Es folgen die Höchstwerte zu 5, 10 und 20 Shilling (MiNrn. 48-50).
Mir gefällt die Serie ausgesprochen gut und ich plane hier noch viele schöne Marken und deren Verwendungen zu zeigen.
Viele Grüße
Michael
Kenia: Freimarken-Ausgabe Meeresschnecken und Muscheln
Es folgen die Höchstwerte zu 5, 10 und 20 Shilling (MiNrn. 48-50).
Mir gefällt die Serie ausgesprochen gut und ich plane hier noch viele schöne Marken und deren Verwendungen zu zeigen.
Viele Grüße
Michael
Die Verwendungsmöglichkeit einer 40-Shilling-Marke würde mich interessieren. Vielleicht weiß jemand von euch mehr oder hat eventuell gar einen passenden portorichtigen Beleg, der hier gezeigt werden kann?
Viele Grüße
Michael
Viele Grüße
Michael
Rückseitig befindet sich ein Ankunftsstempel vom 19.11.1972.
Viele Grüße
Michael
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6676&CP=0&F=1
Kenia Mi-Nr. 45 - 50, Gefälligkeitsentwertung von Nairobi, mutmaßlich 12.12.1971
Der Shilling war finanziell Ende der 1960er/Anfang der 1970er Jahre deutlich mehr wert und das allgemeine Sammelinteresse deutlich höher als heute. Da es (dem Vernehmen nach) für viele Sammler zu teuer war, sich postfrisches Material zu besorgen um diese mittels Gefälligkeitsentwertung versehen ins Album zu legen, entschied man sich innerhalb der Postverwaltungen der Ostafrikanischen Gemeinschaft, hohe Werte mit gedruckter Entwertung unter Nominalwert für Sammelzwecke abzugeben. So enstanden auch die Gefälligkeitsenwertungen der Mi-Nrn. Kenia ex 28-33 (Dauerserie "Säugetiere"), Tansana 28-34 (ohne Nr. 30, Dauerserie "Fische") und Uganda 105-119 (Dauerserie "Einheimische Flora").
Zum Vergleich der Währungen am 13.12.1971 nach [1]:
1,00 Britisches Pfund (GBP) = 17,995392 Kenyan Shilling (KES) = 8,266 DM (DEM)
1,00 Kenyan Shilling = 0,45934 DM bzw. 1,00 DM = 2,177037 Kenyan Shilling
-> der Form halber: 1,00 Euro = 1,95583 DM (spätestens seit dem 01.01.1999)
Gruß
Pete
[1] http://fxtop.com/de/vergangene-rechner.php?A=20&C1=KES&C2=GBP&DD=13&MM=12&YYYY=1971&B=1&P=&I=1&btnOK=Gehen
vom 12. Dez. 1971 5.50.
Daraus interpretiere ich, dass es die gesamte Serie mit Gefälligkeitsentwertung gab.
Danke auch für den Link Vergangene Rechner. Ich habe damit gleich mal den DM-Wert der 40-Shilling-Marke zu deren Erscheinungsdatum, dem 17.11.1975 berechnet. Der Wert betrug 14,17 DM. Im selben Jahr ist in der Bundesrepublik die Dauerserie Industrie und Technik erschienen, mit der 5-DM-Marke als Höchstwert. Wenn man das überhaupt vergleichen kann, war die 40-Shilling-Marke zu dem Zeitpunkt ein ausgesprochen hoher Wert.
Ich habe hier noch einen Brief, der ein Jahr zuvor, nämlich am 21.11.1974 nach Schweden ging. Er ist eine Einzelfrankatur mit der MiNr. 46 zu 1,50 Shilling. Ein Auslandsbrief per Luftpost war erwartungsgemäß sehr weit von so einem hohen Wert entfernt.
Viele Grüße
Michael
Die Dauerserie wurde in der Druckerei Harrison & Sons Limited mit Sitz in London [1] produziert. Der Name der Druckerei findet sich entsprechend auf Bogenrändern.
Gruß
Pete
[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Harrison_and_Sons
Gruß Ulrich
Der Züricher Post hat der Eilbrief einiges an Arbeit verursacht. Der richtige Adressat konnte wohl erst im dritten Versuch ermittelt werden, wenn ich richtig interpretiere. Eilzustellungs-Stempel von 7:00 Uhr und Zwischenvermerke um 8:10 und 10:45 Uhr auf der Rückseite, sowie drei Adressen - zwei davon wieder gestrichen - auf der Vorderseite.
Viele Grüße
Michael
Wie schon im vorigen Beitrag erwähnt, habe ich keine Ahnung, ob diese echt sind oder ob die gefälscht sind.
Von den Freimarken Landesmotive 1963 gibt es nach meiner Meinung ein Markenheftchen mit verschiedenen Werten.
Von den Freimarken Säugetiere 1966 gibt es nach meiner Meinung zwei verschiedene Markenheftchen mit verschiedenen Werten.
Von den Freimarken Weichtiere des Meeres 1971 gibt es nach meiner Meinung auch zwei verschiedene Markenheftchen
Von den Freimarken Mineralien 1977 gibt es nach meiner Meinung auch zwei verschiedene Markenheftchen.
Die Dinger habe ich irgendwo in den Alben, finde sie aber zur Zeit nicht. Werde sie demnächst hier zeigen.
Der Beleg zeigt einmal mehr die über mehrere Jahre gehende Verwendung der Dauerserie. Nach 1977 änderte sich das etwas, weil im Dezember die neue Freimarken-Ausgabe Mineralien (MiNrm. 96-110) an die Schalter kam.
Viele Grüße
Michael

Die Karte habe ich kürzlich bei ebay nach Großbritannien verkauft.
Frankiert mit 3 x 2'50 und 1 x 1'50, gestempelt 05.08.1976

Ein gebrauchtes Exemplar zu 2/50 mit verschobener violetter Hintergrundfarbe.

Aerogramm von Mombasa nach Kalkutta.
Dieses Datum passt sehr schön mit dem der Überdruckwerte zusammen, bei denen die 1,50-Shilling-Marke zu 2 Shilling überdruckt wurde (vgl. Beitrag [#2]). Der Bedarf war zum Ausgabezeitpunkt der Überdruckmarken bereits eingetreten.
Viele Grüße
Michael
Einschreibebrief mit einer Frankatur von 2/70 der am 17. Mai 1972 vom Zweigpostamt Westlands Nairobi nach Koblenz ging.
Taveta erlangte im 1. WK Bekanntheit, weil der Ort und das umliegende Gebiet von den Deutschen aus Deutsch Ostafrika besetzt wurde. Es gab dann sogar einen eigenen Stempel "Taveta - Deutsche Feldpost". Der Absender und Empfänger der Karte war der DOA Sammler und BPP Prüfer Reinhold Siebentritt, der mit der Karte seine Familie grüßte.
2. 2x 70 Cent und 12x 5 Cent:
Viele Grüße
Michael
[1] http://www.leisurelodgeresort.com/

Viele Grüße
Michael
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die bei diesem Thema mit gemacht haben. Wir sind in kurzer Zeit auf 50 Beiträge gekommen, was ich nicht erwartet hätte. Ich habe sowohl sehr viel über die Freimarkenserie, als auch über Portostufen in Kenia in den 1970er Jahren gelernt. Ebenso einiges über das Postwesen des Landes und Ausgabeformen der Marken.
Ich bin gespannt, was wir noch zu sehen bekommen. Selbst habe ich auch noch ein paar Belege zum Zeigen.
Viele Grüße
Michael
"pompileus"
"pompilius"
So schön eine Einzelfrankatur dieser Marke wäre, habe ich an dem Beleg meine Zweifel. Dazu mehr in einem separaten Thema. [1]
Viele Grüße
Michael
[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=11729&CP=0&F=1
Die Abkürzung BBC für den Adressaten Brown, Boveri & Cie. (nicht & CO. wie auf dem Beleg) findet sich auch im Firmenlogo des 1891 gegründeten Elektrotechnik-Unternehmens [1].
Viele Grüße
Michael
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Brown,_Boveri_%26_Cie.
Die Gesamtfrankatur beläuft sich auf 15 Shilling. Mir gefällt besonders der waagerechte 5er-Streifen der Marke.
Viele Grüße
Michael
Ob der Stempel aus Kenia oder Jersey stammt weiß ich nicht. Weiß jemand vielleicht mehr über diesen Stempel?
Viele Grüße
Michael
Der Abgangsstempel wurde auf der Rückseite ein zweites mal abgeschlagen:
Daraus könnte man schließen, dass die Einschreibegebühr 3'50 Shilling betrug, denn die Umschläge haben das gleiche Format.
Viele Grüße
Michael
Viele Grüße
Michael
Der Brief lief am 15.1.1973 von Njombe/Tansania nach Köln-Deutz. Mit 3/- portorichtig frankiert mit einer Mischfrankatur der Werte zu 20 c, 30 c und 2/50. Die Verwendung der Muschelserie in Tansania oder Uganda ist deutlich schwerer zu finden, als die der vorhergehenden Dauerserien.
Harald
Gruß Ulrich
Sendung vom 20.12.1971 (eine Woche nach Verausgabung) aus Kampala in Uganda nach Hamburg, Porto zu 2 Shilling (2x Mi-Nr. 45)
Gruß
Pete
Das zeigt jetzt die Fremdverwendung der aktuellen Dauerserie von Tansania in Kenia.
Viele Grüße
Michael
Auffrankierter Ganzsachenumschlag der am 24.11.1972 von Malindi nach München als Luftpostbrief verschickt wurde. Auffrankiert ist der 30 Cent Inlandsbriefumschlag mit 2 Exemplaren des 10 Cent Wertes und einem Exemplar zu 1/- der Serie Meeresschnecken und Muscheln.
Grüße
Harald
Grüße
Harald

Viele Grüße
Michael