Briefmarken Atteste

Thema:

DDR Frankaturen mit Sondermarken

cilderich Am: 25.05.2017 18:03:32 Gelesen: 29679 # 1
Hallo, mittlerweile gibt es für etliche Länder Extraseiten, aber die DDR kommt bisher nicht zu dieser Ehre, dabei gibt es hier viel Hübsches aber auch Seltenes bis Spektakuläres. Zeigen wir es, oder auch etwas Schönes. Hier mal eine wirklich seltene Mef der MiNr 306 als LP-Karte in die USA. Die EF und Mef der 305 und 306 sind recht rar, da ab 1.7.1952 reduzierte Auslandsgebühren galten. Ich wage die Behauptung, dass diese Mef deutlich rarer ist als die Mef der 288. Viele Grüße cilderich
cilderich Am: 25.05.2017 18:10:47 Gelesen: 29676 # 2
Ich schrieb eben ab 1.7.1952 galten neue Auslandsgebühren. Auch zu diesen war eine portogerechte Ef möglich, nämlich LP-Brief in Europa. Hier vom 20.5.1954. Die Ausgabe war immerhin bis 30.6.1955 gültig. Hier galt Abf: 35 Pfennig, 15 Pfennig Luftpost und nicht so häufig. Grüße cilderich
cilderich Am: 25.05.2017 18:15:54 Gelesen: 29673 # 3
Na und wo ich schon mal dabei bin hier die "eigentliche" Verwendung Auslandsbrief 1.6.1952 nach Österreich mit Zensur. Alles Gute cilderich
cilderich Am: 25.05.2017 18:23:20 Gelesen: 29667 # 4
Oder, und dann ist Schluß für mich mit dieser Marke, eine richtig seltene Ef als schwere Drucksache in die "Saar", das war damals Ausland. Diese lief am 30.6.1955. Knapper ging`s nicht. Aber es lief, wie der Zollstempel belegt. Herzliche Grüße cilderich
HWS-NRW Am: 26.05.2017 09:51:29 Gelesen: 29607 # 5
Von mir auch zwei Belege aus meinem früheren "Brandenburger Tor"-Exponat Auslands-Postkarte in die Schweiz ab BERLIN 16.08.1951 und ein Luftpostbrief in die USA mit einer schönen Mehrfachfrankatur vom 04.09.1951 mit Sammlergruß Werner
hannibal Am: 26.05.2017 15:14:33 Gelesen: 29575 # 6
Hallo, als eigentlich nur "postfrisch-Sammler DDR" schaue ich trotzdem immer mit großem Interesse auf schöne Belege mit SM. Einen Beleg kann ich beisteuern - Luftpostbrief in die USA frankiert mit 10x307 (50+70) auf Ersttagsumschlag zur Friedensfahrt 1952,(15b) Bad Blankenburg(THÜRINGERW) 05.5.52.-13. Gefunden in einem großen Briefelot mit Frankaturen der Dauerserie "Köpfe SBZ/DDR2 in der Bucht (USA). Viele Grüße Peter
HWS-NRW Am: 26.05.2017 21:39:58 Gelesen: 29536 # 7
Hallo, heute Abend noch einen weiteren Luftpostbeleg: Man sieht, es gab auch in den Anfangsjahren der DDR Sammler, die noch intensive Kontakte nach Übersee pflegten und zum Glück sind uns derartige tolle Belege erhalten geblieben. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 26.05.2017 21:44:02 Gelesen: 29532 # 8
Und nach etwas Suche in den eigenen Bilder-Dateien noch zwei weitere schöne Belege: Der berühmt-berüchtigte "Pappchinese" (MiNr 662), hier in Form von Einschreib-Briefen ordentlich gelaufen innerhalb der DDR als Mehrfach-Frankaturen. mit Sammlergruß Werner
cilderich Am: 27.05.2017 13:10:31 Gelesen: 29496 # 9
@ hannibal [#6] HWS-NRW Hallo, ganz tolle Stücke, herzlichen Glückwunsch dazu. Ich möchte einige Belege der ersten "echten" DDR Sondermarke MiNr 242 vom 09.10.1949 zeigen. Zuerst 2 FDC einmal als EF mit Druckvermerk nach Chile und eine MiF per Einschreiben nach Südafrika: Dann möchte ich 2 MiF vorstellen wegen der doch sehr ungewöhnlichen Destinationen Iran und vor allem Paraguay. Auch die Portostufen sind nicht so häufig. Ein ABf kostete bis 20 Gramm 50 Pfennig und für jede weiteren 20 Gramm je 30 Pfennig. Die R-Gebühr betrug 60 Pfennig. Und dann möchte ich noch ein paar Mef zeigen. Die Luftpostkarte in die USA (70 Pfennig für die Luftpostgebühr und 30 Pfennig für die Karte), dann ein Luftpostbrief nach Südafrika (50 Pf der Brief und 100 Pf Luftpost je 5 Gramm) und zuletzt ein Eilbrief in die USA (Abf 50, Eil 100 Pfennig): Ganz herzliche Grüße cilderich
cilderich Am: 27.05.2017 13:46:36 Gelesen: 29490 # 10
Hier mal etwas Neueres aber trotzdem sicherlich interessant. Es gab in der DDR, vor allem in den 70er Jahren, recht viele Zusammendrucke, die 55 Pfennig ergaben. Nach der Portoerhöhung von 1971 war diese Portostufe schwierig portogerecht zu verwenden. Hier mal solch ein Stück (25 Pf APK und 30 Pf Luftpost) in die USA. Beste Grüße cilderich
cilderich Am: 31.05.2017 15:20:08 Gelesen: 29433 # 11
Hallo, hier nochmals 2 Stücke der "späteren" Zeit. Dadurch, dass in der DDR sehr oft Sätze mit vielen, teils auch nicht so häufig nachgefragten Wertstufen ausgegeben wurden (ab 1971 z.B. Werte zu 15, 25, 30, 50, 85 oder 135 Pfennig), die zwar verwendet werden konnten, aber oftmals selbst in der EF nur eingeschränkt, umso mehr als MeF. Hier mal stellvertretend die 85 Pfennig. Eigentlich für einen R-Brief oder Eil-Brief in das nicht sozialistische Ausland vorgesehen, gab es das aber nicht so häufig, außer in die "BRD". Aber selbst in die Schweiz oder nach Österreich wird es schon schwierig. Nun das ganze mal als MeF auf Luftpostbrief in die USA und zwar portogerecht. Philatelie Wermsdorf (auch heute noch existent) war zu DDR Zeiten für philatelistische Kontakte ins Ausland zuständig und diese erfolgten per Post, somit haben wir hier bei "Hochphilatelistischem" Absender perfekte Bedarfspost. Auch das gab es. Die Gebühren errechneten sich wie folgt: ABF über 20-100 Gramm 80 Pfennig und 30 Pfennig Luftpost a 10 Gramm. Somit hat der Brief 31-40 Gramm Gewicht gehabt. Ein Beleg weist sogar Marken aus Blocks auf. Die Blocks selber hätten nicht auf den Umschlag gepaßt, aber trotzdem schön. Ganz herzliche Grüße cilderich ,
hannibal Am: 31.05.2017 16:01:47 Gelesen: 29417 # 12
Hallo, von mir ein Beleg aus dem Jahr 1950 mit einer MiFr von 260, 273/274 als portogerechter Luftpostbrief in die USA (50+70) gest. Kirchhain (Niederlausitz) 21.10.50.-5-6 N und rückseitig Ankunft-Stempel Pittsburg. Kans Okt.26 1950. Zusätzliches Schmankerl die 12 Pfg. Mansfeld in der besseren c-Farbe. Viele Grüße Peter
HWS-NRW Am: 31.05.2017 20:02:09 Gelesen: 29384 # 13
Heute von mir noch ein Einschreib-Brief, verwendet wurden vier Werte der Serie "Deutscher Fernsehfunk" für mich damals interessant wegen des "Brandenburger Tores" als Motiv. mit Sammlergruß Werner
HWS-NRW Am: 31.05.2017 20:05:13 Gelesen: 29383 # 14
Habe noch was nettes gefunden: Fünf mal die schöne Fledermaus auf der Rückseite eines Formulares. Soviel ich weiß, war es die Rückseite einer Paketkarte. mit Sammlergruß Werner
cilderich Am: 09.07.2017 15:07:31 Gelesen: 29234 # 15
Hallo, ich hatte die 242 ja fast schon "tot geritten" aber hier ist noch ein Beleg, der sicher interessant ist. Es gab die Zensur nicht nur während der Kriege, sondern auch danach und besonders in einige Länder, wie eben Spanien aus der DDR heraus. Einen solchen hätte ich hier. Was zusätzlich spannend ist, ist, dass offensichtlich ein Brief AUS Spanien in die DDR sein Ziel erreichte. Herzliche Grüße cilderich
Baber Am: 09.07.2017 15:15:24 Gelesen: 29230 # 16
@ cilderich [#15] Hallo Cildrich, das ist ja ein ganz interessanter Beleg. Ich wußte bisher nicht, dass die DDR Franco-Spanien postalisch boykottiert hat. Ist bekannt, wie lange keine Post nach Spanien zulässig war? Ich suche für meine Sammlung immer noch einen Beleg aus den Jahren 1965-1970, wo Briefe von der DDR nach Rhodesien nicht zulässig waren und an den Absender zurückgeschickt wurden. Gruß Baber
cilderich Am: 09.07.2017 15:34:29 Gelesen: 29223 # 17
Hallo, nun die Frage kann ich leider nicht abschließend beantworten, allerdings gab es ja 1966 die Ausgabe der "Helden des antifaschistischen Freiheitskampfes in Spanien" und diese Ausgabe wurde von Spanien aus zensiert. Ich meine offiziell wurde die Auflieferung nach Spanien ab 1975 (Francos Tod) von der DDR aus freigegeben, allerdings war es wohl schon in den 60ern nicht mehr so streng, jedenfalls gab es in den 50ern keinen Verkehr DDR-Spanien, da man in der DDR antifaschistisch und in Spanien francistisch/faschistisch orientiert war. Genaueres weiß sicher jemand in der Arge Zensurpost. Beste Grüße cilderich
Stefan Am: 09.07.2017 17:17:16 Gelesen: 29202 # 18
@ cilderich [#15] Ich bin mir nicht so ganz sicher, ob der Schreiber aus Schmölln Post aus Spanien bekommen hat. Die einleitende Formulierung in dem Schreiben vom 16.11.1949 ist etwas merkwürdig gehalten: "Beschuldigend [anklagend] des Erhaltes Ihrer Postkarte bedaure ich Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich keine Absicht hege, spanische Briefmarken zu tauschen, da Schwierigkeiten mit dem Zoll bestehen." Vielleicht erfolgte auch der Versand der erwähnten Postkarte über ein Drittland und nicht direkt von Spanien aus in die DDR? Allerdings ist der Beleg der DDR Mi-Nr. 242 optisch ansprechend anzusehen. ;-) Gruß Pete
cilderich Am: 16.09.2017 19:42:02 Gelesen: 28845 # 19
@ cilderich [#9] Da muß ich mir selber antworten: Ich weiß schon, dass Australien nicht Afrika ist, der 2. FDC lief also nach Australien. Sorry für diesen Fehler! Gruß cilderich
cilderich Am: 16.09.2017 19:49:11 Gelesen: 28841 # 20
Hallo, mal wieder ein Beleg. Alle MEF der 30 und 50 Pfennig der DDR sind nicht so häufig, über alle Jahre der Existenz des Landes bis zum 01.07.1990, somit bin ich immer hoch begeistert, wenn ich solch ein Stück finde (vor 25 Jahren war das viel einfacher). Auf jeden Fall möchte ich hier die MEF der 30 Pfennig Bach zeigen in portogerechter Verwendung. Herzliche Grüße cilderich
cilderich Am: 21.09.2017 17:35:47 Gelesen: 28761 # 21
@ cilderich [#10] Hallo, ich möchte das Thema mit den 55 Pfennig Zusammendrucken nochmals aufnehmen und ein weiteres Stück, diesmal aus den 80ern zeigen. Der Brief nach Pakistan kostete 35, und die Luftpost a 10 Gramm 20 Pfennig, somit bei 4 Gramm 55 Pfennig. Solch eine portogerechte Verwendung, und auch in ein Land wie Pakistan stellt durchaus etwas Besonderes dar. Beste Grüße cilderich
cilderich Am: 10.10.2017 20:42:38 Gelesen: 28648 # 22
Hallo, etwas schade ist das relativ geringe Interesse an diesem Sammelgebiet schon, da die Vielfalt der Marken etliche interessante Frankaturen ermöglichten, auch wenn es auf den 1. Blick nicht so scheint. So ist eine 10 Pfennig Frankatur z. B. nach Ungarn, der CSSR oder Polen recht schwierig zu finden, wohingegen eine solche Postkarte innerhalb der DDR "Masse" ist. Ich zeige demnächst mal so etwas, falls mir niemand zuvor kommt. ;-) Hier aber "something total different" (nach Monty Python); eine MEF einer 24 Pfennig Marke als Auslandsbrief (50 Pf) per Luftpost (70 Pf) in die USA. Das gab es in der fraglichen Zeit zwar quasi für alle Werte dieser Nominale, aber leicht zu finden sind sie nicht. Herzliche Grüße cilderich
Detlef Am: 11.10.2017 09:07:40 Gelesen: 28598 # 23
Hallo, es war ja schon fast eine Aufforderung, schnell die Bilddateien zu durchsuchen. Hier eine Ansichtskarte aus dem Jahr 1963 mit der Mi.- Nr. 953 in die CSSR. Beste Grüße Detlef
cilderich Am: 11.10.2017 18:28:25 Gelesen: 28542 # 24
@ Detlef [#23] Sehr schön!
Altmerker Am: 11.10.2017 20:11:09 Gelesen: 28520 # 25
Ist nichts Spektakuläres, aber durchaus interessant. Ein R-Doppelbrief mit Mischfrankatur aus der DDR-Endzeit in den selten genutzten Wertstufen 85 und 5 Pfennig. Die 0,85er war wohl für Eilbriefe in den Westen (35 plus 50 Pfennig) gedacht. Manchmal musste wegen der Kurzfristigkeit der Visa-Erteilung in den Westen halt der Eilbrief her, denke ich, oder ein R-Brief mit Dokumenten für die Reise? Gruß Uwe
cilderich Am: 20.10.2017 18:31:43 Gelesen: 28437 # 26
Hallo, nun da hätte ich "vor" den OSS Verwendungen noch ein sehr schönes Stück. Gehen wir von einem Ortsbrief über 20 Gramm aus ist alles portogerecht, aber das ist nur an 2. Stelle spannend. Der DeDeRon Block in EF wohl portogerecht als Ortsbrief mit übergehendem Sonderstempel, ausgewiesen als R-Eil Brief, aber jemand vergaß den R-Zettel. Im Eingangspostamt wurde dieses Versehen bemerkt und mittels Stempel ! angemerkt. Es kam wohl öfter vor, denn wozu brauche ich sonst einen entsprechenden Stempel. Hierdurch darf man also annehmen, dass es sich um eine portogerechte Ef dieses selten postalisch verwandten Blocks (er hatte keine Gummierung) handelt mit zusätzlich seltener Behandlung. Herzliche Grüße cilderich
cilderich Am: 08.12.2017 17:42:09 Gelesen: 28108 # 27
@ cilderich [#22] So, hier also mal wirklich eine OSS (Organisation der sozialistischen Staaten, hier für das Postwesen) Verwendung. Das war das Gegenstück zur CEPT. Eine MEF einer 10 Pfennig. Innerhalb der DDR recht unspektakulär, als OSS Verwendung schon deutlich schwieriger zu finden. Beste Grüße cilderich
Sachsen-Dreier Am: 11.12.2017 21:04:02 Gelesen: 28043 # 28
@ HWS-NRW [#8] Werner zeigt zwei Pracht-Inlandbriefe mit jeweils 4 Pappchinesen. Ich habe gestern einen Auslands-Brief nach Argentinien ersteigert, der 3 Pappchinesen auf der Vorderseite und weitere 2 Pappchinesen auf der Rückseite plus Zusatzfrankatur 5- Jahrplan 5 und 10 Pf als ZD aus Heftchen 2 (Wasserzeichen noch nicht geprüft) Ich stelle diesen Beleg vor. Mit bestem Gruß, Sachsen-Dreier
Stefan Am: 11.12.2017 21:41:21 Gelesen: 28040 # 29
@ Sachsen-Dreier [#28] Der Empfänger in Argentinien ist bekannt, siehe auch [1]. ;-) Gruß Pete [1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=87219#M37
HWS-NRW Am: 11.12.2017 22:41:37 Gelesen: 28028 # 30
@ Sachsen-Dreier [#28] Gratulation, ein Super-Beleg, den Du da präsentierst ! mit Sammlergruß Werner
Magdeburger Am: 26.12.2017 11:29:57 Gelesen: 27794 # 31
Liebe Sammelfreunde, im Rahmen meiner Mosigkau-Sammlung hatte ich mir diesen Beleg vor einiger Zeit zugelegt: Gelaufen am 07.07.1953 von Dessau Groß-Kühnau als Einschreiben nach Hainhofen und von dort weiter nach Bad Reichenhall. Der Brief kostete 24 Pfennig sowie 60 Pfennig für die Einschreibung und ist somit um einen Pfennig überfrankiert. Mit freundlichem Sammlergruss Ulf
hannibal Am: 05.04.2018 22:15:17 Gelesen: 25695 # 32
Hallo, nachfolgend DDR 317 (Friedrich Ludwig Jahn) Viererblock und Einzelmarke in Mischfrankatur mit 322 (7) vor- und rückseitig auf Luftpostbrief in die USA (35+60) (15b) BAD BLANKENBURG (THÜRINGERW) 18.10.52.-10 Viele Grüße Peter
hannibal Am: 11.05.2018 09:01:53 Gelesen: 25375 # 33
Hallo, heute ein portogerechtes Einschreiben frankiert mit Marken der DDR-Ausgabe zum Händelfest in Halle 1952 (3 x 308YI, 2 x 309YII und 309YI) nach Frankfurt/Main, mit anlaßbezogenen Sonderstempel 05.7.52.-20. Als Ersttagsverwendung mit besserem Wasserzeichen nicht schlecht. Rückseitig undeutlich abgeschlagener Eingangsstempel Frankfurt 8.7.52. Viele Grüße Peter
HWS-NRW Am: 11.05.2018 12:08:54 Gelesen: 25351 # 34
@ hannibal [#33] Ein schöner Beleg, in dieser Form mit Ersttagsstempel auch noch sehr selten zu finden. Gratulation! mit Sammlergruß Werner
Totalo-Flauti Am: 12.05.2018 09:01:43 Gelesen: 25286 # 35
Liebe Sammlerfreunde, für einen einfachen Ortsbrief waren am 4.5.1950 16 Pfennige nötig. Das Leipziger Messeamt verwendete eine MiNr. 240 zu 12 Pfennige und den Absenderfreistempel mit 4 Pfennige, um das Porto abzudecken. Zusätzlich wurde noch ein Propagandastempel für das Deutschlandtreffen der Jugend in Berlin zur Verschönerung des Briefes verwendet. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
hannibal Am: 14.05.2018 11:28:52 Gelesen: 25229 # 36
Hallo, heute eine Einzelfrankatur der 318 - befördert mit der Postkutsche von Erfurt nach Meiningen. ERFURT 1 c 22.5.53.-6, SST MEINIGEN 23.5.1953 und rotem Nachweisstempel. Die Marke stammt von Bogenfeld 50 NW-Bogen Teilauflage und zeigt den PF II (Retusche des PFI) Das retuschierte oben abgeschrägte zweite E ist gut zu erkennen. Schade, dass der Bogenrand abgetrennt und der Brief auch noch gelocht wurde. Trotzdem interessant. Viele Grüße Peter
Totalo-Flauti Am: 26.05.2018 16:55:42 Gelesen: 24975 # 37
Liebe Sammlerfreunde, für ein Einschreiben von Leipzig nach Jena wurde die Mi 1395 20 Pfennige verwendet. Zusammen mit dem SbPA-Einschreibzettel werden die notwendigen 70 Pfennige erreicht. Scheinbar ist der Brief nicht im Einwurfpostamt 701 Leipzig entwertet worden. Einschreibebriefe für's Inland mussten nicht am Schalter eingeliefert werden. So kam im Bahnpostamt 32 der Nachträglich Entwertet-Stempel zur Anwendung. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Totalo-Flauti Am: 01.06.2018 16:00:27 Gelesen: 24496 # 38
Liebe Sammlerfreunde, auf einer Eilpostkarte von Leipzig nach Stuttgart wurden für das Porto einmal eine DDR MiNr.593 und zwei MiNr.594 (Ausgabe zum 1.Todestag von Brecht) verwendet. So kommt das notwendige Porto von 60 Pfennige (Postkarte Fernverkehr im "Inland" 10 Pfennige und die Eilzustellung 50 Pfennige) zusammen. Zur Entwertung wurden die beiden Gelegenheitsstempel BoS 336 und 397 verwendet. Der Absender mahnt die Ausstellungsleitung der Südposta 1957 seine Sammlung schnellstmöglich wieder zurück zu senden. Die geforderte Sammlung sollte ja zur Lipsia-Schau 1957 wieder dem geneigten Publikum gezeigt werden. Ob heutige Aussteller auch unter so einem "Stress" stehen? Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
HWS-NRW Am: 01.06.2018 16:26:27 Gelesen: 24487 # 39
@ Totalo-Flauti [#38] Ein superschöner Beleg, ideal z.B. für ein thematisches Exponat ! mit Sammergruß Werner
Totalo-Flauti Am: 24.06.2018 21:58:17 Gelesen: 24195 # 40
Liebe Sammlerfreunde, eine einfache Drucksache mit einer MiNr. 907 vom 6.12.1962 von Leipzig nach Neugersdorf. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Totalo-Flauti Am: 07.08.2018 10:09:15 Gelesen: 23628 # 41
Liebe Sammlerfreunde, mit DDR MiNr. 659 1. Spartakiade der befreundeten Armeen 1958 wurde der Auslandsbrief nach Wien portorichtig am Ersttag frankiert. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Totalo-Flauti Am: 07.08.2018 12:24:34 Gelesen: 23599 # 42
Liebe Sammlerfreunde, gleich im Nachgang noch ein Leipziger Ortsbrief als Einscheiben und Eilsendung vom 16.11.1959. Verwendet wurde ein Streifen mit der Kombination des S Zd A9 und S ZD 10 der DDR MiNr. 732 sowie eine MiNr. 685 zu 80 Pfennige. Damit wurde das notwendige Porto von 1,10 Mark (10 Pfennig Ortsbrief und 50 Pfennig jeweils für Einschreiben und Eilsendung) nicht erreicht. Die Post scheint aber nur die fehlenden 30 Pfennige verlangt zu haben, wie die blau ausgezeichneten 30 Pfennige neben dem Nachgebührstempel ausweisen. Nach § 7 Abs.2 der Postordnung von 3. April 1959 hätte aber das Eineinhalbfache als Nachgebühr gefordert werden müssen, also 45 Pfennige. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Michael Mallien Am: 17.11.2019 13:24:50 Gelesen: 20093 # 43
Brief der 2. Gewichtsstufe vom 13.2.1990 aus Johanngeorgenstadt nach Heringsdorf, frankiert mit 2 Exemplaren der MiNr. 1728 aus dem Jahr 1971. Die Marken waren noch frankaturgültig bis zum 30.6.1990. So mancher Sammler baute wohl Altbestände an Frankaturware im Jahr 1990 ab und die Mehrfachfrankatur ist ja auch durchaus attraktiv. Viele Grüße Michael
jmh67 Am: 17.11.2019 17:28:03 Gelesen: 20075 # 44
@ Michael Mallien [#43] Die Marken in DDR-Währung galten sogar noch bis zum 2.10.1990. Hier ein "Vorletzttagsbrief", den ich mit meinen Restbeständen an ungebrauchten DDR-Sondermarken frankiert hatte (zwei Dauermarken mussten dann doch noch dazugeklebt werden): -jmh
volkimal Am: 17.11.2019 18:29:36 Gelesen: 20050 # 45
Hallo zusammen, ein bedarfsgerechter Ersttagsbrief mit den Briefmarken zum Tag der Briefmarke 1949 (MiNr. 245) vom 30.10.1949: Zusätzlich ist der Brief mit MiNr. 243 (Internationale Tagungen der Postgewerkschaften in Berlin) und mit MiNr. 210 (75 Pfg. Ziffer mit Aufdruck) frankiert. Mit insgesamt 111 Pfg. Porto ist der Brief um 1 Pfg. überfrankiert (Briefporto Ausland = 50 Pfg., Einschreibegebühr = 60 Pfg.). Nach fast einem Monat war der Brief in New York. Am 26.11.1949 erreichte er sein Ziel, den Ort Union (New Jersey). Viele Grüße Volkmar
Totalo-Flauti Am: 24.11.2024 22:44:35 Gelesen: 6627 # 46
Liebe Sammlerfreunde, zur Frühjahrsmesse nutzte der Absender der Postkarte aus Sangerhausen (Harz) den Sonderflugverkehr zur Leipziger Messe, um einen Gruss in den Tschad zu senden. Wie die Karte letztendlich nach Fort Lamy in der Stadt N’Djamena im Tschad kam, blieb mir bisher unklar. Leider ist der schwarze Stempel im Adressbereich nicht für mich lesbar. Ich denke, es gab sicherlich keinen Direktflug aus der DDR dorthin. Für das notwendige Porto von 25 Pfennig (15 Pfennig Postkarte, 10 Pfennig Luftpostgebühr Länderzone 2) wurde eine MiNr. 814 verwendet. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
volkimal Am: 24.11.2024 23:26:49 Gelesen: 6623 # 47
@ Totalo-Flauti [#46] Hallo Totalo-Flauti, ist auf der Rückseite ein Stempel aus Fort Lamy? Auf der Vorderseite siehst du den Stempel auf dem Kopf und spiegelbildlich - es ist also ein Abklatsch eines Stempels. Schau einmal hier, dort ist auch ein Abklatsch, aber auch der Stempel auf der Rückseite zu sehen [1]. Viele Grüße Volkmar [1] https://www.delcampe.net/de/sammlerobjekte/briefmarken/vietnam/viet-nam-aerogramme-1961-saigon-pour-fort-lamy-tchad-967128473.html
Totalo-Flauti Am: 24.11.2024 23:40:56 Gelesen: 6615 # 48
@ volkimal [#47] Lieber Volker, Bildseitig ist nur eine im Gruss benannte tiefverschneite Winterlandschaft zu sehen. Mit dem Abklatsch des Ankunftsstempel aus Fort Lamy dürftest Du recht haben. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
DL8AAM Am: 25.11.2024 14:26:20 Gelesen: 6581 # 49
@ Totalo-Flauti [#46]: Frühjahrsmesse 1961 Fort Lamy in der Stadt N’Djamena im Tschad Nur ganz kurz, Fort Lamy liegt nicht in der Stadt N'Djamena, sondern ist dessen ursprünglicher Gründungsname. Die im Jahr 1900 gegründete Stadt wurde erst 12 Jahre später, 1973, in N'Djamena umbenannt. Korinthenkötteling off ;-) Beste Grüße Thomas
sentawau Am: 25.08.2025 16:22:33 Gelesen: 4865 # 50
DDR Pappchinesen (Mi. 662) Der Tatbestand dürfte bekannt sein: Am 17. November 1958, dem Jahrestag der nur teilweise gelungenen deutschen Revolution von 1918, kam in der gesamten DDR früh morgens eine Briefmarke an die Postschalter, die am gleichen Tag nachmittags 15.00 Uhr zurückgezogen, außer Kurs gesetzt und die Verwendung verboten wurde. In der Philateliegeschichte dürfte dieser Vorgang wegen seiner Rabiatheit einmalig sein. Ich will mit einigen Briefen zeigen, was damals passierte. Erstes Kapitel Wer die Marken am Schalter gekauft und im Laufe des Tages einen Brief damit frankiert hatte, konnte von dem Verbot nichts wissen. Deshalb kommen unbeanstandete Ersttagsbriefe mit normalen Tagesstempeln laut Michel Spezialkatalog bis 16.00 Uhr vor. Meine 4 Exemplare sind alle früher gestempelt, 3 davon sind in die BRD bzw. Westberlin gerichtet. Ich bilde 2 davon ab (gestempelt 7-8 bzw. 10.00 Uhr) Zweites Kapitel Zu der Marke wurde ein anlassbezogener Sonderstempel mit dem Bild eines kämpfenden Matrosen (Matrosenstempel genannt) hergestellt und am Berliner Postamt W 8 bis 14.00 Uhr verwendet. Ich kenne einen als Auslandsdrucksache an eine Händleradresse versandten Brief. Vermutlich wurden zugleich größere Mengen zum späteren Verkauf auf Blanko-Ersttagsumschlägen vorbereitet. Nach dem Verbot wurden in der gesamten DDR die noch vorhandenen großen Marken- und Ersttagsbriefe eingezogen und vermutlich in Wermsdorf/Nordsachsen gelagert. Drittes Kapitel Vom 8. November an wurden die beanstandeten Briefmarken nicht mit Stempel entwertet – was logisch war, denn sie hatten ja keinen Wert – sondern blau eingerahmt und ohne oder mit Nachgebühr zugestellt. Die Nachgebühr scheint im Westen auch erhoben worden zu sein. Allerdings kann ich den mit rotem Kugelschreiber angebrachten Vermerk nicht entziffern. Ein Brief aus Liepe, einem winzigen Dorf in der Schorfheide in Brandenburg, gestempelt am 9.11. und adressiert nach München verdankt seine unbeanstandete Beförderung der Unachtsamkeit eines Posthalters (oder einer Fälschung?). Schlusskapitel Als die Geschichte in Westdeutschland bekannt wurde, schossen die Preise für die Marken in die Höhe, um dann allmählich zu fallen, denn die Vertriebsstelle in Wermsdorf versorgte den Handel kontinuierlich mit Ware und die DDR mit Devisen. Besonders markante Briefe – etwa mit Blaustiftmarkierung – blieb immer gesucht. Der Matrosenstempel auf Ersttagsbrief notiert im Michel Spezialkatalog weiterhin hoch, obwohl es seit einigen Jahren nicht schwierig ist, ihn zu kaufen. Ich vermute, dass der Schalk Golodkowski noch zu DDR-Zeiten oder nach der Flucht zu seinen CSU-Freunden dabei die Hände im Spiel hatte. Meine Bitte Ich weiß, dass zahlreiche weitere Belege in Sammlungen vorhanden sind. DDR-Spezialisten wissen zur Geschichte dieser Marke wahrscheinlich mehr als im Michel steht. Deshalb freue ich mich auf weitere Beiträge. Sentawau
zonen-andy Am: 28.08.2025 17:44:40 Gelesen: 4782 # 51
@ sentawau [#50] Hallo Sentawau, da kann ich auch einen Beleg zeigen, mehr kann ich leider dazu sagen. Vielleicht können die Experten etwas zum Brief dazu sagen. Grüße Andreas
fogerty Am: 29.09.2025 11:42:04 Gelesen: 4391 # 52
Einschreibe-Eilsendung von Weimar nach Wattenscheid am 27.6.1967 mit Ankunftstempel Hannover vom 29.6.1967. Warum Hannover? Auf der Rückseite Viererstreifen 25 Pf. vom 7.Parteitag der SED. Grüße Ivo
Totalo-Flauti Am: 06.12.2025 20:39:07 Gelesen: 3480 # 53
@ fogerty [#52] Lieber Ivo, eigentlich kann ich mir nur die Bearbeitung im Bahnpostamt Hannover von einem Briefbeutel in einen anderen (sprich Zug bis Hannover in den Zug Richtung Ruhrgebiet) vorstellen. Die Bearbeitung des Briefes erfolgte gegen 18:00 Uhr laut der Uhrzeitangabe im Hannoverschen Stempel. Der Nachweis der Zustellung in Wattenscheid erfolgte für mich nur mit dem Einzeiler "124/29." auf der Rückseite. Das war wahrscheinlich so eine Art Botenstempel für die Eilzustellung des Einschreibens. Die Ankunft eines Einschreibens alleine wurde wohl damals bei der Bundespost schon nicht mehr unbedingt mit einem Tagesstempel dokumentiert (Zeitersparnis). Da bin ich mir aber nicht so sicher. Liebe Sammlerfreunde, ein einfacher Brief aus Leipzig nach Hohegeiß im Harz vom 06.07.1951. Für die notwenigen 24 Pfennig wurde die MNr.287 aus dem Satz Deutsch-chinesische Freundschaft verwendet. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Uwe Seif Am: 07.12.2025 12:00:54 Gelesen: 3417 # 54
@ fogerty [#52] Hallo, die Sendung wurde über das Briefverteilamt Erfurt dem Bahnpostamt Hannover per (unbegleiteter) Bahnpost zugeführt. Das BPA Hannover brachte auf dem Brief einen Durchgangsstempel an und leitete die Sendung auf die Bahnpost im Zug 124 ab (= Einzeiler "0124/29.") Die Bahnpost fertigte dann wohl einen Orts-Eilbund für Wattenscheid. Das Postamt in Wattenscheid hat versäumt einen Eingangsstempel anzubringen. Gruß Uwe
Totalo-Flauti Am: 12.09.2026 08:12:51 Gelesen: 730 # 55
Liebe Sammlerfreunde, unten möchte ich einen Ortsbrief zu 10 Pfennig aus Leipzig vom 17.01.1965 zeigen. Der Brief wurde mit einer MiNr.1072B aus Block 19 frankiert. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
Mimo Am: 12.09.2026 09:59:44 Gelesen: 712 # 56
Guten Morgen, zu Beitrag [#37] fällt mir wieder ein, was mich immer interessiert hat: Gilt der Beleg in Beitrag 37 als EF oder als MiF? ;-) Gruß, Mimo
Totalo-Flauti Am: 12.09.2026 11:06:56 Gelesen: 693 # 57
Lieber Mimo, das ist wirklich eine interessante Frage. Es könnte sich ja auch um eine Mischung handeln? Ich würde das für mich an der Briefmarke festmachen wollen. Also für mich liegt hier eine Einzelfrankatur vor. Der frankaturgültige Einschreibezettel ist für mich keine "echte" Briefmarke. Eher eine bereits mitbezahlte Zusatzleistung der Post. Der Michel spricht ja von einer Einschreibemarke und hat alle seit 1966 im Spezial gelistet. Mit lieben Sammlergrüßen Totalo-Flauti.
HWS-NRW Am: 25.09.2026 08:42:18 Gelesen: 219 # 58
Hallo in die Runde. Heute eine Postsache der Versandstelle für Sammlermarken, versandt im Dezember 1953 von BERLIN W 8 aus als Postsache, der Adresszettel mit Formnummer C 639 aufgeklebt auf einem schon genutzten Briefumschlag, zum Einsatz kam ein Stempel mit dem Bildnis von Herrn Karl Marx. Habe gerade festgestellt, dass ich im falschen Thread gelandet bin, bitte um Entschuldigung, kann es aber nicht mehr abändern. mit Sammlergruß Werner