Briefmarken Atteste

Thema:

Ungültige Frankaturen - nicht beanstandet

User #43036277 Am: 13.05.2017 10:24:45 Gelesen: 9436 # 1
Meine Berufserfahrung von 40 Jahren möchte ich weitergeben. Dieses Thema kann man sich ansehen unter: http://www.briefmarkenwelt-dortmund.de/tx2.htm
Cantus Am: 13.05.2017 13:09:30 Gelesen: 9392 # 2
@ phildor [#1] Hallo, eine hübsche Darstellung und nette Beschreibung, nur leider sind die Stempel viel zu klein abgebildet, sodass man deine Beschreibungen nicht so recht nachvollziehen kann. Viele Grüße Ingo
User #43036277 Am: 14.05.2017 16:22:06 Gelesen: 9328 # 3
Eine Frage der Bildschirmgrösse, hier bei 33x20 cm ist alles deutlich zu erkennen. Es grüsst Wolfgang
achim11-76 Am: 14.05.2017 20:48:31 Gelesen: 9296 # 4
Das ist eine richtig tolle Seite. Was ich interessant fand, war die Hitler-Karte, die im Juli gestempelt wurde ohne Schwärzung etc. Und die Hindenburg - Antwortkarte war auch ein Hingucker. Gilt bei so Sachen, dass die Karte noch gültig ist, wenn der Frageteil innerhalb der regulären Gültigkeitsdauer ins Ausland geschickt wurde? Sorry falls die Frage jetzt dööflich klingt, aber Postkarten sind nicht mein Gebiet. :) Es gibt doch bestimmt noch mehr, was gezeigt werden kann. Es war ja lange Zeit (als es die D-Mark noch gab) möglich, 60er Jahre Marken zwischenzukleben oder in den 90ern Berlin - Marken, was auch meistens unbeanstandet durchlief. Ein Bekannter hat mal einen Brief in den 90ern auf die Reise nach ÜSA geschickt mit DDR-Fünfjahresplan-Marken. Der kam auch ohne Nachporto und unbeanstandet an.
Ron Alexander Am: 16.05.2017 12:04:44 Gelesen: 9203 # 5
Sehr schöne Seite, gefällt mir gut, ich fände es toll, wenn es zentriert wäre, klebt etwas links am Rand aber wirklich interessant. Toll wäre es auch, wenn man die Bilder anklicken könnte und sie größer angezeigt werden. Grüße, Ron
Gordianus Am: 19.01.2022 13:24:37 Gelesen: 7410 # 6
um das Thema der "illegalen" Frankturen nochmals aufzugreifen. Hier ein Brief aus dem September 1946! Warum das nicht beanstandet wurde, ist mir unverständlich.
Henry Am: 21.03.2022 10:38:47 Gelesen: 7141 # 7
Hallo allerseits, ich weiß nun nicht genau, ob mein Beitrag hier an der richtigen Stelle ist, habe aber keine passendere gefunden. Auf diesem Brief klebt eine ungültige Marke. Dies wurde bemerkt und mit einem Stempel vermerkt. Ein Nachgebühr-Vermerk wurde angebracht. Insofern erfolgte eine Beanstandung - aber: Der durchgestrichene Vermerk deutet darauf hin, dass die Beanstandung gelöscht wurde. Ober wurde er erst nach vollzogenem Einzug gestrichen? Leider habe ich den Beleg nur als leeres Kuvert erhalten. Beförderungsspuren wie Codierung fehlen. Es ist mir daher ein Rätsel, wer den Stempel angebracht hat und wie die Beförderung erfolgte. Mit philatelistischem Gruß Henry
Lars Boettger Am: 21.03.2022 19:31:03 Gelesen: 7057 # 8
@ Gordianus [#6] Kannst Du mit Hilfe eines Ankunftsstempel nachweisen, dass der Beleg durch den Postverkehr nach Berlin befördert wurde? Ansonsten würde ich das als "philatelistische Spielerei" einstufen. Und da es gute Fälschungen inklusive Ankunftsstempel gibt, wäre auch das für mich kein hinreichender Beweis für eine Beförderung, sondern nur ein Indiz. Beste Grüße! Lars
bedaposablu Am: 21.03.2022 20:14:12 Gelesen: 7041 # 9
Hallo miteinander!

Was haltet ihr davon?



Michel-Nr. 1054 und 1065 auf unbeanstandeten Brief vom 05.08.2002 an die Verwaltungsgemeinschaft Staßfurt mit Handroll-Stempel BRIEFENTRUM 39 / e .

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
achim11-76 Am: 21.03.2022 21:26:03 Gelesen: 7010 # 10
Das war kurz nach Ablauf der Gültigkeit. Im Michel steht sogar das die DM Frankaturen noch eine Woche länger geduldet wurden.
Gordianus Am: 22.03.2022 09:12:00 Gelesen: 6962 # 11
@ Lars Boettger [#8] Hallo Lars, leider kein Ankunftsstempel. Ich denke auch, dass das philatelistische Spielerei war. Aber doch sehr weit "rausgelehnt", wie wir in Österreich sagen, da braucht man schon einen Postbeamten, der auch mitspielt! Oder man hatte einen geklauten Stempel zuhause. Abgesehen davon, ob der Brief jemals überhaupt auf Reisen war, was ich bezweifle.
Journalist Am: 22.03.2022 12:21:28 Gelesen: 6923 # 12
@ bedaposablu [#9] Hallo Klaus-Peter und an alle, die Mitarbeiter bei der Post, die in der Briefordnerei die Briefe stempeln, kennen sich extrem selten aus, was gültig ist und was nicht, wichtig ist hier nur der Durchsatz und das alles rückstandsfrei bearbeitet wird. Die Prüfung, ob es gültig ist, nehmen spezielle Mitarbeiter (AGB-Prüfer) bei der Post vor, die sind in der Regel auch entsprechend geschult, es sind aber halt immer nur Stichproben. :-) Viele Grüße Jürgen
saeckingen Am: 17.09.2024 14:57:27 Gelesen: 4898 # 13
Heute habe ich einen Brief mit einem eBay-Kauf in meinem Briefkasten gefunden, der mich doch sehr verwundert. Es handelt sich um eine Sendung aus den USA, die mit zwei kompletten offiziellen FDCs der USA vom 12.8.2021 und einer zugeklebten 20c Marke "freigemacht" ist und am 9.9.2024 in Phoenix, AZ gestempelt wurde. Ich habe zwar mal irgendwo gehört, dass FDCs in den USA adressiert und noch eine gewisse Zeit verschickt werden können (ist das wirklich so?), kann mir aber nicht vorstellen, dass das über drei Jahre nach der Stempelung noch möglich sein soll und schon gar nicht auf diese Art und Weise als Frankatur einer anderen Sendung. Daher denke ich, passt er genau unter diesen Titel. Grüße Harald
Journalist Am: 17.09.2024 15:24:09 Gelesen: 4886 # 14
@ saeckingen [#13] Hallo Harald, so wie es aussieht, lief dieser Brief durch eine Maschine und wurde am 9. September 2024 mittels Tintenstrahls in Phönix Arizona entwertet. Generell sind fast alle Maschinen relativ dumm, sie können zwar eine Briefmarke erkennen, aber nicht ob diese schon mal benutzt wurde oder nicht, das ist nun bei England und Deutschland mit dem Matrixcode anders. Weiter kann die Maschine in der Regel nicht das Porto prüfen, dazu müssten noch moderne Hochleistungswaagen sowie Lichtschranken zur Größen und Dickenbestimmung vorhanden sein und natürlich eine passende Software. Solche Briefe sind in der Regel nur bei menschlichen Stichprobenkontrollen erkennbar. Dann kannst Du dir ja ausrechnen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, das diese falsch frankierte Sendung gefunden wird. :-) Viele Grüße Jürgen
drkohler Am: 17.09.2024 16:13:14 Gelesen: 4862 # 15
@ Journalist [#14] Ist halt eine Frage von Aufwand und Ertrag. Und die US Post ist notorisch defizitär by Design. Eine bekannte Betrügermethode ist oben rechts eine phosphoreszierende Marke niedrigstem Wertes hinzukleben und damit den automatischen Mailsorter zufrieden zu stellen. Weit weg davon sind dann die "richtigen" Marken, die der Mailsorter nicht stempelt (der kann nur die erste erkannte Marke stempeln, beginnend rechts oben). Die nicht gestempelten "echten" Marken werden dann abgelöst und wieder verwendet. An den Trick mit den FDCs kann ich mich nicht erinnern schonmal gesehen zu haben. Ist natürlich illegal aber klappt ebenso gut. Wenn kein manueller Kontrollblick stattfindet. Der findet wahrscheinlich erst beim Zustellpöstler statt (und den kümmert das wahrscheinlich nicht) und schon geht der Brief durch. Der Brief dürfte sicher einen Sammler finden wenn er auf ebay eingestellt wird, alle Kuriositäten werden gesammelt in den Staaten.
DL8AAM Am: 17.09.2024 23:29:58 Gelesen: 4764 # 16
@ saeckingen [#13] Ich habe zwar mal irgendwo gehört, dass FDCs in den USA adressiert und noch eine gewisse Zeit verschickt werden können (ist das wirklich so?), kann mir aber nicht vorstellen, dass das über drei Jahre nach der Stempelung noch möglich sein soll und schon gar nicht auf diese Art und Weise als Frankatur einer anderen Sendung. Hallo Harald, ich finde die Quelle auf die Schnelle auch nicht, aber ich entsinne mich ebenfalls, irgendwann, irgendwo mal gelesen zu haben, dass NICHT adressierte FDCs (o.ä.) in den USA nachträglich adressiert und anschließend postalisch versendet werden dürfen. Da mir die Quelle fehlt, kann ich aber auch nichts zu eventuellen Fristen sagen. Hiesse aber, falls mich die Erinnerung nicht trüben sollte und die Frist noch nicht abgelaufen sein sollte (?), falls es hier überhaupt eine Frist geben sollte (?), dass diese Form des nachträglichen "Portogebrauchs" u.U. sogar wirklich regelgerecht sein könnte? 2x Wertsufe "Forever" (aktueller Wert 73 Cent) = $ 1,46, plus 20 Cent, entspräche $ 1,66, was den aktuellen "Global" Auslandstarif (für eine eine Unze) von $ 1,65 nur um einen Cent überfrankieren würde, "würde" (...), falls ... (...). Sieht mir aber irgendwie viel zu gewollt, gut passend aus, als dass es nur ein billiger "Betrugsversuch" sein sollte? Aber ... wie gesagt, ich finde die Quelle nicht mehr. Ich, aber vielleicht aber auch der Versender. Wobei in den USA postalisch endlose Fristen nicht komplett unüblich sind, bis auf wenige Bürgerkriegsausgaben sind ja bekanntlich (fast) alle Postwertzeichen unbegrenzt - bis heute - gültig ["fast", denn man dreht aktuell an individualisierten Briefmarken mit (einem alten) Datenmatrixocde, aber das ist ein anderes Thema (...)]. Ich meine auch in Deutschland gibt (gab?) es eine ähnliche Regelung, dass mit Sonderstempeln versehende Stücke, bei denen das Adressfeld nicht durch einen weiteren Stempel "entwertet" wurde, nachträglich adressiert und (innerhalb einer Frist von ? Tagen) versendet werden darf (oder durfte?), u.U. sogar mit einer Zusatzfrankatur für teurere Versandarten? Oder ist das nur ein philatelistisches Stadtmärchen, eine urban legend? Beste Grüße Thomas
drkohler Am: 18.09.2024 00:30:41 Gelesen: 4750 # 17
@ DL8AAM [#16] Ich habe zwar mal irgendwo gehört, dass FDCs in den USA adressiert und noch eine gewisse Zeit verschickt werden können (ist das wirklich so?) Nein. Ein Ersttagsstempel ist eine Entwertung einer Marke, es spielt keine Rolle ob da eine Adresse auf dem Brief ist oder nicht. Eine spätere Verwendung ist nicht legal. Vielleicht liegt hier auch eine Verwechslung vor. Man kann/muss in den USA seine Briefe zum Abstempeln an den offiziellen Ersttagsausgabeort schicken (entweder mit der/den Marke(n) drauf oder mit einer "Bitte Marke drauf kleben" Bitte). Es gibt eine Zeitspanne innerhalb das geschehen muss. Die kann allerdings noch mehrere Wochen nach dem Ausgabetag umfassen, die FDCs werden sozusagen rückdatiert. Der Ersttagsort wird allerdings die FDCs nicht so zurück schicken, sondern in einer SASE (Self-addressed stamped envelope). Das hindert natürlich niemanden, "Es zu versuchen", speziell wenn der Ersttagstempel ein Linienstempel ist und die Marke kaum berührt wurde von einer einzelnen Linie. Was nicht geschehen sollte da die "Ersttagspöstler" instruiert werden so etwas nicht zu machen.
DL8AAM Am: 18.09.2024 13:51:38 Gelesen: 4649 # 18
@ drkohler [#17] Sehr gut möglich. Gefühlt 99% aller "Irrtümer" laufen heutzutage ja absolut problemlos durch die Briefzentren, weltweit, solange das Exemplar ohne Auffälligkeiten automatisiert durch die Maschinen läuft, schaut sich das niemand mehr an. Ich habe mal persönlich bei einen "wichtigen USPS-Offiziellen" über meinen US-Klub angefragt. Ich finde übrigens auch nichts Offizielles zu dem Gerücht, dass man auch in Deutschland per Sonderstempel entwertete, aber nicht adressierte [bzw. Adressfeld nicht mit einem weiteren Stempel entwertwerte], Umschläge für x Tage nach dem Stempeldatum, nachadressiert vom Kunden versendet werden dürfen. Ich habe nur eine Erinnerung an den Besuch des "Sonder-Pilgerpostamts" zum Papstbesuch in Etzelsbach. Ich hatte mein Adressbuch vergessen und der Postler stempelte mir die Briefe trotzdem ab (extra tief) und sagte, ich könne die Umschläge auch "die Tage" später daheim einwerfen. Gesagt, getan. Lief problemlos und da der Postler seinen Sonderstempel bewusst extra tief gesetzt hatte, wurde der Maschinenstempel im BZ "als Aufwertung" sauber darüber abgeschlagen. Übrigens ein guter Tipp für jeden 'echt zu laufenden' Sonderstempelbrief. ;-) Aber scheinbar ist so eine "Urban Legend" auch in den USA verbreitet. Hier ein ähnlicher Umschlag: Die Global-Marke wurde mit einem großformatigen Sonderstempel in Ventura, CA entwertet. Der Sonderstempel trägt das Datum 11.10.2014. Der Brief wurde aber erst am 24.12.2014 postalisch "verwendet". Wobei es in diesem Fall auch sehr gut denkbar wäre, dass die Sendung im Rahmen einer offiziellen Nachverwendungsfrist (?) auf Kundenwunsch mit dem Sonderstempel entwertet und anschließend vom Postmaster in Ventura direkt so (d.h. ohne "Überumschlag") in den Postfluss abgeleitet wurde. Dort - im etwa 30 Meilen entfernten Santa Barbara, CA - wurde der Brief dann am 24.12.2014 per Maschinenstempel "gekennzeichnet". Interessant ist, dass hier im Jahr 2014 immer noch ein uralter "lokaler" Maschinenstempel (sogar ohne Postleitzahl) verwendet wurde. Dass spricht für eine "offizielle" Einschleusung einer Charge von nachdatiert entwerteten Sendungen und man hat am Ort der Einschleusung, um das echte postalische Versanddatum zu dokumentieren, diese Charge mit dem alten Maschinenstempel "speziell behandelt". Nur zur Beschreibung des Sonderstempels für die Suchmaschine ;-) Es handelt sich ein Sonderstempel des Sonderpostamts "Youth Stamp Fair Station" in Ventura, CA 93003, anläßlich der jährlichen Jugend-Briefmarkenausstellung des Anacapa Middle School Stamp Club und der Ventura County Philatelic Society. Das Motiv besteht aus Blüten des Weihnachtssterns (Poinsettia), wobei die Stadt Venura auch den schmückenden Beinamen, den Spitznamen "Poinsettia City by the Sea", d.h. 'die Weihnachtssternstadt am Meer' trägt. Beste Grüße Thomas
drkohler Am: 18.09.2024 16:01:22 Gelesen: 4620 # 19
@ DL8AAM [#18] Ich kann mich ganz dunkel erinnern, dass es früher (früher = bis in die 1950-er) eine Sonderregel gab bei der USPost für Souvenirkarten und Souvenirstempel auf Briefen, bei denen man die Briefe/Karten auch noch später verwenden konnte. In meiner Erinnerung galt das aber nur für Stempel ohne Ortsangabe (und/oder?) ohne Datumsangabe.
DL8AAM Am: 18.09.2024 16:33:35 Gelesen: 4606 # 20
@ drkohler [#19] Ja, meine "glaubwürdige Quelle" bei der USPS hat bestätigt, dass USPS regulations clearly state that cancelled stamps and indicia are not valid postage. So unused stamps with a postmark (or even a private scribble over them, except certain USPS authorized control marks or precancels) are not valid. Die Vorschriften des USPS besagen eindeutig, dass entwertete Briefmarken und Freistempel kein gültiges Porto (mehr) darstellen. Unbenutzte Briefmarken mit einem Poststempel (oder sogar einer privaten Kritzelei darüber, mit Ausnahme bestimmter vom USPS autorisierter Kontrollzeichen oder Vorentwertungen) sind daher nicht gültig. Es gibt aber eine kleine Ausnahme: An exception is, at stamp shows where postal officials are selling stamps at a FDC event, will frequently let someone affix added stamps - and if the proper letter rate postage is reached, they will, at their discretion, apply another regular postmark (Tagesstempel) - one imprint only per cover. If the collector lets this be processed, adds an address and drops the item in a mailbox, it will go through. Auf die Schnelle googleübersetzt: Eine Ausnahme besteht bei Briefmarkenausstellungen, bei denen Postbeamte bei einer "FDC-Veranstaltung" Briefmarken (gestempelte FDCs) verkauft. Sie (die Postler) lassen häufig jemanden zusätzliche Briefmarken anbringen – und wenn das Porto für den (gewünschten) Brieftarif erreicht ist, bringen sie nach eigenem Ermessen einen weiteren regulären Tagesstempel an – nur einen Abdruck pro Umschlag. Wenn der Sammler dies zulässt, eine Adresse hinzufügt und den Artikel in einen Briefkasten wirft, wird er durchgehen. Heisst sehr zeitnah bzw. in direkter Verbindung zu einem FDC-Event, kann man als Kunde gekaufte und gestempelte FDC-"Blanko-"Umschläge trotzdem zum Versand nutzen. Das wird aber scheinbar auch "nur" geduldet. und ... if one has an envelope where they mistakenly affixed stamps, and can't remove them (hard nowdays - they split apart in layers when soaked) one may affix the envelope to a larger one as long as the first envelope, not-postmarked wasn't mailed. Such stamps that passed through the mailstream are "used" even if they didn't get postmarked. Tante Google sagt, ... wenn jemand einen Umschlag hat, auf den er versehentlich Briefmarken geklebt hat und diese nicht entfernen kann (was heutzutage schwierig ist – sie reißen in Schichten auseinander, wenn sie nass werden), kann er den Umschlag auf einen größeren kleben, solange der erste, nicht abgestempelte Umschlag nicht verschickt wurde. Also ist die oben gezeigte Form der Weiterverwendung eines nicht versendeten FDC-Umschlags, wie Du schriebst, wirklich illegal. Beste Grüße Thomas
drkohler Am: 18.09.2024 18:03:39 Gelesen: 4573 # 21
@ DL8AAM [#20] An exception is, at stamp shows where postal officials are selling stamps at a FDC event, will frequently let someone affix added stamps - and if the proper letter rate postage is reached, they will, at their discretion, apply another regular postmark (Tagesstempel) - one imprint only per cover. If the collector lets this be processed, adds an address and drops the item in a mailbox, it will go through. Das ist wieder so eine Zwittererklärung. Es sagt nichts darüber aus, wann der Sammler den Brief in die Mailbox wirft. Es gibt eintägige FDC-Veranstaltungen und Mehrtägige (Stampshows). An der Washington 2006 und NY 2016 konnte man problemlos einen fdc noch Tage nach dem Ersttag in die Showmailbox werfen (solange die Show noch lief) und der Brief ging durch (ob mit zusätzlichem Tagesstempel oder vom Sammler geholten Tagesstempel, egal). Bei Eintages-fdc-events ist die Mailbox natürlich weg um Mitternacht Die obige Regel besagt eigentlich nur, dass es der Post egal ist was so auf den fdc geklebt wird (natürlich innerhalb von Grenzen, irgend was Nackiges auf einer französischen Marke dazugeklebt geht wahrscheinlich gar nicht), solange das gültige Porto in US Marken erreicht wird.
Jürgen Zalaszewski Am: 23.01.2025 15:17:53 Gelesen: 4299 # 22
Hallo zusammen, keine Ahnung, was der Absender dieses Briefes, den ich heute erhielt, gemacht hat. Scheinbar wurde die 5 Cent-Marke als ungültiges Postwertzeichen erkannt und entsprechend markiert. Nachgebühren wurden nicht erhoben, weil das restliche Porto genau 95 Cent ausmachte. Vielleicht hat der Absender diesen Umschlag zweimal verwendet und die alte 5 Cent-Frankatur ist vom vorherigen Versand übriggeblieben. Hat jemand eine andere Idee? Viele Grüße Jürgen
DL8AAM Am: 23.01.2025 16:29:36 Gelesen: 4260 # 23
@ Jürgen Zalaszewski [#22] Meine Interpretation: Womöglich wurde die 5 Cent bereits schon einmal verwendet (per Tintenstrahler am 16.01.2025) entwertet, das wurde erkannt und beanstandet, d.h. waren dann nur noch 90 Cent für die Frankatur übrig, d.h. um 5 Cent unterfrankiert und die Sendung ging deshalb einfach an den Absender zurück. [Wobei ich den Eindruck habe, dass auch die 90 Cent-Marke bereits schon einmal verklebt war, nur kann die Post nicht an Hand eines DMR verifizieren]. Dann wurde die neue 10 Pfennig/5 Cent Marke nachgeklebt, damit wurde wieder 95 Cent erreicht, und in der Postfiliale "89250 Senden 2" am 22.01.2025 persönlich abgegeben und dort - zusammen mit den bereits vorher tintenstrahlentwerteteten - gestempelt. Auch die Trackingdaten der 5 Cent-Marke mit DMR sagt: a) am 16.01.2025 in Ulm bearbeitet - dann nichts - und b) am 23.01.2025 in die Zustellung. Nur irgendwie passt diese Behandlung nicht mehr zu der aktuell kommunizierten (neuen) Verfahrensweise: Rücksendung für den Neuversand, aber ohne - die bisher übliche - Anrechnung des bereits verklebten korrekten Frankaturteils. Wobei scheinbar in der Filiale keiner diese neue Regelung kannte, die um 5 Cent nachfrankierte Sendung annahm, stempelte und 'mit ihrer Kiste' an das BZ abgab. Dort fiel dann die Fehlbehandlung aber nicht mehr auf (wie auch?). Beste Grüße Thomas
Jürgen Zalaszewski Am: 23.01.2025 17:07:46 Gelesen: 4242 # 24
Hallo Thomas, Danke für deine Interpretation, so könnte es tatsächlich gewesen sein. Das mit der 90 Cent-Marke ist mir gar nicht aufgefallen, bei genauerer Betrachtung kann man wirklich zum Schluss kommen, dass diese Marke auch schon mal gelaufen ist. Womit liest man denn den Matrixcode aus, gibt es dafür eine APP? Viele Grüße Jürgen
iholymoses Am: 23.01.2025 17:16:17 Gelesen: 4236 # 25
@ Jürgen Zalaszewski [#24] Hier downloaden: https://www.dhl.de/de/privatkunden/kampagnenseiten/dhl-app.html Schöne Grüße, Reinhard
DL8AAM Am: 23.01.2025 17:41:06 Gelesen: 4223 # 26
@ iholymoses [#25] Und (für das Handy) der Einfachheit halber direkt aus jeden Standard-App-Store ;-) Nicht alle Handys erlauben ja standardmäßig den Upload von Apps aus "unsicheren" Quellen, heisst nicht aus dem offiziellen App Store ;-) Hier das aktuelle Angebot (kostenlos) aus dem Google "Play Store": Beste Grüße Thomas
Jürgen Zalaszewski Am: 23.01.2025 18:06:42 Gelesen: 4191 # 27
@ iholymoses [#25]

@ DL8AAM [#26]

Danke für die Hilfe.

Viele Grüße
Jürgen
Schradin Am: 27.01.2025 21:18:24 Gelesen: 4024 # 28
Schweiz Minr. 780 Pro-Aero-Gedenkflug 1963 war eigentlich nur gültig für die Gedenkflüge am 13. Juli 1963. Hier aber entwertet mit einem Bahndienststempel (also kein Poststempel) Wädenswil vom 14. Juli 1963 und anscheinend unbeanstandet befördert nach Hamburg (da kein Einschreiben oder sowas aber auch kein rs. Ankunftsstempel). Im Gegensatz zu einem Postbeamten scheint der Bahnbeamte nicht von der begrenzten Gültigkeit gewusst zu haben, oder es war ihm egal (oder es ist Spielerei/Mache).
DERMZ Am: 28.01.2025 01:17:08 Gelesen: 3965 # 29
Guten Morgen Schradin, ob der Bahndienstler über die Gültigkeit der Marke informiert war, ist unwahrscheinlich. Nach meinem Wissen wurden an Sonn- und Feiertagen die Briefkästen am Bahnhof vom Bahnbeamten geleert und mit Bahnstempeln entwertet und die Postsendungen nach der Abstempelung mit einem Bahnstempel dem nächsten Zug mitgegeben, der diese Sendungen dann dem nächsten Bahnpostamt zur weiteren Beförderung übergab. Der 14.Juli 1963 war ein Sonntag. Mit besten Grüßen Olaf
Schradin Am: 28.01.2025 15:00:04 Gelesen: 3889 # 30
@ DERMZ [#29] Besten Dank für die Information, Olaf! Jedenfalls hat der Bahnbeamte damit ein hübsches "Kuriosum" geschaffen; schließlich war die Marke nicht nur ausschließlich am 13. Juli 1963 gültig gewesen, sondern auch nur gültig zur Frankatur von Flugpost zu den Gedenkflügen. Sprich: selbst bei einem Einwurf des Briefs am Bahnhof Wädenswil noch am 13. Juli war das eine ungültige Frankatur, die trotzdem befördert wurde.