Briefmarken Atteste

Thema:

BPP Prüfzeichen Fälschungen

Franz-Josef Am: 13.01.2018 15:38:41 Gelesen: 23515 # 1
Prüfzeichen Schlegel SEN Vielleicht kann mir einer weiterhelfen ? Da ich vom Briefmarkenhaus Schlegel auf meine Frage, ob es vom Schlegel Senior ein Prüfzeichen gibt, keine Antwort bekomme, wende ich mich ans Forum. Ist dieses Prüfzeichen was im anhängenden Scan zu sehen ist bekannt ? Wenn ja, ist es dann echt oder eine Fälschung ? Vielleicht kennt einer dieses Prüfzeichen und kann mir eine Info geben. M.f.G. Franz-Josef
Detlev0405 Am: 13.01.2018 15:49:34 Gelesen: 23498 # 2
@ Franz-Josef [#1] Schaue mal hier rein und bilde dir deine Meinung - meines Wissens unterscheiden sich beide Prüfzeichen der Schlegels durch ein A für Andreas. https://www.filatelia.fi/experts/namess.html Das ist aktuell von 2017. Gruß Detlev
Ron Alexander Am: 13.01.2018 16:30:11 Gelesen: 23466 # 3
@ Franz-Josef [#1] Da die Prüfzeichen auch hier nicht auftauchen https://briefmarken-pruefer.de/de/ kann ich mir nicht vorstellen, dass sie echt sind. Zumal wenn dann fehlt auch das BPP hinter dem Prüfzeichen. Finde das schon etwas seltsam. Grüße, Ron
alemannia Am: 13.01.2018 16:34:04 Gelesen: 23461 # 4
@ Franz-Josef [#1] Hallo, wann und wie hattest Du die Frage gestellt? Das kann schon etwas dauern. Ein Prüfsignum "Schlegel Sen" gibt es nach meinem Kenntnisstand nicht. Gruß Guntram
inflamicha Am: 13.01.2018 16:38:11 Gelesen: 23453 # 5
@ Franz-Josef [#1] Hallo, das Rüfzeichen ist garantiert falsch. Wenn du genau hinsiehst, steht da ja auch SCHLEHEL mit H, habe ich schon mehrfach gesehen. Mit dem Zusatz SEN gibt es keine (echten) Schlegel-Prüfzeichen. Gruß Michael
Zackenopa Am: 13.01.2018 17:38:29 Gelesen: 23398 # 6
Hallo, natürlich gibt es auch Schlegel Prüfzeichen OHNE den BPP Zusatz. Das Signum ".... SEN" ist allerdings ein plumpe Fälschung worauf allerdings immer noch viele Sammler reinfallen. Und dann machen leider auch 90% der Sammler immer den selben Fehler und schauen ERST auf die Rückseite, um nach einem Prüfzeichen zu schauen, anstatt sich erst einmal die Marke anzusehen. Wer die Band/Netz Aufdrucke sammelt, der wird alleine von der Vorderseite schon erkannt haben, dass die Aufdrucke falsch sind, womit sich ein Blick auf "ein" Prüfzeichen schon erledigt hat.
Franz-Josef Am: 15.01.2018 13:43:53 Gelesen: 23201 # 7
@ Detlev0405 [#2] @ Ron Alexander [#3] @ alemannia [#4] @ inflamicha [#5] @ Zackenopa [#6] Vielen Dank an alle Forumsmitglieder, die mir bei der Frage "falsches Prüfzeichen" weitergeholfen haben. Dieser Satz war in einer alten Sammlung. Offenbar hat man schon vor 50 Jahren das Prüfzeichen von Herrn Schlegel Senior gefälscht. Viele Grüße Franz-Josef
Richard Am: 17.01.2018 09:51:02 Gelesen: 22988 # 8
Liebe Mitglieder, weitere nützliche Informationen gibt es im Forum unter anderem, wenn Sie auf die 5 Links unterhalb des letzten Beitrags in diesem Thema klicken. Neben diesem plumpen "Prüfzeichen" Schlehel statt Schlegel gibt es seit Monaten eine riesige Welle mit täglich hunderten oder tausenden Angeboten von Fälschungen oder Verfälschungen auf ebay - nahezu alle mit gefälschten BPP Prüfzeichen. Leider sickern diese über Gross- und Einzelhandel, Auktionen und Tauschtage in die Alben der Sammler und werden künftig nicht mehr aus dem Umlauf zu tilgen sein. Damit werden nicht nur die Sammler, sondern Handel, Auktionsfirmen, Prüfer und Katalogherausgeber nachhaltig um Millionenbeträge geschädigt. Uns ist nicht bekannt, dass der BPP oder die Prüfer des BPP rechtlich gegen die Fälschungen ihrer Prüfzeichen vorgehen. @ Franz-Josef [#7] Offenbar hat man schon vor 50 Jahren das Prüfzeichen von Herrn Schlegel Senior gefälscht. Vor 50 Jahren gab es noch keinen Prüfer Schlegel. Hans-Georg Schlegel prüfte von 1970 bis 1997. Aber im Grunde genommen gibt es mehr oder weniger gute Fälschungen seit es Briefmarken gibt. Schöne Grüsse, Richard
Michael 1969 Am: 24.01.2022 17:25:42 Gelesen: 16743 # 9
Guten Abend zusammen, offensichtlich werden Prüfzeichen immer mehr gefälscht (leider relativ gut), weswegen dem Verweis auf "geprüft BPP" in diversen Internet-Plattformen kaum noch zu vertrauen ist. Anbei ein paar Beispiele, die mir heute früh bei ebay.de von einem Anbieter aus USA aufgefallen sind. Der Anbieter heisst holna-8, hat bisher 125 Bewertungen (natürlich alle positiv) und ausschliesslich Überdruckmarken. Da ich selbst Bizone Posthorn-Marken suche und mir da gestempelt noch einiges fehlt, war ich zunächst sehr euphorisch. Aber seht selbst: 56 I K o Vorderseite 56 I K o Rückseite, BPP Schlegel RECHTS VI/II K o Vorderseite VI/II K o Rückseite, BPP Schlegel RECHTS A IX/I DD ** Vorderseite A IX/I DD ** Rückseite, BPP Schlegel LINKS Neben den Bizone Marken noch einige weitere Überdrucke mit Prüfzeichen: Berlin 33** Vorderseite Berlin 33** Rückseite, BPP Schlegel LINKS Kolonien Karolinen Specimen, Vorderseite Kolonien Karolinen Specimen, Rückseite, Bühler MITTIG Und nun der Knaller: Deutsches Reich 909/910 o (SIC) Vorderseite Deutsches Reich 909/910 o Rückseite, BPP Schlegel RECHTS Spätestens bei den 2 DR Marken war mit klar, dass ich die Bizone Marken aus dieser Quelle besser nicht weiter verfolge. Beste Grüsse Michael
drmoeller_neuss Am: 24.01.2022 18:28:20 Gelesen: 16698 # 10
@ Michael 1969 [#9] Mir wäre das schon bei der Berlin Rotaufdruck mit der besonderen Varianten "Rotaufdruck mit wasserlöslicher Stempelfarbe" aufgefallen. :( Diesen Anbieter sollte man auf seine persönliche Sperrliste setzen.
mark94 Am: 14.02.2022 17:42:26 Gelesen: 16337 # 11
@ Michael 1969 [#9] Der Anbieter ist mir gut bekannt, ich habe da schon einige schöne Sachen erstehen können. Nun aber zur anderen Seite der Wahrheit. Es stimmt, er bietet viel dubioses und oft auch klar erkennbar falsches Material an. Ich habe bei ihm vor allem SBZ Bezirkshandstempel zu wirklich günstigen Preisen erstehen können. Beispiel unten, Kresse Briefe sind immer echt und hier noch mit dem seltenen Aufdruck 27 Adorf-Erzgebirge/Chemnitz 4. Die Wertstufe Arbeiter 84 Pf war in der mir zugänglichen Auflage des Handbuchs der ArGe Bezirkshandstempel noch nicht registriert. Alle Belege die ich bei ihm gekauft habe, haben auf der Rückseite einen immergleichen Händlerstempel. Ich vermute, dass sein Material vornehmlich aus der Quelle und aus älterer Zeit stammt. Und wenn mit der Zeit die guten Sachen rausgefischt werden bleibt nur der Schrott übrig. Zusammenfassend denke ich der hat einfach wenig Ahnung. Interessant wäre es wie er reagiert wenn man ihn direkt darauf anspricht. Und vielleicht noch ein paar Worte zu Ebay. Oft wird das Portal verteufelt. Ich für mich muss aber feststellen, dass meine Sammlung ohne Ebay eine andere, deutlich kleinere wäre. Ich kann nur jedem empfehlen die für sein Sammelgebiet erreichbare Literatur zu nutzen. Des weiteren mache ich gute Erfahrung mit einer eigenen Datenbank. Bei einigen Gebieten ist das Vorkommen bestimmter Farben, Varianten und Auflagen oft auf ein eng begrenztes lokales Gebiet und Zeitraum begrenzt. Da kann auch gerne mal im kleineren Eurobereich gezockt werden. Aber grundsätzlich biete ich nur auf das was ich sehe, nicht auf das was ich mir wünsche. Natürlich gab es im Laufe von über 20 Jahren auch ein paar Fehlkäufe. Aber das sind tatsächlich die berühmten Peanuts.
Lars Boettger Am: 14.02.2022 23:08:07 Gelesen: 16232 # 12
@ mark94 [#11] Oft wird das Portal verteufelt. Die tausende und abertausende von Löschungen von Fälschungen bzw. falsch beschriebenen Losen sprechen für mich eine eindeutige Sprache. Ja, man kann auf Ebay, so wie auf anderen Plattformen und auf Tauschtagen oder Auktionen manch interessantes Los erhalten. Aber das notwendige Wissen, dass für ein sicheres agieren notwendig ist, ist enorm. Beste Grüße! Lars
mark94 Am: 15.02.2022 07:14:52 Gelesen: 16183 # 13
@ Lars Boettger [#12] Ich denke man kann das auch in der Gesamtheit betrachten. Wissen ist nur eine Basis aber noch lange keine Gewähr für sicheres agieren. Im Grunde sind es doch die menschlichen Eigenheiten (Schwächen) die das hauptsächliche Geschäftsmodell dieser Menschen sind. Die ahnungslosen Anbieter blende ich da einfach mal aus. Und die Urinstinkte sind da eben Angst und Gier. Die Angst etwas zu verpassen, ein anderer könnte ein besseres Geschäft machen usw. Das kann man fast noch besser an der Börse sehen wenn es da zu Krisen kommt. Für eins meiner Sammelgebiete (Bezirkshandstempel) sind diese Menschen sogar hinderlich weil interessante Fälschungen zu überhöhten Preisen gehandelt werden. Da bekomme ich dann oft nichts. Aber das muss man in dem Moment akzeptieren und die Geduld aufbringen können auf eine bessere Gelegenheit zu warten. Und eine Gruppe sollte man nicht vergessen. Das sind die, die alles glauben. Das sind für mich die eigentlichen Sorgenkinder und ich weiß auch nicht wie man denen helfen kann. Grundsätzlich hat aber auch jeder das Recht für sich selbst suboptimale Entscheidungen zu treffen. Und in diesem Sinne ist so ein Forum wie dieses sehr hilfreich. Ach und nicht zu vergessen, mittlerweile sind auf Ebay auch viele der bekannten und seriösen Händler/Auktionatoren unterwegs. Wie gesagt, in der Gesamtheit betrachten finde ich schon sehr angemessen.
Michael 1969 Am: 15.06.2022 11:53:08 Gelesen: 15105 # 14
Guten Morgen/Mahlzeit ich habe von einem Händler dieses Bild mit Prüfzeichen Richter auf geschwärzten Hitler-Marken (Lokalausgaben Wittenberg) bekommen. Meine bisherigen "Richter" Prüfungen sind generell sehr fein, diese Exemplare zeimlich fett und verlaufen. Kann jemand mit besserer Erfahrung sagen, ob es sich um eine Prüfzeichenfälschung handelt? Dass Richter eine ziemliche Variabilität beim Prüfzeichen hatte, ist klar, mich stört das fette Geklekse. Gruss Michael
Lars Boettger Am: 15.06.2022 20:40:11 Gelesen: 14986 # 15
@ Michael 1969 [#19] Hallo Michael, bitte zeige auch die Vorderseite, dann können wir etwas mehr sagen. Meine erste Baucheinschätzung ist "Fälschung". Vor allem, wenn Du die Marken im Internet gekauft hast. Beste Grüße! Lars
Michael 1969 Am: 16.06.2022 06:45:34 Gelesen: 14918 # 16
Hier die Vorderseite a) der Händler ist Mitglied im APHV b) ich habe die Marken (noch) nicht erworben, daher Fragen nach weiteren/besseren Scans hinfällig . Gruss
philast Am: 16.06.2022 16:43:08 Gelesen: 14839 # 17
@ Michael 1969 [#21] Hallo Michael, von diesen Lokalausgaben habe ich zwar keine Ahnung aber verfahrenstechnisch würde ich folgendes vorschlagen: - ignoriere das Prüfzeichen - hast du von den billigen Marken des Sammelgebietes halbwegs aktuell als echt geprüfte Werte, evtl. die Prüfung auch selbst veranlasst. Falls ja, dann vergleiche den deinen Aufdruck mit dem Angebot, gibt es typische Dellen im Aufdruck, Fehlstellen irgendwas das typisch ist, sind die Farbkanten typisch. Hat der Aufdruck den korrekten Durchmesser von 16,5 mm Und eine weitere Variante wäre Rückgaberecht vereinbaren im Falle einer abgelehnten oder Falsch Prüfung. Grüße philast
LK Am: 16.06.2022 17:21:50 Gelesen: 14820 # 18
@ Michael 1969 [#19] Die Ausgabe ist ungeklärt und wird nicht geprüft. Deshalb wird auch immer wieder versucht, nicht nur bei dieser Ausgabe derartige Stücke mit Altprüfungen an den Mann/Frau zu bringen. Wer das Prüfzeichen Richter [1] kennt, kann über die aufgebrachten nur lachen. Beste Grüße [1] https://briefmarken-pruefer.de/de/1391-Georg-Richter.html
lueckel2010 Am: 12.05.2024 14:55:51 Gelesen: 10839 # 19
Wer kann das nachstehend gezeigte Prüfzeichen bestimmen, das sich auf einer xx Bund, Mi.-Nr. S 5 befindet? Mit viel Fantasie kann man es als SCHLEGEL SEN deuten, allerdings fehlt der Zusatz BPP. Weiterhin fehlt die laut BPP-Prüfordnung, Ziff. 6.2, zusätzlich vorgesehene Signierung der unteren Marke. Ich freue mich auf kompetente Meinungen. Vielen Dank schon mal im Voraus für Eure/ Ihre Hilfe! Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
bovi11 Am: 12.05.2024 15:13:18 Gelesen: 10828 # 20
@ lueckel2010 [#19] SCHLEGEL SEN ist falsch. Es gibt echte SCHLEGEL ohne BPP (von Hans-Georg Schlegel)
inflamicha Am: 12.05.2024 15:14:50 Gelesen: 10826 # 21
Hallo Gerd, ein Prüfzeichen Schlegel sen. gab es nie und ist somit garantiert und wie immer falsch. Gruß Michael
Martin de Matin Am: 12.05.2024 15:19:09 Gelesen: 10823 # 22
@ lueckel2010 [#19] Im Thema: "BPP Prüfzeichen Fälschungen" wird in den Beiträgen 1 bis 5 etwas über dieses vermeintliche Prüfzeichen geschrieben. https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=170562#M5 Gruss Martin [Danke, Martin / Beiträge [#19] bis [#22] redaktionell verschoben aus dem Thema "Prüfzeichen bestimmen"]
lueckel2010 Am: 12.05.2024 20:14:16 Gelesen: 10757 # 23
@ bovi11 [#20] @ inflamicha [#21] @ Martin de Matin [#22] Guten Abend, vielen herzlichen Dank für die kompetenten Aussagen und den "aufklärenden" Link. Ich habe mich nochmals intensiv mit dem "Prüfzeichen" beschäftigt und bin jetzt fast sicher, dass dieses " SCHLE HEL SEN" und somit gefälscht ist. Habe den Zusammendruck am vergangenen Donnerstag unter Vorbehalt auf einer Börse erworben, aber glücklicherweise noch nicht bezahlt. Der Verkäufer wurde mittlerweile über den Sachstand informiert. Er nimmt die Marke zurück. Noch einmal gut gegangen. Den Philaseiten sei es gedankt! Wünsche allen eine schöne Woche. Moin aus Ostfriesland, Gerd Lückert
bovi11 Am: 12.05.2024 20:30:36 Gelesen: 10741 # 24
@ lueckel2010 [#23] SCHLEGEL SEN wäre auch falsch.
TeeKay Am: 12.05.2024 20:45:26 Gelesen: 10723 # 25
Die Prüfung einer Marke sollte sich übrigens auf die Marke beziehen, nicht irgendwelche Stempelchen auf der Rückseite. Ansonsten packst du dir das Album voll mit Fälschungen, die echt aussehende Stempelchen auf der Rückseite haben.
spain01 Am: 12.05.2024 21:10:26 Gelesen: 10707 # 26
Wird bei Marken mit Zusammendruck der Prüfstempel nicht über beide Marken angebracht? Damit könnte der Stempel doch echt und nur durch die Stellung über der Zähnung etwas unleserlich sein.
bovi11 Am: 12.05.2024 21:20:49 Gelesen: 10695 # 27
@ spain01 [#26] Das Prüfzeichen ist falsch. Es gibt auch BREMIKER SEN - ist auch falsch. Nach dem Verschieben passt die Überschrift wieder nicht mehr. Es handelt sich um falsche Prüfzeichen, aber nicht um falsche BPP-Prüfzeichen. Sinnvoll wäre eine Überschrift "Prüfzeichen Fälschungen".
Lars Boettger Am: 12.05.2024 22:50:47 Gelesen: 10649 # 28
@ spain01 [#26] Wird bei Marken mit Zusammendruck der Prüfstempel nicht über beide Marken angebracht? Damit könnte der Stempel doch echt und nur durch die Stellung über der Zähnung etwas unleserlich sein. Erste Frage: Ja. Zweite Anmerkung: NEIN - wie meine Vorschreiber es schon mehrmals geschrieben haben, die Signatur SCHLEGEL SEN wurde gemacht, um Fälschungen besser unter die Leute zu bringen. Für viele Sammler ist der Name "Schlegel" ein Qualitätskriterium. Das Hirn wird danach ausgeschaltet und die Marken blind gekauft. Beste Grüsse! Lars
Attila Am: 12.05.2024 23:23:02 Gelesen: 10628 # 29
@ Lars Boettger [#28] Lieber Lars, das ist nicht SCHLEGEL SEN, sondern SCHELLER SEN. Grüße, Attila
bovi11 Am: 12.05.2024 23:29:52 Gelesen: 10626 # 30
@ Attila [#29] Das heißt nicht SCHELLER - selbst wenn es so wäre, wäre das Prüfzeichen falsch. Zudem hat Parcal Scheller nie Marken der Bundesrepublik geprüft. Die Fälschung wäre dann noch eine Stufe dümmer.
Attila Am: 13.05.2024 00:02:14 Gelesen: 10613 # 31
@ bovi11 [#30] Lieber bovi11, Ich habe nicht geschrieben, dass Parcel Scheller prüf ist, sondern dass der Text weder SCHELLER SEN noch SCHLEGEL SEN ist. Und ich habe auch nicht behauptet, dass es echt sei. Gruß, Attila
harrlos Am: 04.01.2026 14:35:41 Gelesen: 6049 # 32
Hallo zusammen, ein frohes neues Jahr wünsche ich. Ich möchte gerne eine Frage stellen. Ich habe hier eine 80 Pf. Posthorn Marke. Was ist denn wohl von dem Prüfzeichen zu halten ? Vielen Dank. LG Christian
TeeKay Am: 04.01.2026 14:51:07 Gelesen: 6027 # 33
@ harrlos [#32] Und noch einmal: Prüfstempel werden nicht geprüft, sondern die Marke. Wie sieht die Marke aus?
bovi11 Am: 04.01.2026 15:51:28 Gelesen: 5974 # 34
@ harrlos [#32]

Das Prüfzeichen ist falsch.

Es hat zudem die Stellung für eine gezähnte postfrische Marke mit Aufdruck. Die 80 Pfennig Posthornmarke gibt es nicht mit Aufdruck.
harrlos Am: 04.01.2026 16:35:31 Gelesen: 5936 # 35
Die Marke ist ungebraucht, mit sehr kleinen Falzrest.
bovi11 Am: 04.01.2026 16:42:05 Gelesen: 5926 # 36
@ harrlos [#35] Das Prüfzeichen ist trotzdem falsch.
harrlos Am: 04.01.2026 16:46:02 Gelesen: 5910 # 37
Hier noch ein Bild. Eventuell ist die Marke oben links nachgezähnt.
bovi11 Am: 04.01.2026 16:54:01 Gelesen: 5892 # 38
@ harrlos

Nachgezähnt sieht die Marke nicht aus.
harrlos Am: 04.01.2026 17:03:11 Gelesen: 5883 # 39
Vielen Dank für Deine Antworten. Du hast mir sehr weitergeholfen. LG Christian
Martin de Matin Am: 11.01.2026 17:33:28 Gelesen: 5483 # 40
In einer Sammlung von der DDR befanden sich auf der Position der Dienstmarken MiNr.29 - 33 folgende Marken. Die Marken MiNr.29 - 33 (Michelpreis 2017 war 1400€) haben das Wasserzeichen 2 (DDR mit Posthorn). Unten sind die Rückseiten der Marken und das Prüfzeichen vergrössert zu sehen. Wenn man das Wasserzeichen (bei der 1. und 5. Marke deutlich mittig zu sehen) betrachtet, dann stellt man fest, das es sich um das Wasserzeichen 3 (DDR und Kreuzblütten) handelt. Diese Marken (MiNr.34-37 und 39) mit Wasserzeichen 3 hatten einen Katalogpreis von 2,80€. Warum sollte ein Prüfer diese billigen Marken signieren? Dann betrachtet man die Prüfzeichen und stellt fest, das "HERBST BPP und ZIERER BPP angebracht sind. Diese Prüfer haben eigentlich keine DDR geprüft sondern nur sowjetische Zone. Mein logische Schlussfolgerung lautet falsche Prüfzeichen. Ich möchte nicht wissen was der Vorbesitzer dafür bezahlt hat. Übrigens stand damals in der Beschreibung, das einige frühen DDR-Marken Falz hätten; es waren aber vollständig nachgummierte Marken; es war mir aber egal, da mich nur die Vordruckalben interessierten. Gruss Martin
harrlos Am: 01.06.2026 12:37:31 Gelesen: 2529 # 41
Hallo zusammen, kann mir jemand weiterhelfen ? Was ist den von diesen Marken und Prüfzeichen zu halten ? Vielen Dank. liebe Grüße Christian.
spain01 Am: 01.06.2026 15:25:06 Gelesen: 2431 # 42
@ harrlos [#41] Sieht sehr nach Fälschungen aus, denn warum sollte die Berlin MiNr. 33 ohne Zahnfehler so hoch "geprüft" worden sein? Wenn echt, dann wäre es eine sehr frühe Prüfung von Schlegel, die aber keinen Sinn ergibt. Bleibt die Frage, ob die Stempel echt sind (vom Stempeldatum her ja). Bin jetzt wirklich kein Fachmann für Prüfstempel, aber bei DEN Buchstaben von "SCHLEGEL" schrillen bei mir alle Alarmglocken, zumal ich auch ein paar ältere Prüfsignien vom Altmeister habe. Gruß Michael
Lars Boettger Am: 01.06.2026 16:12:16 Gelesen: 2411 # 43
@ harrlos [#41] Hallo Christian, es gibt eine Seite mit den meisten (deutschen) Prüfzeichen [1]. Aber - und das ist die wichtigste Aussage - kein Prüfer prüft Prüfzeichen, wir prüfen Marken auf Echtheit. Von daher wäre mein Rat, die Marken zu einem Berlin-Prüfer zu senden. Beste Grüße! Lars [1] https://briefmarken-pruefer.de/de
opti53 Am: 01.06.2026 16:40:00 Gelesen: 2382 # 44
Hallo Lars, das ist eine wirklich gute Seite. Nun ist mir aber gerade bei Hans-Georg Schlegel aufgefallen, dass es einerseits das BPP-Prüfzeichen gibt, andererseits aber auch die Signatur, die mit dem aktzuellen Fall eine große Änhlichkeit aufweist. Aber worin besteht der Unterschied? Ist die Signatur mit dem Prüfzeichen gleichzusetzen? Viele Grüße Thomas
Frankenjogger Am: 01.06.2026 17:31:36 Gelesen: 2354 # 45
@ harrlos [#41] Solche "Schlegel"-Prüfzeichen habe ich noch nie gesehen. Der Wert zu 1 DM ist m.M. nach nachgezähnt. Der Stempel auf der 2 DM ist qualitativ sehr schlecht. Das sind, auch wenn sie echt sein sollten, "Knochen" (würde man bei Altdeutschland sagen). Viele Grüße, Klemens
Lars Boettger Am: 01.06.2026 19:51:56 Gelesen: 2290 # 46
@ opti53 [#44] Hallo Thomas, die einheitlichen Prüfzeichen "Nachname + BPP" wurden Ende 1972, Anfang 1973 eingeführt. Hans-Georg Schlegel wurde 1970 in den BPP aufgenommen [1]. Ich gehe davon aus, dass das "Schlegel"-Prüfzeichen vor der Vereinheitlichung verwendet wurde. Beste Grüsse! Lars [1] 50 Jahre BPP-Handbuch 3
harrlos Am: 02.06.2026 09:36:57 Gelesen: 2174 # 47
Hallo, und vielen Dank für Eure Antworten. Ich sende die Marken zum Prüfen und werde dann das Ergebnis mitteilen. Liebe Grüße Christian
Frankenjogger Am: 02.06.2026 18:38:05 Gelesen: 2052 # 48
@ harrlos [#47] Ich würde mir überlegen, ob sich das lohnt. Der Verkaufspreis für die beiden Marken dürfte 50 € kaum erreichen. Die Prüfgebühren könnten mit Versandkosten über 30 € liegen. Viele Grüße, Klemens
spain01 Am: 02.06.2026 22:04:21 Gelesen: 1961 # 49
@ Frankenjogger [#48] Ist nicht eine "Nachprüfung" von Prüfzeichen kostenlos?
Lars Boettger Am: 02.06.2026 22:30:01 Gelesen: 1948 # 50
@ spain01 [#49] Nein! Es ist nicht das eigene Prüfzeichen. Wenn mich jemand fragt, ob ein Prüfzeichen echt ist, soll er mit den Scan der Marke zusenden. Ich kann ihm dann sagen, ob ich die Marke geprüft habe. Sendet er die Marke zu, ist das eine neue Prüfsendung. Beste Grüsse! Lars
harrlos Am: 29.07.2026 11:59:29 Gelesen: 745 # 51
Hallo zusammen, wie versprochen meine Antwort zum Beitrag [#41]. Habe die Marken heute von Schlegel zurück bekommen. Stempel und Prüfzeichen sind echt. Die 1 DM ist nachgezähnt. Siehe auch Befund. Nur einmal die Frage. Kann ein Sammler mal erklären, wie eine Nachgezähnte erkannt werden kann. Vielen Dank und beste Grüße Christian
Richard Am: 29.07.2026 12:28:14 Gelesen: 712 # 52
Hallo Christian, wenn Du das Suchwort " Nachzähnungen " eingibst, findest Du zwei Themen, in welchen der Sachverhalt erklärt wurde. Ich meine, es sind ausreichende Erklärungen. Weitere Fragen dazu bitte dort stellen. Grüsse aus dem heissen Allgäu, Richard
harrlos Am: 25.08.2026 11:24:12 Gelesen: 3165 # 53
Hallo zusammen, was ist denn von diesen Prüfzeichen zu halten ? Ist das linke wohl falsch ? Liebe Grüße Christian
bernhard01 Am: 25.08.2026 11:27:11 Gelesen: 3162 # 54
Hallo Christian,

unter dem Link https://briefmarken-pruefer.de/de kannst Du die Prüfzeichen nachsehen.

Gruß
bernhard01
Attila Am: 25.08.2026 14:14:46 Gelesen: 3088 # 55
@ harrlos [#53] Lieber Christian, die Buchstabenformen der beiden Stempel unterscheiden sich deutlich. Einige der Unterschiede: Die runden Buchstaben weisen völlig unterschiedliche Kurven auf. - Beispielsweise ist das C links eher rechteckig und rechts oval. - Das S besteht rechts aus zwei schönen, breiteren Kurven und ist links schmal und nicht abgerundet. - Die Breite des H ist völlig anders. - Auch der BPP-Stempel hat eine andere Krümmung, und die Buchstabenproportionen stimmen nicht. Ich weiß nicht, welcher der beiden Stempel echt ist, da ich keinen der beiden Metallstempel in der Hand hatte oder unter dem Mikroskop untersucht habe. Aufgrund meiner Erfahrung würde ich den rechten Stempel definitiv für echt halten. Der linke ist eindeutig der Abdruck eines physisch anderen Metallstempels. Gruß, Attila
bovi11 Am: 25.08.2026 14:22:31 Gelesen: 3083 # 56
@ Attila [#55]

Diese Stellungnahme ist natürlich nicht brauchbar und zielführend, weil es sich um Signaturstempel von zwei verschiedenen Prüfern handelt.

Die links abgebildete Signatur soll von Hans-Georg Schlegel stammen, die rechte Signatur von Hans-Dieter Schlegel. Dass die Buchstaben unterschiedlich sind, liegt allein deshalb in der Natur der Sache.

Hilfreich wäre es zudem, wenn nicht nur die Signaturen gezeigt werden, sondern die Marken, um die es geht.
Attila Am: 25.08.2026 15:18:13 Gelesen: 3060 # 57
@ bovi11 [#56] Lieber bovi, vielen Dank für Ihre Erklärung. Ich habe mich noch nie mit spezifischen BPP-Prüfungen befasst. Deshalb habe ich nicht nach den beiden Kollegen mit ähnlichen Namen gefragt. Ich habe nun versucht, nur die Unterschiede in den Designs und Buchstaben darzustellen. Viele Sammler bemerken diese Details nicht. Erfahrene Sammler hingegen erkennen sie leichter. Es ist sehr erfreulich, dass hier so gute Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft herrschen. Gruß, Attila
TeeKay Am: 25.08.2026 16:31:40 Gelesen: 3019 # 58
@ harrlos [#53]

Geprüft werden Briefmarken, keine kleinen Prüferstempelchen auf Briefmarkenrückseiten. Auch wenn du die Marken zu einem Prüfer schickst, wird der die Prüfstempelabdrucke auf der Rückseite ignorieren und die Marken prüfen. Die Stempel sind absolut wertlos (erst recht Scans davon) und nur für den Auftraggeber relevant, der die Marken damals zum Prüfen schickte. Denn nur der weiß, dass die auch wirklich vom Beauftragten und nicht Fälschern angebracht wurden. Darum fragte bovi11 auch nach Scans der Markenvorderseite. Die komplette Markenrückseite wäre auch nicht schlecht.
bovi11 Am: 25.08.2026 17:13:18 Gelesen: 2988 # 59
@ Attila [#57] Die Erklärung von Unterschieden der Buchstaben in Prüfsignaturen hilft niemals weiter. Der BPP-Prüfer Hans-Georg Schlegel ist am 15. August 2012 im Alter von 89 Jahren gestorben; er hatte zu seiner aktiven Prüferzeit zahlreiche Signaturstempel und ebenso zahlreiche Unterschiede in den Buchstaben. Sinn macht es allenfalls, bei einer falschen Prüfsignatur die entsprechende echte Signatur dagegenzustellen und Buchstaben zu vergleichen. Die Söhne von Hans-Georg Schlegel, Hans-Dieter Schlegel "SCHLEGEL D. BPP" und Andreas Schlegel "SCHLEGEL A. BPP" prüfen bis heute im BPP.
Frankenjogger Am: 25.08.2026 18:02:24 Gelesen: 2945 # 60
@ TeeKay [#58] "Auch wenn du die Marken zu einem Prüfer schickst, wird der die Prüfstempelabdrucke auf der Rückseite ignorieren und die Marken prüfen." Nicht ganz richtig. Wenn du solche Stücke zu Schlegels schickst, werden sie die Prüfzeichen prüfen, ob die von den Schlegels sind. Eine Prüfzeichenprüfung ist meines Wissens erst einmal kostenlos, sollte der Prüfer noch aktiv sein, außer den Versandkosten. So mein Wissen. Ich kann auch falsch liegen. Ansonsten liegt @ bovi11 [#56] natürlich richtig mit seiner Aussage. Viele Grüße, Klemens
Attila Am: 25.08.2026 18:06:21 Gelesen: 2939 # 61
@ bovi11 [#59] Lieber bovi11, ich berücksichtige auch nicht die Prüfervermerke anderer Prüfer auf mir zur Begutachtung übergebenen Briefmarken. Ich führe die Begutachtung nach meinem eigenen Wissen und den Protokollen der MBSZ und VPEX durch. Ich sehe mir den Vermerk eines anderen Prüfers nur dann an, wenn ich den Verdacht habe, dass er gefälscht ist. In diesem Fall informiere ich den Prüfer. Ich habe der BPP bereits zuvor eine solche Unterstützung angeboten. Ich nenne dies kollegiale Zusammenarbeit, die das Vertrauen der Sammler stärkt. Gruß, Attila
harrlos Am: 25.08.2026 19:39:12 Gelesen: 2888 # 62
Hallo zusammen, ich möchte hier bessere Bilder zeigen. Wobei ich der Meinung bin, dass das Prüfzeichen auf dem 4ten Bild falsch ist. Grüße Christian
Ron Alexander Am: 25.08.2026 20:39:43 Gelesen: 2859 # 63
Das zweite Prüfzeichen sieht wie aufgedruckt aus, so ein Prüfzeichen das mit einem Prüfstempel erfolgt kann ich mir nicht vorstellen. Betrachte es mal unter Streiflicht, da müsstest normal wie beim Buchdruck Verfahren einen Eindruck auf dem Papier erkennen. Grüße, Ron
Frankenjogger Am: 25.08.2026 20:46:03 Gelesen: 2850 # 64
@ harrlos [#62] Meiner Meinung nach ist die Marke in der Reihe rechts oben und in der oberen Reihe nachgezähnt. Entsprechend dürfte das Prüfzeichen auch falsch sein. Ein Prüfzeichenstempel macht keine solchen punktuellen Abdrücke. Viele Grüße, Klemens
bignell Am: 25.08.2026 20:46:14 Gelesen: 2850 # 65
Das zweite Prüfzeichen hat ein Punkteraster, also Tintenstrahldrucker. Liebe Grüße, harald
Attila Am: 25.08.2026 23:10:15 Gelesen: 2760 # 66
@ bignell [#65] Lieber Harald, ich kam etwas später an den Computer. Mir fielen die kleinen Punkte auch auf. Zuerst dachte ich, es sei ein Scanfehler. Jetzt habe ich sie vergrößert. Die Punkte sind so winzig und scharf, mit einem so hohen Kontrast, dass ich einen Tintenstrahldrucker für unwahrscheinlich halte. Die Farbe auf der Gummioberfläche ist im Detail nicht so deutlich zu erkennen. Ich halte es eher für möglich, dass es mit einem speziellen Lasergerät hergestellt wurde. Nicht mit einem herkömmlichen Laserdrucker, sondern mit einem Spezialgerät. Ich habe vor einigen Jahren ein Gerät mit solch einer Auflösung bei den Keyence-Markierungslasern gesehen. Man könnte es nur unter einem guten Mikroskop genau erkennen. Oder vielleicht mit einer streifenden, schrägen Beleuchtung. Gruß, Attila
bignell Am: 26.08.2026 00:36:02 Gelesen: 2739 # 67
@ Attila [#66]

Lieber Attila,

auch das ist möglich - wobei ich eh nicht wüsste wie man eine Marke so genau in einen herkömmlichen Drucker einführen könnte um genau den gewünschten Ausdruck zu erzielen, also wird es wohl ein Spezialgerät sein.

Einerlei, kein alter Prüfstempel würde ein solches Punktmuster aufweisen, somit kann das Signum nur falsch sein, und das heisst wohl auch nichts gutes für die Marke.

Liebe Grüße,
harald
petzdiekleine Am: 26.08.2026 08:51:39 Gelesen: 2631 # 68
Hallo, hier kann man mal raten: Was ist echt, was ist falsch oder alles falsch? LG PdK
TeeKay Am: 26.08.2026 11:12:00 Gelesen: 2589 # 69
@ Frankenjogger [#64]

Ich denke auch, dass sie nachgezähnt wurde. Du warst der einzige, der die Marke und nicht den Prüfstempel anschaute. Ich habe eine leise Ahnung, warum der Absatz von Fälschungen so leicht ist. :)
DL8AAM Am: 26.08.2026 14:41:42 Gelesen: 2510 # 70
@ petzdiekleine [#68] (Nur) Von der Rückseite her würde ich auf den ersten Blick erst einmal sagen, ohne die Vorderseite gesehen zu haben: Ursprungsmarkemarke echt, Aufdruck falsch und Erst- bzw. "Original-Prüfzeichen" falsch, Zweit- bzw "Falsch-Prüfzeichen" echt.
petzdiekleine Am: 26.08.2026 17:19:55 Gelesen: 2452 # 71
@ DL8AAM [#70] Hier die Auflösung - detto bei Beitrag 68 sind die gleichen Stempel. @ Frankenjogger [#64] Hallo Klemens, KOSTENLOS IST DIE PRÜFUNG NICHT - zumindest nicht bei meinem Beitrag [#68]. "Auch wenn du die Marken zu einem Prüfer schickst, wird der die Prüfstempelabdrucke auf der Rückseite ignorieren und die Marken prüfen." Nicht ganz richtig. Wenn du solche Stücke zu Schlegels schickst, werden sie die Prüfzeichen prüfen, ob die von den Schlegels sind. Eine Prüfzeichenprüfung ist meines Wissens erst einmal kostenlos, sollte der Prüfer noch aktiv sein, außer den Versandkosten.
harrlos Am: 27.08.2026 16:46:23 Gelesen: 2241 # 72
Hallo zusammen, vielen Dank für eure Antworten. Ihr habt mir sehr weiter geholfen. Liebe Grüße Christian
Frankenjogger Am: 27.08.2026 19:40:53 Gelesen: 2178 # 73
@ petzdiekleine [#71] "KOSTENLOS IST DIE PRÜFUNG NICHT - zumindest nicht bei meinem Beitrag [#68]." Da wäre es mal interessant, was die Schlegels verlangen, wenn sie Schlegel-Prüfzeichen prüfen, die dann falsch sind und die sie ja dann auch entsprechend markieren, wie bei dir. Viele Grüße, Klemens
DL8AAM Am: 27.08.2026 19:53:52 Gelesen: 2170 # 74
@ petzdiekleine [#71] ... "KOSTENLOS IST DIE PRÜFUNG NICHT - ... @ Frankenjogger [#73] ... Da wäre es mal interessant, was die Schlegels verlangen, ... Das ist sollte dann ja eigentlich trotzdem eine ganz reguläre Prüfung sein ;-) Stell Dir doch mal vor, die aktuelle Prüfung ergibt "Prüfstempel falsch", aber Marke, Aufdruck und Stempel sind (nun doch) "echt" ;-) LG Thomas
TeeKay Am: 27.08.2026 21:27:47 Gelesen: 2117 # 75
Darum bin ich auch fest davon überzeugt, dass bei einer Prüfstempelnachprüfung die Marke und nicht der Prüfstempel geprüft werden. Die Marke hat mehr prüfbare Echtheitsmerkmale als der Prüfstempel und wenn die Haftung für die Nachprüfung übernommen wird, dann wäre es fahrlässig, nur die Markenrückseite anzuschauen.
petzdiekleine Am: 29.08.2026 10:51:20 Gelesen: 1937 # 76
@ DL8AAM [#74] ..Stell Dir doch mal vor, die aktuelle Prüfung ergibt "Prüfstempel falsch", aber Marke, Aufdruck und Stempel sind (nun doch) "echt" ;-) Hallo Thomas, ja, so etwas gibt es auch. Jetzt stellt sich natürlich die große Frage: Kommt dann da auch der Stempel " Prüfzeichen falsch " zur Anwendung und wird dann auf der Gummiseite der Marke dieser dann abgeschlagen? LG PdK
harrlos Am: 17.09.2026 11:04:55 Gelesen: 767 # 77
Hallo zusammen, kann mir jemand was zu diesem Prüfstempel sagen ? Ich lese da Mey anstatt Ney. Gab es mal einen Prüfer Mey BPP ? Vielen Dank. Liebe Grüße Christian.
ginonadgolm Am: 17.09.2026 11:59:48 Gelesen: 741 # 78
@ harrlos [#77] Hallo Christian. Brille auf, dann erkennst Du auch das "N" von C.NEY. Beste Grüße von Ingo aus dem Norden
Richard Am: 17.09.2026 11:59:57 Gelesen: 741 # 79
@ harrlos [#77]

Hallo Christian,

Zitat: Hinter dem Kürzel „C. Ney“ (oft signiert als C. Ney BPP oder Ney VP) verbirgt sich Christine Ney. Sie ist eine bekannte deutsche Briefmarkenprüferin, die sich auf die Philatelie des Saargebiets und des Saarlandes spezialisiert.

Wichtiger ist aber ob Marke und Stempel echt und zeitgerecht sind.

Frau Ney war nach ihrer Prüftätigkeit im BPP eine Mitgründerin des VP.

Grüsse aus dem Allgäu, Richard
TeeKay Am: 17.09.2026 12:25:42 Gelesen: 727 # 80
So schlechte obere Zähnung bei gleichzeitig so tief gesetzter Signatur einer Prüferin, die nicht aus Altersgründen den BPP verließ, würden mich misstrauisch machen.
harrlos Am: 17.09.2026 14:30:12 Gelesen: 680 # 81
@ TeeKay [#80] Vielen Dank, aber meine Augen bedürfen keiner Brille. Ich meine rechts im " N " noch einen Aufstrich zu sehen, deshalb die Frage nach einem Prüfer Mey. Aufstrich zu sehen.