Briefmarken Atteste

Thema:

Dänemark Ganzsachen Umschläge

zockerpeppi Am: 28.08.2018 21:41:25 Gelesen: 4475 # 1
@ Mondorff Diesmal gezielt gekauft für meine Luxemburg Land und Leute Sammlung, zu sehen am Tag der Briefmarke in Tetingen. Für heute: Kopenhagen – Luxemburg in bemerkenswerten 5 Tagen hin und zurück. Ganzsache zu 4 Ören mit Zusatzfrankatur, gesamt 15 Ören. Stempel Kopenhagen INGV. HVIID vom 3.9.1898. Es handelt sich hier um einen Privatstempel "Marke Eigenbau" der Gebrüder Harald und Ingvard Hviid, Graveure von Beruf. Entwertet wurden die Marken mit einem FRAN DANMARK. Kastenstempel. Der Adressat wohnhaft in Wasserbillig Luxemburg, beides gestrichen. Oben der Vermerk zurück und 6/9 retour in blau. Auf der Rückseite, mittig der ovale Firmen Stempel der Gebrüder Hviid, ein Vermerk des Briefträgers ‚Adressat unbekannt‘ samt Unterschrift und jede Menge Stempel: 1. Malmo *1* 3.9 2. Trelleborg *C* vom 4.9 3. *Luxembourg-Gare* 5.9 4. *Wasserbillig* 5.9 5. Kopenhavn *K* 7.9 6. Kopenhavn INGV.HVIID 7.9 Tschü Lulu [Redaktionell kopiert aus dem Thema "Luxemburg Eingehende Briefe"]
Michael Mallien Am: 12.12.2020 12:05:22 Gelesen: 3068 # 2
Ganzsachenumschlag mit Wertstempeln zu 15 Öre und 35 Öre innerhalb Kopenhagens verwendet am 28.4.1966. Viele Grüße Michael
Franz88 Am: 22.02.2021 19:03:43 Gelesen: 2975 # 3
Hallo Sammlerfreunde, ein Inlands-Ganzsachenumschlag zu 4 Öre vom 27.3.1892, von Horsens nach Micheldorf (OÖ). Der Reko-Brief wurde mit 32 Öre für den Auslandsverkehr + Rekogebühr auf frankiert. Rückseitiger Ankunftstempel MICHELDORF am 29.3.92. (Der Brief war nur zwei Tage unterwegs). Horsens ist eine dänische Hafenstadt an der Ostküste Jütlands. Liebe Grüße Franz
Briefuhu Am: 09.03.2024 14:11:21 Gelesen: 1607 # 4
Ganzsachenumschlag Michel Nr. U6/III mit Wertstempel 8 Öre vom 20.01.1875? (Jahr nicht gesichert) von Stege nach Kopenhagen dort Ankunft am gleichen Tag mit Dreikreisstempel Nr. 68. Schöne Gruß Sepp
ostsee63 Am: 10.03.2024 16:30:54 Gelesen: 1578 # 5
Ein schöner Umschlag, leider war in der Zeit von bis kurz vor 1900 in vielen dänischen Stempeln keine Jahreszahl vorgesehen. Damit ist man bei der Jahresangabe oft auf den Inhalt des Briefes (karte) oder die Stempelbestimmung über passende Liteartur angewiesen. In diesem Fall geht das über den "Ankunftsstempel" von Christianshavn, der in der Zeit Oktober 1880 bis September 1898 nachgewiesen ist. Der Stempel "STEGE" passt in die Zeit 1879 bis 1889, wobei der Nummernstempel "68" bis Dezember 1882 benutzt wurde. Damit ist das Zeitfenster der Nutzung: Oktober 1880 bis Dezember 1882. Die handschriftliche Angabe 1875 bezieht sich meiner Meinung nach auf die Ausgabe der Ganzsache, die ab dem 1.1.1875 mit 8 Öre das Inlandsporto abdeckten. Den genauen Typ kann man über die Wasserzeichen, Klappenformen usw. bestimmen. Beste Grüße aus dem Norden
Briefuhu Am: 10.03.2024 19:02:09 Gelesen: 1567 # 6
@ ostsee63 [#5] Vielen Dank für die Hilfe die so zu meinem Beleg kommt. Schönen Gruß Sepp
ostsee63 Am: 12.09.2026 16:18:20 Gelesen: 177 # 7
Wie nennt man einen Beleg der auf einem Katalog abgebildet wird? Es ist kein Cover Girl -- es ist ein Cover Cover! Auf jeden Fall ist der bei VF-Auktion am 8.September versteigerte Umschlag in den Kreisen der Ganzsachensammler Dänemarks ein Star. In seinem Fall reichte es bei der Beschreibung des Auktionsloses aus auf den aktuellen Ganzsachenkatalog zu verweisen. Bei der Betrachtung des Loses sind zwei Umschläge zu sehen. Sie zeigen die komplette Geschichte dieser "Privatganzsache". Der Ursprung ist ein einfacher (wunderschöner) Absender-Aufdruck auf einer amtlichen Ganzsache (Briefumschlag). Die Firma investierte einmal in eine größere Menge an Umschlägen in zwei verschiedenen Wertstufen für unterschiedliche Versandformen. Und der Rest der Geschichte ist Sparsamkeit und Kulanz der Postverwaltung. 1927 wurden die alten Umschläge ungültig und die Firma beantragte eine Wandlung der noch vorhandenen Umschläge bei der Post. (siehe Seite 274 aus dem dänischen Katalog) Die Jernholms Motorfabrik konnte jetzt wirklich ihre alten Umschläge an die neuen Anforderungen anpassen lassen. Der alte Wertstempel wurde überdruckt und ein neuer Wertstempel in gleicher Wertstufe wurde aufgedruckt. Das ganze Verfahren war so ungewöhnlich, das diese Umschläge eine große Beliebtheit und Bekanntheit erlangten in Sammlerkreisen. Zum Glück aber erst viele Jahre später und somit kann man behaupten, das alle gelaufenen Stücke echte Firmenkorrespondenz sind. Da war es eine Selbstverständlichkeit, das solche Stücke und in diesem Fall genau dieses Stück einen prominenten Platz auf dem Katalog fand. Und damit nicht genug, auch ein neues Handbuch brachte einen dieser Umschläge auf das Cover. und mit ein bisschen Glück und deutlich weniger finanziellem Einsatz kann man auch mal einen anderen Beleg dieser Firma finden. Beste Grüße aus dem Norden