die Handlung im Umfeld des Briefmarkenhandels angesiedelt. Als Darsteller erkennen wir Klaus Löwitsch in einer seiner frühen Filmrollen! Der Spass dauert ca. 25 Minuten.
Viel Vergnügen wünscht
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=vCsiPGRhfzA
Viel Vergnügen wünscht
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=vCsiPGRhfzA
Am: 25.02.2024 10:48:26
Gelesen: 8050
# 18
Hier noch ein Hinweis: Der Link zum Film in Beitrag [#2] „Charade“ hat sich geändert [1].
Briefmarkenmarkt in Paris anno 1963 im Zeitraum 1h 29‘ und 1h 35‘
Grüsse aus der Schweiz
Jacques
[1] https://www.youtube.com/watch?v=VhGNhwOtbVs&t=2334s
Am: 25.02.2024 12:55:38
Gelesen: 8032
# 19
Die beliebte "Wilsberg"-Reihe mit Leonard Lansink als Antiquar und Privatdetektiv Georg Wilsberg kennen die Meisten.
Weniger bekannt, in Folge 1 der Staffel 1, "Und die Toten lässt man ruhen", wird die Figur von Privatdetektiv Wilsberg von Joachim Krol gespielt.[1]
Krol verkörpert in dieser Pilotfolge einen Briefmarkenhändler.
In einer Szene holt Wilsberg (Krol) mit den Worten "Wozu Briefmarken manchmal gut sind" ein Tütchen "Sonderstempel aus der Nazizeit" aus dem Schrank um damit einem Informanten im Katasteramt einige Interna zu entlocken.
Gruß,
Koban
[1] https://www.youtube.com/watch?v=SSZmW4mvzmY
Am: 30.03.2024 19:19:36
Gelesen: 7853
# 20
Es ist doch erstaunlich, was es für Spaß machen kann, einmal aus sicherer Entfernung einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.
Die Gelegenheit dazu gab es mal vor ein paar Wochen im Fernsehen. Da brachte der Bayerische Rundfunk einen alten Tatort mit dem philatelistisch inspirierten Titel „Schwarze Einser“.

Gedreht wurde 1978 mit dem Münchner Team um Kommissar Veigl (Gustl Bayrhammer).
Um was ging es dabei eigentlich:
• Gutsituierte Frau (das typisches Verbrechen in München im Fernsehen insbesondere in den Jahren 1970-1990, so man dem Fernsehen Glauben schenken will), fällt vom Balkon
• Ist sie gesprungen oder hat da jemand nachgeholfen?
• Und wer war es denn jetzt?
Das Opfer hat viel richtig gemacht: reich geheiratet, ihren Gatten überlebt und lebt in einer schicken, sehr modernen Wohnung von den Dividenden einer Brauerei.
Potentielle Täter gab’s reichlich
• Die kurz gehaltene Schwester, die mit der Partnerwahl weniger Glück hatte (Gatte arbeitslos und an der Flasche) und von Ihrer Schwester keine finanzielle Hilfe = Geldgeschenk erhalten hat, sondern Geld nur in Form verzinslicher Darlehen erhielt.
• Den Mann der Schwester.
• Die Familie des Gatten, die es satt hatte, mit der Angeheirateten zu teilen.
• Den Lebensgefährten mit dubioser Vita (Jurist, der statt zu praktizieren lieber Musiker geworden ist mit einer Schwäche fürs Glücksspiel) – gespielt von Karl-Heinz Böhm (angemessen gekleidet im gutsitzenden Anzug, Glencheck-Muster, wenn ich richtig erinnere) als Mann den die Frauen lieben
• Ein Obdachloser
• Eine verhärmte Physiotherapeutin
Jedenfalls hatten die Kriminaler Lust zu ermitteln und gehen entschlossen allerhand Spuren nach.
Was gab es da nicht alles wiederzuentdecken: Wählscheibentelefone in grau, fette 5er BMW in lindgrün, extrabreite Krawatten, Assistentinnen die nur einen Zweck hatten: Kaffee zu holen (ja, das gab es damals – als ich 1985 in den Beruf eingestiegen bin, gab es noch Etagendiener), redselige Hauswirtinnen im Kittel und und und.
Aber was hat das alles mit Briefmarken zu tun?
Nun, ich muss das aufdecken.
Karl-Heinz Böhm ist ein Schurke (konnte ja nach den Sissi-Filmen in den 50er nicht anders enden), der über ein Eheinstitut Kontakt zu gutsituierten, einsamen Frauen aufnimmt und sich ihres Vermögens zu bemächtigen versucht (um das Geld zu verzocken, beim Roulette).
Dabei hat er dem Opfer eine Briefmarkensammlung abgeschwatzt, die in einer Bank gelagert war. Wert DM 1.000.000,00 (muss ja eine Mordsammlung gewesen sein) und da waren „Schwarze Einser“ und „Sachsendreier“ drin. Die Sammlung wird nicht gezeigt, nur die beiden Marken kurz genannt.
Ganz schön: Karl-Heinz Böhm kommt als nett rüber, sieht gut aus, beruflich erfolgreich, dann verdichtet sich der Verdacht. Höhepunkt der Verderbtheit: er trifft eine alte Freundin wieder und die beiden haben einen herrlich anzüglich aufgeladenen Dialog - und schon geht es zum Liebeswochenende und Zocken nach Südfrankreich.
Dort findet die Sache dann auch ihren Abschluss, die deutsche Polizei reist nach Südfrankreich, trifft sich dort mit Kollegen. Natürlich geht man erstmal ausgiebig Essen (…es geht doch nichts über ein paar gepflegte Vorurteile…), dann kommt die Auflösung.
Das mag Cineasten bekannt vorkommen: dazu sage ich nur „French Connection II“ – mit einem fantastisch stilvollen Bösen (Fernando Rey). Nun, „French Connection II“ ist actionreicher, hat aber keinerlei Briefmarkenbezug.
So, jetzt brauche ich zur Visualisierung etwas mit „Schwarzer Einser“ und „Sachsendreier“, habe aber keine Originale, aber da meldet mein Bildgedächtnis: da gab es doch mal was…..

Philatelistische Notiz (für alle Sammlerkäuze): habe mich für ein Bedarfsstück entschieden. Echt gelaufen, Stempel auch garantiert echt - denn vor meinen Augen in der Post entwertet, hat mal auf einer Tausch-Korrespondenz von mir geprangt.
Na, der Fall wäre jetzt geklärt!
Die Gelegenheit dazu gab es mal vor ein paar Wochen im Fernsehen. Da brachte der Bayerische Rundfunk einen alten Tatort mit dem philatelistisch inspirierten Titel „Schwarze Einser“.

Gedreht wurde 1978 mit dem Münchner Team um Kommissar Veigl (Gustl Bayrhammer).
Um was ging es dabei eigentlich:
• Gutsituierte Frau (das typisches Verbrechen in München im Fernsehen insbesondere in den Jahren 1970-1990, so man dem Fernsehen Glauben schenken will), fällt vom Balkon
• Ist sie gesprungen oder hat da jemand nachgeholfen?
• Und wer war es denn jetzt?
Das Opfer hat viel richtig gemacht: reich geheiratet, ihren Gatten überlebt und lebt in einer schicken, sehr modernen Wohnung von den Dividenden einer Brauerei.
Potentielle Täter gab’s reichlich
• Die kurz gehaltene Schwester, die mit der Partnerwahl weniger Glück hatte (Gatte arbeitslos und an der Flasche) und von Ihrer Schwester keine finanzielle Hilfe = Geldgeschenk erhalten hat, sondern Geld nur in Form verzinslicher Darlehen erhielt.
• Den Mann der Schwester.
• Die Familie des Gatten, die es satt hatte, mit der Angeheirateten zu teilen.
• Den Lebensgefährten mit dubioser Vita (Jurist, der statt zu praktizieren lieber Musiker geworden ist mit einer Schwäche fürs Glücksspiel) – gespielt von Karl-Heinz Böhm (angemessen gekleidet im gutsitzenden Anzug, Glencheck-Muster, wenn ich richtig erinnere) als Mann den die Frauen lieben
• Ein Obdachloser
• Eine verhärmte Physiotherapeutin
Jedenfalls hatten die Kriminaler Lust zu ermitteln und gehen entschlossen allerhand Spuren nach.
Was gab es da nicht alles wiederzuentdecken: Wählscheibentelefone in grau, fette 5er BMW in lindgrün, extrabreite Krawatten, Assistentinnen die nur einen Zweck hatten: Kaffee zu holen (ja, das gab es damals – als ich 1985 in den Beruf eingestiegen bin, gab es noch Etagendiener), redselige Hauswirtinnen im Kittel und und und.
Aber was hat das alles mit Briefmarken zu tun?
Nun, ich muss das aufdecken.
Karl-Heinz Böhm ist ein Schurke (konnte ja nach den Sissi-Filmen in den 50er nicht anders enden), der über ein Eheinstitut Kontakt zu gutsituierten, einsamen Frauen aufnimmt und sich ihres Vermögens zu bemächtigen versucht (um das Geld zu verzocken, beim Roulette).
Dabei hat er dem Opfer eine Briefmarkensammlung abgeschwatzt, die in einer Bank gelagert war. Wert DM 1.000.000,00 (muss ja eine Mordsammlung gewesen sein) und da waren „Schwarze Einser“ und „Sachsendreier“ drin. Die Sammlung wird nicht gezeigt, nur die beiden Marken kurz genannt.
Ganz schön: Karl-Heinz Böhm kommt als nett rüber, sieht gut aus, beruflich erfolgreich, dann verdichtet sich der Verdacht. Höhepunkt der Verderbtheit: er trifft eine alte Freundin wieder und die beiden haben einen herrlich anzüglich aufgeladenen Dialog - und schon geht es zum Liebeswochenende und Zocken nach Südfrankreich.
Dort findet die Sache dann auch ihren Abschluss, die deutsche Polizei reist nach Südfrankreich, trifft sich dort mit Kollegen. Natürlich geht man erstmal ausgiebig Essen (…es geht doch nichts über ein paar gepflegte Vorurteile…), dann kommt die Auflösung.
Das mag Cineasten bekannt vorkommen: dazu sage ich nur „French Connection II“ – mit einem fantastisch stilvollen Bösen (Fernando Rey). Nun, „French Connection II“ ist actionreicher, hat aber keinerlei Briefmarkenbezug.
So, jetzt brauche ich zur Visualisierung etwas mit „Schwarzer Einser“ und „Sachsendreier“, habe aber keine Originale, aber da meldet mein Bildgedächtnis: da gab es doch mal was…..

Philatelistische Notiz (für alle Sammlerkäuze): habe mich für ein Bedarfsstück entschieden. Echt gelaufen, Stempel auch garantiert echt - denn vor meinen Augen in der Post entwertet, hat mal auf einer Tausch-Korrespondenz von mir geprangt.
Na, der Fall wäre jetzt geklärt!
Am: 21.04.2024 22:52:06
Gelesen: 7684
# 21
Noch ‘nen Film: Ronin, lief vor ein paar Wochen bei Arte.
Um was geht’s? Gangster, Terroristen, baller, baller, Autoverfolgungsjagd…und alle wollen einen Koffer und schnappen sich den dauernd vor der Nase weg. Was im Koffer drin ist (Briefmarken?) - unwichtig, das wird nicht aufgeklärt.
Wichtiger ist doch folgendes:
• Der Gauner Gregor schnappt sich den Koffer und schickt ihn sich poste restante zu einem französischen Postamt.
• Auf dem Paket waren Marken drauf (so was sehen Briefmarkensammler sofort aus dem Augenwinkel heraus, sah vielversprechend aus)
• Da bin ich am nächsten Tag in die Mediathek, bin an die Stelle der Paketübergabe gegangen und habe vom Paket einen Bildausschnitt angefertigt.
• Gut, die Qualität ist lausig (aber bitte bedenken, dass die Frankatur nicht der Haupthandlungsgegenstand des Filmes war)
Jedenfalls kann ich festhalten, dass der Gauner sich bei der Frankatur viel Mühe gegeben hat. Sechs verschiedene Sondermarken hat er verklebt. Respekt, das nenne ich philatelistische Frankatur!
Das ist drauf – alles Sondermarken
• Nationalparks - Bartgeier
• General Leclerc
• Pfarrkirche von Guimiliau
• Schloss Sceaux
• Qualitätskampagne
• Fest der baskischen Korsaren
Ich hätte ja die Sonderausgabe „Helden französischer Kriminalromane“ aus 1996 passender gefunden. War aber ein amerikanischer Film, außerdem wären die mit Zuschlag gewesen.
Die Stempel sind allerdings offenkundig falsch (also Falschstempel – der Typ scheint doch ein Verbrecher durch und durch zu sein), sieht eher nach modernen brasilianischen Stempeln aus.
Auch Stempeldaten sieht man nicht, das schlimme Urteil der Gemeinschaft wird da wahrscheinlich auf „nicht sammelwürdig“ lauten.
Ob es auch portogerecht war? Mal schauen, ich zähle FRF 20,90. Vielleicht können die Frankreich-Spezialisten was dazu sagen….? Gewicht des Koffers kenne ich aber nicht (wir wissen ja nicht was drin ist).
Immerhin, der Film wurde 1998 gedreht, die Marken (die älteste von 1996, die jüngste aus dem November 1997) wurden also bedarfsgerecht zeitnah verwendet.
Heikel sind aber die Formate, die passen nicht ganz zu den Originalen. Fälschungen zum Schaden der Post?
Aufatmen bei den Fälschungsbekämpfern: Gregor konnte die Marken nicht auf ebay verkaufen, er wird erschossen, bevor er Gelegenheit dazu hätte haben können.
Dies alles abgewogen - sollte man sich den Film dann als Philatelist überhaupt ansehen?
Diese Entscheidung überlasse ich Euch ganz allein.
Und damit Ihr mich wegen der Bildqualität nicht im Forum verbal verprügelt, ein paar der Marken aus meiner Sammlung (und nein, ich habe den Koffer nicht – Beweis: die Stempel stimmen nicht mit denen des Fotos überein – Gott sei Dank, da hat mir meine Sammlung auch noch das Leben gerettet).
Am: 21.04.2024 23:17:26
Gelesen: 7678
# 22
@ Bendix Gruenlich [#21]
Also, der Film ist klasse - finde ich. Und das Poste restante Paket mit den Briefmarken ist mir in der Tat auch aufgefallen, allerdings nicht in der Detailtreue.
Aber sehr schön aufgearbeitet - Hut ab!
Eine guten Wochenstart wünscht
Reinhard
Am: 22.04.2024 01:12:01
Gelesen: 7670
# 23
Peter Lustig erzählte in der Sendung Löwenzahn auch etwas über die Post [1].
[1] https://youtu.be/BLs40fwM5aM?si=aXLjcjFZg5s4zTs2
Am: 22.04.2024 16:56:35
Gelesen: 7595
# 24
@ Bendix Gruenlich [#20]
Ich glaube mich zu erinnern, dass es einen weiteren Tatort gab, in dem Briefmarken eine Rolle spielten. Darsteller war Hellmuth Lange (der "Lederstrumpf") der einen Beamten beim BND oder MAD spielte und Briefmarken sammelte. Es ging dabei wohl um eine Erpressung. Leider habe ich den Film nie wieder gesehen.
Beste Grüße
Michael
Am: 22.04.2024 18:41:00
Gelesen: 7571
# 25
@ Hornblower [#24]
Hallo,
es dürfte sich um den Tatort 152 mit dem Titel "Der Schläfer" aus dem Jahr 1983 handeln. [1]
Beste Grüße
Peter Blum
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Der_Schl%C3%A4fer
Am: 22.04.2024 20:23:22
Gelesen: 7545
# 26
@ Hornblower [#24]
Bitteschön:
https://www.youtube.com/watch?v=qDQKK2bx4J0
Es gibt noch weitere 6 Teile dieses Tatorts.
Einen spannend-nostalgischen Abend wünscht Richard
Am: 23.04.2024 14:33:50
Gelesen: 7459
# 27
Hallo Peter, hallo Richard,
besten Dank, den meinte ich! Sobald ich mal wieder mehr Zeit habe, werde ich ihn mir mal zu Gemüte führen.
Alles Gute und nochmals Danke,
Michael
Am: 23.04.2024 18:12:28
Gelesen: 7432
# 28
Hallo,
der Auktionator in dem Tatort "Der Schläfer" ist anscheinend Wolfgang Jakubek - also realer Prüfer und Auktionator.
Viele Grüße
Jensen
Am: 23.04.2024 19:14:50
Gelesen: 7418
# 29
Falls Philatelie auch mit der Post etwas gemeinsam hätte, dürfte man den erfolgreichsten französischen Film Willkommen bei den Sch’tis nicht vergessen, den in Frankreich über 20 Millionen Kinobesucher gesehen hatten.
Für die deutsche Version (2,3 Mio Kino-Besucher) wurde ein fiktiver Dialekt erfunden und synchronisiert; das "S" wurde zu "SCH" und umgekehrt [Timbres Fictifs sind ein eigenes und bemerkenswertes Sammelgebiet].
https://www.cinema-paradiso.at/baden/filminfos/film5311/
Am: 23.01.2025 19:32:37
Gelesen: 6105
# 30
Die Filmindustrie ist ja ein ziemlicher Exporterfolg für das Vereinigte Königreich aka Großbritannien.
Man kann sich sicher darauf verlassen, dass die einen Stoff, der sich gut verkauft, regelmäßig neu auflegen. Wie viele Versionen der Miss Marple-Filme haben wir nicht schon gesehen? Ich glaube, alle zehn Jahre wird das neu verfilmt. Erstaunlich mit wieviel Aufwand diese Kostümfilme mit der immer gleichen Handlung neu präsentiert werden. Dabei feiert man stets die längst vergangene Britishness, die vielleicht niemals so existiert hat. Schöne Frauen (Frisuren und Makeup für die frau Stunden brauchen würde), alle weiblichen Protagonisten tragen aufwendig geschneiderte Kostüme oder geblümte Kleider mit Wollsweatern. Die Herren tragen natürlich Anzug, es sei denn man spielt Tennis oder ist Amerikaner. Ständig werden gesundheitsgefährdende Mengen von Longdrinks konsumiert. Die automobile Flotte besteht aus glänzend polieren Morgans, geschwungenen MG A oder eleganten Jaguar.
Jüngst war wieder einmal eine Version der „Karibischen Affäre“ zu sehen, die spielt auf Barbados. Hier gab es eine Szene, bei der ein hoher Vertreter der Krone (während der Arbeitszeit), am Schreibtisch sitzend, im hellen Tropenanzug, das Jacket geschlossen durch ein Album ging. Und das war ein Briefmarkenalbum. Der Film erlaubt uns einen kurzen Einblick in das in was da hineingeschaut wird, offensichtlich Barbados-Ausgaben zu Ehren von Lord Nelson / Trafalgar.

Das war es auch schon, und für uns hier nichts Neues. Wir hier im Forum wissen schon seit Jahren, dass Briefmarkensortieren die typische Freizeitbeschäftigung des distinguierten Gentlemans ist.
Ich denke, ich zeige jetzt zur Feier der Britishness der 1950-er am besten mal ein paar Fieldings (übrigens mit Wasserzeichen 20).
Schlechter lief es übrigens mal für den Butler der Dowager Lady Grantham in einer Folge von Downton Abbey. Der sortiert Ausgaben zur imperialen Ausstellung 1925 ein, wenn ich mich richtig erinnere. Seine Gegenspielerin mit der er eine Fehde laufen hatte, bezeichnet Briefmarkensammeln dabei als „silly occupation for a grown man“, also als eine alberne Beschäftigung für einen erwachsenen Mann.
Wir wissen es besser und sitzen solche Anfeindungen natürlich einfach gemessen aus.
Cheers!

Das war es auch schon, und für uns hier nichts Neues. Wir hier im Forum wissen schon seit Jahren, dass Briefmarkensortieren die typische Freizeitbeschäftigung des distinguierten Gentlemans ist.
Ich denke, ich zeige jetzt zur Feier der Britishness der 1950-er am besten mal ein paar Fieldings (übrigens mit Wasserzeichen 20).
Schlechter lief es übrigens mal für den Butler der Dowager Lady Grantham in einer Folge von Downton Abbey. Der sortiert Ausgaben zur imperialen Ausstellung 1925 ein, wenn ich mich richtig erinnere. Seine Gegenspielerin mit der er eine Fehde laufen hatte, bezeichnet Briefmarkensammeln dabei als „silly occupation for a grown man“, also als eine alberne Beschäftigung für einen erwachsenen Mann.
Wir wissen es besser und sitzen solche Anfeindungen natürlich einfach gemessen aus.
Cheers!
Am: 23.01.2025 20:39:36
Gelesen: 6080
# 31
Zur erwähnen ist vielleicht noch die US-amerikanische Komödie "Brewster´s Millions" (1985; dt.: "Zum Teufel mit den Kohlen"), in der der Protagonist (gespielt von Richard Pryor) innerhalb von 30 Tagen 30 Millionen Dollar ausgeben muss, um ein Erbe von 300 Millionen Dollar anzutreten.
Dabei erwirbt er unter anderem ein Exemplar der "Inverted Jenny", um sie auf eine Postkarte zu kleben und an eine beteiligte Anwaltskanzlei zu schicken (siehe auch Wikipedia-Artikel zu dem Film).
Am: 23.01.2025 22:41:13
Gelesen: 6055
# 32
Das hatte ich bereits 2022 in Thema "Mauritius" auf diese Folge hingewiesen. Hier ein entsprechend editierter Auszug:
Bei ARD ONE wurde gerade (Dezember 2022 -ed) die Folge "Die Rote Mauritius" (The Mauritius Penny) aus der Serie "Mit Schirm, Charme und Melone" (The Avengers), Staffel 2/Folge 7, aus dem Jahr 1962 gezeigt. Ein Agentenkrimi, der im herrlich versnobbten britischen, "philatelistischen Milleu" spielt und u.a. die Rote Mauritius "Post Office" (sowie Händler-Vorratslisten als geheime Kommunikationsmedien) thematisiert.
Edit: Inzwischen wird die Serie zwar erneut auf ARD ONE wiederholt, nur leider sind sie aktuell bereits schon wieder bei der Staffel 5. Leider sind die älteren Staffeln auch nicht mehr in der ARD-Mediathek vorhanden. Also entweder auf die nächste Wiederholungsserie warten, oder vielleicht mit viel Glück irgendwo anders ausgraben. ;-)
Beste Grüße
Thomas
Beste Grüße
Thomas
Am: 14.03.2025 20:35:36
Gelesen: 5728
# 33
Zwar kein echter Kinofilm, aber trotzdem von der UFA ;-)
Der Weg eines Paketes von 1964, ein knapp 20-minütiger Imagefilm der Deutschen Bundespost auf dem YouTube-Kanal vom "Medienarchiv Bielefeld (Frank Becker-Stiftung)" [1].
Wunderschöne Bilder des damaligen Postwesens, viel Spass!
Beste Grüße
Thomas
[1] https://youtu.be/hzBNSwFFSno
Wunderschöne Bilder des damaligen Postwesens, viel Spass!
Beste Grüße
Thomas
[1] https://youtu.be/hzBNSwFFSno
Am: 15.03.2025 20:17:16
Gelesen: 5597
# 34
@ DL8AAM [#33]
Und wenn wir schon dabei sind, auf dem selben YouTube-Kanal des "Medienarchiv Bielefeld (Frank Becker-Stiftung)" findet sich ein weiterer Film aus dieser Serie:
Ein Brief wird befördert von 1964 [1].
Hier wird u.a. kurz auch so eine Klüssendorf-Maschinenstempel-Anlage (?) in Aktion gezeigt. ;-)
Im Jahr 1979 wurde der Film dann um ein paar wenige kurze, aktuelle Szenen aufbereitet (insbesondere Entwertung neuer Briefmarken der Technik-Serie, um die Minute 6 herum) neu veröffentlicht [2].
Beste Grüße
Thomas
[1] https://youtu.be/6jQMzxSoOzE
[2] https://youtu.be/vvVuo72KAyQ
Hier wird u.a. kurz auch so eine Klüssendorf-Maschinenstempel-Anlage (?) in Aktion gezeigt. ;-)
Im Jahr 1979 wurde der Film dann um ein paar wenige kurze, aktuelle Szenen aufbereitet (insbesondere Entwertung neuer Briefmarken der Technik-Serie, um die Minute 6 herum) neu veröffentlicht [2].
Beste Grüße
Thomas
[1] https://youtu.be/6jQMzxSoOzE
[2] https://youtu.be/vvVuo72KAyQ
Am: 17.03.2025 20:22:30
Gelesen: 5503
# 35
Hallo,
während sich Fußballfans am kommenden Sonntagabend den Klassiker Deutschland gegen Italien anschauen, setzt das ZDF auf Fernweh und Romantik: Um 20:15 Uhr wird erneut die Traumschiff-Folge "Mauritius" (Erstausstrahlung 2022) über die Bildschirme schippern.
Und weil es nach Mauritius geht, darf natürlich die berühmteste Briefmarke der Welt nicht fehlen. In einem der Handlungsstränge geht es um einen leidenschaftlichen Philatelisten an Bord – der zwar nicht alle, aber doch so einige Klischees eines leicht schrulligen Briefmarkensammlers erfüllt. Dieser hat nur ein Ziel: die Blaue Mauritius. Während seine Frau auf entspannte Urlaubstage hofft, denkt er ausschließlich an das rare Sammlerstück.
Doch als das Museum mit der begehrten Marke geschlossen hat, schlägt seine Euphorie abrupt in Frust um. Warum überhaupt an Land gehen, wenn es dort ohnehin nichts zu sehen gibt? Seine Frau hat daraufhin eine kreative Idee und greift zu einer kleinen Notlüge: Angeblich existiert eine bislang unbekannte weitere Marke – und sie wartet auf Mauritius darauf, entdeckt zu werden.
Der Trick funktioniert. Allerdings anders als gedacht. Anstatt die Insel gemeinsam zu genießen, verbeißt sich der Sammler in seine neue Mission und beginnt eine fieberhafte Schatzsuche. Während er Theorien spinnt, Ahnenforschung betreibt und sich durch die Geschichte der Insel gräbt, dämmert seiner Frau, dass sie ihre Ehe in eine gefährliche Schieflage manövriert hat.
Nach einigen Turbulenzen erkennt auch der fanatische Briefmarkenjäger, dass sein Verhalten nicht gerade beziehungsfördernd war. Und so kommt er zu der Erkenntnis: So wertvoll die Blaue Mauritius auch sein mag – die Liebe ist wertvoller. :) ... und es gibt das erwartete Happy End.
Und als Vorgeschmack (oder als Abschreckung) zwei philatelistische Screenshots:

Beste Grüße
Peter Blum

Beste Grüße
Peter Blum
Am: 18.03.2025 07:51:35
Gelesen: 5465
# 36
@ Peter Blum [#35]
Zumindest in Grundzügen kommt mir die Geschichte bekannt vor.
Wir haben am 1.5.24 auf einer Kreuzfahrt mit einem Schwesterschiff des "Traumschiffes" Mauritius besucht und uns dabei auch auf das Blue Penny Museum gefreut - sogar meine Frau!
Leider ist der 1. Mai auch auf Mauritius ein Feiertag und das Museum war geschlossen.
Es gab aber noch genug andere interessante Sachen auf Mauritius zu sehen - für Philatelisten und Nicht-Philatelisten! ;-)
Grüße
Harald
Vor dem geschlossenen Blue Penny Museum.
Vor dem geschlossenen Blue Penny Museum.
Am: 11.03.2026 20:16:04
Gelesen: 2579
# 37
@ Peter Blum [#35]. Erst jetzt werde ich auf deinen Beitrag aufmerksam.
Mir fiel das Gefälle hinsichtlich der Qualität zwischen dem linken Album (historische Marken aus Mauritius) und dem rechten Album auf. Auch liegt eine Fernsehstunde zwischen den Bildern, da kann ja einiges passieren. Sollten sich die Marken in dieser Zeit verwandelt haben?
Das hat mich neugierig gemacht.
Im linken Album sieht man historische Mauritius-Marken. Es ist ja erst einmal ein Wunder, dass der Sammler seine kostbaren Marken überhaupt auf eine Schiffsreise mitnimmt. Ich habe zwar auch immer ein Album dabei, aber meine mir kostbare Stammsammlung käme nie ins Gepäck. Und dann legt er auch noch das Album auf die Theke der Schiffsbar und hält einen Vortrag?
Gefährlicher geht’s nicht. Ruckzuck tropft das Kondenswasser von den Gläsern der kühlen Biere und Longdrinks ins Album. Aber nun gut.
Im rechten Album - ca. 60 Minuten nach dem Zeigen des ersten Albums - sieht man dann plötzlich überraschend geringwertige Marken
• Ungarische Portomarken, die millionenfach gefälligkeitsgestempelt vermarktet wurden
• Nachdrucke der blauen Mauritius
• US-amerikanische Freimarken mit üblicher Killerentwertung
• Tschechoslowakische Provinzwappenmarken, ich meine die typische Wellenstempelung des philatelistischen Dienstes für zum Westexport bestimmtes gefälligkeitsgestempeltes Material zu erkennen
• Eine französische Freimarken St. Lo aus den 60ern, auch nicht gerade verlockend gestempelt
• Und ganz unten der absolute Tiefschlag: sonderbare Ajman / Manama-Fetzen, wirklich die schwächsten Ausgaben des mich auch sonst nicht gerade begeisternden Gebietes (wer hat diesen Schrott bloß entworfen, gedruckt und wer hat das vermarktet?)
Also erst ist der Sammler auf der Jagd nach der blauen Mauritius, dann hat er eine Auswahl auf unterem Anfängerniveau in der Hand? Das ist natürlich so glaubwürdig, wie es überhaupt alle Traumschiff-Plots sind, (aber wichtig beim Gucken von Folgen aus der Serie ist ja sowieso, dass die Pina Colada, die man dazu trinken sollte, gut gemixt ist).
Also wie kommt’s?
Das kommt so: Der Sammler fühlt sich zum Schluss ordentlich vorgeführt und schwört der Sammelei ab. Um das für den Zuschauer zu verdeutlichen, geht er auf den Balkon seiner Kabine und zupft Briefmarken aus dem Album und übergibt sie lamentierend einzeln dem Wind.
Und die Requisiteure haben es wohl nicht übers Herz gebracht (oder der das Album bereitstellende Sammler hat das verhindert), dass mit Marken aus dem linken Album zu machen, es musste was mit ganz billigen Sorten her.
Und weiß Gott, die haben da was gefunden.
Hier noch ein paar Originale aus Mauritius
Am: 12.03.2026 16:58:11
Gelesen: 2405
# 38
@ saeckingen [#36]
Lieber Harald,
da ist Dir etwas entgangen, das Museum ist einen Besuch wert. Wir waren im Dezember 2024 dort, für mich ein Höhepunkt des Urlaubs, obgleich Mauritius natürlich auch sonst sehr viel zu bieten hat.
Vielleicht habe ich es überlesen, aber mein Lieblingsfilm "Charade" mit Audrey Hepburn und Gary Grant fehlt noch. Absolut und immer wieder sehenswert.
Beste Grüße
Michael
Am: 12.03.2026 17:35:36
Gelesen: 2383
# 39
Hallo,
der Film "Charade" ist oben aufgeführt, allerdings ist es anders als oben steht kein Hitchcock-Film.
Gruße
Jensen
Am: 13.03.2026 11:12:12
Gelesen: 2250
# 40
Hallo Jensen,
besten Dank. Ich werde ganz offensichtlich alt und älter. :-)
Gruß
Michael
Am: 02.04.2026 22:23:43
Gelesen: 1891
# 41
Hallo,
gestern abend spielte im ZDF bei den "Rosenheim Cops" ein alter Brief eine kleine Nebenrolle [1]: die Briefmarke trug einen Ersttagsstempel und dadurch sei der Brief wohl über 1000 € wert.
Die Marke und der Stempel werden kurz gezeigt (hier etwas gedreht und vergrößert):
Diese Marke wird man im Katalog nicht finden und 1929 wurde auch schon blau gestempelt (und mit "Ersttagsstempel")!
Mit amüsierten Grüßen,
Reinhard
[1] https://www.zdf.de/video/serien/die-rosenheim-cops-104/tod-einer-diva-100
Diese Marke wird man im Katalog nicht finden und 1929 wurde auch schon blau gestempelt (und mit "Ersttagsstempel")!
Mit amüsierten Grüßen,
Reinhard
[1] https://www.zdf.de/video/serien/die-rosenheim-cops-104/tod-einer-diva-100
Am: 02.08.2026 04:55:23
Gelesen: 659
# 42
Aus der Reihe "Nord bei Nordwest" sendete die ARD am Freitag den Film "Haare? Hartmann!" (Erstausstrahlung 2024). In dem Film ist das Objekt krimineller Begierde "der falsche Sultan", ein Fehldruck einer (fiktiven) indischen 7 1/2 Anna-Marke.
Zu finden in der ARD-Mediathek.
https://www.ardmediathek.de/video/nord-bei-nordwest/haare-hartmann-nord-bei-nordwest-s01-e26/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL25vcmQgYmVpIG5vcmR3ZXN0LzIwMjUtMDEtMDlfMjAtMTUtTUVa
Gruß,
Koban
Zu finden in der ARD-Mediathek.
https://www.ardmediathek.de/video/nord-bei-nordwest/haare-hartmann-nord-bei-nordwest-s01-e26/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL25vcmQgYmVpIG5vcmR3ZXN0LzIwMjUtMDEtMDlfMjAtMTUtTUVa
Gruß,
Koban
Am: 05.08.2026 06:39:02
Gelesen: 493
# 43
In der heute morgen bei ZDFneo ausgestrahlten Folge "Maria"(2025), aus der Reihe "Death in Paradise", war erneut ein Fehldruck einer Briefmarke das Motiv für einen Mord. Die (ebenfalls fiktive) Marke mit kopfstehendem Mittelstück anbei im Screenshot.
Leider derzeit nicht in der Mediathek zu finden.
Gruß,
Koban
Leider derzeit nicht in der Mediathek zu finden.
Gruß,
Koban
Am: 05.08.2026 18:38:58
Gelesen: 383
# 44
Guten Abend,
in der ARD Mediathek ist (noch) der sehenswerte Film "Die Fotografin" zu sehen [1]. Da geht es natürlich nicht um Briefmarken, aber bei ca. 1h 24 Min gibt es folgende Szene in der Wohnung von AH in München:
Da habe ich schon schlechter gemachte Briefe bzw. Briefmarken gesehen, wenn auch das Porto eventuell fragwürdig ist.
Schöne Grüße,
Reinhard
[1] https://www.ardmediathek.de/video/die-fotografin/die-fotografin-oder-kriegsdrama/ard/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEXzRlMmQ2ZjdkLTEzZmYtNDUzNy04MGEzLTJjMzg4OWI4NDYyOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
Da habe ich schon schlechter gemachte Briefe bzw. Briefmarken gesehen, wenn auch das Porto eventuell fragwürdig ist.
Schöne Grüße,
Reinhard
[1] https://www.ardmediathek.de/video/die-fotografin/die-fotografin-oder-kriegsdrama/ard/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEXzRlMmQ2ZjdkLTEzZmYtNDUzNy04MGEzLTJjMzg4OWI4NDYyOF9nYW56ZVNlbmR1bmc
Am: 26.08.2026 12:38:12
Gelesen: 683
# 45
Hallo zusammen,
bei der Suche nach weiteren Filmen mit Briefmarkensammlungen bin ich auf diese Zusammenstellung gestoßen.
Vielleicht ist dort noch der eine oder andere Titel dabei, der hier bisher nicht genannt wurde. :)
https://suchefilme.com/ueber/362-briefmarkensammlung>
Am: 13.09.2026 12:13:56
Gelesen: 354
# 46
Als Mann stehe ich zum Teil fassungslos vor dem Phänomen „romantischer Film“ aus deutscher Produktion.
Aber bitte, jeder wie er mag.
Und völlig klar, wer seinen Hauskosmos beherrschen will, muss auch das Prinzip des Ausgleichs und Interessewahrens beachten, sonst gibt es ruckzuck Widerstand und Aufstände.
Jedenfalls, wer einen Film sehen will, bei dem man die kommenden Dialoge sicher vorhersagen kann, ist hier richtig (klappt übrigens auch bei der Sportschau, wo die immergleichen Spielmuster stundenlang zerredet werden).
Auf alle Fälle ist bei Rosamunde Pilcher, Inga Lindström & Co. die Welt in Ordnung (peinlichst gepflegte Schauspieler, perfekte Immobilien Sets, ein klares Gut- und Böse-Schema. Gern galoppiert auch mal ein Pferd durch die Szene, und unglaublich wie weit verbreitet Oberklasse Mercedes an der Südküste Englands sind).
Und dass da Welt in Ordnung ist, werde ich jetzt auch beweisen, philatelistisch natürlich.
Wir schauen in den umgefallenen Postkorb einer verliebten schwedischen Postbotin (und ziehen eine statistische Stichprobe, wie Post heutzutage so aussieht).
Wundervoll, jede Menge Leute schreiben sich Briefe mit Briefmarken. Beinahe wäre ich unter dem Eindruck dieser Bilder nach Schweden gezogen, da fiel mir Gott Sei Dank aber noch ein, dass die schwedische Post von postnord betrieben wird (dass sind die, die das dänische Postnetz zu Grunde gerichtet und aufgegeben haben – seitdem traue ich denen nicht mehr für 5 Öre über den Weg).
Aber zappen wir da rasch weiter. Und in einem weiteren Fernsehfilm erhielt einer der Protagonisten einen Brief aus Argentinien (von einem betrügerischen Privatdetektiv).
Den Ort Puerto Santa Cruz (Absender) gibt es übrigens wirklich, sogar die Postleitzahl stimmt. Gar nicht schlecht gemacht von den Requisiteuren.
Aber kauzige Sammler haben ja immer etwas zu meckern. Folgende Kritikpunkte
• Die Länderbezeichnung „Suicia“ ist nicht ganz richtig geschrieben, sie hätte „Suecia“ lauten müssen - wie leicht hätte der Brief in die Schweiz („Suiza“) abgeleitet werden können.
• Der Stempel ist unleserlich.
• Die Filmausstatter haben auf altes historisches Material zurückgegriffen, die gezeigten Marken sind (von links nach rechts):
- Die erste Marke (Tango) ist bestenfalls eine Vignette
- Dann Mi-Nr. 1605 zu 400 Peso (Peso Argentino von 1970) Endemische Pflanzen, Marke von 1982, gültig bis 31.03.1988
- Mi-Nr. 761 Kinderhilfe (Vögel) zu 1,80 Peso moneda nacional, Marke von 1961
- Die vierte Marke in blau ist ebenfalls eine Vignette (obwohl ähnlich in der Zeichnung mit einer Marke aus der Freimarkenserie Landesprodukte)
- Rechts unten Mi-Nr. 585b Fünfjahresplan, (Eisenbahnzug) zu 0,05 Peso moneda nacional, Marke von 1951
Meine Bewunderung gilt den Darstellern, die auch die unglaubwürdigsten Szenen mit stoischstem Ernst über die Bühne bringen.
Ich rate zu kontrolliertem / gesteuerten Konsum dieser „Tatsachenberichte“, ruckzuck werden da von der anderen Seite des Sofas unter dem Eindruck der gezeigten millionenschweren Anwesen Renovierungs- und Gestaltungsaufträge erteilt, die das Budget Eurer Sammlungen um ein Vielfaches übersteigen. Und wer sich einem solchen Risiko nicht aussetzen will, für den kann es eine gute Gelegenheit sein, sich zum Briefmarkensortieren wegzustehlen.
Wundervoll, jede Menge Leute schreiben sich Briefe mit Briefmarken. Beinahe wäre ich unter dem Eindruck dieser Bilder nach Schweden gezogen, da fiel mir Gott Sei Dank aber noch ein, dass die schwedische Post von postnord betrieben wird (dass sind die, die das dänische Postnetz zu Grunde gerichtet und aufgegeben haben – seitdem traue ich denen nicht mehr für 5 Öre über den Weg).
Aber zappen wir da rasch weiter. Und in einem weiteren Fernsehfilm erhielt einer der Protagonisten einen Brief aus Argentinien (von einem betrügerischen Privatdetektiv).
Den Ort Puerto Santa Cruz (Absender) gibt es übrigens wirklich, sogar die Postleitzahl stimmt. Gar nicht schlecht gemacht von den Requisiteuren.
Aber kauzige Sammler haben ja immer etwas zu meckern. Folgende Kritikpunkte
• Die Länderbezeichnung „Suicia“ ist nicht ganz richtig geschrieben, sie hätte „Suecia“ lauten müssen - wie leicht hätte der Brief in die Schweiz („Suiza“) abgeleitet werden können.
• Der Stempel ist unleserlich.
• Die Filmausstatter haben auf altes historisches Material zurückgegriffen, die gezeigten Marken sind (von links nach rechts):
- Die erste Marke (Tango) ist bestenfalls eine Vignette
- Dann Mi-Nr. 1605 zu 400 Peso (Peso Argentino von 1970) Endemische Pflanzen, Marke von 1982, gültig bis 31.03.1988
- Mi-Nr. 761 Kinderhilfe (Vögel) zu 1,80 Peso moneda nacional, Marke von 1961
- Die vierte Marke in blau ist ebenfalls eine Vignette (obwohl ähnlich in der Zeichnung mit einer Marke aus der Freimarkenserie Landesprodukte)
- Rechts unten Mi-Nr. 585b Fünfjahresplan, (Eisenbahnzug) zu 0,05 Peso moneda nacional, Marke von 1951
Meine Bewunderung gilt den Darstellern, die auch die unglaubwürdigsten Szenen mit stoischstem Ernst über die Bühne bringen.
Ich rate zu kontrolliertem / gesteuerten Konsum dieser „Tatsachenberichte“, ruckzuck werden da von der anderen Seite des Sofas unter dem Eindruck der gezeigten millionenschweren Anwesen Renovierungs- und Gestaltungsaufträge erteilt, die das Budget Eurer Sammlungen um ein Vielfaches übersteigen. Und wer sich einem solchen Risiko nicht aussetzen will, für den kann es eine gute Gelegenheit sein, sich zum Briefmarkensortieren wegzustehlen.